Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Linke Logik-Implosionen: Wenn Linksradikale rechtsradikal und Rechte überflüssig werden

Hadmut
1.5.2018 1:59

Linke Ideologie und Geisteshaltung dürfte gerade den äußersten Rand des Verstandes verlassen und angefangen haben, im Wahnsinn völliger Selbstwidersprüchlichkeit zu verbrennen.

Vorbemerkung

Viele Leser haben darauf hingewiesen, dass die radikale Linke eine immanente Verbindung zum Antisemitismus und Antiisraelismus hat und darstellt. Und eine zentrale Verbindung, eine Keimzelle dafür liegt gerade in der Roten Armee Fraktion, der RAF, die sich mit palästinensischen Terroristen eingelassen und vermischt hat, wie die Vorgänge um die Entführung der Landshut 1977. Mit dem Anschlag auf die Olympischen Spiele 1972 musste klar sein, wie der palästinensische Terrorismus tickt.

Schon 1976 hatten palästinensische und deutsche Terroristen eine Air-France-Maschine von Tel Aviv nach Paris entführt und nach Entebbe in Unganda umgeleitet. Man separierte dabei jüdische von nicht-jüdischen Geiseln.

Es steht damit außer Frage, dass der deutsche Linksextremismus und -terrorismus, der heute zumindest hintergründig von manchen Parteien noch goutiert und protegiert wird, spätestens seit den frühen Siebziger Jahren und damit in seiner Entstehung aus den 68ern, die heute überall Einfluss haben und nehmen, enge Koalitionen mit historisch antisemitischem und politisch antiisraelischem Terrorismus eingegangen sind.

Man könnte sich durchaus überlegen, ob die eine oder andere politische Aktion unserer Tage das Ziel hat, antiisraelische Kräfte zu stärken. Ich überlege manchmal, ob man hier nicht ganz bewusst Antisemitismus aufbaut und dazu zur Ablenkung und als Alibi-Propaganda gleichzeitig Antisemitismus-Schelte erhebt und für eine flüssige Medienpräsenz von Hakenkreuzen und ähnlichem sorgt.

SPD-Fraktionschef Raed Saleh über Islamhasser und Antisemiten

Der Tagesspiegel druckt – man ist ja schließlich der Partei zu Diensten – einen Artikel, der vom Berliner SPD-Fraktionschef Saleh geschrieben wurde.

Darin behauptet er, dass wer heute gegen den Islam sei, morgen ein Antisemit wäre.

Das ist natürlich eine moralisch-rabulistische Erpressung: Halt’s Maul oder Du bist Antisemit. Die Steigerung der Rechte-Ecke-Rhetorik.

Dabei ist es doch genau widersinnig: Der heutige Import-Antisemitismus ist arabischer Herkunft, und nicht wer ihn kritisiert, sondern wer ihn unterstützt ist der Antisemit von morgen – oder eigentlich schon von heute. Denn dass Juden sich zunehmend bedroht fühlen und abwandern findet nicht morgen statt – es ist bereits Gegenwart.

Wenn auf deutschen Straßen Juden angepöbelt werden und ihnen vor laufender Kamera ins Gesicht gesagt wird, dass sie alle „in den Gaskammern landen“ werden, wenn in deutschen Schulfluren jüdische Mädchen mit dem Tod bedroht werden, wenn vor einem deutschen Café ein Mann, der eine Kippa trägt, mit einem Gürtel ausgepeitscht werden kann und viele dabei ungerührt zusehen, wenn in deutschen Klassenzimmern – über Monate unbemerkt – Lehrer ihren Schülern von jüdischen Weltverschwörungen erzählen können, wenn auf deutschen Friedhöfen regelmäßig jüdische Gräber mit Hakenkreuzen beschmiert werden, dann haben wir ein Problem. Wir haben in unserer deutschen Gesellschaft ein ernsthaftes Problem mit Antisemitismus.

Ja. Dann haben wir ein Problem. Und es würde dabei helfen zu wissen, wer diese Hakenkreuze dahin schmiert. Und sie nicht einfach nur als Bedrohungssymbolik stehen zu lassen.

Vor einigen Jahren hat die renommierte Antisemitismusforscherin in einer Enquête-Kommission des Bundestages zum Thema Judenfeindlichkeit in Deutschland mitgearbeitet. Das Ergebnis war erschreckend. So gebe es in der deutschen Bevölkerung an die 20 Prozent Menschen mit antisemitischen Einstellungen.

Dass soziologische Forschungen inzwischen jegliche Glaubwürdigkeit eingebüsst haben und mehr politischen Wünschen und Strategien als wissenschaftlichen Anforderungen folgen, sei hier geschenkt. Und dass Geisteswissenschaftler stets dessen Lied singen, dessen Brot sie auch essen, und umgekehrt das Brot nur denen gegeben wird, die das gewünschte Lied singen, auch. Die Frage wäre vielmehr, wie sich der Anteil von 20 Prozent unter der arabisch-muslimischen Einwanderung verändert: Steigt oder sinkt er?

Und wie verändert er sich qualitativ? Eine Einstellung ist noch lange keine Feindlichkeit oder ein Angriff. Im Gegenteil sind die Deutschen ebenso Großmäuler wie Weicheier. kriegs- und gewalterfahrene Leute, die wenig vom Reden und viel vom Handeln halten, bekommen wir gerade frisch auf Lager. Man wird sich irgendwann Gedanken machen müssen, ob es aggressionsqualitative Unterschiede zwischen ostdeutschen Ex-DDR-Meckergreisen und in arabischen Kriegen erfahrenen und vom IS geschulten Kampferfahrenen gibt. Sie als „Menschen mit antisemitischen Einstellungen” gleichzusetzen ist … naja, wie soll man das nennen… blauäugig?

Die 20 Prozent Antisemiten – in absoluten Zahlen entspricht das 16 Millionen Menschen – sollten wir im Kopf behalten, wenn wir jetzt über neue Phänomene des Judenhasses in Deutschland sprechen. Natürlich schwappte mit den hunderttausenden Flüchtlingen aus dem Nahen Osten auch ein neuer Antisemitismus in unser Land. Es wäre doch völlig weltfremd, dies leugnen zu wollen. In der Region, aus der die Flüchtenden zu uns kommen, befinden sich zig Staaten seit Jahrzehnten mit Israel in einem mal kälteren, mal heißeren Kriegszustand. Dass dort antisemitische Einstellungen wuchern, liegt auf der Hand. Und dass wir diesen Antisemitismus unter Flüchtlingen in unserem Land genauso wenig dulden dürfen wie den Antisemitismus unter den alteingesessenen Deutschen, liegt für mich genauso auf der Hand.

Das ist eine seltsame Logik. Irgendeine Forscherin, Linguistin an einer der Berliner Ideologie-Tempel-Universitäten, bei denen die Ergebnisse immer schon vorher feststehen, sagt, 20% der Deutschen seien Antisemiten, und Saleh multipliziert daraus einfach mal so, dass es in Deutschland 16 Millionen Antisemiten gebe. (Komisch, ich bin inzwischen über 50 und kann mich beim besten Willen nicht erinnern, schon mal irgendeinen persönlich erlebt zu haben. Wie hoch ist die statistische Wahrscheinlichkeit, bei all den Leuten, mit denen ich in all der Zeit zu tun hatte, nie einen getroffen zu haben, obwohl sie doch 20% der Bevölkerung umfassen sollen?)

Geht es hier vielleicht um die übliche Rhetorik von links, linken Stadtterrorismus wie Brandstiftung an Autos und Kabeln, damit zu verharmlosen und zu legitimieren, dass die Rechten doch viel schlimmer wären? Wieder das übliche Prinzip, dass man immer nur den jeweils Schlimmsten betrachten darf und alle unterhalb dieses Pegels nicht beachtet werden dürfen? Dürfen wir in derselben Argumentation arabischen Antisemitismus nicht wahrnehmen, solange uns irgendwelche Forscher erzählen, dass die meisten Antisemiten ja immer noch unter den Deutschen vorkämen?

Muss man nicht jemanden, der solche Rhetorik anwendet indem er auf angeblich andere, schlimmere Antisemiten verweist, nicht als Antisemitismus-Verharmloser und -Schützer und damit selbst als Antisemiten ansehen?

Allerdings muss uns eines auch bewusst sein: Aktuell erleben wir, wie gewisse politische Kreise ganz bewusst die Problematik des Judenhasses in unserer Gesellschaft auf die geflüchteten (muslimischen) Flüchtlinge fokussieren wollen. Diese leicht zu durchschauende Strategie dürfen wir den rechten Hetzern nicht durchgehen lassen.

Das muss man sich klar machen, was für eine Rhetorik hier angewandt wird, um die Bevölkerung einzulullen: Wer vor Antisemitismus und Judenhass warnt, ist ein rechter Hetzer.

An diesem Punkt ist die SPD angekommen. Hat sie sich so verrannt und verirrt, dass sie jede Orientierung verloren hat?

Deswegen sage ich ganz klar: Die Islamhasser von heute sind die Antisemiten von morgen. Durchschaut haben das als Erste unsere jüdischen Mitbürger, was ich immer wieder in Gesprächen höre.

Wenn ich das richtig mitbekommen habe, dann haben unsere jüdischen Mitbürger mehr mit den Antisemiten von heute als mit denen von morgen zu tun.

Momentan wabert der Verdacht durch deutsche Schreibstuben und über deutsche Stammtische, dass unter den geflüchteten Neuankömmlingen anteilig noch mehr Antisemiten sind, als es sie in der bereits ansässigen deutschen Bevölkerung gibt. In meinen Augen ist das jedoch nicht die entscheidende Frage. Die entscheidende Frage ist: Wie können wir den Antisemiten unter den Neuankömmlingen begegnen und wie können wir diesen unsere Werte so nahebringen, dass sie diese annehmen und eines Tages vielleicht sogar verteidigen.

Wie oben schon erwähnt: Ich finde die Frage hochinteressant, ob durch die arabisch-muslimische Einwanderung der Anteil der Antisemiten steigt oder sinkt. Und ich halte es für eine ganz entscheidende Frage.

Und was genau wären denn unsere „Werte”? Das würde ich übrigens auch gerne mal wissen. Nach meinen Beobachtungen der letzten 6 Jahre hat man jegliche Werte „wegdekonstruiert” und durch ideologisch-genderistische Korruption und universellen Zerstörungswahn ersetzt, die totalitäre Hetze auf alles und jeden. Wollen wir den geflüchteten Neuankömmlingen nun erzählen, dass sie hier in der Hauptstadt der Schwulen und der Zentrale der 4096 Geschlechter und beliebiger Sexualpraktiken und Geschlechtstransformationen angekommen sind, und dann erwarten, dass sie auf uns hören und unsere Werte annehmen?

Hätte man mich vor einigen Jahren noch gefragt, wären mir ganz wichtige Werte eingefallen: Grundrechte, Wissenschaftlichkeit, Meinungsfreiheit, Gewaltverzicht, persönliche Freiheit, Leistungsgedanke, Rechtsstaat, Minirock, Nacktbaden, Fröhlichkeit und so. Alles weg, alles kaputt. Alle erstrebenswerten Werte sind kaputt und weg, wir haben kein Wertesystem mehr, das wir Neuankömmlingen anbieten oder von ihnen erwarten können. Und hauptsächlich betrieben von der SPD.

Erst macht die SPD alles kaputt, was wir an Werten hatten, und jetzt kommt sie an und will Flüchtlingen unsere Werte nahebringen.

Ich glaube nicht, dass wir aus Sicht eines Flüchtlings hier irgendetwas haben, dass zu übernehmen es wert wäre. Es ist ja nicht mal mehr aus meiner Sicht so. Ich bin versucht, Migration in Kauf zu nehmen, um das Übel SPD und Gender loszuwerden.

Hoffnung macht mir dafür der Alltag. Projekte wie etwa KIgA, die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus, arbeiten seit Langem mit Flüchtlingen aus Syrien, dem Irak oder Afghanistan zusammen und sie beobachten eine spannende Entwicklung: Bei vielen der in unserem Land Ankommenden sind die Weltbilder zusammengebrochen. Diese Menschen sind gerade dabei, sich selbst neu zu verorten.

Ah, ja, The Blank Slate. Wir werden nicht nur alle neutral geboren und ansozialisiert, auch die Flüchtlinge sind alle so traumatisiert und verweltbildzertrümmert, dass sie hier spontan ihre Programmierung löschen und darauf warten, von uns ein neuen Betriebssystem aufgespielt zu bekommen. Dumm halt nur, dass es auch Erkenntnisse gibt, dass das bei Leuten nicht mehr funktioniert, wenn sie mal 15 oder älter sind. Und man kann ja auch gerne mal nach Kreuzberg oder Neukölln gehen und sagen, dass man die Leute jetzt gerne auf Gender und Israel umprogrammieren möchte. Man sollte den Versuch unternehmen, solange sich noch Rettungswägen dorthin trauen, um einen aufzukehren.

In Kreuzberg haben sie die Erfahrung gemacht, dass diese Menschen in ihrer aktuellen Situation besonders aufnahmefähig sind für unsere Moralvorstellungen, für ungewohnte, neue Wertmaßstäbe.

Ich wohne hier an der Grenze zu Kreuzberg. Und nach meiner Beobachtung: Nein. Ich verweise auf meine Blogartikel über den Supermarkt hier um die Ecke. Da ist niemand aufnahmefähig für unsere Moralverstellungen. (Und ich möchte hinzufügen, dass auch ich nicht aufnahmefähig für das bin, was die SPD sich unter Moral vorstellt, da wehrt sich meine eigene Moral mit allen Mitteln dagegen.)

Wer gegen Menschen hetzt, ihnen droht oder gar gewalttätig wird, ganz egal welchen Glaubens, welcher Herkunft, welcher sexuellen Orientierung, welcher politischen Einstellung, der muss mit der vollen Härte des Gesetzes verfolgt werden.

So? Gilt das auch für die Fanatiker der Gender Studies, die Dozenten drohen? Für Linke, die Polizisten angreifen? Oder nur dann, wenn es in das Parteiprogramm der SPD passt?

Lasst Fäuste fliegen

jungle.world, wohl kaum seriös, aber ziemlich links, und das will in diesem Fall etwas heißen, berichtet über innerlinke Kämpfe. Dass sich da zwei Fronten bekriegen, bei denen die einen eher bolschewistisch-leninistisch und die anderen eher antideutsch-amerikanisch-proisraelisch ausgerichtet sind, war schon Thema hier.

Die berichten nun, dass sich jetzt wieder die östliche Ausrichtung gewaltsam durchsetzt:

Der »Jugendwiderstand« bedroht Linke und »Zionisten«

Lasst 100 Fäuste fliegen

Eine maoistische Kiezmiliz bedroht in Berlin und anderswo Anti­deutsche, »Zionisten« und »Imperialisten«. Derzeit mobilisiert sie zum »Roten 1. Mai« in Neukölln.

»Was machst du hier? Du Zionist! Ich brech dir die Nase.« Die Sprüche, von denen die Betroffenen berichten, ähneln sich. Auffällig häufig fällt auch das Wort »ficken«. So äußern sich Mitglieder des sogenannten Jugendwiderstands. Das gesamte Ausmaß der Einschüchterungsversuche machte erstmals eine Dokumentation deutlich, die kürzlich von der Berliner Initiative ­gegen politische Gewalt zusammengestellt wurde und der Jungle World vorliegt. Die Adressaten der verbalen Ausfälle sind nicht nur öffentlich bekannte Antideutsche und andere politische Gegner, sondern auch solche, die aufgrund ihres Erscheinungsbilds dafür gehalten werden.

Der Hass auf »die Zionisten«, verbrämt als »Solidarität mit Palästina«, ist für die maoistische Kiezmiliz eines der wichtigsten Betätigungsfelder und wird von ihren Mitgliedern nicht nur zu den üblichen Anlässen wie dem »Revolutionären 1. Mai« offensiv auf die Straße getragen. In Teilen von Nordneukölln, aber auch im Ortsteil Wedding sowie in anderen Städten markieren sie ihr Revier großflächig mit eindeutigen Parolen wie »Tod dem Zionismus«, »9mm für Zionisten«, »Hunt ­Israel Supporters« und »Antideutsche boxen«. Die plakative Einschüchterung wird ergänzt durch ein martialisches Auftreten in den sozialen Medien. Neben Aufrufen, sich nicht durch Drogen vom Klassenkampf ablenken zu lassen, werben die Maoisten intensiv für die Ausübung von »Kampf- oder Kraftsport«. Getreu der vom »Großen Vorsitzenden« Mao verfassten »Studie zur Leibesertüchtigung« soll es dabei »roh und wild« zugehen. »Zerstöre nicht dich – zerstöre den Feind«, heißt es in einem Aufruf, »gegen Drogen und die Degeneration der Jugend im Imperialismus« solle man »hart kämpfen« und »einfach leben«.

Ach.

Ost-Linke, die mit Hetze und Gewalt auf zionistisch-Linke losgehen. Und das ganze ohne Rechte.

Womit wir wieder genau an dem Punkt wären, den ich oben schon angesprochen habe: Die Verbindung aus RAF und palästinensischem Terrorismus. Deshalb haben die auch so gut zur DDR gepasst, die sind östlich orientiert. Und dann noch gegen Drogen… das ist eine Kriegserklärung an die amerikanisch orientierten Linken.

Als ich das gelesen habe, dachte ich, es ist mal wieder Satire. Aber dann wurde mir klar, dass es zwischen Linken und Satire gar keinen Unterschied gibt (außer dass Satire an die Realität einfach nicht heranreicht) und dass andere Medien auch darüber berichten. Etwa Epochtimes: Linksextremistische Bewegung „Jugendwiderstand“ sorgt für Unruhe in linker Szene

Der „Jugendwiderstand“, eine Splittergruppe der Linksradikalen, sorgt zunehmend für Unruhe innerhalb der linken Szene. Sie verehren Lenin und Diktatoren wie Stalin und Mao und sind bekannt für ihren Hass gegen Israel. Ihre Gewalt richtet sich dabei auch gegen Journalisten und andere Linke, berichtet „Berliner Morgenpost“.

Am 1. Mai werden sie unter dem Motto „Heraus zum Roten 1. Mai“ durch Neukölln marschieren und gegen „Ausbeutung, Schmarotzer, Blutsauger und Parasiten“ demonstrieren, heißt es dort.

„Jugendwiderstand“ fällt durch Straftaten in Mitte und Neukölln auf

Es seien junge, gut trainierte Männer, die sich in ihrer Freizeit zu Kampfsporttreffen verabreden würden. Viele seien polizeibekannt. Seit etwa 2015 fallen sie mit Straftaten in den Bezirken Mitte und Neukölln auf. Bedingt durch ihre Aversion gegen Israel gruppieren sich um den deutschstämmigen Kern des Jugendwiderstandes auch arabische Jugendliche – vereint im Hass auf Israel.

Das ist doch der Brüller: Während alle zum Thema Antisemitismus und Antiisraelismus auf Rechte und AfD zeigen, baut sich hier eine Allianz aus Linksterrorismus und arabischem Terror auf, um zusammen gegen Israel zu hetzen. Wie zu den Zeiten der RAF: Linksextremisten und Palästinenser für gemeinsamen Terror.

Hübsche Mischung hat die SPD da angerührt. Kein Wunder, dass gerade die Berliner SPD es so eilig hat, nach rechts zu zeigen und abzulenken.

Auch die Morgenpost berichtet, dass zum 1. Mai linke Israelhasser losschlägern wollen. Auch die BZ. Sogar eine eigene Webseite hat dieser Jugendwiderstand.

Hammer und Sichel im Zeichen.

Hatte ich nicht neulich schon berichtet, dass sich studentische Organisationen an allen drei Berliner Universitäten neue Logos im Stil des RAF-Sterns gegeben haben, der von der Roten Armee stammt?

Und dann kommt der SPD-Fraktionschef Saleh daher und beruht sich darauf, dass eine Forscherin einer Berliner Uni 20 Prozent Antisemiten unter den Deutschen ausgemacht haben will, damit man dorthin guckt und nicht auf die links-arabischen Aktivitäten.

Ist Euch schon mal aufgefallen, dass auf den Multi-Kulti-Regenbogen-Kampagnen der SPD und der Grünen immer Schwule, Transen, Lesben, Schwarze, Weiße, Muslimas vorkommen – aber nie Juden? Schon mal so eine Berlin-ist-Bunt-Propaganda gesehen, auf der einer eine Kippa trägt?

Ich könnte mich nicht daran erinnern. Nach Auffassung der SPD und der Linken gehören wirklich alle und jeder inklusiv zu bunt und Regenbogen und weltoffen – außer natürlich Juden. Damit könnte man ja die Klientel verärgern.

Antifa Nord-Ost

Auch die Antifa aus dem Berliner Raum lässt sich nicht lumpen und gibt was zum Besten:

Am 30.4. gehen wir gemeinsam gegen Verdrängung auf die Straße. Steigende Mieten, Zwangsräumungen und Wohnungslosigkeit, Stress auf dem Amt, Alltagsrassismus und zunehmende Überwachung sind Ausdruck der alltäglichen Gewalt des Kapitalismus. Rechte Parteien und Gruppen wie die AfD spalten durch Nationalismus und Populismus unsere Gesellschaft. Doch auch die rot-rot-grüne Landesregierung spielt spielt mit ihrer Politik diejenigen gegeneinander aus, die ohnehin ausgebeutet und ausgrenzt werden. Rassistische und erniedrigende Kontrollen sind für viele Menschen alltäglich. Überwachung nimmt zu – in sogenannten Gefahrengebieten wird Polizeigewalt zum Normalzustand.

Sie sagen, die Rechten würden durch Nationalismus und Populismus die Gesellschaft spalten, und machen dann genau dasselbe: Was anderes als Nationalismus im Kleinen ist diese Strategie des Kiezerhaltes? Ist die Agitation gegen Verdrängung, steigende Mieten, Wohnungslosigkeit nicht exakt deckungsgleich mit den Positionen der Rechten, nur dass die einen gegen Türken und Araber und die anderen gegen Schwaben und Bayern sind, die einen den Kiez und die anderen das Land erhalten wollen? Ansonsten unterschieden sie sich ja gar nicht. Ist dieses Ansinnen, im Kiez unter ihresgleichen zu bleiben, nicht exakt die Position von Pegida und manchen AfD-Äußerungen? Sind Linke und Rechte nicht inzwischen deckungsgleich, nur in einigen Details und Parametern noch unterschiedlich?

Man muss sich dazu mal deren Plakat und Flyer anschauen: Schwarz und Muslima selbstverständlich, Beschriftung in türkisch, arabisch und französisch, aber nicht in hebräisch.

Und sie bringen den Schwarzen und die Muslima, um sich gegen Verdrängung zu positionieren. Widerspricht sich das nicht selbst?

Als verantwortlich für Flyer und Plakat wird darauf Anna Cerecox Campbell angegeben.

Anna Campbell, Kampfname Helîn Qerecox, war eine Britin, die in Syrien als Kämpferin für die Kurdenmiliz gegen den IS kämpfte und im März 2018 bei einer Offensive der Türken gegen die Kurden ums Leben kam. Selbstverständlich Feministin, Antifaschistin und Antikapitalistin. Und offenbar mindergebildet, denn das Wort faschistisch bedeutet ja gerade solche Kampfverbände, daraus ist es ja entstanden. Die wenigsten Antifaschisten wissen, was das Wort bedeutet. Wozu auch?

Und selbstverständlich hält man es für einen Skandal, dass eine Frau in den Krieg zieht um zu kämpfen, und ihr dabei etwas zustoßen konnte. Frau, im Krieg, mit Gefahr – geht ja gar nicht.

Zeigt aber von vornherein, dass auch diese Aktion auf Krawall gebürstet ist und sich da innerlinke Kämpfe abzeichnen. Warum man auf dem Plakat auch türkisch schreibt, sich dann aber nach einer benennt, die gegen die Türken in den Krieg zog, habe ich nicht verstanden.

Noch eine fremdenfeindliche Kampftruppe

Kommen wir noch zu einer extrem fremdenfeindlichen, identitären, erzreaktionären und isolatorisch-populistischen Gewalttruppe: Den Linken von indymedia.

Die nämlich schreiben:

Maisteine Go-in beim Luxus Hotel Orania

Am 27. April haben wir das Luxus-Yuppie-Hotel „Orania“ am Kreuzberger Oranienplatz besucht und dem Hotel und seinen Gästen Kiezverbot erteilt.

Wir haben keinen Bock auf immer mehr Neureiche und Infrastruktur die nur noch für sie und Touristen erbaut wird. Wir brauchen kein Luxushotel in unserem Kiez. Unser Kiez, der eh schon unter den Spekulationsinteressen von Müller-Elmau und weiteren Arschlöchern wie den Samwer-Brüdern oder Briefkastenfirmen wie Pinehill leidet. Unsere Mieten steigen unter anderem genau wegen Objekten wie dem Luxushotel Orania. Zwangsräumungen passieren täglich, um den Leuten die mehr Geld als wir haben Platz zu machen. Aber es ist unser Kiez. Verteidigen wir diesen, Kreuzberg ist unser Zuhause.

Wir erteilen diesem neureichen Publikum eine Absage. Ab sofort gilt Kiezverbot!

P.S.: Neben unserer Wut überbrachten wir dem Hotel zugleich seinen Zwangsräumungstermin. Dieser ist datiert auf den 1. Mai 2018 um 18:00.

Na, wenn das nicht fremdenfeindlich und micronationalistisch ist?

Ob die auch wissen, dass die Mietpreise nicht etwa wegen den Samwer-Brüdern, sondern u.a. a) wegen der Kapitalverschiebung aus Griechenland nach Berlin steigen, weil reiche Griechen ihr Geld in Berliner Betongold anlegten und überhöhte Kaufpreise zahlten, und b) arabische Clans mit schmutzigem Geld ganze Straßenzüge aufkaufen um sie dann zu Mondpreisen als Flüchtlingsunterkünfte zu vermieten?

Und dass hier ganze Wohnanlagen oder Wohngegenden nur noch von Migranten bewohnt werden und deshalb dem Wohnungsmarkt fehlen? Dass steigende Preise immer eine Folge von Angebot und Nachfrage sind?

Was wäre wohl gewesen, wenn die AfD einen identischen Text veröffentlicht hätte? Die Zwangsräumung eines Flüchtlingsheims avisiert und „Kiezverbot” erteilt hätte? Gleich als verfassungswidrige Partei verboten?

Fazit

Hier braut sich eine ganz üble antisemitisch-terroristische Brühe zusammen, größer und schlimmer, als es die RAF je war. Und die Rechten haben damit gar nichts zu tun.

Einer der Köche ist die SPD, und die versucht jetzt gerade, davon abzulenken und nach rechts zu zeigen.

Das linke Weltbild mit seiner utopischen durchgemischten Gesellschaft platzt und zertrümmert sich selbst, vielleicht schon morgen am 1. Mai auf Berliner Straßen.

Im Fernsehen wird man nur sehen, was man sehen soll.

Gewöhnt Euch einfach mal an, nach dem Juden mit Kippa zu fragen, wenn SPD, Linke, Grüne wieder mal mit irgendwelchen Inklusions-, Weltoffenheits-, Regenbogen-, Buntheits- oder Multikulti-Kampagnen daherkommen.

Wenn jemand sexistisch-frauenfeindlich genannt wird, der auf einem Personenfoto keine Frau zeigt, und jemand als rassistisch gilt, der auf einem Gruppenfoto keinen Schwarzen hat, muss man dann nicht auch jemanden als antisemitisch einstufen, der auf seinen Wahlplakaten alles und jeden zeigt, nur keine Juden?

Wenn ich die Berliner Polizei wäre

würde ich mich raushalten und die verfeindeten linken Gruppen einfach aufeinander losgehen lassen. Nur dafür sorgen, dass überall und griffbereit genügend Kübel mit Pflastersteinen, Knüppeln und sowas bereitstehen, und der Berliner Stadtreinigung sagen, dass sie hinterher das Blut abspritzen und abgetrennte Körperteile wegräumen sollen.

antideutsche

antifa