Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Contergan 2.0: größer, heftiger, unsichtbar?

Hadmut
4.6.2015 21:58

Haben wir vielleicht was übersehen?

Ein Leser schickt mir gerade zwei Links auf den Essay I’m a liberal professor, and my liberal students terrify me (hier und hier) eines College Professors, der unter dem Pseudonym Edward Schlosser schreibt.

Er beschreibt, dass seine Studenten so verblöden, dass er inzwischen Angst vor ihnen hat.

Die fragen nicht mehr nach wahr oder falsch, sondern nur noch danach, ob es ihnen emotionales Unwohlsein beschert oder nicht.

Berichte dieser Art häufen sich. Wir hatten hier im Blog schon Berichte über die Jura-Professorin, die kein Sexualstrafrecht mehr lehren kann, und Studenten, die sich an den Universitäten „Safe Spaces” einrichten – mit Spielknete und Hundewelpenbildern an den Wänden. Wie im Kindergarten.

Oder wie Zombies.

Den rationalen Teil im Hirn total weggeschossen, dafür der emotionale überwuchert wie ein Krebsgeschwür.

Warum aber häufen sich diese Berichte?

Und warum scheint das so stark alters- und generationsspezifisch zu sein?

Nun ist eine Korrelation bekanntlich keine Kausalität, aber deutet oft auf eine solche hin. Und viele Phänomene, die einer Kultur, der Psyche, der Wetterlage, irgendwelchen Moden zugeschrieben haben, haben nicht selten einen realen Auslöser.

Mir kommt immer öfter der Gedanke, dass das vielleicht mit irgendwelchen subtilen Veränderungen in der Hirnstruktur zusammenhängen könnte. Je mehr ich mich mit dem Gender-Nonsens und dessen Irrtümern und Falschbehauptungen auseinandersetze, desto mehr Artikel über genetische und hormonelle Ursachen menschlichen Verhaltens und menschlicher Charakterzüge habe ich gelesen und gesammelt.

Wenn man aber – wie ich – den Standpunkt vertritt, dass geschlechtsbezogenes Verhalten (und damit vermeintlich eigenwilliges oder kulturell anerzogenes Verhalten) in wirklichkeit durch Gene, Hirnstrukturen und Hormone gesteuert werden, muss man dann nicht zwangsläufig mindestens den Verdacht haben, dass auch diese Verhaltensmuster durch irgendwelche Hirnstrukturen organisch bedingt sind?

Oder anders gesagt: Widerspricht man sich nicht selbst, wenn man Genderismus für falsch hält, weil wir eben nicht alle gleich geboren und dann nur kulturell geknetet werden, aber Genderismus selbst dann zugesteht, nur ein kulturelles Zeitgeistphänomen zu sein? Muss man nicht konsequenterweise zumindest in Betracht ziehen, dass diese plötzliche Genderismus-Welle organische Ursachen hat?

Könnte es sein, dass die Leute nicht einfach nur dumm erzogen oder durch Helikoptereltern verhätschelt sind, sondern tatsächlich irgendeinen Baufehler im Hirn haben, der das Emotionale krankhaft überbetont oder das rationale irgendwie dämpft oder unterdrückt?

Welche organischen Ursachen könnte es haben, dass plötzlich ganze Generationen von begeisterten fanatischen Idioten nachwachsen, die sich plötzlich darüber freuen, wie dämlich sie sind?

Da würden mir einige einfallen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass das Idiotinnenphänomen besonders bei unter 35-jährigen grassiert, sich aber auf die „westliche Welt” konzentriert. Was kam im Zeitraum um 1980 in den westlichen Ländern – und nur da – in Gebrauch?

Könnte es vielleicht etwas Erbgutveränderndes sein? Umweltgifte? Weichmacher in Kunststoffen? Radioaktivität? Medikamente? Vielleicht ein Virus? Ich habe gelesen, dass in der Medizin die Auffassung vertreten wird, dass Viren nicht nur Krankheiten im üblichen Sinne verbreiten, sondern auch – unbemerkt – DNA-Stücke transportieren und einpflanzen können, was ein Variationsmechanismus der Evolution gewesen sein soll. Garantiert ja aber noch nicht, dass das dann immer eine Verbesserung ist.

Oder etwas, was nicht das Erbgut selbst verändert, aber die Ausbildung des Embryos?

Denkt mal an Contergan. Das kam auch in Mode, und auf einen Schlag waren plötzlich Missbildungen da. Es haben sich einfach Körperteile nicht richtig ausgebildet. Wegen eines vermeintlich harmlosen Beruhigungsmittels für Schwangere.

Wäre es möglich, dass es ähnliche, nur unbemerkte Effekt gibt, die auf irgendwelche Medikamente zurückzuführen sind, die ein großer Teil der Bevölkerung seit etwa 1980 eingenommen hat? Irgendein künstlicher Süßstoff? Irgendein Zusatzstoff? Treibstoffadditive? Holzschutzmittel? Pflanzenschutzmittel? Vielleicht in der Kleidung?

Eine Schwierigkeit dabei ist, die das aber auch eingrenzen helfen könnte, der Umstand, dass der Gender-Effekt ja mehr oder weniger in allen Bereichen des ehemaligen West-Europa auftritt, stark auch in Skandinavien, aber aus dem Bereich des ehemaligen Ostblocks anscheinend nur in der ehemaligen DDR – da aber wohl sehr stark.


118 Kommentare (RSS-Feed)

michael
4.6.2015 22:05
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Ganz klar: Chem-Trails! Und die hat’s eben nur ein Stück über die Zonengrenze geweht 🙂


Fredi
4.6.2015 22:06
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Ganz eindeutig Chemtrails. Muss man wissen.
Ich sehe da einen großen Zuwachs unter den, nun ja, /interessanteren/ Blogkommentatoren auf dich zukommen 😀


Hadmut
4.6.2015 22:09
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Ich sag’s Euch nur ungern, aber:

Chemtrails sind nur ein Hoax.

Contergan und Agent Orange waren real. Sowas gab’s wirklich und die Folgen sind auch da.


rleo
4.6.2015 22:24
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“Oder etwas, was nicht das Erbgut selbst verändert, aber die Ausbildung des Embryos?”

Ist es das?
Nur ein Beispiel, aber nur Lokalpresse:
> http://www.lr-online.de/nachrichten/Tagesthemen-Crystal-ueberschwemmt-die-Lausitz;art1065,5025392

Wie es weltweit ausschaut, weiß ich nicht.


Peter
4.6.2015 22:26
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So wie verbleites Benzin und Gewalt?
http://grasbeisserforum.de/index.php?topic=1075.0


Klaus
4.6.2015 22:33
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Es könnte da schon einen Zusammenhang geben, z.B. der medizinische Fortschritt.

Das fängt z.B. mit dem Kaiserschnitt an, jetzt können Frauen sich weitervermehren, deren Geburtskanal eigentlich zu klein ist.

Geht weiter z.B. zu den Frühgeburten, die immer bessere Überlebenschancen haben. Frühchen (ab einen gewissen Alter) sind aber später keine “normalen” Erwachsenen. sie haben weniger “Gehirnfaltungen”.

Und endet dann wohl mit der künstlichen Befruchtung (jeglicher Art) wo zwei Menschen ein Kind bekommen, dass sie normal nicht bekommen würden. Auch hier sind die Langzeitwirkungen bei weiten nicht erforscht.

Diese Liste läßt sich beliebig verlängern, z.B. mit Wachstumshormonen, die seit ca. 30 Jahren (oder warens 35) verabreicht werden.

Eine weitere Urache ist die moderne Bautechnik. Schäume wo hin man sieht. Ein Fenster sauber einpassen, ach was, paar Keile und viel Bauschaum. Tepichboden angeklebt usw.

Die ärmeren Länder können sich viele dieser Techniken erst gar nicht leisten.

Ach ja die Nahrungsmittel, Medikamentation von Kindern könnt ich noch anführen…

cu


Hadmut
4.6.2015 22:45
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> Ein Fenster sauber einpassen, ach was, paar Keile und viel Bauschaum. Tepichboden angeklebt usw.

Ja.

Ich bin mal nur dran vorbeigelaufen, wie einer mit einem Kleber, der wie Pattex auf Speed roch, Kunststoff-Noppenboden verklebt hat. Da hab ich echt ne Dröhnung bekommen, nur vom Vorbeigehen.


Anonymous Coward
4.6.2015 22:38
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Dies bezüglich habe ich eine These.
Hoffe es passt hier.
Dabei geht es nicht um Viren oder Chemie, sondern
um Information bzw. das Internet.

Das Internet bietet eine massive Menge an emotionalen Informationen,
die interessant sind. 9gag ist ein gutes Beispiel.
Da werden hauptsächlich Memes, Bilder und
Kommentare gepostet.
Es gibt dort auch Posts die zeigen, dass die Leute
davon sehr abgelenkt werden (Ich will studieren
stattdessen browse ich aber die ganze Zeit 9gag).

Bei dem Inhalt der Posts geht es größtenteils um Emotionen,
wodurch der Betrachter entsprechende Hirnareale trainiert.
Hinzukommt, dass eine solche Nutzung relativ viel Energie
verbraucht, da ständig etwas neues kommt.

Dies könnte letzlich den Effekt haben, dass andere
Teile vernachlässigt werden. Zudem könnten emotionale Areale
von sich aus aktiver werden, wenn es zur Situation kommt,
dass man sich nicht mit emotionalen Information beschäftigt.


Gedöns
4.6.2015 22:41
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Da muß man mal die Russen fragen, ob sich der Wille zum Konstrukt des Kommunismus, der 70 Jahre völlig abgeschottet wirken konnte, bereits genetisch unauslöschbar verfestigen konnte. Oder ob der Lebensentwurf der völligen Armut, der seit wohl ewigen Zeiten in Afrika herrscht, schwieriger wieder zu eliminieren ist, als gegenwärtig solche Nebensächlichkeiten wie die vermeintliche Realität einer Gebärmutter.


Emil
4.6.2015 22:47
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> Was kam im Zeitraum um 1980 in den westlichen Ländern – und nur da – in Gebrauch?

Weibliche Hormone im Trinkwasser. Ursache sind die Ausscheidungen von Frauen, die die Pille nehmen.


Basti
4.6.2015 22:49
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Die Pille wurde zwar schon vor 1980 eingeführt, aber sie hat mit Sicherheit sehr großen Einfluss auf das Verhalten der Frauen und vermutlich indirekt auf das Verhalten der Männer. Darüberhinaus kann man sicher sein, dass die Pille die Partnerwahl stark beeinflusst, so dass die Kinder nicht mehr optimalste (wie von der Natur vorgesehen) Genanlagen besitzen. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass dies (zumindest teilweise) die allgemein zu beobachtenden Verblödung der Bevölkerung erklärt.


kardamom
4.6.2015 22:53
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Nee, nix von wegen genetisch…

Alles anerzogen!

60er Jahrgang: Mindestens noch zwei Geschwister. Alle Kinder in einem(!) Kinderzimmer. Struggle im Kinderzimmer. Wer jammern kam bei Mama, bekam noch extra eine auf den Arsch wegen Jammern/Petzen/Mama-Stören. So was stärkt die Frustrationstoleranz ungemein. Strafe folgte auf dem Fuss. Gern auf den Arsch. Nix Familienkonferenz erst am Abend und dann noch Bewährungsstrafen. Auch so was stärkt die Frustrationstoleranz ungemein.

Fernsehprogramm? Startete erst um 16.00 h und zum Abendessen wurde wieder abgestellt. Maximum drei Programme – evtl. noch einen Ausländischen, wenn man grenznah wohnte. Da musste und wusste man sich noch selbst unterhalten können. Schlimmstenfalls Leihbücherei.

Draussen spielen? Aber klar – aber um 6 biste wieder zuhause. Knie aufgeschürft? Spucke drauf und nicht mehr dran denken.

90er Jahrgang: In der Regel Einzelkind mit eigenem (!) Kinderzimmer und eigenem TV. Endlos viele TV-Programme, ab 5.30 h morgens hat RTL II schon Kinderprogramm.

Mama ist immer da – persönlicher Helikopter. Frustration ist immer schlimm. Wenn Lehrerin/Kindergärtnerin/Dozent/sonstwer Kinder frustriert, kommt Mama/Papa mit Rechtsanwalt.

Draussen spielen? Nur, wenn Mama oder Kindersitter mitkommt. Alleine draussen geht gar nicht!!! Knie aufgeschürft? Sofort Unfall-Notaufnahme am Uni-Spital!

Direkte Kritik? Geht schon mal gar nicht – allenfalls: “…hat noch gaaanz viel Entwicklungspotential…”

Nee, nix genetisch, nix Phtalate – alles “home-brew”, oder wie es damals hiess: “Wie man sie zieht, so hat man sie!”


Hadmut
4.6.2015 23:27
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> Draussen spielen? Aber klar – aber um 6 biste wieder zuhause. Knie aufgeschürft? Spucke drauf und nicht mehr dran denken.

Hehe, stimmt. Ich hatte mal so ein paar Kinder-Jahre, in denen ich eigentlich fast immer Schorf auf den Knien hatte, weil sie von irgendwas aufgeschürft waren. Blutige Knie nach dem Spielen waren irgendwie Standard.


Jim
4.6.2015 22:54
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@ Herr Danisch

Ich denke ich hab es!

Ich erlaube mir mal den Wikipediaartikel http://de.wikipedia.org/wiki/Antibabypille#Geschichte hier einzukopieren. Ich denke dann geht ihnen ein großes Licht auf. Denn die zeitliche Korrelation ist beeindruckend. Leider kann ich nichts extra unterstreichen aber ich markiere mal rellevante Punkte mit: (!!!)

Auch der Bezug zur DDR ist interessant. Zudem die Tatsache das gesellschaftliche Entwicklungen immer 5-10 Jahre brauchen. Siehe: ” 1976 verhüteten drei Viertel der 18- und 19-jährigen Frauen mit der „Pille“.”

Dann benötigt es am Ende auch noch Zeit bis über die Bodendurchdringung der Weg wieder zurück ins Trinkwasser genommen wird. Ab dann sind auch Männer betroffen, aber bei Frauen muss das einen geradezu einen hormonellen “runnaway” auslösen. Siehe Termal runnaway – dann versteht man das Prinzip. Denn wer kontrolliert den schon den Hormonstatus im Blut? 😉 Keiner. Gar keiner. Muss man sogar Privat bezahlen. Macht man i.d.R. bei Lustverlust. Kontrolle existiert faktisch nicht! Die Pillen verschreibt man aber ins Blaue und eine Kontrolle ist schlichtweg inexistent. In keinem Krankenhaus gibt man Medikamente ohne das Blutbild entsprechend im Blick zu behalten – jedenfalls nicht auf der Intensiv. Ich hab da so meine Erfahrungen. 😉 Das villeicht mal als wichtiger Hinweis.

Und jetzt fragt man sich… ok. Aber Ergbut? Oh ja! Der Wortlaut hier finde ich geradezu alarmierend! http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_gebaermutterkoerperkrebs-ursachen_343.html

–> “…lange anhaltender und hoher Östrogeneinfluss auf den Körper mitverantwortlich…”

______________________

Entwicklung und Vermarktung

1921 publizierte der Innsbrucker Physiologe Ludwig Haberlandt als Erster ein Konzept der hormonellen oralen Kontrazeption. Bevor er seine Entdeckungen praktisch umsetzen konnte, starb Haberlandt 1932 im Alter von 47 Jahren.[2] 1951 synthetisierten der 1939 aus Wien in die USA emigrierte Chemiker Carl Djerassi und Luis E. Miramontes als Forscher des Pharmazieunternehmens Syntex mit Norethisteron das erste synthetische oral aktive Gestagen. Mit Norethynodrel des für Searle tätigen Frank B. Colton folgte kurz darauf ein zweites. Auf dieser Grundlage entwickelten Gregory Pincus und John Rock, unterstützt durch die Frauenrechtlerin Margaret Sanger, Enovid, das Searle ab 1957 zunächst als Präparat gegen Menstruationsbeschwerden vermarktete. Am 23. Juni 1960(!!!) erfolgte dann die offizielle Zulassung der FDA als Verhütungsmittel und am 18. August kam Enovid in den Vereinigten Staaten als erste Antibabypille auf den Markt.[3][4] Ihre erste Antibabypille Anovlar brachte die Berliner Schering AG zuerst im 1. Januar 1961 in Australien und zum 1. Juni des gleichen Jahres in Deutschland(!!!) auf den Markt.[5] Deren Zusammenstellung basierte auf Untersuchungen des belgischen Gynäkologen Ferdinand Peeters. Im Vergleich zu Enovid war dieses Medikament deutlich zuverlässiger und zeigte weniger Nebenwirkungen.[6] In der DDR(!!!) wurde die Antibabypille von Karl-Heinz Mehlan eingeführt, unter dem Namen Ovosiston produziert und ab 1965 kostenlos(!!!) verteilt.

Moralische Standpunkte

Die Antibabypille war im Nachkriegsdeutschland umstritten und kollidierte mit den damaligen Moralvorstellungen.(!!!) Schering führte sie daher als „Mittel zur Behebung von Menstruationsstörungen“ ein. Sie wurde zunächst nur verheirateten Frauen verschrieben.(!!!)

Manche Religionsgemeinschaften, etwa die römisch-katholische Kirche, lehnen die Verwendung oraler Kontrazeptiva (und anderer künstlicher Verhütungsmittel) aus moralischen Gründen ab,[7] auch wenn diese Position nicht von allen ihren Mitgliedern geteilt wird. In seiner Enzyklika Humanae vitae vom 25. Juli 1968 an die Katholiken vertrat Papst Paul VI. die Meinung, „dass jeder einzelne eheliche Akt (quilibet matrimonii usus) nur dann sittlich gut ist, wenn er für die Weitergabe des Lebens offen bleibt“. Stattdessen werden den Ehepartnern gegebenenfalls die Methoden der natürlichen Familienplanung empfohlen.

Auswirkungen auf die Gesellschaft

Der Economist bezeichnete die Antibabypille als die Erfindung, die das 20. Jahrhundert maßgeblich prägte. 1965, fünf Jahre nach der Erstzulassung, wurde sie in den USA bereits von 41 % der verheirateten Frauen unter 30 Jahren verwendet.(!!!) Erst 1972 wurde durch die Entscheidung im Fall Eisenstadt v. Baird auch unverheirateten Frauen in den USA der Zugang ermöglicht. 1976 verhüteten drei Viertel der 18- und 19-jährigen Frauen mit der „Pille“.[8](!!!)

Weniger starke Effekte in dieselben Richtungen habe der Zugang zum Schwangerschaftsabbruch gehabt.[8]

Mit der Einführung der Antibabypille ist ein markanter Abfall der Geburtenraten in vielen Industrienationen zu beobachten, der oft als Pillenknick beschrieben wird.


Alex L.
4.6.2015 23:02
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> Weibliche Hormone im Trinkwasser. Ursache sind die Ausscheidungen von Frauen, die die Pille nehmen.

Kriege ich von meiner Frau, tätig in der Pharmaindustrie, auch zu hören.

Es gibt wohl einige Untersuchungen dazu, z.B. Geschlechterwechsel bei Fischen:
http://news.nationalgeographic.com/news/2007/05/070521-sex-fish.html


Hm, da kämen dann eigentlich nur Stoffe wie Weichmacher in Kunststoff-Krempel – “Plastic Planet” läßt grüßen – und so Dinge wie Aluminium in Deos usw. in Betracht. Additive bei Treibstoffen erinnern an die Chemtrail-Szene, aber bei Pflanzenschutzmitteln gibt es ja mit Roundup & Co. so einiges am Markt. Ich denke aber, die Hirnerweichung ist eher den Medien, der Politik und Propaganda zu verdanken…


Der (r)echte Staat
4.6.2015 23:09
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Das fällt mir auf die schnelle ein und dazu gegoogelte Links:

Aspartam – Verbreitung via NutraSweet ab 1981; http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Estrogene&redirect=no

Medikamente im Grundwasser seit Jahrzehnten; http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/rueckstaende-die-grundwasser-zeitbombe-aus-dem-arzneischrank-a-465079.html .

Massentierhaltung (inkl. stärkerer Behandlung via Antibiotika etc.) in Ausmaßen wie nie zuvor; “… Von 1961 bis 2000 ist die globale Fleischproduktion um mehr als 350 % und die Milchproduktion um knapp 175 % gestiegen,…” http://de.wikipedia.org/wiki/Intensivtierhaltung.

Bei gleichzeitig ansteigendem Konsum von Medikamenten und Psychopharmaka (im “Westen”); http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/oecd-studie-menschen-aus-reichen-laendern-nehmen-mehr-antidepressiva-a-934761.html

Dazu die moderne Ernährung mit allen möglichen Zusatzstoffen statt den darauf abgebildeten frischen Früchten. Kühlregale voller Fastfood und “schnelles Essen” gab es 1980 nicht so wie heutzutage – die Mikrowelle gab es nicht und die Auswahl an Fertig-Menus war sehr beschränkt. Bei der Nahrung werden durch künstliche Geschmacksstoffe die Konsumenten (teils extreme) Geschmäcker vorgegaukelt. Kinder, welche vermehrt künstliche Geschmacksstoffe konsumieren, werden auch im späteren Leben künstliche Geschmacksstoffe bevorzugen. Ob das Verhalten negativ ist, kann sich jeder selbst ausmalen.

Vielleicht ist es ein Mix aus alledem. Dazu noch 24h Fernsehen auf hunderten Kanälen, Internet in der Hosentasche, gesellschaftliche absolute Anpassungspflicht/Hörigkeit und das Ego funktioniert wie ferngesteuert.

BTW: Der Zeichner Jean Giraud (Moebius) hat schon um 1980 in (mehreren) Science-Fiction-Comics dargestellt, daß die zukünftige Menschheit androgyn (=gendermäßig ohne Geschlecht) existieren wird – verblüffend wie eine Fiktionen Jahrzehnte später real werden.


Gedöns
4.6.2015 23:26
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Unsinn, die Pille gab es auch in der DDR ab 1965:
http://de.wikipedia.org/wiki/Antibabypille#Entwicklung_und_Vermarktung
und man kann sogar (kurzfristig) die Geburtenrate schlagartig erhöhen:
http://www.sozialpolitik-aktuell.de/tl_files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Familienpolitik/Datensammlung/PDF-Dateien/abbVII1a.pdf
dazu muß jedoch ein reiches Land vorliegen und der politische Wille da sein (hat nicht mal links-grün bei Regierungsgewalt: ewig meckern können und Zuwanderer holen ist wichtiger – und außerdem pfui: Mütter fördern, allein schon der Begriff „Mutter“ …).


Gedöns
4.6.2015 23:43
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@Basti
Jedenfalls kann bei einer Samenspende oder (noch verbotener (Eizellen-)Leihmutterschaft) keiner den anderen real riechen. Das soll ja auch eine große (evolutionär wichtige?) Rolle bei der Partnerwahl spielen. Und der „Duft der Frauen“ dürfte einen richtigen Schwulen sowieso anwidern, oder?
Egal, als Forschungsthema sowieso nazi – also verboten.


David
4.6.2015 23:57
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Chemische Substanzen, die die Leute in Gender-Zombies verwandeln? Lässt sich nicht ganz ausschließen, andererseits gab es immer schon Weirdos und andere durchgeknallte Typen mit bescheuerten Ideen. Etliche Gender- und Feminismus-Apologeten wie Pusch oder Lenz sind auch im Rentenalter.

Ich wäre aber dafür, dass man die ganze Brut einfach mal in den Kernspintomographen steckt und schaut, ob da gehäuft Hirndefekte sichtbar werden und die nötigenfalls in die Klapsmühle steckt.


Ron
5.6.2015 0:00
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Man darf sich Hirnstrukturen nicht so gänzlich fest vorstellen, dass ein Teil der Leute gezielt auf Gender gepolt sind. Was sein kann, dass Leute für gewisse Denkmuster empfänglich sind und das Genderismus momentan das eben aktuellste und hippste Modell ist, auf das diese Leute momentan fliegen. Wäre 1933 vielleicht was anderes gewesen…


S
5.6.2015 0:02
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> Könnte es sein, dass die Leute nicht einfach nur dumm erzogen oder durch Helikoptereltern verhätschelt sind, sondern tatsächlich irgendeinen Baufehler im Hirn haben, der das Emotionale krankhaft überbetont oder das rationale irgendwie dämpft oder unterdrückt?

Eine psychische Störung, die dieser Beschreibung ähnelt, könnte die Borderline-Persönlichkeitsstörung sein. Vermutlich kommt von dort auch die Begrifflichkeit des “triggern”, die ja vor einem halben Jahr Gegenstand von einem Blogtext war.

Es ist natürlich denkbar, dass Umweltfaktoren bei gesellschaftlichen Phänomenen eine Rolle spielen könnten. Allein Zigaretten und Alkohol können, wenn sie während der Schwangerschaft konsumiert werden (was leider oft der Fall ist), beim Kind verschiedene (Hirn)schäden auslösen.

Allerdings halte ich es für unwahrscheinlich, dass sich gesellschaftliche Strömungen befriedigend mit organischen Faktoren erklären lassen. Es gab in der Geschichte weitaus krassere Bewegungen als den Genderismus (z. B. Kommunismus, Faschismus) bei denen dies, soweit ich weiß, auch nicht der Fall war.


toff
5.6.2015 0:35
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Aus dem Artikel:

“But part of the female professors’ shtick was the strong insistence that harassment victims should never be asked for proof, that an enunciation of an accusation is all it should ever take to secure a guilty verdict. The identity of the victims overrides the identity of the harasser, and that’s all the proof they need.”

Der ganze Quatsch ist doch für fast alle Menschen als Irrsinn zu erkennen.
Dieser Irrsinn ist – typisch für, ich will es mal “besonders weibliche Gehirne” nennen. Viele Ehemänner z.B. kennen doch die unlogische, manipulative, ja groteske und unsachliche Argumentationsweise, die gewisse Frauen in gewissen Phasen absondern.
Das kann so grotesker Blödsinn sein, aber so emotional gezielt unter der Gürtellinie, daß Männer frustriert etwas kaputtschlagen, flüchten oder gar die Frau schlagen.
Diese Art des Streits, der Diskussion, der Versuche, sich durchzusetzen, diese “Argument”ationsweise kommt AUSCHLIESSLICH bei (einigen mehr, anderen weniger) Frauen vor, und sie macht Männer ob der Unlogik und bizarren Gedankengänge fuchsteufelswild und wütend.

Und die im Artikel geannten Ansichten/Forderungen der Studentinnen und linken Professorinnen sind genau dieser Art:

Argumente sollen nichts zählen, nur persönliche Gefühle zählen.
Wissenschaft und alles damit zusammenhängende ist zu verurteilen, weil sie fast nur von weißen Männern geschaffen wurde.
Bei sexueller Belästigung oder Vergewaltigung soll auf Beweise und Verteidigung verzichtet werden, Männer sind automatisch und unwiderleg- und unwiderrufbar schuldig und müssen verurteilt werden, wenn eine Frau einfach derartiges behauptet – oder nur persönlich FÜHLT, daß es so war.

Diese Ansichten machen den Leser doch schon beim bloßen Betrachten der Zeilen empört, wütend – hier wird ganz typisch große emotionale Aktivität erzielt. Genauso wie bei nach sehr ähnlichem Schema verlaufenden Streitigkeiten und “Diskussionen” mit Ehefrau oder Freundin.

Derartige Ansichten stoßen aber nicht nur Männer brüsk ab. Sie sind auch bei Frauen auf Ablehnung treffend, denn nur ein sehr kleiner Teil der Frauen ist so “hyperfeminin” im Denken. (Umgekehrt: Ein hypermaskulines Gehirn ist ja fast gar nicht mehr emotional, bzw. hat große Probleme in dem Bereich – siehe Autisten).

Ich vermute, daß es darum geht:

“This is terrifying. No one will ever accept that. And if that becomes a salient part of liberal politics, liberals are going to suffer tremendous electoral defeat.”

Die geschickten Propagandisten der Konservativen taten und tun ihr Bestes, um Linke eng im Wählerbewusstsein mit diesen scheußlichen Meinungen und Menschen zu verknüpfen und so dafür zu sorgen, daß “liberals” (in den USA gibt es praktisch ja nur zwei Parteien) aus Abscheu nicht gewählt werden; damit dies funktioniert, werden diese Genderirren und Ähnliche mit Steuergeldern unterstützt (davon gibt es reichlich) und dafür gesorgt, daß dieser Gedankenschmutz möglichst in den Medien immer und immer wieder breitgetreten wird, damit es auch die Wählerschaft sicher erfährt – es wirkt ja treffsicher, wo immer es auftaucht – in allen Artikelkommentarforen herrscht zu ca. 90% extreme Ablehnung, ja offener Hass gegenüber diesen Leuten.
Und dann wählt man eben eher nicht grün oder rot, sondern “vernünftigere” Parteien, in den USA dann eben die Republikaner.

Ich halte es nämlich für völlig ausgeschlossen, daß Leute, wie sie bei den Gender- und Feministen usw. anzutreffen sind,
die geistigen Fähigkeiten, das Geld und den massenhaften Medienzugang besitzen, um sich und ihren Irrsinn so herauszustellen.
Daher bin ich sicher, daß es sich um eine Aktion der politischen Gegenseite handelt, die ihren Gegnern nicht nur das Seil reicht, mit dem sie sich hängen, sondern auch noch Ideenlieferant usw. sind.

Auch sollte man in den USA die Universitätslanschaft nicht mit der unsrigen verwechseln:
Ein guter Teil der Unis dort sind viel mehr Geschäft als Bildungseinrichtung – man will immer mehr Studenten anziehen, weil
die sehr viel zahlen. Und viele Studenten bedeutet Masse, und mit der Masse kommt, naja, eher der Pöbel und… Minderbegabte.
Aber dank Krediten bringen die alle Säcke voll Geld mit. Und dann bietet man halt an, was die interessiert und die verstehen, also Gender Studies, Women Studies, Black Studies, Studio Art usw. – natürlich gehen diese Studentenmassen schnurstracks in die Arbeitslosigkeit, beschwert mit ihren Studienkrkediten. Aber der Uni kann das egal sein, die sind dann fertig mit denen, aber die Milliarden an Studiengebühren sind noch da.
All dieser Irrsinn ist nämlich auf diese “Pöbelstudienfächer” beschränkt – im MINT-Bereich, dort wo man echte Fähigkeiten haben muss, gibt es praktisch null von diesem Irrsinn. Und MINT läuft in den USA richtig gut, die meisten Innovationen und Nobelpreisträger kommen von dort.

Die Studentenmassen, die diesen Studierendenpöbel stellen, und dann mit ihren B.A. of Women Studies etc. zu Millionen die Unis verlassen, die können einem schon mal leidtun – denn sie werden aus einem sehr hohen Wolkenkuckucksheim auf den Boden der Realität aufschlagen. Mit Glück werden sie Burger braten.


Manfred P.
5.6.2015 0:39
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Weiß ich nicht.

Angenommen, ein fiktiver totalitärer Staat verbietet jedweden Mathematik- und Schreibunterricht.

Wer Mathe oder Schreiben lehrt und dabei erwischt wird, wird auf der Stelle erschossen.

20 Jahre später wundern sich manche, dass niemand mehr rechnen, geschweige denn Algebra oder Analysis kann. Und auch nicht schreiben.

Dann spekuliert einer über Umweltgifte, die die Leute genetisch so verändert haben, dass sie kein Mathe mehr können…

Auch das Verarbeiten der eigenen Gefühle ist eine Fähigkeit, die erlernt werden kann, oder muss. Da ist nichts genetisches dran, höchstens die Fähigkeit, die Fähigkeit zu erlernen.

Entweder passiert das in der Kindheit automatisch durch passende Vorbilder, oder eben nicht. Im Regelfall haben die meisten Leute ziemliche Probleme damit, ihre Emotionen zu regulieren. Die fangen dann an zu saufen, oder nehmen Drogen, oder was weiß ich noch alles. Geschenkt.

Ich meine, dass das Temperament eine genetische Sache ist. Trotzdem können Leute, die lebhaft und extrovertiert sind, ihre Gefühle ziemlich gut im Griff haben, während ein Phlegmatiker nach außen hin ruhig erscheint, innerlich aber kocht und kurz vor der Explosion steht.

Emotionales Selbstmanagement ist lehr- und lernbar, aber nicht einfach zu haben. Deswegen scheint es leichter, allen verbieten zu wollen, etwas zu äußern, was einem vielleicht nicht passt, um so aufwühlenden Emotionen aus dem Weg zu gehen, die man nicht bewältigen kann.


peter
5.6.2015 0:42
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Ich bleib dabei: natürliche Degeneration. Jede Hochkultur degenerierte ab einem kulturellen Peak. Wenn dann noch eine Niederkultur einwandert, wird die Hochkultur vernichtet. War bei den Mayas so, war bei auch den anderen so. In etwas größeren zeitlichen Maßstab gemessen (100 Jahre), werden wir gerade Zeitzeugen eines solchen Vorgangs.


toff
5.6.2015 0:44
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Nachtrag:

“Aber der Uni kann das egal sein, die sind dann fertig mit denen, aber die Milliarden an Studiengebühren sind noch da.”

Um das Ausmaß zu verdeutlichen:
Die derzeitige Höhe der Studienkredite in den USA berägt eine Billion (ja, auf englisch ” one trillion”), also überdeutlich:
1000 MILLIARDEN Dollar.

Das ist derzeit mehr als alle Hypothekenkredite bzw. ca. 1/14 des US-Bruttonationalprodukts.

Eine besondere Eigenheit dieser, und nur dieser Art von Krediten – US-Studienkrediten – ist erwähnenswert: Sie kann nicht entschuldet werden, d.h. man wird diese Schulden niemals los, anders als bei allen anderen Schulden, bei denen kann man sich als pleite, nicht zahlungsfähig erklären und ist dann “frei”.
Studienkredite bleiben an den US-Bürgern unentrinnbar lebenslang hängen.


die grafenburger
5.6.2015 1:07
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Meiner Meinung nach (und das vermute ich bereits sehr lange) findet man am ehesten die Lösung unter der Ausschüttung Prä-Nataler Stressmormone von denen man weiß das sie in der Entwicklungsphase Veränderungen (auch in der Hirnstruktur) auslösen, dazu kommt das wenn die Eltern im Stress stehen/leben dieses auch Auswirkungen in der Babyzeit haben.
es könnte sein das du das fehlende Teil gefunden hast. Ich werde dir in den nächsten Tagen (wenn ich etwas Luft habe dazu noch ausgiebiger schreiben.


toff
5.6.2015 1:07
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Zu den “organischen” Ursachen:

Zwei Dinge sind abgesicherte Fakten:

Der Rückgang der durchschnittlichen Testosteronspiegel bei Männern sowie einen Rückgang der Spermienqualität in den letzten 50 Jahren.

https://www.endocrine.org/news-room/press-release-archives/2006/testosterone_lvls_in_men_decline

http://www.ourstolenfuture.org/newscience/reproduction/2006/2006-1210travisonetal.html

http://thechart.blogs.cnn.com/2011/08/18/modern-life-rough-on-men/

http://www.telegraph.co.uk/news/health/news/9722963/Male-fertility-under-threat-as-average-sperm-counts-drop.html

http://blog.chron.com/sciguy/2012/12/a-world-without-frenchmen-study-finds-dramatic-decline-in-their-sperm-count/

Als Ursache gilt die grassierende Fettsucht, denn die Fettzellen enthalten sog. Aromatase, die Testosteron zu eher weibliche Geschlechtshormonen umbaut – mehr Fett, mehr Aromatase, weniger Testosteron.

Die körperlichen Effekte sind Fakt.
Es sollte mindestens unwahrscheinlich sein, daß es keine psychischen gibt, denn Testosteron fördert:
-Muskelwachstum
-Kampfeslust
-generelle Motivation und “Energie”
-Risikoverhalten, sofern etwas zu gewinnen ist
-sexuelles Verlangen und Leistungsfähigkeit
-sozial dominant-aggressives Verhalten
-räumliche Intelligenz

Extremere Ausprägungen erkennt man bei einigen Sportlern, die Doping mit T. betreiben – die werden kurzfristig sehr erfolgreich bei Frauen, geraten schnell in Schlägereien und haben eine übersteigerte Libido.

Testosteronmangel bewirkt das Gegenteil – macht Männer müde, ängstlich, unterwürfiger.

Vielleicht steht dies ja auch damit im Zusammenhang, daß Frauen angeblich heute “keine richtigen Männer” mehr finden.

Auf jeden Fall kann man feststellen:
Die Generation unserer Väter und Großväter war im Schnitt “männlicher” in Körper und Geist.

Was bedeuten würde, daß die heutige Gesellschaft im Schnitt “weiblicher” geworden wäre…
Nun ja, mir fallen da gewisse Frauenbewegungen ein, die in letzter Zeit ziemlich an Macht und Erfolg gewonnen haben … sie haben ja keine/schächere Gegner: Eine starke “Männerbewegung” gibt es nicht;
nicht nur weil vielleicht die Männer heute eher Luschen sind, die sich Frauen eher ängstlich unterwerfen, als sie sich in herb-männlicher James-Bond-Manier einfach “zu nehmen” (“RAPE!RAPE!BELÄSTIGUNG!”) – sondern vielleicht auch weil bereits die Idee einer “Männerbewegung” etwas weinerlich-schwächlich-unmännliches zu haben scheint – immerhin brauchten die “harten Kerle” vorangegangener Generationen so etwas nicht, um mit ihren Frauen klarzukommen…


Keppla
5.6.2015 1:20
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Was soll an ‘wäaaaa, meine Gefühlchen werden verletzt, erwähne nicht deine Beobachtungen’ so neu sein, dass man zur Erklärung einen neuen Umwelteinfluss bräuchte?

Das ganze ist imho das Phänomen der ‘Moral Panic’*, die so ubiquitär die Menschheitsgeschichte durchzieht, dass die _Abwesenheit_ eigentlich etwas überraschendes wäre, was erklärt werden müsste.

Das ganze ist nicht ansatzweise was neues, imho, was man vielleicht als neu Betrachten kann, ist die Mode, nach der sich richtet, welche Trivialität gerade total moralisch verwerflich ist und mindestens den fortbestand der Zivilisation gefährdet.

Und nichtmal die Mode ist wirklich neu. Dass Sex irgendwie Böse ist, und Männer unzivilisierte Sündiger, die man von den armen, zu beschützenden Frauen fernhalten muss ist ziemlich genau die Puritanische Moral, nur diesmal nicht mit dem unsichtbaren Freund im Himmel, sondern dem unsichtbaren Patriarchat in der Gesellschaft begründet.

Historisch oder Global betrachtet ist nichtmal das ausmaß sonderlich erschreckend.

Früher hier, und heute in anderen Teilen der Welt, vermutete man hinter allem übel die Hexerei. ‘Hexer’ werden/wurden ermordet, und Kritiker der Idiotie werden/wurden selbst zu Hexen erklärt.

Im Kommunismus lauerte überall der Klassenfeind. Gefunden hat man ihn gerne dort, wo jemand relativ offensichtlich idiotische und/oder unmögliche Pläne eines weltfremden Komitees nicht erfüllte, und kurze Zeit später ‘gestanden’ diese ‘Feinde’ des Sovietunion komplotte, die _älter als die Sovietunion selber_ waren.

Auf der Gegenseite steckte natürlich hinter allem der umgekehrt Kommunismus. Kein Freund des Kriegsdienstes? Ja sag mal, bist du die fünfte Kolonne? Jugendliche Kiffen? Da steckt doch der Russe hinter**

Und heute steckt halt hinter allem das Patriachat.

Dass man sich heutzutage und hierzulande effektiv auf Berufsverbote und Rufmord beschränkt, könnte man zynisch schon fast als Fortschritt anerkennen.

Und dass ein nicht geringer Teil der Kritik daran selber Züge einer Moral Panic annimmt, ist imho ziemlich frustrierend.

*) https://en.wikipedia.org/wiki/Moral_panic

ich stelle amüsiert fest, dass der Artikel mir recht gibt, und ‘Sexual Assault on Campuses’ listet.

**) so behauptet in ‘Reefer Madness’, der zum Thema ‘moral panic’ sehr Lesenswert ist.


HarryHirsch
5.6.2015 1:20
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aus dem Gelben:

https://www.youtube.com/watch?v=FnDEF7Aw9HI

Wenn ich die Trägheit der Mehrheit mit den aktuellen Problemen vergleiche, sehe ich die digitale Demenz (für Eilige 4 Min ab Min 17) weit fortgeschritten.

Die Alten sind Faul und Feige, was erwarten sie von der Jugend?

Gruß


WikiMANNia
5.6.2015 1:20
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Ich kenne mich damit nicht aus. Was ich gehört habe, dass man es auf den Fleischkonsum zurückführt:
Man tötet die Rinder, weil sie im Gegensatz zu den Kühen keine Milch geben und die männlichen Küken, weil sie im Gegensatz zu den weiblichen Hühnern länger zur Mästung brauchen (geringerer Gewinn), sodass wir vorzugsweise mit Östrogen angereichteres Fleisch essen…


Keppla
5.6.2015 1:42
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Oh, noch ein Nachtrag:

Auch das Absägen des Astes, auf dem man sitzt, ist nichts wirklich neues.

Wer seinen Respekt vor der Menschheit noch ein kleines bisschen mehr verlieren will, kann sich mal ‘Krisenkulte’*, und im speziellen die ‘Viehtötung der Xhosa’ angucken.

Kurzfassung: ‘Hey, wir wurden erobert, und unsere Lebensgrundlage, das Vieh, stirbt gerade Massenweise an einer Krankheit. Aber kein Problem, hier ist die Lösung: ein Mädchen hat erzählt, geister am Fluss haben ihr gesagt, wenn wir all unser Vieh und ausserdem unsere Ganze ernte bis aufs letzte Korn vernichten, schenken die Geister uns neues Vieh, neues Korn, und vertreiben die Eroberer’. Zehntausend verhungerte später hatten die Geister immer noch nicht geliefert.

Und nun stelle man sich mal vor, umgeben von Typen zu sein, die glauben, solange noch _irgendwer_ Nahrung hat, gefährdet er deren rosige Zukunft, und ihren unbedingte Ignoranz von Dingen wie Konsequenz oder Kausalität schon demonstriert haben, indem sie die eigene Nahrung schon vernichtet haben.

Behält man sein Korn und Vieh und wird zum Wohle der Gemeinschaft erschlagen, oder macht man mit beim Kollektivselbstmord durch Hunger?

*) https://de.wikipedia.org/wiki/Krisenkult
**) https://de.wikipedia.org/wiki/Vieht%C3%B6tung_der_Xhosa


Gerd
5.6.2015 2:02
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Es hat sich gar nichts geändert.

Der meint nicht Studenten, sondern Studentinnen. Frauen sind so, waren so immer. Aber im Gegensatz zu früher wird das jetzt alles ernst genommen. Früher hat man einfach darüber gelacht.


brrr
5.6.2015 2:13
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So ein Blödsinn. Ist nicht die Neigung, etwas magisches zu behaupten, wenn man keine Erklärung hat, genau ein Symptom des hier bejammerten Niederganges?

Bereits 1920 gab es Bücher (neulich in Sütterlinschrift geschriebenes Buch in einer Antiquitätenhandlung gesehen), welche statistisch unterstützt auf die Tatsache hinwiesen, dass gebildete Schichten bzw. Berufsgruppen einen deutlich erkennbaren Rückstand in der Kinderzahl gegenüber ungebildeteren haben.
Da waren dann Tabellen drin, wo die Landärzte 1,3 Kinder, die Schreiner 1,8 und die ungelernten 3,0 Kinder hatten. 1920 wussten die das schon.
Das über einige Generationen hat genau den jetzt beobachteten Effekt.

Anthroposophischer Energiesatz
Man könnte daraus eine moderne Theorie konstruieren, welche den Niedergang von Kulturen und Bevölkerungen thermodynamisch erklärbar macht:
Die Aufgabe von alten, starren Strukturen und die Einführung von Kapitalistischen Systemen führt, durch die Befreiung der Bevölkerung, zu einer Freisetzung von gebundener “Energie” in Form von genetisch bedingter Intelligenz.
Die bisher nicht mobilen, aber intelligenten und urwüchsigen Bevölkerungsschichten, welche durch das starre System gezwungen waren, in ihrem Rahmen alternativlos zu existieren, können auf einmal Karriere machen.
Die fähigsten und fittesten werden aussortiert, bewegen sich in die Großstädte. Dort ist die Geburtenrate deutlich geringer als auf dem Land. Über Generationen werden dem Land so die fähigsten entzogen, die durchschnittlichen und schließlich minderbegabten bleiben zurück.
In den Städten setzen die Begabten nun ihre über hunderte Generationen gebundene Energie frei, machen Erfindungen, gründen Unternehmen. Eine Hochkultur entsteht.
Am Ende des Prozesses aber kollabieren die Städte, es bleiben nur kulturunfähige Fellachenvölker zurück, welche auch nicht mehr fähig sind, die Umgebung in den Zustand vor dem gesamten Prozess zurückzutransformieren, da sie nichteinmal für Landwirtschaft oder das Halten einer Zivilisation geeignet sind.

Das ist vergleichbar mit einer Batterie, die unumkehrbar entladen wird. Je freier bzw. effizienter das System ist, desto schneller wird die Batterie entladen, unter Freisetzung der gespeicherten
Energie.
Eine urwüchsige Bevölkerung baut über Jahrhunderte genetische Energiepotentiale bzw. Entropie auf.
Ein feudales System entlädt die Batterie nicht so effizient, daher kann es sich länger halten, hat aber geringeren Fortschritt. Der Kapitalismus wirkt wie ein Schraubenschlüssel auf der Batterie. Er setzt in minimaler Zeit die maximale Energie um. Das kann man auch daran erkennen, dass hier eine maximale Vermischung der Völker (Entropievernichtung) zu beobachten ist.

Abschließend eine Beispiel zur Veranschaulichung, was in China passiert/passieren wird: In China ist der oben beschriebene Prozess gerade in vollem Gange. Das gesamte Festland wird “ausgesaugt”, jede schöne Frau und jeder intelligente Mann wird rekrutiert und geht in eine Stadt, vorzugsweise in eine der “Tigerstädte” an der Küste.
In diesen Städten ist die Geburtenrate am geringsten weltweit.
Das Land wird also geleert und die Bevölkerungen mit den nützlichsten Fähigkeiten sammeln sich in den Städten zum Aussterben.
Gleichzeitig steigt China zum globalen Wirtschaftszentrum auf, da China seine angesammelten, genetischen Potentiale mit maximaler Effizienz umsetzt.


Hadmut
5.6.2015 7:35
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@brrr:

> So ein Blödsinn. Ist nicht die Neigung, etwas magisches zu behaupten, wenn man keine Erklärung hat, genau ein Symptom des hier bejammerten Niederganges?

Du hast das Thema nicht verstanden.

Es geht genau um das Gegenteil, nämlich ob statt willkürlichen Soziogeschwafels über Kultur und Blabla eine objektiv und wissenschaftlich greifbare Ursache bestehen könnte. Und sowas hat sich ja auch schon oft gezeigt. Viele Krankheitssymptome, die man auf irgendwelche Schwafel-Ursachen zurückführte (überarbeitet, psychosomatisch, …) hatten oft doch handfeste und beseitigbare Ursachen.

Mit Deiner Sichtweise hätte es Medizin und dergleichen nie gegeben. Nicht mal Wissenschaft.

Denn den Dummspruch, dass es vor 100 Jahren schon ein Buch dazu gab, den kann man immer bringen. Leute wie Du sind ein Hemmnis jeglicher Wissenschaft. Bloß nichts denken.

> Man könnte daraus eine moderne Theorie konstruieren, welche den Niedergang von Kulturen und Bevölkerungen thermodynamisch erklärbar macht:

Und Du wirfst anderen vor, auf Magie zurückzugreifen?

> Eine Hochkultur entsteht. Am Ende des Prozesses aber kollabieren die Städte, es bleiben nur kulturunfähige Fellachenvölker zurück,

Und wie soll es dazu kommen? Und was genau soll unsere „Hochkultur” gewesen sein?

Warum entsteht Feminismus-Genderismus vor allem dort am stärksten, wo es keine Hochkultur und keine Intelligenzansammlung gab (Berlin)?


O.
5.6.2015 2:33
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Hormone?

Ach, die gibts doch immer mehr in der Umwelt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Endokrine_Disruptoren

Systematischer Irrsinn – Feminisierung
https://www.youtube.com/watch?v=L3hmlTRJSpE

Da gab’s auch mal ne Doku auf ARTE zu dem Thema.

Feminismus ist sicherlich auch eine Folge endokriner Disruptoren? 😉


Michael
5.6.2015 4:59
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Meine These ist, daß die Psyche = Seele – so sie in einem verkommenen Zustand ist, auch die Gehirnstruktur – wie auch immer – in Mitleidenschaft zieht. Kinder die lange TV schauen, sind seelisch ja teils gestört und womöglich schädigt das auch das Gehirn nachhaltig aktiv. Ggf schlägt sich das dann in den Genen wieder und die Dummheit überträgt sich dann bei den Nachkommen. Also eher umgekehrt – kranke Seele produziert ein krankes Gehirn – weniger die “Umwelt” an sich.
Ein Faktor für eine gesunde Seele ist ein gesundes Elternhaus von Mutter und Vater. Da diese mehr und mehr durch Kitas ersetzt wird, kann man sich die Zombieapokalypse ausmalen… + dem staatlich rituellen Kindesmißbrauch durch marxistische Sex-Propaganda – schon an kleinen Kindern.
Freilich fördern auch einige Weichmacher (scheinbar) eher weibliche Aspekte. Chemtrails sind Unsinn. Ein wenig Tschernobyl gabs noch und das verdummte Privat-Fernsehen wurde damals eingeführt.

Wenn man im Alter sein Gehirn mit Denksport (scheinbar) fitt(er) erhalten kann, ist der umgekehrte Weg wahrscheinlich und der wird ja per TV, Schulen, KiGa, KiTa, wenig freien Raum für Kinder zum spielen gefördert.


Michael
5.6.2015 5:14
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Hmm nach ein wenig guugeln kam das heraus:

“Health Effects of Chernobyl 25 years afterthe reactor catastrophe ”
http://www.ratical.org/radiation/Chernobyl/HEofC25yrsAC.html

Es gab wohl signifikant eine höherer Kindersterblichkeit zu der Zeit. (3.2 Germany) Wenn der “Fallout” doch höher war als das Staatsfernsehen propagiert, und Vögel die um Tschernobyl leben ein kleines Gehirn haben * – womöglich könnte das den IQ der Deutschen schon ein wenig gedrückt haben.
Aber auch mit geringerem IQ erklären sich allerlei Ideologie-Moden nicht wirklich. Das liegt eher an einer kranke Psyche die das Gehirn offensichtlich mehr verstrahlt als Tschernobyl.

* http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0016862


John Galt
5.6.2015 6:28
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> Könnte es sein, dass die Leute nicht einfach nur dumm erzogen oder durch Helikoptereltern verhätschelt sind […]?

Das reicht doch, oder? Occams razor.


Nein, solche Gründe hat das nicht. Sicher, es gibt auch verhaltensbeeinflussende Chemikalien und einiges mehr wird freigesetzt. Sieht man sich aber alte Texte an, dann wird man feststellen, daß es diese Verblödung schon lange gibt. Die Religion gibt es seit tausenden von Jahren und die bewußte Umgestaltung der Soziologie durch Boas und Co. fand vor hundert Jahren statt.

Es ist eine softwareseitige Sache, es sind Viren, Softwareviren, Meme. Versatzstücke werden ständig wiederholt. Machen wir mal ein Beispiel, für das wir nicht im Knast landen. Siehe oder höre Dir mal an, wie oft das Wort Klimawandel in den Medien wiederholt wird. So wird programmiert, durch ständige Wiederholung. Im Verhalten hat sich evolutionär ein Schutzmechanismus etabliert. Es ist ein Schutzmechanismus gegen Desinformation, gegen Verarschung. Man glaubt nicht jede Information sofort. Erst bei wiederholtem Eintreffen wird sie ernst genommen. Das bedeutet andersherum, die Wiederholung macht es. Das brauche ich nicht lange zu beweisen. Menschen wird so Ideologie beigebracht, durch Wiederholung. Die Arbeitsweise der Werbung beweist diesen Satz. Außerdem wiederholen Menschen das, was sie gelernt haben oder meinen, gelernt zu haben. Es filtern zu wenige Menschen kritisch eingehende Information in der Gesellschaft. Andersherum, wer Menschen programmieren will, der muß eine gewisse Hartnäckigkeit an den Tag legen, er muß eine gewisse Schwelle überschreiten. Auch das ist ein Anpassungsprozeß. Selbstverständlich liegen die, die ihre Sklaven mit Pulver, Geld und Druckerschwärze beherrschen wollen, über dieser Schwelle.

Andererseits eröffnet mir das eine Möglichkeit, Menschen zu beurteilen. Wer allzu unkritisch das nachplappert, was ihm Werbung und Massenmedien vorbeten, den nehme ich nicht ernst.

Wie das ständige Wiederholen auf Menschen wirkt wurde schon vor tausenden Jahren entdeckt und es wird seit dem erfolgreich angewandt. Am Eingang muß eine Plausibilitätsprüfung her. Die einfachste Plausibilitätsprüfung ist das wiederholte Eintreffen der gleichen Information. Was in der Technik schnell mit Redundanz abgetan wird, das hat in der Biologie eine höhere Bedeutung, den Schutz vor Desinformation.
Weiter entwickelt sich die Plausibilitätsprüfung eingehender Information nun mittels logischer Funktionen, die diese prüfen. Bei der jetzigen Masse an Information, oder dem, was sich dafür ausgibt, ist das nicht mehr möglich. Einige Menschen verwenden sehr viel Zeit darauf, zu prüfen, und einige nicht. Die letzte Kategorie frißt was ihr angeboten wird und wiederholt es ungeprüft. Das sind die idealen Sklaven, die idealen Multiplikatoren für die, die die Welt mit Geld, Druckerschwärze und Pulver beherrschen wollen.

Was dagegen hilft? Kritisch sein und ALLES prüfen und die Typen der Lächerlichkeit preisgeben, die das nicht tun oder die bewußt Desinformation verbreiten. Man sollte Moden nicht mitmachen.

@David

Ich wäre aber dafür, dass man die ganze Brut einfach mal in den Kernspintomographen steckt und schaut, ob da gehäuft Hirndefekte sichtbar werden und die nötigenfalls in die Klapsmühle steckt.

Und wenn die durchgeknallten in der Mehrheit sind? Dann steckt man Dich in die Klapse! Und das ist keine Utopie, das passiert jetzt schon! Das ist ja eben der demokratische Effekt, den ich oben beschrieb.

Eine Frage habe ich noch. Was bedeutet liberal in den USA? “particularly the liberal ones” bedeutet nicht, die freiheitlich denkenden. Liberal sind in den USA doch eher die Sozialisten, die Linken?! Hier liegt eine Begriffsverwirrung vor.

@toff
Ja, da stehen wirtschaftliche Interessen dahinter. Diese Leute werden gestützt.

@peter
Degeneration — ja, habe ich auch schon überlegt, ist wohl ein Zerfall. Der Zerfall wird aber wirtschaftlich unterstützt, von denen, die Gender und ähnlichen Unsinn unterstützen. Der Zerfall ist auch eine Folge des Willens, andere zu beherrschen.

Carsten

http://thumulla.com/home/ein_kleiner_lehrgang_in_informeller_selbstverteidigung.html


Juergen Sprenger
5.6.2015 8:05
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Für die Symptomatik kommen eine Vielzahl chemischer Verbindungen als mögliche Ursachen in Frage, die zum Teil exakt die Symptome hervorrufen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Endokrine_Disruptoren

Methylquecksilber: Hinreichend untersucht. Überschreitet die Blut-Hirn-Schranke und senkt den Spiegel von Enzymen mit wichtiger Funktion bei Reproduktion, Kognition, Wachstum und Entwicklung bei Wirbeltieren. Erhöhte Exposition von Fischen und Amphibien beeinträchtigt die Reproduktion, der Flucht- und Futterverhalten. Wirkt bei Wasservögeln negativ auf Balzverhalten und Partnerwahl.


Barbie aus Berlin
5.6.2015 8:18
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@ kardamom:
Ja, das sehe ich genau so. Und es potenziert sich.
Wa noch dazukommt, hier oft thematisiert, ist immer die Suche nach einem Schuldigen/Verantwortlichen.
Wir haben auf Baustellen und in Abrißhäusern gespielt, uns den Kopf aufgeschlagen, da kam Jod drauf. Sah nicht gut aus und brannte. Aber keiner kam auf die Idee, die Baustellenleitung für die Gören verantwortlich zu machen. Mitleid?? Denkste….

Heute ist ja sogar jemand anders schuld, wenn man fett wird/ sich totfährt/ ertrinkt.


Habnix
5.6.2015 8:21
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Chemtrails ist für mich Blödsinn.Da steig ich einfach nicht mehr in ein Flugzeug und aus ist der Finanzielle Traum.

Wenn es Chemtrails tasächlich gäbe brauchen die Finziellemittel und wenn ich deswegen kein Flugzeug mehr benutze ist es in doppelter hinsicht aus.Einmal kein Flugzeug aufsteigt und zweilmal die Finanzen weg sind.

Wenn alle die, die an Chemtrails glauben und nicht wissen in kein Flugzeug steigen,von denen ich so oft Kommentare gelesen habe, dann dürfte die Fluggesellschaften schon am Boden liegen.Bitte keine Luftfracht mehr bestellen,wegne der Chemtrails.


Bel
5.6.2015 8:29
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Zusammen mit der chemischen Verseuchung von Außen (Hormone, Chemtrails, etc., der Verblödung in Schule, Kita und Elternhaus,

ist es sicher auch das beginnende “Wassermann-Zeitalter”, das jetzt die Menschen (und den Planeten…) beeinflusst und verändert.

http://www.yoga-infos.de/index.php/politik/113-das-wassermann-zeitalter


Hadmut
5.6.2015 17:10
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> ist es sicher auch das beginnende “Wassermann-Zeitalter”, das jetzt die Menschen (und den Planeten…) beeinflusst und verände

This is the dawning of the Age of Aquarius…


Infoliner
5.6.2015 8:32
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Und wenn Ihr das Ganze als Erfolg seht? Es ist die Folge einerseits natürlich der Verkrüppelung der Hirnlappen, die bei 99% der heutigen Kinder (laut Studie der Royal Academie) heute so aussehen wie vor gut 100 Jahren bei Schwerverbrechern und Psychopathen, andererseits aber eben einer Erziehung ohne Erziehung, ohne Eltern, ohne Vorbilder, eben das absichtliche Produkt der geplant durchgeführten Zerstörung der Menschen Mitteleuropas. Guckt nur mal die verblödeten Mamas, die über einen Kindergartenstreik fluchen und nicht wissen, was sie mit ihren Kleinen bloß den ganzen Tag machen sollen.
Ok, schlechte Voraussetzungen also. Das entbindet aber keinen Einzigen von der Verpflichtung, sich aus dieser Lage heraus zu entwickeln und “Mensch” zu werden im höchsten Sinne. Viel Erfolg!

PS Nicht an Chemtrails glauben? Richtig so, Glauben schafft nur Unheil. Aber offen sein, unbefangen Hinschauen, sich selbst ein Bild machen, das hilft wirklich. Ich beobachte die Chemtrails seit 2001 in ihren unterschiedlichsten Formen und Wirkungen.


Krischan
5.6.2015 8:46
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Interessant, den gleichen Gedanken hatte ich auch schon länger.

Insbesondere weil es ein westliches Phänomen zu sein schein, lohnt sich immer ein Vergleich zwischen der BRD und der DDR. Die Pille und Massentierhaltung scheiden aus meiner Sicht als mögliche Auslöser aus, denn beides war in der DDR seit den 60er Jahren weiter verbreitet; die Pille steht inzwischen eher unter Verdacht, für die Verbreitung von Brustkrebs mitverantwortlich zu sein.

Es gab aber 2 wesentliche Unterschiede zwischen Ost und West, v.a. seit Ende der 70er Jahre:

1. Babynahrung: Im Westen wurde Babymilch als der Muttermilch überlegen propagiert und in vielen Fällen haben Mütter angefangen, von Anfang an gar nicht mehr zu stillen, weil das später einfacher war als Babies von Muttermilch auf Babymilch umzustellen. Im Osten dagegen war solche Babynahrung schlecht zu bekommen und auch schlichtweg unpraktisch, die gab es nur bei medizinischen Indikationen, wenn ein Stillen nicht möglich war.

Inzwischen weiß man, daß Muttermilch eine ganze Reihe von positiven Funktionen hat, von Immunisierung bis Sozialverhalten. Gut möglich, daß auch die Entwicklung der Hirnstruktur davon beeinflußt wird.

2. Industrienahrung: Im Westen kam in den 70er Jahren die ganze Industrienahrung auf, mit Aromen, Farbstoffen, gehärtete Fetten, Konservierungsmitteln, Süßstoffen etc. All das gab es in der DDR überhaupt nicht. Süßstoffe waren Diabetikern vorbehalten. Milch war soweit ich weiß, gerade einmal pasteurisiert und mußte innerhalb von Tagen konsumiert werden. Und vor allem, die Versorgung mit Obst und Gemüse durch Kleingärten war fest in der ökonomischen Planung verankert. Die meisten Familien hatten Gärten, die ausgiebig für den Anbau von Obst und Gemüse genutzt wurden. Dünger, Pestizide und Fungizide gab es überhaupt nicht für Privatpersonen, stattdessen war noch ausgiebiges Wissen darüber vorhanden, wie man z.B. Zwiebeln zusammen mit (ich glaube Mohrrüben) zusammen pflanzt, um Schädlinge fernzuhalten.

Das ganze Zeuge wurde ausgiebig eingeweckt, zu Saft und Marmelade verkocht oder (wie z.B. Kartoffeln und Äpfel) im kühlen Keller gelagert. In den Schulen gab es Schulgärten, in denen solche Techniken gelehrt wurden.

Gut möglich, daß das auch einen Effekt hatte, denn von dieser gesunden Lebensweise waren hauptsächlich die Kinder betroffen. Bei den Älteren wurde wiederum viel mehr Fleisch und Alkohol konsumiert als im Westen.


Udo
5.6.2015 8:47
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Allen Lebewesen ist der Ur-Instinkt gleichermaßen gemein. Tiere finden instinktiv ihre Nahrung, meiden giftige Kräuter und finden Quellen, die ihren Durst löschen.
Ebenso der Mensch, der einen ausgeprägten lebenserhaltenden Ur-Instinkt hatte! Leider ist dieser verkümmert, als der Verstand die Oberhand gewann und und zum Maß aller Dinge wurde. Wenn das eine überschätzt und entsprechend übergewichet wird, muss das andere verkümmern.
Der gesunde Instinkt ist beim Menschen kaum noch zu finden – sonst wäre unsere Natur nicht so zerstört, sonst würden die menschlichen Beziehungen nicht so unmenschlich ablaufen.

Alles was über Chemie, Helikopter-Eltern, weibliche Hormone usw. gesagt wurde kann ich mich nur anschließen.
Aspekte wie Elektro-Smog und Mind-Control sind in diesem Zusammenhang nicht zu unterschätzen. Als ich die neusten Ergebnisse zu Mind-Control in einem Vortrag von Dr. Henning Witte angeschaut habe, hat dieser erkärt dass es möglich ist dass man durch Bestrahlung Menschen “schwul machen kann”. Inwieweit dies zutreffen könnte, kann ich nicht beurteilen, aber vorstellen kann ich mir das schon bei dieser Technik.


Deejot
5.6.2015 8:50
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Geschmacksverstärker?


John Galt
5.6.2015 8:56
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> Warum entsteht Feminismus-Genderismus vor allem dort am stärksten, wo es keine Hochkultur und keine Intelligenzansammlung gab (Berlin)?

Transfer. Die Hochkultur und Intelligenzansammlung an anderen Orten und in anderen Bevölkerungskreisen produziert Wohlstand im Übermaß und transferiert diesen Wohlstand nach Berlin und in die entsprechenden Bevölkerungskreise.

Z.B.: http://www.welt.de/wirtschaft/article112528372/Laender-Ausgleich-bringt-45-Milliarden-nach-Berlin.html


Volker
5.6.2015 9:13
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Nun, ich denke das liegt an den Eltern.

Wie schon hier beschrieben, sehe ich die jetzigen Probleme eher als Erziehungsdefizite an.
Ich persönliche kenne auch keine Frau, die auch nur in etwa in eine solche Richtung tendiert.

Aber wenn ich mir die “neue” Generation auch in unserer Familie angucke (ich bin 30), da werden richtige Monster gezüchtet. Diskutieren mit einem Kleinkind, nachgeben bei jedem Kleinmist,…
Kind wirft sich im Supermarkt auf den Boden und roll rum weil es was will?
Ich wurde in den Wagen gesetzt und mir wurde gesagt “gibts nicht, egal was du jetzt hier anstellst.”
Heute führt das meist zum Ziel. Und was früh gelernt worden ist, bleibt meist auch. Konditioniert fürs leben.

Der Mensch ist ein zutiefst bequemes Wesen und wenn man schon im frühen Alter merkt, dass bestimmte Verhaltensmuster zum Ziel führen, dann werden diese weitergeführt und verfeinert.
Wenn dann die Prinzessinnen von der behüteten Schule in die Uni kommen, wo sie halt nur noch ne Nummer sind und sich am Horizont abzeichnet, das dort tatsächlich Arbeit auf die zukommen wird, muss man sich halt ne Strategie überlegen.
Und was liegt da näher, als über Gefühle zu klagen. Kann man nicht nachweisen und klingt zumindest für einen selbst plausibel.

Nur hätte das halt früher keiner durchgehen lassen. Heute schenkt man so einem Blödsinn halt ein Ohr und wir sind wieder beim Kleinkind im Supermarkt.

Wenn man rumheult und ernst genommen wird, warum nicht weitermachen? Klappt doch!
Und mit jedem neuen Semester lernen die jungen von den älteren, wie es geht und verfeinern die Strategie.
Auf der anderen Seite haben wir die, die zuhören. Dort wird argumentiert, dass es ja wirklich ein großes Problem gäbe. Die Beschwerden haben sich von dann und dann bis jetzt um X% erhöht und die Alarmglocken klingeln.
Und letztendlich bekommen die rumheuler ihren Willen und werfen sich bei der nächsten Gelegenheit wieder auf den Boden. Eskalationsstufe: Maximum.

Das Problem sind also in meinen Augen nicht wirklich die Personen, die sich auf dem Boden rollen und klagen, sondern jene, welche ihnen ein Ohr schenken und das auch noch ernst nehmen.

Das Beispiel mit dem aufgeschlagenen Knie ein paar Seiten weiter oben passt schon sehr gut.


Owen
5.6.2015 9:31
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@Hadmut
Ich glaube du überschätzt das Problem.
Wie viele gender Spinner gibt es wirklich paar 10K hochkarätige
und 1K oder 2K lokale Kleinkaliber Spinner pro uni.

Ich glaube so viele Deppen entstehen ganz natürlich, die werden nur ganz groß gepusht von Leuten mit Kohle.

Überbetonung vom emotionellen erscheint mir eine durchaus menschliche/kindliche Eigenschaft und wen man es kann will doch kaum wer erwachsen werden, Kind sein macht so viel mehr Spaß.


John Galt
5.6.2015 9:37
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Übrigens, zum “Dummspruch” dass es vor 100 Jahren schon ein Buch dazu gab, hier nicht das von @brrr angesprochene Buch aber mal gucken wie sich mein 58 Jahre altes Buch hier zur Realität verhält:

heutige Realität (obiges Essay):
“… feelings of individuals are the primary or even exclusive means through which social issues are understood and discussed”

altes Buch (Atlas Shrugged):
“a journalist who wrote that it is proper and moral to use compulsion “for a good cause,” […] never defined what he regarded as the good, but had merely stated that he went by “a feeling”-a feeling unrestrained by any knowledge he considered emotion superior to knowledge and relied solely on his own “good intentions” and on the power of a gun.”

heutige Realität (obiges Essay):
“Engagement is considered unnecessary, as the immediate, emotional reactions of students contain all the analysis and judgment that sensitive issues demand.”

altes Buch (Atlas Shrugged):
“… humanity worshipped: the idol of instinct and the idol of force-the mystics and the kings-the mystics, who longed for an irresponsible consciousness and ruled by means of the claim that their dark emotions were superior to reason, that knowledge came in blind, causeless fits, blindly to be followed, not doubted …”

heutige Realität (obiges Essay):
“Most ‘scientific thought’ as u know it isnt that scientific but shaped by white patriarchal bias of ppl who claimed authority on it.”

altes Buch (Atlas Shrugged):
“… science is a futile fraud which ought to be abolished …”

etc. etc.


Peter Romaker
5.6.2015 9:53
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Contergan war ja zu hundert Prozent ein Produkt der Pharmazie, ebenso die hormonelle Verseuchung des Planeten, dazu das Plastik sowie die Gleichschaltung durch Medien und sogenannte Bildung, was hier scheinbar fehlt bzw. wichtiger ist als es hier dargestellt wird ist die elektrische bzw. elektromagnetische Strahlung.
Dazu kommen noch unzählige weitere Substanzen die in den Körper eingebracht werden und oftmals ungehindert die Blut Hirn Schranke überwinden.
So dumm können sie früher also nicht gewesen sein, aber auch nicht so intelligent…


Chemie ist Super
5.6.2015 10:38
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Wenn man schon feststellt, daß Mann und Frau natürlicherweise unterschiedlich sind, sollte man doch erstmal fragen, WEM wasauchimmer “emotionales Unwohlsein beschert oder nicht.”. Ich bin sicher, es sind hauptsächlich die *Innen, weil Männer eher Sachorentiert sind und Frauen schon immer verhätschelt wurden. Und danach liegt welche dieser beiden Fragen näher:
“Werden Schulen und Universitäten immer schlechter, weil uns Chemtrails vergiften? Oder werden sie in dem Maße schlechter wie der Anteil von Frauen steigt (Lehrerinnen, Bildungsministerinnen, weibliche Pädagogik usw.)?”
http://bloganddiscussion.com/frauenhaus/4296/siwilhanologisches-rasiermesser/


Stefan
5.6.2015 10:41
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Die Überschrift ist SEHR weit daneben.

Ich bin in einer Expertengruppe mit einem Menschen, der wegen Contergan keine intakten Hände hat. Er ist ein hochintelligenter, umgänglicher, gründlicher Experte. Der springende Punkt ist: Es ist sein Schicksal, er ist so geboren, er hatte es über Jahrzehnte extrem schwer.

Gegenstand dieses Artikels sind aber Zustände u. a. an Unis, die die Betroffenen selbst zu verantworten haben – und zwar sowohl die Lehrkräfte als auch die Studierenden.


Hadmut
5.6.2015 16:58
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@Stefan: Genau das ist aber doch keine Gewissheit, sondern gerade die Frage.

Woher nimmst Du die Gewissheit, dass sich sowas wie der Contergan-Fall nicht wiederholt, und zweitens, dass es sich dann, wenn es passiert, nur auf sichtbare Äußerlichkeiten und nicht auf das Gehirn bezieht? Glaubst Du, Gifte beeeinflussen nicht das Wachstum des Gehirns? Dann guck mal nach Vietnam auf die Agent-Orange-Auswirkungen. Es ist bekannt, dass die Contergan-Fälle nur an Extremitäten und nicht am Gehirn geschädigt sind. Aber das heißt einfach nicht, dass das auch in anderen Fällen von fruchtschädigenden Giften immer so sein wird.


Horsti
5.6.2015 11:12
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“Warum entsteht Feminismus-Genderismus vor allem dort am stärksten, wo es keine Hochkultur und keine Intelligenzansammlung gab (Berlin)?”

Eine Korrelation ist noch kein Kausalität. 😉

Schau Dir mal die Matriarchate an. Da läuft fast alles harmonisch und gleichberechtigt ab. Dummerweise aber auf dem kulturellen und technischen Niveau der Jungsteinzeit.

Genderismus-Feminismus ist durchweg ein Wohlstandsding. Ohne (überwiegend männliche) Arbeitnehmer, die einen materiell meßbaren Beitrag zur Wertschöpfung leisten, gäbe es ihn nicht.


toff
5.6.2015 13:11
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@Hadmut
>Warum entsteht Feminismus-Genderismus vor allem dort am stärksten, wo
>es keine Hochkultur und keine Intelligenzansammlung gab (Berlin)?

Es gibt eine Theorie, nach der in einer unsicheren Umwelt, also voller Säbelzahntiger und unsicherer Mahlzeiten,
gewissermaßen also ca. 99% unserer Entstehungszeit als Art, Frauen und schwache Männer auf starke Jäger und Krieger angewiesen waren. Diese Starken erhielten Respekt – zum einen, weil sie Nahrung und Sicherheit einbrachten;
zum anderen, weil nur diese Ordnung unter diesen Bedingungen überlebensförderlich war; freche Frauen wurden unterworfen,
ebenso schwache Männer mit bizarren Ideen und Forderungen. Ein paar auf die Rübe, Verbannung oder Tötung unterdrücken Extravaganzen sehr wirkungsvoll.
Und mit Recht: Das Leben war hart und gefährlich, nur die Starken waren besodners wertvoll – für sich selbst, und für alle andren.

Heute hat sich, in evolutionären Zeiträumen betrachtet, alles schlagartig verändert:
Es gibt keine echten Gefahren mehr. Niemand muß mehr Angst um sein Leben haben, niemand braucht mehr starke Männer, Krieger und Jäger, für sein Futter oder persönlichen Schutz.
Wirtschaftskraftexplosion und Staat haben diese Rolle übernommen.
Die Schwachen – Frauen und schwache Männer – müssen keine Angst mehr haben vor Säbelzahntigern oder Hunger oder feindlichen Kriegern anderer Stämme. Der Staat liefert und garantiert Schutz und Futter.
Damit verloren die starken Männer – Jäger und Krieger – ihren hohen sozialen Status.
Während ihr Status sank, stieg derjenige der Frauen und schwachen Männer. Frauen hatten immer noch etwas stark nachgefragtes anzubieten: Sex, Fortpflanzung – kurz, ihre Körper. Damit stieg die Macht der Frauen, während die Macht der starken Männer tief sank.
Die schwachen Männer – Tunten, Sänger, Feiglinge, Schöntuer wie Schauspieler oder Rockstars (man schaue nur, welche Wirkung Justin Bieber auf Abermillionen Weibliche hat) übernahmen die hohe Hierarchieposition der starken Männer.
Krüppelige Tunten die Schals und Pelzkleidung und Geruchswässerchen verscherbeln werden Multimillionäre.

Warum?
Weil es keine Gefahren mehr für sie gibt, die werden von Polizei und Militär und Ärzten weit außerhalb ihres Lebensbereiches gehalten. Das ist ein Effekt der modernen Zivilisation, der allgemeinen Sicherheit und des materiellen Wohlstandes. Knackpunkt ist hier, daß die Schwachen, die sich unter unsichereren Bedingungen gar nichts trauen würden, nichts mehr zu befürchten haben – keinen Futtermangel, keine Gewalt durch fremde Krieger – und innerhalb der Gesellschaft auch nicht mehr ein paar auf die Rübe der starken Männer, wenn sie die Schwachen (also schwache Männer und Frauen) frech und respektlos verhalten. Die Schwachen können frech immer mehr und immer mehr fordern – und bekommen es auch, weil sie so zahlreich sind, und in Demokratien damit Stimmmehrheit besitzen. Auch haben sie durch ihre hohe Zahl erheblichsten wirtschaftlichen Einfluß – Abermilliarden verdiente nicht der Erfinder von C, oder Alan Turing, oder Linus Torvalds – sondern Apple mit Steve Jobs, der aus IT-Technik einen Fetisch, ein Prestigeprodukt, ein Modeprodukt für schwachen Männer und Frauen gemacht hat.
Die starken Männer mögen all dies eher erfunden haben, weil sie sich mit der harten Wissenschaft befassen und echte Erfindungen vollbringen. Frauen und schwachen Männern ist die Technik oder Wissenschaft aber völlig gleichgültig – sie
finden Oberflächlichkeiten wie bloße Form, GLitzerfolie oder Statussymbolkraft sehr viel wichtiger – und zahlen dafür
unglaubliche Aufpreise.

Eigentlich ist es ganz einfach, es handelt sich um grundlegendes infantiles Verhalten:
Wenn man nichts zu befürchten hat, wird man immer frecher, immer fordernder, immer aggressiver.
Das führt nicht zur wuchernden Ausweitung des Sozialstaates, zu immer groteskeren Forderungen der Frauen und schwachen Männer an die Wohlstand und Wissen schaffenden, starken Männer.
Wie würde sich ein Kind verhalten, wenn ihm keine Grenzen gesetzt werden?
Es würde immer frecher, agrgressiver, unverschämter und fordernder werden. Und das beobachtet man auch z.B. beim aktuellen Feminismus – Gleichberechtigung ist seit Jahrzehnten erreicht, aber die Frauen fordern weiter, einfach immer weiter, wollen immer mehr Geld und Positionen und Vorteile und Quoten für sich auf Kosten der tatsächlich leistenden Männer. Schwache Männer tun es ihnen gleich, Homoehe, Transenrechte wie eine 3. Art von Toilettten … es wird immer weitergehen, immer neue freche Forderungen geben, vor allem, wenn man diese frechen Forderungen auch noch unterwürfig erfüllt. Wie ein Kind brauchen sie mal eine Sanktion, eine Ohrfeige, damit dieses Trotz- und Dominanzverhalten, dieses Quengeln und Fordern wie bei einem Kleinkind aufhört.
Wenn Männer es mit sich machen lassen, und eifnach immer wieder den frechen Forderungen nachgeben, und ihr Portemonnaie unterwürfig öffnen, sich erniedrigen und unfair als Sklaven ausnutzen lassen, dann kann man den Frauen und schwachen Männern und den von Sozialtransfers prächtig lebenden Unterschichten eigentlich keinen Vorwurf machen – sie haben willige Idioten gefunden, die sie total ausnutzen können. Wer sich so unterwürfig ausnutzen lässt, der Trägt mindestens Mitschuld an der Misere, ich perönlich würde sagen, er trägt die Alleinschuld, weil die starken Männer – ob ihrer körperlichen oder geistigen Stärke – die einzigen sind, die Verantwortung tragen.

Wenn die Katzen außer Haus sind (oder schwach und ängstlich geworden) – dann tanzen die Mäuse auf dem Tisch.


Basti
5.6.2015 13:16
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@Gedöns:
An den Punkt mit künstlicher Befruchtung etc. habe ich jetzt gar nicht gedacht. Aber auch hier bin ich mir sicher, dass diese künstliche Form der Partnerwahl die menschliche Evolution nicht gerade positiv (Was genau positiv heißt, darüber lässt sich streiten.) beeinflusst. Ich habe keine Zahlen zur Hand, aber ich vermute mal, dass der Effekt der künstlichen Befruchtung auf die Gesamtbevölkerung momentan noch eher gering ist…
Ich habe auch keine Studie zu der von mir genannten These parat, aber eine Pille, die den Hormonhaushalt so massiv beeinflusst, muss zu Effekten im menschlichen Verhalten und der Evolution führen. An den Punkt der Verunreinigung des Trinkwassers (der hier auch genannt wurde) habe ich gar nicht gedacht. Aber auch das hat massive Auswirkungen. Nicht umsonst sinkt die Spermienproduktion in Europa (oder in westlichen Industrienationen?) signifikant.

Mir persönlich fällt die Verblödung meiner Umgebung auch massiv auf. Ich bin aber nicht sicher, ob das daran liegt, dass ich älter und reifer geworden bin. Ganz subjektiv kann ich aber sagen, vor 10 Jahren erschienen mir meine Mitmenschen noch mehr oder weniger “normal”.


toff
5.6.2015 13:29
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OT

Das US-Matratzenherumschleppmädchen hat ihre privaten Sexaktivitäten als Video veröffentlicht.

http://www.cecinestpasunviol.com/
http://genderama.blogspot.de/2015/06/so-war-meine-vergewaltigung.html

Das sieht alles, wie ich schon immer sagte, schlicht nach geistiger Verwirrung aus.
Man sollte diese Menschen und den Müll , den sie äußern, total ignorieren, und nicht noch durch die Medienlanschaft überhöhen lassen.

Es liefert dem Instinkt treffliche Aufregung, und den Medien tolle Klickzahlen, aber man selbst verschwendet nur Lebenszeit.


Basti
5.6.2015 13:47
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Nachtrag:
> Die fragen nicht mehr nach wahr oder falsch, sondern nur noch danach, ob es ihnen emotionales Unwohlsein beschert oder nicht.

Ist das nicht typisch weibliches Verhalten? Die Suche nach wahr und falsch erfordert “typisch männliche”, rationale Denkmuster. Ich glaube, wir haben es hier wirklich mit einer Verweiblichung der Bevölkerung zu tun.


Emannzer
5.6.2015 13:55
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Tja, so ist es nun gekommen:

“Es geht um Jungs in unserer Zeit – und wie “weibliche Pädagogik” sie zerbricht. Der Buchautor, Erziehungswissenschaftler und Familientherapeut, Wolfgang Bergmann, schreibt in der “Welt” über den Erfahrungshorizont des 3-jährigen Johannes, der die Welt so sehen muss, wie die “Erzieherinnen”, und seine Mutter, diese(n) eben sehen möchten:”

https://emannzer.wordpress.com/2014/09/07/verweichlicht-und-verweiblicht/

Ich denke, es ist eine unrühmliche Melange aus vielen Einflüssen. Und ich meine, dass es nicht nur an der Chemie (oder der Evolution) liegt, sondern auch auch an vielen anderen Einflüssen.

Bio- und Soziologen hauen sich seit Jahrzehnten die Köpfe ein, ob etwas nun angeboren – oder anerzogen ist. Was beide Seiten nicht erkennen ist die Tatsache, dass die Wahrheit in der Mitte liegt:

“Wir waren Helden”

Was machte meine Kindheit aus und warum war sie anders als die heutiger Kinder.

Wir waren Helden. Wenn du nach 1978 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun. Kinder von heute werden in Watte gepackt!

Wenn du als Kind in den 70er oder 80er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, daß wir so lange überleben konnten!

Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags.

Unsere Bettchen waren angemalt mit Farben voller Blei und Cadmium. Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel. Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen und auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.

Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen.

Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, daß wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.

Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mußten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen.

Niemand wußte, wo wir waren und wir hatten nicht mal ein Handy dabei!

Wir haben uns geschnitten, brachen uns Knochen und Zähne und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld außer wir selbst.

Keiner fragte nach “Aufsichtspflicht”. Kannst du dich noch an “Unfälle” erinnern?

Wir kämpften und schlugen einander manchmal grün und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht besonders. Wir aßen Kekse, Brot mit dick Butter, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht zu dick. Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.

Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, eigene Fernseher, Computer.

Wir hatten Freunde!!!

Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten.

Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein.
Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns.

Wie war das nur möglich?

Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter und mit den Stöcken stachen wir auch nicht besonders viele Augen aus.

Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, mußte lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen. Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte damals nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.

Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, daß die Eltern ihn nicht automatisch aus dem Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil: Sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei! So etwas!

Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Mißerfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wußten wir umzugehen.

Und du gehörst auch dazu.
Herzlichen Glückwunsch!


tron3
5.6.2015 14:05
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Eine sehr witzige Idee, Genders erklären zu wollen, sie verhielten sich nur aufgrund ihrer Biologie so…!


Hadmut
5.6.2015 17:46
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> Eine sehr witzige Idee, Genders erklären zu wollen, sie verhielten sich nur aufgrund ihrer Biologie so…!

Einer hat’s gemerkt. 🙂


Werner
5.6.2015 14:21
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@Hadmut /brr

Bereits 1920 gab es Bücher (neulich in Sütterlinschrift geschriebenes Buch in einer Antiquitätenhandlung gesehen), welche statistisch unterstützt auf die Tatsache hinwiesen, dass gebildete Schichten bzw. Berufsgruppen einen deutlich erkennbaren Rückstand in der Kinderzahl gegenüber ungebildeteren haben.
Da waren dann Tabellen drin, wo die Landärzte 1,3 Kinder, die Schreiner 1,8 und die ungelernten 3,0 Kinder hatten. 1920 wussten die das schon.
Das über einige Generationen hat genau den jetzt beobachteten Effekt.

So doof ist der Teil gar nicht (wenn es denn stimmt): Wir haben (abgesehen von Vorgängen in der Mutterkreuz-Era) über die Zeit mehr “gebildete” – d.h. länger in “Ausbildung” stehende Mitbewohner und vor Allem MitbewohnerINNEN! Und Geburtenrückgang durch Frauenbildung ist ein auf der ganzen Welt beobachtete und gewollte Wirkung:

http://www.focus.de/wissen/klima/klimaprognosen/tid-23939/weltbevoelkerung-bildung-senkt-die-geburtenrate_aid_676106.html

(Wobei die unten auf der Seite von einem gewissen Astrophysiker Florian Freistetter auf Scienceblogs.de beantwortet Frage HAT DIE ANZAHL DER MENSCHEN AUF DER ERDE EINFLUSS AUF DEREN UMLAUFBAHN UM DIE SONNE? Zeigt, daß selbst hohe Bildung auch nicht immer hilft. :-/

http://en.wikipedia.org/wiki/People%27s_Planning_in_Kerala#Major_Prospects

Nevertheless, the educated, unemployed and unrecognised women, especially the younger ones, are waiting for an opportunity.

Yesss… aren’t the all…


Dirk S
5.6.2015 14:23
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@ kardamom

Alles anerzogen!

Yupp, da stimme ich dir zu. Da habe ich auch so einiges erlebt, also bei anderen Gören.
Meine Frau und ich haben unseren Kindern (waren in den 90ern klein) recht viel Freiraum gelassen und auch nicht bei Streiterein eingegriffen haben, jedenfalls nicht, solange die nicht eskalierten (wir haben 2 Mädchen [das Eskalationspotential, wen die klein sind] und einen Jungen) und uns in Vorbildfunktion geübt (das ist überaus wichtig, Kinder lernen viel durch das Vorbild der Eltern).
Was die Schule usw. betraf, da kam es darauf an, damals dürfte die Anzahl der ungeeigneten “Pädagogen” an den Schulen zugenommen haben, da gab es manchmal Zoff, dann aber wirklich wegen der Leerkraft. Ansonsten haben wir uns an unserer eigenen Kindheit orientiert, wobei wir versucht haben, das besser zu machen, was uns an unseren Eltern nicht so gefiel. Hat, wie ich denke (hoffe 😉 ) ganz gut geklappt.
Aber dem elterlichen Einfluss sind natürlich auch Grenzen gesetzt, das Umfeld spielt auch durchaus eine Rolle.

Zustimmende Grüße,

Euer Dirk


Thomas
5.6.2015 14:27
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Die “Emotionalisierung” betrifft in der Tat eher die Generation bis 35, also ab ca. Jahrgang 1980. Da frage ich mich aber, was sich in den 80er-Jahren gesellschaftlich alles geändert hat? Es ist eben jene Zeit, in der die Grünen lautstark gewütet und gepoltert haben und die ersten Sitze auf Landes- und später Bundesebene gewonnen haben.

Das kann man jetzt absichtlich falsch verstehen. Was ich sagen will, ist nicht, dass die Grünen schuld an der heutigen Kuschelgeneration seien. Aber das Phänomen “Grüne” ist ein sehr weitreichendes. Jede der heute auftretenden Parteien ist davon betroffen. Selbst CDU und CSU greifen gezielt ehemals grüne Themen auf, um denen das Wasser abzugraben.

Also ist die heutige Kuschel-Generation eher ein Resultat einer viel früher – möglicherweise im Rahmen der 68er-Bewegung – einsetzenden schleichenden gesellschaftlichen und politischen Veränderung in unserem Land.

Die Bürger ab 1980 sind nur die erste Generation, die nichts anderes mehr erlebt hat. Für die ist es schwieriger, den Status Quo zu hinterfragen. Die in den 90ern geborenen, die heute an die Universitäten kommen, sind dann auch noch die erste Generation, die keine Schreibmaschine mehr bedienen kann und niemals einen Vergaser gesehen hat und bei denen der Computer zur Grundausstattung des Kinderzimmers gehört hat. Sie ist ideologisch und technologisch von den älteren abgekoppelt. Das sieht man auch daran, dass diese jüngeren gar nicht wahrnehmen, dass ihre “Debatten” und “Sh*tstorms” auf Twitter von der Mehrheit im Lande überhaupt nicht wahrgenommen wird.


Werner
5.6.2015 14:37
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aren’t they all…! dammich

Ansonsten ist meines Wissens nach die Akkumulation unvernichtbarer künstlicher weiblicher Hormone aus der Antibabypille im Trinkwasser (Spuren reichen aus) plus Kunststoff- Weichmacher (evtl. sogar plus Sojaprodukte?) mit der Wirkung weiblicher Hormone tatsächlich ein biologisch ständig wirksames Problem (siehe @toff); und Trinkwasser ist überall drin. Die Frage ist nur, könnte man da nicht mit künstlichen männlichen Hormonen gegenhalten? Testosteron gibt’s ja inzwischen im Handel…

Auch hier müßten ja dauerhaft sehr geringe Mengen ausreichen. Weiß da jemand was?

Soll ja auch bei Frauen wirksam sein. Nur was ist mit lesbischen Frauen? Fragen über Fragen.


toff
5.6.2015 15:15
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@HarryHirsch
Vielen Dank für dieses Video!
Das ist wirklich äußerst faszinierend, ich bin dafür trotz später Stunde aufgeblieben.


jochenH
5.6.2015 15:32
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kann sein dass alle durchdrehen. sehe heute in meiner timeline dass emma sulkovic ein video online gestellt hat. ja die frau mit der matratze. sie stellt die sexszene nach und lässt sich vor insgesamt 4 laufenden kameras in den arsch ficken. da warte ich schon was hadmut dazu sagt, wenn er nicht diesmal sprachlos ist vor überraschung.


Werner
5.6.2015 15:34
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Natürlich ist es bei der Geburtenkontrolle ein himmelweiter Unterschied, ob man mit Hilfe von Bildung in einer Landbevölkerung von Analphabeten die Reproduktionsrate von 7 pro Weib auf kriegsverhindernde 2,5 oder in einer Industriegesellschaft auf die Hälfte des Selbsterhalts drückt. Das Experiment ist, wenn es denn je eins war, gründlich schief gegangen.

Wobei wiederum das Bemerkenswerte ist, daß die betroffenen, gebildeten Frauen das selbst entweder viel zu spät oder gar nicht erst merken, daß sie sich selbst ja gar nicht mehr fortpflanzen. Jede von ihnen müßte dazu mindestens eine Tochter haben- im Schnitt. Aber, wie Heinsohn (?) dazu bemerkte, der latente Kinderwunsch ist ja mit einem Kind bereits erfüllt. Und so geht’s in 50%- Schritten den Bach runter. Wo, zur Hölle, bleibt da ihre Bildung? Ihre Kompetenz? Ihre Handlungsfähigkeit?

Man darf das Kinderkriegen eben nicht der Wankelmut der Frauen überlassen- das ist das harte Ergebnis. Vor allem dann nicht, wenn dieser auch noch durch Gendergelaber, Feministen- Euphorie und / oder verseuchtes Trinkwasser hormonell befeuert wird. Bei beiden Geschlechtern! Nein- bei allen 4000 Geschlechtern! (von denen 3999 für den Fortbestand der Menschheit mas o menos überflüssig sind- sagen wir 3998; der Rest ist eigentlich nur zur Selbstbespaßung da. Kann schon sein, daß da Umweltgifte eine Rolle spielen… )

Zur Veranschaulichung: Man stelle sich nur mal eine Terminator- mäßig mit Testosteron gegenbefeuerte, gebärfähige Frau vor: Sex- haben!!! Kinder- kriegen!! Ziel: zwei!! Ziel eins- erreicht!! Ziel zwei- erreicht!! Karriere- machen!! [Für die, die’s nicht wissen: auch Männer (= Testosterongesteuert) wollen Kinder]

Apropos: Es wird immer nur darüber geredet, was zuviel (künstliches) Testosteron bei Männern anrichtet, und über deren chemische Kastration diskutiert. Was zu viele weibliche Hormone im weiblichen Gehirn anrichten, ist noch gar nicht ausgemacht, weil seriöse Vergleichsdaten fehlen- einmal zu früheren Zeiten (Anzahl der psychischen Erkrankungen bei Frauen in der gleichen Bevölkerung beispielsweise) – oder aber zu anderen Bevölkerungen, die der Segnung der Zivilisation noch nicht Teilhaftig wurden. Ein weites Feld für echte Experten, deren Arbeit gerade durch Genfer Mainstreaming wirkungslos gemacht wird.

Cui bono eigentlich?


Rocco
5.6.2015 15:58
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Aspartam!

Ab Anfang der 80er in der westlichen Welt. Macht das Hirn matschig.
Ab Anfang der 90er auch in der ex DDR. In Osteuropa hinkt die Entwicklung lediglich etwas hinterher.
Das Zeug ist an immer mehr Produkten dran. Selbst an Nahrung für die Konsumentengruppe “Kind”. Daß da

überspannte
hyperaktive
picklige
nervige
überreagierende
einfach bekloppte

Erwachsene entstehen, leuchtet mir ein, aber so was von.

Aspartam weg – Gesellschaft normal

Gruß


DrMichi
5.6.2015 16:20
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Womöglich ist alles eine ganz normale Reaktion wie damals Metternich…

Feststellbar haben die Eltern die letzten 30 Jahre ihre Kinder sträflich beiseite gestellt und isoliert, wärhend die Informationsflüsse ungehindert weiter wirken konnten. So etwas muss doch in eine kollektive Psychose führen. Erziehung passiert in der “Peergroup”, wie man heute sagt, oder einfach innerhalb einer Generation. Wenn diese Gruppe aber mit Facebook global wird und sich die Randbedingungen nicht ändern, dann wird jedes Mem zu einem Krebsvirus…

Ewiger September, diesmal mit unserer Gesellschaft.

Medienkompetenz hilft da nicht, im Gegenteil. Erst die übernächste Generation wird mit Ekel auf die Millenials schauen und es wieder anders machen können.


Und sie laufen! Naß und nässer
Wird’s im Saal und auf den Stufen.
Welch entsetzliches Gewässer!
Herr und Meister! hör mich rufen! –
Ach, da kommt der Meister!
Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister,
Werd ich nun nicht los.

Passt doch, nicht? Und Nietzsche grinst wie die Grinsekatze…


Basti
5.6.2015 16:34
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Nachtrag2:
Etwas OT, aber zum Thema Verblödung passt das ganz gut:
http://www.zeit.de/2014/06/leichte-sprache-deutsch
Viele Zeitungen führen inzwischen schon eigene Rubriken mit “leichter Sprache” ein.


quer
5.6.2015 17:58
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Zwei Dinge erscheinen mir in diesem Zusammenhang wichtig und auch signifikant:

1. Seit Pille & Co. hat eine extreme Veränderung in der Partnerwahl und damit des Gen-Pools stattgefunden. Wenn eine Frau in der Phase der Suche durch die Pille ihren Hormonspiegel verändert, wird dadurch der suchende Mann getäuscht und manipuliert. Er erkennt buchstäblich nicht mehr das genetisch zu ihm passende. Der Frau geht es ähnlich: Sie betrügt/täuscht sich selbst. Es finden dann bei der Zeugung Gene zusammen, die so nicht miteinander im Sinne der Selektion vorgesehen sind.

2. Die zunehmende Empfindlichkeit und Anfälligkeit (neben genetischen Defekten) für Krankheiten und Allergien haben gleich zwei Gründe: A) Der Kaiserschnitt, welcher heute mehr aus Bequemlichkeit, denn aus zwingenden Gründen gefördert wird. Dies bewirkt, daß das Kind nicht die Scheide passieren muß, wo genau dort durch Übernahme durch Nase und Mund das Immunsystem auf natürliche Weise gestartet wird. B) Das Stillen (lange vernachlässigt weil unbequem) wird – wenn überhaupt – meist frühzeitig abgebrochen. Die Mindestdauer von 6 Monaten wird kaum erreicht. Von längeren Zeiten (als Beikost z.B.) mal ganz abgesehen. Blöd nur, daß Hirnstrukturen, Empathie, Lernfähigkeit, Gesundheit, Immunität, etc. ganz entscheidend dadurch befördert werden.

Dieses Zusammenspiel, verstärkt durch Industrienahrung, künstliche Aromen und was sonst noch was, bewirken in Korrelation zu nicht stattfindender konsequenter Erziehung die Herstellung von perfekten aber kranken Deppen.


Günther Adens
5.6.2015 18:50
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Interessant, der Beitrag.
Mir scheint, daß die zunehmende emotionale Verblödung mit einem anderen Phänomen korreliert, daß gemeinhin wenig Beachtung findet: Die Zunahme der Allergien bei Kindern und jungen Mennschen in den letzten 30 Jahren.
Nur einmal fand ich bei Kopp-online einen Hinweis auf eine der möglichen Ursachen dafür: Die hohe Rate der Serienimpfungen (bei Kindern).
Untersuchungen über solche Phänomene gibt es aber nicht.

Glaubt man dem Physioneurologen Prof. Manfred Spitzer, so ist die Serienverblödung der heutigen Zeit auf den übermäßigen kindlichen und vorkindlichen Konsum von Fernsehen und Computer zurückzuführen, welcher schon frühkindlich die neuronalen Synapsen im Gehirn schädigt……


Hadmut
5.6.2015 18:52
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> Nur einmal fand ich bei Kopp-online einen Hinweis auf eine der möglichen Ursachen dafür: Die hohe Rate der Serienimpfungen (bei Kindern).

Einzelne Fälle sind natürlich statistisch nicht relevant, aber: Ich bin rauf und runter so ziemlich gegen alles geimpft, was man als Normalmensch impfen kann, außer Schlangenbisse.

Und ich habe gar keine Allergien.


tuka
5.6.2015 18:51
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@Hadmut: Kurze, direkte Frage: Du lebst allein?

Denn ganz genau dieses Verhalten ist typisch Frau. Und mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.

Und wenn Du unbedingt Korrelationen haben willst. Um 1960 herum gab es den Pillenknick in den USA. In den USA bekommen Frauen deutlich früher ihre Kinder. Bei einer 40jährigen sind die Kinder oft schon aus dem Haus.

Daher: Pillenknick und die erste Generation von verhätschelter Einzelkinder, die im materiellem Überfluss groß wurden. Ab Mitte der 80iger bekommt diese Generation dann Kinder und zieht sie Alleinerziehend auf.

Auf dem Spielplatz kann man deutlich Jungs erkennen, die von Singlemüttern erzogen werden. Sie lernen kochen, backen, kümmern sich um andere Menschen und sind hochemotional. Gleichzeitig sind sie unfähig für sich selbst einzutreten, sie körperlich schwach, können nicht mit Werkzeug umgehen, sind unkreativ, langweilig, werden sowohl von Jungs als auch Mädchen verachtet.

Und ja, solch eine Generation rollt auch auf unsere Unis zu. Aktuell sind die Kinder noch in der Schule, da der Pillenknick später kam und Mütter später Kinder bekommen.

Die wesentliche Welt ist feministisch umgedreht worden. Und wird genau daran auch sterben. Denn Frauen kennen keine Gerechtigkeit, keine Rechtsordnung, keine Logik, keine Rationalität, keine Schöpferkraft.


toff
5.6.2015 18:59
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Pat Buchanan nannte die “Pille” mal “The suicide pill of the West.”

Ich kann nicht beurteilen, was da dran ist.
Effiziente Verhütung ist eine Sache;
aber z.B.
http://blogs-images.forbes.com/markadomanis/files/2013/02/abortions1.png

zeigt, daß die Russinnen abtrieben und abtreiben wie die Weltmeister.

Die Frage bleibt:
Wäre die Pille nicht erfunden worden – wäre die deutsche Geburtenrate deutlich höher?

Was sicher feststeht, ist, daß die Pille die Psychologie der Frauen verändert.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15236788

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25191220

“In this article we summarize the sparse findings, describing brain structural, functional and behavioral findings from the literature and suggest that synthetic steroids may contribute to masculinizing as well as feminizing effects on brain and behavior. We try to identify methodological challenges, explain, how results on endogenous steroids may transfer into research on hormonal contraceptives and point out factors that need to be controlled in the study of hormonal contraceptive dependent effects. We conclude that there is a strong need for more systematic studies, especially on brain structural, functional and cognitive changes due to hormonal contraceptive use. The hormonal contraceptive pill is the major tool for population control. Hence, such behavioral changes could cause a shift in society dynamics and should not stay unattended. “


Günther Adens
5.6.2015 19:29
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>Und ich habe gar keine Allergien.

Geht mir ebenso, aber das muß ja nicht für alle gelten.

Die Idee kam – wie soll es auch anders sein – natürlich von Impfgegnern.


toff
5.6.2015 19:39
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@HarryHirsch

Die deutsche Wikipedia wird ihrem Ruf gerecht:

Der Artikel zu Manfred Spitzer ist voll von linker “Kritik”, mit anderen Worten, recht analog zu der bekannten Unterdrückung der Evolutionstheorie durch zensierende und lügende, “linkende”, Linke, werden hier seine Forschungsergebnisse versucht als falsch darzustellen bzw. zu unterdrücken:

http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Manfred_Spitzer
http://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Spitzer


toff
5.6.2015 20:03
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Wer noch meint, die 2h für das Video von HarryHirsch nicht investieren zu wollen, hier ein Bild aus dem Video:

http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=d05ada-1433527822.png

Es zeigt die Ergebnisse des Auftrags an Fünfjährige, Menschen zu malen in Abhängigkeit vom TV-Konsum pro Tag.

Hier nochmals der Link:
https://www.youtube.com/watch?v=FnDEF7Aw9HI

Ich bin mir sicher, die meisten würden viel verpassen, wenn sie dieses Video nicht anschauen.


Collin
5.6.2015 20:46
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@Infoliner:

Und wenn Ihr das Ganze als Erfolg seht? Es ist die Folge einerseits natürlich der Verkrüppelung der Hirnlappen, die bei 99% der heutigen Kinder (laut Studie der Royal Academie) heute so aussehen wie vor gut 100 Jahren bei Schwerverbrechern und Psychopathen, […]

Welche Studie?


Gedöns
5.6.2015 23:08
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@tuka
Sehe ich genauso: immer mehr allein erziehende Mütter, ca. 90% Lehrerinnen an den Grundschulen und ehe die Kids einen gestandenen Mann als Bezugs- bzw. Vorbildperson täglich vor der Nase haben, pubertieren sie auch schon. Auch das gebetsmühlenartig wiederholte „Vermittlung von Kompetenzen“ in Bildungsplänen meint doch Logik und rationales Denken gerade eben nicht – nebenher dann noch die beabsichtigte Reduzierung naturwissenschaftlicher Fächer. Und die Rolle von Vätern wird als unwichtig bzw. als geradezu verheerend denunziert.
Interessiert an solchen Tendenzen sind doch nicht nur Feministinnen/ Genderasten. Interessant daran ist für andere sicher auch die dann anerzogene shitstorming-Anfälligkeit und zwar nicht nur beim Betroffenen, sondern und insbesondere beim Beobachter. Der Bürger soll sich am besten noch in der Wahlkabine vor sich selbst dafür schämen, daß er früher mal mit einer anderen Meinung geliebäugelt hat („Nein, ich bin kein Gegner der Homoehe – ich bin doch kein Nazi!“
Meiner Meinung geht es schon längst bewusst um die Eroberung der emotionalen Ebene mit parallelem Ausschalten des Ratio. Und die treibenden Kräfte dafür werden bei den Sozialwissenschaften ausgebildet (Journalismus inklusive).


Gedöns
5.6.2015 23:28
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@Basti
„aber ich vermute mal, dass der Effekt der künstlichen Befruchtung auf die Gesamtbevölkerung momentan noch eher gering ist…
Ich habe auch keine Studie zu der von mir genannten These parat, aber eine Pille, die den Hormonhaushalt so massiv beeinflusst, muss zu Effekten im menschlichen Verhalten und der Evolution führen.“//
Ja, noch nicht. Aber ich las irgendwo mal, daß das gegenseitige wortwörtlich genommen sich riechen können, zu einem immunstärkeren Nachwuchs führt – quasi in der ersten Nachfolgegeneration. Quasi die These, daß man genetisches Zusammenpassen (insbesondere über die dadurch herrschenden hormonellen Gegebenheiten?) riechen kann und das hätte wohl ziemlich schnell evolutionäre Konsequenzen …
Ja, der Hormonhaushalt – und z.B. Testosteron wird beim Sport gebildet. Früher gab es einen einzigen Dicken in der Klasse und heute sind es schon bald 50% der Kinder.


DrMichi
5.6.2015 23:44
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toff: “Diese Starken erhielten Respekt – zum einen, weil sie Nahrung” geht energetisch nicht auf, weil mehr reinkommen muss, als die Männer auf der Jagd ausgeben.

Schon mal überlegt, woher das Mem >>Der Starke kommt zum Schuss, der Schwache am Schluss<< kommt? Weil die angeblich schwachen Männer eher auch mit sammeln oder Fallen stellen beschäftigt waren. Fallen stellen braucht Erfindungskraft und Willensstärke, Ausdauer und Geduld. Die Jagd und Sippenkriege nur blindes Drauf-los-hauen, also Imponiergehabe.

Siehst du, wie mit Annahmen argumentiert werden kann? Wir waren nicht da, also wissen wir nicht, wie es damals war.

Basti: Wenn 30% mit vereinfachtem Deutsch aufwachsen oder schon dement sind, passen sich die Zeitungen an. Ursache und Wirkung richtig einschätzen, bitte.

Zur Impfdiskussion: Hört endlich auf alles zu durchmischen. Allergien sind Reaktionen auf Eiweisse, die _jetzt im Moment_ da sind, wie können Allergien auf Eiweisse entstehen, die vor 30 Jahren mal da waren? V.a. noch Eiweisse von Krankheitserregern?

Hautärzte postulieren, dass die erhöhte Waschhäufigkeit schuld ist. Also "gut" riechen (statt einfach sauber zu sein und nicht zu riechen). Oder dass man sich nicht mehr so häufig verletzt. (Also lieber gut aussehen statt gut zu arbeiten). Ernährungswissenschaftler postulieren, dass Fruktose und unkonventionelle Zucker die Bakterienflora schädigen, was das Immunsystem verschiebt. (Statt mal bitteres Gemüse oder geschmacklose Ballaststoffe zu essen, damit das erledigt ist.) In der Mikrowelle wird die Milch nicht böse, aber wenn überall die Laktose für die (importierten) empfindlichen Naturen extrahiert wird und in die Würste gepackt wird, muss man sich nicht wundern, wenn die Darmbakterien von diesen sogenannten Fleischessern streiken. (Statt auf die Produkte zu verzichten, die nicht in den eigenen Kulturkreis oder Darmkreis gehören).


DrMichi
5.6.2015 23:45
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toff: “Diese Starken erhielten Respekt – zum einen, weil sie Nahrung” geht energetisch nicht auf, weil mehr reinkommen muss, als die Männer auf der Jagd ausgeben.

Schon mal überlegt, woher das Mem >>Der Starke kommt zum Schuss, der Schwache am Schluss<< kommt? Weil die angeblich schwachen Männer eher auch mit sammeln oder Fallen stellen beschäftigt waren. Fallen stellen braucht Erfindungskraft und Willensstärke, Ausdauer und Geduld. Die Jagd und Sippenkriege nur blindes Drauf-los-hauen, also Imponiergehabe.

Siehst du, wie mit Annahmen argumentiert werden kann? Wir waren nicht da, also wissen wir nicht, wie es damals war.

Basti: Wenn 30% mit vereinfachtem Deutsch aufwachsen oder schon dement sind, passen sich die Zeitungen an. Ursache und Wirkung richtig einschätzen, bitte.

Zur Impfdiskussion: Hört endlich auf alles zu durchmischen. Allergien sind Reaktionen auf Eiweisse, die _jetzt im Moment_ da sind, wie können Allergien auf Eiweisse entstehen, die vor 30 Jahren mal da waren? V.a. noch Eiweisse von Krankheitserregern?

Hautärzte postulieren, dass die erhöhte Waschhäufigkeit schuld ist. Also "gut" riechen (statt einfach sauber zu sein und nicht zu riechen). Oder dass man sich nicht mehr so häufig verletzt. (Also lieber gut aussehen statt gut zu arbeiten). Ernährungswissenschaftler postulieren, dass Fruktose und unkonventionelle Zucker die Bakterienflora schädigen, was das Immunsystem verschiebt. (Statt mal bitteres Gemüse oder geschmacklose Ballaststoffe zu essen, damit das erledigt ist.) In der Mikrowelle wird die Milch nicht böse, aber wenn überall die Laktose für die (importierten) empfindlichen Naturen extrahiert wird und in die Würste gepackt wird, muss man sich nicht wundern, wenn die Darmbakterien von diesen sogenannten Fleischessern streiken. (Statt auf die Produkte zu verzichten, die nicht in den eigenen Kulturkreis oder Darmkreis gehören).

Ich hoffe, das war subtil genug 🙂


Aktivposten
6.6.2015 0:57
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Ich habe jetzt nicht alle Kommentare gelesen, sollte der Punkt schon gekommen sein, tut es mit leid.

In den 80ern fing eine Art Bewegung unter Therapeuten an, die Menschen irgendwelche fiktiven Erinnerungen einredeten oder einpflanzten. Das allermeiste war “sexueller Mißbrauch in der Kindheit”, der plötzlich zum universalen Problem wurde. Kaum ein Freund/Bekannter, der beim Psycho-Laberer war, der nicht plötzlich auf die eine oder andere Art Opfer von “Mißbrauch” war (schon das Wort ist ekelhaft, wenn man dessen Bedeutung richtig bedenkt, denn ein “Mißbrauch” impliziert, daß es auch einen ordnungsgemäßen Gebrauch gibt, somit sind nicht mißbrauchte Kinder “Gebrauchsgegenstände”. Mehr Nazi geht schon fast nicht mehr…).
Alle diese Menschen wurden dann auf jeden Fall zu richtigen Opfern, nämlich zu Therapieopfern, deren Leben sich nur noch um Psychogeschwafel drehte (Hadmut, da lohnt sich eine Untersuchung über Wissenschaftsbetrug, da gibt es reiche Beute).
Daran schloß sich zeitlich die frei erfundene Diagnose AD(H)S an, deren “beste” Behandlung ausgerechnet – Psychopharmaka waren…

Ich halte es für durchaus möglich, daß die Gender-Mainstreaming-Fraktion Opfer irgendeiner perfiden Gehirnwäsche wurde, bei der denen dieses Zeug (wie die falschen Mißbrauchserinnerungen und AD(H)S) irgendwie eingeredet/einprogrammiert/eingepflanzt wurde. Auch Scientology arbeitet mit solchen falschen Erinnerungen.

Nachdem man ja nachgewiesen hat, daß über eine veränderte Bildwiederholrate zwischengeschobene, aber nicht direkt sichtbare Botschaften ins Gehirn eingepflanzt werden können, halte ich das sogar per TV für möglich. Immerhin gab und gibt es Länder nicht nur mit speziellem Kinderfernsehen, sondern sogar mit Babyfernsehen. Da braucht nur “pädagogisch wertvoll” draufzustehen, dann sitzt der Nachwuchs vor der Flimmerkiste, weil die Eltern eh kein Bock auf und keine Zeit mehr für richtige Erziehung haben.
Interessanterweise sind auch in meinen Umfeld die Menschen um so indoktrinierter, je mehr Zeit die vor der Flimmerkiste verbracht haben. Aber auch das ist nur eine Korrelation, nicht unbedingt eine Kausalität.


Leser
6.6.2015 6:20
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@Hadmut:

Haben Sie den Kommentar von Jim (10:20 Uhr) gelesen?


Hadmut
6.6.2015 9:04
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@Leser:

> Haben Sie den Kommentar von Jim (10:20 Uhr) gelesen?

Mist. Der sollte eigentlich in den Müll, und ich hab ihn auch als Müll erkannt und wollte ihn wegklicken. Kann ich jetzt nicht sagen, warum der trotzdem durchgerutscht ist. War entweder ein Versehen oder wieder mal eine Fehlfunktion der Android-App (die verhält sich manchmal fehlerhaft).

Tut mir leid, sorry.

Und danke für den Hinweis.


Joe
6.6.2015 9:18
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Berichte dieser Art häufen sich. Wir hatten hier im Blog schon Berichte über die Jura-Professorin, die kein Sexualstrafrecht mehr lehren kann, und Studenten, die sich an den Universitäten „Safe Spaces” einrichten – mit Spielknete und Hundewelpenbildern an den Wänden. Wie im Kindergarten.

Wenn es nur dabei bliebe. Leider sind das die gleichen Leute, die dann auch anfangen einem virtuell und IRL nachzustellen, wenn man im Netz für sie unbequeme Äußerungen tätigt. Was ja früher (Ende 90er) kein Problem war, weil diese Idioten gar keinen Netzzugang hatten.


Gast$FF
6.6.2015 11:43
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Chemtrails, Aspartam, Pille, Impfstoffe, Schwermetalle, Phytoöstrogene, Elektrosmog… alles Quatsch, wissenschaftlich nicht haltbare Mutmaßungen. Es liegt nachgewiesenermaßen an der ubiquitären Verseuchung mit Diprotonylether (DPE), der seit den 80er Jahren in der westlichen Welt zunehmend in der kupferaktivierten Form daherkommt (k-DPE). k-DPE durchdringt mühelos die Blut-Hirn-Schranke, und wird von breiten Bevölkerungsschichten in sehr großen Mengen mit der Nahrung aufgenommen, was von den Behörden aber verschwiegen wird.

Die Diskussion dieses naheliegenden Zusammenhangs wird auch von der Wissenschaft sorgfältigst vermieden, da die Resultate einer entsprechende Forschung auf diesem Gebiet gegen die wirtschaftlichen Interessen mächtiger Hintergrundakteure verstoßen würden – weshalb entsprechende Untersuchungen gezielt unterdrückt und existierende Erkenntnisse unter Verschluss gehalten werden.

AUFWACHEN!!


Jim
6.6.2015 12:28
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@ Leser @ Helmut

Wie schön das der deutsche Michel so aufmerksam dabei ist, wenn es um die angeblichen Schurken unserer Neuzeit geht. z.B. Andreas Breivik.

Da muss man gleich mal sicherstellen, dass der Blogbetreiber diesen Beitrag auch ja nicht übersehen hat – natürlich um ihn unschädlich zu machen. Versteht sich!^^

Ich muss schon sehr schmunzeln… aber Online fühlen sich halt viele Menschen sicher, die auf der Straße für so eine Aktion jemanden den Mund zu verbieten oder durch Dritte verbieten zu lassen, längst eines dermaßen auf die Fresse bekommen hätten.

Siehe den Beitrag hier in den Comments zu schwache Frauen und weibische Männer mit nem Sockenschuss.

Wenn die Gesellschaft nicht mehr maßregeln kann, weil die Dummen zu viel Macht bekommen haben, schützt zwar noch die Firewall des Internets, aber in reallife eskaliert es ganz schnell.

Denke viele Männer haben es mitterweile erkannt, das Schwach zu sein, ihren Untergang bedeutet…

@ Leser

Vorschlag: Villeicht geben Sie mir mal ihre Adresse. Dann können wir das ausdiskutieren?


Hadmut
6.6.2015 12:32
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@Jim: Du bist ein Idiot.

Und Du hast auch nicht verstanden, was Du da brabbelst. Breivik kann man nicht rehabilitieren, weil er ja nicht zu Unrecht und falsch beschuldigt wurde. Du schwätzt einfach nur irgendeinen Scheiß daher.

Ich habe für Mord auch keinerlei Verständnis und auch nicht für Leute, die versuchen, Mord irgendwie zu rechtfertigen oder gutzuheißen.

Verschwinde hier und lass Dich hier nicht mehr blicken!


Fredi
6.6.2015 13:21
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@Gast$FF: Was ist Diprotonylether? Ich würde zur Panikmache eher zu realen Wörtern greifen, wie Dihydrogenmonoxid oder so ^^


Werner
6.6.2015 14:18
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Ergänzung:

Es könnte schon sein, daß die Tendenz, die eigene Phantasie für die Realität zu halten, auf künstliche weibliche Hormone im Trinkwasser zurückzuführen ist. Ebenso die steigende Unfruchtbarkeit in den betroffenen Ländern – und beides bei beiden realen Geschlechtern. Nur, wie will man das messen?

Irgendwie sind alle Abwehr-Maßnahmen, die die Menschen in ihrem Wahn hierzulande zur Zeit treffen, inklusive der diversen Eßstörungen und der Körper-Modifikationen, Ausdruck eines Selbstmordprogrammes…

Entgegen dem immer noch verbreiteten Vorurteil, Unfruchtbarkeit betreffe allein Frauen, verteilen sich die körperlichen Ursachen etwa zu gleichen Teilen auf Männer wie auf Frauen, jeweils 30 bis 40 Prozent. In etwa 15 bis 30 Prozent der Fälle liegen kombinierte Ursachen bei beiden Partnern vor. Männliche Unfruchtbarkeit geht überwiegend auf schlechte Spermienqualität zurück: Im Erguss finden sich zu wenig Samenzellen, diese sind fehlgebildet oder nicht ausreichend beweglich. In selteneren Fällen liegt eine eingeschränkte Funktion der Hoden vor, beispielsweise infolge einer Mumps-Infektion während der Pubertät, oder die Samenleiter sind blockiert.

Weibliche Unfruchtbarkeit rührt am häufigsten von verstopften oder verklebten Eileitern her. Oft liegt aber auch eine Hormonstörung vor, die sich auf den Monatszyklus, auf die Reifung der Eibläschen oder den Eisprung auswirken kann. Eine weitere häufige Ursache sind sogenannte Endometriosen, das sind Wucherungen von Gebärmutterschleimhaut-Gewebe im Bauchraum.

http://www.berlin-institut.org/online-handbuchdemografie/bevoelkerungsdynamik/auswirkungen/ungewollte-kinderlosigkeit.html

Das ist natürlich anfangs auch wieder PC-Quatsch mit feministischem Opfer-Vorurteil: Gugel wirft zu 90% männliche Unfruchtbarkeit aus – und zwar u. a. deshalb, weil sie viel einfacher festzustellen ist. Das hier ist einer der wenigen 50% – Quellen.


Thomas
6.6.2015 15:18
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@ Gast$FF

Einen “Protonyl”-Rest gibt es nicht. Kann es sein, dass du Dipropylether (mit n- oder iso-Propyl-Resten) meinst? Der Letztere wäre dann aber “DIPE”.

“DPE” ist eigentlich die gängige Abkürzung für Diphenylether. Im Zusammenhang mit diesem würde auch die Erwähnung von Kupfer Sinn ergeben, weil der Ether via Cu(II)-katalysierter Kupplung aus Phenolaten und Boronsäuren dargestellt werden kann.


Gast$FF
6.6.2015 15:31
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@Fredi:
k-DPE ist ein hochprofitables Folgeprodukt des von Dir zitierten Dihydrogenmonoxids (DHMO), das im industriellen Maßstab hergestellt wird und durch breite technische Anwendung seinen Weg in Nahrungskette und Umwelt findet. Die Folgen dieses bedenkenlosen Einsatzes von k-DPE und DHMO für Mensch und Natur sind noch nicht voll abschätzbar, aber es wird ein dramatischer Verlauf angenommen (“Ethergeddon”). Für DHMO gibt’s wenigstens bereits eine öffentliche Diskussion. Wen’s interessiert, diese Seite bietet einen guten Einstieg: http://www.dhmo.de/fakten.html


Cryingman
6.6.2015 16:06
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@Fredi
@Gast$FF

Diprotonylether habe ich auch noch nie gehört (und ich hatte Chemie-Leistungskurs, was aber in diesem Fall nichts heißen muss, auch wenn ich grundsätzlich sehr misstrauisch werde, wenn (wie in diesem Fall) jemand mit einem Stoffnamen daher kommt, welcher nicht dem entspricht, was ich dort über chemische Nomenklatur gelernt habe (und fast immer habe ich damit Recht)). Schwerer wiegt die Tatsache, dass Google nichts zu “Diprotonylether” weiß.

Was ich über Google-Suche “dpe chemie” fand, ist folgender Text:

> http://chemie.uni-paderborn.de/fachgebiete/tc/cmp/forschung/dpe-dispersionen/

laut dem DPE die Abkürzung für “1,1-Diphenylethylene” ist.


Fredi
6.6.2015 16:30
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@Thomas: Das ist auch nichts Reales. Das ist so eine ähnliche Paniksatire wie Dihydrogenmonoxid. Diprotonylether klingt für mich als Chemie-Laien auch nach Wasser, aber wie das Kupfer da mit reinkommt, weiß ich grad auch nicht. Als Satire ist mir das zu kompliziert 😀


Gast$FF
6.6.2015 20:18
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@Cryingman:
> Schwerer wiegt die Tatsache, dass Google nichts zu “Diprotonylether” weiß.

Da kannst Du mal sehen, wie effektiv die Schweigespirale hier funktioniert. Google wird vermutlich gezwungen, entsprechende Treffer auszusortieren. Und Wissenschaftler veröffentlichen nichts dazu, aus Angst ihre Fördergelder zu verlieren. Das Thema ist viel zu heiß.

@Fredi:
Das Ganze einfach als “Paniksatire” zu diffamieren ist die übliche Taktik der Verharmloser. Wirst Du von der Chemischen Industrie bezahlt?

k-DPE ist ein Riesenthema, und das gezielte Verschweigen des DHMO Komplexes (“Ether-Wahnsinn”) vermutlich der größte Umweltskandal des Jahrhunderts. “Endokrine Disruptoren” und diese ganzen anderen neumodischen Umweltthemen wie Weichmacher (Phthalate), Acrylamid in Keksen und CO2 in der Atmosphäre sind Peanuts dagegen. Frauen und Kinder sind übrigens besonders gefährdet. Es gibt zwei dokumentierte Fälle, dass eine 40-jährige Frau in England und ein 12-jähriget Bub in Frankreich nach oraler Aufnahme von nur 0,01 cbm k-DPE auf die Intensivstation mussten. Die Frau ist zwei Tage später wegen Gehirnaufschwemmung verstorben (was auch eindeutig die Wirkung aufs Gehirn beweist, wie oben vermutet).

Die gefährliche Kupferaktivierung, die die schädliche Wirkung von DPE vielfach potenziert, kommt durch die billigen Kupferleitungen, durch die das Zeug nach Herstellung gepumpt wird. Die Hersteller wissen das ganz genau, aber aus Gründen der Profitmaximierung verweigern sie die Verwendung der kostspieligeren Edelstahlleitungen.

Wenn natürlich “der Zitronensäurezyklus das Sinnloseste ist, was ich je gelernt habe” (frei nach Guido Westerwelle), nimmt es nicht Wunder, dass die Öffentlichkeit bei solchen Dingen so leicht hinters Licht geführt werden kann. Wir befinden uns ganz klar im Zeitalter der Verblödung…


Robert W.
6.6.2015 21:16
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DHMO etc. …
ich hatte damals (irgendwann im vorigen Jahrtausend) irgendwann den “Hydrogenylalkohol” erfunden 😉
(Alkohole haben immer eine OH-Gruppe …) Hat sich nicht durchgesetzt …
;-))


Cryingman
7.6.2015 3:06
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@Robert W.

DHMO etc. …
ich hatte damals (irgendwann im vorigen Jahrtausend) irgendwann den “Hydrogenylalkohol” erfunden 😉
(Alkohole haben immer eine OH-Gruppe …) Hat sich nicht durchgesetzt …
;-))

Zu Recht, da Alkohole organische Substanzen sind (also mindestens ein gebundenes C-Molekül haben), Wasser dagegen anorganisch.


der eine Andreas
7.6.2015 9:33
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@Gast$FF:
Hat Dich auch schon der “Ether-Wahnsinn” erwischt?
Oder wurdest Du vergessen, als die Reichsflugscheiben alle wahren Gläubigen nach Nibiru abgeholt haben?


quarc
8.6.2015 0:34
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> Welche organischen Ursachen könnte es haben, dass plötzlich ganze
> Generationen von begeisterten fanatischen Idioten nachwachsen,
> die sich plötzlich darüber freuen, wie dämlich sie sind?
>
> Da würden mir einige einfallen. Vor allem, wenn man bedenkt,
> dass das Idiotinnenphänomen besonders bei unter 35-jährigen
> grassiert, sich aber auf die „westliche Welt” konzentriert.
> Was kam im Zeitraum um 1980 in den westlichen Ländern –
> und nur da – in Gebrauch?

Auch wenn mir (ab Mitte der 80er Jahre) spontan Windows und Mac als Quelle der Verblödung einfallen will, halte ich solch einen *direkten* Einfluss für nicht besonders wahrscheinlich. Zumal solch irrationales Verhalten auch vorher vorkam. Natürlich kann eine Disposition hierzu bei Teilen der Bevölkerung auch schon länger vorhanden gewesen sein, nur dass sie früher eben nicht bei allen zum Ausbruch kam. Der zitierte Professor schreibt ja auch in seinem Bericht, dass nicht nur die Studenten sich verändert haben, sondern dass auch seine Universität heutzutage anders auf derartige Vorwürfe reagieren würde als vorher. Da ist die Beschäftigungsstruktur an US-Universitäten womöglich wirkungsvoller als biologische Randbedingungen.

Letztlich sieht das für mich wie die emotionale Version einer Allergie aus: bekanntlich “lernt” das Immunsystem in den ersten Lebensmonaten und Jahren durch Kontakt mit allerlei Fremdsubstanzen und ist darauf trainiert, zeitlebens auch immer wieder gebraucht zu werden. Wenn das unterbleibt, etwa durch Verbesserung der hygienischen Bedingungen, kann es zu Allergien, weil das Immunsystem sich mangels geeignetem Material eben an dem abarbeitet was sonst so da ist, auch an eher harmlosen Substanzen.

Nun habe wir als in Gruppen lebende Wesen halt auch ein “emotionales Immunsystem”, um Kränkungen, Ausschluss, Feindseligkeit etc. abzuwehren. Auch das will trainiert sein. Wenn das in Kindheit und Jugend unterbleibt, etwa weil die kleinen Prinzen und Prinzessinnen zu wohlbehütet aufwachsen, reagiert das Immunsystem eben — mangels echter emotionaler Bedrohung — schon auf vollkommen unbedeutende Dinge.

In früheren Zeiten gab es auch schon höhere Töchter, die zu allen Gelegenheiten in Ohnmacht fielen — aber das war dann halt ein kleine Minderheit. Der wachsende materielle Wohlstand hat dafür gesorgt, dass in den vergangenen 30-40 Jahren viel mehr Kinder vergleichbar wohlbehüteter aufgewachsen sind.


Gast$FF
8.6.2015 1:46
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@der eine Andreas:
Reichsflugscheiben? Nibiru? Nie gehört. Ist das einer der üblichen VT-Vorwürfe, mit dem kritische Geister mundtot gemacht werden sollen?

Aber gut, ich gebe an dieser Stelle auf. Diprotonylether (DPE) = scherzhaft für H-O-H = H2O = Wasser, wie von den Kommentatoren Fredi und Robert W. messerscharf erkannt (“k-DPE” = Leitungswasser, aus den heutzutage üblichen Kupferleitungen). Ich entschuldige mich bei allen für die bewusste Desinformation mittels wohlerprobter Ökohysterielyrik. Satirische Komik sollte es aber keine sein, da es nicht zum Lachen, sondern eher zum Heulen ist (Stichwort “MINT-Legsathenie”). Beim Lesen einiger der Kommentare oben standen mir vor Entsetzen die Haare zu Berge, und ich musste unweigerlich an “Gell-Mann Amnesie” denken.

Der Gedanke, die zunehmende Effemination westlicher Gesellschaften nebst ihrer psychotischen Sekundärsymptome wie dem Genderwahn mit stofflichen Umwelteinflüssen einer industrialisierten Technikgesellschaft, “Strahlung”, Lebensmittelzusatzstoffen etc. zu erklären, erscheint ob seiner vermeintlichen Einfachheit attraktiv, ist aber abwegig. Bitte beispielsweise beachten, dass (noch-)nichtfeminsierte Gesellschaften in anderen Teilen der Welt all diesen denkbaren Faktoren schon seit Jahrzehnten in teilweise erheblich höheren Expositionen ausgesetzt waren und auch noch sind. Für weitere Erläuterungen empfehle ich in diesem Zusammenhang die Lektüre der zwei äußerst aufschlussreichen Bücher “Der tägliche Ökohorror – So werden wir manipuliert” und “Die Angsttrompeter” des Chemikers Dr. Heinz Hug (http://www.amazon.de/Heinz-Hug/e/B009NQSVSA). Dort wird exzellent über die spätestens seit dem Mittelalter genutzte, politische Instrumentalisierung der Urangst vor Giften aufgeklärt, was die gesellschaftlichen Auswirkungen sind, und wer außer der Politik noch alles davon profitiert (u.a. Medien und Wissenschaft).

Männerstreik kommentierte oben:
> Ich denke aber, die Hirnerweichung ist eher den Medien, der Politik und Propaganda zu verdanken

So ist es.


Gast$FF
8.6.2015 2:06
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@toff:
> Zwei Dinge sind abgesicherte Fakten:
Der Rückgang der durchschnittlichen Testosteronspiegel bei Männern sowie einen Rückgang der Spermienqualität in den letzten 50 Jahren.

Eben nicht, zumindest was die Sache mit der Spermienqualität angeht:
http://www.nzz.ch/die-krise-die-es-nicht-gibt-1.7031474

Die sog. Spermienkrise ist lediglich ein Mythos, der auf wissenschaftliche Methoden- und Statistikfehler gründet. Da einige daraus über Jahre weidlich Kapital schlagen konnten (u.a. Medien und Feministinnen –> Angriff auf männliches Selbstbewusstsein) und die Sache prima in den Zeitgeist passte, ist diese Mär wider besseren Wissens nicht totzukriegen.

Würde mich nicht wundern, wenn es sich mit der “Testosteronkrise” ähnlich verhält.


Dirk S
8.6.2015 9:01
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@ DrMichi

Schon mal überlegt, woher das Mem >>Der Starke kommt zum Schuss, der Schwache am Schluss<< kommt?

Alltagserfahrung? Setze die seinzeitliche Stärke mit der Dicke der Brieftasche gleich und es passt.

Weil die angeblich schwachen Männer eher auch mit sammeln oder Fallen stellen beschäftigt waren. Fallen stellen braucht Erfindungskraft und Willensstärke, Ausdauer und Geduld.

Ähm, mit Sammeln (und Frauen und Kinder beschützen) waren vor allem alte Männer beschäftigt, ebenso mit Fallenstellen (also da die noch nicht ganz so alten). Alles entsprechend der körperilichen Leistungsfähigkeit und Erfahrung. In einer Steinzeitgruppe hatte jeder seine Aufgabe (z.B. der verunglückte Jäger der Werkzeugmacher der Gruppe war).

Die Jagd und Sippenkriege nur blindes Drauf-los-hauen, also Imponiergehabe.

Quatsch. Jagd hat auch viel mit Strategie zu tun (damals hatte man eben noch keine Präzisionsgewehre, die das Wild auf mehere 100 Meter töten). Da musste man noch auf 10 bis 30 m an das Wild heran und dabei nicht auffallen.
Und was die Sippenkriege betrifft: Der Umgang mit den damaligen Waffen war eine Kunst für sich, mit draufhauen à la Schwarzenegger warst du schnell der Besiegte. Ein Bogenschütze “haut nicht drauf”, der trifft noch lange vor dem physichen Feindkontakt.

Siehst du, wie mit Annahmen argumentiert werden kann? Wir waren nicht da, also wissen wir nicht, wie es damals war.

Stimmt wir waren nicht da. Aber wir können aufgrund unserer Physis, der körperlichen Entwicklung des Menschen, ein bisschen Logik und Versuchen durchaus passende Aussagen über die wahrscheinlichen Verhältnisse machen, zumal uns Funde aus früheren Zeiten weitre Hinweise geben.
Dass ein 40-jähriger (im Durchschnitt) nicht mehr so schnell ist wie ein 20-jähriger gibt einen Hinweis darauf, dass die Hauptlast der Jagd bein Jüngeren lag, die kräftiger Pysionomie des Mannes gegenüber der Frau gibt den Hinweis, das vor allem Männer gejagd haben dürften. Frauen hingegen haben ein besseres Farbsehen als Männer, was beim Sammeln von Früchten Vorteile bringt, demnach dürfte die Kontrolle des Sammelgutes Frauentätigkeit gewesen sein. Alle tätigkeiten, die mit Erfahrung zusammen hängen, dürften Aufgabe der älteren gewesen sein, alte Frauen waren Geburtshelferinnen, alte Männer Fallensteller und Schützer der Frauen und Kinder (also vor Raubtieren, wohl auch verbunden mit so manchen Selbstopfer), wenn die jüngeren Männer auf der Jagd waren.

Also völlig aus der Luft gegriffen sind viele der Annahmen über unsere Vorfahren nicht, zumal sich vieles auch mit Funden aus der Zeit deckt.

Und was nun die alles entscheidene Frage des “Der Starke kommt zum Schuss, der Schwache am Schluss” betrifft:
Der “Starke” ist vor allem resourcenstark und das ist für die erfolgreiche Aufzucht von Kindern eine unerlässlich wichtige Bedingung. Und um genau das dreht sich alles am Ende. Es ist in diesem Sinne logisch.

Steinzeitliche Grüße,

Euer Dirk


Werner
8.6.2015 14:23
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@ Aktivposten: bzgl. gefälschte Mißbrauchserinnerungen – d’accord! Du bist einer der Wenigen, der das Wort “Mißbrauch” richtig analysiert. Chapeau. Ist aber auch im englischen so – vgl. den Eurythmics – hit “Sweet Dreams (Are Made Of This)” – wenn auch da bezogen auf Erwachsene (vermutlich).

@Gast$FF: bzgl. Spermienqualität- ernsthaft jetzt? Heißt das jetzt, die Fruchtbarkeit von Männern wie Frauen sinkt in den westlichen Ländern gar nicht (= es gibt nicht mehr ungewollte Kinderlosigkeit als früher)? Würde mich ja nun echt interessieren. Oder wird wie in dem verlinkten Artikel nur Spermienzahl mit Qualität (=Fruchtbarkeit?) gleichgesetzt? Schön finde ich auch, daß sich die Spermienkonzentrationen offensichtlich nach Norden hin erhöht und Die in Neu York die dickste Eiersahne haben – wußten wir das nicht schon immer… liegt wohl am Geld… und daß sich ein Abwärtstrend ergibt, wenn man weniger Studien durchführt. Haben sie die zusammengezählt??? 😀 😀 😀

Das würde natürlich implizieren, daß die ganze Fruchtbarkeitmedizin auf tönernen Füßen steht, was ihre Notwendigkeit angeht – oder aber wenn die Fruchtbarkeit von Paaren trotz (wie dort teilw. behauptet) immer besseren Samens doch sinkt, daß das mehr denn je auf unfruchtbare Frauen zurückzuführen wäre – was wiederum dann das Männebashing auf dem Gebiet ad absurden führt bzw. die Konzentration auf den weiblichen Part für zu recht erklärt. Man kann es sich aussuchen. Die Schlusspointe von wegen nicht Aussterben wg. männlicher Unfruchtbarkeit ist natürlich wieder PC- Beruhigungsquark, weil es niemals (außer in extremsten Katastrophen) auf die Gesamt- Fruchtbarkeit der Männer, sondern immer der Frauen ankommt bzw. deren Kinderzahl. So ist das nun mal. 10 Minuten vs. 9 Monate.

Es scheint offensichtlich nur wenige Quellen darüber zu geben, und oberflächlich gesehen führen sie ungewollte Kinderlosigkeit hauptsächlich auf zu späten Kinderwunsch zurück. Also eher soziale als chemische Gründe. Hochinteressant. Wie ist das bei den Tieren? Die saufen auch Wasser & atmen. Da müßte mal ein Kenner ran. (Das alles bezieht sich natürlich allein auf die Fruchtbarkeit; weitere biologische Schäden bleiben davon unberührt.)


Gast$FF
9.6.2015 7:57
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@Werner:
> Heißt das jetzt, die Fruchtbarkeit von Männern wie Frauen sinkt in den westlichen Ländern gar nicht

In erster Linie heißt es, dass man mit geeigneten alarmistischen Themen Klicks und Forschungsgelder generieren kann. Und ggf. auch neue Gesetze und Verbote.


Dirk S
9.6.2015 12:22
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@ Horsti

“Warum entsteht Feminismus-Genderismus vor allem dort am stärksten, wo es keine Hochkultur und keine Intelligenzansammlung gab (Berlin)?”

Eine Korrelation ist noch kein Kausalität. ????

Stimmt. Wobei ich eher mal die Variablen “Feminsmus” und “Sozialleistungsbezug” (oder wahlweise “harte Arbeit”) in Bezug setzen würde. Das dürfte eine intersannte Grafik werden. 😉

Ist natürlich Quark, der Zusammenhang dürfte die Einwohnerzahl eines Gebietes sein, ganz einfach, weil wo mehr Leute beeinander sind, sind auch mehr komische Typen beieinander, bemerken das, rotten sich zusammen und ziehen nur um so mehr komische Typen an, die sich anschließen. Und zack hat man eine Problemgruppe, die bespaßt werden will.

Schau Dir mal die Matriarchate an. Da läuft fast alles harmonisch und gleichberechtigt ab.

Äh, wo? Was ich bisher von matriachalen Gesellschaften gelesen habe, hatte eine Konstante: Sehr stark reglementiert mit Tendenz zu Unfreiheit und Bevormundung. Wobei ich eher wenig über Matriachate gelesen / gefunden habe, was nicht ideologisch verzerrt war.
Und die Friedfertigkeit von Matriachaten ist auch ideologischer Müll, wie z.B. der Irokesen gezeigt haben. Die waren vieles, aber Pazifisten waren die nicht. Im Gegenteil, kaum ein indianischer Stamm war so kriegsgeil wie die. Interessanterweise haben sich die Irokesen als “zivilisiert” bezeichnet (das Stammesbündnis bezeichnete sich als “die 5 zivilisierten Nationen”). Lag wohl an den Gewehren.

Dummerweise aber auf dem kulturellen und technischen Niveau der Jungsteinzeit.

Jepp. Kommt von der Tendenz zur Unfreiheit und daher, dass Vätern gesellschaftlich die Vaterschaft verweigert wird (der nächte männliche Verwandte ist der Mutterbruder). Und damit haben Männer in Matriachaten keinen Grund, sich für ihre Familien ins Zeug zu legen (haben ja keine in unserem Sinne) und was zu schaffen. Damit findet auch kein (oder sehr wenig) Fortschritt statt und Matriachate können sich vor allem in Gegenden halten, in denen das Essen wortwörtlich auf den Bäumen wächst. Ob das jezt erstebenswert ist, möchte ich mal dahin stellen.

Strebende Grüße,

Euer Dirk


bernd
12.6.2015 23:37
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Umweltgifte machen aus männlichen Fischen Weibchen

Selbst in Hochgebirgsseen konzentrieren sich Schadstoffe, die zum Beispiel die Fischpopulation beeinflussen. Forscher haben sogar beobachtet, dass männliche Forellen zunehmend verweiblichen.

http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article142411851/Umweltgifte-machen-aus-maennlichen-Fischen-Weibchen.html


O.
14.6.2015 3:19
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O.
18.6.2015 15:19
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Frontal 21 – Glyphosat – Heimtückisches Gift
https://www.youtube.com/watch?v=i6zeHsgJKm8


Jan Lul
23.7.2015 16:10
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Die Studenten von jetzt sind in ihrer frühesten Kindheit, als im Gehirn die Eingangsfilter noch nicht ausgebildet waren, vor dem Fernseher geparkt worden und haben soziale Interaktion bei den Teletubbies, Pinky&Brain, Spongebob, My little Pony und Dragon Ball Z gelernt.

Der hier braucht sofort einen safe space:
https://3.bp.blogspot.com/-YYVCDXNTsWw/TclDlJZylcI/AAAAAAAAAII/DRKHXT03nwU/s1600/SpongebobCrying.gif

Zählt mal auf der Autobahn die Anzahl von aus Kindersitzen hypnotisch auf TCM-Videogeräten an Papas Kopfstütze starrender Krabbler, oder die manisch auf irgendwelche Streichelgeräte glotzenden Kinder unter 12 in ÖPNV.

Und dann wundern, dass die Aufmerksamkeitsspanne nicht zum Ablesen einer Abmessung auf einem Meterstabs reicht.


Heinz
24.9.2015 16:09
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was ein Variationsmechanismus der Evolution gewesen sein soll

Es war sogar mal der Einzige ohne Viren gäbe es weder uns noch die Evolution.


Heinz
24.9.2015 16:12
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> Irgendein künstlicher Süßstoff? Irgendein Zusatzstoff? Treibstoffadditive? Holzschutzmittel? Pflanzenschutzmittel? Vielleicht in der Kleidung?

Weichmacher / Farbstoffe im Kunststoff.