Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Derailing ist schwer im Kommen

Hadmut
3.9.2015 22:18

Tun wir mal was für die rhetorische Bildung: Ein Leser hat mir (Danke!) den Link auf einen Artikel von t3n geschickt. Allzuviel steht zwar nicht drin, aber interessant, dass das auch anderen auffällt.


71 Kommentare (RSS-Feed)

Spinoza-Freund
3.9.2015 22:44
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Der Vorwurf des Derailing wird aber auch immer gerne benutzt, um einen unerwünschten Diskussionsverlauf im Keim zu ersticken. Auf einen klagenden Artikel über den schlimmen Rechtsextremismus, der unser Land heimsucht, ist z.B. ein Verweis auf die Relation zum real existierenden Antifa-Linksextremismus absolut legitim.
Das Derailing-Gekreische von argumentenresistenten Gender-Taliban ist ein gutes Beispiel für diese perfide Strategie…


Knirsch der Hirsch
3.9.2015 23:02
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Gute Idee,
falls jemand meine Worte lesen kann..harhar
Ne wirklich. Macht einen Blog aber zeitintensiver,
wahrscheinlich? Vielleicht kommentieren am Ende dieser
Entwicklung dann alle nur mit Sonnenbrille, um dem white-out
zu entgehen.
Pengmatratze, blackout,
23:00


Küchenmeister
3.9.2015 23:04
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Warum schreibst du nicht was über Kartoffelsalat?


Hadmut
3.9.2015 23:37
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> Warum schreibst du nicht was über Kartoffelsalat?

Schlesischer Kartoffelsalat, altes Familienrezept:

5-6 festkochende Salatkartoffeln, mit etwas Salz ca. 15 Minuten kochen, bis die Schale weich wird.

abschütten, abschrecken, pellen, in Würfel schneiden

1 frische große Zwiebel in kleine Würfel schneiden

2-3 Gewürzgurken längs schneiden und würfeln

Fleischkäse in fingerdicke Scheiben schneiden, würfeln

Alles zusammen, etwas Salz und Pfeffer dazu

Etwas Wasser aus dem Gurkenglas mit dazugeben

ca. fingerdick Mayonaise aus dem Glas drübergeben und mit Salatbesteck wenden/unterheben

Nochmal mit Pfeffer abschmecken

3 Stunden in den Kühlschrank, und die Flüssigkeit abschütten.


So etwas kommt doch auch häufig, meist unbebewusst, in jedem Gespräch vor. Manche setzten das als rethorischen Trick ein.


Emil
3.9.2015 23:36
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Kommt mit eher so vor, als ob hier Linke kritische Kommentare zu ihrem Schwachsinn als Derailing diskreditieren wollen.

Ein ganz aktuelles Beispiel hatten wir erst kürzlich, als wir darüber berichteten, dass zwei Unternehmerinnen aus Dresden in Eigenleistung eine kostenlos erhältliche Flüchtlings-App kreierten. Darin wurden Informationen zum Asylverfahren sowie einige Alltagsregeln und Notfallkontakte für die Neuankömmlinge gebündelt. Die App war bislang nur für die Region rundum Dresden gebaut. Im Artikel wurde thematisiert, dass der bundesweite Roll-out jedoch kaum ohne finanzielle Unterstützung geleistet werden kann.

Der erste Kommentar zum Artikel auf Facebook war dann wenig überraschend: „Wie wäre es, wenn die Gutmenschen eine gute Tat verbringen würden und jede der beiden Damen fünf Vertriebenen in ihrem privaten Heim ein Zuhause gewähren würde?“

Das ist kein Derailing sondern eine ausgezeichnete Idee!


Emil
3.9.2015 23:52
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@Spinoza-Freund
> Der Vorwurf des Derailing wird aber auch immer gerne benutzt, um einen
> unerwünschten Diskussionsverlauf im Keim zu ersticken.

Genau das meinte ich. Jegliche Kritik an der in der eigenen Filterbubble herrschenden Meinung wird direkt als “Derailing” diskreditiert. Mit sachlichen Argument braucht man sich dann erst gar nicht mehr auseinanderzusetzen.


Andy
3.9.2015 23:57
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Es gibt hier im Blog eigentlich wenig das nicht nach einer Weile mehr oder weniger derailed ist / wu de. Ich find das erstmal nicht so dramatisch… Ist ein Effekt von Diskussionen so lange es nicht systematisch betrieben wird. Z.b. Kochrezepte in allen Debatten ab jetzt…


Fan der Antike
4.9.2015 0:28
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Hadmut, super Rezept 🙂


jck5000
4.9.2015 0:36
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Was wollen wir uns denn noch weiter unterhalten? Spinoza-Freund hat schon alles gesagt, was zum Thema zu sagen ist.

Insofern:

5-6 große Kartoffeln 3/4-gar kochen, schälen, aushöhlen. 125g Speck und eine Zwiebel in einer Pfanne anbraten, 100g kleine Kochschinkenstreifen dazugeben, mit einem Becher Sahne ablöschen, einkochen, 1Pck. Kräuterfrischkäse dazu, ggf. mit einem Ei stocken lassen. Kräftig Pfeffer, Cumin, Muskat; evtl. Sternanis, Paprika dazu, in die Kartoffeln füllen. Eine Scheibe Cheddar obenauf, in Alufolie wickeln, 15 Minuten in den Ofen. Auf einem Salatteller anrichten.


Rainer
4.9.2015 1:20
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Kartoffelsalat:

Gekochte Kartoffeln in Scheiben schneiden, Gewürzgurken vierteln (der Gurkensud kommt komplett hinzu), Fleischwurst vierteln, gekochte Eier in Scheiben schneiden, ein Dose champingnons, eine Dose Erbsen und Karotten, Zwiebeln würfeln, Scheibenkäse würfeln. Ausreichend Pfeffer und wenig Salz. Ich habe bestimmt die Hälfte vergessen. Am besten man wischt mal ordentlich die Küche auf.

Als ich das erste Mal im Westen einen Kartoffelsalat gesehen habe, bin ich erschrocken wie armselig der ausgesehen hat;-)


Gerhard Oed
4.9.2015 2:44
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Zum Thema der Meinungssteuerung,
wahrscheinlich vielen schon bekannt, aber
trotzdem aktuell:

Rainer Mausfeld: „Warum schweigen die Lämmer …
http://www.youtube.com/watch?v=Rx5SZrOsb6M


pufaxx
4.9.2015 3:24
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500g Katzenstreu in eine Auflaufform geben, mit 3 Tupperdosendeckeln belegen, 2 Stunden auf 200° Umluft überbacken, wegwerfen, fertig.


Hadmut
4.9.2015 8:15
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@pufaxx: bitte kein Derailing. Hier gehts um Kartoffelsalat und Du kommst mit Lasagne daher…


JohnDoe15
4.9.2015 4:02
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@ Emil:
>@Spinoza-Freund
> Der Vorwurf des Derailing wird aber auch immer gerne benutzt, um einen
> unerwünschten Diskussionsverlauf im Keim zu ersticken.

>Genau das meinte ich. Jegliche Kritik an der in der eigenen Filterbubble herrschenden Meinung wird direkt als “Derailing” diskreditiert. Mit sachlichen Argument braucht man sich dann erst gar nicht mehr auseinanderzusetzen.

Das ist natürlich ein Problem. Aber Derailing ist dann als Begründung vorgeschoben, da die Diskussion ja nicht *entgleist* sondern die Filterbubble bloß verlässt. Der Zug ist ja nicht entgleist, sondern fährt woanders hin.

In dem Moment ist die Wunschmeinung das Hindernis, denke ich.

Hier noch ein Gedanke zum Abschluß:
Meinung sind Herdentiere und befruchten sich bei Kontakt gegenseitig.


Paule
4.9.2015 4:37
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Hallo Hadmut,
im nächsten Post schreibe ich gerne was zum Thema „Königsberger Kartoffelsalat“.
Da muß aber Einer ganz lieb Bitte-Bitte machen 😉
Aber das wesentliche am eigentlichen Thema ist aber doch das man daran denken sollte dass die Teilnehmer in Foren nicht immer „lauterer Absichten“ haben.

Zitat:
Die 17 taktischen Regeln des Desinformanten – Unseriöse Diskussions-/Desinformationstaktiken

1. Reagiere empört, beharre darauf dass dein Gegner eine angesehene Gruppe oder Person angreift Vermeide die Diskussion der Tatsachen und dränge den Gegner in die Defensive. Dies nennt man auch das “Wie kannst du es wagen“-Manöver.
2. Denunziere den Gegner als Verbreiter von Gerüchten, ganz egal welche Beweise er liefert. Falls der Gegner Internetquellen angibt, verwende diesen Fakt gegen ihn. Beharre darauf dass die Mainstreampresse und die Establishment-Geschichtsschreibung einzig und allein glaubwürdig sind, obwohl wenige Superkonzerne den Medien-Markt unter sich aufteilen und die meisten Historiker „dessen Lied singen wessen Brot sie essen”.
3. Attackiere ein Strohmann-Argument: Übertreibe, vereinfache oder verzerre anderweitig ein Argument oder einen Nebenaspekt eines Arguments des Gegners und attackiere dann diese verzerrte Position. Man kann auch einfach den Gegner absichtlich missinterpretierten und ihm eine Position unterstellen, die sich dann leicht attackieren lässt. Vernichte die Strohmann-Position in einer Weise die den Eindruck erwecken soll, dass somit alle Argumente des Gegners erledigt sind.
4. Assoziiere den Gegner mit inakzeptablen Gruppen: Spinner, Terroristen, Rechtsradikale, Rassisten, Antisemiten, paranoide Verschwörungstheoretiker, religiöse Fanatiker usw. lenke damit von einer Diskussion der Tatsachen ab.
5. Stelle die Motive des Gegners in Frage. Verdrehe oder übertreibe jeden Fakt um den Gegner aussehen zu lassen als handle er durch eine persönlichen Agenda oder anderen Vorurteilen motiviert.
6. Stelle dich dumm: Ganz egal welche Beweise und logische Argumente durch den Gegner vorgelegt werden, vermeide grundsätzlich jede Diskussion mit der Begründung dass die Argumentation des Gegners keinem Sinn ergibt, keine Beweise oder Logik enthält.
7. Erkläre, die Position des Gegners sei ein alter Hut, schon tausendmal durchgekaut und daher nicht der Diskussion wert.
8. Erkläre, das Thema sei zu komplex um jemals die Wahrheit herausfinden zu können.
9. Nur Staatsmedien (Medien die mit Fördergeldern unterstützt werden und daher der Obrigkeit verpflichtet sind) verbreiten die Wahrheit! Suche nur Tatsachen die deine von Beginn an festgelegte Position unterstützen und ignoriere alle Tatsachen die ihr widersprechen. Gehe auf keinen Fall auf die Argumente des gegenüber ein, egal wie logisch und stichhaltig sie auch sein mögen.
10. Setze gesellschaftliche Position mit Glaubwürdigkeit gleich: “Wer bist du schon dass du diesem Politiker / Akademiker / „Experten“ / „Opfer“ usw. wem auch immer so etwas unterstellen kannst!”
11. Verlange, dass dein Gegner den Fall komplett auflöst. Verlange unmögliche Beweise. Jede Unklarheit beim Gegner wird gewertet als argumentative Bankrotterklärung.
12. Provoziere deinen Gegner bis er emotionale Reaktionen zeigt. Daraufhin kann man den Gegner für seine “harsche” Reaktion kritisieren und dafür dass er keine Kritik verträgt.
13. Erkläre pauschal große Verschwörungen als unmöglich durchführbar da viel zu viele Menschen daran beteiligt sein müssten und die Sache ausplaudern könnten. Ignoriere den Fakt dass bei einer großen illegalen Operation die einzelnen ausführenden Abteilungen voneinander abgeschottet sind und nur so viel wissen, wie sie für die Ausführung ihres Teils der Operation benötigen. Ignoriere den Fakt das eine strenge Hierarchie besteht, jeder nur seinen Befehlen folgt und keine unbequemen Fragen stellen darf.
14. Wenn der Gegner sich nicht durch die genannten Taktiken kleinkriegen lässt, fahre einfach solange fort bis der Gegner ermüdet und sich aus Frustration zurückzieht.
15. Suche nach flüchtigen Rechtschreib- oder Grammatikfehlern oder verbalen Ausdrucksfehlern, um den Gegenüber als dumm zu klassifizieren. Lenke damit vom Inhalt seiner Rede ab.
16. Wenn du mit jemandem in einem Blog u.ä. schreibst/diskutierst, tauche immer mit einem 2. oder 3. Mann auf, dass der Gegner den Eindruck gewinnen muss, er stehe alleine mit seiner Meinung (Vortäuschung einer Minderheitsmeinung). Die Masse der Schweigenden Gaffer und amüsierten Zuschauer ist immer erschreckend hoch, so dass kaum Gefahr besteht, dass sich jemand einmischt und den in der, durch Gaffer, nur scheinbaren „Minderheit” in Schutz nimmt.
17. Sollte es gar nicht anders gehen oder du entlarvt/enttarnt wirst, so komme dem Gegner aufs Minimalste entgegen und fordere ihn im großzügigen Gegenzug dazu auf, schier Unmögliches aufzuklären! („Erkläre und Beweise mir nur die Wirkungsweise von Homöopathie. Dann finden wir bestimmt eine Einigung!” (Und das Spiel beginnt von vorne, bzw. du hast gewonnen, weil der Gegner wieder Argumente liefert, die du mit einem der 16 Regeln kontern wirst. Man nennt dies auch Zermürbungstaktik).

http://www.freie-ansichten.com/vorsicht-bezahlte-internet-freunde-manipulieren-die-meinungen-auf-facebook/

Das funktioniert sogar bei der Freundin. Nur können diese das besser!

Beschreibung des Dilemmas:
http://www.slapped.de/die-5-schwierigsten-fragen-die-frauen-mannern-stellen-konnen-und-die-richtigen-antworten-aus-psychologensicht.html

Und hier die Prüfungsaufgabe: Welche Taktik wir hier angewandt?

Loriot Feierabend „Ich möchte nur sitzen.“

https://www.youtube.com/watch?v=sJSLPv86QXo

Gruß Paule


Hadmut
4.9.2015 8:19
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@Paule: Oh, ich bitte sehr um den Königsberger Kartoffelsalat.


Paule
4.9.2015 5:14
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Nachtrag:
Zitat aus von Dir verlinkten Artikel:
„Das „Derailing“-Prinzip ist derzeit wieder groß im Kommen. Vor allem Beiträge mit einem gesellschaftlichen Fokus laufen ständig Gefahr von Menschen mit anderer Position in den Kommentarspalten entgleist zu werden.“
Bitte auf der Zunge zergehen lassen: „von Menschen mit anderer Position“

Den Autoren geht es also nicht darum Troll, Störer, Propagandisten oder Rüpel von ihren Tun abzuhalten, sondern darum „Menschen mit anderer Position“, vielleicht sogar solche Dunkeldeutschen wie uns zu weisen, (welch eine Metapher!) uns quasi zu Helldeutschen zu machen, das Ergebnis wird auch sogleich präsentiere, unser Meinung ist nicht mehr zu lesen, wir werden also nicht mehr wahrnehmbar.
Wir sind also „Derailing“ – Ausgemustert.
Dieser Artikel offenbart Abgründe!

Gruß Paule


weisses rauschen
4.9.2015 7:08
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Das Thema wäre sicher interessant, aber der verlinkte Text ist ja wohl Schwachsinn.

“Jegliche Kritik an der in der eigenen Filterbubble herrschenden Meinung wird direkt als “Derailing” diskreditiert.”

Genau darum geht es in dem Text. Nichts anderes.

Der Typ schreibt auch solche “Schmankerl”:
http://t3n.de/news/kuendigung-facebook-hetze-634285/

Nicht mehr lange und er findet es sicher ganz OK, wenn man solche Mensch…, äh , Rechten Hetzer, nicht mehr nur entlässt, sondern endlich einsperrt oder gleich entsorgt. Das schafft dann auch dringend benötigten Platz für mehr Zudringlinge.

Meinungsfreiheit ist, sagen zu dürfen was andere nicht hören wollen!
Alles andere ist Neusprech.


Volker
4.9.2015 7:18
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Dito, alles was ich dazu sagen könnte, hat Spinoza-Freund schon perfekt geschrieben.

Daher auch ein Tipp von mir:

1kg kleine/festkochende Kartoffel,
100-200g gewürfelter Speck (je nach Laune/Bock auf Speck)
Lauchzwiebeln (nehme so 2 Bund)
2 EL Zitronensaft
2 El Balsamico
4 EL Kürbiskernöl
2 EL Olivenöl
100ml Wasser
Salz + Pfeffer

Alle flüssigen Komponenten mischen und würzen, Lauchzwiebeln klein schneiden und hinzugeben.
Die Kartoffeln schälen, kochen und in Scheiben schneiden und unter die bereitstehende Sauce heben. Den Speck in der Pfanne auslassen und über den Salat geben. Unterheben und lecker!

Wie bei allem gilt auch hier: Variationen machen das Leben schöner. Ich gebe gern etwas mehr Kürbiskernöl hinzu und geize auch nicht mit dem Speck.


phaidros52
4.9.2015 7:30
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@ Hadmut, Kartoffelsalat. Sehr lecker, jetzt mach noch deine Mayo selber und er ist perfekt. Dauert ca. 5-7 Minuten mit ner Küchenmaschine und du kannst den Geschmack steuern mit den Zutaten wie Knoblauch, sonnengetrockneten Tomaten, Kapern usw. Ich kriege Hunger…


Trollversteher
4.9.2015 8:15
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Schön, dass das mit dem Derailing auch Normalos jetzt auffällt.
Diskussionen auf eine persönlich-emotionale Ebene ziehen oder eine Grundsatzdiskussion starten gehören zu den 0815 Taktiken der Linken.


Saxifragus
4.9.2015 8:16
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Wie viele Leute absichtlich ein Gesprächsthema verlassen, muss wohl offen bleiben. Dass sich aber Kommentare und Gespräche vom eigentlichen Thema entfernen, ist banal und alltäglich.
Vor Jahren, als man bei praktisch allen Netzzeitungen noch kommentieren durfte, konnte man das bei jedem Beitrag beobachten, der mehr als nur drei Leute interessierte: Nach spätestens 15 Kommentaren streiten sich die Leser über völlig themenfremde Punkte. (Auf SPON kann man heute noch sehen, wenn man sich denn diese Seite antun mag.)

Themenwechsel kommen auch regelmäßig in privaten Gesprächen vor. Sogar, wenn man zu zweit ist und auch dann, wenn es um für beide Wichtiges geht.
Dafür noch einen Begriff wie „Derailing“ in den Ring zu werfen, ist albern. Die schlichte Aufforderung „bleib beim Thema!“ tut es doch wohl auch. (An dieser Stelle darf der Nächste einhaken und über Anglizismen dozieren, wenn ihn das hier langweilt.)

Ein Dank an Hadmud, der all dies hier überhaupt möglich macht.
Und die Reaktion auf den Kartoffelsalatbeitrag war einsame Spitze.

Gruß an die Runde
Saxifragus


Юрген А.
4.9.2015 8:21
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@ pufaxx: Frisches oder gebrauchtes Katzenstreu?


Jens
4.9.2015 8:29
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Schlesischer Kartoffelsalat, altes Familienrezept:

Ah, Du hast auch Vorfahren aus Schlesien?


Gerd
4.9.2015 8:35
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Nach “hate speech” jetzt “derailing”.

Was fällt denen als nächstes ein?


yasar
4.9.2015 8:44
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Also wenn schon Kartoffelsalet, dann so:

Kartoffeln in scheiben shneiden, in Öl frittieren, Mit einem Steak garnieren ggf. noch ein Spiegelei Drauf und heiß servieren. 🙂


Oliver K
4.9.2015 9:36
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Ein Grundproblem hier, was ja auch aus manchen Kommentatoren spricht, ist, dass es eben Menschen gibt, die *ein* wesentliches Grunduebel (Boeses) ausmachen, aus dem sich dann alles andere ergibt (z.B. den “Kulturmarxismus”). Sie werden also *notwendigerweise* immer wieder darauf zurueckkommen.

Fuer die Diskussion ergibt dies haeufig dann nichts Neues, da ja eben immer das gleiche. Da diese Menschen dieses eine Grunduebel aber eben als die wesentliche Ursache ansehen, ist es fuer sie Aufklaerung, was sie betreiben.

Vielleicht koennte man manche Themen eines Blogs von vornherein als solche markieren, wo keine grundsaetzlichen Diskussionen gewuenscht sind (wie wichtig diese auch sein moegen), sondern nur konkretes zum Thema (ohne Hobby-Philosophie und Hobby-Soziologie, was hier ja viel betrieben wird (vielleicht partiell zu Recht)). Zum Ausgleich dann vielleicht andere (Ventil-)Themen, wo den allgemeinen Theorien ueber die Gesellschaft und den Sinn des Ganzen freien Lauf gegeben werden kann.


JochenH
4.9.2015 10:06
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Derailing geschieht oft unabsichtlich. Leute haben zu einem Thema eine Meinung und bringen die gern unter. Die lesen oft gar nicht so genau, was dazu behauptet wurde, sondern bringen ihren Senf. Kenne ich von der Piratenpartei nur zu gut. Wir haben dort in einer AG Familienpolitik diskutiert und dann kamen Leute, die nur das Thema “Schwule” hatten. Das hat dann alles dominiert.

Die Staatspropaganda macht auch derailing. Grade bei der omnipräsenten Flüchtlingsfrage wird abgelenkt auf ein paar Rechtsextreme, um notwendige Diskussionen zu verschleiern.

Hier bei Hadmut ist es besser, vielleicht liegt es daran, dass hier so ein Kern von Leuten schreibt, die relativ gute Disziplin haben und auch auf Derailing-Kommentare nicht so anspringen.


Sören Hader
4.9.2015 10:13
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Früher hat man einfach dazu offtopic gesagt. Und der kann sowohl lustig sein als auch total nervig. Ansonsten empfehle ich Schopenhauers “Die Kunst, Recht zu behalten”. Fast 200 Jahre alt, aber erstaunlich zeitlos, selbst im “Web 2.0”.


Hirschsteak
4.9.2015 10:23
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Puh,
mit Spiegelei ? Hardcore
Dieser ständige Extremismus hier
geht mir auf die Figur.
Ein Leser weniger.


Christian
4.9.2015 10:43
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Ich bitte auch um den Königsberger Kartoffelsalat! Endlich mal ein Faden, bei dem mir das Wasser im Munde zusammenläuft – danke Hadmut! 😀
Und die De-Railer sind einfach De-Functer und sollten mal ihren Head de-trashen, zu deutsch entrümpeln.
Schönen Gruß
C


Almöhi
4.9.2015 12:52
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Möglicherweise hat das “Derailing” auch eine technische Komponente.

Die meisten Kommentarbereiche (auch dieser hier) sind als “Brett” organisiert, als lineare Liste von Postings. Jeder Kommentar wird ein wenig von der Spur abweichen, und wenn sich das aufschaukelt (mit oder ohne Absicht), fährt der *ganze* Zug in eine andere Richtung als geplant oder entgleist.

Eine Alternative ist die Organisation der Kommentare als Baum.

Mir ist klar, dass ein Baum unangenehmer für die Lektüre ist und auf schmalen Bildschirmen kaum darzustellen. Auch dass sich Subfäden nicht wieder treffen können.

Der Baum bietet aber den Vorteil, dass ein Abweichen auf einem Ast die übrigen Äste nicht berührt. Ein Manipulator hat dadurch ein Vielfaches an Arbeit. Einen Zug entgleisen zu lassen ist einfach, hundert Autos in den Graben zu befördern nicht.

Zudem kann ein Moderator einen Ast absägen oder auf einen Misthaufen verschieben, ohne die Ontopic-Diskussion stören oder gar abwürgen zu müssen.

(Zur Sicherheit: das ist keine Kritik an diesem Blog oder an der Kommentarfunktion, die technischen Nachteile der Alternative sind mir völlig klar.)


Momo
4.9.2015 12:57
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Watt denn nu, die Kartoffeln in Scheiben oder gewürfelt?

Wenn der Zug in die gleiche Richtung fährt und ein anderes Gleis benutzt das zum gleichen Ziel führt erweitert das nur die Möglichkeiten. Wie man auch beim Thema Gender sehen kann ist das was am Zug dran steht nicht unbedingt das Ziel.


euchrid eucrow
4.9.2015 13:18
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Sobald es um Rechtsextremismus geht, versuchen zwei, drei Leute unter unterschiedlichen Namen die Debatte an sich zu reißen, auf „Gefahren von links“ zu verweisen

http://www.spreeblick.com/blog/2015/08/26/weisse-kommentare/

Es geht beim Derailing in erster Linie darum, eine Debatte an sich zu reißen, ihr Thema zu ändern und dabei die inhaltliche Oberhand zu gewinnen.

http://www.spreeblick.com/blog/2015/08/27/derailing-in-kommentaren/

-kartoffeln kochen, abkühlen lassen, schälen und in scheiben schneiden
-zwiebeln würfeln, kurz überbrühen und abtropfen lassen. über die kartoffeln geben.
nach belieben geürzgurken, gemüse und/oder pilze würfeln und dazu geben
hühner- oder gemüsebrühe aus dem glas dazu geben. die kartoffeln dürfen ruhig ein wenig schwimmen.
-durchwachsenen räucherspeck würfeln, in einer pfanne auslassen und zum salat geben
-nach belieben kräuter dazu, salz, pfeffer, zucker und vorsichtig vermengen
-24 stunden an einem kühlen ort ziehen lassen
-am nächsten tag noch einmal abschmecken
-der salat kann auch warm gegessen werden, wenn man ihn in einer feuerfesten schüssel im backofen erwärmt


euchrid eucrow
4.9.2015 13:31
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ich sehe gerade, dass meine quellen auch im t3n-artikel verlinkt sind. sorry. dafür ist mein kartoffelsalat ohne mayonaise. 😉


Gästle
4.9.2015 13:34
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Dann gebe ich auch noch meinen Senf, äh Kartoffelsalat dazu:

Schwäbischer Kartoffelsalat oder auch nasser Kartoffelsalat

Zutaten, 4 Portionen
500 g Kartoffeln festkochende Sorte (wichtig!)
1-2 Zwiebeln, gehackt
1 EL Senf
125 ml Brühe, heiß
1 Msp. Muskat, frisch gerieben
Salz
Pfeffer
Essig (Weißweinessig)
Öl

Öl, Senf und Essig mischen, die Zwiebeln hinzufügen. Kartoffeln kochen und warm pellen, in dünne Scheiben schneiden mit in die Schüssel geben.
Anschließend die heiße Brühe hinzugeben, mischen und ruhen lassen bis die Flüssigkeit aufgesogen ist. Vor dem servieren mit Salz, Muskatnuss und Pfeffer abschmecken.
Man kann auch (Essig-)Gurken untermischen und die Brühe teilweise durch Gurkenwasser ersetzen.

Zum Thema:
Hier wollen Unternehmer aus den Flüchtlingen Umsatz generieren. Das ist per se nicht verwerflich, aber sie müssen sich die Frage nach ihrem Engegement in der Sache gefallen lassen. Das Derailing kommt erst nachdem diese legitime Frage gestellt wurde von t3n. Das passt auch ins Bild, schließlich ist es unter Linken und Grünen verpönt sich über das Geld verdienen auszulassen (wenn es die Aktivitäten aus dem eigenen Lager betrifft).

Daß sich Diskussionen in ihrem Verlauf entwickeln und irgendwann in eine andere Richtung gehen ist normal. So kommen neue Argumente und Sichtweisen hinzu. Deshalb lese ich hier gerne die Kommentare, hier sind viele interessante Punkte dabei. Wenn in einem Faden alles abgewürgt wird was auch nur einen Jota vom Thema abweicht bleiben nur Kommentare wie “Hey, Alder, full ACK!” stehen. In der Filterblase ist es dann zwar lauschiger, aber eigentlich ist die Kommentarfunktion dann auch überflüssig.


_Josh
4.9.2015 13:56
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yasars Rezept ist eindeutig der Klassiker schlechthin unter den lecker Kartoffelsalaten. Ich selbst topppe den immer noch mit einem Halm Schnittlauch auf dem Spiegelei.


Gedöns
4.9.2015 14:04
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Könnt Ihr die Rezepte nicht gleich mengenmäßig für ein Mädel und 5 weitere Personen angeben? Da braucht man dann nicht noch den Dreisatz anzuwenden. Und dann bitte noch eine App, mit der sich der nächste Halal-Laden finden lässt*.
* Wie habe ich das gemacht? – So kann man nämlich auch geschickt wieder zurück zum Thema führen!


Heinz
4.9.2015 14:50
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Ein Kartoffelsalat muss schon auf Mayonnaisebasis sein.

Die schlesische Essigbasis kann man vergessen.


LeLiLu
4.9.2015 14:59
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Ich sehe beim Derailing eine Herausforderung (sobald der erste Schritt getan ist):
Forist A stellt eine wilde Behauptung auf und ich habe nun die Wahl, Diese unwidersprochen stehen zu lassen oder darauf einzugehen. Beides ist falsch:
– unwidersprochen stehen lassen führt dazu, dass diese Aussage von Dritten als wahr(er) angenommen wird
– widersprechen mscht den Thread schwerer lesbar und öffnet fast zwangsläufig weitere Ablenkungsmöglichkeiten

Bezüglich Kartoffelsalat:
Da solltet Ihr aber nochmal drüber nachdenken (eher: Hände weg!!), Kartoffeln sind nämlich nachweislich krebserregend.


Paule
4.9.2015 16:37
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Ok, Hadmut Du hast es gewollt, Beschwerden werden aber nicht angenommen.
Meine Oma hat all die Dinge (gebr. 1900 in Königsberg) noch alle selberhergestellt, bis auf die Eier die legten auch bei ihr die Hühner. 🙂
Rezept:
Zutaten:
Ca. 2 Pfund kleine (wichtig, ziehen besser durch) Pellkartoffeln kalte, vom Vortag (vorwiegen festkochende oder besser die mehligen Sorten aus Pommern)
1 Apfel mittelgroß, süß-säuerlich
1 mittelgroße Zwiebel aus der Mark
2-4 Spreewälder Gewürzgurken (die ohne Süßstoff, aber mit viel Dill und Zwiebeln)
2-3 geviertelte saure Paprika (aus dem billigen Glas bei Xxx-Supermarkt, ohne Süßstoff und ohne Gewürze) den Saft brauchen wir auch
1 halbe grüne rohe, gelbe oder rote Paprika oder eine weichgekochte mittelgroße Möhre
Bautzener Senf den Echten im billigen Plastebecher
Salz, Pfeffer, Muskat, Piment (frisch aus der Mühle)
Ca. ¼ Liter (kleine Kaffeetasse voll) Mayo entweder Selbermachen oder „Delikates Mayonnaise“ (ich habe noch einen alten Feinkoster der macht die selber (aus Eiern von Hühnern die von Grünfutter leben und frischen Rapsöl aus eigener Produktion (*) und guten Brantweinessig aus dem Oderbruch).
Ein gute Majonäse schmeckt nicht nach Essig sondern angenehm cremig, sahnig und ist geschmeidig auf der Zunge.
(* Zitat: Keine Sorge, über Raps werden wir uns nicht auslassen.“ http://geheimtipp-leipzig.de/radfahren-im-raps/

Weitere Zutaten:
10-12 echte, frische halberstädter, geräucherte Bockwurst
Einige Flaschen Klosterbier Dunkel für die Damen (sofern Anwesend)
Zutaten für einige Herrengedecke: „Fürst Bismarck Kornbrand“ und „Wusterhausener Zwölfender“
Interessant: https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigsberger_Bierreich

Zubereitung:
Kartoffel schälen und in dünne Scheiben schneiden.
Gurken, Apfel, Zwiebel, Paprika und oder Möhre in ganz kleine Stückchen schneiden (wenn alles geschnitten ist sollte es etwa 1/3 der Kartoffelmenge ausmachen).
Alles in eine große Schüssel, immer ein Teil Kartoffeln, ein Teil geschnittene Zutaten, 1-2 Teelöffel Mostrich und 2-3 Esslöffel Paprikasaft oder Gurkensaft, mit Salz und Piment Muskat, Pfeffer gut würzen (Vorschlag dritteln) Majonäse gleichmäßig verteilen. Und alles gut vermengen, vorsichtig!
Mit Majonäse sparsam sein, je weniger Majo umso würziger, zu wenig und es schmeckt nicht. Zuviel saft und der Salat läft auseinander.

Ein Stunde oder länger ziehen lassen (je länger umso besser).
Kurz durchrühren und abschmecken gegebenen falls nachwürzen oder Majonäse ergänzen. Alles mit frisch geschnittener Petersilie und wer es mag mit frischem Dill bestreuen.
Wichtig! Zum Verzehr die Bockwürste nicht kochen, sondern nur im leise simmernden Wasser 10 Minuten ziehen lassen. Bautzner Senf dazu, kein Ketschup!!!!

Wenn ihr mehr als 2 Freunde einladet unbedingt die Menge verdoppeln. Wenn Zuviel: am nächsten Tag schmeckt der Kartoffelsalat aus dem Kühlschrank doppelt so gut und dran denken Bier und Korn sollte auch gekühlt sein. (Wenn beim Korn das Glas beschlägt der Mann nicht soschnell auf die Bretter geht!)

Auch interessant:
http://www.ostpreussen.de/uploads/media/Rezepte.pdf

Hadmut, jetzt muß ich mich auch noch entschuldigen, aus dem Königsberge Kartoffelsalat ist ein Preuße geworden! Wie konnte das passieren? Und: das hätte man mir doch einer vorher mal sagen können!!! 🙂

Gruß Paule
Ps: Mit einem Rostbrätel, Spiegelei, oder Bratwurst schmeckt er auch, mit Fisch gefangen in preußischen Gewässern (Meer, Fluß oder See) erst recht.
Fanggründe: https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fen_%28historische_Landschaft%29
P.


Paule
4.9.2015 16:54
Kommentarlink

Hallo Oliver K
https://www.danisch.de/blog/2015/09/03/derailing-ist-schwer-im-kommen/#comment-95018

Ich stimme zu man kann die Zutaten zu Hadmuts Kartoffelsalat auch einzeln essen und darüber diskutieren das der Pfeffer ganz schon scharf ist, geradezu lebensgefährlich und man ihn deshalb verbieten müsste, ja muß!
Auch das Salz also… das geht ja gar nicht….

Ich nenne Deinen Vorschlag betreutes Denken!

Mit freundlichen Grüßen Paule


Kommentator
4.9.2015 18:13
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@ Oliver K

Wer bist DU denn, daß Du meinst den Leuten erklären zu müssen, was hier ein “Grundproblem” ist? Ist das Dein Blog?
Wenn der Betreiber dieses Blogs, nämlich Hadmut Danisch, der Meinung ist, daß dies ein Grundproblem für IHN darstellt (nämlich den Betreiber dieses Blogs), dann wird er es schon mitteilen.

Daß Du meine Kommentare weghaben willst, geschenkt. Das geht in Ordnung. Das zeichnet den Blog hier aus, daß man seine Meinung sagen kann. Aber zu erklären, daß meine Äußerungen und Kommentare hier ein “Grundproblem” darstellen, sollte schon dem Betreiber des Blogs selbst überlassen werden.

Schließlich bezeichne ich Deine Relativierungsversuche hier auch nicht als “Grundproblem”…


Grammarnazi
4.9.2015 18:27
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@ Gedöns, 4.9.2015 14:04
*Halali-Läden.
Aber wie führt uns das Töten armer, wehrloser Wildtiere durch blutdürstige Mörder-Jäger (bzw. der Verkauf des Fleisches aus solchen Untaten) wieder zurück zum Thema?


Alex
4.9.2015 19:15
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Fränkischer Kartoffelsalat:

5kg Kartoffeln
500g Speck
Speck anbraten, wenn er schön ist die Zwiebeln mit braten.
500g Zwiebeln
500ml Rinderbrühe
Petersilie
Paprika
Essig / Trockenen Frankenwein
Öl
Salz &Pfeffer

Im Zweifel von allem mehr!


Gedöns
4.9.2015 19:22
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@Paule
„Helldeutsche, Dunkeldeutsche“//
Ist das nicht ein und dasselbe? Zum einen ist es ein Anglizismus und das andere mal sind es ebenfalls die Rot-Grünen, die in geistig-moralischer Umnachtung leben.
Und überhaupt: die Welt wäre viel friedlicher, wenn die Genderasten-Mädels in den Parlamenten häufiger ihren Dildo benutzen würden.
http://journalistenwatch.com/cms/zuwenig-gestreichelt-die-masturbation-in-gemeinde-kindergaerten/


Hirschgulasch
4.9.2015 20:06
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Wuhuheul, ick fall in’n Essig…
“betreutes Denken!”
Da haben wir den Salat.

Normalerweise geb ich meinen Senf
an die Bockwurst, aber dafür ist
es jetzt (enter) wohl schon zu spät.


Hirschgulasch
4.9.2015 20:18
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>Schön, dass das mit dem Derailing auch Normalos jetzt auffällt.
Diskussionen auf eine persönlich-emotionale Ebene ziehen oder eine Grundsatzdiskussion starten gehören zu den 0815 Taktiken der Linken.<

Exakt, und wirklich schön. Irgendwo steckt doch immer irgendwas Nützliches. Meine ersten Cortexpickel durch diese ewig gleiche Masche
brachten mir Anthro's bei, die sind halt noch nicht so weit.
Mit wehrlosen Kindern machen sie es am liebsten.


Softstein
4.9.2015 20:27
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LeLiLu
4.9.2015 21:28
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@Gedöns, 4.9.2015 19:22

Die Falsifikation der “Wichsen macht blind”-Stories wäre schon eine gute Sache.
Was in dem Artikel berichtet wird ist allerdings eher abenteuerlich! (== ohne seriöse Quellenangabe für mich eher unglaubwürdig).


Paule
4.9.2015 22:18
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Hallo Gedöns,
also hier geht es um Kartoffelsalat und Würstchen, dem deutschesten aller Gericht noch vor Haxe und Weißwurst.

Gab es bei uns immer an Heiligabend (der Weg in die Kirche war soweit, das die Frauen nicht auch noch kochen konnten). Sie oben am Tag vorher zubereitet schmeckt es am besten, und Nix mit Englisch….

Zum Thema Hell- und Dunkeldeutschen solltest Du mal solche vom Pack, wahlweise könntest Du aber auch unseren Oberkasper oder Gaugler oder wie das Würstchen heißt, befragen.

Einen Zutritt zu seinen Vorstellungen bekommt aber nur wer Eingeladen ist (Rang Haussklave, verliehen von unseren Besitzern) oder wer mindesten 100 mal im Angesicht der Kamera erklärt hat das der Satz „Da sprach Gott der HERR zu der Schlange: Weil du das getan hast, seist du verflucht, verstoßen aus allem Vieh und allen Tieren auf dem Felde. Auf deinem Bauche sollst du kriechen und Erde fressen dein Leben lang. (Aus DAS ERSTE BUCH MOSE (GENESIS) Der Sündenfall) nicht die Schlange sondern der Deutsche an sich gemeint war.
Und in diesem Satz „24Und er trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens.“ (ebenda) „mit den Mensch“ nur die Deutschen gemeint sind, korrekter die Dunkeldeutschen also, denn die guten, die Helldeutschen, die aus dem Licht, werden vom Cherubim, nein dem Gaugler ins Paradies eingeladen damit sie sich vom Baum des Lebens nähren können.
Für die Pflege des Gartens sind natürlich die Dunklen oder die Deutschen verantwortlich oder so….
Ach ja und das richtige Tragen des Sklavenhalsbandes ist natürlich Pflicht, immer schon polieren als Zeichen der Zugehörigkeit zu den Hellen, den Strahlenden und nicht das Pack! 🙂
Ein kurzer Überblick wer es richtig macht gibt es hier
http://www.sezession.de/51195/historische-aufgaben-fuer-die-volksgemeinschaft-1.html

Mit freundlichen Grüßen
Paule


Benutzername
4.9.2015 22:28
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@Hirschgulasch: Was sind denn “Anthro’s”?

Zum eigentlichen Thema: Ich glaube morgen wird bei Mir der Rost brennen und dazu die Kartoffelsalatvariationen gereicht welche hier dargestellt wurden. 🙂


Reblaus vom Kaiserstuhl
4.9.2015 22:36
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@Alex
“Essig / Frankenwein” ist das nicht das selbe?


Paule
4.9.2015 23:04
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Hallo Hirschgulasch,
was hast den Du mit Senf zu tun. Schweinebraten, auch zu Kartoffelsalat, bekommt eine schone Marinade mit Bautzner Senf, geriebenen Wachholderberen, Piment und Lorbeer. Für Hirschgulasch ist eher Rotwein vorgesehen.

Hier etwas damit es dir wider gut geht aber nicht mit Kartoffelsalat sondern mit schlesischen Klößen „Halb und Halb“, ein Erbe meiner Mutter aus Glatz in Schlesien und Rotkraut und ganz viel Soße…
Ist es so recht: http://www.chefkoch.de/rezepte/923511197717113/Hirschgulasch.html ?
Klöße, mir geht das Herz auf wenn ich nur davon schreibe, goldgelb, duften nach Kartoffeln und Muskat, dampfend, und wenn Du sie auf den Teller aufreißt und das geröstete Weißbrot zum Vorschein kommt, hmmmm, braune Butter mit darin angerösteten Reibrot darüber (Semmelkrummen), man ich werde hungrig…

Interessant: http://www.kochbuchsammler.de/menues%203.htm

Gruß Paule

PS. Nicht traurig sein verpasste Gelegenheiten kommen wieder… oder wer kein Gulasch wird, wird Wurst! Alte Volksweisheit. Und dann passt Senf und Kartoffelsalat auch wieder.
P.


Gedöns
4.9.2015 23:14
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@Paule
„Ach ja und das richtige Tragen des Sklavenhalsbandes ist natürlich Pflicht, immer schon polieren als Zeichen der Zugehörigkeit zu den Hellen, den Strahlenden und nicht das Pack!“//
Das SixPack also:
https://www.danisch.de/blog/2015/09/02/dammbruch-an-der-uni-kassel-gender-gegen-wissenschaftsfreiheit/comment-page-2/#comment-95073

@LeLiLu
„(== ohne seriöse Quellenangabe für mich eher unglaubwürdig).“//
Mit dem Hinweis auf ein existierendes Gesprächsprotokoll würde man sich selbst abschießen, wenn sich herausstellt, daß es gar keins gibt. Das muß zunächst reichen.


pufaxx
4.9.2015 23:42
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Jaja. Scheiße auch, mein Rezept für Lasagne ist dann wohl nicht so bombig angekommen. Aber ich kann wirklich extrem geile Cevapcici.

Egal. Nicht noch mehr Derailing.

Beim Kartoffelsalat hänge ich so ein Bisschen geographisch zwischen zwei Konzepten. Im Süden ist eher die Variante mit Essig und Öl gefragt, im Norden (da komme ich gebürtig her) dann eher der Salat mit Majo.

Selbstgemachte Majo – Ganz einfach:

– 1 frisches, rohes Ei (komplett Eiweiß und Eigelb)
– etwas Salz
– etwa halb soviel Zucker
– 1 kleiner TL mittelscharfer Senf

–> zu einer glatten Pampe durchrühren

– Vom Volumen her vier Mal so viel Öl wie die Eierpampe aufgießen (ich mag dafür am liebsten Distelöl)
– Manch einer mag zusätzlichen Zitronensaft o.ä., mir persönlich reicht die Säure vom Senf (der ja im Grunde auch nicht mehr ist als gemahlene Saat mit Essig)

–> Pürierstab rein, anschalten, hochziehen, fertig.
–> Schmeckt absolut bombig

Damit das nicht so “mächtig” wird, kann man auch noch etwas Joghurt unterrühren. Damit es eine Ajoli wird, kann man auch noch eine Knoblauchzehe mit rein rühren. Damit es eine Remoulade wird, gehacktes gekochtes Ei dazu, gehackte Gewürzgurken, Kräuter, Trallala …

Ob für Kartoffelsalat, für Fleischsalat oder fürs Sandwich – Selbstgemacht ist SOWAS von lecker … und es geht echt fix.

.
.
.

Wie war noch gleich das Thema? Bausparverträge?


Hadmut
4.9.2015 23:44
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> mein Rezept für Lasagne ist dann wohl nicht so bombig angekommen. Aber ich kann wirklich extrem geile Cevapcici.

Untersteh dich…


pufaxx
5.9.2015 0:38
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@Hadmut: Du kennst die Dinger nicht.

Übrigens: “Cevap-Snowboard-Snowboard” sind deftige Hackfleischröllchen ohne “Ski Ski”.

Kaum zu glauben, was die richtige Dosis Zimt und Zitronenabrieb in Kombination mit Knoblauch, Rosen-Paprika und anderen Gewürzen für ein Burner ist.


Manfred P.
5.9.2015 9:20
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Manche derailen absichtlich, andere kommen einfach nur so vom Hölzchen auf’s Stöckchen.

So sind halt die Menschen.


Hirschgeweih
5.9.2015 15:29
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@Benutzername >Was sind denn “Anthro’s”?

http://www.novo-magazin.de/71/novo7138.htm
https://www.youtube.com/watch?t=20&v=a2Y8rpNIDz0
https://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt

Bei Aurafrakturen nach Berührung hilft folgende,
auf Urwissen basierende Prontogenese:
Benutzernamen tanzen 🙂


Hirschgeweih
5.9.2015 16:04
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@Paule

Supergute Idee, sind schon länger nicht mehr an mir
vorbeigerollt !

Klöße im Hals mit Klößen im Hals bekämpfen, genial! Pikierter Hirsch an artgerechtem Herbstgemüse , evtl. röste ich noch 3 Kastanien dazu, wenn’s schon welche gibt.
Mjaaham


Cargo Cult Science
5.9.2015 16:34
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Derailing ist ein Begriff aus der Eisenbahnfachsprache. Es gibt bei der Eisenbahn nämlich tatsächlich Einrichtungen, die dem gezielten Entgleisen dienen. Vielleicht sind ja jemandem schon mal Stummelgleise mit Prellbock aufgefallen, die so kurz sind, daß nicht mal eine Draisine darauf Platz hätte. Diese Gleise und die dazugehörenden Weichen nennen sich Flankenschutzeinrichtungen und finden sich meist an Einmündungen von Bahnhofs- oder Nebengleisen auf Streckengleise. Zweck dieser Anlagen ist es, den Verkehr auf Hauptstrecken auch im Fehlerfall vor Kollisionen zu schützen — notfalls eben auch, indem Fahrzeuge auf Abwegen automatisch in den Sand gesetzt werden müssen, um größeren Schaden zu verhindern.

Betrachten wir nun das Beispiel von t3n einfach mal unter dem Motto ›derailing on rails‹ aus der Eisenbahnpersektive:

Ein ganz aktuelles Beispiel hatten wir erst kürzlich, als wir darüber berichteten, dass zwei Unternehmerinnen aus Dresden in Eigenleistung eine kostenlos erhältliche Flüchtlings-App kreierten. Darin wurden Informationen zum Asylverfahren sowie einige Alltagsregeln und Notfallkontakte für die Neuankömmlinge gebündelt. Die App war bislang nur für die Region rundum Dresden gebaut. Im Artikel wurde thematisiert, dass der bundesweite Roll-out jedoch kaum ohne finanzielle Unterstützung geleistet werden kann.

Der erste Kommentar zum Artikel auf Facebook war dann wenig überraschend: „Wie wäre es, wenn die Gutmenschen eine gute Tat verbringen würden und jede der beiden Damen fünf Vertriebenen in ihrem privaten Heim ein Zuhause gewähren würde?“ Anschließend passierte das, was ich oben beschrieben habe: Einige Leser fühlten sich angesprochen und unterhielten sich auf einmal über die Forderung im Kommentar, die systemischen Probleme in den Herkunftsländern der Flüchtlinge und über Fehlentscheidungen in der Außenpolitik.

Die App-Macher haben mit ihrem Statement implizit ihre Schiene zum Hauptgleis erklärt; und es ist ihnen völlig gleichgültig, wo es herkommt…

https://www.youtube.com/watch?v=j3vvbCf_fB8

…und wo es hinführt. Genau diese Diskussion führen die Krtiker. Die betreiben kein Derailing, sondern werfen Fragen auf, die sich bei jedem Streckenausbau stellen: Ist es sinnvoll, diese Strecke auch außerhalb Dresdens auf Hochgeschwindigkeit auzubauen? Warum durchschneidet die Streckenführung gewisse Wohngegenden und macht einen großen Bogen um andere — vor allem die der Planer? Welche Auswirkungen hat der Betrieb der Bahnlinie und welchem Zweck dient sie? Beim Bau der Tibet-Bahn waren sich diesbezüglich noch alle einig:

“Im Hinblick darauf, daß die Tibeter sich in der gesamten Geschichte eine eigene ethnische, kulturelle und religiöse Identität bewahrt haben, verurteilt der Bundestag die Politik der chinesischen Behörden, die im Ergebnis in Bezug auf Tibet zur Zerstörung der Identität der Tibeter führt, insbesondere mit Ansiedlung und Zuwanderung von Chinesen in großer Zahl…”
(Antrag zur Verbesserung der Menschenrechtssituation in Tibet; Bundestagdrucksache 13/4445 vom 23.04.1996)

Dieses Bekenntnis des Bundestages war absolut notwendig, da viele hochrangige chinesische Politiker die Ziele ihrer Tibet-Politik offen und unverstellt herausposaunten:

“Deutschland muß von außen eingehegt, und innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi ‘verdünnt’ werden.”
Joschka Fischer: “Risiko Deutschland”

„Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.”Jürgen Trittin, Bündnis90/Die Grünen

“Es gibt keine Deutschen, nur Nicht-Migranten!”Claudia Roth, Bündnis90/Die Grünen

“Deutsche sind Nichtmigranten, mehr nicht!”Claudia Roth, Bündnis90/Die Grünen

“Wir haben eine multikulturelle Gesellschaft in Deutschland, ob es einem gefällt oder nicht […] Die Grünen werden sich in der Einwanderungspolitik nicht in die Defensive drängen lassen nach dem Motto: Der Traum von Multi-Kulti ist vorbei.”Claudia Roth, Bündnis90/Die Grünen

„Ich wollte, daß Frankreich bis zur Elbe reicht und Polen direkt an Frankreich grenzt.“Sieglinde Frieß, Bündnis90/Die Grünen vor dem Parlament im Bundestag.

“Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern.” Daniel “Pädobär” Cohn-Bendit, Bündnis90/Die Grünen.

„Es geht nicht um Recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte, uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils in diesem Land.”Vorstand der Bündnis90/Die Grüßnen München

„Die Frage, [ob die Deutschen aussterben], das ist für mich eine, die ich an allerletzter Stelle stelle, weil dieses ist mir, also so wie sie hier gestellt wird, verhältnismäßig wurscht.“Renate Schmidt, SPD und ehem. Bundesfamilienministerin.

„Die Leute werden endlich Abschied nehmen von der Illusion, Deutschland gehöre den Deutschen“Çigdem Akkaya, über die Integration von Ausländern in Deutschland.

„Wir wollen, dass Deutschland islamisch wird.“Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen

(Mehr derartige Zitate und die einzelnen Quellennachweise auf https://zukunftskinder.wordpress.com/2011/04/04/deutschland-feindliche-zitate-uberarbeitet/ )

»Wir wollen, dass Deutschland islamisch wird.« — Dieses ›Wir‹ will also, daß womöglich schon Kinder »GERMANY, GERMANY! ALLAHU AKBAR, ALLAHHU AKBAR!« schreien? Geprobt haben sie es zumindest schon mal… in Budapest:

https://www.youtube.com/watch?v=S-ARmoP9nL8

Man braucht kein Prophet sein, um vorherzusehen, daß die selben Leute bald nur noch »ALLAHU AKBAR, ALLAHHU AKBAR!« rufen werden — wenn sie nämlich merken, daß auch im Gelobten Land weder Milch noch Honig fließen. Auch für diese Aufführung fanden schon Proben statt; hier eine aus Griechenland:

http://www.youtube.com/watch?v=AB6G1MxMeX4

Muß sich jemand angesichts umherfliegendender Steine Derailing vorwerfen lassen, wenn er in der Geschwindigkeitsdiskussion darauf hinweist, daß der Zug nicht nur auf dem Nebengleis, sondern führerlos und völlig neben der Spur im Schotter dahin rast?

Es kann kein Derailing sein, wenn man in einer Partikulardiskussion darstellt, daß die stillschweigenen Grundannahmen zweifelhaft sind: Wieviele Engel passen auf eine Nadelspitze? Welches Maß hat der Radius der Erdscheibe? Wieviele soziale Geschlechter gibt es? Wer finanziert uns die bundesweite Asyl-App?

Auf der anderen Seite: Eisenbahngesellschaften unterliegen einer Sorgfaltspflicht, denen sie u.a. mit Fahrplangestaltung, Signalsystemen und letzlich den Flankenschutzeinrichtungen nachkommen. Auch wenn sie auf manchen Linien gerne häufiger Züge fahren lassen würden: Mehr als ein Zug zwischen zwei Signalen ist nicht drin — auch wenn räumlich dutzende hinein passen. Darum ist oftmals warten angesagt; wollte sich vom Nebengleis einer reindrängeln, dann landet er im Sand. Und ja, dabei hat es auch schon Opfer gegeben. Manchmal müssen einfach Prioritäten gesetzt werden, z.B mittels Triage bei Großrettungseinsätzen:

Es ist ein aus der Militärmedizin herrührender Begriff für die – ethisch schwierige – Aufgabe, …darüber zu entscheiden, wie die knappen Mittel (personelle und materielle Ressourcen) auf… aufzuteilen seien…
Das damit verbundene ethische Problem ist sehr alt, da es in allen Gesellschaften auftritt, wenn zum Beispiel entschieden werden muss, welche Neugeborenen überleben könnten oder sollten. In einigen Situationen gibt es herkömmliches Brauchtum, das dieses Problem vereinfacht, zum Beispiel galten bei Schiffsuntergängen (Seenot) zeitweise die Regeln „Frauen und Kinder zuerst!“ (so genannter Birkenhead Drill von 1852) und „Der Kapitän geht immer als Letzter von Bord“. Es können auch unausgesprochene Faustregeln sein, bei einem Straßengefecht etwa: „Versorgt unsere Soldaten vor den Zivilisten, diese vor feindlichen Soldaten!“, oder bei sehr zahlreichen Betroffenen und sehr knappen Mitteln: „Wir bergen sie in der Reihenfolge, in der wir sie bemerken“ oder „Wir retten, wen wir kennen“. Insgesamt kann eine Triage eine Aufgabe zum Verzweifeln werden, weil Entscheidungen zu treffen sind, die mit großer Wahrscheinlichkeit den Tod einiger Betroffener bedeutet (um andere zu retten). [Wikipedia]

Wird es noch Kapazitäten geben, um mittelfristig ggf. auch Ukrainer retten zu können? Oder ist das womöglich gar nicht gewollt, weil Ukrainer — mit ihrer (nicht nur) kulturellen Nähe zu uns — nicht dazu dienlich sind, ›dass Deutschland islamisch wird‹? Vielleicht entdecken die Grünen dann ja auch ihren Feminismus wieder, indem man — ausgleichend zu heute — Ukrainerinnen via Quote bevorzugt…

Abschließend ein neuerlicher Wechsel der Perspektive — nämlich zur Seefahrt — indem ich Reihard Mey auf die Bühne des Narrenschiffes bitte:

http://m.youtube.com/watch?v=8Lz_qPvKCsg

»Der Steuermann lügt, der Kapitän ist betrunken
Und der Maschinist in dumpfe Lethargie versunken
Die Mannschaft, lauter meineidige Halunken
Der Funker zu feig um SOS zu funken
Klabautermann führt das Narrenschiff
Volle Fahrt voraus und Kurs aufs Riff!«


Wer einen neuen Aspekt in eine Diskussion einbringt, wird germe des Derailings bezichtigt, was aber totaler Quatsch ist. Feministinnen machen das deshalb sehr gerne. Reden die beispielsweise über die Genitalbeschneidung bei Mädchen und man fragt, ob nicht auch die ausschließlich religiös motivierte Genitalbeschneidung von Jungen auch gefährlich und unmenschlich ist, kreischen sie lauthals “Derailing” und – bei Twitter – blocken und melden sie dann gerne. Leider ist genau das in D Gesetz geworden, dass die Beschneidung von Mädchen verboten wurde, die von Jungen aber weiter erlaubt ist – unter anderen als Kotau vor gewissen religiösen Gruppierungen, die sonst ewig rumnerven.

“Derailing” scheint mir – ebenso wie diese ominöse “Hatespeech” – ein künstlicher Begriff zu sein, der Idioten und Propagandisten das Verbreiten ihrer Meinung und Agenda erleichtern soll, weil man damit alle Aspekte und Themen erschlägt, mit denen man sich entweder nicht befassen will oder mangels Kentnissen nicht befassen kann. Wer solche Begriffe verwendet, gilt bei mir generell als nicht diskussionsfähig und unredlich.

Bleibt noch der Hinweis, dass die T3N – Quote sei Dank – eine Chefredakteurin bekommen hat und es seitdem schleichend und zuletzt immer brachialer mit der inhaltlichen Qualität bergab ging und halbgarer seichter Quark immer öfter themantisiert wurde. Wie man sieht: Feminismus wirkt.


Gedöns
5.9.2015 22:30
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@Cargo Cult Science
„„Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.” —Jürgen Trittin, Bündnis90/Die Grünen“//
Soll er angeblich 2005 gesagt haben – siehe „In eigener Sache“:
http://www.trittin.de/zur-person/
Man sollte also noch mal nachfragen, ob er jetzt – 2015, also 10 Jahre nach der FAZ-Behauptung, Deutschland verschwinden sieht; ja oder nein und wie er das findet …


Paule
6.9.2015 5:03
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@ Gedöns
Erwartes Du tatsächlich, das der Inhalt einer grünen Seifenblase mehr ist als Luft?

Was versprichst Du dir von deiner Frage?
Werde doch mal konkret.
Oder ging es Dir um eine Relativirung des Zitats? Relativierung … da war doch was mit Autobahn, das ist doch aber, warte … sowas von … von … Pack!
Schämst Du dich garnicht? Solche Dinge hier zu verbreiten. Ich bin empört!

@ Cargo Cult Science
Ich finde sehr zutreffend!

@ Männerstreik
Danke für die Info. Ich dachte es mir fast. Der alte Fritz sagte: Ich erkenne meine Schweine am Galopp!

Gruß Paule


Gedöns
6.9.2015 11:25
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@Paule
Nein. Wichtig ist mir, daß jeder Bürger in Deutschland erfährt, daß er das gar nicht gesagt hat. Am Besten wäre es, wenn man schon den Kindern in der Schule lehren würde, daß Trittin niemals: „Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.” gesagt hat. Ich könnte mir sogar vorstellen, daß dies Fächer übergreifend, ja schon in der Kita ab Null Jahre gelehrt wird.


Paule
6.9.2015 16:03
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Hallo @gedöns,
~
da geht mir jetzt ein Licht auf, nein in Neusprech heißt das ja “bei mir geht die Kerze aus” und ich bin endlich wieder im Dunkel, Mensch!
~
Danke für die Erhellung, wieder falsch Verdunkelung.
~
Gruß Paule
~
PS: Aber einen kleine Bitte hätte ich, aus dem Dunkel, doch an Dich. Stelle doch bitte das Schildchen “Vorsicht Ironie” auf, das Pack, wie ich, kann das sonst nicht verstehen.
Ach ja preußischer Kartoffelsalat, soviel Zeit muß sein.
P.


Cargo Cult Science
6.9.2015 17:56
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Das Trittin-Zitat soll aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 02.01.2005, Seite 6 stammen; man müßte also einen Blick in das Originalpapier werfen. Angesichts der Fülle anderer Qualitätszitate kommt es auf dieses eine jedoch gar nicht an.

Reicht es aber heutzutage nicht eigentlich schon aus, daß er es gesagt haben könnte, wo doch falsche Anschuldigungen gegen die üblichen Verdächtigen politisch durchaus legitim sind?

Ex-Pirat Christopher Lauer, der im Berliner Abgeordnetenhaus als innenpolitischer Sprecher noch der Fraktion angehört, hatte sich vergangenen Mittwoch schnell festgelegt: “Für mich lassen die Ereignisse der vergangenen Tage nur den Schluss zu, dass es sich bei dem Feuer um einen Brandanschlag handelt”, teilte Lauer… mit und forderte Henkel auf “mit der vollen Härte des Gesetzes” gegen die möglichen Täter vorzugehen. Nach den neuesten Ermittlungsergebnissen am Samstag kommentierte Lauer auf Twitter: “Hätten halt auch Nazis sein können. Hab kein Problem damit gewaltbereite Nationalisten vorzuverurteilen.”

http://www.rbb-online.de/politik/thema/fluechtlinge/berlin/2015/08/brand-in-der-sporthalle-wohl-von-zuendelnden-kindern-verursacht.html

Natürlich nicht. Gäbe es nur diesen Trittin-Spruch, dann hätte ich den ganzen Absatz gar nicht gebracht, weil eine Einzelmeinung keine große Relevanz besitzt. Trittin dürfte es aber schon deshalb schwer fallen, den Spruch aus dem Netz zu tilgen (wenn er denn tatsächlich nicht von ihm stammt), weil sein Ex-Chef Fischer mit ›Risiko Deutschland‹ in einem kompletten Buch diese ihm zugeschriebene Ansicht verteidigt. Inhaltlich passen ja „Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.” und “Deutschland muß von außen eingehegt, und innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi ‘verdünnt’ werden.” (Fischer) fugenlos aneinander.

Genaugenommen kann man diesen Fischer-Spruch als eine Projektbeschreibung auffassen. Und für jedes Projekt müssen natürlich die Vorraussetzungen geschaffen werden; für Verdünnung wird also notwendigerweise Verdünner benötigt:

<Daniel Cohn-Bendit über eine Syrien-Intervention: “Deutschland sollte sich beteiligen” — Einen US-Alleingang fände er “fatal”: Als erster Grüner fordert Europapolitiker Cohn-Bendit im Interview, dass Deutschland sich an der Vorbereitung eines Einsatzes gegen Assad beteiligen muss. Rot-Grün warnt er davor, mit “billigem Anti-Amerikanismus” Wahlkampf zu machen.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/cohn-bendit-ueber-syrien-deutschland-soll-sich-beteiligen-a-919532.html
“Von der Friedens- zur Kriegspartei: Gaben BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN im Fall des sog. Kosovo-Krieges erst durch massiven Druck der Parteiführung und allerlei mediale Manipulationen auf dem Bielefelder Parteitag 1999 ihre Zustimmung, so trugen sie 2011 im Gegensatz dazu aktiv zur Befeuerung und Eskalation des Libyen-Konflikts zu einem NATO-Krieg bei. Mit dem Konstrukt der “humanitären Verantwortung” schufen sie gleichzeitig die gesellschaftliche Akzeptanz, wie sie für einen völkerrechtswidrigen Krieg offenbar notwendig ist… Während die USA sich zunächst eher skeptisch zeigten, befeuerten grüne Akteure den Konflikt. So meinte etwa Bill Daley, Stabschef im Weißen Haus, am 6. März: “Eine Menge Leute reden über eine Flugverbotszone, als wäre es… ein Videospiel oder so etwas”. Daley verwies genauso wie der damalige Verteidigungsminister Robert Gates darauf, dass eine Flugverbotszone selbstredend mit Bombardierungen in Libyen verbunden sei. Daniel Cohn-Bendit hingegen, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Europäischen Parlament, sprach sich drei Tage später vehement für eine sog. Flugverbotszone über Libyen aus, leugnete im ZDF-Interview, dass dies Krieg bedeute und nahm gleichzeitig eine Zustimmung der GRÜNEN zum NATO-Krieg gegen Libyen vorweg… Am 11. April äußerte sich die GRÜNEN-Vorsitzende Claudia Roth, die zur sog. Parteilinken gehört, wie folgt: “Dass wir dort einen humanitären Hilfseinsatz brauchen, ist unstrittig. Und so ein Einsatz braucht eben Schutz, auch mit militärischen Mitteln.
http://www.uweness.eu/libyen-gruener-krieg.html

Es stellt sich die Frage, wie Islam- und NATO-Liebe zugleich Einzug in eine Öko-Partei finden konnten. Auskunft darüber gibt Jutta Ditfurth in ihrer Artikelreihe ›Zahltag, Junker Joschka‹, erschienen 1999 in der Neuen Revue ( http://www.lightways.de/resources/dittfurt_gruene.pdf ). Neben Fischer spielen darin auch Trittin, Cohn-Bendit, Özdemir u.a. tragende Hauptrollen:

Erst im Oktober 1982 wurde ein gescheiterter Sponti namens Josef Fischer bei den Grünen aktiv. Noch
1978 hatte Fischer verächtlich gesagt: “Seien wir doch einmal ehrlich: Wer von uns interessiert sich denn für die Wassernotstände im Vogelsberg, für Stadtautobahnen in Frankfurt, für Atomkraftwerke irgendwo,
weil er sich persönlich betroffen fühlt?” Bald darauf betete Fischer den islamischen Fundamentalismus an und schwärmte für die “Glaubenskraft”
der Mullahs im Iran.
(S.3/4)

Statt der heute behaupteten antiautoritären Kultur herrschte in Fischers Männerbund die
nackte Gewalt und verleugnete Hierarchie. Noch in den 80ern kokettierte Josef mit seiner “Lust am
Schlagen”, einem “tendenziell sadistischen Vergnügen”. Fischer war 1986 ein Politiker an der Leine des
“Spiegel”, als er dem Blatt gestand, daß er selbst “im engsten Realokreis” häufig daran gedacht habe.
Probleme mit der Faust zu lösen: “Dann stand die Gewaltfrage im Raum.”
Heute hat Fischer Zugriff auf eindruckvolleres Spielzeug: ein ganzes Arsenal von Nato-Waffen. Dafür
bezeichnete ihn sein Freund Rudolf Augstein im Spiegel (Oktober 1999) als “Charaktermaske” und
kündigte dem “Schuft” – wegen dessen Abhängigkeit von der US-Nato-Politik – die Freundschaft auf.

Am 9. Mai 1976 wurde die 4ljährige Ulrike Meinhof in ihrer Zelle im Gefängnis Stuttgart-Stammheim tot
aufgefunden. Am nächsten Tag sollte in Frankfurt demonstriert werden. Es flogen Molotow-Cocktails.
Zwei Polizisten wurden schwer verletzt. Der 23jährige Polizeiobermeister Jürgen Weber erlitt
60prozentige Hautverbrennungen. Am 14. Mai wurden 14 Personen verhaftet. Unter den
Festgenommenen war auch Josef Fischer. Er blieb knapp zwei Tage in Haft. Eine Tatsache, die seine
gefällige Biographin Sybille Krause-Burger zu erwähnen vergaß.

Am 9. Mai 1976 hatte es eine vorbereitende Sitzung gegeben. Eine Mehrheit plädierte für den gezielten
Einsatz von Molotow-Cocktails, eine Minderheit warnte, man bekäme die Situation nicht in den Griff. Der
Autor Christian Schmidt fand rund 20 Jahre später einen Augenzeugen: “Schließlich gab es nur noch eine
Person im ganzen Saal, die das absehbare Desaster hätte abwenden können: der Mann, der die Diskussion
leitete, Genosse Joschka Fischer persönlich”, aber der setzte sich für Molotow-Cocktails ein.

So gern Fischer über sich selber schwätzt: Er hat nie verraten, was ihm von der Staatsanwaltschaft
vorgehalten wurde. Merkwürdig, da die Ereignisse von 1976 seiner Karriere nicht geschadet haben. Im
Gegenteil.
Immer wenn zum Beispiel ein CDU-Hinterbänkler den hessischen Umweltminister in den 80er Jahren
wegen seiner Vergangenheit attackierte, wurde er zurückgepfiffen. Sogar das Bundeskriminalamt (BKA) nahm Fischer 1998 gegen weitergehende Vorwürfe in Schutz.
Andere Linke, die nur mal ein radikales
Flugblatt unterschrieben hatten, bekamen bis heute keinen Job. Josef Fischer wurde Außenminister.

Was immer in jenen knapp zwei Tagen Haft geschehen ist. Josef Fischer war nach den Ereignissen im Mai
1976 nie wieder eine Bedrohung für den Staat. Er übernahm eine nützliche Aufgabe: die Integration
ehemaliger Linker in den Staat.
(S.6/7)

Etwa 1986 überbrachte man mir das Ansinnen des US-Außenministeriums, mich “näher kennenlernen” zu
wollen. Meine klare Abfuhr gefiel nicht, so nutzte man meinen Aufenthalt in Washington, wo ich auf
Einladung einer Universität einen Vortrag über die deutsche Innen- und Außenpolitik hielt, für ungebetene
Annäherungen. Es kam – unter Beobachtung der deutschen Abteilung der CIA – zu heftigen
Auseinandersetzungen mit Vertretern des US-Militärs, des Außenministeriums und des Reaganschen
Think-tanks: Ich griff z.B. die US-Außenpolitik in Nicaragua an und die Nato. Dennoch wurde ich aufgefordert, eine Studie über meine Partei zu erstellen. Ich lehnte ab, und mir wurde vorgehalten, daß
zwei Grüne, einer davon Lukas Beckmann, ihre Arbeit bereits angeboten hatten.
(S.21)

Und auch hier wieder führen alle Spuren über gewisse staatliche Dienste leztzlich direkt in die USA…

An diese Anekdote muß ich übrigens immer denken, wenn von Cem
Özdemir die Rede ist:

In Teil 1 der Serie schrieb ich, um zu bebildern, wie kosmisch weit die heutigen Grünen von den
Gründungsgrünen von 1980 entfernt sind: “Eine Petra Kelly hätte… nicht verstanden, weshalb Cem
Özdemir ein fusselfreies Outfit wichtiger ist als die dritte Welt.” Wenige Tage später hole ich mir im
Restaurant des Frankfurter “Ökohauses” etwas zu trinken. Da steht neben mir plötzlich der grüne
Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir und sieht mich wütend an:
“Ich bin der, dem die dritte Welt egal ist.”
“Ich weiß”, sage ich. Drehe mich zur Theke und warte auf meinen Milchkaffee.
Özdemir daraufhin laut und abfällig zu einer Gruppe von Jungmännern:
“Das ist die Ditfurth, eine vornehme Frau von deutschem Adel.”
Junge, Junge, dachte ich, wenn das dein Problem ist; noch ein Wort, und ich adoptiere dich. (S.37)

Na ein Glück, daß sie ihn nicht adoptiert hat, bei den Wahnvorstellungen, die der Cem so äußert:

Özdemir kritisierte… das deutsche Schulsystem: Die Pädagogen würden nach wie vor für die deutsche Idealfamilie, die „Bio-Deutschen“, ausgebildet. Wie er sich die Zukunft vorstellt? „In zwanzig Jahren“, sagte Özdemir, „haben wir eine Grüne Bundeskanzlerin und ich berate die türkische Regierung bei der Frage, wie sie ihre Probleme mit der deutschen Minderheit an der Mittelmeerküste in den Griff bekommt.“

http://www.tagesspiegel.de/berlin/stadtleben/berliner-und-tuerken-tuerkisch-fuer-fortgeschrittene/1497172.html

Obwohl nur eitel tanzender Derwisch, würde ein Cem
Özdemir von Ditfurth
sich dann womöglich zum Kalifen Cem
Özdemir von Ditfurth
ausrufen; für den chalīfat rasūl Allāh (Nachfolger des Gesandten Gottes) hält er sich ja jetzt schon…


NurZurInfo
7.9.2015 7:24
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Wenn also jemand behauptet, daß die Zudringlinge allesamt arme aber friedliche Schweine sind und man dann auf die Ausschreitungen in Suhl verweist, dann ist das Derailing.

Wenn man in Mathematik einen Gegenbeweis durch Existenz bringt, ist das dann auch Derailing?


gast
8.9.2015 20:15
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Das Pdf “Zahltag Junker Joschka”, ist m E. ein Schlüsselpapier zum Verständnis der politischen Verhältnisse. Traurig und erhellend mitanzusehen wie der gutmeinenden Frau Ditfurth, ihre eigene Medizin, das endgültige Herausdrängen abweichender Meinungen aus dem Diskurs, zum Verhängnis wird. Frau Ditfurth war selber maßgeblich daran beteiligt, honorige Personen wie den Klinikchef und hochangesehenen Ernährungswissenschaftler Dr. Max Bruker, den Ex CDU Mann Gruhl, (ein Planet wird geplündert) oder Baldur Springmann als Nazis zu markieren und aus der Partei zu ekeln.

>Zahltag, Junker Joschka!”, donnert die Titelzeile der Neuen Revue. Ob sich Fischer davon erholen wird? Innen im Heftchen ist es noch lustiger
soweit die taz dazu.

Von einem Artikel der weitgehend unbeachtet in einem “unappetitlichen” Heftchen erschien, musste sich schon Anno99 niemand fürchten. Jutta D. muss damals schon sehr verzweifelt gewesen sein als sie bemerkte das niemand in der Qualitätspresse ihr Pfeifen drucken wollte.