Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Dumme feministische Reaktionen

Hadmut
15.3.2020 14:34

Auf Corona und Gesang.

(Drosten ist der Chef-Virologe der Charité, der gerade häufig in Fernsehen und Presse zu sehen ist.)

Sind wir also mal ehrlich und sagen: Ja!

Weiße cis Männer – schon die Bezeichnung ist absurd, weil der Feminismis den weißen Männern ja immer vorwirft, das eigene Geschlecht, die eigene Sexualität draußen vor dem Labor an den Kleiderhaken zu hängen und sich drinnen allein auf die Sache zu konzentrieren und vom eigenen Ich völlig zu abstrahieren – werden tatsächlich angehimmelt, weil sie ihren Job ordentlich machen. Und weil es sonst keinen Grund gibt, stimmt sogar das „nur”. Weil weiße cis Männer ihren Job eben so gut machen, dass allein schon das – und das verstehen Feministinnen nicht – reicht, um angenimmelt zu werden.

Weil wir gerade in einer Situation sind, in der man Leute braucht, die ihren Job gut machen. Und die einzigen, die heutzutage eingestellt werden, weil sie ihren Job gut machen, sind eben weiße cis Männer.

Alle anderen nimmt man, wenn es gerade nicht so drauf ankommt, ob jemand was kann.

Stellt Euch mal vor, die würden in den Nachrichten in einer solchen Leben und Staatswirtschaft bedrohenden Situation mit einer Quotentussi, so eine Genderprinzessin oder sonst eine Pflichtbeteiligte bringen und dazu sagen, dass man jetzt Frau Professorin Dr. Sowienoch begrüßt, die heute wegen Geschlecht, Religion oder Hautfarbe gesendet werden muss, die eine Quotenprofessur hat und überdies Quereinsteigerin ist, Wert auf Work-Life-Balance legt und erst mal darlegt, dass die Seuche von Männern gemacht ist und Frauen diskriminiert.

So’n Quoten- und Förderscheiß können wir nicht brauchen, wenn es ernst wird. Wir konnten uns die Förderkrämpfe, alles mit zwangsbe- und geförderten Genderschwätzerinnen aller Couleur nur leisten, solange es egal war, was die sagen, weil die Wirtschaft und die Gesellschaft von selbst funktionierten. Jetzt ist es ernst, und jetzt braucht man Leute, die was können.

Und genau deshalb greift man auf die einzige Gesellschaftsgruppe zu, die wegen Könnens und nicht wegen Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe, Sexualität einstellt wird: Weiße Cis Männer. Weil man in den Zeiten, in denen es ernst wird, Leute dafür anhimmelt, ihren Job gut zu machen. Das ist nämlich heute die seltene Ausnahme geworden.

Wie ich schon sagte: Ab und zu mal Kontakt zum Boden und zur Realität rekalibriert die Maßstäbe.

Wir sollten hinterher mal Bilanz ziehen, welche Gesellschaftsgruppen in der Krise eigentlich etwas nützliches, positives, hilfreiches getan haben, und welche überflüssig und verzichtbar war.

Super Gut: Ärzte, Polizei, Feuerwehr, Krankenhauspersonal, Supermärkte, Müllabfuhr, Produzenten der wichtigen Dinge.

Nutzlos: Künstler, Geisteswissenschaftler, Feministinnen, linke Schwafler, Politiker.

Weitestgehend nutzlos, teils unter Null: Journalisten.

Oder anders gesagt: In der Krise merkt man dann, wer des Anhimmelns wert und würdig ist. Sobald es drauf ankommt, was die können und sagen.

Sowas zum Beispiel ist komplett nutzlos und unter Null:

Dumm daherg’schwätzt ist halt schnell, gelöscht leider fast genauso schnell, deshalb als Screenshot:

Sie sagt, sie liebt es, wie es die Italiener machen, und gleichzeitig, wie schlimm es wäre, wenn die Deutschen dasselbe machten.

Was denn nun?

Und dann wundern die sich, dass man in der Krise wieder zu den weißen cis Männern geht?

Ich hätte da noch eine Denkanregung. Wem gefällt, wie musikalisch die Italiener mit der Corona-Krise umgehen, der sollte mal den Vergleich mit dem Islam wagen und auch darstellen, wie die das im Iran und in Pakistan und Afghanistan und bei den Taliban und im Arabischen und Palästina so handhaben, ob nun mit oder ohne Corona-Krise. Wo man zu Normalzeiten schon Musik verbietet. Warum also werden keine Videos zur Debatte und zum Vergleich gestellt, wie man in den verschiedenen islamischen Ländern mit sowas umgeht?

Fände ich total spannend und bereichernd, mal etwa iranische oder afghanische oder saudiarabische Balkonkonzerte zu hören. Ich bin da nämlich total weltoffen und neugierig. Und es kommt mir eben verdächtig vor, wenn eine Islamtoleranzfachkraft in Krisenzeiten auf Bilder aus dem katholischen Bella Italia ausweichen muss.