Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Die kognitive Dissonanz der SPD über die sozialistische Verwahrlosung

Hadmut
1.8.2020 16:39

Wenn einem nicht gefällt, was geliefert wurde, wie man es bestellt hat.

Die SPD ist

  • für die bedingungslose Grund-Migration,
  • Grenzen weg, eine große EU-Suppe, in der jeder hinkann, wo er will,
  • betrachtet die Polizei als Feind und will sie abbauen,
  • macht auf Sozialismus und Antifa, also die Zerstörung bestehender Strukturen,

und regt sich dann auf, dass die Banken wegen der vielen Automatensprengungen die Geldautomaten abbauen. Epoch Times:

Die SPD im Düsseldorfer Landtag kritisiert die Schließung von Geldautomaten als Reaktion auf die zunehmenden Automaten-Sprengungen in NRW.

„Das ist das Gegenteil von Null-Toleranz. Nur die Bankautomaten vom Netz zu nehmen, ist eine Bankrotterklärung vor den Verbrechern“, sagte der innenpolitische Sprecher der SPD, Hartmut Ganzke, dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstagausgabe). Das Düsseldorfer Landeskriminalamt hatte den Geldinstituten zur Schließung von gefährdeten Standorten geraten.

In diesem Jahr hat es in NRW bereits 125 Automaten-Sprengungen gegeben, berichtet die Zeitung. Zahlreiche Sparkassen befolgen den Rat des LKA und schließen jetzt Geldautomaten. „Wenn dadurch das Risiko von Banküberfällen oder die Einbruchsgefahr wieder steigt, wäre damit allen ein Bärendienst erwiesen“, sagte Ganzke.

„Wir erwarten, dass die Landesregierung die Menschen schützt und nicht vor der Herausforderung kapituliert“, fügte der SPD-Politiker hinzu.

Aha.

Die SPD beschimpft die Polizei als Rassisten und macht sich mit denen gemein, die sie reduzieren und am besten ganz einschränken wollen, will hier am besten die ganze Infrastruktur zerstören, abbauen, enteignen, abschaffen, macht das Land wehrlos und zugänglich für sämtliche Verbrecher der Welt, und fordert dann, dass die Landesregierung die Menschen schützen soll.

Womit eigentlich? Wie stellen die sich das vor?

Sollte man neben jeden Geldautomaten einen Sozialarbeiter packen, der da rund um die Uhr sitzt (überflüssige Soziologen hätten wir für sowas genug) und bösen Verbrechern eine Toleranzberatung gibt?

Ich kann mich erinnern (damals im Blog erwähnt), dass ich hier mal nachts vor dem Fernseher saß und auf einmal so eine leichte, seltsame, höchst ungewöhnliche kurze Druckwelle verspürte, aber nichts hörte außer dass hier die Festern so ein bisschen Bewegungsgeräusch von sich gegeben haben. Am nächsten Morgen kam in den Nachrichten, dass sie den Geldautomaten in der U-Bahn-Station hier um die Ecke gesprengt hatten. War eine ziemliche Sauerei. Ich weiß nicht, ob meine Fenster das halten, wenn hier von den Sprengungen Soziologen durch die Luft geschleudert werden. Sowas will man nicht.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die SPD gerade das Gruseln vor dem marxistisch-kommunistischen Paradies überkommt, das sie selbst angezettelt hat. Und wie immer, wenn Feministinnen mit drin stecken, sollen es dann die anderen richten und reparieren.

Erfindung weißer Männer

Immerhin weiß ich jetzt, wie man die SPD zum Platzen bringt. Man müsste ihnen erklären, dass Geldautomaten eine Erfindung des weißen Mannes sind. Das ertragen sie nicht.

Obwohl das jetzt nicht mal so ganz eindeutig wäre. Soweit sich ergoogeln lässt (siehe hier und hier), hat ein türkischstämmiger Armenier namens George Luther Simjian 1939 den ersten Geldautomaten erfunden, war aber nicht erfolgreich damit, weil die Zeit für sowas einfach nicht reif war. Erstaunlicherweise soll das Gerät funktioniert haben (ich wüsste gerne, wie), aber nur von Glücksspielern und Prostituierten genutzt worden sein, weil die in der Bank nicht gesehen werden wollten. Was ich nicht ganz verstehe. Ich dachte immer, Prostituierte holen das Geld nicht von der Bank, sondern … naja, egal. Jedenfalls hat es der Bank nicht gefallen und sie haben das Ding nach einem halben Jahr wieder abgebaut.

1965 hat dann ein Schotte namens John Shepherd-Barron, der sauer war, weil er die Öffnungszeiten der Bank verpasst hatte, das Ding noch einmal, ohne von der ersten Erfindung zu wissen, und hat damit dann den Startschuss für Geldautomaten gegeben. Das lief dann. Aber langsam. Ich kann mich noch erinnern, dass während meines Studiums in Karlsruhe die Geldautomaten eingeführt wurden. Lief nicht ganz so glatt. Die ersten Geräte, die meine Bank damals einsetzte, hatten so schlechte Kartenleser mit einem mechanischen Schutz davor, dass man mit soviel Kraft auf die Karte drücken oder sogar schlagen musste, dass das darauf nicht ausgelegte Material der damaligen Scheckkarten nicht standhielt und abbrach. Ich weiß noch, wie ich damals mit den beiden Kartenhälften, die nur noch durch den Unterschriftenstreifen aneinanderbaumelten, in die Bank ging, sagte, der Automat habe meine Karte abgebissen, und die lakonisch meinten, da sei ich nicht der erste. Kurioserweise konnte ich mit der mit Tesafilm wieder zusammengeklebten Karte in Läden noch zahlen, bis die neue kam.

Wie auch immer, man hat das einfach falsch angefangen. Man hätte der SPD nicht sagen sollen, dass das wegen der Sprengungen war, sondern dass man einfach Erfindungen weißer Männer abbaue, und dann hätte die SPD das sowas von gut gefunden.

Jetzt hingegen, wo sie fordert, die Dinger zu erhalten, sollte man ihr das vorhalten, auf dass sie platze wie ein Geldautomat.

Wusstet Ihr eigentlich, dass man Geldautomaten und andere Automaten, die – wie Fahrkartenautomaten – viel Geld enthalten, heute so baut, dass sie möglichst wenig Hohlräume enthalten und sie innen ausschäumt oder mit Füllteilen ausfüllt? Damit man möglichst wenig Gas für eine Sprengung einleiten kann.

Wobei es mich eigentlich wundert, dass man Geldautomaten überhaupt erfolgreich sprengen kann. Es müsste doch ein Leichtes sein, rund um das Geldfach Glasampullen mit roter Farbe anzubringen, die bei einer Sprengung zerbrechen und das Geld rot färben, wie man es bei manchen Geldbotenkoffern macht. Nennt sich „Raubstoppfarben”. Verstehe gerade nicht, warum das nicht zuverlässig funktioniert.

Wie auch immer.

Die SPD kotzt wegen des Ergebnisses ihrer eigenen Politik.

In sozialistischer Verwahrlosung gibt es sowas wie Geldautomaten nicht mehr.