Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

ZDF Kinderkanal

Hadmut
23.5.2015 9:57

Süß, nicht wahr? Alles für die Kleinen… (Früh muß man rekrutieren, wenn man Nachwuchs haben will.)

Kann man sich hier angucken. Online-Info haben sie hier noch hingepackt. Ach: Kommt aus Schweden. (Man müsste mal nachprüfen, ob das überhaupt echt oder fake ist.)

50 Kommentare (RSS-Feed)

die grafenburger
23.5.2015 10:10
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das Thema ist ur-ur-alt siehe auch (weniger hysterisch) Enid Blyton, *1897, die Kunstfigur George.
Gerne gelesen in der Generation der heute um die 60. Jährigen.


karl-willhelm
23.5.2015 10:11
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Der Kika ist schon mehrfach als Volksumerziehungssender für die Kleinen aufgefallen. fernsehkkritik.tv hatte dazu immer wieder kleinere Berichte, dass jetzt auch noch der Genderscheiss dort verbreitet wird wundert mich nicht.


Emil
23.5.2015 10:15
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Das nenn ich Fortschritt! Früher musste man zur HJ- oder FDJ-Stunde gehen, um indoktriniert zu werden, heute gibt’s die Indokrinierung frei Haus.


Hadmut
23.5.2015 10:15
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> heute gibt’s die Indokrinierung frei Haus.

Hat da jemand George Orwell und Telescreen gerufen?


Missingno.
23.5.2015 10:35
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Ich weiß ja nicht, wie das heutzutage und speziell in Schweden ist, aber mit zehn Jahren habe ich noch keine Klamotten aktiv gekauft.
Was sind überhaupt Jungs-Klamotten? Haben sie nicht genug Kleider/Röcke gekauft? Keine Spitzen-BHs im Schrank der Zehnjährigen?
Noch etwas: sofern das ausschlaggebende Element hier die Kleidung im Schrank ist, ist das total kulturell anerzogen. Wieso sollte man das im Fall f2m (oder m2f) feiern, aber im Fall f2f oder m2m dekonstruieren wollen?


der eine Andreas
23.5.2015 10:46
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o.T.
“Fairytale-Festival 2015
Sexismus? Asta der Uni Osnabrück lädt Band Feuerschwanz aus”
http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/577866/sexismus-asta-der-uni-osnabruck-ladt-band-feuerschwanz-aus#gallery&0&0&577866

http://de.wikipedia.org/wiki/Feuerschwanz

https://www.asta.uni-osnabrueck.de/news/2015-19/pm-absage-der-band-feuerschwanz-fuer-das-fairytale-festival

Die Meldung vom AStA ist echt gut:
“Nach Veröffentlichung des Line-ups des diesjährigen Fairytale Festivals, welches am 13. Juni 2015 im Schlossinnenhof der Universität Osnabrück stattfinden wird, kam es vermehrt zu Äußerungen von Bedenken seitens der Studierendenschaft bezüglich der eingeladenen Band „Feuerschwanz“.”

Voll Gender-Geblendet fragte ich mich zuerst, was zu Teufel sind SchlossInnen? Voll freudscher Lesefehler 🙂

“Da der AStA sowohl den Bands als auch dem Publikum ein sicheres Festival bieten will und dies in Anbetracht der geplanten Proteste nicht möglich erschien, hat sich der AStA nach langer Diskussion dazu entschlossen, der Band Feuerschwanz abzusagen.”

Wenn ein friedliches Festival wegen der geplanten Proteste nicht möglich ist, an wem liegt es dann wohl?


Monika
23.5.2015 11:24
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Der Kommentar unten auf der Seite ist lustig – nicht jeder der dort arbeitet, spinnt:

>>>
* = Hinweis zur aktuellen Diskriminierung von Sprache und Rechtschreibung:
Im Interesse der besseren Lesbarkeit wird auf sprachverstörende Formulierungen wie “Clowns und Clowninnen”, “Kinder und Kinderinnen” und typografisch völlig falsches wie “LeserInnen” und “Leser_innen” oder “Leser*innen” und “ProfessX” etc. verzichtet; es ist immer die Funktion gemeint und nicht das Geschlecht.
<<<


Marcus
23.5.2015 11:37
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Cui bono?


Henriquatre
23.5.2015 12:21
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Für Kinder gibt es bald keine Gewissheiten mehr, keine Wahrheiten und Regeln auf die sie sich verlassen können.

Schon morgen kann aus Mutti plötzlich ein zweiter Vati werden der trans-bi ist und nur noch auf die Anrede „Willy Wurst“ reagiert. Der andere Vati hat die Familie verlassen um sich selbst zu finden, und zwar zusammen mit Peter und einem Ziegenbock in einer polyamoren Beziehung, die zeitweise Hausgäste von der Streichelwiese mit einschließt. Derweil lernen die Kinder in der Schule beim „Wohlfühlunterricht“ ab der 6. Klasse das schwedische Penis und Vagina Lied und am Schluß kriegen alle in allen Fächern eine Eins im Zeugnis, damit niemand diskriminiert wird. Denn alle Menschen sind gleich und deshalb müssen auch alle die gleichen guten Zeugnisse mit nach Hause bringen.


Emil
23.5.2015 12:32
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@Marcus
> Cui bono?

Die meisten Medien (erst recht die öffentlich-rechtlichen, wo Parteien das Sagen haben) sind links-grün unterwandert. Gerade SPD und Grüne haben einen hohen Anteil an Minderheiten-Aktivisten (Feministinnen, Homos, Migranten, …), die versuchen ihre eigene Agenda durchzudrücken und sie zur offiziellen Parteipolitik zu machen.

Infolgedessen hat die einschlägig geprägte Journaille nichts besseres zu tun, als mit missionarischem Eifer ihr verqueres Weltbild an Mann, Frau und Kind zu bringen.


uepsilonniks
23.5.2015 12:38
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Hab’ mir den Beitrag angesehen, und finde ihn harmlos. Einfach nur ein bisschen berechtigte Aufklärung über Transsexualität. Indoktrination konnte ich nicht erkennen.


Heinz
23.5.2015 12:44
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Mittlerweile ein Klassiker:
http://www.tivi.de/fernsehen/logo/artikel/43915/index.html

(Kinderfernsehen über PEGIDA. Zusammenfassung: Pegida-Anhänger sind Nazis oder frustriert, inhaltlich haben sie unrecht. “Experten” haben das festgestellt.)

Mittlerweile bin ich froh darüber, daß meine Kinder lieber amerikanischen Superheldenquatsch im Fernsehen anschauen und sich politisch über Radiohören und Diskussionen mit den Eltern informieren. Diese Quellen sind zwar auch nicht ideal, aber in der Summe vergleichsweise ausgewogen.


goh
23.5.2015 12:48
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@Henriquatre: “ab der 6. Klasse das schwedische Penis und Vagina Lied”

Gender- und “Pädagogik der sexuellen Vielfalt”-Professor Uwe Sielert aus Kiel, der geistige Nachfolger lt. Helmut Kentler, hat bereits 1991 ein Kinderlied in seinem “Aufklärungsbuch für Kinder und ihre Eltern” LISA & JAN (ab 5 Jahre) veröffentlicht, in dem auch masturbierende und sich nackt an einem Baumstamm reibende Mädchen und Jungs u.v.m. abgebildet sind. Dort findet sich tatsächlich das passende “Spaß-Lied” dazu; 1. Strophe: “Spaß macht dich im Ohr zu lecken” … http://www.fotos.derfreiejournalist.de/Ansichten/GenderSexualisierung/SielertUwe/slides/20141217-235552_IMG_3523_cGO.html


goh
23.5.2015 12:55
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entschuldigung, dies hatte ich falsch wiedergegeben: Das Mädchen reibt sich im Buch nicht am Baumstamm, sondern scheuert sich wund: http://www.fotos.derfreiejournalist.de/Ansichten/GenderSexualisierung/SielertUwe/slides/20141218-003810_IMG_3622_cGO.html (“103 SACHEN Kinder können ihre Scheide oder ihren Penis … > “… sich wundscheuern”)


yasar
23.5.2015 12:56
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Das problöem das dort angesprochen wird, ist aber durchaus ein shr reales.

Ich kenne aus dem Umfeld meiner Kinder einen Fall wo aus eimem Mädchen ein junge wurde.

Ohne näheres Wissen haben wir das Kind vom verhalten her durchaus lange für eine Jungen gehalten, bis unsere Kinder gesagt, haben, daß es ein Mädchen ist. Später als es dann im Pubertätsalter war hat es sich weiter wie ein Junge verhalten. Und es wurde dann auch später eine Namesänderung durchgeführt und es gab wohl auch eine Hormontherapie.

Wie der Phänotyp und Genotyp ist, kann ich zwar als außenstehender nicht sagen, Aber vom verhalten udn Aussehen her ist er eindeutig ein junger Mann.

Das Problem ist also eindeutig vorhanden, auch wenn es nur ein (vermutlich) sehr geringe Zahl von Personen betrifft.

Die Frage, ob das nun im Kinderkanal thematisiert werden muß oder nicht, ist hingegen meiner Ansicht nach nicht einfach zu beantworten. Denn wenn eine ganze Schule dieses Problem mitbekommt kocht natürlich auch entsprechend die Gerüchteküche, was für den betreffenden vermutlich nicht so angenehm ist. von daher ist Aufklärung nicht verkehrt,


wollepelz
23.5.2015 13:00
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Bin mal gespannt, was passiert, wenn die Kinder, die heute alle “im falschen Körper geboren worden sind” und sich haben umoperieren lassen, dann bemerken: Ach ne, Kinder bekommen oder Zeugen ist ja nicht mehr. Welcher Arsch hat mir das bloß eingeredet?

Ich weiß dann, wer das war. 😉


Hadmut
23.5.2015 13:05
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@wollepelz: Interessanter Gedanke.

Könnte sich vielleicht ähnlich entwickeln wie das mit Tattoos.

Allerdings stellt sich mir eher die Frage, warum man das den Genderisten nicht stärker unter die Nase reibt, denn laut Gender-Theorie kann es solche Leute ja gar nicht geben.


Teardown
23.5.2015 13:11
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Tariks Bescheidungsfest ist auch so ein Klassiker der im kika gelaufen ist. Propaganda vom feinsten. Dass der junge eine mordsangst hatte und der ganze bohei dazu diente ihm das verstümmeln seines “besten Stückes” schmackhaft zu machen, das es regelmäßig zu komplikationen bis zum Tod kommt, egal!

Widerliches Machwerk.


goh
23.5.2015 13:29
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@ yasar: Sexualaufklärung ist selbstverständlich wichtig! Allerdings stellt sich die Frage der Angemessenheit, die sicherlich nicht einfach ist in einer bunten und offenen Welt; keinesfalls jedoch sollten Ideologen ihre massiv gesellschaftsverändernden Interessen politisch bis runter zur Krippe durchdrücken dürfen (s. Bsp. Interview mit Dr. Pastötter von der Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung (DGSS), http://www.derfreiejournalist.de/?e=144 ) Letztlich sollten Kinderschutz, Vorsorgeprinzip und Sachlichkeit im Fokus stehen.


Gerd
23.5.2015 14:35
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Die meisten Ladyboys bereuen im späteren Alter ihre Operationen. Selbst wenn der Schwanz noch dran ist, wie bei den meisten der Fall, so lassen sie sich ihre Brüste wieder flach machen usw.

Kürzlich las ich von einer Frau, die sich als Delphin fühlte und auch so behandelt wissen wollte. Der Irrsinn ist also noch lange nicht zu Ende.

Wie erzieht man eigentlich Kinder, die in Schule und Fernsehen so indoktriniert werden? Wie haben das Eltern in der DDR gehandhabt?


Emil
23.5.2015 15:41
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Das Zitat in dem Gender-Studies-Artikel nebenan bringt es auf den Punkt:

„Sie wollen, dass alle Menschen so denken wie sie, weil sie sich im Besitz der Wahrheit wähnen, die alle anderen missachten oder nicht zur Kenntnis nehmen wollen.“ Dieses Erziehungsprogramm habe keine demokratische Legitimation: „Es ist erstaunlich wie Minoritäten – offenbar mit politischer Unterstützung – der Mehrheit ihre Vorstellungen mit fast religiösem Eifer diktieren können.“


[…] ZDF Kinderkanal (KiKa) versucht erneut über seine “Kindernachrichtensendung” Logo Kinder mit der […]


peter
23.5.2015 19:19
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@goh: ist das nicht schon Kipo? Das Gesetz wurde in DE doch verschaffen und auch Zeichnungen abdeckt.


peter
23.5.2015 19:19
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verschärft


goh
23.5.2015 21:32
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@peter: Ja, so sehe ich das auch. Der Beltz-Verlag verkauft ‘LISA & JAN’ auch nicht mehr.


Michael
23.5.2015 23:03
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Hi, mein erster Beitrag hier (bin schon lange Leser). Habe genau diesen Beitrag im Rahmen der Kika-Sendung mit meinen beiden Töchtern (5 und 6) gesehen. Ungefragte Reaktion von beiden: also ich fühle mich und bin ein Mädchen. Auch wenn ich selbst das ganze Thema Gender sehr kritisch sehe, die Kleinen sind da wesentlicher entspannter und auch unbeeindruckt. Insofern kann ich da emotional ein paar Gänge zurückschalten. Meine Töchter haben da einen klareren Kopf.


Mirco
24.5.2015 1:09
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Das die Schänder-Ideologen ihren Einfluss beim Kinderfernsehen gelten machen, ist nicht nur bei der BBC so. Die Störung der sexuellen Identität ist eine schwere Erkrankung, die meistens mit weiteren Störungen einhergeht. Der politisch medial gehypte ESC-Wolfsmensch ist so jemand. Soweit bekannt eines der harmlosen Beispiele. All die kriminellen Negativbeispiele werden hingegen so weit wie möglich vertuscht.

Weder das Sexualität an sich politisch instrumentalisiert wird ist neu, noch das dafür Kindern missbraucht werden. In der gesellschaftlichen Führungsschicht der Antiken Hellenen gehörte nicht nur Homosexualität zum guten Ton, sondern zugleich sich einen Knaben als Sklaven zu halten, allein dafür um ihn sexuell zu schänden. Allzu weit scheint die gegenwärtige Gesellschaft von solchen Zuständen nicht mehr entfernt zu sein. Rühmt man dieses Zeitalters doch als “Wiege der europäischen Kultur”. Was wohl leider stimmen mag.


EinInformatiker
24.5.2015 1:32
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Ich hab mir das nicht angesehen. Ich weiß nun auch nicht, ob und wie negativ ich das nun beurteilen soll. Grundsätzlich sehe ich kein Problem darin, dass über solche in der Realität vorkommende Phänomene informiert wird. Etwas anderes ist es wenn Kindern erzählt wird, dass sie sich ihres Geschlechts nicht sicher sein können. Oder wenn sie zwangsgegendert werden. Es steht zu vermuten, dass in diesem Beitrag eben nicht nur informiert wurde, sondern eben auch die These unters Volk (an die Kinder) gebracht werden soll, das Geschlecht nichts festes ist und dass Mädchen sein halt anerzogen ist. Weiß jetzt nicht wieweit das hier passiert ist. Aber gegen reine Information (die keine pornographischen Inhalte hat) ohne weitere Indoktrination, dass Transgender usw. normal und ganz toll (bzw. das Tollste ist, viel besser als das Normale), ist nichts einzuwenden. Wobei ich nicht weiß ob und ab ab welchem Alter solche Informationen ohne weitere Indoktrination sinnvoll sind. Ich könnte mir vorstellen, dass das ohne ideologischen Hintergrund (also Vielfalt etc.) völlig unnötig ist. Wobei ich aber auch nicht weiß, ob es indoktrinationsfrei Schaden anrichten kann. Was es nützen soll wenn es keinen Schaden anrichtet weiß ich nicht.


der eine Andreas
24.5.2015 7:59
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@Hadmut:
Auf der von goh verlinkten Seite, sind auch Fotos von einer Veranstaltung der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (LJS):
http://www.fotos.derfreiejournalist.de/Veranstaltungen/2015/20150421-1/slides/20150421-091056_IMG_8529_cGOv2.html

http://www.fotos.derfreiejournalist.de/Veranstaltungen/2015/20150421-1/index.html

Da scheint sich noch einer aus Dir diese Veranstaltungen antun zu wollen 🙂


der eine Andreas
24.5.2015 8:06
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@mich: NACHTRAG:

Hier die Einladung und das Programm:
http://www.jugendschutz-niedersachsen.de/blog/sexuelle-vielfalt-in-der-ausserschulischen-jugendarbeit-ljs-fachtagung-am-21-04-2015/
http://www.jugendschutz-niedersachsen.de/wp-content/uploads/2015/01/einladung_sexuelle_vielfalt1.pdf

“Allein die Frage „Hast du schon einen Freund?“ könne bereits eine Zuschreibung einer sexuellen Orientierung bedeuten.” 🙂


der eine Andreas
24.5.2015 8:11
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@mich: Nachtrag zum Nachtrag:

Man spricht auch über http://www.jugendschutz-niedersachsen.de/blog/koerper-und-rollenbilder/

Wer am 5. Mai in Hannover Zeit übrig hat:
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)!!! > Hadmut, da kannst Du vergleichen!


der eine Andreas
24.5.2015 8:19
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goh
24.5.2015 8:35
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@michael, 23:03: Dennoch bekamen die Kinder bewußt als letzten Satz mit auf den Weg:

“Wenn Du in Deinem Kopf denkst, dass Du ein Mädchen bist, dann BIST Du ein Mädchen. Wenn Du denkst, Du bist ein Junge, dann bist Du ein Junge.”…


Stefan W.
24.5.2015 8:49
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Was für Nachwuchs soll denn da rekrutriert werden? Ich dachte man könne Geschlecht sowieso nicht anerziehen? Was denn jetzt?


Hadmut
24.5.2015 9:36
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@Stefan W.:

> Was für Nachwuchs soll denn da rekrutriert werden? Ich dachte man könne Geschlecht sowieso nicht anerziehen? Was denn jetzt?

Man kann es nicht.

Trotzdem glauben und versuchen die es und richten damit enormen Schaden an.


pjüsel
24.5.2015 8:54
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Kürzlich las ich von einer Frau, die sich als Delphin fühlte und auch so behandelt wissen wollte. Der Irrsinn ist also noch lange nicht zu Ende.

Wieder jemand, der zuviel South Park gekuckt hat 🙂
http://www.southpark.de/alle-episoden/s09e01-mr-garrisons-schicke-neue-vagina?=undefined

Unter anderem lässt sich in dieser Episode Kyles Vater zu einem Delfin umoperieren. In einer späteren Folge wird auf dem Rücken einer Maus ein Penis gezüchtet, da Mrs. Garrison wieder Mr. Garrison sein möchte:

http://www.southpark.de/alle-episoden/s12e05-huch-ein-penis?=undefined


Cornelius
24.5.2015 9:19
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@uepsilonniks
Natürlich ist es unter Kindern völlig normal, in die Rolle des anderen Geschlechts zu schlüpfen, unnormal ist lediglich seitens des ZDF hier Genderprobleme hinein zu interpretieren.

Meine Kinder haben auch Bauernhof gespielt. Da musste der eine oder andere auch mal Pferd sein. Sollte das ZDF recht haben, dann erweitert sich die ganze Geschlechterdiversität noch um ein Vielfaches, ganz nach dem Motto: “Suche Mann mit Pferdeschwanz, Frisur egal.”

Der Kannibale, der letztens durch die Presse ging, wird sich wahrscheinlich mit der Ausrede rechtfertigen, dass er mindestens temporär ein Spinnenweibchen war.

Es wird immer komplizierter!


Cornelius
24.5.2015 10:04
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…und das habe ich noch vergessen: Wenn diese Leute wie die ZDF-Redakteure Kinder hätten, dann würden sie auf solche Ideen gar nicht kommen. Ob es aber wünschenswert wäre, dass solche Genderistas überhaupt Kinder haben sollten, das wage ich mal zu bezweifeln.


Frank
24.5.2015 11:46
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@Gerd

Gegen den jetzigen Wahnsinn war die DDR doch erzkonservativer Kinderkram.
Das bißchen sozialistischer Mensch, segensreiche Sowjetsoldaten und Endsieg des Kommunismus.
Bei der Ausbeutung der Menschen im lmperialismus und der aggressiven USA +NATO lagen sie dagegen richtig.
Doppeldenk war leicht, da das Gebiet überschaubar war, heute muss man ja in ALLEN Bereichen wider besseres Wissen und eigener Überzeugung rumheucheln, wenn man mitschwimmen will.


Gast
24.5.2015 12:13
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Warum eigentlich nur Geschlecht. Wenn ich in meinem Kopf denke, ich bin Ausserirdischer, dann bin ich auch Ausserirdischer. Oder ein Delphin …


Gast
24.5.2015 12:21
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>> Stefan: Was für Nachwuchs soll denn da rekrutriert werden? Ich dachte man könne Geschlecht sowieso nicht anerziehen? Was denn jetzt?

> Hadmut: Man kann es nicht.

Sicher? Es gibt biologische und anerzogene Faktoren. Auch Geschlecht und Sexualität haben ihre Geschichte. Gibt von einer Menge Leute Aussagen, wie bestimmte Schlüsselerlebnisse sie prägten. Jeder vernüftige Mensch würde bestreiten, dass Sexualität allein anerzogen ist, aber die Beeinflussbarkeit in dieser Sache komplett von der Hand zu weisen, ist auch nicht vernüftig. Besonders bei jungen Kindern, die noch formbar sind. Wir hatten “Aufklärungsunterricht” in der Oberstufe, da waren wir so gut wie erwachsen, und trotzdem waren wir danach eine zeitland überzeugt, alle Menschen seien tatsächlich bisexuell. Das wird verbunden mit der Einladung, doch alles mal auszuprobieren, sonst könne man ja nicht waissen, was einem gefalle. Und das wissen die Advocaten dieser Strategie auch, nicht umsonst geht man immer jüngere Kinder im Grund- und sogar Vorschulalter an, die auf natürliche Weise das Interesse an Sex noch gar nicht entdeckt haben. Menschen sind formbar, ist keine Schwarz-Weiß-Geschichte.


EinInformatiker
24.5.2015 15:18
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Ich meine wenn man sagt, “dass man Geschlecht anerziehen wolle” muß man dabei sagen, dass sie damit i. w. doch das angebliche Rollenverhalten meinen (wiewohl auch das natürlich angeboren ist). Der ganze Popanz (um frei wählbare sexuelle Orientierung usw.) der dann noch dazu kommt dient i.w. nur dazu die These vom anerziehbaren Rollenverhalten und damit verbundenen Eigenschaften und Fähigkeiten verstärkt zu stützen. Wobei eben nur auf den psychologischen Verstärkungsfaktor gesetzt wird und jede inhaltliche Überlegung und sämtliche inneren Widersprüche ignoriert werden. Das ist also reine Propaganda um der These vom anerziehbaren Rollenverhalten mehr Nachdruck zu verleihen. Glauben werden die wenigsten an den erweiterten Popanz (an die Möglichkeit anerziehbaren Rollenverhaltens schon), wobei ihnen gleichzeitig möglicherweise der propagandistische Inhalt des erweiterten Popanz nicht bewußt ist.
Der zweite Grund liegt darin, dass man eben die Abweichler in der sexuellen Orientierung nicht diskriminieren darf (also kein Rassismus gegen sexuelle Orientierung!). Um diesem heiligen Gral gerecht zu werden reicht es ihnen halt nicht, dass in unserer Gesellschaft faktisch keine offene Diskriminierung sexueller Abweichungen existiert, bzw. das diese wohl auf das Minimum dessen beschränkt ist was auch in einer freien offenen Gesellschaft erreichbar wäre (egal was man privat dazu denken mag, was ja bald abgeschafft wird). Beim Kampf gegen den Rassimus muß man diese Abweichungen auch noch als supernormal und positiv darstellen ständig darüber reden und die sexuelle Orientierung eines jeden in Frage stellen (außer natürlich die der Abweichler).
Das gefährliche ist also nicht unbedingt, dass durch den erweiterten Popanz das sexuelle Geschlecht oder die Kinder Schaden nehmen könnten (wenn doch, so müßte man das genauer begründen). Sondern es ist die totalitären Perspektive die sich daraus für die Gesellschaft ergibt. Sowohl aus der allgemeinen Beschränkung der Meinungsfreiheit als auch durch den anderweitigen Terror den die Minderheiten (z. B. Quoten, schaffen von Gender Professuren, Ampelweibchen usw.) ausüben.


Cornelius
24.5.2015 16:51
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@Gast von 12:21
Laut Genderstudies ist das Geschlecht der Frauen anerzogen (>S.de Beauvoir), so hab´ ich es jedenfalls verstanden. Das gilt allerdings nicht für Schwule. Homosexuell ist man von Geburt an und es ist auf keinen Fall eine Krankheit oder könnte wieder in heterosexuelle Bahnen umgelenkt werden: Einmal schwul – immer schwul. Vorsicht: Diskriminierung von Minderheiten! Frauen haben immerhin die Möglichkeit bis zu 4000 Geschlechter anzunehmen, da sind sie groß im Vorteil. …und weil Sie sich nur für bisexuell gehalten haben, fehlte es offenbar an gendergerechter Aufklärung, war das ZDF vielleicht noch nicht soweit, oder verklemmt? Könnten Sie da irgendwen wegen unterlassener Aufklärung verklagen?


Heinz
25.5.2015 18:26
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@Gerd

Wie erzieht man eigentlich Kinder, die in Schule und Fernsehen so indoktriniert werden? Wie haben das Eltern in der DDR gehandhabt?

Habe Deine Frage erst jetzt gelesen, hoffentlich schaust Du noch mal rein: Ich bin in der DDR aufgewachsen und war zur Wende ein junger Erwachsener. In der DDR wußte vor allem jedes Kind, daß man nicht alles weitersagen sollte, was zu Hause erzählt wird. Die Indoktrination jedoch war deutlich plumper als heute, darauf sind nur wenige hereingefallen. Eigentlich wurden nur die Methoden der Nazi-Propaganda übernommen, ohne jedoch die Spaß und die Zukunftsfreude zu vermitteln. Uns wurde zwar auch gesagt, daß wir die Zukunft und Vorhut des sozialistischen Staats seien, aber im Gegensatz zu unseren Großeltern hat das eigentlich niemand geglaubt. Mit dem roten Halstuch oder dem Blauhemd wurde zu Hause auch sofort die vorgetäuschte Gesinnung in die Ecke geschmissen und RIAS oder Bayern 3 angestellt. Auch die Gut-Böse-Filme mit den tapferen sowjetischen Soldaten konnten uns weniger beeinflussen, da wir ja doch auch mit den Deutschen fühlten. Die Bücher, die wir lesen mußten (Timur und sein Trupp, Nackt unter Wölfen, Das siebte Kreuz, Wie der Stahl gehärtet wurde) hatten auch eher aufklärenden Charakter. Die sowjetischen, weil da nur gegen Reaktionäre gehetzt wurde (wie und warum kann es sowas geben – davon wurde vorher nie erzählt!), die nachkriegsdeutschen, weil da eigenartigerweise nie das System, sondern nur böse Teilnehmer angeklagt wurden. Jede Pausewang-Wolke, jede Rolltreppe-abwärts, jeder Tschick ist psychologisch geschickter als das, was wir damals lesen mußten und wovor es unseren Eltern vielleicht grauste.

Die vorbildlichen Jugendlichen wie in den Singeclubs habe ich realiter nie gesehen. Selbst von den Stabi-Lehrern war der eine oder andere eher ein unsicherer Kantonist. Alles, was von der Propaganda hängen blieb, ist ein vages Gefühl, daß erzwungene Gleichheit besser sein mag als gefährliche Freiheit.

Im Gegensatz zu den Pseudo-Überzeugten der DDR sind die heutige Hofreiter-Jugend, die Wagenknecht-Jugend und der von der eigenen Unfehlbarkeit überzeugte Schläger- und Denunziantentrupp namens Antifa echt.

Aber zu Deiner Frage, wie die Eltern das gehandhabt haben: die hatten wegen der nervtötenden Langeweile der Gruppennachmittage, wegen des Zwangs der Wehrerziehung, wegen des mühsamens Auswendiglernens von Parolen wenig zu tun, außer manchmal darauf hinzuweisen, daß die Fassade wichtig ist. Heute ist es deutlich schwieriger, weil die Propaganda greift. Ich führe meinen Kindern zum Beispiel die Absurdität des Genderismus vor. Wenn eine Tochter sich irgendwo als Mädchen einträgt, weise ich sie auf die ‘zig Geschlechter hin. Wenn ein Sohn sich über blöde Nachmittagsbeschäftigung in der Schule beklagt, frage ich “Es gab da doch einen Selbstverteidigungskurs, der klingt doch cool?” (“Aber der ist nur für Mädchen!” – “Brauchen die den?” – “Nee, die meisten sind größer als ich!”)

Ähnlich wie früher überzeugte Sozialisten habe ich noch nie echte überzeugte Genderisten außerhalb der Podien getroffen. Ich denke deswegen, daß nach der nächsten Revolution … nein ich zitiere jetzt nicht Douglas Adams.


Gedöns
25.5.2015 19:00
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Ich fange übrigens gerade an (zur Nachahmung empfohlen!), in meinem Umfeld, wenn es passt, zu fragen: „Und, werdet ihr eueren Kindern/ Enkeln spätestens kurz vor der Pubertät sagen: Mal sehen, ob ihr demnächst homosexuell oder heterosexuell sein werdet.“ Da herrscht die Einigkeit vor, Kinder Kinder sein zu lassen und die eher unwahrscheinlichen Dinge gelassen zu betrachten. Dann sage ich immer: das müsst ihr auch nicht – geplant (wenn nicht gar schon punktuell praktiziert) ist aber die tägliche Konfrontation damit – und zwar in der Schule; angefangen in Lehrbüchern, in denen dann kaum noch Vater-Mutter-Kind vorkommt und zwar, ich zitiere „fächerübergreifend“ (also z.B. auch in Mathe-Textaufgaben). Schweden hat es als Gender-Musterländle vorgemacht und die Zahl psychischer Probleme hat sich vor allem bei Mädchen (Jungs sind da wohl robuster) innerhalb von 15 bis 20 Jahren verzehnfacht (vor allem eben Identitätsprobleme). Interessiert die skrupellosen Menschenexperimentatoren des Genderasmus aber gar nicht.
Übrigens, zum vorigen Thema „Kinderfickerpartei“: es gibt ja auch noch verschiedene andere begriffliche Deutungen von „ficken“:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ficken
und ich habe es bei manchen Filmdialogen auch im Sinne von „höre auf, mir auf den Geist zu gehen“ wohl richtig verstanden.
Also, grüne Kinderfickerpartei: hört auf, unsere Kinder täglich ficken zu wollen!


Gedöns
25.5.2015 19:59
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Ich denke, die Evolution hat alles mögliche und unmögliche ausprobiert und die Zweigeschlechtigkeit, wobei die zwei unterschiedlichen Geschlechter wild aufeinander abfahren, hat sich als völlig überlegen herausgebildet und also überlebt. Das hat Millionen Jahre gedauert und selbst bei den zweigeschlechtlichen Krokodilen (allerdings einer sehr niedrigen Klasse der Wirbeltiere zugehörig) hängt das Geschlecht sogar einfach von der Nesttemperatur ab (alles wäre also möglich gewesen!):
http://de.wikipedia.org/wiki/Temperaturabh%C3%A4ngige_Geschlechtsbestimmung
Abweichungen erinnern uns einfach nur daran, daß es einen evolutionären Prozeß gegeben hat und ich bin übrigens von Haus aus ausgesprochen positiv gegenüber Reliquien eingestellt, so daß mir da niemand etwas nachsagen kann.
Genderismus ist die faktische Leugnung von Evolution und die Arbeit gegen Jahrmillionen – und man möchte, wie jeder fanatische Diktator alles innerhalb einer Generation schaffen, weil der Endsieg noch zu Lebzeiten stattfinden muß. Größenwahnsinniger geht es nicht und die Gleichsetzung von Genderismus und Kreationismus neulich bei einer Konferenz ist mehr als zutreffend, zumal die Genderasten selbst in die Rolle eines Kreators schlüpfen wollen.
Ich hatte ja schon mal auf die theoretische Sieghaftigkeit des Genderismus nach Jahrtausenden und Jahrmillionen hingewiesen:
https://www.danisch.de/blog/2015/05/21/drd4-7r-von-wegen-kulturell-bedingt/#comment-81524
wahrscheinlicher ist aber das Aussterben derjenigen Bevölkerungsteile, die den Genderismus verinnerlicht haben – das muß evolutionär betrachtet einfach so sein und man kann es gar nicht oft genug sagen, daß wir eben nicht zusammen mit den Genderasten kollektives Aussterben verüben wollen. Bedenklich ist in diesem Sinne zudem beim Genderismus die Hauptkampfrichtung weiße Rasse …


Geier
25.5.2015 22:07
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Wenn Du in Deinem Kopf denkst, dass Du ein Mädchen bist, dann BIST Du ein Mädchen.

Klar. Und wenn Du in Deinem Kopf denkst, daß Du Napoleon bist, dann bist Du Napoleon.
Fällt mir nur Liebermann ein: »Ick kann jar nich soville fressen, wie ick kotzen möchte.«


CountZero
26.5.2015 13:29
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@Heinz:
> Ich denke deswegen, daß nach der nächsten Revolution … nein ich zitiere jetzt nicht Douglas Adams.

Uff, gerade noch die Kurve gekriegt 🙂 . (Auf diese Revolution warte ich auch schon sehnsüchtig…. 😀 )


Werner
26.5.2015 14:29
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@ Geier

Ja, ich muß bei den Genderisten auch immer an einen gewissen Napoleon denken – und zwar an Napoleon XIV:

https://www.youtube.com/watch?v=9OeJeCmf608

Und die feministische Replik darauf:

https://www.youtube.com/watch?v=5m138-Fn5Tw

ernster als man denkt…


O.
29.5.2015 17:29
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Vielleicht machen die demnächst ja im Sportunterricht:

“Wenn Du in Deinem Kopf denkst, Du kannst fliegen, kannst Du fliegen.”

Trainieren für Olympia.

Dann spring doch!