Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Gewaltiger Anstieg der Einbrüche

Hadmut
20.9.2018 0:56

Der Umsatzeinbrüche.

Meedia beschreibt, dass Burda meint, dass es mit ihren Umsatzzahlen böse bergab gehe. Und so weiter, die anderen jammern auch.

Und wer ist schuld?

Die Supermärkte.

Verantwortlich hierfür sei das veränderte Konsumverhalten sowie die Marktbedingungen im deutschen Lebensmittel-Einzelhandel (LEH). So sei die Zahl der kleineren Supermärkte in den vergangenen zehn Jahren von 14.000 auf 6400 zurückgegangen. Dagegen sei die Zahl der Verbrauchermärkte mit einer Fläche von 1000 qm von 6000 auf 8000 gestiegen. Das Dilemma für die Vertriebe: Mit der zunehmenden Größe der Supermärkte sinke die Wahrscheinlichkeit deutlich, dass ein Konsument an einem Zeitschriftenregal vorbeikommt.

Auf die Idee, dass es daran liegen könnte, dass die Leute gemerkt haben, was für einen Müll die da drucken, kommen sie nicht.

Als Ausweg sieht Welte, dass die Printunternehmen ihre Flächenpräsenz im Handel ausweiten sollten. Ideal hierfür wären Bio-Supermärkte und Drogerien. Hier seien Zeitschriften unterrepräsentiert. So verfügen lediglich zehn Prozent der Bio-Supermärkte über ein Zeitschriftenregal, bei den Drogeriemärkten seien es 30 Prozent.

Drogerien und Bio-Supermärkte sollen die Zeitschriftenbranche retten. Pffff.

Thalia klagt ähnliches über Bücher. Wer kauft noch Bücher, wenn Viertklässler nicht mehr lesen können und die Analphabetenquote bei Erwachsenen stark steigt?

Die Buchläden sollen viel stärker zum Begegnungsort werden mit Cafés, Lesebereichen und Spielecken für Kinder – aber auch mit einer Vielzahl von Veranstaltungen. Innerhalb von drei Jahren sollen alle Filialen auf das neue Konzept umgestellt werden.

Gleichzeitig plant der Buchhändler eine Werbekampagne für das Lesen. Der Hintergrund: Nach einer Studie des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ist die Zahl der Buchkäufer in den vergangenen fünf Jahren um etwa 6,4 Millionen gesunken. “Jeder Vierte liest überhaupt nicht mehr. Das wollen – und müssen – wir ändern”, sagte Busch.

„Jeder Vierte liest überhaupt nicht mehr.”

Wie wollen sie das ändern? Den Leuten erst mal Lesen beibringen?

Ach, das haben sie vor:

Dabei helfen soll US-Präsident Donald Trump. Einer der Slogans für die geplanten Plakataktionen und TV-Spots heißt kurz und knapp: “Donald Trump liest nicht gern.”

Na, wenn das kein todsicherer Plan ist…