Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Böser weißer Mann…

Hadmut
22.5.2015 17:58

Nach feministischem Feindbild ist der weiße Mann („white trash”) Wurzel allen Übels und Ursache für die Unterdrückung der Frau. Ist der weiße Mann erst mal ausgemerzt, restlos besiegt und vernichtet, folgt deshalb sofort die Befreiung und Gleichberechtigung der Frau.

22 Kommentare (RSS-Feed)

uepsilonniks
22.5.2015 18:38
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Nee, so funktioniert die Logik nicht. Unterdrückung von Frauen im Ausland (oder in der Geschichte) wird flugs als Beleg für die Unterdrückung der Frauen auch hier und heute genommen.


Marcus Junge
22.5.2015 19:20
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Wenn man nur all diese Irren und Gestörten (Gendertanten und Onkel, Verschwuler, Femisten, Grünlinge, Betreiber des Bevölkerungsaustauschs in Europa, Klimaschwindelanhänger und Kollektivschuldsüchtige mit der “besonderen Verantwortung” / “wegen unserer Geschichte müssen wir / dürfen wir nicht”) in ein sehr tiefes Loch stecken könnte, um dann den einzigen Schlüssel zu verlieren. Aber nein, diesen Leuten werden ständig die politischen Ämter übertragen, mit ihnen die Posten in den Medien besetzt, die Straßen ihrem Terror überlassen und die Deutungshoheit über das Neusprech legen sie auch fest.


tuka
22.5.2015 19:43
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Ähm. Der eigentliche Punkt ist doch: Die Männer dieser Frauen sind tot. Und damit viel weniger Opfer. So wenig Opfer, dass sie nur in einem Absatz erwähnt werden.


einandererinformatiker
22.5.2015 20:20
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Ich hab auch noch einen:

Auch Männer die nicht weiß sind können Frauen unterdrücken, und auch Frauen die weiß sind, können rassistisch sein.

Weitere Theorien ?


Henriquatre
22.5.2015 20:25
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Viel interessanter scheint mir mittlerweile die Frage, weshalb sich der „böse weiße Mann“ dieses ganze Affentheater nahezu widerstandslos gefallen, bzw. sich sogar noch vor den Karren der Leute spannen läßt, die ihn zum Weltfeind und Menschenverächter Nummer 1. erklärt haben.


Hadmut
22.5.2015 20:28
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@Henriquatre:

> die Frage, weshalb sich der „böse weiße Mann“ dieses ganze Affentheater nahezu widerstandslos gefallen, bzw. sich sogar noch vor den Karren der Leute spannen läßt

Erklärt der direkt darauf folgende Blog-Artikel 🙂


Joe
22.5.2015 21:11
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Aber nein, diesen Leuten werden ständig die politischen Ämter übertragen, mit ihnen die Posten in den Medien besetzt, die Straßen ihrem Terror überlassen und die Deutungshoheit über das Neusprech legen sie auch fest.

Das meines Erachtens das Ergebnis einer sehr ritterlichen Änderung des Wahlrechtes. Was tun?


Klaus
22.5.2015 21:22
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White Trash ist NICHT der weiße Mann, sondern die weiße Unterschicht. Meines Wissens gibt es aber keinen black, yellow oder sonstwie Trash.

Warum lassen wir Weißen uns das bieten (bzw. Fördern das noch, z.B. Pulp Fiction von Q.T.).

cu


Hadmut
22.5.2015 21:41
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Dass Trash nicht Mann heißt, ist mir klar. Ich habe „white trash” aber immer nur als gegen Männer gerichtet gesehen.


Hadmut
22.5.2015 21:42
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> (bzw. Fördern das noch, z.B. Pulp Fiction von Q.T.).

Pulp Fiction ist übrigens einer meiner Lieblingsfilme.


peter
22.5.2015 23:14
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Das gäbe aber einen harten Aufprall für die Feministinnen, wenn es jemals soweit käme. Was bliebe denn da übrig? Inder, Pakistani, Asiaten, Orientalen etc. Allesamt nicht gerade Leuchttürme der feministischen Religion.


Emil
22.5.2015 23:15
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Neues von der Uni-Matratze:

Performance mit Matratze: Künstlerischer Protest – oder Rache am Ex?
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/matratzen-protest-zweifel-an-vergewaltigungsvorwurf-a-1035224.html

Der böse weiße Mann war offenbar gar nicht so böse:

“Ich liebe dich so sehr, ich vermisse dich mehr als alles andere”, soll Sulkowicz ihrem Mitstudenten nach der Tat geschrieben haben. Es gab offenbar noch weitere Nachrichten dieser Art im Anschluss an die angebliche Vergewaltigung.

Vor einem Treffen soll sie ihren Mitstudenten gefragt haben, ob er Lust auf Analsex habe. Später sagte sie aus, dass ihr Kommilitone sie anal vergewaltigt habe, obwohl sie vor Schmerzen geschrien habe.


EinInformatiker
23.5.2015 1:22
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Ich habe „white trash” aber immer nur als gegen Männer gerichtet gesehen.

Ja das liegt aber daran, dass Frauen jenseits des Frau-Seins eigentlich keine Eigenschaften haben und auch keine weitern Anforderungen an sie gestellt werden. D. h. es liegt nicht daran, dass man damit bewußt Männer runter machen will. Frauen sind überhaupt nicht trashfähig. Ein Geschlecht zu haben macht einen nicht trashfähig, dazu muß man zusätzlichen Anforderungen unterliegen.

Frauen können nicht Trash sein, weil sie gar nicht trashfähig sind; denn sie unterliegen ja gar nicht den Anforderungen, die einen Mann wenn er diesen Anforderungen nicht genügt, zum Trash machen. Deshalb benötigen Frauen auch nicht unbedingt Eigenschaften über das Frau-Sein hinaus. Das sind z. B. auch ewige Fakten, die der primitive Feminismus völlig übersieht. Wenn man von Unterschicht spricht denkt man also grundsätzlich immer nur an Männer. Gegen Frauen kann sich also eine solche allgemeine Bezeichnung gar nicht richten, weil man sie mit einer solchen Eigenschaft grundsätzlich nicht identifiziert (und das aus genderunabhängigen Gründen).


Borstie
23.5.2015 1:23
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“Pulp Fiction ist übrigens einer meiner Lieblingsfilme.”

@Hadmut: einer meiner auch. Und ich wüsste jetzt auch nicht, was das mit dem Thema zu tun haben sollte.


Keats
23.5.2015 2:09
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Typische Beispiele von “White Trash”-Filmen sind die frühen Werke von John Waters, in denen fette Frauen und Transen die Hauptrollen spielen. Auch ist mit “White Trash” nicht die Unterschicht allgemein gemeint, sondern nur die Weißen, die das System nicht finanzieren, sondern davon leben, die sich kein Haus kaufen, sondern in Trailern wohnen, denen – z.B. für weiße Männer demütigende – neue Spielregeln und offizielle Sprachregelungen egal sind.

Um den Rassismus dieses Begriffs auch für Begriffsstutzige kenntlich zu machen, ist die angemessenste Übersetzung: Weiße, die sich wie Nicht-Weiße benehmen.

Es ist ein gutes Beispiel für die “double standards” (DoppelMORAL paßt hier gar nicht) der US-Feministen & -Antirassisten und ihrer deutschen Jünger. Erstaunlich, daß Leute, die meilenweit gegen den Wind nach Haß und Vorurteilen stinken, angeblich schon die kleinsten Spuren davon bei anderen geradezu schmerzhaft heftig wahrnehmen können. In einer neuen Studie an der University of Illinois, der Auswertung einer Onlineumfrage, wird als Topbeispiel für “racial microaggressions” genannt: “Being the only student of color in the classroom”.
[www.racialmicroaggressions.illinois.edu – “Racial Microaggressions in the Classroom Report”]

“Ist der weiße Mann erst mal ausgemerzt, restlos besiegt und vernichtet”
Yup, diese ganzen “Studien” drehen sich um Genderzid- und Genozid-Phantasien, systematisch staatlich gefördert. Gar nicht lustig.


Hadmut
23.5.2015 9:46
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@Keats:

Ich stimme Dir und den anderen durchaus darin zu, dass der Begriff white trash so entstanden ist und ursprünglich die Unterschicht meint.

Der Begriff wird aber mittlerweile (zumindest im Genderismus) komplett anders verwendet und auf alle Weißen bezogen.

Bedenkt bitte mal, dass hier der Begriff auf Universitätsstudenten bezogen war, also sich ganz sicher nicht auf diese Unterschicht bezogen haben kann. Es ging darum, alle weißen Männer fernzuhalten, egal aus welcher Schicht.


jannndh
23.5.2015 9:19
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Al Bundy war mal der Inbegriff von White Trash,
Also irgendwie hat es was so eine Art white trash zu sein. Großes Haus, Garten, Auto (okay so ein uralter Dodge ist etwas was man entweder liebt oder Hasst)

Zum Glück hab ich Die Bundys noch im TV sehen können, heute laufen die ja nicht mal mehr auf Kabel1

Oder ich stelle mir vor wie es heute ausgehen würde eine Serie mit so einem Konzept produzieren zu wollen….

Richtig White Trash war auch Roseanne, aber das war trotzdem gut gemacht. Eindeutig besser interessanter und durch die Bank glaubwürdiger als die Heilewelt Konzepte ( Bill Cosby; unser Lautes Heim)

Nachtrag noch zu den Bundys: Eine schrecklich nette Familie ist eine sehr gruselig freie Übersetzung des englischen Titels, Verheiratet, mit Kindern…. das wäre besser und passender gewesen.

Aber hiesige TV Sender und Übersetzungen, oder Syncronfassungen, das ist ein ganz anderes gruseliges Thema.

aber viel schlimmer als das alles sind wohl RTL, SAT 1 usw.
ja abundzu schau ich auch da mal rein, mal beim durchzappen, mal weil eben da doch mal was interessantes kam, und der Receiver noch da ist. ( wenn ich von der Frühschicht heime komme und dann RTL ertragen muss, das ist White trash! aber okay die scriptschreiber verdienen ihr geld damit. Ein Problem sind die Leute die das ganze alles für bare Münze nehmen und für echte Dokus halten… oh und schon hab ich den white trash gefunden^^


Missingno.
23.5.2015 10:13
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@jannndh
Eine schrecklich nette Familie läuft aktuell auf RTL Nitro. So als Info.


EinInformatiker
23.5.2015 10:39
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Also ich muß zugeben, dass ich den Begriff “trash” im vorliegenden Zusammenhang fehlinterpretiert habe. Ich bezog mich dabei nicht auf einen Lebensstil sondern die Zugehörigkeit zu einer Schicht. Und dabei wiederum auf den sozialen Status den man hat. und da stimmen die Unterscheidungen, aber das paßte hier nicht.


einandererinformatiker
23.5.2015 12:03
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Lieber @EinInformatiker,

Sie behaupten, daß an Frauen außer Frau-sein eigentlich keine Eigenschaften haben und keine weiteren Anforderungen an sie gestellt werden.

Mich würde interessieren wie sie zu dieser ziemlich forschen Einschätzung kommen. Wenn ich mich auf der Welt so umsehe, scheint mir ihr Argument entweder “falsch”, “nicht entscheidbar” oder “nicht konsensfähig” zu sein.

Ich hätte zusätzlich die Frage welche Eigenschaften ausser Mann-sein Männer ihrer Meinung nach haben, daß sie sich so grundlegend gender-unabhänig von Frauen unterscheiden.

In trashiger Erwartung,
einandererinformatiker


EinInformatiker
23.5.2015 16:19
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@einandererinformatiker

Also ich möchte das jetzt nicht vertiefen, zumal es ja nicht zur Thematik paßt, wie ich ja bereits korrigierend erläutert habe. Ich hoffe die folgende Erklärung reicht. M. E. kann man sich für das reine Mann sein sozusagen nichts kaufen. (was jetzt fast schon als Erklärung reichen würde). Aber noch etwas ausführlicher: Man benötigt schon noch andere Eigenschaften um sich durchschlagen zu können. Das ist bei Frauen eben anders. Heiratsschwindler mögen das anders sehen. Aber in der Regel wird von einer Frau trotz angeblicher Emanzipation nicht erwartet, dass sie eine Familie oder einen Mann ernährt. Mir ist auch nicht bekannt, dass die Feministen und Genderisten die Emanzipation in diesem Sinne verstehen, sondern wenn schon dann im Sinne egoistischer (und faktisch sehr oft auch leistungsfreier) “Selbstverwirklichung”. Während es für einen Mann einfach notwendig ist die entsprechenden Eigenschaften zu haben (selbst wenn die Frau mitverdient). Für Frauen stellen diese Eigenschaften keine Notwendigkeit dar weshalb sie auch im allgemeinen Bewußtsein (und im Bewußtsein der Feministen eben sogar ganz besonders) diesen Anforderungen nicht unterliegen. Und zum Teil werden diese Anforderungen nicht mal dann an Frauen gestellt, wenn sie sie erfüllen müßten. Da an Frauen diese Anforderungen nicht gestellt werden, können sie auch nicht daran scheitern. Subjektiv vielleicht, aber sie unterliegen nicht dem selben Druck dem ein Mann ausgesetzt ist. Darüber hinaus denke ich schon, dass es extreme Unterschiede in den Eigenschaften von Männern und Frauen gibt, aber das ist ein (subjektives) Gelände auf das ich mich auch dann nicht vorwagen würde, wenn es hier Thema wäre. Das war vor 50/60 Jahren noch geklärt und wird sich wieder dahingehend klären. Hoffentlich wird der Klärungsprozeß nicht so schlimm wie man es befürchten muß.


jannndh
25.5.2015 8:12
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@ .Missingo

Danke für den Hinweis. 🙂

Ich hab das Problem das ich Sender mit RTL im Namnen komplett ausblende, weil da eben zuoft nur schrott läuft.

Muss ich mir den Sender also doch mal zu gemüte führen.