Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Von der Leyen und die Medien

Hadmut
24.4.2020 22:06

Wen lässt das jetzt korrupt aussehen?

Von der Leyen?

Die Medien?

Beide?

Oder ist das normal?

Die Epochtimes schreibt: mit Verweis auf den Originalartikel der Aargauer Zeitung (Schweiz):

Die PR-Agentur des ehemaligen “BILD”-Chefredakteurs, Kai Diekmann, arbeitet für Ursula von der Leyen. Laut EU-Kommission handelt es sich um einen privaten Vertrag. Lobbywächter kritisieren das Verhältnis als intransparent.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ist erneut wegen ihrer Berater in die Kritik geraten. Diesmal geht es um ihre Zusammenarbeit mit der PR-Agentur „Story Machine“, die 2017 vom ehemaligen Chef der „Bild“, Kai Diekmann, gegründet wurde.

Über die Aktivität und Kunden der Firma war lange wenig bekannt. Zuletzt geriet sie aber im Zusammenhang mit einer wissenschaftlichen Studie im besonders stark von der Corona-Pandemie betroffenen nordrhein-westfälischen Ort Gangelt in die Schlagzeilen.

Veröffentlichte Teilergebnisse dieser Studie der Universität Bonn wurden vielerorts als Signal für eine rasche Lockerung der Einschränkungen wegen der Pandemie gewertet, was Experten später revidierten. Story Machine begleitete die Veröffentlichung aktiv mit eigenen Beiträgen in den sozialen Medien.

Und die Aargauer Zeitung selbst:

In Sachen Social-Media ist EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eine Meisterin: Ihre kleinen Videos und Twitter-Nachrichten kommen hochprofessionell daher. Kein Augenaufschlag, der nicht perfekt getimt wäre. Ihre Mitarbeiter legen höchsten Wert darauf, dem öffentlichen Bild der Chefin den rechten Dreh zu geben.

Aber auch auf externen Rat greift von der Leyen zurück. Sie erhält ihn von der Berliner PR-Agentur «Story Machine» des ehemaligen «Bild»-Chefredakteurs Kai Diekmann. Er hat das Start-Up 2017 mit ex-«Stern.de»-Chef Philipp Jessen und dem PR-Profi Michael Mronz, ehemaliger Lebensgefährte des verstorbenen FDP-Aussenministers Guido Westerwelle, gegründet. Mronz und von der Leyen sind sich auch privat bekannt: Beide sind sie in der Pferdeszene aktiv.

Offiziell ersichtlich ist die Tätigkeit von «Story Machine» ist allerdings nirgends. Basis sei ein Vertrag, den die Kommissionspräsidentin «in privater Kapazität» abgeschlossen habe, heisst es bei der EU-Kommission. Das Arrangement datiere noch aus der Zeit der überraschenden Ernennung von der Leyens zur Chefin der EU-Kommission, als innert Tagen ein professioneller Social-Media-Auftritt habe organisiert werden müssen.

Ungefähr so hatte ich mir das vorgestellt. Eine korrupte von der Leyen, die massiv Geld für „Berater” rauswirft, trifft auf den korrupten Mediensumpf, der für Geld schlicht alles macht.

Fertig ist die Kommissionspräsidentin. Von Merkels Gnaden.

Und da tun die immer so, als wäre die Presse von der Politik unabhängig. Das Geld bekommen sie dann später, wenn sie mal Ex-… sind.

Ohnehin sei «Story Machine» an keinen operativen oder inhaltlichen Arbeiten beteiligt, heisst es. Von der Leyen erhalte lediglich «alle paar Wochen» ein schriftliches Feedback zu ihrem Social-Media-Auftritt. Wurde ein Foto aus der guten Perspektive geschossen? Wurde der Hashtag richtig gesetzt? Was kann man besser machen? Der Blick von aussen halt. Alles halb so wild.

Ach so. Na dann. Wie bei der Bundeswehr.

Und sie habe das ja auch „privat” bezahlt. Heißt: An der Buchhaltung vorbei.

Das fällt mir schon lange auf, wieviele Figuren es da gibt, die eigentlich nichts können – Greta, Ursula, Luisa – aber von der Presse total hochgehoben und gepusht werden, als wären sie Superstars. Man fragt sich schon, ob die Presse so dumm oder verlogen oder ideologisch ist – oder ob das schlicht und einfach bei denen eingekauft wurde wie eine Schwindelprofessur an einer deutschen Uni.

Die Netzwerke sind enorm, und die Leute sind abgerichtete Mietmäuler, gedrillt darauf, für Geld einfach alles zu machen.

Ich hatte doch berichtet, dass ich allerlei und ganz ungewöhnlich viele aggressive Zuschriften bekommen habe, weil ich zum Thema Corona-Virus entgegen meiner sonstigen Tonart den Staat gerade mal nicht kritisiert habe.

Wenn ich mir so diese Verbindungen anschaue und bedenke, dass die PR-Firmen auch im Corona-Thema unterwegs sind, überlege ich mir gerade, wieviele dieser Zuschriften von PR-Agenturen lanciert waren, die irgendwer dafür bezahlt.