Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Sperma-fressende Analwürmer

Hadmut
25.4.2019 23:44

Leser fragen – Danisch will es gar nicht so genau wissen.

Heute kam ich mir bei den an mich gestellten Fragen vor wie Radio Eriwan.

Frage: Ist es möglich, Menschen durch Gabe von Zäpfchen von Homosexualität zu heilen?

Antwort: Im Prinzip ja. Aber die Wirkung hängt vom Durchmesser ab.

Die Sexualfachseite „Queer.de” berichtet über eine kuwaitische Ärztin, die die Ursachen der Homosexualität und die Therapie zur Heilung erläutert. (Ärzte, Architekten, Piloten und so weiter…)

Die kuwaitische Ärztin Dr. Mariam Al-Sohel hat im März in einem Fernsehinterview erklärt, dass ein von ihr entwickeltes Zäpfchen Homosexualität heilen kann. [..]
Demnach erklärte die Ärztin, sie habe “therapeutische Zäpfchen” entwickelt, die glechgeschlechtliches sexuelles Verlangen drosseln könnten – und zwar von “Jungs des dritten Geschlechts sowie vom vierten Geschlecht, also maskuline Lesben”. Die Heilung werde durch “prophetische Medizin” hervorgerufen, die auf dem Koran basiere.

Islamisch-prohetische Medizin:

Wie kommt’s? Wie entsteht Homosexualität?

Al-Sohel behauptete weiter, dass Homosexualität nach Missbrauch auftrete und sich durch einen Analwurm manifestiere. Man bekämpfe diese sexuelle Orientierung dann, “indem man einen Wurm, der sich von Sperma ernährt”, den Garaus mache. Dabei werde die Homosexualität von Männern und Frauen mit den selben Wirkstoffen bekämpft – sie biete aber die Zäpfchen für Mann und Frau in geschlechtergetrennten Farben an.

Zweifelsohne gendergerecht.

Ich persönlich habe da jetzt ein Verständnisproblem, weil – naja – meine diesbezüglichen Kenntnisse nur auf rein theoretischem Allgemeinwissen beruhen und sehr begrenzt sind.

Oder um es anders zu sagen: Unter einem spermaspuckenden Analwurm könnte ich mir in diesem Kontext etwas vorstellen. Aber fressend? Leser fragen – Danisch weiß es auch nicht. Und will auch nicht alles wissen.

Die Ärztin gab im Interview auch Ratschläge, wie schwule Männer ihre “Männlichkeit” erhöhen könnten: Insbesondere Wurzelgemüse sei dafür geeignet. Auch bittere Nahrungsmittel machten maskuliner. Als Beispiele nannte sie Süßkartoffeln, Radieschen, Zwiebeln und Karotten.

Ich will’s mal so sagen:

Ich übe mich ja in Toleranz, Weltoffenheit und darin, dem Diktat des weißen Mannes abzuschwören. Auch der Beibehalt einer eigenen Meinung hat meinem Privilegiencheck nicht standgehalten. Zudem orientiere ich mich an der Prioritätenordnung des Mainstreams.

Deshalb wäre dann wohl kritiklos zu übernehmen, dass Homosexuelle einfach nur an Analwürmern leiden und durch Zäpfchen und Gemüseeinläufe zu heilen sind. Ich bin wild entschlossen, jeden einen islamophoben populistischen Nazi zu heißen, der auch nur den geringsten Zweifel daran äußert. Zumal ja islamische Medizin zu Deutschland gehört.

Nun denn. Süßkartoffeln, Radieschen, Karotten. Immer rein damit.