Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

„Accelerationism“: Beide US-Täter linksextrem?

Hadmut
5.8.2019 23:39

Große Fake-News-Welle.

Es laufen gerade viele Leserzuschriften ein, wonach an vielen Stellen berichtet wird, dass der zweite US-Täter, der aus Ohio, ein Linksextremer war, etwa auch in der Washington Times. Steht aber eigentlich überall das gleiche drin.

Nun weist mich aber einer auf diesen Blogartikel hin, wonach auch der erste Attentäter linksextrem sei.

Gestern hieß es ja schon überall, das muss ein Rechter sein, weil der ein ausländerfeindliches Pamphlet abgelassen habe und gegen die Flut der Hispanics protestieren wolle. Wenn man aber genauer las, dann merkte man, dass die Polizei noch davor warnte, das Ding ernst zu nehmen, die Echtheit sei nämlich noch fraglich. Keine Ahnung, ob die da jetzt weiter sind. Wäre aber in interessanter Dreh, wenn da ein Dritter ein Pamphlet gefaked hätte, um das als Rechtsradikalentat hinzustellen – oder sogar der Täter selbst. Selbstmord durch False-Flag-Aktion? Überlebt hatt er es ja, aber die Todesstrafe dürfte ihm gewiss sein. Wäre interessant, weil ja irgendwo mal berichtet wurde, dass über 90% der Hakenkreuze von Linken gemalt würden, um den Linksschwenk der Gesellschaft durch eine fiktive Bedrohung zu beschleunigen. Wäre eine heiße Aktion, um vor der nächsten US-Wahl die Wähler umstimmen zu wollen. Denn kürzlich hieß es, dass Trump gute Chancen hätte, die Wahl wieder zu gewinnen, weil er schon einige wirtschaftliche Erfolge hätte, während die Demokraten personell nichts aufzubieten hätten.

Dazu schreibt Mannikos Blog im besagten Artikel :

Inzwischen aber kristallisiert sich immer mehr heraus, dass es sich bei dem Täter um einen selbsterklärten Linken und Sympathisanten der Antifa handelt, wie The Postmillennial berichtet. Die Basis dieser Behauptung bildet ein Twitterkonto, das einem Nutzer zugeordnet werden kann, der dem Täter extrem ähnlich ist, und der aus der selben Gegend zu stammen scheint. Das Konto folgt dabei mehreren linken und sozialistischen Twitterkonten aus der Region um Dayton herum.

Dazu finden sich auf dem Konto mehrere Nachrichten, die eindeutig auf eine Sympathie mit linksextremen Gruppierungen hindeuten und die Rechtfertigung der Anwendung von politischer Gewalt beinhalten. Im genauen zeigt das Konto, dass der Nutzer und damit sehr wahrscheinlich der Täter sich für das Thema „Accelerationism“ interessiert. Der Begriff war mir bislang nicht bekannt, es scheint sich dabei um einen Neologismus aus linksextremen Kreisen zu handeln.

„Accelerationism“

Dazu schreibt Postmillenial

If the term accelerationism sounds familiar, there may be a reason for that. The New Zealand Mosque shooter’s lengthy manifesto was heavily peppered with the word. Accelerationism, in this sense, is defined as “the idea that violence should be used to push Western countries into becoming failed states. Adherents hope the collapse will give rise to radical, presently unthinkable changes in our society.”

Die Gesellschaft zu zerstören und zum Einsturz zu bringen, um eine radikale und eigentlich unmögliche Änderung der Gesellschaft zu erreichen, ist das klassische marxistisch-linke Motiv.

Aber alles, was ich dazu bisher gesehen habe, bezog sich auf den zweiten Shooter, Dayton, Ohio. Was ist mit dem aus El Paso?

Dazu heißt es im Blog weiter unten

Während diese Motivlage auf den ersten Blick keine Zweifel zulässt, so wird die Sachlage deutlich verworrener, wenn man Recherchen hinzunimmt, wonach der Täter möglicherweise nicht ganz so sehr von Trump und dessen politischer rechter/konservativer Agenda begeistert war.

Ebenfalls beim Gatewaypundit findet sich dazu ein Artikel, wonach Informationen über Crusius bei dem digitalen Informationshändler MyLife kurz nach dem Amoklauf verändert wurden. Im genauen wurde seine politische Neigung von „Demokrat“ – also links – auf „Republikaner“ – sprich rechts – angepasst. Offenbar sollte damit die öffentliche Einschätzung über seine politischen Absichten manipuliert werden, da viele Medienschaffende oftmals Rechercheinformationen über derartige Informationshändler beziehen.

Besonders bezeichnend an dieser Manipulation ist, dass selbst die als „Faktenprüfer“ auftretende linke Sorosklitsche Snopes den Vorwurf einer derartigen Manipulation durch MyLife nicht ganz ausräumen kann. Deren Ergebnis der Überprüfung dieser Information fällt als „gemischt“ aus, was heißt, dass es nicht unbedingt falsch ist. Bedenkt man deren massive politische Linksneigung – sogar konservative Satireseiten werden dort einer „Faktenprüfung“ unterzogen und als Fake News gebrandmarkt – dann muss man davon ausgehen, dass die Information korrekt und relevant ist.

Als Szenario wird damit dominant, dass es sich bei der Tat in El Paso möglicherweise um ein Terrorattentat unter Falscher Flagge handelte mit dem Zeil, die politische Rechte und die Präsidentschaft von Donald Trump in ein negatives Licht zu rücken.

Es wäre bizarr, aber in der Weltgeschichte nicht neu.

Betreiben Linke da False-Flag-Attentate, um die nächsten US-Wahlen wieder herumzureißen, weil ihnen die Trump-Wahl unendliche Seelenpein bereitet?

Eine wesentliche Frage wäre, ob dann, ob der Täter von El Paso das so veranstaltet hat, oder ob das im Hintergrund von Dritten schnell so gefälscht wurde, so wie man das von den Wikipedia-Fälschungen kennt.

Oder ob das überhaupt alles stimmt.

Aber: Die Polizei selbst hatte ja davor gewarnt, das aufgetauchte Pamphlet für die Berichterstattung zu nutzen, weil sie selbst Zweifel an der Echtheit hatte.

Der ungeplante Teil war wohl, dass der Täter überlebt hat, und die werden den sicherlich ausquetschen.

Mal sehen, was da noch rauskommt. In den USA gibt es ja gerade die Bestrebung, die Antifa zur Terrororganisation zu erklären.

Sollte sich herausstellen, dass die Antifa hinter einem oder beiden Anschlägen steckt (oder die Berichterstattung manipuliert hat) um die Wahlen zu beeinflussen, wäre das sicherlich ein Brüller, der vermutlich im deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehen nie erwähnt würde.

Augen, Ohren und Hirn offen halten.