Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

„Einzig Gewalt ist der Schlüssel: Es wird kein Tag X kommen, Tag X ist bereits da!”

Hadmut
1.1.2020 21:40

Die Aktuelle Kriegserklärung vom heutigen Tage der Linkskriminellen gegenüber der Gesellschaft. [Nachtrag]

Auf der Linksextremisten-Platform indymedia ist eine tagesaktuelle Kriegserklärung erschienen.

Wir sind keine Linken, wir sind keine Rechten, wir sind nicht aus der Mitte, wir sind die Schwarze Schar, hochintelligente, bewaffnete, organisierte Freigeister die hiermit kundtun was nun nottut.

Linke, demonstrieren gegen Nazis, aber demonstrieren ist verschwendete Zeit und Kraft.

Nazis lassen sich nicht durch Gegenargumente, Wissenschaft, Fakten usw. bekämpfen oder gar überzeugen.

Einzig Gewalt ist der Schlüssel, denn Faschismus zu zerschlagen heißt eben zuschlagen, im Idealfall so, dass sich der braune Parasit danach nie wieder regt.

Was auch immer sie sind, eines sind sie ganz sicher nicht: Intelligent. Schon gar nicht hochintelligent. Denn sonst hätten sie gemerkt, dass die Erklärung selbstwidersprüchlicher Schwachsinn ist. Denn die Faschisten waren eben „bewaffnete, organisierte Freigeister”.

Sie erklären sich zu Gegnern der Faschisten, und das erste, was ihnen einfällt, ist, sich exakt wie Faschisten zu benehmen.

Wie schon so oft geschrieben: Vor hundert Jahren gab es mehrere gleichartige Gruppen, die Faschisten in Italien, die Antifaschisten aus dem Bereich des Kommunismus, die SA. Politisch unterschiedliche Lager, aber vom Prinzip alle gleich. Gleicher Bauplan.

Die staatlichen Institutionen sind durseucht vom braunen Abschaum, sei es in Polizei und Bundeswehr, in den Landtagen und dem Bundestag, sei es in der Verwaltung oder der Juristerei, sei es innnerhalb der Geheimdienste oder den Gremien der Konzerne, den religiösen Vereinigungen, den Schulen und Universitäten.
Der deutsche Faschismus ist längst wieder Alltag!

Nazis, Nazis, überall Nazis, alles voller Nazis.

Ein Geisterfahrer? Hunderte, hunderte!

Dies ist ein Aufruf zur Gewalt, zur Gewalt gegen Nazideutschland, welches niemals aufgehört hat zu existieren!

Bewaffnet euch, nein nicht mit Zwillen und Molotovcocktails, sondern mit Schusswafen, scharfer Munition und Sprengstoff, denn uns steht ein Krieg bevor, ja er hat bereits begonnen!

Erwartet keinen Widerstand gegen den Naziterror aus der sogenannten Zivilbevölkerung, denn er wird nicht kommen, es wird sein wie damals, denn Faschismus ist immer gleich.

Dieser Krieg bedeutet Verlust, eventuell Verlust geliebter Menschen oder gar des eigenen Wohles oder Lebens…

Organisiert euch, vergeschwistert euch, denn es wird keine Organisationen geben die euch schützen und es wird niemand außerhalb der Schar geben der sich mit euch vergeschwistert!

Dies soll die Wiedergeburt der Schwarzen Scharen sein, die Renaissance des real existierenden Antifaschismus, das große Aufbegehren gegen die größte aller menschlichen Verfehlungen!

Da dürfte sich dann die Legende von der gewaltfreien Linken, die sich höchstens gegen Sachen richtet, ja erledigt haben.

Geschrieben von Menschen, die sich anmaßen, jede andere als ihre Ansicht wegzusprengen.

Geschrieben in Liebe zur Menschlichkeit

Ich hätte jetzt eher auf Drogen getippt…

Nachtrag: Man sollte beachten, dass sie die „Schwarzen Scharen” zitieren. Der Begriff war mir nicht bekannt. Wikipedia erklärt

Die Schwarzen Scharen waren Widerstandsgruppen von anarchistischen und anarchosyndikalistischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den letzten Jahren der Weimarer Republik.

In vielen Städten des Deutschen Reichs gab es in den 1920er und 1930er Jahren kleine Gruppen der Jugendorganisation Syndikalistisch-Anarchistische Jugend Deutschlands (SAJD) der Freien Arbeiter-Union Deutschlands (FAUD). Als Schutztruppe gegen die anwachsende nationalsozialistische Bewegung und kommunistische Störaktivitäten hatten sich ab 1929 zumeist mit wenig Waffen und Sprengstoff ausgerüstete lokale klandestine antifaschistische Organisationen gegründet, die schwarze Schar genannt wurden. Sie kleideten sich einheitlich schwarz und waren damit in der syndikalistischen und anarchistischen Bewegung umstritten, da dort der Uniformismus zumeist abgelehnt wurde. Bei älteren Genossen wurden die antifaschistischen Formationen kritisiert, da schwarze Kleidung eine Militarisierung darstelle und der Straßenkampf einen Rückfall in überwundene Formen des politischen Terrorismus des 19. Jahrhunderts bedeuten könne.

Was daraus wurde ist bekannt.