Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Linke Verleumdungstaktiken

Hadmut
11.4.2016 22:16

Noch was für den Überblick.

Nach der Nummer vom Wochenende haben sich ziemlich viele Leute (auch Betroffene und Juristen) bei mir gemeldet, dabei hat mich jemand auf diese ziemlich frische Pressemeldung der Kanzlei Höcker aufmerksam gemacht:

23.03.2016

Falsche Nazi-Vorwürfe: Bonner Lehrer gewinnt mit HÖCKER auch Geldentschädigungsklage gegen BILD und bild.de sowie Unterlassungsklage gegen Spiegel Online.

Auch in den Klageverfahren auf Zahlung einer Geldentschädigung gegen BILD und bild.de sowie auf Unterlassung und Schadensersatz gegen Spiegel Online hat HÖCKER erneut erfolgreich den Ruf eines Bonner Lehrers verteidigt. Dieser war zum Opfer unberechtigter Nazi-Vorwürfe eines damaligen Schülers und einer hierdurch provozierten Medien-Berichterstattung geworden (vgl. http://www.hoecker.eu/mitteilungen/artikel.htm?id=449).

Mit Urteilen des Landgerichts Köln vom 23.03.2016 (Aktenzeichen: 28 O 382/15 und 28 O 341/15) wurden BILD und bild.de zur Zahlung von Geldentschädigungen in Höhe von insgesamt EUR 10.000,00 und Spiegel Online zur Unterlassung der identifizierbarmachenden Berichterstattung über den Lehrer verurteilt.

In den Verfahren wurde festgestellt, dass die Rufmord-Kampagne gegen den Pädagogen von einem einzelnen ehemaligen Schüler initiiert worden war, der dabei von einer linken Jugendorganisation unterstützt wurde. Alle anderen Schüler stellten sich geschlossen hinter den Lehrer. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig. […]

Im Prinzip das Gleiche wie hier bei mir am Wochenende: Eine einzelne Person erhebt falsche Behauptungen, und wird von einer „linken Jugendorganisation” unterstützt. Scheint, als ob die das da gezielt üben und trainieren, Leute zu verleumden und zu diffamieren.

Der Eindruck verfestigt sich, weil mir einige Leser geschrieben haben, dass sie sowas schon öfters erlebt haben. Es kamen ja auch diverse – teils ziemliche beleidigende und diffamierende Tweets aus linker Ecke dazu.

Mal eine eher harmlose und ausnahmsweise auch nicht anonymisierte war diese:

Der Urheber beschreibt sich als „ radical left, atheist, hobby-pokerplayer, psycedelic-hippie, shareholder, work as a volunteer for homeless, studied archeology”. So wie man fast immer, wenn wann da mit irgendwas angeworfen wird, auf linken Hintergrund stößt (soviel zu „hate speech” käme von rechts…).

Bemerkenswert daran ist immer dieser Diffamierungstonfall und dass da systematisch getäuscht wird. Denn dass linke Organisationen solche Verleumdungstaktiken einsetzen, ist ja nun auch aktenkundig.

Ich muss mir diese Urteile mal ranholen.