Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

…und Karl Marx ist sein Prophet!

Hadmut
22.7.2018 21:53

Erich Mielke hat mich gerade auf einen Gedanken gebracht.

Genauer gesagt irgend ein Leser, der unter dessen Pseudonym herumspukt. Wegen einer Bemerkung zu den beiden Blog-Artikeln über das Interview mit einem Linken.

Es geht darum, wie sehr sich Linke in einer Religion verfangen haben. Darüber habe ich schon öfters geschrieben, aber es drängt sich gerade noch mehr auf.

  • Künstlich erzeugter und aufgehetzter Tribalismus „wir gegen die anderen”
  • Sie glauben fest und unumstößlich an so eine höhere Wahrheit, ein höheres Gebot, das über allem Weltlichen steht.
  • Es gibt da ein göttliches und von einem unanzweifelbaren Propheten verfasstes Buch, in dem die einzigen Regeln – und dazu alle – stehen, an die man sich jemasl zu halten hat.
  • Sie sind die Auswählten und Erleuchteten, alle anderen sind Ungläubige, Muggles, Rechte, die man bekämpfen kann und muss. Halten es aber gleichzeitig für Teil ihrer Überzeugung, sich von Ungläubigen ernähren zu lassen.
  • Alles ist unantastbar und unanzweifelbar, sie sind nicht in der Lage, von irgendeinem Überzeugungsdetail abzurücken.
  • Sie glauben, sie sind befugt, dieses höhere Gesetz auch mit Gewalt und gegen den Willen anderen durchzusetzen.
  • Sie glauben, dass es zu einer Art Showdown zwischen Guten und Bösen, dem großen Endkampf kommt und danach das Paradies eintritt.
  • Sie haben Priester und Gebetsräume.
  • Sie können ihre Behauptungen nicht belegen.
  • Es ging eigentlich immer schief, aber sie sehen es nicht ein.
  • Sie halten sich für intellektuell überlegen, und zwar selbst dann, wenn die Schulbildung mangelhaft ist.
  • Terror und Gewalt gehören dazu.
  • Sie haben vermummte Terroristen mit Sprengstoff und seltsamen Fahnen und Symbolen.
  • Sie nehmen sich ständig gegenseitig Bekenntniserklärungen ab und verstoßen sich gegenseitig bei kleinsten Abweichungen.
  • Es gibt Heilige oder Unterprophten im Rang unterhalb des Hauptpropheten. Judith Butler, Michel Foucault und so.
  • Sie wollen jede Staatsform außerhalb ihrer religiösen Utopie auflösen.
  • Wie es dann laufen soll, wissen sie auch nicht, aber sie sind fest überzeugt, dass dann ein Wunder eintritt und alles wunderbar wird, wenn sie erst mal alles kaputt gemacht haben.
  • Sie zerstören alle Kulturgüter.
  • Ein normales Verhältnis zwischen Männern und Frauen ist nicht mehr möglich.
  • Die Überzeugung gestattet sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen.
  • Es geht mit Verboten einher, die sagen, was man nicht essen darf.
  • Sie bestehen auf Frühindoktrination und Schulunterricht.