Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Mehr zur Torvalds, Linux und toxischen Codes of Conducts

Hadmut
18.9.2018 23:39

Gesellschaftszersetzung am Beispiel von Software.

Der Schlüssel zum Verständnis des Chaos (in anderen Fällen war die Open-Source-Szene nämlich schlau genug, den Social Justice Warriors einfach Forks anzubieten, an denen sie sich austoben können, die dann immer nach ein paar Monaten vertrocknet und eingegangen sind), das über Linux herzieht, ist wohl – Überraschung – eine linken Ideologien verfallene Frau, in diesem Fall Patricia Torvalds, Tochter von Linus Torvalds. Die ist 18 und Feministin, und will Informatik/Ingenieurstum und Gender studieren, Torvalds wurde also über die Familie von innen angegriffen. Töchterchen hat an der Schule schon den Feminism Club gegründet.

Die ersten gehen schon, weil es effektiv um eine marxistische Übernahme des Linux-Kernels und den Verdrängungskrieg gegen Weiße Männer geht.

Hinter diesem Mist steht – wie schon bei den vielen anderen Code-of-Conduct-Angriffen Trümmertranse Coraline Ada Ehmke, schon zuvor Thema meines Blogs (hier, hier und hier), der/die/das schon länger in dem Verdacht steht, aus finsteren Quellen finanziert zu werden und nur die Frontfigur einer größeren Organisation zu sein.

Man zieht es ins Lächerliche, aber eben dieses Coraline Ada Ehmke (oder diese Kunstfigur als Spitze einer Organisation) hat bereits einige Open-Source-Projekte mit genau dieser Masche kaputt gemacht, und bei GitHub hat man auch auf diese Weise die Entwickler vertrieben, den Laden feministisch übernommen (und dann an Microsoft verkauft).

Dreh- und Angelpunkt scheint das sogenannte „Postmeritokratische Manifest” zu stehen (englisch, deutsch), das auch Torvalds Tochter unterzeichnet zu haben scheint.

Gegenstand ist, die Gesellschaft völlig in einen marxistischen Brei zu verwandeln. Sie greifen frontal das Prinzip an, Leute nach ihrer Leistung einzuschätzen und zu respektieren:

Meritokratie ist ein grundlegendes Prinzip der Open-Source-Bewegung und das meritokratische Ideal wird im Bereich der Informationstechnologie (IT) durch die Art und Weise, in der Menschen angeworben, eingestellt, in Unternehmen gehalten, befördert und wertgeschätzt werden, fortwährend aufrechterhalten.

Es hat sich allerdings immer wieder gezeigt, dass Meritokratie hauptsächlich denjenigen, die privilegiert sind, zugute kommt und damit Menschen, die in der IT-Branche unterrepräsentiert sind, ausschließt. Tatsächlich ist die Idee von anerkennenswerter Leistung niemals klar definiert; stattdessen scheint sie eine Form der Bestätigung zu sein, eine Anerkennung, dass “diese Person insofern wertvoll sei, als dass sie so sei wie ich.”

Bisher ging es immer darum, dass man behauptete, dass Frauen für gleiche Leistung schlechter bezahlt würden als Männer.

Jetzt geht es darum, dass man eben unterschiedliche Leistungen nicht mehr als unterschiedlich bewerten darf:

Für uns als Industrie ist es an der Zeit, die Idee hinter uns zu lassen, dass das Verdienst – und deren Anerkennung – etwas sei, dass gemessen, von jedem Individuum unter denselben Bedingungen angestrebt und jemals fair verteilt werden kann.

Wie sieht eine postmeritokratische Welt aus? Sie beruht auf grundlegenden Werten und Prinzipien, einer Bejahung des Dazugehörens, die auf alle Menschen zutrifft, die die Entwicklung von Software praktizieren.

Heißt: Es darf nicht mehr auf Leistung ankommen. Jeder der Lust hat, sich da irgendwie ins Büro mit reinzusetzen, soll gleich gut wie Spitzeleute bewertet und bezahlt werden. Das kennt man aus den feministischen Schriften von vor 10 Jahren, etwa der Verfassungsrichterin Baer, die ja das Prinzip der leistungsorientierten Benotung von Dissertationen sabotiert.

Wir glauben nicht daran, dass unser Wert als Menschen intrinsisch an unseren Wert als Wissensarbeiter*innen gebunden ist. Unsere Berufe definieren uns nicht; wir sind mehr als die Arbeit, die wir ausüben.

An die Stelle von Leistung wird ein diffuses Gefasel vom Wert des Menschen außerhalb des Berufes gesetzt.

Wir glauben daran, dass zwischenmenschliche Fähigkeiten mindestens genau so wichtig sind wie technische Fähigkeiten.

Das Gender-Gesindel hält seine „zwischenmenschlichen Fähigkeiten” für einen positiven Wert. Machen alles kaputt, hinterlassen nur Streit, Zerstörung und falsche Beschuldigungen, und meinen, diese „zwischenmenschlichen Fähigkeiten” wäre das, was ihren Wert ausmacht.

Wir können als professionelle Entwickler*innen den größten Beitrag leisten, indem wir aus der Diversität unserer Identitäten, Hintergründe, Erfahrungen und Perspektiven schöpfen. Homogenität ist ein Anti-Pattern.

Nöh. Hat ja bisher auch nicht funktioniert. Bisher ging alles kaputt, wo sie auftauchten.

Ist ja auch bekloppt: Sie lobhudeln die Diversität, und das erste, was sie abtöten wollen, sind Weiße und Männner. Widerspricht sich ja selbst.

Wir erkennen den Wert von Mitwirkenden, die nicht-technische Beiträge leisten, als gleichwertig zu dem Wert Mitwirkender an, die technische Beiträge liefern.

Heißt: Wir sollen Schwätzer, die nichts können, als gleich gut bewerten wie die Leute, die das Ding aufbauen.

Der pure Schwachsinn, der pure Marxismus, der pure Kommunismus.

Wir verstehen, dass die Arbeit in unserem Feld kein Recht, sondern ein Privileg ist. Der negative Einfluss toxischer Menschen am Arbeitsplatz und in der darüber hinausgehenden Gemeinschaft wird nicht durch deren technische Beiträge wieder wettgemacht.

Weder noch. Es ist eben Arbeit und eine Aufgabe. Nutzlose Schwätzer, deren Beitrag in ihren „zwischenmenschlichen Fähigkeiten” in Form von Beleidigungen, falschen Beschuldigungen, Streit säen, und Leute verjagen, sollen hoch gewertet werden, technische Beiträge dagegen nicht mehr gewertet.

Wir widmen uns der Ausübung von Mitgefühl, anstelle von Verachtung. Wir weigern uns jedoch, andere Menschen aufgrund der Wahl ihrer Werkzeuge, Methoden oder Programmiersprachen herunterzumachen.

Heißt: Wir öffnen uns für jeden Schwachsinn und jede Inkompetenz, jeden Müll.

Wie eine Heuschreckenplage. Der Open-Source-Bereich wird großflächig von bösartigen, fachlich inkompetenten Hetzern übernommen, einem gesellschaftlichen Lynchmob, der sich als seiner Qualifikation seiner „zwischenmenschlichen Fähigkeiten” rühmt.

Das Problem: Linux ist inzwischen das zentrale Serversystem. Wenn das nicht mehr ordentlich entwickelt wird, haben wir weltweit ein richtiges Problem.

Ich komme auf meine Prognose zurück, dass uns Computer und Roboter nicht etwa die Arbeit abnehmen, sondern dass es in spätestens 20 Jahren keine brauchbaren Computer mehr geben wird, weil die Software unbrauchbar ist und niemand mehr da ist, der sie noch ordentlich bauen, programmieren, bedienen kann.

Nachtrag: In solchen Codes of Conducts fällt auf, dass man danach aus keinem Grund diskriminiert werden darf – außer der politischen Ansichten. Leute wegen polistischer Meinungen zu diskriminieren ist darin stets erlaubt.