Ansichten eines Informatikers

Die feministisch-bunte Zielgesellschaft

Hadmut
21.1.2018 11:18

Sieht aus wie Ku-Klux-Klan. Nur eben in bunt.

Geht gerade auf Twitter herum: Impressionen aus dem Urlaubsland Indonesien, allerdings unklar, ob das aktuell oder schon älter ist:

(Follower merkten schon an, dass da ein n zuviel ist, denn wie wurde ja gerohrstockt und nicht eingedost.)

Man beachte die johlende und filmende Menge. Man scheint Spaß daran zu haben, auch die vielen Frauen im Publikum. Irgendwie sieht der Henker da aus wie eine Kreuzung aus dem Ku-Klux-Klan und einem Fransenteppich.

Jetzt stellt Euch mal die gleiche Szene als identisches Video vor, nur mit folgenden winzigen Variationen:

Ort
Variante I: Wie im Video, Indonesien. Variante II: in den USA, Südstaaten. Alabama, Louisiana oder sowas. Variante III: Irgendeine Provinzkaff im Hinterland von Dresden. Variante IV: Berlin Neukölln. Oder am Brandenburger Tor.
Henker
Variante I: Wie im Video. Variante II: Die Kutte weiß und oben spitz.
Frau
Variante I: Die Frau unverändert verschleiert wie im Video, Muslima. Variante II: Die Frau mit entblößtem Oberkörper, gleiche Hautfarbe, vielleicht noch ne Sklavenkette am Bein, Aussehen eher Raum Afrika.

Macht 4*2*2 = 16 mehr oder weniger unterschiedliche Varianten des eigentlich selben Vorgangs, denn eigentlich sollte es für den Vorgang und dessen Bewertung ja überhaupt nicht drauf ankommen, wo er passiert, welche Farbe die Kleidung des Henkers hat, oder ob die Frau verschleiert ist oder nicht.

Und jetzt denkt mal drüber nach, wie extrem unterschiedlich Medien, Presse, Politik, Feminismus den Vorgang bewerten und berichten würden.

Vielen gelten Islam, Scharia und Verschleierung ja als der neue Superfeminismus.