Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Mao-Funk: Die Zuschauerbepöbelung der Tagesthemen

Hadmut
30.7.2019 1:30

Mit Eiltempo in den Maoismus:

Da wird unsere Gesellschaft, das Ergebnis unserer Arbeit, einfach zu einer Sucht erklärt, von der wir zu heilen wären. Alles nur Konsumsucht.

Und ausgerechnet „mutige Politiker” wären es, nur die wären es, die unsere Konsumsucht heilen könnten.

Die steigern sich immer steiler in den maostischen Propagandasender rein.

Dauert nicht mehr lang, und die zeigen einzelne Leute, die beim Fleischessen ertappt wurden, und im Prangerteil der Tagesthemen öffentlich gedemütigt werden.

Und verlogen ist es. Denn ich war ja bei den Netzwerk-Recherche-Konferenzen auch in der Kantine im NDR, wo auch die von Tagesschau und Tagesthemen essen gehen. Da gibt’s jede Menge Fleisch. (oder gab es zumindest, als ich noch dort war.) So die übliche Masche der Marxisten und Maoisten, Wasser zu predigen und Wein zu saufen. Wie schon in Animal Farm die Schweine.

Ich war vor einigen Jahren mal mit der Gesellschaft für Informatik auf Exkursion in Peking. Chinesischer Reiseleiter und Stadtführer, der aber in Deutschland studiert hatte und deshalb sehr gut Deutsch konnte. Schon etwas älter. Ich habe ihm mal gesagt, dass ich dort beobachte und zur Kenntnis nehme, dass das Klischee, was man so als Kind so lernte, überhaupt nicht stimmt. Als ich Kind war, hieß es, Chinesen grinsen unentwegt grundlos, haben dreieckige Hüte und alle den gleichen blauen Maoanzug, haben ein Fahrrad und fressen aus einem Schüsselchen Reis.

Da blieb der stehen, guckte mich an und sagte: „Ja, aber genau so war es doch. Genau so!”

Und das ist genau das, was bei uns hier jetzt abläuft.

  • Kulturrevolution
  • Deindustrialisierug bezüglich technischer Industrie, Reduktion auf Landwirtschaft
  • Alle gleich
  • Fortbewegung nur noch auf Fahrradniveau
  • Essen nur noch einfache pflanzliche Nahrung und das wenig
  • Radikale Vereinfachung der Kleidung auf einen lange haltbaren simplen Baumwollanzug
  • Halt’s Maul und grins gefälligst, kein Wort der Kritik!