Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Bio-Informatik

Hadmut
2.6.2015 23:47

Was haben Biologie und Informatik gemeinsam?

Werden beide in Baden-Württemberg mit dem Ziel der Volksverblödung abgeschafft.

Ziel ist in beiden Fällen, eine kritiklose Masse zu formen, die alles frisst und glaubt, was man ihnen erzählt.


22 Kommentare (RSS-Feed)

Jürgen
3.6.2015 5:23
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Ist nur ein weiterer Schritt auf der Agenda.

Im Mathematik-Unterricht wurde schon vor langer Zeit das Beweisen abgeschafft. Die Schüler lernen nur noch Rechenverfahren und Anwendungsaufgaben, und beherrschen nicht einmal das richtig.

Der Zerfall begann schon in den 70er-Jahren.


Geluckt
3.6.2015 7:24
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Ich bin gespannt, wenn Physik und Chemie dran glauben müssen. Die Biologie kann nur der Anfang sein, weil die Biologie auf die Prämissen von Chemie und Physik aufbaut.


Horsti
3.6.2015 8:02
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Das mußte so kommen, schließlich ist Informatik frauendiskriminierend und Biologie genderfeindlich. Auch in Mathe geht’s um Ideologie, kein Lehrbuch mehr ohne Dreisatzaufgaben mit Gender-Pay-Gap und Frauenquoten.


Dirk S
3.6.2015 10:25
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@ Geluckt

Ich bin gespannt, wenn Physik und Chemie dran glauben müssen. Die Biologie kann nur der Anfang sein, weil die Biologie auf die Prämissen von Chemie und Physik aufbaut.

Wie, Chemie wird noch unterrichtet? Wissen die denn nicht, dass Chemiker nur Drogen kochen und Sprengstoffe und Bomben herstellen? Haben die noch nie “Braking Bad” gesehen? Und das sollen unsere Kinder lernen? Unterricht als Terrorcamp? Geht’s noch? (hysterisch kreisch) 😉

Ironische Grüße,

Euer Dirk

PS: So richtig Physik hatte ich erst im LK auf der GyO (das vorher war zusammenhangloses Zeug) und am Chemie-Unterricht war der Rumms-Bumms-Knall-Teil der einzig interessante…


Zaphod B.
3.6.2015 10:31
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Ehrlich gesagt verstehe ich die Aufregung nicht so ganz.

Zu meiner Zeit (Jahrgang 67) gab es Informatik ab der 10. Klasse als AG und ab der 11. Klasse wurde ein Grundkurs angeboten. Während meines Informatikstudiums gehörte ich zu den wenigen Studenten, die Informatik als Leistungskurs im Abi belegten. Die meisten meiner Kommilitonen hatten – wenn überhaupt – einen Grundkurs belegt.

Natürlich sollten die Schüler heutzutage wissen was grundsätzlich hinter Internet, WWW und dem ganzen Social Media / Web2.0 etc. steckt. Aber müssen die deswegen TCP/IP Sockets programmieren können?

Ich denke, wenn den Schülern die grundsätzlichen technischen und sozialen Zusammen-hänge im Fach Medienkunde vermittelt werden ist das evtl sinnvoller, als sie mit Algorithmen und Datenstrukturen zu langweilen. Für diejenigen, die sich tatsächlich für Informatik interessieren sollten AGs und in der Oberstufe entsprechende Kurse angeboten werden.

Davon, dass man den Bio-Unterricht abschaffen will habe ich übrigens in dem Artikel nichts gesehen.

Ranga Yogeshwar vertritt zwar die Ansicht “Jeder kann programmieren”. Die Aussage ist aber meiner Ansicht ebenso sinnreich wie “Jeder kann singen”.

Glücklicherweise leben wir in einer arbeitsteiligen Welt in der nicht jeder alles können muss. Die Schulen sollten daher ein technisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis vermitteln. Was die Leute damit später machen muss jedem selber überlassen bleiben.

Für viel problematischer halte ich die Pläne der grün-roten Landesregierung als “Toleranz gegenüber LGBT” Gendermainstreaming in die Lehrpläne zu drücken.


Missingno.
3.6.2015 11:00
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> Auch in Mathe geht’s um Ideologie
Richtig. Es kann ja nicht angehen, dass meine Lösung diskriminiert wird, nur weil sie in der Minderheit ist. Alle Lösungen müssen gleichgestellt werden!


Pjotr
3.6.2015 11:16
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Ziel ist in beiden Fällen, eine kritiklose Masse zu formen, die alles frisst und glaubt, was man ihnen erzählt.

Oder es ist Teil des Plans, die Gestaltung der Fächer an “weibliche Bedürfnisse und Interessen” anzupassen. Konkret heisst das: mehr Gewicht auf Sprachliches, weniger Gewicht auf Naturwissenschaftliches.

Was braucht eine zukünftige Gendertante Informatik? Es genügt vollauf, wenn sie lernt, wie ein aufschrei auf Twitter lanciert wird.


LeserX
3.6.2015 12:01
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Tja, wenn man staatshörig ist dann muss wann wohl so denken.

Die 10% der Schüler und Studenten die sich dafür interessieren werden das auch ohne Schule kapieren. Das Wissen ist ja frei verfügbar. Mal abgesehen von der Monopolisierung der “vom Steuerzahler” finanzierten Forschungsberichte in den sog. Wissenschaftsverlagen.

Aber schließlich ist man ja “Akademiker” (so eine Art ex- Anstaltsinsasse), was wertlos wäre wenn man diesen einfachen Gedanken zulässt.


CountZero
3.6.2015 13:08
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> Auch in Mathe geht’s um Ideologie

Wie fühlt es sich an, eine ‘Null’ zu sein? (The Simpsons: “Girls just wanna have sums”, Ep. 17 Season 19)

🙂


CountZero
3.6.2015 13:09
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@LeserX
> Die 10% der Schüler und Studenten die sich dafür interessieren werden das auch ohne Schule kapieren. Das Wissen ist ja frei verfügbar.

Das gilt leider für alles, was in der Schule nach dem 7. Schuljahr gelehrt wird. Was folgt daraus nach Deiner Ansicht?


guerrero
3.6.2015 13:16
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Manfred P.
3.6.2015 16:17
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Medienbildung?

Medienbildung??

Also, zwei Dinge gehen hier nicht zusammen: Abitur für alle und “Allgemeine Hochschulreife”.

Beides zusammen kann man unmöglich bekommen.

Entweder man schraubt das Niveau so hoch, dass man in allen Fächern am Ende ein Studium aufnehmen könnte, oder man lässt es bleiben, und schaltet 4 Jahre Bätscheller vor das eigentliche Studium, sodass der Bätscheller zur spezifischen Hochschulreife führt.

Alles andere ist Käse.


Björn F.
3.6.2015 18:33
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Hier an der Uni Freiburg ist seit der Emeritierung des alten Lehrstuhlinhabers vor einigen Jahren auch das ehemals “reine” Studienfach Kognitionswissenschaft mit einem Anteil Gender studies(!) verwässert worden.
Ich hatte das damals noch ohne diesen Blödsinn studiert und kann über die heutige Hochschulpolitik nur noch den Kopf schütteln: Ein doch sehr MINT-nahes Fach mit derlei unwissenschaftlichem Murks “anzureichern” ist eigentlich ein Skandal.


Gedöns
3.6.2015 20:57
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Ob Gysi Innen- oder Justizminister noch in diesem Jahr wird? Und Hofreiter Minister für Bildung und Wissenschaft?
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_sed_will_an_die_macht


Gedöns
3.6.2015 21:15
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GottiX bewahre uns vor rot-rot-grün!
http://religion.orf.at/stories/2714241/


Dirk S
4.6.2015 9:33
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@ Gedöns

GottiX bewahre uns vor rot-rot-grün!

Keine Chance, der ist inzwischen in eine andere Galaxie ausgewandert und hat sein außer Kontrolle geratendes Schöpfungsexperiment inzwischen aufgegeben.

Schöpfende Grüße,

Euer Dirk


Werner
4.6.2015 12:49
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> Was haben Biologie und Informatik gemeinsam?

Tja… Information?

Setzt schon mal eure Aluhüte auf, hier kommt meine superlange VT:

Über Informatik kann ich nichts sagen, aber von den liebreizenden Nachkommen in meiner Umgebung weiß ich, daß Biologie als Schulfach schon lange ruiniert ist. Auf der anderen Seite ist biogenetisches Basteln an der Uni gerade der Renner- auch als Frauenstudium. Es wurde also vom Schulfach zum Spezialfach, in dem übriges viel mit Rechnern gearbeitet wird- AFAIK lassen sich so Gensequenzen geradezu beliebig zusammenpopeln.

Biologie als Breitenwissenschaft in Zusammenhang mit dem natürlichen Leben auf diesem Planeten steht dagegen unter schwerstem politischen Beschuß. Die dort über Jahrhunderte gewonnenen Erkenntnisse werden grundsätzlich in Frage gestellt, nein: als ideologischer Unsinn verdammt. Und zwar nicht aus der Wissenschaft selbst, sondern aus der Politik! Ausgerechnet daher!

So kam mir heute der Gedanke, gibt es noch andere Fachgebiete, die zur Zeit ähnlich unter politischem Beschuß stehen? Da fiel mir die Meteorologie ein. Wie haben zwar jeden Tag und überall bei jeder Gelegenheit das Thema “Wetter, Wetter, Wetter!” (Mirco Nontschew) aber outest Du dich als Klimaforscher, schlagen die Leute das Kreuz und werfen mit Steinen. Du könntest ja was unangenehmes sagen!

Und so dachte ich heut morgen im Halbschlaf: Was ist, wenn Kachelmann recht hatte? Wenn es bei seiner öffentlichen Hinrichtung gar nicht um seine persönliche Verfehlung ging, sondern um eine professionelle? Er hatte den Leuten im deutschsprachigen Raum im ÖR (also frei Haus) etwas geliefert, was es seit dem nicht mehr gibt: Aufklärung über das Wettergeschehen.

Seit den wandern wieder Hochs und Tiefs mit neckischen Namen über den Bildschirm, und das Hauptthema sind neben gottgesandten drohenden Katastrophen und herrlichen Wochenenden, daß jetzt die Tiefs auch männliche Namen tragen, hihi. Oder war es umgekehrt? Egal: Gender ist das Thema. Kindische Ablenkung (daß es professioneller ist, Hochs und Tiefs eindeutig zu kennzeichnen, wie male- female- Stecksysteme in der Computertechnik- scheißegal!): Guck mal, das Tief heißt jetzt Horst. Ist das nicht schön? Immer schön abwechselnd, jaha, nicht war? Ihr seid lieb (und doof). Keine Angst, der Urlaub wird schön. Ihr könnt Kuchen essen gehen. Das Hoch Gerda sorgt dafür.

Freundlicher Hinweis: Erzählst du irgend etwas, was uns nicht paßt, kommen wir mit Feministen und hauen dich mit Genda, bis du stille bist. Ob du nun eine Frau sitzen läßt oder sie auf dem Hemd trägst- wir finden schon was außerhalb deiner Profession, gegen das du dich nicht wehren kannst. Hinweis Ende.

Vielleicht ist es ja gar nicht so, daß Gender das Ziel ist.

Vielleicht ist es ja umgekehrt: Die von irgendwo ganz hoch oben in die Welt gedrückte Gender- Politik ist nur das Mittel zum Zweck, und die Zerstörung, die damit angerichtet wird, nur ein willkommener Kollateralschaden. So wie die Ausrottung der Indianer der Eroberung fremden Landes Vorschub leistete.

Vielleicht wird nicht die Biologie beseitigt, um Gender- Politik zu ermöglichen, sondern umgekehrt wird Gender- Politik durchgesetzt, um weite Wissensgebiete zu zerstören- zum Beispiel den Teil der Biologie, der sich mit Evolution, Selektion und Migration befaßt; und das ist ein großer. Worum ging es Darwin denn? Lebewesen sind nicht von Anfang an da, wo sie sind, sondern sie kommen (räumlich und zeitlich) woanders her und passen sich genetisch den jeweiligen herrschenden örtlichen und zeitlichen Umweltbedingungen an; ändern sich diese, ebenfalls; gelingt ihnen das nicht schnell genug und in ausreichendem Maße, werden sie verdrängt und sterben ggf. aus. Merkt ihr was?

Leute, unterhaltet euch mal mit Biologen der alten Schule, solange es die noch gibt. Laßt euch aufklären darüber, wie unmittelbar Flora und Fauna mit Boden, Luft und Temperatur verzahnt sind. Unterhaltet euch mit Bauern, Forstwirten, Winzern- sie werden euch bestätigen, daß es überall wärmer wird, und sie ihre Feldfrüchte und Bestände darauf ausrichten müssen. Ganze Weingebiete sind gefährdet; anderswo werden neue erschlossen.

Biologen bestätigen: Pflanzen und Tiere- ja, und Menschen- wandern ein in Gebiete, in denen sie vorher noch nicht waren. Man kann die Jahresmitteltemperatur an dem Zentimeter ablesen, bis zu dem eine Milbe ihre Felswand hochklettert, und irgendwann schafft sie es über die Alpen. Gletscher schmelzen und geben eine 5000 Jahre alte Leiche frei, die dort in eine Gletscherspalte fiel, als die Sahara noch eine grüne Seenplatte war (warum es wärmer wird, will ich hier nicht diskutieren, weil das erst einmal Wurst ist). Zwar kann der Mensch seine Umgebung in Maßen gestalten, das unterscheidet ihn vom Affen, aber nicht von den Schnecken, Muscheln, Ameisen, Bienen. Abhängig von seiner Umgebung ist auch er; und wenn es nur die Kosten für Heizung und Kleidung vs. Klimaanlagen und Mückenschutz sind.

Lange Rede kurzer Sinn: Die von irgendwem ganz oben (wem eigentlich? Das Thema haben wir ja jetzt) über internationale Organisationen mit Hilfe schlauer und eigennütziger oder strohdoofer Idioten in alle Welt gedrückte Gender- Ideologie im weitesten Sinne dient neben der genetischen Zerstörung ganzer Völkerschaften, die vielleicht gefährlich werden könnten, nicht etwa dem Zweck der Etablierung einer Bevölkerungsgruppe wie der Feministen (das merken diese ja gerade) sondern der Zerstörung von gefährlichem Wissen, insbesondere in der Biologie, Meteorologie, ja, und wahrscheinlich der Informatik (wie gesagt- da kenne ich mich nicht aus) und wer weiß wo sonst noch -Astronomie?- überall da, wo es um die Position des Menschen als biologisches Lebewesen in einer materiellen Umgebung geht.

So, und nun könnt ihr euch im Lichte dessen euren eigenen Reim darauf machen, wer was wann wo propagiert und/oder abstreitet. Ob der Nordafrikaner Hannibal die Alpen von Norden mit Elefanten überquerte, um Rom anzugreifen, spielt -abgesehen für Militärhistoriker- keine große Rolle. Er konnte hier nicht bleiben (obwohl Manche sagen, die Bayern… aber lassen wir das). Wichtig ist, daß auch die Römer hier eine klimatische Grenze fanden, wie die Europäer gerade ihre in Nordafrika. Wer will, daß sich die Dinge wieder ändern, müßte eigentlich daran arbeiten, daß die Welt wieder kühler wird und Europa nördlich der Alpen und Pyrenäen ein Nebelloch- wenn die Gletscher, Moore und Sümpfe wieder wachsen, und in Karthago wieder Regen fällt, dann haben die Nordeuropäer den Norden wieder für sich. Schön wird das vielleicht nicht- aber wer sagt denn, daß natürliche Selektion ein Spaziergang ist?

So. Ihr seid dran.


Werner
4.6.2015 13:53
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Ich hab’s gerade beim nochmal durchlesen gemerkt: Die Politik heißt ja heißt ja nicht Gender (war schreibfaul), sonder Gender Mainstreaming. Mainstreaming! Das sagt eigentlich schon alles.

Also: Nach meiner VT nicht “die Gender-Theorien (GT) in den Mainstream, also in die Mitte der Gesellschaft zu holen“, wie es offiziell erklärt wird:

http://www.dijg.de/gender-mainstreaming/begriff-definition/ (Lesenswert!)

sondern umgekehrt Mainstreaming (Vereinheitlichung!) der Gesellschaft (und Wissenschaft) durch Gender-Theorien (GT).

Abweichung vom vorgeschrieben Pfad wird nicht geduldet.


Werner
4.6.2015 13:55
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vorgeschriebenen Pfad


Werner
4.6.2015 14:02
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http://www.dijg.de/gender-mainstreaming/begriff-definition/

Unabhängige empirische Langzeitstudien, die die Kibbuzim-Entwicklung in Israel untersuchten, haben geprüft, ob diese Theorien der Wirklichkeit standhalten und sind zu dem Schluss gekommen, dass sie es nicht tun.

In der Kibbuzbewegung war man anfangs davon ausgegangen, dass es Gerechtigkeit in einer Gesellschaft nur geben kann, wenn alle Geschlechtsrollenunterschiede abgeschafft sind. Deswegen wurden in den Kibbuzim die Kinder von Geburt an im Kinderhaus von ausgebildeten Erziehern und Erzieherinnen versorgt. Männer und Frauen teilten sich die Erwerbstätigkeit so auf, dass es in jedem Beruf einen Frauen- und Männeranteil von 50 Prozent gab. Jede Ungleichheit sollte vermieden werden. Die Frauen machten das zunächst mit, doch irgendwann rebellierten sie. Letztlich setzten sie es durch, dass die Kinder wieder zuhause lebten, die Mütter weniger Stunden am Tag arbeiteten als die Männer, um mehr Zeit für Familie und Kinder zu haben, und die Mütter zudem auf Fortbildungen am Abend und damit auf Beförderungen verzichten durften, weil sie bei den Kindern sein wollten. Die Frauen mussten dabei viele Hindernisse überwinden, denn diese Neuerungen kosteten Geld. Aber erstaunlicherweise setzten die Frauen es in der gesamten Kibbuzbewegung durch.

Die Studien kommen zu dem Schluss: Es gibt Geschlechtsrollenunterschiede zwischen Mann und Frau, die nicht gesellschaftlich konstruiert sind, sondern die dem unterschiedlichen Wesen von Mann und Frau entsprechen.

Ach? Ausgerechnet dort? Und warum wird ggf. etwas derart gescheitertes nun auf die ganze Rest-Welt übertragen?

Weil es auch dort scheitern soll?


Werner
4.6.2015 15:34
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Ich könnt’s noch anders audrücken: Vielleicht ist nicht die Entmachtung der WHM (weißen heterosexuellen Männer) das eigentliche Ziel der Politik des Gender Mainstreaming – sie selbst sind nur der Sparifankal, die Personifizieren des Bösen dabei, denn objektiv profitieren auch die Feministen von ihnen – sondern die Knebelung der Wissenschaft, die einige von ihnen betreiben.

Wie es Kevin MacDonald ausdrückte: Die “dekonstruktive” Psychoanalyse ist hundert Jahre damit durchgekommen, nicht einen einzigen Beweis für ihre umstrittenen Thesen abzuliefern (und ich ergänze: dabei Unmengen von Geld zu generieren und großen Schaden anzurichten). Und die sei jetzt auf dem absteigenden Ast.

https://www.youtube.com/watch?v=FMlGFGaN-6s
https://youtu.be/FMlGFGaN-6s?t=2676

44:35-52:35

Vielleicht soll so etwas einfach auch in Zukunft möglich sein (also Einkommen zu generieren auf Grund unbewiesener Behauptungen), und vielleicht stören ja gewisse Systematiken und (auch Informatik?-) Praktiken dabei.


Gedöns
4.6.2015 21:29
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@Dirk S
„Keine Chance, der ist inzwischen in eine andere Galaxie ausgewandert und hat sein außer Kontrolle geratendes Schöpfungsexperiment inzwischen aufgegeben.“//
Nö. Erstens gibt es nach manchen Schätzungen größenordnungsmäßig tausend Zivilisationen in unserer Galaxie und darüber hinaus einige hundert Milliarden Galaxien. Na, gut: viele der hunderten Billionen Zivilisationen haben noch nicht unser Niveau erreicht und andere sind schon ausgestorben, nachdem sie aber schon den Himmel* (wie geplant) hinreichend besiedelt haben.
*Dahin kommen evolutionär diejenigen, die trotz des zu diesem Zwecke hin und wieder von der Kette gelassenen Satans die Dinge selbst nicht außer Kontrolle geraten lassen – und Gott hilft ja auch immer wieder dabei … 😉