Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Nur scheinbar dumme Frage – schlaue Antwort

Hadmut
1.10.2016 17:33

Wo wir gerade beim Thema sind: Ein Leser weist mich grade auf ein wissenschaftliches Spaßforum hin.

Es gibt da ein Forum, in dem man sich einen Spaß daraus macht, scheinbar naiv-dumme Fragen zu stellen und die dann mit wissenschaftlichem Witz zu beantworten oder so ähnlich.

Nun fragte da einer eine Frage, die ich hier auch schon oft gestellt habe:

How can a transgender man be born with a female brain if gender is a social construct?

Hab ich ja auch schon oft bemängelt: Würde die Gender-Ideologie stimmen, dürfte es ja keine Transsexuellen und eigentlich auch keine Homosexuellen geben, denn die sind ja alle innerhalb ihres angeborenen Geschlechtes und „heterosexuell” erzogen worden. Demnach könnte es sowas gar nicht geben. Und wenn doch, dann müsste es durch verschärftes Umerziehen „heilbar” sein.

Ist es aber nicht.

Die Existenz von Homo- und Transsexuellen widerlegt die Gender-Ideologie, ist mit ihr schlechtweg unvereinbar. Was die lustige Frage aufwirft, warum eignetlich unter den Genderisten so viele Lesben unterwegs sind. Vertreten Lesben- und Transen-Rechte und gleichzeitig eine Ideologie, nach der es Lesben und Transen eigentlich gar nicht geben kann. Lässt gewisse Rückschlüsse auf deren intellektuelle Kapazitäten zu.

In besagtem Forum hat aber nun ein Endokrinologie (die ich ohnehin für die besten Experten in Geschlechterfragen halte, und nicht etwa Geisteswissenschaftler, die irgendeinen beliebigen Mist daherfaseln) eine lesenswerte Antwort gegeben. Und hat klargestellt, dass die Frage gar keine dumme Frage wäre (in diesem Forum also eigentlich falsch ist).

Anmerkung von mir dazu:

Seit ich über diese Themen schreibe (also seit 2012) halte ich bei sowas sehr die Augen offen, gerade in Berlin, wo man sehr viele Leute aus dem Bereich beobachten kann. Ich hatte auch bisher zweimal Leute aus meinem Bekanntenkreis, die sich irgendwann plötzlich für transsexuell erklärt und das Geschlecht gewechselt haben.

Meiner Einschätzung nach sind viele – quantitativ schwer einzugrenzen, als ganz grobe Schätzung würde ich mal 2/3 bis 3/4 angeben) dieser Transsexuellen keine echten Transsexuellen, sondern einfach nur Leute mit psychischen Problemen, die mit sich selbst nicht klarkommen und darin einen Weg sehen, jemand anderes zu sein, oder einfach nur Aufmerksamkeit erheischen und sich auffällig oder als Opfer aufspielen wollen, um Zuwendung und „Verständnis” zu erfahren. Weil das ja derzeit alles so in Mode ist. So ne verschärfte Form von Tatoo und Arschgeweih. Nicht die Politik bringt Verständnis für Transsexuelle auf, sondern umgekehrt, die Verständnis- und Opferrollenbedürftigen spielen das, was die Politik gerade mit Verständnis und Geld und Zuwendung und und und so bedengt. Die sind nicht eigentlich transsexuell, sondern eher transopportunistisch.

Kurioserweise sind die nach meiner Einschätzung echten Transsexuellen viel schwerer zu entdecken, weil die sich nicht wie Clowns oder Karnevalsprinzessinnen anziehen, sondern sich Mühe geben und wirklich wie Mann oder Frau aussehen (und das auch wollen) und eben nicht den Mann in Frauenkleidern (oder umgekehrt) markieren wollen.

Manchmal erinnert mich das an die Pseudoselbstmörder, die nur so tun als ob und das nicht wirklich wollen, sondern denen es darum geht, sich von irgendwem retten zu lassen.

Ich habe zu viele Leute gesehen, die nicht Frau sein wollen, sondern die ein bemitleidenswerter Mann in Frauenkleidern sein wollen, und sich deshalb auch äußerlich so geben, dass es auffällt. Damit’s auch jeder merkt.