Ansichten eines Informatikers

Durch Enteignung zu Sozialismus-Barbie

Hadmut
6.1.2020 23:02

Sagen sie nicht, man müsste Wohnungen enteignen, um die Mieter vor dem fiesen, gemeinen, sie übervorteilenden Kapitalismus zu retten?

In der BZ kann man nachlesen, wie dreckig (im Wortsinn) es Mietern geht, seit ihr Mietshaus 2017 von der landeseigenen Berliner Gewobag zurückgekauft wurde.

„Wir wohnen in einem Schweinestall.“ Es sind harte Worte, mit denen Muharrem Tunali (51) sein Wohnhaus in der Adalbertstraße 4 am Kottbusser Tor beschreibt.

Der Grund? Die Tür zum Treppenhaus ist seit Wochen kaputt. Junkies und Obdachlose schlafen im Treppenhaus, spritzen sich Drogen und verrichten dort ihre Notdurft.[…]

Tunali wohnt seit 24 Jahren in dem Gebäudeteil in der Adalbertstraße 4. Seit der Übernahme durch die Gewobag, hätte sich die Lage stark verschlechtert: „Wir können hier nicht mehr wohnen. Junkies und Obdachlose schlafen täglich im Treppenhaus.“ Weil die Tür zum Haus seit Wochen kaputt sei, würde es im Treppenhaus permanant nach Erbrochenem und Fäkalien riechen.

„Der Gewobag ist das egal“, sagt Tunali. „Ruft man an, passiert nichts.“ Der 51-Jährige sagt, er würde täglich selbst durch das Treppenhaus gehen und bis zu fünf Obdachlose und Junkies rausschmeißen. „Auf die Polizei ist auch kein Verlass. Sie kommt erst nach mehreren Anrufen“, sagt Tunali. […]

Wilfried Pietzner (68), wohnt seit über 30 Jahren dort: „Nachdem die Gewobag das Gebäude übernommen hat, kann man das hier vergessen. Die reagieren auf keine Faxe, E-Mails oder Anrufe. Vorher war die Hausverwaltung wirklich für uns da.“

Geil. Endlich den fiesen Kapitalismus losgeworden. Zwar jetzt alles voller Scheiße, Kotze, Drogen, aber dafür politisch korrekt.

Wisst ihr woran mich das erinnert?

Sozialismus-Barbie

Hurra!