Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Dammbruch an der Uni Kassel: Gender gegen Wissenschaftsfreiheit

Hadmut
2.9.2015 21:52

Von der Vernichtung von Grundrechten durch die Ideologie.

Immer öfter werden Wissen und Informationen zurückgehalten, unterdrückt, zensiert. Wir hatten das ja gerade mit „Hart aber fair”, bei dem man eine ganze Sendung verschwinden ließ, in der Feministinnen nicht gut aussahen, und dem Moderator aufgab, die Sendung nochmal zu machen. Da gab es dann doch noch Proteste, weil die Journalie sich selbst angegriffen fühlte. Schließlich tauchte die Sendung im Download-Bereich wieder auf.

Nicht wieder aufgetaucht sind die Bücher, die man kürzlich in einer Blitzaktion am ersten Urlaubstag der Bibliothekarin aus einer Bibliothek entfernt hat, weil sie linker Ideologie nicht mehr entsprachen.

Kaum jemand fiel auf, dass Edeka und Thalia Zeitschriften aus dem Sortiment nehmen, die nicht der political correctness entsprechen. Kurioserweise mit der Begründung, dass die „etablierten Medien” etwas dagegen hätten. Wer Propaganda produziert, will natürlich nicht, dass da noch andere Meinungen zu hören sein könnten.

Wir leben in einer Phase zunehmender Desinformation, in der wir mit den Inhalten der politischen Ideologie dauerbefeuert werden – mal kommt in Presse, Radio und Fernsehen wochenlang nichts anderes als Dauerfeuer zum Thema »schwul«, dann ist es mal die Ukraine, und jetzt Flüchtlinge. Mit dem, was wir hören sollen, werden die dauerbefüllt, und das, was wir nicht hören, sehen, lesen, wissen sollen, bekommen wir erst gar nicht mehr. Das wird ausgefiltert.

Auch andere Blogs haben das schon beobeachtet, und stecken den Finger in die Wunde: In Deutschland darf demnächst Hitlers „Mein Kampf” veröffentlicht werden, aber nicht, was unsere Regierung so treibt.

Neulich hatte mal ein mutiger Biologie-Professor, Kutschera, Kritik an der Gender-Suppe gäußert und gesagt, dass das alles nur frei erfundener Quatsch, Religion, Kult ist, und mit Wissenschaft nichts zu tun hat. Womit er Recht hat.

Es ist in Deutschland aber inzwischen nicht mehr erlaubt, die Gender-Ideologie zu kritisieren. Das ist jetzt sakrosankte Staatsreligion, und sie anzuzweifeln wird als Ketzerei angesehen.

Und so berichtet die „Junge Freiheit” (in den Hauptmedien habe ich davon bisher nichts gefunden), dass Kutschera jetzt von seiner eigenen Universität, der Uni Kassel, in Form von Universiätsleitung und Dekan daran gehen, Kutschera zusammenzufalten und zum Schweigen zu bringen. Dekan Winfried Speitkamp (wieso kann eigentlich ein Geschichtsprofessor Dekan eines Biologen sein und dem Anweisungen geben? In dessen Lebenslauf vermag ich keine naturwissenschaftliche Bildung zu entdecken.) warf ihm beleidigenden Stil (warum sagt er nicht gleich »Ketzerei«?) vor und meinte, Kutschera habe sich der Frage, was Mann und Frau ausmache, zu einseitig genähert. In der Geschlechterforschung gebe es mittlerweile ganz unterschiedliche Ansätze. Diese würden von ihm „gnadenlos vereinfacht“. Welche das wäre, würde mich mal interessieren, denn davon findet man in der Gender-Literatur nichts. Ich glaube auch nicht, dass es die gibt, sondern dass dieser Dekan einfach nachplappert, was ihm jemand anderes vorsagt. Eines Wissenschaftlers, Professors, Dekans unwürdig. Erbärmlich.

Auffällig ist aber, dass die Sache – wieder einmal – durch den AStA angestoßen wurde. ASten sind noch nie durch Sachkunde oder Wissenschaft, und immer durch Korruption und politischen Extremismus aufgefallen, die sind so eine Art Politbüro. Erstaunlich ist dabei, dass ASten sich gerne antifaschistisch geben, aber das Gegenteil sind. Befasst man sich mit der Entwicklung des Nationalsozialismus an den Universitäten im dritten Reich, dann fällt auf, dass auch da die Entwicklung in genau gleicher Weise von den Studentenverbänden ausging. Die haben sich damals heftig über (deutsche) Wissenschaftler beschwert, die sich nicht der damaligen politischen Zwangsmeinung beugten und etwas anderes sagten. Auf Druck der Studentenschaften wurden solche Wissenschaftler aus den Lehrpositionen entfernt, so kam der Entzug des Doktorgrades wegen Unwürdigkeit in die Promotionsordnungen (die es zwar schon vorher gab, aber nur für Ärzte, die Abtreibungen vornahmen, man hat dies dann aufgegriffen und verwendet, um solche Wissenschaftler loszuwerden, die sich nicht den politischen Vorgaben beugten). Gleiche Methode. Zeigt wieder mal, wie sehr sich links- und rechtsradikale Gruppen gleichen.

Eine Stellungnahmne der Uni findet man hier und das Beschwerdeschreiben des AStA hier:

Unserer Auffassung nach sind die Behauptungen Kutscheras bezüglich der Genderforschung unhaltbare Unterstellungen, die dazu dienen die Forschung zu diffamieren. Er bezeichnet wörtlich die Genderforschung als „Krebsgeschwür“, „Pseudowissenschaft“ und „quasi-religiöse Strömung bzw. Weltanschauung“. Weiter vergleicht er die Genderbewegung mit spirituellen Praxen, dem Kreationismus und sektenförmigen Strukturen. Er spricht von „ein bisschen seriös klingende deutsche Genderbücher“, nennt diese aber nicht explizit und sagt, die Lehrenden/Forschenden seien „Gott sein Dank nur noch W2 besoldet. Das ist ein besseres Lehrergehalt. Ein kleiner Trost.“

Mit dieser Aussage beleidigt er offenkundig seine Kolleg*innen und impliziert gleichzeitig, dass immer noch zu viel Geld für diese Forschung ausgegeben werde. Außerdem erzeugt er mit der Aussage „Wir stehen kurz vor einer Genderisierung der Biologie, dagegen werden wir uns verwahren“ ein klares Feindbild.

Darüber hinaus spielt Kutschera wissenschaftliche Disziplinen gegeneinander aus und entwertet die Sozial- und Geisteswissenschaften, indem er nur die Naturwissenschaften als Wissenschaften anerkennt und von „Sozialkunde” spricht. Zitat: „Naturwissenschaftler erforschen reale Dinge […], während in der Sozialkunde vor sich hin theoretisiert wird […]“

Des weiteren sind seine Äußerungen unserer Auffassung nach abwertend gegenüber Menschen, extrem plakativ und generalisierend. Er verleugnet Geschlechteridentität, reproduziert gesellschaftliche Rollenzuschreibungen und blendet gesellschaftliche Dimensionen des Themas völlig aus.

Das Interview schadet unserer Auffassung nach dem Ansehen der Universität Kassel, da hier ebenfalls sehr viele geisteswissenschaftliche Disziplinen angesiedelt sind. Insbesondere haben wir an der Universität Lehrstühle für Geschlechterpolitik und Diversität.

Nur: Diese Beschwerdeschrift des AStA macht die Sache nur umso dubioser. Denn da steht nicht, dass man wissenschaftlich sei, sondern nur „Wie kann der es wagen, uns zu kritisieren oder sich gegen Genderisierung wehren zu wollen.” Und es ist auch nicht Kutschera, der die Sozial- und Geisteswissenschaften entwertet, das machen die gerade selbst. Ein zentrales Problem ist – wie bei Gender so oft – auch hier wieder, dass sie selbst überhaupt nichts liefern und belegen, sondern nur fordern, „anerkannt” zu werden. Das eigene Verschulden, nichts liefern zu können, wird dem angelastet, der es bemerkt.

Ich habe heute dort Presseanfrage gestellt, aber noch keine Antwort bekommen.

Auch bei der Uni Kassel habe ich heute angefragt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Sie um eine pressetaugliche Stellungnahme zu folgender Meldung bitten:

Unter

https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2015/biologe-wegen-kritik-an-gender-ideologie-unter-druck/

wird behauptet, dass an der Universität Kassel aus politischen Gründen Druck auf einen Biologen ausgeübt wird, weil dessen wissenschaftlicher
Standpunkt politischen Vorgaben nicht entspricht.

Ich bitte Sie daher um Stellungnahme zu folgenden Fragen:

  • Ist der Bericht zutreffend? (Wenn nein: Wie stellt sich das aus Sicht der Uni Kassel dar?)
  • Wie ist es mit der Freiheit von Forschung und Lehre vereinbar, wenn Druck auf Wissenschaftler ausgeübt wird, weil deren fachliche Überzeugung den politischen Vorgaben nicht entspricht?
  • Auf welcher formalen Rechtsgrundlage muss sich ein Wissenschaftler für die von ihm vertretene fachliche Auffassung vor dem Präsidium einer Universität, also Teil der Exekutive, „verantworten”?
  • Wie steht die Universität Kassel zum Thema „Gender”?

    Worin liegen nach Auffassung der Universität Kassel die wissenschaftlichen Grundlagen für die in „Gender Studies” und „Gender Mainstreaming” vertretenen Thesen, dass Geschlechter keinen biologischen Ursprung haben, sondern nur gesellschaftlich-sozial erzeugt würden?

    Was hält die Universität Kassel für richtiger, Biologie oder Gender-Hypothesen?

Mit freundlichen Grüßen

Hadmut Danisch (freiberuflicher Autor und Publizist)

Kurz darauf die Antwort der Uni Kassel:

Sehr geehrter Herr Danisch,

die Universität Kassel hat zum Thema Prof. Kutschera folgendes Statement allen anfragenden Medienvertretern wortgleich zukommen lassen, das ich auch Ihnen gerne weiterleite.

Die Universität Kassel legt in ihrem Entwicklungsplan dar, dass sie Gleichstellung und Diversity als zentrale Themen ihrer Entwicklung begreift. Dazu gehört u.a. die Erhöhung des Anteils von Frauen in wissenschaftlichen Spitzenpositionen. Sie hat sich verpflichtet, eine Organisationskultur zu pflegen, die von gegenseitiger Anerkennung und Teilhabe aller Mitglieder der Hochschule geprägt ist. Die Universitätsleitung wird mit Herrn Prof. Kutschera das Gespräch suchen, um ihn an diese Grundsätze zu erinnern.

Den Lehrenden der Universität steht es grundsätzlich frei, sich an der öffentlichen Debatte zu beteiligen; dieses Recht respektiert die Leitung der Universität Kassel selbstverständlich. Die Hochschulleitung ist zugleich der Auffassung, dass diese Debatte in einer Atmosphäre des gegenseitigen Respekts stattfinden soll, auch des Respekt gegenüber anderen wissenschaftlichen Disziplinen.

Mit freundlichen Grüßen,

Beate Hentschel

Stabsstelle C
Leiterin Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universität Kassel

Meine Reaktion dazu:

Sehr geehrte Frau Hentschel,

der Text ist mir bekannt.

Der Text beantwortet aber meine Frage nicht.

Insbesondere wird darin weder geklärt, auf welcher Rechtsgrundlage da in die Lehr- und Forschungsfreiheit eingegriffen wird, noch wie dieser Standpunkt überhaupt mit wissenschaftlichen Anforderungen vereinbar sein soll. Denn die Freiheit von Forschung und Lehre umfasst auch die Kritik an Aussagen und Ergebnissen anderer. Dies ist ein elementarer Bestandteil dieses Grundrechts, in das hier eingegriffen wird.

Denn laut diesem Text kommt es auf Wissenschaftlichkeit und Richtigkeit überhaupt nicht an. Der Text enthält nur die Aussage, dass Kritik an Gender Studies schlechthin verboten ist, egal ob die wissenschaftlich sind und ob die Kritik begründet ist.

Wie soll man Ihre Formulierung um “Teilhabe und Anerkennung” anders verstehen, als dass es auf Wissenschaftlichkeit gar nicht mehr ankommt?

Ich möchte deshalb noch einmal und umsomehr nach der Rechtsgrundlage für derartige politische Eingriffe in die Wissenschaft fragen.

Bitte beantworten Sie meine Anfrage. Ich betrachte es als Verletzung des Presserechtes, wenn man nur mit einem Standardtext reagiert, der die Frage nicht beantwortet.

Mit freundlichen Grüßen
Hadmut Danisch

Bisher keine Antwort (heißt aber nichts, ich hatte das am späten Nachmittag geschickt, kann also durchaus noch kommen).

Eigentlich ist die Sache damit aber klar:

Es geht gar nicht um die Frage, ob Gender irgendwie wissenschaftlich oder richtig ist.

Man hat einen „Entwicklungsplan”, der „Gleichstellung” und „Diversity” vorschreibt. Das heißt, dass Frauen ohne jede Beachtung der Leistung ergebnisgleich gestellt werden müssen, man also gar nicht mehr fragen darf, ob es stimmt oder wissenschaftlich ist. Man hat das zwingend und blanko anzuerkennen, völlig egal, wie gut oder schlecht, wie richtig oder falsch es ist.

Eine „Teilhabe” soll garantiert werden, was sich wohl auf „Anteil am Geld” bezieht. Wie man an Wissenschaft teilhaben will, wenn man keine Wissenschaft betreibt, geht daraus nämlich nicht hervor.

Dafür geht aus dem Text hervor, dass an der Uni Kassel genau das bereits eingetreten ist, was früher oder später zwangsläufige Folge von Feminismus ist: Nämlich dass man Frauen für dumm hält.

Nichts anderes ist es nämlich, wenn man sagt, dass man den Frauenanteil heben will und dazu wissenschaftliche Anforderungen komplett fallen lassen muss.

Es ist eine klare Ausssage der Uni Kassel: Man bekommt Frauen nur dann in die Uni, wenn man auf jegliche Anforderungen verzichtet, sie einfach spielen lässt, was sie wollen, und jegliche Kritik daran verbietet, weil sie weder wissenschafts- noch kritikfähig sind und man sie damit ja verjagen würde.

Der Feminismus führt dazu, dass Frauen an Universitäten das Geld zwar blanko hinterhergeworfen bekommen (Kutschera sagt aber, dass man das ja glücklicherweise auf W2 reduziert hat), im Gegenzug dafür aber für so komplett blöd gehalten werden, dass man nicht gucken und nichts sagen darf, um sie in ihrer Einbildung nicht zu stören, wiel sie sonst sofort davonlaufen. Frauenwissenschaft als eine Art „Spielwissenschaft”. Als ob kleine Kinder malen. Das muss man auch immer für schön halten, egal wie hässlich es ist, damit die Kleinen nicht weinen.

Schöne neue Welt, die sich der Feminismus da geschaffen hat.

Und dazu behauptet der AStA, Kutschera würde die entwerten.

102 Kommentare (RSS-Feed)

Jörg
2.9.2015 22:08
Kommentarlink

Hadmut
2.9.2015 22:22
Kommentarlink

> In der lokalen Presse wurde es auch berichtet,

Meines Wissens aber nicht, dass die Uni ihn falten will.


Emil
2.9.2015 22:19
Kommentarlink

Kutschera zieht aber auch voll vom Leder:

Psychologen wissen seit langem, dass Männer bereit sind, wenn sie finanzielle Ressourcen haben, sagen wir mal ein Chefarzt, sagen wir mal ein Professor, von mir aus ein Geschäfts­führer. Der sagt sich “Ich hab doch selber mein Geld, ich nehm mir ne arme Frau, wenn sie jung ist, attraktiv ist und meine Kinder groß zieht”. Männer haben da kein Problem damit.

Jetzt haben wir aber das Hypergamie-­Problem: Hoch­quali­fizierte Frauen sind nicht bereit dazu, jetzt einen unter­privilegierten Mann zu heiraten. Sie sind oft sogar nicht mal dazu bereit, den Mann zu akzep­tieren, als Vater ihrer potenziellen Kinder, der wegen der Quote raus­gefallen ist. Und das heißt: Frauen suchen immer Männer, die gleich oder höher Quali­fiziert sind. Nur das Problem ist, wenn jetzt eben die hoch­dotierten Stellen von Quoten­frauen belegt sind, dann fehlen diese noch höher quali­fizierten Männer.

Und deshalb haben wir dieses Hyper­gamie-­Paradoxon, das heißt, die hoch­quali­fizierten Möchte­gern-Alpha­weibchen sterben alle Kinder­los aus. Finden keinen Paarungs­partner. Also ich rede jetzt bewusst vom Paarungs­partner. Vom Lebens­partner will ich gar nicht sprechen. Mit dem würden sie sich eh nicht zufrieden geben.

http://winniewacker.de/kutschera.htm

Kein Wunder, dass die Femanzen am Rad dreht.


Michael
2.9.2015 22:24
Kommentarlink

Die Hessische/Niedersächsische Allgemeine hat auch was dazu, inklusive einer Stellungnahme von Kutschera.
(Das sieht sogar nach Journalismus aus, was da steht, hätte nicht gedacht das nochmal sehen zu dürfen. /s)

https://www.hna.de/kassel/kritik-gender-forschung-biologe-sieht-sekte-werk-5439826.html


Leonard
2.9.2015 22:27
Kommentarlink

Die QF im Präsidium ist:

http://www.uni-kassel.de/uni/universitaet/ueber-uns/universitaetsleitung/vizepraesidentin.html

Der AStA quasselt lediglich den zeitgeitig-feministischen Unsinn, der aber leider wirksam ist, wie der Fall Tim Hunt zeigt. In gewisser Weise droht Prof. Kutschera (mit den nötigen Abänderungen) eine ähnliche Konsequenz, z. B. als hochschulöffentliche Verfemung, wie sie Dr. Ludger Fitkau androht und bereits praktiziert. Er schreibt:

“Das ist eine deutliche öffentliche Rüge des Kasseler Uni-Präsidiums für Ulrich Kutschera. Ob dieser sich in Sachen “Gender-Forschung” künftig öffentlich zurückhaltender äußern wird, bleibt abzuwarten. Kutschera ist 60 Jahre alt.

Er kann davon ausgehen, in den nächsten Jahren an der Uni Kassel unter verschärfter Beobachtung zu stehen.”

Man lese den letzten Satz, und zwar dreimal bitte !!

http://www.deutschlandfunk.de/uni-kassel-professor-nennt-genderforschung.680.de.html?dram:article_id=329897


petpanther
2.9.2015 22:37
Kommentarlink

@Leonard

Eine klare Drohung.

Es macht aus den faschistischen Gehalt der Einstellung dieser Leute deutlich. Dazu gehören nicht immer Uniformen. Sozialkonstruktivismus wohnte dies schon immer inne.


DrMichi
2.9.2015 23:16
Kommentarlink

Jede Professorin, der ich bis jetzt begegnet bin – und alle waren kompetent in Lehre und Forschung – muss sich ja gewaltig verarscht vorkommen.


Hadmut
2.9.2015 23:20
Kommentarlink

> Jede Professorin, der ich bis jetzt begegnet bin – und alle waren kompetent in Lehre und Forschung – muss sich ja gewaltig verarscht vorkommen.

Mir geht schon die ganze Zeit, seit Jahren, durch den Kopf, dass ich mir als Frau vom Feminismus verarscht und für blöd verkauft vorkäme.

Dass Frauen es aber tatsächlich nicht tun und es sie nicht stört, wenn sie von Feministinnen als universal-blöd hingestellt werden, beweist dann doch, dass Frauen und Männer unterschiedlich ticken.

Männer würden sich diesen Schwachsinn von anderen Männern nicht gefallen lassen.


Kommentator
2.9.2015 23:32
Kommentarlink

Natürlich. Die linken ASTEN sind DAS Einfallstor des Kulturmarxismus zur Zerstörung bürgerlich freiheitlich-demokratischer Gesellschaftsordnungen. Wer die Unis hat, hat die Elite (oder sagen wir besser: die Oligarchen/Innnen in spe) und damit die zukünftige politisch-mediale Herrschaftsklasse…

Ich empfehle hier zur Lektüre den Norwegischen Blogger Fjordman:
(er wird von den Massenmedien als geistiger Brandstifter Anders Behring Breiviks hingestellt, s. a. Einträge in Wikipedia)

ICH sage: selber lesen, selber nachdenken, selber zu einem Entschluß kommen

https://fjordman.wordpress.com/2008/12/03/schweden-der-triumph-des-kulturmarxismus/

und hier noch die Seite mit den ins Deutsch übersetzte Artikel von ihm:

https://schwertasblog.wordpress.com/ubersetzte-fjordman-essays-auf-as-der-schwerter/

https://fjordman.wordpress.com/

und hier Hadmut, sein Erlebnbisbericht als Blogger auf der Polizeiwache:

https://fjordman.wordpress.com/2011/08/07/fjordman-mein-nachmittag-bei-der-polizei/

… nur mal so, als kleine Gedankenanregung…

Befreit euch von der Indoktrination, daß jeder der gegen diese herrschende Eurooligarchie ist und es wagt, sich seine/ihre eigenen Gedanken zu machen , zwangsläufig Nazi ist.

Ich bin kein Nazi und ich lasse mir von niemandem vorschreiben, wie ich zu denken habe. Das entscheide ich selber!
Habt keine Angst euch eure Meinungen selber zu bilden und diese auch zu vertreten. Meinungs- und Gedankenfreiheit ist DAS elementare Grundrecht. Wenn sie fallen, ist die Diktatur offensichtlich.

Grüße

PS: Wie wärs mit einer Emailaktion gegen den profillosen Geschichtsdekan??


Kommentator
2.9.2015 23:46
Kommentarlink

Korrektur (is schon spät):

Meinungs-und Gedankenfreiheit sind DIE elementaren Grundrechte…


etron
2.9.2015 23:49
Kommentarlink

@Hadmunt: Das hat nichts damit zu tun, dass Frauen pauschal vermeintlich anders ticken, sondern es den meisten Frauen wie Männern einfach wurscht ist.


Der/Anarchist
2.9.2015 23:53
Kommentarlink

@ Emil

Naja, was heißt vom Leder ziehen. Er sagt schlicht, was Sache ist. Das sind die eben nicht gewohnt. Einerseits.

Aber auf der anderen Seite geht es schlicht um “Spitzenpositionen”. Hentschel schreibt das ohne Umschweife. Es geht darum, wie auch Hadmut schon erläutert, dass Frauen ohne großen Aufwand diese Position erreichen sollen. Weil sie im direkten Wettbewerb mit Männern nicht mithalten können, brauchen sie ein Fach, das inhaltlich nichtsaussagend ist und in dem selbst die dümmsten zur Professur gelangen. Das Ziel ist der staatliche Futtertrog. Da ist dann ein Kutschera ein Störfaktor.


Gast$FF
3.9.2015 0:48
Kommentarlink

> Erstaunlich ist dabei, dass ASten sich gerne antifaschistisch geben, aber das Gegenteil sind.

So sieht’s aus. Stramme Rotsozialisten, oftmals mit Zündhütchenmentalität; Wahlbeteiligung <10% (damals zumindest). Einmal wollten sie, dass ihnen unliebsame Bücher aus der Unibibliothek verbannt werden. Wegen "Geistige Brandstiftung" und so. Als sich das auf dem förmlichen Weg nicht erreichen ließ, verfielen sie auf die List, die Bücher selbst auszuleihen und mit zigfacher Vorbestellung durch die Genossen zu versehen. Die Bücher kamen dann in einen sog. Giftschrank im AStA. Zensur und Bevormundung sollte das aber natürlich keine sein, nein nein! Deshalb erlaubten sie auch jedem, der begründeten Bedarf für Forschungszwecke nachweisen konnte, bei ihnen einen Antrag auf Sonderausleihe zu stellen…

Na ja, das kann man vermutlich noch als glimpfliche Variante ansehen. Sie hätten die Bib ja auch abfackeln können.


peter
3.9.2015 1:03
Kommentarlink

wir werden bald Zustände wie in US haben, wo sich Studenten “unwohl” fühlen und danach personelle Konsequenzen folgen.


Horst Esberg
3.9.2015 1:36
Kommentarlink

@Hadmut

Zitat:
“Auffällig ist aber, dass die Sache – wieder einmal – durch den AStA angestoßen wurde. ASten sind noch nie durch Sachkunde oder Wissenschaft, und immer durch Korruption und politischen Extremismus aufgefallen, die sind so eine Art Politbüro.”

Ich würde ja so gerne widersprechen… Kurz aus meiner Studienzeit: ich hörte auf, zu den Studi-Vollversammlungen zu gehen, als “meine” AStA von den Studenten den Beschluss bestätigt haben wollte, die RAF-Terroristen in Stammheim bei ihrem Hungerstreik zu unterstützen.

Ich bin dann aufgestanden und lautstark aus dem Audimax gestiefelt, mit mir einige Dutzend andere Studis.


Paule
3.9.2015 3:13
Kommentarlink

Hallo Hadmut,

wieder einmal voll in die Zwölf. Ich bewundere Deine Treffsicherheit.

Wenn ich den Artikel lese, die Diskussion und die Aussagen von Herrn Prof. Dr. Ulrich Kutschera (diese Meriten hat sich Herr Prof. Dr. akademisch redlich verdient, was längst nicht für alle zutrifft) beschleicht mich der Verdacht das das „Hypergamie-Paradoxon, das heißt, die hochqualifizierten Möchtegern-Alphaweibchen sterben alle Kinderlos aus“ beabsichtigt ist.

Das ist ja eigentlich nicht zu bedauern , wer will sowas schon heiraten?

Mit der Kampfemanze geht aber leider auch der vererbte Genpool verloren. (In meinen Augen das Produkt des generationsübergreifenden Überlebenskampf der Vorfahren.)

Insofern führt also die bedingte, künstliche, negative Zuchtauswahl, immerhin sind sie ja, bei aller Beschränktheit, die intelligentesten und/oder raffiniertesten Vertreter ihrer Kohorte, auf einer Seite zur Verschwendung von materiellen Mitteln für Aufzucht, Bildung und Erziehung und gleichzeitig werden bis hierher erfogreiche Genlinien vernichtet.

Das Ergebnis: wir werden ärmer und dümmer. Konsequent zu Ende gedacht wir sterben aus. Schöne Gruße von Herrn Thilo Sarazzin “Deutschland schafft sich ab!“
Ist das die Absicht? An Zufall glaube ich nicht mehr.


rleo
3.9.2015 6:36
Kommentarlink

@Gast$FF

Oh, du hast in der DDR studiert, und es nicht gemerkt?
Genau so lief das dort ab.
Zensur gab es dort nicht, nur waren einige Bücher aus Schutz vor “Geistiger Brandstiftung” nicht offen zugänglich.
Und es lagen die Wahlbeteiligung und die Prozente für den AStA, äh, die Partei, weit über 99%.


KO3
3.9.2015 7:09
Kommentarlink

Langsam wird mir Hadmut Danisch zu blöde.
Immer wieder nur das Gleiche:
Nachweise, daß die Aussagen und Modelle und Behauptungen von in der Öffentlichkeit stehenden Personen sachlich falsch, totaler Quatsch sind.

Na und?
Das hat keinerlei Neuigkeitswert!
Praktisch niemand interessiert sich für falsch oder richtig!
Das ist autistische Kreiseierei – “aber, aber, aber – das ist alles
anchweislich und logischerweise und wissenschaftlicher Quatsch!!! Und ich, Hadmut Danisch, kann es beweisen!!! Ohje!!”

NA UND?
WEN AUSSER EINER WINZIGEN MINDERHEIT KÜMEMRT DAS AUCH NUR EINEN FEUCHTEN DRECK??

Politk wird nicht mit Fakten gemacht, sondern mit Meinungen und Gefühlen!

Weder Stalin, Hitler oder Obama noch Kennedy noch Merkel haben jemals mit rationalen Argumenten überzeugt!

Interessen werden nicht durchgesetzt, nirgends reagiert oder geherrscht indem man alles sachlich, systematisch und logisch ordenlich aufbereitet und dann rational zu einem Ziel gelangt.
SO FUNKTIONIERT DIE WELT NICHT UND HAT SIE NIE!

Ich werfe Hadmut Danisch und (seinen Kumpels) hier daher etwas überspitzt vor:
Er ist ein intelligenter, technokratischer Dummkopf!

Vermutlich kann er sich nicht in die Lebensrealität, Erkenntnisfähigkeit und Weltsicht jener 98% kognitiv unter ihm stehenden einfühlen und glaubt daher, die Leute würden so denken und entscheiden wie er es tut! Er überschätzt die Denkfähigkeit der Menschen kolossal – weswegen er gegen die herrschenden Zustände hartnäckige Opposition zeigt, anstatt sie nur auszunutzen und selbst von seiner Überlegenheit zu profitieren.

Das ist nahe am Autismus, technokratische Scheuklappenidiotie!

Vielleicht sollte er mal mehr unter das Volk gehen – ab in die Disko, den Mallorcaurlaub mit Sangriaeimertrinkern oder ein paar Wochen Leben unter Maurern oder Altenpflegerinnen – ruhig mal ein Gespräch anfangen – ich erwarte, daß der gute Hadmut vom Horizont und der Erkenntnisfähigkeit dieser Menschen entsetzt wäre! Das würde aber sein Weltbild geraderücken, und das ist dringend nötig.
Auch Akademiker sind heute häufig Fachidioten, die nicht wirklich kritisch denken können oder in irgendetwas außer ihrem Fachgebiet besser oder gar interessiert sind als Hilfsschüler.

Das ganze Danischgeschreibsel setzt einen Menschen voraus, den es zu 99% einfach nicht gibt!


Hadmut
3.9.2015 9:08
Kommentarlink

@KO3:

Ich kann Deinem Rant nicht entnehmen, was ich nun anders machen soll (außer der verklausulierten Aussage, ich möge ebenfalls das Maul halten).

Was schlägst Du konkret vor?

> Weder Stalin, Hitler oder Obama noch Kennedy noch Merkel haben jemals mit rationalen Argumenten überzeugt!

Und mit keinem von denen möchte ich in eine Reihe gestellt werden. Weder mit Hitler, noch mit Merkel.

> Vielleicht sollte er mal mehr unter das Volk gehen

Ich mische mich doch schon auf die krassest mögliche Art unter die blödesten Leute, die man hier finden kann. Ich gehe häufig an deutsche Universitäten, zu Feministen, zu Veranstaltungen von SPD und Grünen… Was willst Du denn noch?

> Das ganze Danischgeschreibsel setzt einen Menschen voraus, den es zu 99% einfach nicht gibt!

Wenn ich an 99% der Bevölkerung vorbeischreiben würde, dann wäre es der Presse, den Linken, den Feministen nicht so wichtig, andere Meinungen zu unterdrücken, denn dann gäbe es die ja gar nicht.


Heinz
3.9.2015 7:33
Kommentarlink

OT: ich empfehle den Blog “German Joys” eines texanischen Juristen, der derzeit in Düsseldorf eine Junior-Professur innehat und einer der wenigen Leute im Staatsdienst ist, die den Mumm (und den notwendigen Background) haben, um die offensichtlichen Dinge anzusprechen:

http://andrewhammel.typepad.com/


Rechnungsprüfer
3.9.2015 7:38
Kommentarlink

@Emil er hat recht, genau die selbe Beobachtung macht man in Krankenhäuser.
Während sich Ärzte mit Schwestern einlassen, machen das Ärztinnen so gut wie nie. Die meisten geben sich nicht mit etwas niederen ab.
Die ganze Situation wird noch darin verschärft, dass es immer weniger männliche Ärzte gibt. Die seit Jahren anhaltende Frauenförderung ist im Gesundheitswesen bereits angekommen und zeigt ihre Folgen.

Im Pflegebereich kann man sogar eine gegenteilige Beobachtung machen. Dort werden es immer mehr Männer und das ganz ohne Förderung.


[…] […]


Trollversteher
3.9.2015 9:03
Kommentarlink

>Kutschera zieht aber auch voll vom Leder:

Wie gesagt, das ist aus soziologischer Sicht absolut nichts Neues. Dass die Genderisten JETZT dagegen wettern zeigt nur, dass sie keine Ahnung vom Stand ihrer eigenen “Fraktion” haben.


Manfed S.
3.9.2015 9:25
Kommentarlink

@KO3: Und was meinst du, macht Hadmut hier?

Das was du beschreibst, ist im Wesentlichen das Problem, allerdings keine Lösung.

Wenn man das so will, sind wir hier auch Anhänger einer Ideologie. Allerdings beruht unsere Ideologie auf dem Fundament, dass das höchste Gut des Menschen eben seine Rationalität ist.

Nüchtern betrachtet ist nun mal die kognitive Fähigkeit rational zu denken das, was uns von weniger hoch entwickelten Tieren unterscheidet.

Rationalität bedeutet nicht, dass wir keine Emotionen haben – ganz im Gegenteil, wir sind sehr emotional, sonst würden wir hier nicht so viel hitziges Zeug schreiben. Allerdings versuchen wir die Dinge ganzheitlich zu sehen. Beispielsweise, dass wir eben ein Produkt eines Millionenjahre langen Evolutionsprozesses sind und es einfach biologisch und wissenschaftlich begründete Konzepte gibt, die belegen, dass Mann und Frau unterschiedlich sind. Und wenn sich beide in ihrem Rollenbild zurecht finden beide und die Gesellschaft davon profitiert.

Die Genderideologie hat dieses Fundament nicht. Nein, sie verleugnet die biologischen Erkenntnisse sogar. Somit ist stark davon auszugehen, dass die ganze „Genderwissenschaft“ lediglich als Machtinstrument benutzt wird.

Wenn du den Menschen als ein Wesen siehst, dass nur von seiner Emotion geleitet und beeinflussbar ist, dann kannst du das ja gerne tun. Das ist halt dein Menschenbild.


Trollversteher
3.9.2015 9:27
Kommentarlink

>So sieht’s aus. Stramme Rotsozialisten, oftmals mit Zündhütchenmentalität; Wahlbeteiligung <10% (damals zumindest).

Bei uns lassen sich manche Kandidaten ganz unverhohlen in voller Antifa/Schwarzer Block Montur für das Kandidatenfoto ablichten. Wählen gehen ohnehin nur die engen Freunde dieser Leute. Wahlbeteiligung ist bei uns auch heute nie höher als 15%.


Stackoverflow
3.9.2015 9:28
Kommentarlink

Zu der “Hart aber fair” Sendung: Ich finde es nicht “fair”, dass vier Frauen (Anton Hofreiter, Sophia Thomalla, Birgit Kelle, Anne Wizorek) aber nur ein Mann (Wolfgang Kubicki) eingeladen wurden 😉


Trollversteher
3.9.2015 9:40
Kommentarlink

@Hadmut

Das mit dem unter’s Volk mischen stimmt insofern, dass Leute die abseits von Politik und Uni stehen wirklich meist ganz andere Ansichten haben als man vielleicht vermuten würde. Natürlich gibt es eine “Systempresse” die versucht dem einfachen Bürger ihre Meinung runterzuwürgen aber wie erfolgreich das klappt ist eine ganz andere Frage. “Normale” Leute haben schlicht nichts mit Uni oder Linksgrün zu tun und es betrifft sie auch nicht. Die Genderisten fordern ja keine Quote bei Handwerkern o.ä. sondern nur dort wo es auch was zu holen gibt. Genau deshalb konnte sich der ganze Spuk ja überhaupt erst ausbreiten. Uni, Politik und Medien sind jeweils geschlossene Systeme die hauptsächlich für sich selbst wirtschaften.

Ich würde behaupten die meisten Leute haben von Gender noch nie was gehört und es interessiert sie auch nicht. Die werden politisch mit anderen Sachen geködert. Ich habe selbst in der Vergangenheit die Linke gewählt, weil die die einzige Partei waren die sich – zumindest auf dem Papier – für Arbeitslose einsetzt. Dass da ein Rattenschwanz aus Gender und Asylpolitik mit dran hängt wissen viele nicht.


CountZero
3.9.2015 10:10
Kommentarlink

@Hadmut:
> Dekan Winfried Speitkamp (wieso kann eigentlich ein Geschichtsprofessor Dekan eines Biologen sein und dem Anweisungen geben?

Lt. HNA ist Speitkamp Dekan der Gesellschaftswissenschaften, dh. der von Kutschera kritisierten. Ist also nur das Bellen eines getroffenen Hundes. Ich kann mir außerdem kaum vorstellen (und das hast Du ja auch nachgefragt), dass selbst der NatWiss-Dekan Kutschera (Dienst-)Anweisungen über dessen öffentliche Äußerungen geben könnte.


LeserX
3.9.2015 10:22
Kommentarlink

@Hadmut

“Ich kann Deinem Rant nicht entnehmen, was ich nun anders machen soll (außer der verklausulierten Aussage, ich möge ebenfalls das Maul halten).”

Das lese ich da nicht raus. Kritisiert wird ja der fehlende Neuigkeitgehalt (vulgo Unterhaltungswert).

“Was schlägst Du konkret vor?”

Woher soll er das wissen? Du machst das schon gut, auch mit den Recherchen vor Ort. Das macht in Deutschland fast nur noch die Bild Zeitung. Die hat aber ein paar mehr Leute.
Das man nur ein paar Themen haben kann läuft selbst dort (weil sich die Journaille zu fein ist Abteilung zu schreiben) unter Ressort.

Natürlich schreibst du an den meisten (seien es nun 99 2/3% oder 51,001%) vorbei. Auflagenstark ist nun mal Dummheit, Klatsch und Tratsch, Fu$$ball und Queen irgendwer die IVXte.

Selbst beim staatlichen Verblödungfunk sind die meisten eher verzweifelt das selbst die besten und intelligentesten Sendungen und Formate schlicht keine Zuschauer finden. “Die Masse” interessiert es nicht und die interessierten haben bessere Quellen.

Für die meisten Menschen sind das alles hier auch nur abstrakte Probleme aus einem akademischen Elfenbeinturm. Interessiert Sie nicht, kann ich voll verstehen. Altenpfleger und Busfahrer haben wirklich andere Sorgen als das irgendwelche Mittelschichttanten wie immer “nach oben heiraten”. Umgekehrt ist es auch nicht anders.

Kannst ja mal ein Interview mit einem Straßenpunk oder ‘nem Dönerbudenbesitzer über die Themen hier machen. Wäre mal ganz interessant, nicht nur in Sachen relevanz auch vom “Unterhaltunswert”.


CountZero
3.9.2015 10:30
Kommentarlink

@KO3:
???

Hadmut dokumentiert einen Fall, bei dem die Kritik eines Biologie-Professors an einer Disziplin, die auch an seiner Universität gelehrt wird, nicht zu einer akademischen Auseinandersetzung über Streitpunkte sondern zu einem Beklagen über Umgangsformen – welches eine Forderung nach Einstellung der Kritik impliziert – führt.

Hadmut fragt nach, ob von offizieller Seite der Universität tatsächlich Druck auf Kutschera ausgeübt wird und auf welcher Rechtsgrundlage. Die Pressestelle liefert einen Text mit Gemeinplätzen. Der Verdacht liegt nahe, dass Kutschera offiziell oder inoffiziell wg. seiner wissenschaftlich begründeten Kritik von der Universität gerügt werden könnte.

Was hat das damit zu tun, dass politische Linien und Entscheidungen (vielleicht generell, jedenfalls sicher heute) dem ‘Souverän’ nur noch emotional und nicht rational ‘verkauft’ werden? Warum ist Hadmuts ‘Geschreibsel’ deshalb wertlos?

Ratlos,


GerhardM
3.9.2015 10:44
Kommentarlink

>Dekan Winfried Speitkamp (wieso kann eigentlich ein Geschichtsprofessor Dekan eines Biologen sein und dem Anweisungen geben? In dessen Lebenslauf vermag ich keine naturwissenschaftliche Bildung zu entdecken.)

Hier irrt die “Junge Freiheit”: Dekan Speitkamp ist nicht für Kutschera zuständig und hält lediglich seine schützende Hand über die Genderforscher an der Uni Kassel.

Zitat aus den HNA:
“Nach Ansicht des für die Gesellschaftswissenschaften zuständigen Uni-Dekans Prof. Winfried Speitkamp ist Kutschera weit über das Ziel hinaus geschossen.”

https://www.hna.de/kassel/nord-holland-ort304156/kasseler-professor-feindet-vertreter-feministischer-theorien-5438891.html

Wäre interessant zu erfahren, wie der für Kutschera zuständige MNF-Dekan Faust das Ganze sieht.

http://www.uni-kassel.de/fb10/fachbereich/dekanat/person/43-R%C3%BCdiger-Faust.html


KO3
3.9.2015 10:47
Kommentarlink

>Ich kann Deinem Rant nicht entnehmen, was ich nun anders machen soll
>(außer der verklausulierten Aussage, ich möge ebenfalls das Maul
>halten).

Weiß ich auch nicht genau.
Aber ich lese derlei “Blogs” und Foren schon seit 1996, telepolis usw.

Das sind fast 20 Jahre.
Und es war komplett vergeudete Zeit!

Das Geschwafel ist immer noch das gleiche wie damals,
aber ändern tut es absolut nichts.
Politische Entscheidungen fallen sowieso, ganz unabhängig von der “Kritik” und dem Getöne aus Foren und Blogs.
Es ist total wertlos, diese Energie zu investieren.
Manchmal denke ich, daß die Herrschenden die ganze Aufregung lieben, das ganze Gerede und Gestreite, denn
es vergeudet Energie und vergeudet Lebenszeit. Wie Fernsehglotzerei, aber mit mehr Eigenleistung; dennoch am
Ende steht nichts, was man vorweisen könnte, keine Veränderung, nur Abtötung der eigenen Lebenszeit.

Schlüge man in all der Zeit, in der man sich damit auseinandersetzt,
mit dem Kopf and die Wand, hätte man einen größeren Einfluss auf die Welt.

Häng’ doch einfach ein Plakat an deine Tür, “Ich mag die Politik nicht” – das kostet weniger Zeit und Geld und Mühe und hat am Ende die gleiche Wirkung.

Meinungen sind doch politisch wertlos. Jeder hat eine Meinung, und was jeder hat, ist nichts wert.
Was zählt ist Macht und Kontrolle, diese allein können Änderungen bewirken, und diese haben nur wenige, also sind sie viel Wert.

Die ganze Genderkritik, ja quasi alles an Kritik da draußen ist wie das Schreien von Babies – auf höherem Niveau, aber das Baby kritisiert letztendlich mit seinem Geschrei auch nur kritikwürdige Zustände aus seiner persönlichen Sicht.

Oft denke ich, Meinungsfreiheit wird nur gewährt, weil Meinungen machtlos sind, zumindest individuell, und nicht im marketing-/wahlentscheidenden 100.000er-Pack oder so ähnlich.

Wozu das alles?
Solange er nicht tot umkippt, wird Hadmut Danisch auch noch in zehn, 20 oder 30 Jahren Buchstaben aneinanderreihen, die doch gar nichts ändern?

Abgesehen von meist höherem Gehalt ist dies hier doch ein modernes IT-Äquivalent der Stammtischmaulerei. Alle schimpfen in die Tasten, und am nächsten Tag gehen doch wieder alle unterwürfig-ängstlich arbeiten, Steuern zahlen und anderen gehorchen. Wie Nutzvieh, das verärgert über den Bauern, die Mästerei und den Schlachthof bloggt, diskutiert und am Ende doch stets als Wurst endet.

Die Oberschicht macht mit uns doch sowieso, was immer die wollen – die sind intellektuell und finanziell derart überlegen, stets viele Schritte voraus, stets besser informiert (Geheimdienste, “Golfplatztalk”) und sie können sich die besten Experten und das modernste Wissen leisten und es anwenden.
Wenn die wollen, daß wir X hassen, hassen wir X. Wenn die wollen das wir X lieben, lieben wir X.
Wenn die wollen, daß es Krieg gibt, dann gibt es den und wir verrecken.
Wenn die der Meinung sind, Feminismus und Gender sind nötig für ihren Plan (was auch immer der sei), dann
bleiben Gender und Feminismus.

Ich habe jetzt 20 Jahre im Netz Meinungen und Analysen und Kritik usw. verfolgt oder mich beteiligt.
Die Menschen reagieren immer gleich, emotional, vergessen nach ein paar Wochen ihre Anliegen von damals, weil es ein neues Thema gibt, lassen sich von Kitsch und Prominentengeschichten ablenken usw.
Wir sind nur Nutzvieh das die Oberschicht wie Esel herumdirigiert.


Rox
3.9.2015 10:53
Kommentarlink

> Das ganze Danischgeschreibsel setzt einen Menschen voraus, den es zu 99% einfach nicht gibt!

Dei 99% würde ich mal zu 90% runterhandeln wollen, aber auch die sitzen auch nicht an den Schalthebeln und/oder den Rdeaktionen. Das ist das Problem.


GerhardM
3.9.2015 11:45
Kommentarlink

Kutschera bekommt Unterstützung von seinem Kollegen Axel Meyer:

“Gender Die Genderstudien seien unwissenschaftlich und führen zu neuen Diskriminierungen und Denkverboten: Das kritisiert ein weltweit anerkannter Biologe in seinem neuen Buch.”

https://www.freitag.de/autoren/ahoffmann/adams-apfel-und-evas-erbe-1

Meyer wird sein Buch am 29.09. in der Berliner Urania vorstellen:

http://www.urania.de/programm/2015/A923/


FDominicus
3.9.2015 12:50
Kommentarlink

“Das ganze Danischgeschreibsel setzt einen Menschen voraus, den es zu 99% einfach nicht gibt!

Wenn ich an 99% der Bevölkerung vorbeischreiben würde, dann wäre es der Presse, den Linken, den Feministen nicht so wichtig, andere Meinungen zu unterdrücken, denn dann gäbe es die ja gar nicht.”

Sehe ich wie Sie. Der Punkt insgesamt ist die Parteien von heute wollen einen “Menschen” den es so nicht gibt. Und sind massiv überrascht wenn das nicht so funktioniert.

Glücklicherweise beschäftigen sich mehr Blogger mit den Wiedersprüchen von heute und glücklicherweise gibt es eben Blogs. Man stelle sich vor es gäbe Blogs einfach nicht, Welche Informationen bekäme man zu sehen?

Wäre so etwas wahrscheinlich? http://sciencefiles.org/
Dieses Blog oder, liberale/libertäre Blogs. Wer würde die Propagandan des ÖR angehen?

Wir haben auf gewisse Art Glück, daß es eben andere Möglichkeiten gibt. Was aber klar ist die “Meinungshoheit” wird im Netz genauso angestrebt wie im nicht virtuellen Raum. Es ist nur weitaus schwieriger alle im Netz umzubiegen. Wie man am Zeitungsmarkt sehen kann, gibt es dort bestimmte Multiplikatoren die eben pro/contra sind.

Und man darf die Macht der Zeitungen nicht unterschätzen. Es wird immer noch so getan als sei das die 4. Gewalt….. Das wird ja soger von den Presseleuten immer behauptet… Warum legen Sie darauf so einen Wert? Warum wollen sie als kritisch gelten? Hat nich jemand sogar gesagt die Zwangabgaben an den ÖR wären eine Demokratieabgabe, heißt das im Namen der Demokratie darf man beliebig alles machen?

Fakt ist die Politiker wollen Menschen nach einem bestimmten Bild haben die Evolution des Menschen sieht das etwas anders….


[…] Danisch hat die Stellungnahme des Präsidiums der Universität Kassel zum Anlass genommen, um den Verantwortlichen der Universität Kassel u.a. die folgenden Fragen zu […]


Versteh ich das richtig, W2 bedeutet zwischen 4.000 und knappen 6.000 Euro brutto je nach Bundesland? Nur fürs dumm Rumschwurbeln und Blödsinn erzählen?

So einen Job hätte ich auch gerne, was brauch ich dazu denn für eine Qualifikation? Reicht das Dummschwätzerdiplom aus dem Kindergarten? 🙂


Hadmut
3.9.2015 17:58
Kommentarlink

@Action Jackson:

> Versteh ich das richtig, W2 bedeutet zwischen 4.000 und knappen 6.000 Euro brutto je nach Bundesland? Nur fürs dumm Rumschwurbeln und Blödsinn erzählen?

Nein, Du hast noch drei wesentliche Aspekte vergessen:

  • Sie sind unkündbar.
  • Sie zahlen davon nichts in die Rentenversicherung ein, weil sie Pension kriegen.
  • Freie Zeiteinteilung, sie kommen und gehen, wann sie wollen.

Manfred S.
3.9.2015 13:09
Kommentarlink

Das kriegt man nicht mehr weg.

Wir dürfen nicht vergessen, dass der Genderismus eine rie­sengroße ABN-Maßnahme ist. Das steckt viel Geld drin und die werden das so einfach nicht weggeben wollen.

Was soll man denn mit denen machen? Die können doch gar nichts richtiges Arbeiten.

Was würde denn z.B. die Wizorek machen? Studium verhauen, dann radikal geworden…

Das wird noch ne richtig blutige Auseinandersetzung. Jeder der ja jetzt schon was sagt, kann sich eine blutige Nase holen (Arbeitsplatzverlust).


[…] Danisch hat die Stellungnahme des Präsidiums der Universität Kassel zum Anlass genommen, um den Verantwortlichen der Universität Kassel u.a. die folgenden Fragen zu […]


Der Kutschera wird mir immer sympatischer…

Wenn ich mich zwischen einem Genderisten und einem Biologen entscheiden muss, wem ich eher mein Vertrauen schenke, dürfte meine Wahl klar sein.

Letzte Woche kam ein interessanter Bericht auf Arte, ich hab leider den Anfang verpasst, wo es um die Unterschiede zwischen Mann und Frau ging:

http://www.arte.tv/guide/de/057466-000/typisch-mann-typisch-frau

Ich habe leider aus Zeitgründen nicht den ganzen Bericht gesehen, aber dort wurde ein Experiment erwähnt und nachvollzogen in denen man Affen die Wahl zwischen Puppen und Spielzeugautos gibt und dann beobachtet womit sie spielen.

Eindeutiges Ergebnis: Männliche Affen spielen mit Autos und analysieren z.b. wie sich die Räder drehen. Weibliche Affen spielen mit den Puppen. Und nun erzähl mir bitte noch ein Genderist, das so etwas sozial antrainiertes Verhalten ist.

Spätestens dieses Experiment muss dem Dümmsten unter den Dummen die Augen öffnen.


Heinz
3.9.2015 13:42
Kommentarlink

Typo: “wiel”


Heinz
3.9.2015 13:45
Kommentarlink

> Dass Frauen es aber tatsächlich nicht tun und es sie nicht stört, wenn sie von Feministinnen als universal-blöd hingestellt werden, beweist dann doch, dass Frauen und Männer unterschiedlich ticken.

Frauen unterstützen das ja sogar noch, selbst wenn viele versuchen das zu verbergen.
Ähnlich wie beim Gendersprech, das auch von den meißten Frauen unterstützt wird.


Professorin in spe
3.9.2015 14:07
Kommentarlink

“Jede Professorin, der ich bis jetzt begegnet bin – und alle waren kompetent in Lehre und Forschung – muss sich ja gewaltig verarscht vorkommen.”

Als Akademikerin kann ich dazu nur sagen, dass die Vorstellung von “den Frauen an den Unis, die alles von den Frauenbeauftragten nachgeschmissen bekommen” vollkommen falsch ist. Wir sind kein monolithischer Block.
Glaubt mal nicht, dass Frauenbeauftragte/Gleichstellunsgbeauftragte jemanden fördern, nur weil es eine Frau ist. Ooohhh nein, ganz im Gegenteil. da muss man schon zur richtigen Klientel gehören! Frau zu sein und eigenständig Dinge zu leisten ohne im ideologischen Netzwerk zu sein kann einem von solchen Damen ganz besonders übel genommen werden..!


Hadmut
3.9.2015 18:21
Kommentarlink

@Professorin in spe:

> dass die Vorstellung von “den Frauen an den Unis, die alles von den Frauenbeauftragten nachgeschmissen bekommen” vollkommen falsch ist. Wir sind kein monolithischer Block.

Das ist (mir) bekannt.

Derartige Frauen gibt es zwar zuhauf, aber sie entstammen einer Melange aus

  • durchgeknallten Lesben,
  • links-Ideologisierten,
  • Berufs-Dummen und -Opfern, grundsätzlich auf Kosten anderer leben wollen,
  • ordinären kriminellen Betrügern,
  • den Grünen und der SPD.

Hab ich ja auch schon beschrieben, dass das nicht „die Frauen” sind, sondern ein kleiner Haufen, dessen rhetorische Masche es ist, sich als „die Frauen”, „die Homosexuellen”, „Regenbogen”, „Migranten” oder was auch immer auszugeben.

> Ooohhh nein, ganz im Gegenteil. da muss man schon zur richtigen Klientel gehören!

Was ja nur umsomehr unterstreicht, dass das eine verlogene, kriminelle, korrupte Bande ist und das Eintreten für Frauen nur die Betrugsmasche.

> Frau zu sein und eigenständig Dinge zu leisten ohne im ideologischen Netzwerk zu sein kann einem von solchen Damen ganz besonders übel genommen werden..!

Weiß ich auch alles.

Das Problem ist aber, dass „die Frauen” das Maul nicht aufmachen und die dabei gewähren lassen, sich als Vertreter aller Frauen aufzuspielen, um dann klammheimlich doch trittbrettzufahren, hier die Frauenquote auszunutzen, dort von allen Anforderungen erleichtert zu werden usw.

Viele dachten sich, sie könnten sich vordergründig schweigend distanzieren, und unauffällig im Windschatten mitfahren. Das Ergebnis ist, dass der Eindruck von Dummheit und Korruption dann halt doch auf alle Frauen überschwappt. Man ist halt doch selbst schuld, wenn man sich von Kriminellen vertreten lässt, und sei es auch nur stillschweigend.

Ähnliche Situation bei den Homos. Da ist das inzwischen auch vielen unangenehm und viele wollen nicht mit denen in einen Topf geworfen werden. Selbst schuld. Jahrelang das Maul gehalten um leise mitzufahren, das ist nun das Ergebnis.

Für Frauen dürfte das schon bald zu spät sein. Zu sehr verfestigt sich der Eindruck, dass Frauen nur eine Art mitzuschleppender nutzloser Quotenbalast sind, die man am besten in der Kinderecke malen lässt ohne zu fragen. Ich glaube nicht, dass man aus diesem PR-Desaster so leicht wieder rauskommt.


Knirsch der Hirsch
3.9.2015 14:48
Kommentarlink

Vermutlich kann es sich nicht in die Lebensrealität, Erkenntnisfähigkeit und Weltsicht jener kognitiv über ihm stehenden einfühlen und glaubt daher, die Leute würden so denken und schreiben müssen wie es hupt!

Es unterschätzt die Denkfähigkeit der Menschen kolossal – weswegen es gegen die herrschenden Zustände nur langweiligen Opportunismus zeigt, um sie nur auszunutzen und selbst von seiner Inferiorität zu profitieren.

Das ist nahe am Narzissmus, funktionalistische Schaumkammidiotie!

Das ganze Danischgeschreibsel setzt einen Menschen voraus, den es zu 99% einfach nicht gibt!

Deswegen lesen seine Kumpels es ja so gerne.
Die anderen müssen halt weiter Rosamunde Pilcher gucken.
Pruussst
Aber Danke für den Schock ! Bin wieder wach…..


Der/Anarchist
3.9.2015 15:11
Kommentarlink

@KO3, Hadmut.

Verzweifeln kann man schon, wenn man TÄGLICH liest, wie sich der Westen in eine intellektuelle Wüste verwandelt, in der das Leben keinen Sinn mehr macht. Anhand der Blogger, die sich unermüdlich gegen den Wahnsinn auflehnen, der sich aus staatlichen Mitteln finanziert und breit macht, sehe ich, dass sie im Grunde tatsächlich nur wenige und weniges erreichen. Ich selbe habe einen Blog: Inhalt nichts. Ich habe an einem gesellschaftskritischen Roman angefangen, in dem ich viele Themen, persönliche wie öffentliche, verarbeiten will. Aber, ich gebe es zu, macht sich Resignation breit.

Und wie KO3 schrieb, habe ich unermüdlich geredet in vergangenen Jahren. Die meisten von den Zuhörern waren Studenten, Akademiker…man hätte auch gegen Wände reden können. Nur selten erreicht man jemand. Mit einer davon bin ich liiert.

Von daher kann ich seine “Kritik” verstehen. Doch die Medaille hat bekanntlich 2 Seiten. Und die zweite ist, dass man weiß, dass das deren Methoden sind, indem sie durch die Meinungsmacht ihre Kritiker zum Schweigen bringen wollen. Und wenn man das weiß, muss man gerade deshalb zustechen, wo man nur kann. Denn auch Nadelstiche verletzen, wenn genügend stattfinden. Und, das ist zwar ein persönlicher Grund aber legitim, hat man denen gezeigt: mit mir nicht!

Und ganz umsonst ist die Arbeit nicht. Wer ist Hadmut Danisch? Noch vor einem Jahr hatte ich keine Ahnung. Durch die Vernetzung der verschiedenen Blogs lernte ich diesen kennen. Habe mir aus Interesse (auch um handfeste Argumente in meinem Roman unterzubringen) sein Buch ‘Frauenquote’ gekauft. Und so ergeht es anderen ähnlich. Vielleicht eine Minderheit. Aber eine Minderheit, die nur durch Arbeit erst entstehen konnte…


Manfred S.
3.9.2015 15:17
Kommentarlink

Gedanke: Dass die Flüchtlinge vor Krieg fliehen ist quatsch, denn dann würden sie auch mit Ungarn oder anderen, ärmeren Ländern zufrieden sein, aber das sind sie nicht. Beispielsweise wollen sie hauptsächlich nach Deutschland, England und Schweden.

Letzteres wohl auch weil die Schweden jeden reinlassen.

Zudem gibt es immer wieder Videos wie diese:

https://www.youtube.com/watch?v=2wt8zvuWHwA

wo sich Flüchtlinge über die Art der Unterbringung beschweren. Dazu habe ich noch andere Berichte gesehen, wo sich die Menschen wegen dem Essen beschweren, u.ä. – aber nicht

Es ist in erster Linie der Wunsch nach Wohlstand, der die Leute nach Europa bringt und sie wissen, wie sie es sich holen können, denn die Parolen in obigem Video erinnern stark an den Feminismus:

“Discriminated bye Europeans because they are not treated “better”
– streiche Europeans durch Patriachat und wir haben Feminismus


Heinz
3.9.2015 15:55
Kommentarlink

> Ich mische mich doch schon auf die krassest mögliche Art unter die blödesten Leute, die man hier finden kann. Ich gehe häufig an deutsche Universitäten, zu Feministen, zu Veranstaltungen von SPD und Grünen… Was willst Du denn noch?

@Hadmut
Veranstaltungen der FDP/CDU?


Hallo Hadmut,
dass Du nicht an 99% der Bevölkerung vorbeischreibst, merkt man schon daran, dass KO3 offensichtlich verstanden hat, was Du schreibst, was als Beleg dafür werten könnte, dass Du auch 2 Standardabweichungen links der Mitte der Normalverteilung von Intelligenz noch verstanden wirst.


Zaphod B.
3.9.2015 16:19
Kommentarlink

Kutschera zieht mit seiner Kritik am Genderbereich im Allgemeinen und den an Hochschulen praktizierten Radikal-Feminismus im Besonderen deutlich vom Leder. Die Reaktionen – insbesondere auf sein Interview – waren jedoch allesamt erwartbar und sollten daher eigentlich nicht sonderlich verwundern, denn:

1. Hält sich der Professor nicht an die üblichen Hochschulkonventionen, nach denen öffentliche Kritik allenfalls nur in stark verklausulierter Form zu äußern ist.

2. Spricht er dem Bereich Gender und die in diesem Bereich tätigen Personen die Wissenschaftlichkeit ab. Dass die Betroffenen darauf reichlich verschnupft reagieren verwundert nicht sonderlich. Dementsprechend bringen die ihre Fuss- und Pöbeltruppen – sprich AStA auf den Plan.

3. Und dies scheint mir das eher größte Problem bzw. der Kern dieser für die Kasseler Uni höchstpeinliche Posse zu sein – greift Kutschera einen Bereich an (Gleichstellung, Frauen in Spitzenpositionen, …) in dem die öffentliche Hand z.Z. sehr viel Geld pumpt. Geld welches die Unis dringend gebrauchen. Ein Kutschwera, der ähnlich wie das Kind in dem Märchen “Des Kaisers neuen Kleider” klar und unmissverständlich zum Ausdruck bringt, das dieser ganze Gender Bereich nur ideologischer Mumpitz ist wird da als Störenfried angesehen.

Letztendlich geht es doch darum, dass sich einige Gruppierungen bestehend aus Hochschul-angestellten – bzw. Beamten, Langzeitstudenten und andere verkrachte Existenzen, die es sich in ihrem poststalinistischen Ökosystem hübsch eingerichtet haben, sich durch solch deutliche Fundamentalkritik wie die von Kutschera in ihrer Existenz bedroht fühlen. Dem entsprechend sind die Reaktionen zu bewerten.

Herrn Kutscher kann jedoch dieser ganzen Rummel so ziemlich gepflegt am Allerwertesten vorbeigehen (und wenn er clever ist wird es das auch tun).
Denn mal im Ernst – was genau sollte ihm denn die Hochschulleitung anhaben?
Als verbeamteter C4 Professor kann ihn allenfalls der zuständige Minister in den vorzeitigen Ruhestand versetzen. Das war’s aber auch schon so ziemlich. Natürlich könnte man ihn noch ein wenig bis zur seiner Pensionierung mit den Ausschluss von öffentlichen Drittmitteln (BMBF, DFG) piesacken – aber sonst? Eine Karriere in den Leitungsgremien der Uni bzw. als Rektor wird er wohl kaum anstreben.

Ein größeres Problem sehe ich eher auf der Seite der Uni-Kassel bzw. deren Leitung:
Mit Ihrem Verhalten macht sie ihren erst kürzlich etwas verblassten Ruf als rote Kader-Uni wieder alle Ehre. Inwieweit dies nicht-öffentliche Geldgeber und Sponsoren anzieht sei mal dahingestellt. Aber wenn aufgrund veränderter politischer Wetterlage die (Frauen-) Förderung irgendwann wieder etwas mickriger ausfällt kann man ja wieder das uralte Klagelied von “sozialem Kahlschlag”, “chronischer Unterfinanzierung” und “Überlastung” anstimmen – wenn es denn hilft.


Wile E. Coyotee
3.9.2015 16:46
Kommentarlink

Danke @Michael 22:24 2.9.2015

Hr. Prof. Dr. Kutschera hat ja für 2016 ein Buch angekündigt.
Schau’n ‘mer mal


albjaga
3.9.2015 17:07
Kommentarlink

Der Bericht in der hna, oben verlinkt, bringt ja auch eine Stellungnahme von Prof. Kutschera. Wahrscheinlich wird der redakteur dafür gefeuert, war aber schön zu lesen.
Der Schlussabsatz vom Deutschlandfunk ist echt heftig.
Ich habe gerade den fünften Krimi einer Reihe gelesen die im Berlin der 30er Jahre spielt. Der 5. spielt 1933. Es wird sehr anschaulich beschrieben wie der Umsturz vor sich ging. Der politisch Missliebige wurde nicht entlassen. Er wurde nur versetzt. Oder besonders beobachtet.

Mag sein, daß ich paranoid bin, aber gewisse Ähnlichkeiten zu heute sind durchaus zu erkennen.

Zu dem – sagen wir mal leicht seltsamen – Kommentar von KO 30: Ich bin heilfroh über Leute wie Dich die all den Unsinn aufzeigen. Und ich nutze das Wissen. In persönlichen Gesprächen, gelegentlich in einem Lesebrief ans Lokalblatt und wenn ich die Lehrerinnen an der Schule vom Sohn nerve.

Danke


Gedöns
3.9.2015 17:38
Kommentarlink

@KO3
„Politk wird nicht mit Fakten gemacht, sondern mit Meinungen und Gefühlen!“//
Richtig, aber nur bis zur Katastrophe und die ist umso gigantischer und nachhaltiger, je weniger man Fakten sehen wollte.
Gehen Sie doch einfach davon aus, daß wir hier, insbesondere der Herr Danisch natürlich, schon an einem Buch: „Die Banalität des Bösen“ arbeiten und damit hoffentlich auch künftigen Geschichtsprofessoren der Uni Kassel vorauseilend zuarbeiten – und sei es denn einem Institut der islamischen Geschichtswissenschaften, das sich mit dem Untergang des „Reiches der früheren europäischen Völker“ beschäftigt.
Viel Spaß dann noch in der nächsten offenen Diktatur!


Merlyn
3.9.2015 18:09
Kommentarlink

Bei W2 usw. sollte man sich nicht von den Tabellen taeuschen lassen, da kommen idR noch ordentliche Zulagen drauf, fuer “Leistungen”, aber auch fuer Funktionen in der Selbstverwaltung. Das geht damit auch relativ fix in die Bereiche der alten C-Besoldung…nur halt mit dem Nachteil, dass man fuer die Zulagengewaehrung auf das Wohlwollen der Leitung aber auch Kollegen angewiesen ist.

Der Geldbeutel ist doch ein schoenes Steuerungsinstrument 😉


Merlyn
3.9.2015 18:56
Kommentarlink

@Anarchist, KO3

> Und wenn man das weiß, muss man gerade deshalb zustechen, wo man
> nur kann. Denn auch Nadelstiche verletzen, wenn genügend
> stattfinden. Und, das ist zwar ein persönlicher Grund aber legitim,
> hat man denen gezeigt: mit mir nicht!

Das ist ein guter Punkt. Macht es dann nicht mehr Sinn, Strategien und “Bauanleitungen” genau fuer diese Nadelstiche zu entwickeln, anstatt nur ueber die Aktivitaeten der Genderistas zu berichten? Hadmut erwaehnt oefter die rhetorischen Standardmechanismen im Gender-Lager, koennen wir dazu nicht einfache Gegenmittel zur Verfuegung stellen? Ich wuerde mitmachen.


Gedöns
3.9.2015 19:00
Kommentarlink

„Gehen Sie doch einfach davon aus, daß wir hier, insbesondere der Herr Danisch natürlich, schon an einem Buch: „Die Banalität des Bösen“ arbeiten“//
Wie weit ist es eigentlich mit der Absicht, Online-Artikel und Foren dazu bzw. Blogs, usw. usf. in den Bestand der Deutschen Nationalbibliothek aufzunehmen? Bisher ist das ja fast nur sämtliches Gedrucktes – aber das ist natürlich Schnee von vorgestern.


Kommentator
3.9.2015 19:24
Kommentarlink

@KO3
Aber ich lese derlei “Blogs” und Foren schon seit 1996, telepolis usw.
Das sind fast 20 Jahre.
Und es war komplett vergeudete Zeit!

1. Warum liest Du’s dann immer noch???
2. Warum steckst Du dann soviel Energie ins Runtermachen???

-> Wenn Dir daß alles so sinnlos vorkommen würde, wie Du behauptest, würdest Du den Blog doch gar nicht lesen und schon gar nicht Deine Zeit in relativ lange Postings stecken…

Ich glaub Dir kein Wort.
Ich glaub, daß Dich das hier ganz gewaltig stört…


Joe
3.9.2015 19:56
Kommentarlink

Gleiche Methode. Zeigt wieder mal, wie sehr sich links- und rechtsradikale Gruppen gleichen.

Den Nationalsozialismus nach “rechts” zu stellen war nichts weiter als ein rhetorischer Trick von Sozialisten, um weiter straffrei linksextrem sein zu können. Nur weil man es mal braun, mal rot und mal grün anmalt, ändert sich doch an der grundlegenden Ideologie und der Art ihrer Umsetzung (Propaganda, Zensur, Hetzjagden, Massenmord, Völkermord) nichts.

Der politische Begriff “rechts” ist im deutschen Sprachraum absichtlich komplett sinnentleert worden. Politische Positionen, die man in anderen Ländern unter “right-wing” subsumiert, existieren schlicht überhaupt nicht, sind in keiner Hinsicht durch Parteien repräsentiert.

Die hiesige politische Kultur sehe ich als durchgängig linksextrem auf einen Punkt gleichgeschaltet mit einem Pseudo-Spektrum auf der orthogonalen Achse liberal – autoritär. Wobei sich Linke dann gern liberal geben, aber autoritär handeln: Logisch, daß sie dann wie Nationalsozialisten aussehen, denn die waren genau autoritär, genauso wie die SED im gescheiterten Nachfolgestaat.


Hirschli
3.9.2015 20:06
Kommentarlink

KO3 hat schon Recht, wenn er darauf hinweist, daß all die Bloggerei und Schreiberei den Geschichtsverlauf nicht ändert – warnende, die Wahrheit verkündende Stimmen gab es im vor dem 1. Weltkrieg, im 3. Reich, hinter dem eisernen Vorhang usw. – entschieden und beendet haben die Geschehnisse aber stets nur die harten Fakten (kriegerische Gewalt bei den ideologischen Gegensätzen zwischen NS/Demokratie und Kapitalismus/Kommunismus und wirtschaftliche Zänge beim Untergang der Sowjetunion).

Ich weise darauf hin, daß die weit überwiegende Mehrheit der Menschen nicht rational handelt, dies aber praktisch alle von sich denken.

Beispiel:
Sunken costs fallacy:
Haben Menschen viel in etwas investiert (Lebenszeit, Mühe, …) und es stellt sich objektiv als Fehler heraus, dann halten sie dennoch daran fest und ändern ihre Ansichten nicht, weil sie unterbewusst die Fehlallokation ihrer
Ressourcen nicht verwinden können.

Z.B. sind Ufo-Sektengläubige oder Weltuntergangssektengläubige – da gibt es immer wieder tausende- nach dem recht hartnäckig nicht eintreffenden Weltuntergang als auch der Tatsache, daß die Spacealiens sie nicht retteten, fast nie in der Lage einzusehen, daß sie kompletten Blödsinn glaubten – sondern am Ende noch fester von ihrem Glauben überzeugt, vermuten, sich nur im Termin geirrt zu haben oder rationalisieren irgendwie anders.

Den Effekt gibt es auch in der Wissenschaft, ich zitiere Max Planck:
“Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, daß ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, daß ihre Gegner allmählich aussterben und daß die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist.”

Und so ist erst recht bei politischen Überzeugungen.
Diese ändern sich fast niemals, schon doppelt nicht wegen Einsicht – sondern wegen geänderten GEfühlswelten, z.B. durch Alterung (man wird weniger idealistisch als in der Jugend, hängt weniger Utopien an, weil man mitbekommt, daß die Welt viel komplizierter ist, als man dachte).

Ich schätze, ein Blog wie dieser dokumentiert primär – die Außenwirkung (=Ändern des Lauf’s der Geschichte) dürfte gering sein, zumal er auch dem Effekt unterliegt, daß jene, die ohnehin schon eine Denkweise/Überzeugung besitzen, sich selektiv aus Medienquellen informieren, die diese Vorurteile(?) aktiv stützen:
Linke lesen linke Medien wie Taz oder indymedia, Rechte haben PI, und die (zahlenmässig kleinste Gruppe) liest eher wissenschaftlich-rationale Angebtoe wie eben hier.

Dieser Effekt wurde in der jüngeren Geschichte durch die “Tumblerinas” und Feministinnen ins Groteske gesteigert, indem sie mitteilten, es sei ihnen nicht zuzumuten, abweichende Meinungen überhaupt ausgesetzt zu werden – dies sei “triggering” und emotionale Gewalt.
Dies zeigt: Viele Menschen wollen nur ihr Weltbild bestätigt sehen, nicht es mit Fakten gefährden, denn dies
stellt immer auch die eigene Person selbst in Frage.

Wir alle – einige mehr, andere weniger – unterliegen diesem Effekt. Wir alle haben eine Meinung und Weltsicht, aber da draußen gibt es Abermillionen unterschiedliche davon, wenn auch nur einige wenige Dutzend Hauptströmungen.

Jene, die ihre persönlichen Werte und Interessen durch Genderismus gefährdet sehen, treffen sich eher hier, also z.B. verbitterte wie Hadmut Danisch, dem sein politisch motivierter Promotionsentzug zu schaffen macht, oder den Damen und Herren von Sciencefiles, die im Kern ihrer Motivation den Genderisten Professuren, und damit Geld, Macht und Status neiden – vor allem, weil diese primitiven Quatsch anbieten und keine echten Wissenschaftler sind, aber eben auf Kosten echter Wissenschaftler als solche behandelt werden.

Diskussion und wissenschaftliche Methode können daher nicht demokratisch genutzt werden; sobald Interessen
im Spiel sind, ist es mit der Rationalität vorbei: Wer würde sich schon selbst schlechter stellen wollen, bloß weil ein anderer ein besseres Argument hat? Freiwillig aufgeben – nicht nur den Streit, sondern auch evtl. Sozialstatus, Einkommen, Privilegien, Sexualpartner, Lebenqualität … ?? Nein, niemals, lieber argumentiert und kämpft man zur eigenen Interessendurchsetzung dann eben “dreckig”, “pragmatisch”.

Menschen sind im Kern egoistisch, und ihre Meinungen spiegeln diese egoistischen Einstellungen wider.
Marx hat viel Mist geschrieben, aber in mind. einem hatte er Recht: “Das Sein bestimmt das Bewusstsein.”


knut
3.9.2015 20:12
Kommentarlink

Man sollte der Genderistik nicht jede Nützlichkeit absprechen.

Als ich mit der Schule fertig war, gab es für viele die Frage, ob man gleich weitermacht oder etwas Pause.

Da ein Studium in gewissen Grenzen vor der Bundeswehr schützt, die Sozialversicherungi, Bus- und Kinokarten verbilligt und auch sonst gewissen finanziellen Nutzen hat, haben einige die Kosten für den Semesterbeitrag gegen den Nutzen aufgerechnet und sich in ein Fach eingeschrieben, was sie am wenigsten interessiert. Natürlich an der nahen Uni und nicht zu gering frequentiert, damit es nicht auffällt, wenn man nur wegen der Verwaltungsakte in der Uni ist.

Genderistik ist ein super Parkplatz. Bestimmt auch an einer günstigen Uni zu haben. So ein Studentenausweis ist auch im hohen Alter eine Verbilligungskarte. Ich hoffe das macht keiner, sonst bekommen die nachher mehr Mittel, weil mehr Leute eingeschrieben sind.

Was habe ich getan ….


Hirschli
3.9.2015 20:24
Kommentarlink

Nachtrag:

Und weil das alles so ist, zählt nicht Recht zu haben, sondern sich durchzusetzen.

Und ein wichtiges Mittel dafür ist es, die Gegner zu schwächen; idealerweise, indem man sie gegeneinander hetzt und inneren Streit entfacht.
Mit diesem Mittel ist beispielsweise die Linke schon immer ganz leicht schwach zu halten.

Wer weiß, vielleicht nützt es auch im politischen Machtspiel jemandem, daß man Streit zwischen Mann und Frau, Arbeitern und Mittelschicht und Sozialhilfeempfängern, Rentnern und der Jugend, Linken und Rechten, echten Wissenschaftlern und Genderisten usw. entfacht – die attackieren sich dann nämlich mit ihrer Energie gegenseitig, und nicht einen evtl. übergeordneten Feind.
“Teile und Herrsche” ist noch nie obsolet gewesen.

Ein ähnlicher Aspekt:
https://en.wikipedia.org/wiki/Crab_mentality

Wenn so schön viele soziale und gesellschaftliche Gruppen in trautem Chaos gegenseitig Krieg führen, könnte es einen darüberstehenden amüsierten Zuschauer und Marionettenspieler geben….

Gesichert ist ja z.B., daß der Verfassungsschutz linke und rechte Gruppen finanziert, in allen Spitzel unterhält und auch als Ideen- und Ausrüstungsgeber fungiert.
Werden die Rechten zu stark, werden sie sabotiert und die Linken mehr gefördert, und umgekehrt; eine gegenseitige Kräfteneutralisation ist dauerstabil. Derzeit aber neigt man zu den Linken, weil man diese Aktiven für die Unterstützung der Massenimmigration benötigt; entsprechend schwer haben es derzeit die Rechten.
Bei geänderter politischen Erfordernissen kann sich das aber wieder schnell umkehren…


Joe
3.9.2015 20:32
Kommentarlink

KO3 hat schon Recht, wenn er darauf hinweist, daß all die Bloggerei und Schreiberei den Geschichtsverlauf nicht ändert – warnende, die Wahrheit verkündende Stimmen gab es im vor dem 1. Weltkrieg, im 3. Reich, hinter dem eisernen Vorhang usw. – entschieden und beendet haben die Geschehnisse aber stets nur die harten Fakten (kriegerische Gewalt bei den ideologischen Gegensätzen zwischen NS/Demokratie und Kapitalismus/Kommunismus und wirtschaftliche Zänge beim Untergang der Sowjetunion).

Es ist doch vollkommen logisch, daß niemand die Ideologen umstimmen wird. Und einen Diktator mit einem loyalen Militär hinter sich wird auch ein Blogger nicht umstimmen können.

Das Herrschaftssystem der sog. “Demokratie” beruht aber eben primär auf Täuschung, Verschleierung, Lüge und Propaganda. Das macht es anders als eine solide Militärdiktatur für die oben Schwimmenden extrem fragil, genau deshalb müssen sie anderslautende Meinungen gewaltsam unterdrücken, im Internet alles bezahlt tottrollen und politisch korrekte Sprache erfinden, damit dissidentische Gedanken gar nicht mehr gedacht werden können.

Die sind tatsächlich davon abhängig, daß Blogger keine Widerworte geben.

Sobald die Täuschung auffliegt, bricht ihnen nämlich die Grundlage der Herrschaft komplett weg. Schon sobald die gefälschten “Umfragen” der angeblichen Beliebtheit der deutschen Führerin nicht mehr geglaubt werden, ist der Ofen für die Bundesregierung aus. Nicht ohne Grund sind die Oligarchen in heller Panik, weil ihr Herrschaftsinstrument Lügenpresse kräftig an Wirkung eingebüßt hat.

Das Beschwichtigen von Dissidenten, lieber die Klappe zu halten, weil das ja eh nichts bringe, ist im Übrigen auch nur eine weitere Silencing-Taktik.

Das System Euro/BRD ist in der Tat durch die Wahrheit verkündende Stimmen real bedroht, auch wenn erst der durch das Geldsystem verursachte wirtschaftliche Zusammenbruch oder einen muslimischer Angriff den konkreten Auslöser für einen künftigen Umbruch gibt.


Gedöns
3.9.2015 20:44
Kommentarlink

@Hirschli
„Marx hat viel Mist geschrieben, aber in mind. einem hatte er Recht: “Das Sein bestimmt das Bewusstsein.”
Hmm, ist eine frühere Sure von Karl Marx. Ca. 30 Jahre später sagte er dann: „Die Idee wird zur materiellen Gewalt, wenn sie die Massen ergreift!“ und die Philosophen (z.B. Judith Butler) sollen doch aufhören, die Welt nur zu interpretieren, sondern sie sollen sie verändern.
Gott gleich („Am Anfang war das Wort und Gott sprach …“) wollen jetzt „Professorx“ allein mit dem Wort ihrer Selbstbezeichnung die Welt verändern.
Und jetzt sollen wir wohl gelockt und provoziert werden, durch unsere Worte hier gleichsam revolutionär (genauer: dann im Vorwurf angeblich „reaktionär“) zu wirken bzw. überhaupt etwas zu bewirken. Dumme Falle. Nö, keine Absicht, nicht die Bohne, wir stellen uns doch nicht auf eine Stufe wie die Genderasten. Wir mahnen nur; scheinbar (oder sogar real) sinn- aber niemals hoffnungslos.

„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“
Václav Havel


Gedöns
3.9.2015 21:18
Kommentarlink

Übrigens, ihr fanatischen Stalinisten/ Maoisten („links-grün“): Wie sagte Vera Lengsfeld (müßte jetzt erst den Artikel suchen) sinngemäß: Früher mußte man sich die Rolle eines benachteiligten und verfolgten Dissidenten über Jahre hart erkämpfen – heute reicht ein Twitter-Kommentar …
Ja, schlimmer als in der DDR!


tuka
3.9.2015 21:35
Kommentarlink

@KO3: Für mich besteht der wesentliche Unterschied unserer heutigen Zeit in “Schwaflern” als Hadmut Danisch.

Ich bin in der DDR aufgewachsen. Dort gab es ein ähnliches System wie es heute wieder in der Bundesrepublik gibt. Gleichgeschaltete Medien und Politik die Politik losgelöst von des Volkes Meinung macht.

Damals dachte ich, dass ich allein mit meiner Meinung “Der Kaiser ist nackt” war. Heute weiß ich, dass ich nicht allein bin, sondern das es ganz viele Menschen gibt, die den nackten Kaiser sehen.

Ja, es fehlt am Aufstand, darauf das die Leute vor die Tür treten und sagen “Jetzt ist Schluss”. Aber ich vertraue darauf, dass das kommen wird. Irgendwann ist genug Druck im Kessel.

Das besondere unserer Zeit ist, dass wir mit viel mehr Menschen reden können…


Knirsch der Hirsch
3.9.2015 21:38
Kommentarlink

@ Merylin
>Das ist ein guter Punkt. Macht es dann nicht mehr Sinn, Strategien und “Bauanleitungen” genau fuer diese Nadelstiche zu entwickeln, anstatt nur ueber die Aktivitaeten der Genderistas zu berichten? Hadmut erwaehnt oefter die rhetorischen Standardmechanismen im Gender-Lager, koennen wir dazu nicht einfache Gegenmittel zur Verfuegung stellen? Ich wuerde mitmachen.<

Das ist ein sehr guter Punkt ! Die rhetorischen Standartmechanismen
selbiger beruhen nach meiner Beobachtung zuverlässig auf
schlüsselfertiger, besenreiner Arroganz, insbesondere Sachverhalte
betreffend. Dabei könnten sie selbst nicht einmal die Grube
ausheben, in die sie fallen …müssen, denn ob sie es werden, hängt
– noch zur Zeit – allein an der Elastiziät der gekaperten, subventionierenden Kräfte.
Jedoch, Gegenmittel "zur Verfügung stellen" ist obsolet, da diese
Stellung somit aus taktischen und spionagegründung eine Festung sein müsste, was dem "zur Verfügung" widerspräche. Das alte Sozialismusproblem.

Einzelkämpfer/innenköpfe von innen herauswachsend sind mal wieder die einzig praktikable Lösung, und eine halbwegs unkorrupte Rennleitung
dazu, die sich hoffentlich noch wiederherstellen lässt.

Denn, allein die Tatsache, das wir ständig nur Rücklichter und
dicke Hintern vor uns haben, bedeutet noch lange nicht, das die schneller waren. Was sie nicht wissen, und KO3 auch nicht:
Das Leben ist eine Gerade, und kein Karusell.
Deswegen sind ja auch schon soviele Kerle MGTOW abgesprungen.
Eigentlich müsste man jetzt mal die Drehzahl erhöhen, denn
diese Ketten sind mitnichten Gummibänder.

Vielleicht wollte ich gar nicht allzu genau verstanden werden…
Ist nämlich auch egal. Entweder da wächst was, oder da wächst nix.
Das Individuum bleibt jedoch zuverlässig ein Singularität.
Und Netzwerke sind Seilschaften. Oder umgekehrt. Mir jedenfalls
völlig wurscht. Alles Rhetorik.
So, einmal rum. Trotzdem ein guter Punkt !


peter
3.9.2015 21:43
Kommentarlink

@Joe: +1


petpanther
3.9.2015 22:09
Kommentarlink

@Joe

Da ist was dran.


Hirschli
3.9.2015 22:12
Kommentarlink

@Joe:

Ich denke eher, daß man Konsens durch Mitläufertum erzwingen will:
Für die praktische demokratische Zustimmung genügt es ja schon, keine Widerworte zu geben – “politische Duldungsstarre” = Zustimmung.

Wenn man durch die Medien den Anschein verbreiten kann, die weit überwiegende Mehrheit denke und fühle in einer bestimmten Weise, dann wagt es die sich scheinbar als Minderheit sehende Menge der Menschen mit anderer Meinung eher nicht, sich zu äußern: Erstens, weil es nicht viel Sinn hat (man ist ja in der MInderheit und kann demokratisch nichts bewegen) und aus sozialphysiologischen Antrieben (man will sich nicht unbeliebt/verhaßt/verdächtig machen oder nutzlos Streit erzeugen).

Der Witz ist, daß das auch funktioniert, wenn man z.B. 90% Gegner einer Sache hat, diese aber dank Mediengleichschaltung glauben macht, es gebe 90% Zustimmung im Land.

Gewissermaßen kann man demokratisch eine Sache durchsetzen, die die Mehrheit ablehnt, wenn man die Mehrheit glauben machen kann, daß die Mehrheit sie wünscht!

Aktuelles Beispiel:

Tabuisierung, Dämonisierung und Verdrängung aus den Medien von Massenimmigrationsgegnern und deren Argumenten, moralische Abwertung bis hin zum Absprechen der Menschlichkeit – Nazi ist man sowieso sofort. Derzeit läuft sogar eine Kampagne, um den Menschen Angst zu machen: Wer sich massenimmigrationsmäßig ablehnend äußert, muß den Arbeitsplatzverlust fürchten (siehe viele Berichte auf PI).

Stattdessen:

Übersättigung mit pro-Massenimmigrationsbefürwortern, Moralisierung von deren Meinung zum Guten und Edlen. Ständiges gegenseitiges Übertreffen der Begeisterung der Befürworter der Massenimmigration für eben diese.

P.S.:
Gerade von ARGUMENTEN der Gegner – sei es Gender, Massenimmigration, Frühsexualisierung usw. – wird die Masse
in TV und großen Nachichtenseiten im Netz gezielt isoliert. Stattdessen: Lächerlichmachen, Dämonisierung, Tabuisierung.


Alexander
3.9.2015 22:27
Kommentarlink

Eine Frage zu der Antwort der Universität Kassel: Was hat denn Gleichstellung, Diversity und Erhöhung des Frauenanteils mit der Frage nach der Legitimität und Wissenschaftlichkeit der Gender Studies zu tun? Gleichstellung, Diversity usw. bilden an Universitäten ein flächendeckendes politisches Programm, dass an allen Fachbereichen durchgesetzt werden soll. Gender Studies ist ein Fach bzw. ein Fachgebiet, das nach seiner Wissenschaftlichkeit abgefragt werden soll.


Hans Georg
3.9.2015 23:08
Kommentarlink

Hadmut

“Ich habe an einem gesellschaftskritischen Roman angefangen, in dem ich viele Themen,
persönliche wie öffentliche, verarbeiten will. Aber, ich gebe es zu,
macht sich Resignation breit.”

Wichtig ist, dass du dir persoenlich sagen kannst, du hast Widerstand geleistet, du hast nicht alles dumpf hingenommen, du hast dir dein Selbstwertgefuehl bewahrt.
Manchmal muss man kaepfen, auch wenn man die Sinnlosigkeit erkennt, um sich selber zu beweissen, dass man sich nicht alles gefallen laesst.
Aus Respekt vor sich selber.


Hans Georg
3.9.2015 23:15
Kommentarlink

Wie ich gerade sehe ssgte das “Der/Anarchist”
Aber es gilt fuer ihn ebeso wie fuer alle.

Um sich selber zu beweisen, dass man sich nicht alles gefallen laesst…Zivilcourage.

Oder, wie Luther mal sagte: und ginge morgen die Welt zugrunde , ich wuerde heute ein Apfelbaeumchen pflanzen.


Pete
4.9.2015 0:05
Kommentarlink

Kommentator
4.9.2015 0:39
Kommentarlink

@ joe
>”Es ist doch vollkommen logisch, …”

strike five!

@Knirsch der Hirsch
>”Das Leben ist eine Gerade, und kein Karusell.”

… Glaube ich nicht. Ich glaube es ist eine Spirale von mir aus auch ne komplexe E-Funktion). Auf jeden Fall: es gibt immer eine Vorwärts-Komponente……und deshalb sind Blogs / Meinungsaustausche wichtig.

:=)


Wile E. Coyotee
4.9.2015 9:39
Kommentarlink

Stackoverflow
4.9.2015 9:48
Kommentarlink

Auch der Spiegel berichtet heute darüber: http://m.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/a-1050888.html


Mindph
4.9.2015 9:53
Kommentarlink

Knirsch der Hirsch
4.9.2015 11:20
Kommentarlink

@Kommentator
Ne Helix….? Macht Sinn !
Für den Satz hatte ich auch nur an zwei Punkten gemessen,
und das auch nur in der Draufsicht.


Wile E. Coyotee
4.9.2015 11:21
Kommentarlink

Aus den Foren bei SPON:
Die Zeit zerlegt Gender unabsichtlich:
http://man-tau.com/2015/08/30/die-zeit-macht-die-gender-studies-fertig-aber-nur-aus-versehen/


Professorin in spe
4.9.2015 13:52
Kommentarlink

@Hadmut
“Viele dachten sich, sie könnten sich vordergründig schweigend distanzieren, und unauffällig im Windschatten mitfahren. Das Ergebnis ist, dass der Eindruck von Dummheit und Korruption dann halt doch auf alle Frauen überschwappt. Man ist halt doch selbst schuld, wenn man sich von Kriminellen vertreten lässt, und sei es auch nur stillschweigend.”

Da ist sicher was dran, und ich bin mir ebenfalls sicher, dass meine Ansicht von einer großen (schweigenden) Mehrheit geteilt wird, denen die lautstarke Minderheit gewaltig auf den Keks geht.

Für mich gilt dies jedoch nicht: Meine Gegenwehr besteht aber darin, überprüfbare Leistungen zu erbringen und in jedem arbeitstechnischen Zusammenhang deutlich darauf zu verweisen, dass ich von der lautstarken Minderheit nicht viel halte und sie mich auch nicht vertreten.

Zudem habe ich nie als Trittbrettfahrer davon profitiert und nie darauf spekuliert, sogar ganz im Gegenteil.
Mein Glück ist, dass ich ein Fach an der Schnittstelle von geistes-und Naturwissenschaft vertrete, indem ab einem bestimmten Zeitpunkt tatsächlich Nachüberprüfbares geleistet werden muss und solche Auswüchse wie in den hier meistens dikutierten Fächern nicht enstehen können.
In meinem Studienjahrgang befanden sich unzählige gender- und sonstwie bewegte Revoluzzerdamen, sie alle haben es NICHT in die wissenschaftliche Karierre geschafft, die meisten nicht einmal bis zum Studienabschluss, sondern nur die, die tatsächlich am Fach und am Stduium selbst interessiert waren (ohne gender etc)… Es gibt Hoffnung.


Professorin in spe
4.9.2015 13:53
Kommentarlink

edit: Für mich gilt dies jedoch nicht” bezieht sich auf den Vorwurf der Trittbrettfahrerei.


Werner
4.9.2015 14:52
Kommentarlink

Daß die zwangsweise Beachtung von “gender” und “diversity” bei allen politischen Entscheidungen (was ist das überhaupt für eine lahmlegende Unverschämtheit?) nicht hierzulande beschlossen wurden, sieht man ja wohl schon an der Sprache, oder? Es muß sich also um den Import aus einem Fremden Lande handeln, und Chinesisch ist es nicht… Daß alles Reden nichts nützt, solange andere Leute die Entscheidungen treffen für die, die sie da reden lassen (bis jetzt; kann sich aber schnell ändern – nein, das ändert sich bereits). Und weil ich gerade am aufräumen bin:

Thomas Hoof schrieb bereits in den Manufactum Hausnachrichten im Sommer 2005:

Brüsseler Ein- und Aufmischungen.

Zeit ihres Bestehens trachtete die EU danach, alles Irdische jener Art von „Harmonisierung” zu unterwerfen, mit der schon der antike Herbergsvater Prokrustes für eine gleichbleibende, sprich norm- und bettgerechte Länge der Reisenden auf Kreta sorgte: Was zur kurz ist, wird gestreckt, was zu lang ist, wird gehackt, und was sich krümmt, das wird begradigt. Die Gurke hat es dabei bekanntlich besonders schlimm erwischt. Auch die Banane kam nicht ungestreckt davon.

Das sorgte für viel Spott und Heiterkeit auf Kleinkunstbühnen. Das Lachen vergeht einem freilich, wenn das wahlfrei gestellte Brüsseler Politbüro seine Rasenmähergesinnung vom Gemüse ab- und der gesellschaftlichen Statik zuwendet, wie jetzt z.B. der unterschiedlichen Mobilität von Kapital und Arbeit: Das erste huscht bekanntlich wieselflink und immer hungrig über alle Kupferdrähte dieser Welt, indes die zweite — beschwert mit den Lasten einer zweitausendjährigen Seßhaftigkeitsgeschichte — partout nicht weltläufig werden, sondern im Lande bleiben und sich redlich nähren will. Dieser vormodernen Schwerfälligkeit versucht die EU-Kommission nun Beine zu machen, indem sie die erstarrten Verhältnisse mittels einer „Dienstleistungsrichtlinie” aufmischt und dafür sorgt, daß möglichst viele ortsnahe Dienstleistungen demnächst von möglichst vielen ortsfernen Dienstleistern erbracht werden. Damit letztere dabei nicht durch die Unkenntnis örtlicher Rechtsnormen behindert werden, sollen sie nach den Vorschriften ihres Herkunftslandes werkeln können, was im Nebeneffekt gleich noch den Boden des Rechtsstaates gründlich umpflügt und unbegehbar macht.

Noch vor Inkrafttreten dieser bahnbrechenden Richtlinie machten die Metzger in Deutschlands Fleisch- und Schweinezentrum Oldenburg ihre Erfahrungen damit: 26.000 von Ihnen können Ihre Seßhaftigkeit nun auch tagsüber pflegen, weil angelernte Kollegen aus Polen die Arbeit für sie erledigen. Kritiker sagen voraus, daß die „Liberalisierung der Dienstleistungsmärkte” kaum etwas anderes begründen wird als ein — im schlechtesten Fall (wie bereits im Bauhandwerk) — mafiaähnlich-organisiertes — Tagelöhnertum. Sicher: Wasser vereist am Gefrierpunkt und gewinnt (wie „erstarrte Verhältnisse” überhaupt) seine Reg- und Schmiegsamkeit erst nach der Zufuhr von Energie zurück. Nur: Wer dabei mit dem Flammenwerfer hantiert, hat hinterher weder Eis noch Wasser, sondern nur noch geflüchteten Dampf und verkohlte Gefäße.

Und? War was? Nee, ne? Stimmt einen schon nachdenklich…

Davor schreibt er – als Unternehmer – daß nicht nur der Staat “Kundenbindung” anstrebt:

Jeremy Rifkin hat schon vor Jahren konstatiert, daß die Industrie mit Ingrimm darauf sinne, ihre Kunden sämtlich in Abonnenten zu verwandeln — mit leichtem Zugang, aber erschwerten Kündigungsbedingungen — eine These, der man mit Blick auf die wachsende Zahl von “Versorgungsverträgen” (mit E- und Wasser- Werken und allen möglichen Arten von „Service-Providern”) die Zustimmung kaum versagen kann.

Und zum Abschluß wieder mal mein Lieblings- Kampfblatt von Rechts:

Frankfurter Rundschau vom 13.04. ebenfalls 2005

Herrschaft der Heiligen

Aufregend an Entscheidungen ist, dass sie etwas versuchen müssen, was niemand kann: Zukunft festzulegen. Jede Organisation kann nur sich entscheiden. Alle anderen Faktoren festzulegen, die Erfolg oder Misserfolg einer Entscheidung beeinflussen könnten, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Dies musste der real nicht mehr existierende Sozialismus erfahren. Er versuchte, die Gesellschaft wie eine (in Zahlen: 1) Organisation funktionieren zu lassen, die jeder Zeit und in allen Fragen die einzig richtigen Entscheidungen trifft. Deshalb musste er regelmäßig am nächsten Tag die Porträts der Entscheider von gestern wieder abhängen.

Entscheidungen als alternativlos darzustellen ist eine traditionelle Führungstechnik. In Diktaturen wird sie exzessiv angewendet; hier sind es die Geschwister Propaganda und Terror, die das Auftreten anderer Optionen verringern sollen. In Demokratien stellt diese Führungstechnik einen Widerspruch in sich selbst dar – Helmut Kohl (CDU) hat ihn als Bundeskanzler bis zu seiner Abwahl „souverän” ignoriert -, weil die dreipolige Struktur aus Regierung, Opposition und öffentlicher Meinung die Existenz alternativer Entscheidungsmöglichkeiten als selbstverständlich unterstellt.“*

*oder vielmehr: vorgaukelt

Oder heißt es neuerdings: vorgauckelt?
Bin nicht ganz sicher.

PS: Findet man im Netz: “Heilige Herrschaft” oder “Herrschaft der Heiligen” heißt auf altgriechisch: Hierarchie


Werner
4.9.2015 15:12
Kommentarlink

Fundstelle: Hier toben sich gerade Karl Marx und Friedrich Engels darüber aus, daß jedwede Hierarchie auf Gedankenherrschaft beruhe:

https://books.google.de/books?id=oOdpBwAAQBAJ&pg=PT145&lpg=PT145&dq=herrschaft+der+heiligen+-+hierarchie&source=bl&ots=u8qfPb5dcc&sig=W4wba7apOCxdqi43r9u4-TOn0pc&hl=de&sa=X&ved=0CDQQ6AEwBGoVChMIuYme3rTdxwIVwUAUCh147wth#v=onepage&q=herrschaft%20der%20heiligen%20-%20hierarchie&f=false

Das Werk, geschrieben vor über hundert Jahren, gibt’s bei Amazon für’n Euro zu lesen. Is auch, wie alle MEW, schwere Kost, aber hier kurz rezensiert:

http://www.amazon.de/product-reviews/B00T4XG1MU/ref=dp_top_cm_cr_acr_txt?ie=UTF8&showViewpoints=1

Oh jeh. Was hat sich denn seit dem geändert? Oder: sind wir bereits wieder dabei, dort zu landen? Oder sind wir es bereits, und haben es, wie der Frosch im heißen Wasser, nur noch nicht gemerkt?


vortex
4.9.2015 15:16
Kommentarlink

@Paule

Zufall ist’s nicht, geplant allerdings auch nicht. Das “Hypergamie-Paradoxon” führt unweigerlich zum Zusammenbruch. Siehe Rom, die Osmanen, die alten Griechen, dreimal China usw.


Werner
4.9.2015 17:30
Kommentarlink

Ok, das geht jetzt weit vom Thema weg, aber ich habe mir die MMN ziemlich kluge Analyse von Th. Hoof noch einmal unter den heutigen Gegebenheiten betrachtet.

Das Lachen vergeht einem freilich, wenn das wahlfrei gestellte Brüsseler Politbüro seine Rasenmähergesinnung vom Gemüse ab- und der gesellschaftlichen Statik zuwendet, wie jetzt z.B. der unterschiedlichen Mobilität von Kapital und Arbeit: Das erste huscht bekanntlich wieselflink und immer hungrig über alle Kupferdrähte dieser Welt, indes die zweite — beschwert mit den Lasten einer zweitausendjährigen Seßhaftigkeitsgeschichte — partout nicht weltläufig werden, sondern im Lande bleiben und sich redlich nähren will.

Dieser vormodernen Schwerfälligkeit versucht die EU-Kommission nun Beine zu machen, indem sie die erstarrten Verhältnisse mittels einer „Dienstleistungsrichtlinie” aufmischt und dafür sorgt, daß möglichst viele ortsnahe Dienstleistungen demnächst von möglichst vielen ortsfernen Dienstleistern erbracht werden. Damit letztere dabei nicht durch die Unkenntnis örtlicher Rechtsnormen behindert werden, sollen sie nach den Vorschriften ihres Herkunftslandes werkeln können, was im Nebeneffekt gleich noch den Boden des Rechtsstaates gründlich umpflügt und unbegehbar macht.

Was nichts anders heißt als, daß die Arbeit dem Geld hinterherlaufen soll, und zwar hopp hopp, mit Lichtgeschwindigkeit. Hieß es damals nicht immer, man wolle auch mit Hilfe von Hartz IV den immobilen Arbeitslosen “Beine machen” und sie hinter dem Geld herjagen lassen?

Hat auch nur so halb geklappt, und jetzt mal unter dem Aspekt der größtmöglichen Böswilligkeit: Ihr wollt nicht? Dann holen wir eben alles, was mobil ist, Beine hat und es hierher schafft, ins Land, und nur um es euch zu zeigen, wieviel uns allein die damit gezeigte Mobilität wert ist, kriegen die das Doppelte für’s Nichtstun mit Kinder kriegen wie ihr, bis auch sie seßhaft geworden sind. So. Dann holen wir wieder neue herein, oder wandern ab. Denn es gilt das eherne Gesetz: Du sollst kein Moos ansammeln! Es sei nichts dein auf Erden, oh Unwürdiger.


Richard Müller
4.9.2015 18:07
Kommentarlink

Bitte nicht Herrn Professor Kutschera mit dem Compact-Magazin in einen Topf werfen. Kutschera vertritt die Ansicht, dass die Idee vom sozial konstruierten Geschlecht Unfug sei, Compact aber glaubt augenscheinlich genau daran, wenn einer ihrer Autoren in einem Buch davon faselt, der ESC-Sieg von Conchita Wurst sei von einer ominösen Verschwörerelite inszeniert worden, um dafür zu sorgen, dass sich weniger zwischengeschlechtliche Beziehungen bilden, um damit das deutsche Volk auszurotten. Das wäre aus der Sicht der empirischen Forschung nicht nur vollkommener Blödsinn, sondern ist natürlich auch astreine Naziideologie. Aktuell aus dem Handel geflogen dürfte Compact wegen seiner ebenfalls rechtsradikalen Thesen sein, nach denen Flüchtlinge eine Geheimwaffe der USA seien, um das deutsche Volk zu schwächen. Zusammengefasst: Mit der These der Umerziehung vertritt das Magazin selbst eine Genderauffassung, nur dass das Ziel nicht gutgeheißen wird. Zum Zweiten ist es ein rechtsradikales Blatt, dass sich immer wieder hart an der Grenze zur Volksverhetzung bewegt und sich von Chemtrails über “Israelkritik”/Antisemistismus bis hin zu Querverbindungen zur Reichsbürgerszene für keine Verschwörungstheorie zu schade ist


stefan h.
4.9.2015 18:37
Kommentarlink

Was ist denn da aud Spiegel Online los?
Ein kritischer Artikel über diesen Genderschwachsinn und die Kommentare scheinen nicht zensiert zu werden?!?

Habe ich was verpasst?


Paule
4.9.2015 19:29
Kommentarlink

@Richard Müller

Diesen Katalog gut abgearbeitet! https://www.danisch.de/blog/2015/09/03/derailing-ist-schwer-im-kommen/#comment-94998

Der Auftraggeber wird zufrieden sein. Vielleicht ist ja auch ein “Mitarbeiter des Monats des MfS Abt. Forum” drin.
Spott aus!

Gruß Paule


Gedöns
4.9.2015 21:43
Kommentarlink

Sicher erhält Kutschera auch ein Exemplar des Protokolls des vorgesehenen Gesprächs. Und irgendwann hat er dann Zeit zum Bücherschreiben wie dieser emeritierte Professor – gute Darstellung der Geschichte der Grünen!
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wider_den_gruenen_wahn
http://www.horst-demmler.de/
Ja, 50 Millionen vermeidbare Malaria-Tote durch die Ökofaschisten!
Da gibt es auch schon folgenden Witz: Drei rot-grün lackierte und drei braune Nazis ergeben ein SixPack …


CountZero
5.9.2015 10:24
Kommentarlink

@Professorin in spe:
> dass ich ein Fach an der Schnittstelle von geistes-und Naturwissenschaft vertrete

Welches denn? Psychologie?

Dass Du selber nach den Regeln spielen willst, ehrt Dich zwar. In der allgemeinen Misandrie insbesondere im ÖD dieser Tage hast Du aber – ob Du willst oder nicht – allein durch Deine Geschlechtszugehörigkeit schon Aufmerksamkeit. Als ich noch klein und naiv war, habe ich immer gedacht, der Feminismus wollte (Gleichberechtigung!) genau das überwinden…

S.a. hier.


Professorin in spe
7.9.2015 11:47
Kommentarlink

@CountZero

Ähmm..ich sagte ja, ein Fach, in dem tatsächlich etwas Nachüberprüfbares geleistet werden muss.. Träfe das denn auf Psychologie zu??


CountZero
8.9.2015 10:52
Kommentarlink

@Professorin in spe:
> Ähmm..ich sagte ja, ein Fach, in dem tatsächlich etwas Nachüberprüfbares geleistet werden muss..

Habichgelesen. Daher meine Frage.

> Träfe das denn auf Psychologie zu??

Bzgl. Studium: keine Ahnung. Bzgl. Forschung: Schwierig zu sagen, nach diesen letzten Versuchen, Studien zu reproduzieren. Kommt auch darauf an, was Du unter ‘Nachüberprüfbares’ verstehst.

Mir hat das evolutionsspychologische Buch von David Geary (‘Male, female. Evolution of human sex differences’) sehr gut gefallen. Er stellt auch konfliktionäre empirische Befunde sowie unterschiedliche Interpretationen anderer Forscher und seine eigene Einschätzung dazu dar, arbeitet unklare Befunde heraus (‘more research seems to be necessary to …’) und verwirft unbestätigte Hypothesen zugunsten von erfolgreichen. Also das, was Wissenschaftler tun. Demnach würde ich sagen: prinzipiell ja.

Vergleiche damit ein beliebiges Buch/einen beliebigen Artikel aus den Gender Studies. Da geht es um die ‘Entlarvung’ von (offenbar zweifellos vorhandenen, zumindest macht sich niemand die Mühe, Empirie dafür vorzubringen) Machtstrukturen und die ‘Befreiung’ der Unterdrückten (die per def. (!) überraschenderweise immer weiblichen Geschlechtes sind…). Argumente oder Einschätzungen werden nicht anhand ihres Wahrheitsgehaltes (gemessen an empirischen Befunden), sondern nach dem Unterdrückungsgrad desjenigen, der sie vorbringt, eingestuft (–> ‘Intersektionalität’). Wenn eine lesbische, schwarze Muslima, die in Armut lebt und deren Mann säuft aussagt die Erde sei eine Scheibe, dann ist dem viel mehr Gewicht beizumessen als wenn ein europäischer Sklavenhalter um 240 v.Chr. anhand empirischer Messungen und theoretischer Überlegungen den Erdumfang (Erde ~= Kugel) zu 41750 km berechnet.


Chrisi
8.9.2015 19:22
Kommentarlink

EinInformatiker
8.9.2015 23:08
Kommentarlink

Die Frage ist natürlich, ob und wie dieses System noch aus den Angeln zu heben ist, außer durch ein asynchrones (katastrophales) Ereignis. Ohne Unterstützung durch Politiker oder eine politische Gruppierung kann das sicher nicht klappen. Ich würde eher vermuten, dass man sich bis zu diesem Ereignis “fügen” muß (jeder auf seine Art). Bestand wird das System nicht haben, da ein System dazu auf Leistung basieren muß. Aber dass das System scheitern wird, ist leider kein Trost. Noch ist das System ja in Entwicklung und der Feminismus ist ja nicht seine einzige ideologische Grundlage. Vielleicht kann es sich noch lange als Versklavungsystem (also Versklavung der Arbeitenden durch die Schmarotzer) noch lange strecken. Vielleicht ist diese moderne Versklavung (jeder der etwas leistet unterliegt ihr) auch einfach der sich selbst organisierende Prozeß der modernen Massengesellschaft. Es ist schließlich weit gekommen und es ist vielleicht kein Zufall, wobei sich der Prozeß durchaus der bewußten Kontrolle entziehen kann, in dem Sinne dass bestimmte Organisationsprinzipien sich unter bestimmten Bedingungen quasi naturgesetzlich durchsetzen. Was abläuft durchschaue ich rational jedenfalls nicht mehr, auch wenn ich jedes einzelne Phänomen zumindest hinsichtlich seines Irrsinn erfasse.


Gast$FF
9.9.2015 8:28
Kommentarlink

@CountZero:
> Wenn eine lesbische, schwarze Muslima, die in Armut lebt und deren Mann säuft

Ne, ne, kein gutes Beispiel. Hier ist ja wohl ganz klar der Mann das Opfer. Erkennbar auch daran, dass er säuft.

Der Satz hätte vielleicht eher so beginnen müssen:
“Wenn eine lesbische, optisch unterprivilegierte Studienabbrecherin, die auch sonst nichts auf dem Kasten hat, und deren Butch säuft, aussagt…”


[…] Dammbruch an der Uni Kassel: Gender gegen Wissenschaftsfreiheit […]


Wolfgang T.
9.9.2015 12:15
Kommentarlink

halb OT.
über den Kommentar
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gender-debatte-gene-sind-staerker-als-gesellschaft-kolumne-a-1051882.html#ref=meinunghp
bin ich zum zitierten Evolutionsbiologen Axel Meyer gekommen.

http://www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/quantensprung-objektivere-kriterien-fuer-berufungen-von-professoren/3172080.html

“Die Berufungen in Deutschland haben gerade bei deutschen Forschern in den USA einen schlechten Ruf. Sie werden für nicht transparent, nicht objektiv und nicht fair gehalten. Das vermeintliche Gemauschel schreckt die wirklich guten Forscher ab – zu Recht.”

Kommt dir etwas bekannt vor?


C
9.9.2015 23:15
Kommentarlink

Die neue Hart aber Fair Sendung:
https://www.youtube.com/watch?v=uNJW7UP1eT8

Ach mensch Hadmut, schade das man dich dazu nicht einlädt! Ich denke die könntest du so in Grund und Boden argumentieren, zumal du ja wohl ein wenig mehr Ahnung von Gender hast. Wenn dann noch die Birgit Kelle dabei wäre, dann würde da wohl schon das niederschreien nicht mehr funktionieren.

Ich bin erstaunt darüber, dass man die Birgit Kelle nicht so leicht mundtot machen könnte. Da waren kritische Äußerungen durchaus möglich gewesen. Allerdings wundere ich mich, wieso die alle da noch ein zweites Mal erschienen sind. Die Vergütung war wohl doch größer als die Tatsache, dass es irgendwie lächerlich war, die Sendung ein “zweites Mal” zu drehen.

Der Grüne hat zwar nicht viel gesagt, aber er hat sich eigentlich recht neutral verhalten (zur Überraschung), denn der unterscheidet ja auch zwischen “Gender Mainstreaming” und “Gender Studies” und hat den Sachverhalt so zumindest korrekt dargestellt. Die Beispiele allerdings waren so ausgelegt, dass sie nur positiv (oder in dem Sinne, der Sache förderlich) waren. Gamergate war jetzt ja doch ein wenig etwas anderes, als der das dargestellt hatte.

Mein Fazit ansonsten: Ich fand die Sendung ziemlich seicht und eigentlich total überflüssig. Kein Erkenntnissgewinn, nur ei ei ei. Und eine Reihe von Frauen die sich ja ganz verletzt fühlen (scheinbar). Selbst nach einer Stunde ging es immer noch darum, dass Plasberg ja so viele Fehler gemacht hat und die vorige Sendung ja so schlimm war… naja.


CountZero
10.9.2015 8:45
Kommentarlink

@Gast$FF:
Stimmt 🙂

@C
> Ich fand die Sendung ziemlich seicht und eigentlich total überflüssig. Kein Erkenntnissgewinn, nur ei ei ei.

Ich habe das ‘Rematch’ nicht gesehen, aber die erste Sendung hatte ich bereits so in Erinnerung, wie Du die zweite beschreibst. Bis auf das mit dem ‘verletzt fühlen’.



C
23.9.2015 19:03
Kommentarlink

Noch mal ein weiterer Kommentar zu Hart aber Fair. Mal etwas lustiges. Die Fems beschweren sich über Krawall:

http://www.aliceschwarzer.de/artikel/alice-schwarzer-ueber-hart-aber-fair-330501

Wer Ironie findet, darf sie behalten :).