Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Wo sind all die Masken hin?

Hadmut
5.4.2020 0:11

Über Chinesen und Floridanesen.

Mir fällt gerade auf, dass ich nicht weiß, wie die Einwohner von Florida heißen. Die in Texas heißen Texaner. Die in Kalifornien Kalifornier. Bei Idaho oder South Dakota wird’s schon komisch. Aber die aus Florida? Floriden? Floristen? Floridanesen? Floridessen? Floridaner? Floridians? Womöglich eine der großen Fragen, denen ich in diesem Leben noch nachgehen muss.

Ist eigentlich auch egal, mir hat nämlich jemand einen Film empfohlen, den ich nicht gesehen habe, nur den kurzen Ausschnitt, und der sagt am Anfang, dass es um Florida ginge und hinten in dem Ausschnitt gehe es um Australien.

Eigentlich egal. Anscheinend geht es in der ganzen Sendung nur darum, wie Chinesen weltweit Kindernahrung, Masken und so weiter wegkaufen, genau das, was ich im Blog neulich zu organisierten Maskenkäufen in Deutschland und dem Wegkaufen von Babynahrung in Australien beschrieben habe. Am Anfang geht es um eine Frau (das Video ging neulich schon rum) über eine Chinesin, die extra in eine Gegend fährt, in der es wenig Chinesen gibt, um da noch abzuräumen). Der geht davon aus, dass das regelrechte Banden sind, die Regeln wie Beschränkungen pro Person aushebeln. Der Leser, der mir das schickte, wies besonders auf einen einminütigen Ausschnitt in der Mitte des Videos:

Es ist natürlich nicht von der Hand zu weisen, dass das wieder in eine Richtung geht, die von den Politsirenen als „rassistisch” oder „fremdenfeindlich” oder sowas hingestellt wird. Aber es ist nun mal so, dass mir solche Vorgäng auch selbst schon unmittelbar zur Kenntnis gekommen sind, ich habe nicht nur direkte Berichte und Bestätigungen von Leuten in Australien, die mir direkt beschrieben haben, wie und warum dort die gesamte Babynahrung aus den Läden weggekauft und per Ameisenpost (lauter kleine Pakete) nach China verhökert werden. Ich hatte ja auch schon geschrieben, dass mir Neuseeländer in Neuseeland geklagt hatten, dass durch die exzessive Landwirtschaft dort das Trinkwasser weitgehend voller Chemie ist und das wenige saubere Wasser, das sie noch haben, komplett von den Chinesen weggekauft werde.

Die Chinesen führen sich auf wie die plündernde Räuberbande.

Mir ist da noch etwas anderes in Erinnerung, ich hatte das damals schon im Blog beschrieben. Ich war in Neuseeland in einem Maori-Park mit Vulkanismus und Folklore-Show und so weiter, und sie hatten da auch ein kleines Kiwi-Haus, in dem man unter Nachtbedingungen wie im Zoo bei fast völliger Verdunklung hinter Scheiben Kiwis (die Vögel) sehen können sollte. Konnte man aber nicht, die hatten sich versteckt. Dummerweise kam gleichzeitig mit mir eine ganze Reisegruppe von Chinesen an, vor allem im fortgeschrittenen Alter, eigentlich schon Rentner-Alter, und die haben sich benommen wie ein Horde Rocker oder Halbstarker. Mords Geschrei und Gedränge, die haben mich da drin in der Dunkelheit (man konnte andere Menschen so gut wie nicht sehen, nur ein minimales Nachtlicht hinter den Glasscheiben, damit die Vögel einen nicht sehen können) schier über den Haufen gerannt, ständig gestoßen, geschubst, richtig heftig gerempelt und zur Seite zu schieben versucht, das war schon richtig Rangelei. Ich habe dann nichts gesagt (weil man da drin eigentlich keine Geräusche machen soll), aber dann zunehmen meine Ellenbogen eingesetzt, und zwar dann auch richtig, mit Schmackes. Ging nicht anders. Irgendwann war ich dann draußen, und die konnten alle kein Englisch, bis auf deren Reiseführer. Den habe ich dann aber Himmel und Hölle geheißen, ob sie noch alle Tassen im Schrank hätten. Und weil ich wusste, dass nur der mich sprachlich versteht, hatte ich bewusst etwas getan, was in Asien No-Go ist: Ich habe den laut angebrüllt und wild gestikuliert. Damit kann man auch heute noch viele Asiaten fürchterlich verschrecken, und die stehen dann auch da, glotzen einen entsetzt mit riesigen Augen an und haben den Mund mit weit nach unten gezogenen Mundwinkeln wie eine lächerliche Comicfigur (so halbmondförmig) offenstehen, wobei mir nicht ganz klar ist, ob die wirklich unwillkürlich so gucken, wenn sie entsetzt sind, oder ob man ihnen das so beigebracht hat, in solchen Peinlichkeitssituationen bewusst Entsetzen zu heucheln. Gibt ja auch Länder (Japan, teils China), in denen gestandene Firmenchefs so tun, als würden sie heulen und schluchzen, wenn was schief gegangen ist, und manchmal sogar auf allen Vieren kriechen. ES gibt ja sogar eine Kampfkunst namens Kiai-Jitsu, die allein daraus besteht, den Gegner anzuschreien. Hielt ich früher für einen Aprilscherz oder Blödsinn, bis ich mal selbst in Asien bemerkt habe, wie traumatisierten Anschreien auf manche Leute da wirken kann. (Mach das hier und Du kriegst schneller aufs Maul als Du gucken kannst.) Glauben kann man denen nämlich auch nichts. Wie auch immer, die – von mir so gewollte – Situation war, da steht ein Berserker von Europäer und brüllt richtig laut eine verängstigte chinesische Reisegruppe an.

Sofort kam da eine von der Parkverwaltung, offenbar eine Tierpflegerin in der üblichen Zookleidung an und genau auf mich zu.

Ich dachte mir, OK, jetzt fliegst Du da raus, nicht schlimm, weil eh kurz vor Öffnungsende, und außerdem: Das war’s mir wert, das muss jetzt sein.

Die ist mir dann fast um den Hals gefallen. Sie wäre ja so froh, dass denen endlich mal einer gesagt hätte, wie schlecht sie sich benehmen, denn sie würden das jedesmal so beobachten und sehen, dürften aber nichts sagen. Man hätte ihnen schlicht verboten, dazu etwas zu sagen, sie müssten deren Benehmen stillschweigend erdulden und hinnehmen.

Das ist mir in Neuseeland sehr intensiv aufgefallen, dass sie zwar einerseits extrem vom chinesischen Tourismus abhängig sind, andererseits aber allenthalben richtig verhasst sind, weil sie sich völlig rücksichtslos massiv danebenbenehmen. Kein Benehmen, führen sich auf wie unerzogene Kinder, und die, die im Land wohnen, kaufen die guten Lebensmittel komplett weg. Australien lebt auch davon, dass ihre Universitäten viele Studiengebühren einfahren, eben durch die vielen chinesischen Studenten, die aber holen die hohen Studiengebühren wieder rein, indem sie Lebensmittel wie Babynahrung in den Supermärkten kaufen, alles, was sie kriegen können, und das dann für ein Vielfaches des Preises nach China weiterverhökern. Mir schrieben Leute aus Australien, dass das eigentlich rechtswidrig ist und zu Gefängnis oder Abschiebung führen müsste, weil das unter kommerziellen Handel fällt, die Studentenvisa aber keine Arbeitsaufnahme erlaubten. Weil die Universitäten aber wichtig sind und von den Studiengebühren abhängig sind, sagt niemand was, gucken die Behörden weg. Letztlich also lebt Australien auch davon, seine gesamte Babynahrung nach China zu verkaufen und den eigenen Leuten nichts mehr zu lassen.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass das jetzt kippt und sie es übertrieben haben.

Was mich daran aber am meisten erstaunt: Man wird als Rassist, Nazi, Nationalist beschimpft, wenn man etwas gegen diesen chinesischen Nationalismus sagt. Denn Chinesen haben da einen ganz extremen Nationalismus, alle anderen interessieren die da überhaupt nicht. Komischerweise aber hört man von Linken da nie irgendeinen Vorwurf an die Chinesen.

Ich habe so das Gefühl, dass da nach der Corona-Krise noch einige Rechnungen offen sein werden.

Apropos Rechnung: Es geht ja öfters rum, dass die Chinesen in der Anfangszeit versucht haben, die Corona-Krise stillzuschweigen, und alle unter Druck zu setzen, die etwas sagen. Man hat ja angeblich reihenweise Journalisten zwangsrekrutiert, dorthin gekarrt und sie gezwungen, positiv zu berichten. Es hält sich ja auch das Gerücht, dass das Virus aus deren Labors kommen, die direkt neben besagtem Markt liegen, weil die da ihre Laborviecher einfach so verkaufen.

Wenn sich herausstellte, dass den Chinesen das Ding aus einem Labor entfleucht ist, wie sieht das dann eigentlich mit der Haftungsfrage aus?