Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Geisteswissenschaften als Homöopathie des Denkens?

Hadmut
13.7.2019 10:38

Sie hat mich auf einen Gedanken gebracht.

Die Chemikerin Mai Thi Nguyen-Kim ist ja für ihre Erklärvideos auf Youtube bekannt, die nicht nur inhaltlich und didaktisch gut gemacht sind, sondern die sie auch charmant-eloquent rüberbringt, und hübsch ist sie auch noch.

Wobei mir da als altem weißen Mann doch auch immer auffällt, dass erfolgreiche Youtube-Frauen immer sehr stark mit Gestik, Mimik und damit diesen unterschwelligen subtilen Methoden arbeiten, auch wenn sie es vielleicht selbst nicht merken oder wissen, diese Niedlichkeitsrezeptoren im Hirn anzusprechen. Es gab mal vor einiger Zeit eine Amerikanerin, die unglaublich erfolgreich war, englische und amerikanische Sitten auf chinesisch zu erklären, die war der Niedlichkeitsoverkill schlechthin, und die Chinesen drehen da sowieso durch. Oder Lisa und Lena, als sie noch kindlich waren: Niedlichkeitsoverkill. Oder jetzt die Tussi, die die Augen verdreht, die Zunge raushängen lässt, ihr Badewasser verkauft und auf semi-sexy macht. Der Mädchenfaktor ist ein riesiger Erfolgsfaktor. Das können wir als Männer gar nicht. Manche, wie Rezo, kompensieren das dann durch ähnlich übertriebenes Gehampel und Gestik, Mimik, „Fuck!”.

Gut, die Chemikerin ist auch ziemlich gut, was diese Mimik-Gestik-Nummer angeht, hat aber auch Ahnung von Chemie und Wissenschaft. Zu welchen Anteilen was zum Erfolg beiträgt, mag sich jeder selbst überlegen.

Früher fand ich deren Beiträge – soweit ich sie gesehen habe – ziemlich gut, aber seit die bei der ARD ist und anscheinend politisch bearbeitet wird, hat die meines Erachtens deutlich nachgelassen, und wenn die dann so Eilbeiträge über Klima oder sowas macht, und diese Rezo-Verstärkungsnummer mit Hirschhausen zusammen, kam bei mir einfach wie der letzte Politmüll an, einschlägiger ARD-Propaganda-Trash. Wenn eine da was in den Kamera blubbert und für sich dann in Anspruch nimmt, dass ihre Meinung „wissenschaftlich geprüft” bedeute, dann ist die meines Erachtens übergeschnappt, dann verträgt die die Scheinwerfer nicht.

Wie dem auch sei, mir ist heute morgen ein neues Video von ihr aufgefallen, indem sie mal beleuchtet, was es in Deutschland mit Homöopathie auf sich hat und wieso die hier zwar wissenschaftlich als nicht wirksam gilt, aber per Gesetz eine Wirksamkeit fingiert wird, und wir hier einen „Binnenkonsens” haben.

Das ist ziemlich interessant und aufschlussreich, schaut Euch das mal an.

(Und achtet auch mal auf die Querbezüge zu ZDF-Böhmermann, ich hatte das ja gerade zur Sea-Watch-Nummer, dass es da eine ziemliche Achse ARD-zu-Böhmermann zu geben scheint, die sich da gegenseitig helfen.)

Was mir dabei und danach aber durch den Kopf ging:

Dasselbe Schema – wissenschaftlich ist da nichts, aber gesetzlich wird es fingiert – haben wir eigentlich bei den ganzen Geisteswissenschaften, und beim Gender im Besonderen.

Letztlich laufen der ganze Feminismus- und Gender-Quatsch hier (nicht in den USA) nach demselben Schwindelschema wie die Homöopathie. Weil da Lobby-Gruppen dahinterstecken und die Politik korrupt ist. Wobei da noch erschwerend hinzukommt, dass wir eine Juristenregierung haben und Juristen (und Journalisten) selbst Teil der Geisteswissenschaft, also eben jeder Lobby sind, also eigene Interessen an diesem ganzen Betrugsprinzip haben.

Deshalb sprudeln da auch die Doktortitel (die eigentlich keine Titel, sondern Grade sind, aber das kapieren diese akademischen Kapazitäten ja auch nicht).