Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Neues aus Schweden

Hadmut
14.7.2018 13:18

Hatten wir auch schon wieder eine Weile nicht:

Nachdem die Gewalt in den Notaufnahmen schwedischer Krankenhäuser immer mehr zunimmt [oben rechts gibt es direkt von der Seite ein „Translate”-Menü zum übersetzen, die müssen dort ja jetzt auch immer für n+1 Sprachen schreiben] (früher, zu meiner Zeit, war das noch anders. Da hat man sich erst irgendwo geprügelt und ist dann deshalb in die Notaufnahme gegangen. Heute geht man in die Notaufnahme, um sich dort zu prügeln.)

Als Gegenmaßnahme wollen sie nun zweierlei tun: Vorträge halten und kleine Herzchen-Ansteckpins „Gemeinsam gegen Bedrohungen und Gewalt“ verteilen.

Ich habe da so meine Zweifel.

Vorträge könnten helfen, aber nicht, indem man sie den Verprügelten, sondern den Schlägern hält. Genau das könnte das Problem sein, denn erfahrungsgemäß kann man solchen Leuten keine Vorträge halten. Denn würden sie sowas mitmachen, würden sie ja auch in einer Notaufnahme still sitzen können.

Und ob kleine Ansteckpins da wirklich helfen… ob die ein Schläger vorher liest? Oder ob die nicht stattdessen tief in die Haut eindringen, wenn man genau da den Schlag hinbekommt?

Grundsätzlich halte ich Pins nicht für eine schlechte Idee. Aber sie müssten ungefähr 1,20 Meter lang sein, geschmiedet und geschliffen, und wie ein klassisches Zweihänderschwert geführt werden. Dann könnt’s was werden. Was drauf steht, ist eigentlich egal.