Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

„Kampf gegen Rechts”

Hadmut
16.12.2019 20:27

Irgendwie werden wir total verarscht.

Es heißt doch immer, es ginge um den „Kampf gegen Rechts”. Linke alle ganz lieb und nett und unproblematisch, die wollen nur spielen, die „solidarisieren” sich höchstens. Die Demokratie sei links, und von rechts kämen die Demokratiefeinde und Gewalttäter, und Menschenleben würden ohnehin nur von rechts gefährdet, links ginge höchstens mal eine Glasscheibe zu Bruch.

Nun sind Videos von Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Linken von 2015 aufgetaucht (weil nur Straßennahmen genannt sind: das ist in Leipzig, da gibt es eine Kreuzung zwischen Straßen dieses Namens, und genau da findet man das Geschäft „ausgesuchte Qualitätsweine”, das man gleich am Anfang sieht), das den Eindruck erweckt, aus verschiedenen Aufnahmen, auch aus Polizeiautos und Hubschraubern heraus zusammengestellt zu sein, offenbar sehr unterschiedlicher Qualität, manche anscheinend in der Nachbearbeitung stark vergrößert oder zur Unkenntlichmachung bewusst unscharf gemacht. Anscheinend Polizeifunk auf der Tonspur. Anders gesagt: Linke aus Polizeisicht:

Mit einem Pflasterstein in Kopfhöhe nach einem Menschen zu werfen, würde ich ohne weiteres als versuchten Mord ansehen. Im Gegensatz zu vielen Zeitgenossen zähle ich auch Polizisten zu Menschen. Wenn jemand bewusst, gezielt und wiederholt Pflastersteine auf Menschen wirft, dann frage ich mich, warum da nicht mehr passiert als ein bisschen Wasserwerfer.

Dazu kam mir dann noch diese Meldung unter, bezieht sich zwar auf Berlin und nicht auf Leipzig, aber auf dasselbe Problem:

Massive Kriminalität von links, die offiziell irgendwie nicht zur Kenntnis genommen wird und auch in den Medien (außer hier jetzt mal beim RBB) fast nicht auftaucht.

Leute meines Alters und aufwärts können sich vielleicht an den Nordirlandkonflikt (1969 bis 1998) und die Bilder aus Belfast erinnern. Da war man sich damals in Presse und Rundfunk einig, dass es sich um einen Bürgerkrieg handelt. Obwohl das nicht anders aussah. Ich habe gute Freunde, die immer wieder Urlaub in Irland machen, weil sie dort Verwandte haben, und jedesmal in Belfast sind. Ich fragte mal erstaunt, was das für seltsamer Urlaub sei. Nöh, meinten sie, da sei es sehr schön, sehr friedlich. Ihre Verwandten hätten gesagt, das sei damals nur eine Straße gewesen, von der jeder gewusst habe, was da los ist, quasi eine Einigung über den Ort. Und so schlimm sei es auch gar nicht gewesen. Trotzdem war das hier in Presse und Fernsehen ganz klar als Bürgerkrieg dargestellt und Gegenstand der Nachrichtensendungen.

Schauen wir uns das jetzt aber an, was ja nach gleichen Maßstäben ebenfalls ein Bürgerkrieg wäre (Es sind nicht die Maßstäbe, die mich so besonders ankotzen. Es sind die doppelten Maßstäbe.) dann hört man dazu … jedenfalls nichts, woran ich mich jetzt ad hoc erinnern würde.

Was sicherlich auch nicht völlig unabhängig von dem Umstand ist, dass der dort in Leipzig zuständige und beheimatete Mitteldeutsche Rundfunk zuständig wäre, der ja bekanntlich nicht nur sehr links besetzt ist, sondern auch von einer SED-Juristin geleitet wird.

Bei mir verfestigt sich der Eindruck, dass wir von den Medien systematisch falsch informiert werden und dieser ständige „Kampf gegen Rechts” ein Ablenkungsmanöver ist. Hatten wir solche Ausschreitungen schon von rechts? Wann? Wo?

Und wenn ja: Warum wird es dann so unterschiedlich bewertet?

Verbindungen zu Politik und Medien?

Ich habe noch einen anderen Eindruck. Nämlich nicht nur den, dass das einfach nicht adäquat berichtet wird, sondern dass die systematisch finanziert werden. Denn es gibt da unüberschaubare und reichliche Gelder zum „Kampf gegen Rechts”, und dass insbesondere die sächsische Linke manche Verbindung zur gewaltbereiten Antifa hat, ist auch bekannt, ich hatte ja irgendwo schon mal im Blog das Ding, dass irgend eine Politikerin der Linken da in einem kriminellen linken Block fotografiert wurde. Und die Linke ist die SED. Und gerade Leipzig ist ja nicht nur eine linksradikale Hochburg, sondern auch der traditionelle Ort linker Journalisten (das „Rote Kloster”). Auch die Stasi war (ist?) da wohl sehr aktiv.

Man muss davon ausgehen, dass diese Vorgänge in Zusammenhang mit SED, Stasi, Linke stehen, und damit liegt auch auf der Hand, dass der MDR da zumindest nicht sehr kritisch berichtet.

Honecker und Mielke

Was ich mich dann immer frage, wenn da solche Randale aus dem Dunstkreis der Linken heraus erfolgen: Wie wären Honecker und Mielke und die Stasi mit solchen Ausschreitungen umgegangen? Wenn man schon für einfache Republikflucht erschossen wurde?