Ansichten eines Informatikers

Die Müllpresse und der Wedel

Hadmut
29.3.2018 22:26

Was haben wir im Zuge der #MeToo-Hetze für eine Treibjagd auf Dieter Wedel erlebt.

Man brauchte ja unbedingt einen deutschen Harvey Weinstein. Also hat man sich einen gemacht.

Nun kommt die Bavaria leider und bedauerlicherweise zu dem Ergebnis, dass sie keine sexuellen Übergriffe finden konnten. Der SPIEGEL schreibt aber, dass es trotzdem dabei bleiben müsse, dass er ein widerlicher Schuft sei.

Nun liegt das Ergebnis vor: Das interne Rechercheteam kommt zu dem Schluss, “dass die in der Presse erhobenen Anschuldigungen des sexuellen Missbrauchs durch Dieter Wedel bei den genannten Produktionen nicht belegt werden können”, so das Unternehmen in einer Stellungnahme, die dem SPIEGEL vorliegt.

Im Januar waren erste Berichte in der “Zeit” erschienen, in denen mehrere Schauspielerinnen von verbalen und körperlichen Übergriffen seitens Dieter Wedels bis hin zur Vergewaltigung berichtet hatten. Die Staatsanwaltschaft München leitete daraufhin Ermittlungen ein.

Und was stimmt nun?

Hätte man die Vorwürfe nicht erst mal prüfen sollen, bevor man die Hetz- und Treibjagd veranstaltet? Es hat sich ja neulich schon abgezeichnet, dass #MeToo ein einziger großer Schwindel ist. Ich hatte ja neulich schon geschrieben, dass sie aus der Causa Kachelmann offenbar so gar nichts gelernt hatten.

Letztes Jahr war ich auf der Journalistenkonferenz von Netzwerk Recherche im NDR. Da hatten sie noch den Jörg Kachelmann eingeladen und so pro forma und als Alibi über die Hetze der Meute berichtet. Auf dem Sendercampus des NDR, wo die Tagesschau gemacht wird.

Und? Nichts dran geändert.

Wenn es bei Kachelmann noch Dummheit war, dann war es jetzt Absicht.

Wer kauft diesen Pressemüll noch? Wer finanziert die noch? Wer glaubt denen noch was?