Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Eurovision Song Contest: Das musikalische Analogon zu eingeschlafenen Füßen

Hadmut
18.5.2019 23:33

Boah… ist das langweilig.

Sorry, aber ich finde den Eurovision Song Contest stinkend langweilig, da ist überhaupt nichts dabei, was mir irgendwie im musikalischen Gedächtnis hängen bleiben würde.

Ganz nett fand ich die mit dem Kinderlied auf dem Riesenstuhl, könnte mich aber nicht an die Melodie oder das Herkunftsland erinnern. (Kommt gerade die Wiederholung: Es war Dänemark.)

Positiv aufgefallen sind mir die Australier, weil mir die die Stimme gefallen hat und ich die Sängerin am Stil lustig fand, aber mit der Melodie konnte ich auch nicht viel anfangen.

Deutschland? Äh…häh? Werden wir wieder Letzter?

Gute (naja, bessere…) Musik kam erst in der Pause, als sie während des Abstimmens alte Musik rausholten.

Dabei sind verblüffend viele Lieder, die mir eigentlich sehr gut gefallen, ESC-Lieder, die vor 20,30,40 Jahren teilgenommen oder meist sogar gewonnen haben. Damals hieß das ja noch Grand Prix De La Chanson und man hatte eingängig schmissige Melodien. Irgendwie ist da mit dem Wechsel von Chanson nach Song irgendwas kaputt und den Bach runtergegangen.

Die Stimmen hören sich irgendwie alle gleich oder ähnlich an. Alles Standard-Gesangsausbildung. Der Grundsound auch irgendwie ähnlich, Klangteppich voll.

Dazu Bühnengehampel, Feuerwerk, Lichtshow.

Mich hat kein Song vom Hocker gerissen. Und ein Gesangstalent wäre mir auch nicht aufgefallen.

Alles so austauschbar.