Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Was hat Jesus mit Schokoladentorte gemeinsam?

Hadmut
12.10.2015 9:25

Na?

Die werden jetzt auch beide gegendert. Jesus hier, die Torte da.

(Danke für die Links)


41 Kommentare (RSS-Feed)

Luzie
12.10.2015 9:50
Kommentarlink

Ist doch gut. Dann brauchen wir uns über die “Islamisierung des Abendlandes” keine Sorgen zu machen; die bekommen den Propheten – Verzeihung, das ProphetX – auch geschlechtsneutral.
Irgendwann fliehen nur noch alle aus dem Irrenhaus Europa.


Tolan
12.10.2015 10:05
Kommentarlink

Nur blöd, dass die gekündigte Kindergärtnerin wohl eher der missionierenden Sorte zuzurechnen ist:

https://www.kobuk.at/2015/10/das-krone-weihnachtsmaerchen-mit-der-gekuendigten-paedagogin/

Damit sieht es ganz anders aus – missionierende Religionsausübung ist, anders als eine personliche, religiöse Sichtweise auf die Welt nicht erlaubt in Felix Austria. Erst recht nicht an Schutzbefohlenen.


dustbunny
12.10.2015 10:20
Kommentarlink

Jesus war doch eh ein Mädchen …

A team of archaeologists discovered artifacts near the wall in Jerusalem’s ancient City of David that not only shows evidence that Jesus actually existed, but that “he” was a female. The amazing discoveries make it, not only the earliest known evidence for Jesus, but reveals that Jesus was actually a girl.

Man darf nur nicht auf das Datum der “Meldung” schauen. 😉

… und 60 Prozent der US-Bevölkerung haben kein Problem damit …

In a recent Gallup poll, 60 percent of American adults either agreed or strongly agreed with the statement “I would be willing to accept a female Jesus Christ as my Lord and Savior.” Comparatively, only 20 percent of adults said the same of a homosexual Santa Claus.

Was die Schokoladentorte angeht: Prinzregententorte ist jetzt nicht gerade gender-gerechter als Herrentorte. Im von dir verlinkten Text taucht auch die Herrenschokolade auf. Zu dieser gab es in den 1930-ern ein Gegenstück, die so genannte Hausfrauenschokolade. Hat sich auf dem Markt nicht durchgesetzt. Keiner weiß warum. 😉 Vielleicht schreckte das entwürdigende “Haus” am Anfang des Namens potenzielle Kund[\*|X|Innen] ab? 😛


Gedöns
12.10.2015 10:20
Kommentarlink

Auf Grund der Machenschaften der Stalinisten („Linke“) und Maoisten („Grüne“) sollte sich die EU ohnehin, wegen „politischer Verfolgung bzw. unmenschlicher oder erniedrigender Bestrafung oder Behandlung“ als nicht sichere Herkunftsstaatengemeinschaft definieren.
(Alternativ könnte man natürlich auch Mitglieder der genannten Parteien entmündigen und Vorschulkinder als Vormund einsetzen …)

„es ist die christlich geprägte Kultur, in der es Frauen am besten geht. Es ist die christlich geprägte Kultur, in der es Homosexuellen am besten geht,“
http://kath.net/news/52385
Und genau diese Kultur will links-grün mit allen Mitteln zerstören und sei es mittels totaler Islamisierung.


Klaus
12.10.2015 10:21
Kommentarlink

Rox
12.10.2015 10:58
Kommentarlink

Aber was ist nun mit dieser Kindergärtnerin? Richtig klar ist mir nicht, was da wirklich gelaufen ist. Genderama hatte einen Link gepostet, nachdem die Kindergärtnerin zwar auch (?) das mit dem gegenderten Jesuskind erlebt hatte, aber insgesamt angeblich eher deshalb gefeuert wurde, weil sie sich das Missionieren nicht klemmen konnte:
https://www.kobuk.at/2015/10/das-krone-weihnachtsmaerchen-mit-der-gekuendigten-paedagogin/


Claus Thaler
12.10.2015 11:00
Kommentarlink

“Feministische Theologie” ist im Gegensatz zu dem ganzen anderen Gender-Stuss ein alter Hut. Eine Bekannte von mir hat Anfang der 80er evangelische Theologie auf Lehramt studiert. Da war der Schwachinn an der Uni schon in vollem Gange.

Ein wichtiger Bereich der feministischen Theologie ist die Kritik an der Dominanz männlicher Gottesbilder im gesellschaftlich-religiösen Bewusstsein. Diese androzentrischen Vorstellungen (Vater, Richter, Herr, der Allmächtige, der Unnahbare, König) beruhen lediglich auf den patriarchalischen Gesellschaftsverhältnissen.

Aus diesem Grunde fordern feministische Theologen und Theologinnen heutzutage die Wiederbelebung auch weiblicher und anderer, personaler und nicht personaler Gottesbilder (s. u.). Als Produkt des historisch-gesellschaftlichen Kontextes entlarvt und als Hinderungsschwelle der Identifikation für weibliche Gläubige verstanden, stellt sich das Gottesbild letztlich als beidseitig geöffnet dar: Ob nun Vater und Sohn oder Mutter und Tochter der prägende Terminus ist, unterscheidet sich vom Glaubensinhalt her nicht – und somit ist beides möglich.

https://de.wikipedia.org/wiki/Feministische_Theologie

Anscheinend hat das jetzt auch die Kindergärten erreicht.


karl
12.10.2015 11:07
Kommentarlink

Man muss nicht alles glabuen, was in der Kronenzeitung steht. Und man muss auch nicht alles glauben, was HC Strache so von sich gibt. Denn eines haben beide gemeinsam: Sie zitieren meist nur den Teil der Aussage, der ihnen gerade in den Kram passt — von beweisbaren Lügen mal ganz abgesehen.


Missingno.
12.10.2015 11:09
Kommentarlink

Muss dann die Jungfrau Maria auch gegendert werden oder ist sie fein raus, weil sie weiblich war?


zqu74
12.10.2015 11:11
Kommentarlink

Wenn die Genderleute ernst genommen werden wollen, müssen diese aber den Teufel, Herodes, … genauso gendern. Ansonsten vermitteln diese nur den Eindruck, dass man Frauen einfach nur noch als asoziale Rosinenpicker wahrnehmen kann (was ja vermutlich auch am Östrogen liegt). Merken die denn gar nicht, dass die alles dafür tun, Frauen in ein abgrundtief negatives Licht zu rücken?


EinInformatiker
12.10.2015 11:11
Kommentarlink

Also da ich ja nie gläubig war und einfach wenn man mich mal wieder bekehren wollten aus Kulanz mich ab und zu ein Stück weit auf die Leute eingelassen habe (um sie halt nicht schroff zurückzuweisen, wiewohl das eben genauso Dogmatiker waren wie die Kommunisten), habe ich da auch mal gegenüber einem jungen Jehova-Pärchen Logik versucht. Die gatten ein Büchlein dabei und da ich nicht an Gott glaubte zeigten sie mir das der existiert; denn er war ja in dem Büchlein abgebildet (ich mache übrigens jetzt keinen Witz).
Und ja er war ein Mann (mit Bart). Da kam mit blitzschnell der Gedanke, weil ja die Jehovaistin direkt neben mir saß´(die hatten mich auf meiner Studentenbude überfallen. Wieso solle Gott denn ein Mann gewesen sein? Ich kann mich an die Reaktion nicht mehr erinnern, weiß aber, das dio Zeugin Jehovas etwas kindlich darauf bestand, dass Gott ein Mann sei, bzw. sie äußerte sich jedenfalls nicht gegenteilig.

Allerdings wär ich nie auf den Gedanken gekommen den lieben Gott zu gendern. Aber, das Gptt männlich dargestellt wird ist sicher kein Zufall. Das liegt natürlich daran, dass das Männlicher nun mal von Natur aus herrscht (obwohl das nicht im Privaten gelten muß, aber in jedem Fall im öffentlichen Bereich, da kenn icn nichts)

Wenn das nicht mehr der Fall ist geht die Gesellschaft unter, wie man am Fall Merkel exemplarisch beobachten kann. Aber die Liste läßt sich unendlich verlängern, alle grünen Weiber, v. d Leyen, Schavan, Böhmer, Kraft, usw. Zwar würde ich mich nicht direkt prinzipiell gegen eine Frau stellen, aber wohl auch nie innerparteilich einer die Stimme geben. Es gibt immer mehrere bessere Männer. Selbst wenn eine Frau genau so gut ist, stellt sie nicht das selbe dar.

Ich denke das sollte man unmißverständlich feststellen. Aber ich lasse mich gern eines besseren belehren; denn wenn man es so deutlich sagt, dann bekommt man möglicherweise sogar von Anti-Feministen Gegenwind. Ich jedenfalls mache diese Erfahrung im Bekanntenkreis.


magiccap
12.10.2015 11:21
Kommentarlink

Alex das Grosse, Julix Caesar und Cicerix waren in Wahrheit Queerlesbischetransfrauen!


Chefin
12.10.2015 11:48
Kommentarlink

Wie krank sind den die Österreicher?

Fast alle Kreuzigungsbilder zeigen den Oberkörper. Will man die nun verbieten, da sie ihn eindeutig als Mann zeigen? Oder definiert man die Frau um, so wie bei den Affen. Die haben keine Brust, sondern nur Zitzen, für die ist der Arsch das sekundäre Geschlechtsmerkmal. Das war vor 250.000 Jahren beim Urmensch auch noch so.

Vermutlich sind das Überbleibsel dieser Zeit bei solchen Evolutionsgebremsten.


dustbunny
12.10.2015 11:57
Kommentarlink

Mist, hab das HTML verhauen. Kannst meinen letzten Post löschen. Hier die korrigierte Version:

Zum gegenderten Jesus: Nun ist unzensuriert.at nicht wirklich eine verlässliche Quelle. Die schreiben meist von anderswo ab und haben nur eine Alibi-Briefkastenadresse im Impressum. Sucht man nach der Quelle der “Meldung”, kommt man zu verschiedenen Artikeln der Kronen-Zeitung. Die erwähnt in einem davon das Medien-Watchblog kobuk, welches die Geschichte bestätigen soll, verlinkt es aber dummerweise nicht. Das könnte daran liegen, dass es die Kronen-Geschichte eher widerlegt. Beispielzitate:

Recherche ruiniert bekanntlich die beste Story und eine unglückliche Formulierung ist eben keine. Dass christliche Feiertage verdrängt würden, schon: Seit Jahren stellt die FPÖ zu jedem Advent die Behauptung auf, dass das Nikolofest aus den Kindergärten verdrängt würde. Und die Krone berichtet jedes Mal brav und wider (durch Recherche leicht zugängliches) besseres Wissen.

Interessant außerdem, dass die Geschichte von Krone-Redakteur und Ex-Heute-Chefredakteur Richard Schmitt stammt und in ihr ÖVP-Chef Manfred Juraczka zu Wort kommt (der der Medienlogik entsprechend die Quelle des Dokuments sein dürfte). Exakt dieses Muster – Schmitt, Juraczka, fehlende Recherche – hatten wir schon einmal aufgedeckt.

Auch schön:

Aber ich durfte im Kindergarten ja nicht einmal sagen, dass das Jesuskind ein Bub ist …

In ihrem Heimatland Polen vielleicht, https://de.wikipedia.org/wiki/Christkind“>aber in deutschen (besonders katholischen) Landen und auch in Niederösterreich sieht die Sache anders aus.

… es musste gegendert werden, also ‘geschlechterneutral’ als Zwitter erklärt werden. Obwohl jeder weiß, dass er Sohn Gottes ist.

Geschlechtsneutral und Zwitter schließt sich irgendwie aus. Nicht, dass man das einer religiösen Eiferin, die die Missionierung Ungläubiger nicht auf ihre Freizeit beschränken kann, verständlich machen könnte.


Анонимос
12.10.2015 12:40
Kommentarlink

Zu der Jesusgeschichte sei noch diese Hintergrundinfo empfohlen. Das macht die Genderei zwar auch nicht besser, zeigt dafür aber das größere Bild für die Kündigung.


Hier ganz entspannter Konservativer
12.10.2015 13:14
Kommentarlink

Was die Kündigung der Wiener Kindergärtnerin angeht: Ein Beispiel mehr für den reversiven Religionshass der Linken: Unvorstellbar, einem Moslem zu kündigen, weil er Mohammed nicht gegendert hat (Respekt, Toleranz, Rücksicht, blabla), aber sehr normal eine Christin zu feuern, weil Jesus nicht gegendert wurde.
Das ist es was mich im Kern stört, es macht keinen Sinn, es ist nur Ideologie.


herrlich!
Herrlich kommt eben von Herr.

Carsten

Mir schwant was, sprach die Ente


Dirk S
12.10.2015 13:53
Kommentarlink

Aua, da haben wohl einige viel zu wenig Sinnvolles zu tun. Die Verantwortlichen sollte man wegen erwiesener Unterbeschäftigung dem Arbeitsmarkt zurückgeben und mit den so freigewordenen Mitteln Leute in Bereichen einstellen, wo was Sinnvolles geleistet wird und Bedarf besteht.

Aber wenn wir schon mal bei Jesus sind, irgendwie hat der sich auch damals nicht träumen lassen, dass 2000 Jahre später sein Spruch “Selig die Armen im Geist, denn ihr ist das Reich der Himmel” sich ins Gegenteil umkehrt. Denn diese geistig Armen bringen uns die Hölle. Auch wenn die das selbst nicht wahrhaben wollen.
Wenn Jesus gewusst hätte, was er lostritt und wofür er später alles herhalten musste, dann hätte er bestimmt den Messias-Job gekündigt und wäre mit der Maria Magdalena durchgebrannt.
Na ja, wahrscheinlich betäubt er seinen Frust mit Weihrauch und Herrenschokolade. 😉

Betäubungsfreie Grüße,

Euer Dirk


jannndh
12.10.2015 13:56
Kommentarlink

Zum Tortenlink:

in Dem Blog ghibt es extrem viel interessantes zu lesen. Was unterscheidet Frauenarmbanduhren von Männerarmbanduhren? Unterschiede in Hand bzw Umhängetaschen?
vielen Dank für den Link, das ist einiges an Lesestoff.

zum Jesuslink:

ein geschlechtsloser Sohn^^ zu geil!


Masi
12.10.2015 14:42
Kommentarlink

Da hat wieder mal jemand die Schüssin nicht gehört o_O


Gubben
12.10.2015 16:54
Kommentarlink

Mmmmmm ! 🙂

Ist jemand im Besitz des Originalrezeptes??

BITTE !!! 😀

Mit herzlichem Dank

Carsten


Benutzername
12.10.2015 17:40
Kommentarlink

“Prinzregententorte” Und die arme “Prinzessinnenregentin” wird wieder ausgeschlossen! Sowas aber auch!!
Aber ernsthaft, die Herrenschokolade wird oh Wunder :primär an Männer vermarktet. Die meisten Frauen mögen bittere Schokoladen mit hohem Kakaogehalt sowieso nicht. Und die, die es tun stören sich nicht daran. Also was soll’s? Zumal der Blogeintrag nur kurz die Geschichte anreißt, und eigentlich nicht herumnörgelt wie Feministen (generisches Maskulinum :p) das sonst so gerne tun. Demnächst dann die Prinzenrolle?

Dir Geschichte mit der Kindergätnerin in Wien. Also da blieb mir schon als das anfing die Spucke weg. Was für ein Irrenhaus. Jetzt auch noch Jesus, ja was eigentlich, zur “geflügelten Jahresendfigur” machen wie die Engelfigürchen für den Export aus der DDR? Österreich und besonders Wien hatte ja schon immer einen Hang zum Absurden, Bizarren und Abwegigen aber das ist wirklich, also…

Und dann lügen die Politiker Wiens auch noch so offensichtlich. Hat da jemand Einblick, unwiefern die Politiker, die behaupteten, die Kündigung sei zurückgenommen worden Vorgesetzte der Verwaltung waren zu der Zeit? Wäre witzig deswegen auf Wiedereinstellung zu klagen. Hat der Chef vor Millionen Österreichern gesagt. 😀


Alt Kölner
12.10.2015 19:49
Kommentarlink

> in Dem Blog ghibt es extrem viel interessantes zu lesen. Was unterscheidet Frauenarmbanduhren von Männerarmbanduhren? Unterschiede in Hand bzw Umhängetaschen?

Hmm,
wie war das nochmal mit den Oberhemden, pardon Blusen bei den Fraux mit den Knöpfen …


Paule
12.10.2015 20:26
Kommentarlink

Hallo Gemeinde,
Prost! Der Pfarrer säuft!
Mein Vorschlag ist wir beschäftigen uns mit dem wesentlichen der Meldung:

„Die Leiterin des Kindergartens habe sie deshalb zur Rede gestellt und ihr gesagt, dass sie sich an den Bildungsplan der MA 10 zu halten habe. “Aber einige dieser Vorgaben kann ich nicht mit gutem Gewissen erfüllen”, so die geschasste Pädagogin, die die Welt nicht mehr versteht und sich über die Politiker nur noch wundert: “Warum wurde ich so behandelt? Ich bin arbeitslos, weil ich eine religiöse Person bin. Und warum wurde bei dieser Wahl-Fernsehsendung mit den Parteichefs gesagt, dass meine Kündigung aufgehoben worden sei? Das stimmt doch nicht.”
Aus https://www.unzensuriert.at/content/0018963-Jesusinnen-Sohn-Gottes-muss-im-Wiener-Kindergarten-zum-Zwitter-gegendert-werden

Das diese Aussage richtig ist konnte der Orf nicht wiederlegen.

Siehe: http://tvthek.orf.at/topic/Landtagswahlen-Wien/10578274/Faktencheck-Kuendigung-wegen-Weihnachten/10724960
Dafür aber hat er bewiesen das der amtierende Bürgermeister schlicht gelogen hat.
(Diesen Link findet man auch bei http://www.unzensuriert.at)
~
Also was für Fakten kann man der Aussage entnehmen:
1. Die Frau ist gläubige Christin. Bestätigung durch alle Parteien
2. Es gibt einen Bildungsplan der Genderismus zur Maxime erhebt. Bestätigung durch Leiterin der Abt. M10, den Politikern, den ORF und durch die Pädagogin.
3. Politiker streiten die Entlassung ab. Die Frau sagt die Wahrheit. Die ORF bestätigt die Tatsache.
4. Die Frau versteht nicht warum sie sich nicht auf ihren Glauben berufen kann. Ich auch nicht.
5. Die Frau sagt das sie nicht sagen durfte das Jesus ein Bub war. Ich glaube ihr siehe Punkt 1 bis 4
~
Das entscheidende aber ist wir sind in Deutschen Landen schon wieder soweit das Politiker entscheiden was Menschen glauben und sagen müssen, bei Strafe des wirtschaftlichen und sozialen Untergangs.
~
Wann folgt das Ertränken, Vierteilen, Rädern und das Erschlagen auf offener Straße?
Ich rieche schon den Gestank des Scheiterhaufens und den penetranten Geruch von bratenden Menschenfleisch….

Mahlzeit
Paule
PS: Das Tragen von Schleier und Kopftuch und das Verbeugen nach Mekka ist im öffentlichen Dienst nicht unerwüscht. Und die ausschließlichen Badezeiten für Aisches und Fatimas ist auch gang und gäbe.
P.


EinInformatiker
12.10.2015 21:35
Kommentarlink

A ja in Österreich ist das Missionieren nicht erwünscht, aber die Verbeugung vor dem Islam ist selbstverständlich. ich weiß jetzt zwar nicht wie es in diesem Fall war, aber dass die christliche Tradition aufgegeben wird, weil der Islam sich in seinen Gefühlen verletzt sehen könnte ist doch nun europaweit gang und gäbe. In Deutschland kann man fast täglich über solche Fälle lesen. Es ist die Totalaufgabe eigener Identität und es ist mathematisch gewiß wie das enden wird.


Dirk S
13.10.2015 8:33
Kommentarlink

@ Missingno.

Muss dann die Jungfrau Maria auch gegendert werden oder ist sie fein raus, weil sie weiblich war?

Nein, Maria muss als Frau nicht gegendert werden, aber die Sache mit der Jungfrau kommt weg, weil voll und ganz sexistisch. Auch wenn heute die wenigsten wissen, was es sich mit Marias Jungfräulichkeit* aus sich hat.

* Zur Zeit Jesu war in Judäa eine Frau solange Jungfrau, bis sie ihr erstes Kind zur Welt gebracht hat, ungeachtet ihrer sexuellen Erfahrungen. Der Rest sind Übersetzungsprobleme.

Ungegenderte Grüße,

Euer Dirk


Dirk S
13.10.2015 8:37
Kommentarlink

@ EinInformatiker

Wieso solle Gott denn ein Mann gewesen sein?

Da hilft nur der Nuhr:

Wenn er eine Frau wäre, würde er zu uns sprechen.

Damit sollte alles gesagt sein. 😉

Sprachlose Grüße,

Euer Dirk


yasar
13.10.2015 8:45
Kommentarlink

@Paule & @Eininformatiker

Was hat ein “weiblicher Jesus mit dem Islam zu tun? Die beharren genauso drauf, daß der ein Mann war.


Dirk S
13.10.2015 8:45
Kommentarlink

@ Alt Kölner

Hmm,
wie war das nochmal mit den Oberhemden, pardon Blusen bei den Fraux mit den Knöpfen …

Ja, Männerknopfleisten haben eine Linksüberlappung, Frauenknopfleisten eine Rechtsüberlappung.

Hintergrund könnte sein, dass in alter Zeit der Schild üblicherweise Links getragen wurde und somit die Stoffrüstung mit einer Linksüberlappung die gegnerische Waffe nicht direkt in den Körper der Kämpfers leitete (was den Sinn der Rüstung auch infrage gestellt hätte).
Bei Frauen ließe sich das so erklären, dass die meisten Frauen den Kochlöffel mit Rechts geschwungen haben und so eventuelle Spritzer beim Kochen und Backen nur auf der Oberbekleidung blieben und nicht in die Unterbekleidung geleitet wurden.
Oder einfach, damit man durch die Überlappung Männer- und Frauenoberbekleidung leichter auseinander halten kann.

Knopffreie Grüße,

Euer Dirk


albjaga
13.10.2015 9:46
Kommentarlink

1. Eine Herrentorte ist keine Prinzregententorte. Die Prinzregententorte ist eine der weltdesten Torten und kann nur aus München sein, da wurde sie auch erfunden.
2. Die Kronenzeitung sagt so und Genderama sagt das Gegenteil. Beide bekannt für nicht unbedingt liberale ausgewogene Geisteshaltungen. Also, wem glaubt man was? Und wieviel?


Max
13.10.2015 18:19
Kommentarlink

Hat sich jemand mal die Mühe gemacht, das 4seitige Protokoll komplett durchzulesen?
Arne Hoffmann von Genderama anscheinend nicht, denn der plappert auch nur das nach, was ihm einer seiner offensichtlich verblödeten Leser zuschickt.

https://www.kobuk.at/wp-content/uploads/2015/10/protokoll-ma101.jpg

Mit allem was die Dame vorbringt hat sie Recht, Diplomatie ist vielleicht nicht so ihr Ding:

Zitat:

“….Dazu kann ich nichts sagen. Ich kann nichts sagen und werde auch nichts sagen, da mir sonst alles verdreht wird….
Gender wird in Österreich falsch vermittelt…..als Christin halte ich von Gender nicht viel und halte es für eine gefährliche politische Ideologie….”

Jetzt kommts aber noch richtig:

“Ich komme damit nicht klar, wenn ein Kind masturbiert, ich dabei bin und es streichle. Ich habe sonst nichts dagegen, wenn Kinder ( Buben mit Puppen spielen oder ein Mädchen mit Hammer und Werkzeug spielt.
Ich kann es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, ein masturbierendes Kind zu streicheln und es dadurch abzulenken.
Ich kann auch mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, das es nur für Buben eine Schminkecke geben sollte.”

Ist ja richtig eklig.

Für mich ist dieses Dokument eher ein Beweis dafür, wie eine Pädagogin weggemobbt wurde.


Pete
13.10.2015 19:22
Kommentarlink

@Dirk,
Knoepfe auf der rechten/linken Seite:
Hat mit Waffengang und Kochloeffelschwingen nichts zu tun. Es ist fuer die rechtshaendische Majoritaet leichter, zu-/aufzuknoepfen, wenn der Knopf rechts ist.
Maenner koennen sich selbst anziehen, daher ist der Knopf rechts. Die “feine Dame” frueherer Zeiten hatte eine Kammerzofe, die ihr in die Kleider half. Fuer die war es auch leichter, wenn die Knoepfe fuer sie rechts waren. Daraus ist eine historisch-modische Konvention geworden, dass Damenkleidung den Knopf auf der linken Seite hat. Allerdings ist hier auch die “maennliche” Variante erlaubt, waehrend fuer Maennerkleidung der Knopf links so gut wie vollkommen unueblich (tabu?) ist.


Knirsch der Hirsch
13.10.2015 21:42
Kommentarlink

Knöpfe und Torten, ich hab’s geahnt. Was sich dann wohl am Ende der
Genderforscherei als ultimativer, absolut nicht reversibler und
letztendlich dann doch akzeptabler Geschlechtsunterschied herauskristallisieren wird, mei. Die Spannung steigt.

Man sieht derweil immer mehr Mädels auf “richtigen”
Fahrrädern, also mit Oberrohr, falls dieser Begriff erlaubt ist.

Die anderen Rahmen sind ja konstruktiv dagegen auch alle ein
Schuss in den Ofen, Leichtbau – und Steifigkeitsprämissen bleiben
völlig außen vor, als wenn Mädels noch seitwärts auf dem
Pferd sitzen würden, oder die Pömps nicht hochkriegen würden.

Abbau von Extrawürsten bringt wahrscheinlich viel mehr
Fortschritt als Anbau. Oder um es mit Heinz Riesenhuber
zu sagen:
” Die Politik verbringt schon eine enorme Leistung, wenn sie
die Leute nicht mehr als nötig bei der Arbeit stört”.

Und jetzt ein schönes, kühles, Ratsherren Hirnhammer.
Prost 😉


EinInformatiker
13.10.2015 23:07
Kommentarlink

@yasar

Also den Islam hatte ich ja lediglich im Hinblick darauf erwähnt dass im Westen das Christentum grundsätzlich gegenüber dem Islam zurückstecken muß, wiewohl das Christentum unsere (wiewohl ich nicht religiös bin) Religion ist. Hier war es das Missionieren das beanstandet worden sein soll. Der Islam kann sich in Europa alles erlauben, mehr als in seinen Heimatländern.

Warum Gott ein Mann ist und daher im Islam erst recht (und auch für immer unbestreitbar) hatte ich ja erklärt. Der Islam ist zwar mit Freiheit unvereinbar, aber als Religion erheblich realistischer und auch nicht zu verbiegen wie das Christentum.


Schnurr der Hirsch
14.10.2015 1:13
Kommentarlink

>Der Islam ist zwar mit Freiheit unvereinbar, aber als Religion erheblich realistischer<.

Was für ein Satz ! Den schreib ich mir hinter die Ohren,
vielleicht will ja mal einer kraulen.

Oooch, bitte.


Dirk S
14.10.2015 8:47
Kommentarlink

@ Pete

Knoepfe auf der rechten/linken Seite:
[…]

Auch eine gute Erklärung und, das gebe ich zu, wohl auch die wahrscheinlichere. Wobei die Linksüberlappung bei Stoffrüstungen dennoch für Rechtshänder von Vorteil ist. 😉

Allerdings ist hier auch die “maennliche” Variante erlaubt, waehrend fuer Maennerkleidung der Knopf links so gut wie vollkommen unueblich (tabu?) ist.

Na ja, als Mann bekommst du eh’ nichts anderes. Undd außerdem würde ich als Mann die “weibliche” Variante schon deshalb meiden, weil ich keine Ahnung habe, was die außerhalb meines heteronormativen Kreises so bedeuten könnte. Die Standardvariante vermeidet da mögliche Missverständnisse.

Knöpfige Grüße,

Euer Dirk


Dirk S
14.10.2015 13:25
Kommentarlink

@ EinInformatiker

Warum Gott ein Mann ist und daher im Islam erst recht (und auch für immer unbestreitbar) hatte ich ja erklärt.

Na ja, deine Erklärung gilt aber auch nur für patriachale Gesellschaften, damit hättest du keinen Irokesen (die waren matriachal organisiert) überzeugen können. Nuhrs Argumentation dagegen schon eher.
Letzendlich handelt es sich um ein Gottesbild, dass durch einen für die Seinen sorgenden (Groß-)Vater symbolisiert wird, daher der alte Mann mit dem wallenden grauen Bart. Das ganze biblische Verhalten Gottes entspricht dem eines strengen aber gerechten und wohlmeinenden Vaters der damaligen Zeit. JHWH als Übervater, sozusagen.

Der Islam hat aber dieses Argumentationsproblem nicht, im Arabischen ist “Allah” maskulin singular, eine feminine oder eine Pluralform gibt es nicht. Macht die Sache einfacher.

Plurale Grüße,

Euer Dirk


Gedöns
14.10.2015 20:18
Kommentarlink

Hmm, Jesus ein Zwitter – irgendwie kann man den geistig völlig unzurechnungsfähigen Genderasten gar keine Blasphemie unterstellen. Ich denke da eher immer an die Bestellung eines Vormunds …


Paule
14.10.2015 20:41
Kommentarlink

Hallo Gedöns,

Vormund … ich falle vor Lachen vom Barhocker.

Aber erst nach Einweisung in das Haus mit den runden Ecken aus Gummi…

Danke für eine frölichen Abend

Paule


EinInformatiker
14.10.2015 22:30
Kommentarlink

@ Dirk S

Ja ich weiß und es ging mir auch während meines Kommentars durch den Kopf, das weibliche ist schon mal echt (nicht wie gegenwärtig im ideologischen Wahn kulthaft und “stalinistisch”) verehrt worden. Es gibt da so eine Skulptur an die ich da denke, die freilich keine Idealfigur darstellt, aber wohl dass, was den damaligen wesentlich für die Verehrung des Lebensquells erschien. Die Existenz eines echten Matriarchats ist mir jetzt neu. Aber die Verehrung des weiblichen mag es echt gegeben haben. Es gab und gint ja auch Göttinnen. Also die Frauen gehören unzweifelhaft irgendwie schon dazu, das habe ich ja in einem anderen Kommentar schon geschrieben. Aber das scheint ihnen heutzutage nicht auszureichen.


Dirk S
15.10.2015 10:45
Kommentarlink

@ EinInformatiker

Die Existenz eines echten Matriarchats ist mir jetzt neu.

Einge native amerikanische Völker haben (hatten) matriachale Strukturen. Wobei die Irokesen da etwas aus der Reihe fallen, da die im Gebiet um die großen Seen siedelten und Landwirtschaft betrieben. Das ist für Matriachate eher ungewöhnlich, die meisten matriachalen Gesellschaften leb(t)en als Jäger und Sammler in warmen Gebieten.

Jedenfalls sind die Irokesen das beste Gegenbeispiel gegen die Behauptung, Matriachate wären automatisch friedlich. Die Irokesen waren bekanntlich nicht für ihren Pazifismus berühmt.
Und die irokesische Förderation blidete sich noch vor dem Eintreffen der Europäer, kann also nicht von der “europäisch-patriachalen Gewalt” “kontaminiert” worden sein.

Aber die Verehrung des weiblichen mag es echt gegeben haben.

Ja, hat es, in Form von Göttinen des Typus “große Mutter”. Einen Nachhall darauf hat man im Chistentum mit der “Gottesmutter” Maria, die im Prinzip das weibliche Gegenstück (oder die weibliche Ergänzung, wenn man es nicht als Geschlechtergegensatz sehen will) zu JHWH und ihrem Sohn Jesus bildet.
Wobei Maria wiederum in ihrer Rolle im 3. Jahrhundert bei der ägyptischen Göttin Isis (der jungfräulichen Mutter des Gottes Horus) abgekupfert wurde, die gerade bei Frauen im Römischen Reich sehr beliebt war. Ursprünglich war Maria im Neuen Testament als übertriebenes Bild der jüdischen Mutter beschrieben worden (ewig besorgt um ihren Sohn und unendlich Stolz auf ihn).

Wobei interessant ist, dass primär Ackerbau treibene Gesellschaften vor allem weibliche Fruchtbarkeitsgottheiten hatten, während Viehzüchter eher zu männlichen Fruchtbarkeitsgöttern neigten. Was aber auch klar ist, Ackerbau ist das Einbringen des Samen in die Furche, die Viehzucht hängt von der Potenz des männlichen Herdentieres ab. Auch der Götterhimmel war sexistisch.

Praktischer Weise bildete der Götterhimmel meist auch das Leben auf Erden ab. Ist die Götterwelt bekannt, lassen sich bereits daraus gewisse Rückschlüsse auf eine Gesellschaft ziehen. Und andersrum.

Tropische Grüße,

Euer Dirk