Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Marxistische Professoren

Hadmut
6.5.2018 15:18

Über den geistigen Absturz der Universitäten.

Marxismus hat sich zu einem der – wenn nicht dem – größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte entwickelt. Und ähnlich wie es bei Infektionen einen Wirt gibt, der die Keimquelle am Leben hält, sind es hier die Universitäten, die den Unfug aufrechterhalten.

Man könnte das, wozu das amerikanische Studium geworden ist, auch so zusammenfassen: „Yes, you heard me, a philosophy degree. I paid $120.000 for someone to tell me to go read Kant, and then I didn’t.” Man sieht, dass im Text nachträglich Worte ausgetauscht wurden, ursprünglich hieß es „Yes, you heard me, an English major. I paid $120.000 [Publikum lacht – How dare you clap for the worst financial decision I ever made in my life?] for someone to tell me to go read Jane Austen, and then I didn’t. Genauso dämlich.

In den USA hat jetzt einer ein Projekt namens „Film Your Marxist Professors” angefangen, in dem man Videoaufnahmen der dämlichsten Professoren sammelt. [Korrektur: Ich wurde darauf hingewiesen, dass der, der die Seite geschrieben hat, das Projekt nicht betreibt, sondern eben nur darüber geschrieben hat. ] Es gibt auch eine Facebook-Seite dazu, und leider sind die Videos auch auf Facebook gesammelt (ich mag Facebook nicht), aber immerhin irgendwas zwischen lustig, gruselig und entsetzlich.

Es gab mal eine Zeit, da waren Professoren gebildet und standen intellektuell über dem Bevölkerungsdurchschnitt. Seit die Universitäten aber mehr und mehr zum Endlager für Zivilisationsgescheiterte (oder solche, die es noch werden wollen) werden und die Geisteswissenschaft die Eigenverdummung schon aus dem Prinzip der Verachtung gegenüber jeglicher Fähigkeit, sich selbst zu ernähren, betreiben, die Universitäten mithin vorrangig zum Futtertrog derer werden, die an fremden Trögen fressen, sind Professoren im Mittel – und bald alle – deutlich unter den Bevölkerungsdurchschnitt gerutscht.

Oder anders gesagt: „Professor” ist in den USA gerade dabei, zum Deppenstigma, zum Kennzeichen für fremdfinanzierten Schwachsinn zu werden. Die Sorte Mensch, denen man §120.000 zahlt, damit sie einem sagen, man solle Kant oder Austen lesen.

Und so findet man dabei gleich einige unförmige Exemplare – mens sana in corpore sano, und mens kommt bekanntlich von Mensa – mit erstaunlichen Aussagen.

Es gibt dazu einen schönen Kommentar des Machers, in dem er das zusammenfasst und kommentiert:

Nach übereinstimmender Meinung ist der Brüller diese Professor Alana Vehaba, hört sich an wie eine Lehrkraft für Kartenlegen aus Hogwarts oder ein Hoax-Produkt, deshalb dachte ich erst, die sei eine Satire-Fake, aber die gibt’s wirklich, ist aber eher Doktorandin als Professorin, sie ist seit 2013 an der Arizona State University” Tempe, Arizona an einem PhD in Justice and Social Inquiry über das Märtyrertum tibetanischer Flüchtlinge, und die gehören anscheinend zu einer Fakultät mit dem goldigen Namen School of Social Transformation. Sie wird aus unerfindlichen Gründen auch als professor bezeichnet, und auch bei dem ungeschnittenen und auf Facebook abgelegten Originalvideo, auf dem man sie in ihrer vollen … äh … Breite bewundern kann, handelt es sich nicht etwa um einen fiesen Handy-Mitschnitt, sondern eine Botschaft, die sie selbst an ihre Studenten geschickt hat. So läuft das heute an den Universitäten: Man quakt etwas ins Handy und schickt das rum. Auch darin wird sie als „Professor Alana Vehaba” bezeichnet.

Sie meint, es gäbe überhaupt keine biologischen Unterschiede zwischen Rassen und Geschlechtern, das sei ein soziales Konstrukt. Alles nur von bösen weißen Männern ausgedacht, um die „white supremacy” zu erzeugen. Die Erklärung liege darin, dass es zwar DNA-Unterschiede, aber keine biologischen Unterschiede gäbe. (Man könnte jetzt mal fragen, ob der Unterschied zwischen einem Elefanten und einer Maus, oder zwischen einem Hai und einer Taube auch nur ein soziales Konstrukt ist, denn effektiv unterscheiden die sich zwar in der DNA, aber das soll ja keine Auswirkungen auf biologische Unterschiede haben.) An dem Punkt ist man, wenn man 5 Jahre in Gerechtigkeit forscht und an der Uni als „professor” auftaucht. Die Frage wäre freilich, ob man Aussagen über biologische Unterschiede nicht vielleicht eher den Biologen als den Soziologen überlassen sollte, und woher die das eigentlich wissen will, dass es keine biologischen Unterschiede gibt. Wahrscheinlich, weil man das für Marxismus so braucht und der ganze Marxismus zusammmenfällt, wenn es doch biologische Unterschiede zwischen Mann und Frau gibt.

Toll ist auch Albert Ponce, das Video anscheinend aus seiner Social Justice-Vorlesung über white supremacy entnommen, und er ruft darin zur gewaltsamen bewaffneten Zerstörung der Regierung Trump auf.

Dann gibt’s noch eine, die Flugzeuge entführen lassen will und genug Knarren kauft, und in jedem Satz „fuck” sagt. Sie legt Wert darauf, Akademikerin zu sein.

Eine andere konzentriert sich auf Marxismus.

Landkarten sind übrigens rassistisch weil von weißen Männern gemacht.

Irgendeiner spricht noch in seine Badewanne, dass man bei zwei Bewerbern mit gleichen Fähigkeiten den Farbigen vorziehen müsse.

Gruselig genug?

In Deutschland gibt’s sowas nicht?

Denkste.

Der RBB brachte gestern abend einen kurzen Nachrichtenbeitrag über den Marx an der Humboldt-Universität, und die Linke Gesine Lötzsch setzt praktisch selbstverständlich Marx und Humboldt-Universität gleich.

Übrigens: Das Zitat „Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt aber darauf an, sie zu verändern.” kann man zwar in der Sache für richtig halten, es ändert aber nichts daran, dass weder Marx noch die Humboldt-Universität oder irgendeiner dieser Pseudoprofessoren verstanden haben, was Wissenschaft ist. Denn es kann nicht Aufgabe einer Universität sein, die Welt zu verändern, denn solche Ziele sind mit den Anforderungen an Wissenschaft unvereinbar. Sogar das Bundesverfassungsgericht hat in seiner Frühzeit entschieden, dass Wissenschaft da endet, wo Parteihandeln anfängt. So einen Spruch kann man sich ans Parteihaus, oder wenn man eine Mehrheit hat, auch ans Parlament, aber nicht an eine Universität nageln. Damit wird nämlich die Universität zum Parteihaus. Universitäten sind nämlich auch nicht legitimiert, Gesellschaften zu verändern. Man wird nämlich auch nur Gesellschaften verändern können. Die Welt verändern zu wollen ist dummes Geschwätz.

Wer gesteht diesen Universitäten überhaupt noch irgendeine Wertschätzung zu? Wer hält sowas noch für wissenschaftlich?

Wer will sich als Welt von solchen Leuten verändern lassen?