Ansichten eines Informatikers

Antisemitismus an der Humboldt-Universität

Hadmut
23.6.2017 18:53

Wehret den Neuanfängen!

Die 82-jährige Holocaust-Überlebende und Knesset-Abgeordnete Deborah Weinstein ist an der Humboldt-Universität niedergebrüllt worden.

Mal vom politischen Kontext abgesehen: Wer es nötig hat, eine 82-jährige niederzuschreien, der ist ja nun wirklich am untersten Ende angekommen. Man kann zwar der Auffassung sein, dass die Schreier ja selbst vielleicht nicht zur Humboldt-Universität gehören, sondern zu dieser seltsamen BDS-Bewegung. Aber man muss hier mal ganz klar sagen, dass diese Art der Konfrontation durch Niederschreien eine von und an der Humboldt-Universität etablierte Kampftechnik ist, siehe eben das linke Umfeld da und die Gender Studies (Stichwort: „Sexistische Kackscheiße!“). Und eine Universität, die das Niederschreien damit adelt, daraus einen Studiengang zu machen, die muss sich dann auch vorhalten lassen, wenn diese Kampftaktiken dort antisemitisch eingesetzt werden.

Bemerkenswert daran ist auch, dass dieses linke Umfeld dort ja immer ganz schnell dabei ist, alles und jeden als Nazi, rechtsradikal, antisemitisch zu beschimpfen, wenn es in deren Interesse ist. Passieren aber solche Übergriffe auf eine Holocaust-Überlebende, dann wird das da und in der Presse nicht etwa Nazi oder rechtsradikal, sondern vornehm „antizionistisch“.

Und wieder mal haben wir den Effekt, dass linke Kampfmethoden Rechte stark machen, weil Linke Kampftaktiken gesellschaftlich etablieren, die früher unmöglich waren, und die dann von Rechten genutzt werden.

Man kann es nicht anders sagen: Links ist der Dünger für Rechtsradikalismus.