Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Ausufernde Polizeigewalt

Hadmut
17.5.2015 14:05

Ey, da geht’s echt ab. Alle auf einen. Nur gut, dass sie noch eine Polizistin dabei haben. Au weia.

93 Kommentare (RSS-Feed)

Herbert
17.5.2015 14:14
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yeh die hat echt nichts geholfen dabei

ziemlich traurig, wie die kleinen Hyänen da versuchen den unterzukriegen


Wolf
17.5.2015 14:48
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Da versuchen gerade linke Kreise in der Presse eine Kamapgne alá US Polizeigewalt zu promoten. Der Deutsche mit orientalischen Migrationshintergrund widersetzte sich bei einer Alkoholkontrolle jedoch den Anweisungen. Ist auch körperlich klar den männlichen Beamten überlegen. Sein Kumpel, der andere Deutsche mit orientalischen Migrationshintergrund attackiert im übrigen dann ebenfalls noch die Polizei.

Die Regel ist simpel, der Mann sollte kontrolliert werden, wiedersetzt sich, soll mitgenommen werden, wiedersetzt sich. Bei solchen und ähnlichen Kontrollen in Vierteln mit Deutschen mit orientalischen Migrationshintergrund haben wir es in der Regel innerhalb von 10 Minuten mit einem Mob bis zu 30 Mann zu tun, die die Polizei attackieren. In bestimmte Viertel geht die Polizei deswegen entweder defacto gar nicht mehr oder nur noch in 100 Mann Stärke. Aufgrund der permanenten Kampagnen linker Kreise habe ich schon öfter unter Polizisten geworben, den Dienst zu verweigern und sich an einem bundesweiten Streik zu beteiligen. Auf dem Rücken von Polizisten die unter echt miesen Bedingungen Dienst schieben müssen, seine Karriere im linken Spektrum anzukurbeln zeugt von einer zutiefst asozialen Mentalität linker Berufspolitiker die für eine Kampagne noch ihre eigene Mutter verkaufen würden. Widerlich.


Hadmut
17.5.2015 14:53
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> Da versuchen gerade linke Kreise in der Presse eine Kamapgne alá US Polizeigewalt zu promoten.

Das Video geht ja eher in die gegenteilige Richtung. Mein Blog-Titel war ironisch gemeint.


Jim
17.5.2015 15:07
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Also wenn selbst im PI-News Kommentarbereich die Leute schon so selbstreflketiert schreiben:

Zitat: ”
#42 Flotte Lieselotte (17. Mai 2015 11:45)

Zugegebenermaßen machen die Türken keinen unschuldigen Eindruck. Das ist aber nur das Vorurteil in mir, ausgelöst durch deren Erscheinung.
Andererseits fahren sie keinen 63er AMG sondern einen alten Corsa, sieht nicht nach Unterwelt aus.

So, und hier ist die ganze Geschichte, die PI nicht erwähnt (erwähnen will ?):
Die beiden Ausländer kriegten eine Anklage wegen Widerstandes gegen die Polizei. Dann kam heraus, dass die vorgelegten durch die Polizei Herford selektierten ‘Screenshots’ dem Richter vorgaukeln sollten die Beamten hätten nix gemacht. Dann kam am Ende doch das ganze ,hier gezeigte, Video auf den Tisch.
Und was macht PI aus diesem Betrug durch die Polizei: Polizei zu schwach.
Und was machen die User: Hacken auf den Türken rum.
Hier der Link. Ich frage mich in diesem Fall, wer hier mehr Lügenpresse ist: Die Sozi verseuchte NW oder PI.
http://www.nw.de/lokal/kreis_herford/herford/herford/20451078_Polizist-attackiert-Autofahrer-Staatsanwaltschaft-ermittelt.html

…dann sollten sie das auch. 😉

Aber klar, das Mädel ist natürlich… schon der Bringer.


Benjamin
17.5.2015 15:30
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Glück für die Beamten, dass der Dicke sie nur abwimmelt und nicht wirklich sauer wird.


Hustenstorch
17.5.2015 15:50
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Oh da haben die Beamten aber Glück gehabt, dass das Video nicht verschwunden ist. Oder die Kamera just da einen kleinen technischen Defekt oder mangelnden Saft.


Schwärmgeist
17.5.2015 18:20
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Wenn’s um die Hamburger Gefahrenzone geht: Man muß sich auchmal in die Lage der Polizeileitstelle versetzen: Da kamen Linksradikalinskis aus halb Europa angereist, um die Davidwache zu stürmen. Ausgerechnet die Davidwache, die so touristisch-tümlich und sehr tolerant ist – diesen Angriff habe ich nie begriffen. Ja, war ein bißchen schräg in Hamburg: Cops durften plötzlich in Rucksäcke gucken. Ich sag mal böse: Es hat nicht die Falschen getroffen.


Hier ganz entspannter Konservativer
17.5.2015 18:39
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In Berlin hat es die Polizei wirklich schwer, gerade in Kreuzberg, Neukölln.
Aber hier? Der Einzige, der locker bleibt ist der Türke. Er macht mit, ist unaufgeregt, zeigt Papiere, bläst ins Röhrchen. Und auf einmal, aus meiner Sicht unvermittelt, greift der Beamte ihn an, will scheinbar Handfesseln anlegen. Ohne Ton oder Kenntnis der Situation schwer zu beurteilen, wie gerechtfertigt das war. Aber auch dann, man zerrt an ihm herum, schlägt auf ihn ein, wie ein Fels in der Brandung lässt er das über sich ergehen, ohne aggressiv zu handeln. Erstaunlich, was er ohne Reaktion wegsteckt, dass hätte ich aufgrund des vermeintlichen kulturellen Hintergrundes anders erwartet. Dann versucht einer ihn herunterzuziehen, er bückt sich und schubst ihn weg, dann seine Geste mit den Händen: was habt ihr eigentlich, sag doch mal einer was los ist. Darauf kommt der Pfefferspray. Er immer noch locker, dreht sich weg, geht, flippt nicht aus. Meine These: der Beamte hat völlig überreagiert. Hätte er einfach gesagt dass er mitkommen soll, und er ihm dazu Handschellen anlegen muss, der hätte das gemacht.


Hadmut
17.5.2015 18:48
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> Und auf einmal, aus meiner Sicht unvermittelt,

Aufpassen, da gibt es einen Schnitt. Da fehlt was.


Heinz
17.5.2015 18:58
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@Hustenstorch
Die Beamten waren diejenigen, die versucht haben das Video verschwinden zu lassen, warum wohl…
Wie man es als ehrliche Polizei und StA halt so macht.

@Wolf
Ach so Polizeigewalt(/brutalität) ist nur einer Erfindung linker Kreise, danke für die Aufklärung.


Hadmut
17.5.2015 19:19
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*Leute*

Eigentlich war das mit der „Polizeigewalt” ironisch/sarkastisch gemeint, weil sie damit ja scheitern.


Heinz
17.5.2015 19:05
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@Schwärmgeist
Die Polizei hat derweil zugegeben, dass der angebliche Angriff auf die Davidwache frei erlogen war.

@Hadmut
> Aufpassen, da gibt es einen Schnitt. Da fehlt was.

Nein, da fehlt nichts(relevantes), fehlte da tatsächlich etwas relevantes hätte die Polizei/StA nicht versucht das Vid verschwinden zu lassen und das ganze Vid und nicht nur ausgewählte Einzelbilder vorgelegt.


Marcus Junge
17.5.2015 19:35
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Jim

Einfach mal den 20 Minuten älteren Beitrag von “Wolf” lesen und dann nochmals nachdenken was glaubhaft ist und wie die Dinge in der irren BRD inzwischen ablaufen.

Da werden dann halt die Beamten auf Vorrat suspendiert, schließlich geht es hier gegen der neuen Herrenmenschen im Land und die darf man nur bitten, aber nicht mit Nachdruck anpacken. Wenn die Polizei es doch macht, dann fällt die vereinte Meute aus linker Politik, noch linkerer Medien und antifantilen Verbänden über die Polizei her.

Für welches Verhalten sind die südländischen Bereicherer eigentlich allgemein bekannt? Wie benehmen die sich regelmäßig gegenüber der Polizei? Friedlich, freundlich, folgsam oder beleidigend, gewalttätig, verachtend?

Dann sehen Sie sich mal genau an, wie der erste Polizist nach dem Türken greift. So verprügelt man niemanden, so versucht man den Muskelberg ans Auto zu verfrachten, zur Durchsuchung und verpassen von Handschellen. Bei den ganzen Annahmen bezüglich Polizeigewalt stimmt also schon die Grundannahme nicht.

Dann fehlt der Ton und die Vorgeschichte sieht man nicht, anhalten des Wagens und was passiert bis das Video beginnt, insbesondere was wird gesprochen.

Ansonsten, wenn wir schon bei US-Verhältnissen sind. Über 500 ermordete Beamte in den USA jedes Jahr, über 50% der Mörder in den USA sind Schwarze, die Masse der Polizisten sind Weiße, aber wehe ein Schwarzer wird von kriminellen Polizisten umgebracht oder auch nur verprügelt. Dann ist das der “Beweis” für Rassismus, die 250 Morde an Polizisten sind es natürlich nicht, weil südländische Fachkräfte ja keinen Rassismus kennen, sagt die vereinte Linksfront.

Es kann also hilfreich sein selber zu denken und minimale Hintergrundinfos zu haben, dann erliegt man eventuell nicht den Dauerlügnern von Staat, Presse, Verbänden.


Marcus Junge
17.5.2015 19:40
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Und noch als Ergänzung, weil ich meine das aus einigen der Kommentare herausgelesen zu haben, das Video habe ich in dem Artikel bei den DWN gesehen, da ist es als Teil 2 (beginnt kurz bevor es gewalttätig wird) und 3 eingestellt, da fehlt also ein Teil, wenn das hier nicht der Fall ist, streiche was ich dazu schrieb.


Frank
17.5.2015 19:49
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Polizeigewalt oder nicht, cooler Türke hin oder her -Eins zeigt das Video deutlich :
Die Matrix der neuen TV Polizeiserien und Spielfilme mit all den taffen Püppis (deren reaktionsschnelle Handgreiflichkeit nur von ihrer Schönheit übertroffen wird), die vor ihren männlichen Kollegen, mit Waffe im Anschlag, die Türen eintreten und Gangster niederschiessen /niederschlagen.
In der Realität steht die Actionbremse den handelnden Kollegen im Weg.
Man stelle sich die Dickärschige in BW Uniform beim Sturmangriff vor -grausam!
Halt ich vergaß -Die sollen ja garnicht Kämpfen sondern nur Soldaten simulieren und Risikolos (an den Männern vorbei, die wärend der Grundausbildung ihr Marschgepäck schleppen durften und sie auf der Kampfbahn versagen sahen) Karriere machen.


Christian
17.5.2015 20:32
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Die Polizei ist Täter wie Opfer und wird zw. verschiedenen Anforderungen zerrieben. Prügelknabe von Antifa und bestimmten Ausländergruppen, wobei letztere aus ihren Heimatländern ganz andere Formen von Polizeigewalt kennen und dementsprechend höhnisch auf die deutsche Polizei reagieren. Die Polizisten sind freilich selber auch keine Chorknaben – Teile der Beamtenschaft lassen ihren Frust durch Prügelaktionen an Verdächtigen aus, versuchen das zu vertuschen.
Außerdem tritt die Polizei, falls politisch gewünscht, auch als Aggressor auf bzw. provoziert gewalttätige Reaktionen auf Demonstrationen. Mal so, mal so.
Was in USA und GB schon stark ist (die Militarisierung der Polizei) kommt auch noch zu uns; ebenso wie verstärkte Ghettobildung (Neukölln ist überall), d.h. Bereiche, aus denen sich die Polizei zurückziehen wird (was wiederum der Verbrechensstatistik nützt).
Mir tun sie leid – Kanonenfutter, das zwischen den Fronten zerrieben wird. Die einzelnen Polizisten, die ich kenne (drei) sind keine bösen Menschen, aber arg frustriert oder nahe am Burnout.
Auf das Video konkret gemünzt: Solange man nicht den Ton und das komplette Video hat, ist es schwer zu sagen, ob da schlicht Widerstand gegen die Staatsgewalt vorliegt, die Polizisten dämlich oder angemessen bzw. der Mann und sein Kumpel mutig oder blöd reagiert haben.
LG
C


splitcells
17.5.2015 20:49
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@Marcus Junge
Bei jedem eingebetteten Video von Youtube
kann man über Rechtsklick die ‘orginale’
Video Url bekommen. Von da aus findet man den entsprechenden
Benutzer etc. . Hier ist der 1. Teil:
https://www.youtube.com/watch?v=n5xxeLhyWHU

> Aufpassen, da gibt es einen Schnitt. Da fehlt was.
Ich frage mich, warum man soetwas überhaupt schneidet
(abgesehen von Anfang und Ende). Wird es dadurch nicht aufwändiger?


Raik Berger
17.5.2015 21:33
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>In der Realität steht die Actionbremse den handelnden Kollegen im Weg.
Unsinn, die Polizistin versuchte ihren Kollegen zu beruhigen (Handbewegung bei Sekunde 30) um eine Eskalation zu verhindern, interessierte den aber nicht. Der Türke stand da, Handflächen sichtbar nach vorne, also unbewaffnet. Eine normale Verkehrskontrolle war das von Anfang an nicht. Wir wissen auch nicht was der Türke zu seinem Cousin sagte der nach dem Schnitt am Straßenrand stand.

Zu dem Video auf RTL, mal nach Polizei Herford suchen.


ein anderer Stefan
17.5.2015 21:39
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Marcus Junge: wenn die Übergriffe der “Bereicherer” (was ist das eigentlich für ein saudummer Begriff?) sich so sehr häufen, ist das doch bestimmt statistisch nachweisbar, wenn Sie das hier so frei wiedergeben, oder? Sonst wäre so eine Aussage wohl unter Rassismus zu verbuchen…

Und was die Daten aus den USA angeht: Link zur Statistik? Sind es nun 250 oder 500 tote Polizisten? Und was haben “südlandische Fachkräfte” und eine “Linksfront” mit Rassismus und Morden in den USA zu tun?


Maxwell
17.5.2015 22:09
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“Eins zeigt das Video deutlich :
Die Matrix der neuen TV Polizeiserien und Spielfilme mit all den taffen Püppis (deren reaktionsschnelle Handgreiflichkeit nur von ihrer Schönheit übertroffen wird), die vor ihren männlichen Kollegen, mit Waffe im Anschlag, die Türen eintreten und Gangster niederschiessen /niederschlagen.”

All diese Filme/Serien sind doch sowas von lächerlich. Einerseits fehlt ihnen meistens das ironische Augenzwinkern welches viele Actionstreifen mit männlichen Hauptakteuren zumindest erträglich macht, andererseits ignorieren sie aber trotzdem ständig biomechanische und physikalische Prinzipien um ihre “taffen Püppis” toll in Szene zu setzen: Minimale physische Präsenz der “Püppis” aber trotzdem die Durchschlagskraft eines Dwayne Johnson. Magische Kraft generiert aus Silikonimplantaten anstatt aus gestählten Muskeln die physikalisch glaubwürdig eine massive Masse in Bewegung bringen…;-)

Das Video zeigt eindrücklich wie schwer es ist einen körperlich überlegenen Gegner zu verhaften. Und der war noch nicht einmal in einem Rampage-Modus sondern wirkte tatsächlich noch sehr moderat agitiert, als würde er lästige Fliegen abwehren.

In der Realität sind solche Situationen sehr “messy”, da gibt es keine Wunderhandgriffe mit denen schwächere Cops stärker Gegner sicher bzw. unter akzeptablem Risiko unter Kontrolle bringen können. Sogar ein relativ schwacher Gegner kann massivst gefährlich werden, wenn er austickt. Auch nicht-letale Waffen sind nicht absolut zuverlässig. Im Zweifelsfall kommt es sehr wohl auf die rohe physische Performance der Beamten an. Und da können die Beamtinnen *als Gruppe* halt nicht mithalten. Die physischen Limits von Frauen sind ja auch in Bezug auf den Militärdienst im Detail erfasst, z.B.:

“They confirmed that on average, women have 20 percent lower aerobic capacity, 47 percent lower lifting strength, and 26 percent slower road marching speed. Female attrition/injury rates during entry level training are double those of men, and non-deployability occurs three times more often.”

http://www.usnews.com/opinion/articles/2013/02/12/drafting-women-will-weaken-the-military

Glücklicherweise sind solche Kämpfe nur ein relativ kleiner Teil des Polizeidienstes, es gibt sicher auch viele Situationen wo weibliche Beamte manches im Vorfeld entschärfen können.


Hadmut
17.5.2015 22:19
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> Das Video zeigt eindrücklich wie schwer es ist einen körperlich überlegenen Gegner zu verhaften.

Deshalb haben US-Polizisten (die in der Regel sogar alleine agieren müssen und nicht zu dritt oder viert kommen) Taser.


Frank
17.5.2015 23:15
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@Maxwell

>Wo weibliche Beamte manches im Vorfeld entschärfen können

Das angebliche weibliche Deeskalationswunder halte ich für einen Zweckmythos -man brauchte aus politischen Gründen Händeringend IRGENDEINEN Pluspunkt den weibliche Polizisten haben könnten, um ihre sichtbaren Nachteile zu kompensieren.
Mir sind keine wissenschaftlichen Studien bekannt die diese Behauptung untermauern.
Im Gegenteil, nicht nur südländischen Stressern (die zur Hauptklientel, ohne Schlaghemmung Frauen gegenüber gehören) sondern auch mir sind Frauen mit Befehlston ein Gräul.
Und drei Schränke von Polizisten sind allemal deeskalierender als drei blondzöpfige 50 Kilo Hühnchen.


Gedöns
18.5.2015 0:03
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@ Hier ganz entspannter Konservativer:
„In Berlin hat es die Polizei wirklich schwer, gerade in Kreuzberg, Neukölln.“//
Ja, das wird wohl in libanesischen Verhältnissen enden – wobei ein jahrelanger Bürgerkrieg völlig unnötig wäre. Im Libanon gibt es jetzt ein paritätisches Parlament, dessen Zusammensetzung nicht mehr durch eine besonders hohe oder niedrige Geburtenrate bis in alle Zukunft geändert werden kann. Die Gebiete und Gesetzgebungen/ Polizei der einzelnen Religionen sind scharf abgegrenzt und wenn ein Mann vor der Scheidung noch schnell zum Islam konvertiert, werden ihm automatisch alle Kinder zugesprochen. – Hmm, letzteres könnte man doch auch gleich völlig unabhängig von der Religion/ Weltanschauung kulturbereichernd einführen, oder? (An dieser Stelle bitte Jubel von den Grünen!)


one inch punch
18.5.2015 0:04
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Ich dachte die ganze Zeit dass der zu Verhaftende mal kurz seine Füsse einsetzt, da wäre gleich mal ein paar umgefallen. Einfach Knie anheben in bestimmter Situation wo die Blauen direkt vor ihm stehen oder Kopfnuss,…
Mein Gott ist das dilletantisch und die werden angeblich noch für solche Situationen ausgebildet. Hampeln dem Bär direkt vor der Nase rum, haben die ein Glück dass der so friedlich war, der hätte den Kasper der es später (wo sind die anderen hin) alleine! versucht direkt als Geisel nehmen können, der Bär hat die zwei Armverbieger locker abgewehrt wo kleine Kinder die am Arm hängen und spielen wollen.
Ist das Video wirklich echt? Ich kann es kaum glauben.


Gedöns
18.5.2015 0:10
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paritätisches Parlament//
Hmm, Linke, Grüne und SPD jeweils einen Sitz im Bundestag – ich denke, man könnte sich da einig werden …


Schwärmgeist
18.5.2015 1:34
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> Die Polizei hat derweil zugegeben, dass der angebliche Angriff auf die Davidwache frei erlogen war.

Neenee, mein Lieber, so einfach ist das leider nicht. YouTube zeigt sehr deutlich, wie der Mob auf die Davidwache zurennt. Die meisten Demonstranten sprachen kein gutes Deutsch, ich vermute viele Spanier und Griechen.


Schwärmgeist
18.5.2015 3:31
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Es hilft, wie so oft, mal ins Ausland zu reisen. Wer einmal die spanische oder indische Polizei erlebt hat, der weiß, was er an den deutschen Cops hat. Die meisten sind echt ganz in Ordnung. Klar gibt’s da auch ein paar Nazis und entsprechenden rechten Korpsgeist, aber meine Erfahrungen mit Bullen hierzulande waren doch überwiegend positiv.


Hanz Moser
18.5.2015 3:37
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@ Marcus Junge

Quellen für die Zahlen?
Der National Law Enforcement Officers Memorial Fund, sicher nicht für seine polizeikritische Haltung bekannt, kommt auf etwa eine halbe Größenordnung weniger getötete Polizisten, etwa 160 pro Jahr im Mittel: http://www.nleomf.org/facts/officer-fatalities-data/year.html
Tatsächlich ist Cop einer der sichersten Berufe in den USA. Fast jeder Handwerksberuf hat höhere Todesraten und Verletzungsquoten während der Dienstausübung. Cop als gefährlicher Beruf ist ein Märchen.

Man vergesse auch nicht, dass die USA gut drei mal so viele Einwohner haben und es um Todesfälle allgemein geht. Schaut man sich noch an, woran die Cops sterben, dann stellt man fest, dass mehr als ein Viertel Autounfälle sind: http://www.nleomf.org/facts/officer-fatalities-data/causes.html
500 Cops wurden in den ganzen letzten zehn Jahren zusammen erschossen. Dazu kommt, dass jedes Jahr in den USA eine fünfstellige Zahl von Leuten durch Schusswaffen stirbt. Allein der Anteil erklärt schon einen nennenswerten Teil der erschossenen Polizisten.

Wenn man sich das Dutzend Fälle von auf Video aufgezeichneten Tötungen durch Polizisten in den USA anschaut, dass im letzten Jahr seinen Weg in die dortige Öffentlichkeit fand, kann man ein Gewaltproblem auch kaum mehr wegdiskutieren. Die Einzelfälle, in denen Polizisten Leuten in den Rücken schießen und dann hinterher hanebüchene Falschaussagen machen und teilweise versuchen Beweise zu fälschen, häufen sich halt ein wenig.
Das kann man schwerlich den bösen Negern oder Latinos in die Schuhe schieben.

@ ein anderer Stefan
Nee, zumindest in Deutschland findet sich quasi kein seriöses Material, dass Deutsche mit Migrationshintergrund ausweist. Das wäre ja einmal ganz schlimm rassistisch und einmal auch tatsächlich schwierig, weil das, was den Leuten “ausländisch vorkommt” nur schwer sauber zu definieren und zu erfassen ist.

Wenn man in andere Länder schaut, bspw. die USA, die Ethnicity erheben, dann sieht man aber tatsächlich mehr Schwarze und Latinos, wenn man den Bevölkerungsanteil beachtet, als weiße, mutmaßlich heterosexuelle. Normalisiert man das Ganze auf Basis des sozioökonomischen Status, dann verschwindet der Ethnicity-Bias quasi komplett. Kriminalität, vor allem Gewaltverbrechen, sind und waren halt schon immer ein Problem der Armen und Ungebildeten. Die Farbe spielt da keine große Rolle.


michael
18.5.2015 4:35
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Was ist nur aus dem guten alten Knüppel geworden. Und was haben die für ein wirkungsloses Pfefferspray. Ich als Polizist würde aber auch nicht wegen jedem Assi zu viel riskieren.


Gast$FF
18.5.2015 7:59
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@Frank (17.5., 23:15):
100%ige Zustimmung zu dem Kommentar. Die Anwesenheit von weiblichen Beamten, die sich in solchen Situationen ja auch gerne mal besonders “tough” gerieren – weil, wozu hat frau in der Polizeischule “Souveränes Verhalten” belegt und all die Selbstbehauptungs- und JuJutsu-Kurse besucht -, dürfte in den meisten dieser Fälle eher stark eskalierend wirken. Simple Psychologie, sage ich mal. Das tut dem Dilettantismus der männlichen Beamten in diesem Video natürlich keinen Abbruch. Dass der Muskelmann hier so ruhig und passiv bleibt, ist schon sehr wunderlich. Wahrscheinlich wusste er, dass er gefilmt wird.

Und was bitte versprüht der da? Isotonische Kochsalzlösung, umweltfreundlich ohne Treibgas? Unglaublich… Die Polizisten können einem echt leid tun. Aber vielleicht soll genau das der Zweck des Videos sein. Ist das überhaupt echt?


albjaga
18.5.2015 8:32
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In früheren Zeiten hatten die US Militärpolizisten Schlagstöcke mit dwenen sie richtig gut umgehen konnten. Sehr beliebt waren in deren Kreisen Stiche mit dem Stock in die Nierengegend. Da war dann der Größen unterschied keine Frage mehr.

Der Autofahrer leistet passiven Widerstand, deshalb wäre Gewaltanwendung durch die Polizei gerechtfertigt. Ich geh mal davon aus, daß die Atemalkoholkontrolle positiv ausfiel. Allerdings nicht so was dilettantisches wie das auf dem Video.
Ich glaube aber auch, daß die Polizisten in Deutschland Befürchtungen haben zu hart aufzutreten. Bei uns ist ja Deeskalation angesagt.

Dieunangenehmen Auswirkungen werden auch für die unbescholtenen Bürger spürbar: Wenn es Personengruppen oder Stadtteile gibt die von Polizei nicht mehr kontrolliert werden können werden sich die Polizisten vermehrt auf die stürzen die sich nicht wehren können, die redlichen Bürger.
Exemplarisch an den Verschärfungen des Waffenrechtes zu sehen. In den letzten Jahren wurden einige Gesetze erlassen um den Waffenbesitz zu erschweren, es wurden Vorschriften zur Aufbewahrung und zum Transport verschärft und als Krönung dürfen die Ordnungsbehörden jederzeit den Waffenschrank kontrollieren, die Gebühr hat der Waffenbesitzer zu tragen. Bei jedem Kriminellen muß eine richterliche Verfügung her, unbescholtene Waffenbesitzer dürfen jederzeit zuhause besucht werden. Und unbescholten mußt du sein, sonst gibts ja eh keine Erlaubnis.

Das betrifft aber selbstverständlich nur die die legal Waffen besitzen.
Die kriminelle Szene muß nichts befürchten. Es wurden weder die Strafen für illegalen Waffenbbesitz angehobe noch große Aktiopnen gegen illegale Waffenhändler gestartet.

Unser Staat simuliert also Sicherheitsgewinn, tatsächlich werden aber nur diejenigen drangsaliert und schikaniert die sich nicht wehren können weil sie zuviel zu verlieren haben. Wenn ein Gewohnheitsverbrecher eine wegen illegalem Waffenbesitz draufbekommt juckt das den wegen Geringfügigkeit nicht. Wenn ein Jäger die Kontrolleure nicht sofort ins Haus lässt wird ihm amtlicherseits Unzuverlässigkeit attestiert. das führt zum Verlust des Jagdscheins und das zum Verlust der gepachteten Jagd in die meist über viele Jahre sehr viel Zeit und Geld investiert wurde.

Also hält sich der Jäger brav an die Vorschriften und der Kriminelle lacht drüber. Und die Masse der Bevölkerung findet die Gesetze toll, den da wird die Welt sicherer.

Zurück zum Video. Gegen so einen Bären hat man als Normalmensch nur eine Chance: 9mm Parabellum. Und Übung damit.


Missingno.
18.5.2015 8:36
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Irgendwie ist es ja witzig. Dann aber auch traurig, wie hilflos die Polizisten da agieren. Letztendlich zeigt das Video jedoch gar nichts. Da könnte man genausogut ein Video mit der Unterschrift “Wie viele US-Cops braucht es, um einen Schwarzen zu kontrollieren?” einstellen, das die Schüsse und folgende Eskalation mit allem drum und dran zeigt. Also mehr als ein paar Hundertschaften plus Nationalgarde/Milizen.


maSu
18.5.2015 9:50
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Sehr geiles Video…

…wie der Typ die Polizisten einfach weg schiebt und ganz “irritiert” in die Kamera guckt so nach dem Motto: “Kindergeburtstag oder was?!!?”

Das ist unsere Polizei ! 😀


Maxwell
18.5.2015 10:26
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@Frank

“@Maxwell

>Wo weibliche Beamte manches im Vorfeld entschärfen können

Das angebliche weibliche Deeskalationswunder halte ich für einen Zweckmythos”

Du hast recht – so allgemein gilt das tatsächlich nicht -, aber ich möchte das vor dem Hintergrund meiner eigenen Erfahrungen, die speziell Eskalationen mit psychisch labilen Patienten umfassen, genauer erklären:

Als Mann mit ausgeprägten männlichen Merkmalen hat man in vielen Situationen einen Vorteil, die bloße physische Präsenz und eine genau kontrollierte tiefe Stimme wirken oft Wunder. Da kann man oft sehr klare Ansagen machen *ohne* zu “schimpfen” oder zu “zetern” bzw. zusätzlich Agitation zu verursachen und sich so durchsetzen. Oft bekomme ich Situationen ruck-zuck geregelt wo meine Kolleginnen schlicht nicht oder nur schwer weiter kommen.

Andererseits muss man mit vielen verschiedenen Menschen umgehen und manchmal kommt weibliche Präsenz besser an. Man(n) schickt dann klugerweise die Damen vor und hält sich dezent im Hintergrund. Teams funktionieren in diesem Bereich besser wenn Männer und Frauen zusammenarbeiten, erst dann deckt man sozusagen das komplette Spektrum ab.

Was hat das alles mit der Polizei zu tun?

Auch die Polizei leistet viel psychosoziale Betreuungsarbeit und interagiert daneben noch viel mit “unauffälligen” Bürgern. Das kann man sich in diesen Polizei-Shows angucken, wo die Kameras mit auf Streife sind. Mir kommt das oft so vor als wären deren Reviere riesige Betreuungseinrichtungen 😉 Und was diesen Aspekt von deren Arbeit angeht sind gemischte Teams sicher ein großer Vorteil.

Wenn es natürlich um eine Polizeikette bei heiklen Demos geht oder um problematische Festnahmen sieht die Sache anders aus. Zusätzlich kommt noch das Problem, dass viele Delinquenten auch nicht davor scheuen eine weibliche Beamtin anzugehen – besonders unter dem Einfluss von Substanzen.


Dirk S
18.5.2015 10:35
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@ Hanz Moser

… kommt auf etwa eine halbe Größenordnung weniger getötete Polizisten, etwa 160 pro Jahr im Mittel: http://www.nleomf.org/facts/officer-fatalities-data/year.html
Tatsächlich ist Cop einer der sichersten Berufe in den USA. Fast jeder Handwerksberuf hat höhere Todesraten und Verletzungsquoten während der Dienstausübung. Cop als gefährlicher Beruf ist ein Märchen.

160 Tote im Jahr sind aber auch nicht ganz so wenig (zumal der typische US-Cop immer eine Schutzweste trägt), wie steht es da mit deutschen Zahlen (so zum Vergleich)?
Relevant dürfte da eher das Todesrisiko pro 1.000 (oder 10.000) Berufstätigen in der entsprechenden Branchen zum Vergleich sein. Wobei gerade in den USA ein riesen Gefahrenunterschied in den einzelnen Regionen besteht, in Großstädte sind für Cops sehr risikoreich, das platte Land des mittleren Westen eher risikoarm. Um es Platt zu sagen: Das Risiko als Cop die Schicht nicht zu überleben ist in Chikago um ein Mehrfaches höher als in einem Country in North Dakota.

Man vergesse auch nicht, dass die USA gut drei mal so viele Einwohner haben und es um Todesfälle allgemein geht.

Laut Wiki haben die Staaten über 317 Millionen Einwohner, das fast 4 mal so viele. Da ist gerade in den Problemzonen (gerade im Zusammenhang mit den Gangs, die wir in DE in dieser Form nicht haben) zu erwarten, dass mehr Laute als in DE irgendwie im Zusammenhang mit der Polizei sterben.

Schaut man sich noch an, woran die Cops sterben, dann stellt man fest, dass mehr als ein Viertel Autounfälle sind: http://www.nleomf.org/facts/officer-fatalities-data/causes.html

Und wie steht das im Zusammenhang mit dem allgemeinen Sterberisiko im Straßenverkehr (signifikant höher oder gar niedriger)? Und, wie ist die Verteilung zwischen ungepanzerten und gepanzerten Streifenwagen (US-Streifenwagen sind oft gapanzert ohne dassman die Panzerung sieht)? Und auch wieder, wie sind die Regionalen Unterschiede?

500 Cops wurden in den ganzen letzten zehn Jahren zusammen erschossen.

Das verträgt sich aber nicht mit den durchschnittlichen 160 toten Cops im Jahr. Ist bei dir da eine führende “1” dem Spardiktat zum Opfer gefallen? 😉 Und, wie sah es vor der großflächigen Einfuhrung von Schutzwesten bei den Cops aus?

Dazu kommt, dass jedes Jahr in den USA eine fünfstellige Zahl von Leuten durch Schusswaffen stirbt. Allein der Anteil erklärt schon einen nennenswerten Teil der erschossenen Polizisten.

Die meisten sterben in den USA duch illegale Schusswaffen bei Gangkriegen, da halten sich sich die Cops eher heraus (sollen sich die Gangster doch gegenseitig erschießen). Und auf Cops wird auch fast ausschließlich mit illegalen Schusswaffen geschossen. Wobei die Cops in solchen Situationen auch nicht sparsam mit Munition sind und ordentlich zurückballern. Zusammen mit der nicht sehr kugelsicheren US-Bauweise ist es eher verwunderlich, dass in solchen Situationen nicht viel mehr Kollateralopfer zu beklagen sind.
Aber auch hier zeigt sich: Das Problem sind illegale Schusswaffen, nicht die Legalen. (Was Waffengegner gerne duch die Zahlen sugerieren wollen. Viele Tote durch legale Schusswaffen sind einfach Suizide. Die müssten eigentlich rausgerechnet werden.)

Wenn man sich das Dutzend Fälle von auf Video aufgezeichneten Tötungen durch Polizisten in den USA anschaut, dass im letzten Jahr seinen Weg in die dortige Öffentlichkeit fand, kann man ein Gewaltproblem auch kaum mehr wegdiskutieren.

In den USA besteht ein viel tieferliegendes Gewaltproblem, bei dem die einzelnen Morde von Polizisten auch “nur” ein Teil sind, ebenso die gehypten Fälle von eindeutiger Notwehr (wie in Ferguson) ein anderer Teil sind (und die gewaltsamen “Proteste mit Plünderungen).
Was die Gründe für diese Gewalt sind, mögen fachlich versiertere Menschen als ich beurteilen (bzw. erst mal untersuchen) und dann ideologiefreie Konzepte zum Gegenwirken entwickeln. (Außerdem würden wir uns mit der Diskussion zuweit von Hadmuts Post entfernen.) Immerhin werden die Vorfälle üblicherweise aufgeklärt und strafrechtlich behandelt.

Wobei man auch bei der Berichterstattung vorsichtig sein sollte, denn die ist üblicherweise (leider) nicht neutral, sondern oftmals rassistisch. Weißer Cop erschießt Schwarzen in Notwehr – Rassismus, schwarzer Cop erschießt Weißen in Folge eine Missverstänsnisses – das ist OK. Auch diese recht einseitige Berichterstattung ist Teil des Problems. Friedliches Zusammenleben verkauft sich schlecht.

Die Einzelfälle, in denen Polizisten Leuten in den Rücken schießen und dann hinterher hanebüchene Falschaussagen machen und teilweise versuchen Beweise zu fälschen, häufen sich halt ein wenig.

Da den Polizisten nach so einer Tat eine Menge Ärger blüht (so wie jedem anderen auch), ist der Versuch der Manipulation normal. Es ist Sache der Ermittlungsbehörden, diese zu erkennen und zu widerlegen. Schließlich darf auch jeder Drogendealer lügen und Beweise verfälschen oder verschwinden lassen (wenn er es denn schaft, da kann ein Cop im Vorteil sein).
Außerdem gilt auch hier: Die Berichterstattung stellt nicht die Realität dar, sondern nur das, was sich verkaufen lässt.

Das kann man schwerlich den bösen Negern oder Latinos in die Schuhe schieben.

Die sind an dem Problem aber nicht ganz unbeteiligt. Würden die sich nicht für die Gang sondern für die Schule und Beruf (vielleicht sogar eine Polizeikarriere) entscheiden, dann würde es viele Problem nicht geben. Also, die bösen Neger und die bösen Latinos sind ein Problem, die guten Neger und die guten Latinos nicht (und gut bedeutet hier: nicht kriminell).

Nee, zumindest in Deutschland findet sich quasi kein seriöses Material, dass Deutsche mit Migrationshintergrund ausweist. Das wäre ja einmal ganz schlimm rassistisch und einmal auch tatsächlich schwierig, weil das, was den Leuten “ausländisch vorkommt” nur schwer sauber zu definieren und zu erfassen ist.

Es fehlt ganz klar die politische Wille, das ist alles. Geeignete Kriterien lassen sich leicht finden, auch ohne “Ariernachweis”. Es ist der Wille der fehlt, auch aus ideologischen Gründen und vor allem wegen dem deutschen Prinzip, dass nich sein kann, was nicht sein darf. Und wenn man nur die Untersuchung des Nichtseindürfenden unmöglich macht.

Wenn man in andere Länder schaut, bspw. die USA, die Ethnicity erheben, dann sieht man aber tatsächlich mehr Schwarze und Latinos, wenn man den Bevölkerungsanteil beachtet, als weiße, mutmaßlich heterosexuelle. Normalisiert man das Ganze auf Basis des sozioökonomischen Status, dann verschwindet der Ethnicity-Bias quasi komplett.

Du must beides betrachten und dann die Frage stellen, warum es bei bestimmten Gruppen so viele Überschneidungen mit den Problemfällen gibt. Es gibt nicht wenige Schwarze und Latinos, die wohlhabende, angesehene Mitglieder der Gemeinden sind, andersrum auch weiße Gangster. Nur scheinen die in ihren jeweiligen ethnischen Gruppen eher die Ausnahme (zumindest in der Wahrnehmung). Nun ist es interessant, warum das so ist. Rassismus scheidet wegen der Aufsteiger als Alleinerklärung aus.

Kriminalität, vor allem Gewaltverbrechen, sind und waren halt schon immer ein Problem der Armen und Ungebildeten. Die Farbe spielt da keine große Rolle.

Und da kommt nun wieder die Frage auf, warum ist das so? Sind die Leute kriminell, weil sie arm sind (die typisch linke Deutung) oder sind sie arm, weil sie kriminell sind? Ich für meinen Teil bin Anhänger der letzeren Sichtweise, denn man kann arm und nicht kriminell sein.

Gewaltfreie Grüße,

Euer Dirk


Dirk S
18.5.2015 10:58
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@ Frank

Das angebliche weibliche Deeskalationswunder halte ich für einen Zweckmythos

Eher ein Missverständnis. Normalerweise benehmen sich mitteleuropäische Männer in Gegenwart von Frauen und reißen sich zusammen. Das ist so ein Erfahrungswert. Frauen tun das im allgemeinen nicht und es gibt nicht wenige Männer, auf die (aus kulturellen Gründen?) Frauen auch nicht beruhigend wirken. (Wie ist das eigentlich bei Schwulen? Ohne Gag, würde mich echt interessieren.)

-man brauchte aus politischen Gründen Händeringend IRGENDEINEN Pluspunkt den weibliche Polizisten haben könnten, um ihre sichtbaren Nachteile zu kompensieren.

Wie geschrieben, ein Missverständnis. Und seit wann orientieren sich politische Aussagen an der Realität? Der Hauptgrund für weibliche Polizisten dürfte sein, dass sich Polizistinnen um Frauen kümmern sollen, damit ihre männlichen Kollegen nicht den Vorwürfen sexueller Übergriffe ausgesetzt werden können.

Mir sind keine wissenschaftlichen Studien bekannt die diese Behauptung untermauern.

Ist eher Alltagserfahrung. Eine Studie dazu wäre aber wirklich interessant. Besondern, wenn man einen weiten Alters- und Geschlechtsschnitt bei den Probanden hätte.

Im Gegenteil, nicht nur südländischen Stressern (die zur Hauptklientel, ohne Schlaghemmung Frauen gegenüber gehören) sondern auch mir sind Frauen mit Befehlston ein Gräul.

Dann solltest du nicht zum Bund gehen… 😉 Aber mal ernsthafter: Ich würde vermuten, dass bei Polizistinnen vieles an “beruhigender Wirkung auf Männer” durch die Uniform verloren geht. Viele Südländer haben mit Polizistinnen keine Probleme, nur eben die Stresser. Aber die haben eher ein Problem mit der Uniform und deren Symbol, weniger mit dem was drinsteckt.

Und drei Schränke von Polizisten sind allemal deeskalierender als drei blondzöpfige 50 Kilo Hühnchen.

Kommt darauf an, wie die blondzöpfigen Hühnchen aussehen und was die anhaben. Das kann sehr deeskalierend wirken, weil die Stresser plötzlich an was ganz anderes denken, als daran, Stress zu machen. 😉

Das Problem bei den Stressern ist, dass die sich auch nicht mit Schänken von Sherrifs abschrecken (“deeskalieren”) lassen. Die sind auf Stress aus und nur mit robusten Mitteln zu beruhigen. Wobei die Schränke gegenüber den Mädels in Uniform einen klaren Vorteil haben: Die können die Stresser leicher abtransportieren. Das war es (aus meiner Sicht) aber auch schon.

Stressfreie Grüße,

Euer Dirk


CountZero
18.5.2015 11:00
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@ein anderer Stefan:
>die Übergriffe der “Bereicherer” (was ist das eigentlich für ein saudummer Begriff?)

Die seit vielen Jahren zu beobachtende Masseneinwanderung von in der großen Mehrzahl ungebildeten, teils kriminellen und sehr oft diesen Staat, seine Werte, sein kulturelles Erbe und seine Repräsentanten im Gegensatz zur monatlich überwiesenen Grundsicherung zutiefst verachtenden Menschen aus dem südosteuropäischen und nordafrikanischen Raum wird uns von unseren Politikern und den SJWs als ‘kulturelle Bereicherung’ schöngeredet.

Da in deren Lesart jeder südosteuropäisch-nordafrikanische Immigrant zur kulturellen Bereicherung Deutschlands beiträgt, unabhängig davon ob er ein liberaler Herzchirurg oder ein clankonservativer Mafioso ist, der zuhause seine zum Niqab-Tragen gezwungene Frau schlägt, benutzen einige Bürger dieses Landes den Begriff ‘Kulturbereicherer’ in ironischer Weise für offensichtlich kriminelle Einwanderer, um das Denkverbot in diesem Zusammenhang deutlich zu machen.

wenn die Übergriffe der “Bereicherer” sich so sehr häufen, ist das doch bestimmt statistisch nachweisbar,

In welcher Welt lebst Du denn? Meinst Du etwa, die ethnische Herkunft von Straftätern in Deutschland würde statistisch erfaßt??

Das kann der Staat nicht zulassen, die Ergebnisse würden die jahrzehntelangen Lügen (auch die in die eigene Tasche) gar zu offensichtlich werden lassen. Für das, wozu es Statistik gibt, hier die Analyse und Handlungsempfehlung von OStA Roman Reusch, bis zu diesem Vortrag Intensivtäterabteilung und Operative Gruppe Jugendgewalt (OGJ) Berlin.

Ich möchte Dir dringend raten, Dich mal mit am besten dienstaktiven Polizisten zu unterhalten und zu fragen, welchen Anteil welche ethnischen Gruppen in seiner Diensterfahrung mit welchen Straftaten korreliert sind. Dieses offen zu sagen wird in der heutigen Republik natürlich(?) als ‘Rassismus’ gebrandmarkt, so wie Du das oben getan hast.

Die von Dir geforderte Statistik existiert nicht deshalb nicht, weil die Einwanderer ausnahmslos fromme schutzbedürftige Lämmchen wären, sondern weil sie aus politischer Angst vor dem Ergebnis nicht erfaßt wird. Würde es getan, der Überbringer der (statistischen) Wahrheit verlöre seinen Job, bekäme einen Maulkorb oder würde gar zur Inkarnation der faschistischen Fratze der Republik verfemt.

Um Mißverständnisse zu verringern: ich bin keinesfalls der Meinung, alle Einwanderer wären kriminell oder es gäbe überhaupt keine kulturelle Bereicherung durch Einwanderung, im Gegenteil! Allerdings gibt es leider eine große Menge Kriminalität, die speziell(!) durch Einwanderer ausgeübt wird. Um solche Kriminalität zu bekämpfen, müßte man doch auch ihre soziologischen Ursachen erforschen. Damit das möglich ist, sollte man vielleicht doch die ethnische Herkunft von Straftätern erfassen und die Augen nicht vor den Ergebnissen verschließen?

Die Tatsache, dass Politiker und SJWs sich und die Bevölkerung im Bezug auf Einwandererkriminalität belügen, während die Bevölkerung selbst diese Kriminalität im Alltag erlebt, gibt ordentlich Druck auf den Kessel sozialer Unruhen. Pegida ist ein erstes Symptom dafür, dass viele Leute die kognitive Dissonanz hier erkannt haben. Wenn die Politik so weiter macht wie bisher, wird der Druck ordentlich zunehmen und irgendwann explodieren mit Reaktionen, die ich nicht erleben möchte. Deshalb muß hier unbedingt und schnell ein politisches Umdenken passieren. Leider kann ich bisher nichts davon erkennen.


Dirk S
18.5.2015 11:11
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@ Wolf

Da versuchen gerade linke Kreise in der Presse eine Kamapgne alá US Polizeigewalt zu promoten. Der Deutsche mit orientalischen Migrationshintergrund widersetzte sich bei einer Alkoholkontrolle jedoch den Anweisungen. Ist auch körperlich klar den männlichen Beamten überlegen. Sein Kumpel, der andere Deutsche mit orientalischen Migrationshintergrund attackiert im übrigen dann ebenfalls noch die Polizei.

Also wenn man mit so etwas eine “Kampagne alá US Polizeigewalt” promoten will, zeigt das, dass man keine Ahnung von den USA hat. Da sieht man ganz fix in den Lauf einer Glock, wenn man den Anweisungen der Sherrifs nicht folgt und wenn man die angreift, fängt man sich den ungesunden Teil des Inhalts eines kopletten Magazins ein. Ok, linke haben einen etwas anderen Bezug zur Realität als andere Menschen, aber selbst denen dürfte klar sein, dass man die Staaten und DE da nun wirklich nicht vergleichen kann. Die US-Cops haben eindeutig nervösere Zeigefinger.

@ Heinz

@Wolf
Ach so Polizeigewalt(/brutalität) ist nur einer Erfindung linker Kreise, danke für die Aufklärung.

Nein und das hat der Wolf auch nicht geschrieben, er schrieb von einer Kampagne.

Polizeigewalt selbst wurde nur von linken Kreisen, ganz speziell von linken Regierungen, übernommen und weiterentwickelt. Wie so oft haben die Linken nichts selbst erfunden, sondern sich bei den Ideen der Unterdrücker und Menschenschinder dieser Welt bedient.

Erfindene Grüße,

Euer Dirk


Dirk S
18.5.2015 11:22
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@ ein anderer Stefan

Marcus Junge: wenn die Übergriffe der “Bereicherer” (was ist das eigentlich für ein saudummer Begriff?) sich so sehr häufen, ist das doch bestimmt statistisch nachweisbar, wenn Sie das hier so frei wiedergeben, oder? Sonst wäre so eine Aussage wohl unter Rassismus zu verbuchen…
/

Statistisch ist das nicht so nachweisbar, einfach, weil entsprechende Daten nicht erhoben werden, eine politische Entscheidung. Was bleibt ist ein Gefühl, das allerdings bei vielen vorliegt. Das ist aber nicht rassistisch (ist “Bereicherer” eine Rasse?), sondern aus der eigenen Wahrnehmung geboren. Die kann falsch sein, aber da entsprechende Daten nicht erhoben werden (wo sie doch könnten) liegt zumindest die Annahme nahe, dass an dem Gefühl was dran sein könnte.

Und was die Daten aus den USA angeht: Link zur Statistik? Sind es nun 250 oder 500 tote Polizisten? Und was haben “südlandische Fachkräfte” und eine “Linksfront” mit Rassismus und Morden in den USA zu tun?

Deren “südlandische Fachkräfte” sind Latinos, die “Linksfront” sorgt für einen verzerrte Wahrnehmung (weißer Cop erschießt schwarzen Angreifer – Rassismus, schwarzer Cop erschießt weißen Jugendlichen, der Musik hört und den Cop nicht versteht – völlig ok) und Rassismus ist in den USA eine Problem aller Rassen, Schwarze sind oft genauso rassistisch wie Weiße und Latinos sind mal schwarz, mal weiß, mal Latino, wie es gerade passt. Ach ja, und Morde werden in den USA genauso verfolgt wie hier, ohne Ansehen des Täters oder des Opfers.

Ansehnliche Grüße,

Euer Dirk


Schwärmgeist
18.5.2015 12:02
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> Deshalb haben US-Polizisten (die in der Regel sogar alleine agieren müssen und nicht zu dritt oder viert kommen) Taser.

Das ist wohl ein weiterer kultureller Unterschied. In Amiland gilt das Wort des Bullen, das geht bis zum Todesurteil, in Deutschland müssen wenigstens zwei Bullen anwesend sein, und audh da hört der Richter in der Regel zweimal hin. Ich bin froh, in Europa leben zu dürfen und nicht im Land des Großen Satans.


Fry
18.5.2015 13:05
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Gab es hier im Blog auch einen “Schnitt”?

Das letzte Mal, als ich geguckt habe, war hier noch selbständiges Denken angesagt.

Jetzt kommt es mir vor wie ein Sammelbecken für obrigkeitsgläubige Rechte.

Das Video bringt klar die Polizisten in Erklärungsnot, denn für die gezeigte Polizeigewalt gegen den Autofahrer scheint es keinerlei Grund zu geben.

Und nein, Hadmut, Gewalt ist auch dann Gewalt, wenn sie “erfolglos” bleibt. (was auch immer “Erfolg” ist beim polizeilichen Angriff auf einen unbescholtenen Mitbürger)

Und weil in Amerika gleich Schüsse fallen würden, ist das hier Gezeigte ok, ja?


Fry
18.5.2015 13:08
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Heinz
18.5.2015 13:56
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@ Schwärmgeist “YouTube zeigt sehr deutlich […]”

Wo/Link?


Schwärmgeist
18.5.2015 14:17
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Hab mir nochmal das Video angesehen. Das ist ja auch merkwürdig zusammengeschnitten. Von dem, was ich gesehen habe, war es unverhältnismäßige Polizeigewalt.


ein anderer Stefan
18.5.2015 14:54
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Liebe Leute,

natürlich weiß ich auch, dass in den Kriminalstatistiken irgendeine Volks- oder Staatszugehörigkeit nicht erfasst wird.
Nur: woher kommen dann Ansagen, dass der Anteil “ausländischer” Straftäter sehr hoch sei und steigt? Hörensagen? Kaffeesatzlesen? Wie definiert sich eigentlich Ausländer? Der Enkel eines türkischen Gastarbeiters? Der Ururenkel eines polnischen Bergmannes im Ruhrgebiet? Thomas de Maiziere, dessen Vorfahren vor 300 Jahren aus Frankreich kamen? Staatsangehörigkeit? ethnische Zuordnung? Gentest?

Oder ist die erhöhte Kriminalität bei “Ausländern” vielleicht auch ein Wahrnehmungsfehler? Weil man denkt, die sind alle kriminell, wird jeder einzelne Vorfall gleich gedanklich verzehnfacht?

Hinzu kommt, dass Menschen mit einer anderen Staatsangehörigkeit mitunter Straftaten begehen, die ein Mensch mit deutscher Staatsangehörigkeit gar nicht begehen kann, Verstöße gegen das Ausländerrecht oder das Asylrecht.


Manfred P.
18.5.2015 15:42
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Na wenigstens ziehen die nicht einfach die Knarre und schießen den über den Haufen.

Die Frage, die sich mir stellt, ist, warum er jetzt verhaftet werden sollte. Im Video sieht es so aus, als ob sie ihn eingekeilt haben und ihn überraschen wollten.

Der Typ wirkte auf dem Video nicht so, als wäre er ausgetickt. Vielleicht hätte man deswegen mit ihm vernünftig reden können, aber das kann man schwer beurteilen.


Dirk S
18.5.2015 15:51
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@ Schwärmgeist

Das ist wohl ein weiterer kultureller Unterschied. In Amiland gilt das Wort des Bullen, das geht bis zum Todesurteil, in Deutschland müssen wenigstens zwei Bullen anwesend sein, und audh da hört der Richter in der Regel zweimal hin. Ich bin froh, in Europa leben zu dürfen und nicht im Land des Großen Satans.

Äh, zuviel Fernsehen? In DE kannst du die Aussage eines Polizisten praktisch nicht widerlegen, egal wie hahnebüchern die ist. Hier gilt die “neutrale und herausragende Beobachtungsfähigkeit und überragende Glaubwürdigkeit einer Amtsperson” als Grundprinzip. Ach ja, und als Angeklagter kannst und darfst du lügen, du bist per se erst einmal unglaubwürdig. Da ist es egal, wer die Wahrheit sagt.

In den Staaten wäre ich mir da sehr viel weniger sicher, dass die Aussage eine Polizisten ungeprüft übernommen wird wie in DE, da sind Falschaussagen von Polizisten kein Tabu-Thema.

Und Europa war noch nie der Hort an Gerechtigkeit und juristischer Präzision, ganz besonders DE nicht. Warum gibt es in den USA mehr Wiederaufnahmeverfahren als in DE? Weil die Bedingungen dafür niedriger sind, weil man in den Staaten weiß, dass sich Menschen (und damit die Justiz) irren und dass neue forensische Verfahren die Sache ändern können (wie z.B. der DNA-Test). Keiner von denen, die in den USA als falsch verurteilt erkannt und freigelassen wurden, wären in DE freigekommen. Nur wegen neuer forensischer Methoden einen Fall neu aufrollen? Die deutsche Justiz sieht sich als unfehlbar an. Ist das jetzt wirklich so viel besser?

Unfehlbare Grüße,

Euer Dirk


maSu
18.5.2015 16:02
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Dirk S: Einfach nur dumm oder Troll (oder beides)?

Erst zitierst du den Abschnitt:
“Schaut man sich noch an, woran die Cops sterben, dann stellt man fest, dass mehr als ein Viertel Autounfälle sind: http://www.nleomf.org/facts/officer-fatalities-data/causes.html

Und dann den Abschnitt:
“500 Cops wurden in den ganzen letzten zehn Jahren zusammen erschossen.”

und dann kommentierst DU das so:
“Das verträgt sich aber nicht mit den durchschnittlichen 160 toten Cops im Jahr. Ist bei dir da eine führende “1” dem Spardiktat zum Opfer gefallen? ”

Einfach mal auf die Idee gekommen, dass Cops in den USA an vielen Dingen sterben können? Autouunfälle, Schusswaffen, Donuts, … und so weiter?
Es können locker 160 Cops pro Jahr sterben, aber von den 1.600 toten Cops in den letzten 10 Jahren wurden dann eben nur 500 erschossen. 400 (1/4 von 1600, wer hätte das gedacht…!) davon sterben eben bei Autounfällen. Macht 900. Sind noch 700 Todesfälle offen, die sich auf unterschiedliche Todesarten verteilen.

Die weiteren Ergüsse eines Dirk S. ignoriere ich mal… eigentlich ist der Unsinn den Dirk S. absondert keinerlei Kommentar Wert.


Jim
18.5.2015 16:51
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@ ein anderer Stefan

Darf ich eigentlich mal Fragen, was so schlimm an “Rassismus(tm)” ist?

Ehrlich gefragt!

Was ist der Impact dieses sog. Rassismus? Das ich Schwarze, Neger, Nigger oder Kanacken doof finde, ist doch meine persönliche Meinung. Die ist auch durch das GG gedeckt. Auch wenn sie villeicht anderer Ansicht sind. Viel wichtiger aber:

Oder darf ich keine eigene Meinung / Erfahrung habe?

Muss ich meine Erfahrungen beruflich und privat negieren?

Was ist die Konsiquenz wenn ich gerne meine eigene Meinung behalten würde?

Werde ich dann getötet oder körperlich gezüchtigt? Von Ihnen?
(Glauben sie im ernst, ich würde das widerstandslos hinnehmen und ein “Opferjude” spielen? Den Fehler nicht mehr zu begehen, darf man sich gerne bei den Israelis abschauen.)

Haben sie sich eigentlich mal die Konsiquenz ihrer Aussage vor Augen gehalten?

Aso hätten sie gerne einen Brügerkrieg und das ich / jemand ihr Haus abfackelt? Sie und ihrer Familie inklusive? Ist das Ihr Wunsch?

Ihre ironische Intolleranz führt geradewegs in den Abgrund und sie können es solange nicht glauben und denken man redet Jehova Jehova bis es nach Qualm im Schlafzimmer stinkt. 😉 Der Klassiker.

Verantwortung für sein Handeln und seine Forderungen ist das Thema. Sonst schlägt im wahrsten Sinne mal die Realität knallhart zurück.

Eigentlich ist das Herrschaftswissen… beim bürgerlichen Dummvolk ist das aber nie angekommen. Die Fordern und Fordern bis der Henker zu ihnen kommt.

Verachtung für das gemeine Volk ist wirklich einfach… sich nicht so zu verderben, ist die wahre Kunst meiner Meinung nach.


pfftdaswarjaeinfach
18.5.2015 19:08
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@Jim

Was so schlimm an Rassismus ist ? “Ehrlich gefragt!” ? Also zum einen scheint es das Denkvermögen negativ zu beinflussen…

Zum Zweiten, sitzen sie einem Missverständnis wenn sie meinen die vom Grundgesetzt gedeckte Meinungsfreiheit umfasst auch, daß ihnen nicht laut und deutlich widersprochen wird, und sie Aufgrund ihrer “daswirdmanjadochwohlnoch!dasistdochnurmeine”-Meinung von bestimmten Aktivitäten ausgeschlossen werden.

Das sie trotz verkommener Meinung, in ihrer Würde und körperlichen Unverletzbarkeit geschützt werden müssen, steht eigentlich nicht zur Debatte.

Ich schreibe “eigentlich” aus dem Grund, daß durch rassistisches Denken genau das anderen Menschen zugefügt wird. Sie verletzen die Menschen die sie so abfällig benennen in ihrer Würde. Sie verletzen sie in ihrer Würde wenn sie sie eben nicht an ihrem Handeln messen, sondern einfach Aufgrund von Herkunft oder Aussehen abwertend behandeln.

Der schnelle Sprung, in dem sie in ihrem Beitrag dann auch auf körperliche Gewalt überleiten verdeutlicht die nähe von Rassismus zu Gewalt. Ganz banal. Rassismus zu Ende Gedacht ist grundsätzlich Gewalttätig. Und ihre “persönliche” Meinung hört auf “persönlich” zu sein, wenn sie anderen Menschen der Gefahr aussetzt, körperlich Schaden zu nehmen.
Ganz banal.

Als kleiner Denkanstoß vielleicht der Hinweis, darauf das in Deutschland momentan Flüchtlingsheime angezündet werden.


ein anderer Stefan
18.5.2015 20:52
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Jim: Was an Rassismus so schlimm ist? Das würde ich vielleicht mal die Schwarzen in den USA fragen. Oder auch die Opfer der NSU. Oder die sechs Millionen Juden und andere Opfer der Nazis.

Rassismus ist in aller Regel eine dumpfe Anhäufung von Vorurteilen, die als Entschuldigung für Gewalt genutzt werden, egal ob jetzt direkte physische Gewalt, verbale Attacken oder systematische Unterdrückung.

Rassismus ist keine Meinung. Klar können Sie alle Schwarzen für doof halten und das auch laut sagen – dann dürfen Sie sich aber nicht darüber beschweren, wenn man Sie für eine dämlichen Rassisten hält. Dummheit ist nicht illegal, nur zu.

Die Würde des Menschen ist unantastbar – auch das steht im Grundgesetz, noch vor der Meinungsfreiheit. Und da steht “des Menschen”, nicht “des Deutschen” “des weißen” oder irgendsowas. Rassismus ist eine Negierung der Würde der Betroffenen.

Den anderen Quatsch in Ihrem Kommentar ignoriere ich einfach mal, das ist mir zu dumm.


CountZero
18.5.2015 21:13
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@ ein anderer Stefan:
> woher kommen dann Ansagen, dass der Anteil “ausländischer” Straftäter sehr hoch sei und steigt? Hörensagen? Kaffeesatzlesen? Wie definiert sich eigentlich Ausländer?

Mir ist klar, dass Primärquellenstudium von Leuten, die in Berlin in der Intensivtäterverfolgung gearbeitet haben und sowohl nüchtern nach Zahlen als auch in täglicher persönlicher Arbeit Erfahrungen aus erster Hand aufweisen, sowohl anstrengend ist als auch liebgewonnene Mythen (>Oder ist die erhöhte Kriminalität bei “Ausländern” vielleicht auch ein Wahrnehmungsfehler?) zerstört.

Daher möchte ich Dich bitten, wenigstens den von mir verlinkten Aufsatz des Ex-Leiters der Intensivtäterverfolgung in Berlin aufmerksam zu lesen. Die Antworten auf Deine oben gestellten Fragen findest Du auf den Seiten 4 – 7 und 9 – 10, der Aufsatz ist aber in Gänze lesenswert.

Reuschs Fazit:
(Es könnte) hilfreich sein, Verfassungsrichter zum Zwecke der Weiterbildung z.B. eine Nacht mit Kräften der OGJ 22 im „Kiez“ verbringen zu lassen; die hierbei gemachten Erfahrungen und gewonnenen Einsichten könnten bereits geeignet sein, die eine oder andere Frage in neuem Licht zu betrachten. Entscheidend für die Realisierung ist freilich der politische Wille. Ein dahingehender ist derzeit nicht in Sicht. Auch dies kann sich aber ändern, z.B. dadurch, daß die Größe des Problems in immer weiteren Kreisen der Öffentlichkeit bekannt wird und sich auf diese Weise Druck aufbaut, dem sich die Politik schließlich nicht mehr entziehen kann. Es bleibt zu hoffen, daß dies geschieht, bevor das Problem in vornehmen Villenvororten – den bevorzugten Wohnorten unserer Entscheider in Staat und Gesellschaft – spürbar geworden ist, denn dann hätten wir in den „Kiezen“ bereits Bürgerkrieg.

Du kannst natürlich auch damit fortfahren, Dir weiter in die Tasche zu lügen und zu glauben, dass Einwanderer und Einwandererkinder genauso sozialisiert würden und kein Unterschied in der Kriminalität (bzgl. Typen und Intensität von Straftaten) von Urdeutschen (S. Ates) und Einwanderern besteht. Habe ich auch jahrzehntelang gemacht. Leider löst Du damit keine Probleme, sondern ignorierst sie einfach solange, bis der Kessel platzt. Deutsche Politiker bis auf wenige Ausnahmen sind schließlich Dein Vorbild.

Jetzt hast Du aber keine Ausrede gegenüber Deinen Enkeln mehr, Du hättest nix gemerkt oder keiner hätte Dir damals ‘was gesagt. You go live with it.


Schwärmgeist
19.5.2015 0:24
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Es gibt keinen guten Rassismus. Rassismus ist immer falsch. Ich habe mit Amis, Israelis, Moslems und Chinesen zusammengearbeitet, Rassismus war kein Thema, und alle waren sie nett. Eben Homo sapiens. Bei dem Sexisumus bin ich mir noch nicht so sicher. Inzwischen schlägt das Pendel in eine falsche Richtung: Als Frau männerfeindlich zu sein, ist wohl inzwischen salonfähig. Die Aufregung über Brüderle habe ich nicht verstanden, während andere für Comics ihr Leben lassen mußten. Je suis Charlie.


Gedöns
19.5.2015 6:45
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@ein anderer Stefan
„Hinzu kommt, dass Menschen mit einer anderen Staatsangehörigkeit mitunter Straftaten begehen, die ein Mensch mit deutscher Staatsangehörigkeit gar nicht begehen kann, Verstöße gegen das Ausländerrecht oder das Asylrecht.“//
Doch, die gibt es: Lutz Bachmann hat in Südafrika dagegen verstoßen und ist seiner Abschiebung durch selbständige Rückkehr nach Deutschland zuvor gekommen. Mit Drogen hatte er – wie viele Migranten hier – auch mal etwas zu tun, aber inzwischen ist er allein durch die Gründung von PEGIDA als resozialisiert zu betrachten. Denn er kämpft für die Erhaltung der Sozialsysteme in Europa, denn wie sagte Wirtschaftsnobelpreisträger Milton Friedmann: „Man könne einen Sozialstaat haben, man könne auch offene Grenzen haben, aber man könne nicht beides zugleich haben“ – siehe:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/sie_haben_die_wahl_sozialstaat_oder_offene_grenzen
was allen links-grünen Parteien bekannt sein sollte, so daß man schon Absicht unterstellen muß …
Ja, es wäre zu begrüßen, wenn Illegale zu dealen aufhören, freiwillig nach Afrika zurückkehren und dort eine PAGIDA (Patriotische Afrikaner gegen die Islamisierung des Abendlandes) gründen würden. Denn wenn hier erst die Sozialsysteme ruiniert sind, gibt es auch keine Entwicklungshilfe für Afrika und kaum einen Cent für echte Kriegsflüchtlinge mehr. Das würde noch dadurch verschärft werden, weil westeuropäische Fachkräfte wegen riesiger Sozialabgabenabgaben für die Sicherung eines Mindestmaßes (Zelt und Suppe, jedenfalls kein Hotel, Handy usw.) aus der EU flüchten würden.


Gedöns
19.5.2015 6:50
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@ein anderer Stefan
„Liebe Leute,
natürlich weiß ich auch, dass in den Kriminalstatistiken irgendeine Volks- oder Staatszugehörigkeit nicht erfasst wird.
Nur: woher kommen dann Ansagen, dass der Anteil “ausländischer” Straftäter sehr hoch sei und steigt? Hörensagen? Kaffeesatzlesen? Wie definiert sich eigentlich Ausländer?“//
Lieber Stefan!
Ich finde es gut, daß es Gesetze zur Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland gibt – die Grünen wollen diese Gesetze ja bekanntlich abschaffen und jedem einen unbegrenzt langen staatlich subventionierten Aufenthalt erlauben. Ich finde es auch gut, daß Rechtsextreme für die Verwendung gewisser Symbole bestraft werden. Dagegen können links-grüne leider nicht verstoßen, denn das Verwenden von Symbolen des 100millionenfachen Massenmordes (Schwarzbuch des Kommunismus) – Hammer und Sichel z.B. – wird leider nicht bestraft, so daß auch hier die Statistiken verfälscht werden.
Betrachten wir also lediglich schwere Verbrechen mit bloßer Unterscheidung nach dem Paß:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ausl%C3%A4nderkriminalit%C3%A4t#Statistiken
Das ist also Faktor vier in der Straffälligkeit und wenn man nur die Verbrechen von dort wohnenden männlichen Ausländern aus muslimischen Herkunftsländern in den Großstädten (dahin – in die Anonymität der Großstadt also und nicht auf die Dörfer – wollen viele Migranten; wahrscheinlich auch deshalb, weil sich eben nur dort die Anlaufstellen für Prostitution, Drogenhandel usw., deren Telefonnummern sie bei sich tragen, befinden) betrachtet, dann wird daraus schnell Faktor 30, wie schon vor Jahren (als das noch erlaubt war*) Alice Schwarzer im Falle von Vergewaltigungen am Beispiel Köln in der „Emma“ zu berichten wusste.
*Es gibt sicherlich viele Mitleser, die mich jetzt gern wegen Nennung der bloßen Wahrheit ruinieren und zersetzen möchten …


Gedöns
19.5.2015 7:40
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@ein anderer Stefan
„Rassismus ist in aller Regel eine dumpfe Anhäufung von Vorurteilen, die als Entschuldigung für Gewalt genutzt werden, egal ob jetzt direkte physische Gewalt, verbale Attacken oder systematische Unterdrückung.“//
Wobei die bloße Verwendung des Begriffes „Rasse“ mittlerweile schon Rassismus ist, so daß Rassismus also immer ohne Rasse stattfindet. Genauer gesagt: jegliche unerwünschte Kritik fällt mittlerweile unter Rassismus bzw. unter Nazi (war bei der SED ähnlich – siehe „Antifaschistischer Schutzwall“).
Viele der impertinent-hysterischen Quietschentchen, die heute von Rassismus sprechen, haben sich allerdings früher selbst als Rassisten geoutet – z.B. mit: „Alle Männer sind potentielle …“ oder auch bis vor kurzem in Kommentaren der PC-Leitmedien (z.B. „Die katholische Kirche ist die größte …“)
Was halten Sie in diesem Zusammenhang eigentlich von der bekannten Gender-Professorin Sabine Hark (verbale Attacke(!): “Greift die katholische Kirche an wo ihr könnt!”), wenn Sie dabei die zunehmende Zahl von Anschlägen gegen Kirchen auch in Deutschland und Europa denken?
https://www.danisch.de/blog/2015/05/10/wer-will-die-uhr-zuruckdrehen/
Jedenfalls ist dieser Blog hier eine zutiefst antirassistische Veranstaltung, aber das haben Sie sicherlich schon bemerkt …


Flax
19.5.2015 8:07
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@ ein anderer Stefan

“Über 90% Moslems in Berliner Haftanstalten: Laut einer Pressemitteilung der Islamischen Religionsgemeinschaft sind über 90% der Häftlinge Moslems. Diese Zahl ist beängstigend und zeigt dass alle Integrationsversuche der Politik bislang scheiterten. Im bundesweiten Durchschnitt soll der Anteil an Häftlingen mit Migrationshintergrund in Deutschen Gefängnissen bei 75% liegen.”
Q:http://www.trendings.de/trending-topics/berliner-haftanstalten-90-prozent-moslems-422


Schwärmgeist
19.5.2015 8:07
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“Bekämpft die katholische Kirche, wo ihr könnt.”

Das ist doch seinerseits rassistisch. Die muslimische Religion, die in jeder Hinsicht rückständiger ist als das Christentum, wird von der Kritik ausgenommen, weil man ja weiß, daß die Muselmänner bei Kritik gerne mal sehr aggressiv reagieren. Moslems haben halt die richtige Hautfarbe und dürfen machen, was sie wollen. Das ist positive Diskriminierung und auch Rassismus. Der Linke gibt sich eben gerne islamophil.


Dirk S
19.5.2015 8:29
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@ maSu

Dirk S: Einfach nur dumm oder Troll (oder beides)?

Nein, manchmal nur ein unaufmerksamer Leser. Ist mir auch später aufgefallen, dass da kein Widersproch besteht. Also, was das mit den Zahlen betrifft, hast du recht.

Die weiteren Ergüsse eines Dirk S. ignoriere ich mal… eigentlich ist der Unsinn den Dirk S. absondert keinerlei Kommentar Wert.

Ist das jetzt substanzielle oder meinungstechnische Kritik?

Fragende Grüße,

Euer Dirk


Christian
19.5.2015 9:02
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? Ich bin etwas erstaunt, die Debatte wurde hier doch schon mal geführt…? Circulus vitiosus… Na gut, hier noch mein Senf:
@Fry, @ein anderer Stefan, wie von CountZero und Gedöns und anderen schon gut erklärt, ist die Kriminalitätsneigung bestimmter Bevölkerungsschichten ein heisses Eisen, was nicht angefasst wird bzw. demjenigen, der es tut, schnell Nazi- oder Rassismusvorwürfe einbringt.

Da dies schon lange praktiziert wird, ist das Mem “Ausländer sind gut” schon so tief in den meisten Köpfen drin, dass reflexartig relativiert wird, wenn Argumente wie von CountZero gebracht werden.
Sachen, sich aufzuregen bzw. wach zu werden, gäbe es genug – ob es Angriffe auf Kirchen sind: http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=301759
Oder sich häufende Angriffe auf Feuerwehr und Rettungskräfte: http://ernstfall.org/2014/01/03/essen-angriffe-auf-feuerwehr-und-rettungskrafte/
Belästigungen im Freibad: http://www.derwesten.de/staedte/essen/stadt-essen-verstaerkt-den-sicherheitsdienst-im-grugabad-id9372402.html
Gewalt auf Fussballplätzen: http://www.derwesten.de/staedte/essen/nach-gewalttat-keine-schiedsrichter-mehr-beim-bv-altenessen-ii-id10388357.html
Etc pp

Was die leidige Kriminalitätsstatistik angeht: Diese trennt nur nach Ausländern und Deutschen – Menschen mit Migrationshintergrund werden nicht erfasst, was die Zahlen noch sehr viel eindeutiger ausfallen liesse. Hatte mal dazu was geschrieben. https://nachrichtenaushinterland.wordpress.com/2015/03/17/kriminalitatsstatistik-ii/
Ausländer sind jedenfalls jetzt schon bei Gewaltverbrechen aller Art deutlich überrepräsentiert. https://nachrichtenaushinterland.files.wordpress.com/2015/03/straftaten.pdf

Das logische Ende der Entwicklung: Ghettos (da sind uns mal die Franzmänner und andere voraus – http://www.gatestoneinstitute.org/3305/france-no-go-zones ) , Parallelgesellschaften, irgendwann Unruhen. Komisch, dass intelligente Leute schon vor Jahren davor gewarnt hatten. Aber ne – diesmal ist alles anders…..
http://www.focus.de/politik/deutschland/deutschland-sagen-sie-mal-irenaeus-eibl-eibesfeldt—_aid_158854.html

Klar – auf ihre Art sind die Ausländergruppen auch Opfer und Schachfiguren in einem Spiel. Aber dass sich dieses unser Land mit Ihnen derart negativ verändert – man sollte es ansprechen dürfen, ohne gleich als Nazi bezeichnet zu werden.
Schönen Tag
Christian


EinInformatiker
19.5.2015 9:52
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Alle die der Hirnwäsche des “Rassismus”-Begriffs erlegen sind sollten sich mal folgendes überlegen:
In diesem Blog wird doch z. B. der Feminismus massiv attackiert (oder kritisiert, aber kritisieren kann man m. E. ja nur rationale Gedankengebilde, die eben überhaupt Kritik zulassen). Diese Kritik wird von den Kritisierten des Hate-Speech bezichtigt, als rechts bezeichnet und mit dem Attribut der Phobie versehen und ja, fällt für die Kritisierten unter eine Art von Rassismus.
Nun würden aber auch die Rassismus-Attackierer in diesem Blog es sicherlich weit von sich weisen, dass sie Rassisten gegen Frauen seien (egal ob Frauen keine Rasse sind, das ist eine Religion ja z. B. auch nicht). Nein sie würden meinen, dass die Kritik an Feminismus und Genderismus berechtigt ist und deshalb kein Rassismus oder Sexismus und keine Phobie ist. Das interessiert aber die Feministen und Genderisten nicht die Bohne für die läuft das unter Rassismus etc.

So und das jetzt einfach mal rein formal auf die Thematik anderer Gruppen übertragen. Dann müßte man eigentlich einsehen, dass der Rassismus Anwurf lediglich dazu da ist Kritik mundtot zu machen. Da hilft es nicht, dass man im einen Fall bestreitet Rassist zu sein und im anderen Fall den echten Rassismus entdeckt. Wie will man das unterscheiden? Für die diffamierende Seite ist man immer Rassist. Deshalb verläßt man man mit Begriffen wie Rassismus etc. grundsätzlich die sachliche Dikussionsebene. Grundsätzlich!

Gute Argumentation läuft auf den sokratischen „Logos“ hinaus, den Satz, der sich im Dialog nach der Prüfung möglichst aller Gesichtspunkte als der beste erweist zu akzeptieren. Nur das ist auch intellektuell redlich und ethisch. Eine Aussage ist nicht rassistisch oder links oder rechts. Sie sollte nur unter dem Aspekt wahr falsch oder nicht entscheidbar oder nicht konsensfähig betrachtet werden.


Hanz Moser
19.5.2015 13:11
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@ Dirk S

>> 160 Tote im Jahr sind aber auch nicht ganz so wenig […]
Erstbeste Zahl waren ~1.200.000 Cops um 2008: http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_and_dependencies_by_number_of_police_officers
Also etwa 13 Tote pro 100.000 Cops. Du darfst gerne selbst nach Zahlen für diverse Handwerker suchen. Sicher findet sich eine Sparte, die eine Ecke darunter liegt. Versuch es nicht mit Dachdeckern, die sterben etwa 3 mal so häufig.

>> Und wie steht das im Zusammenhang mit dem allgemeinen Sterberisiko im Straßenverkehr (signifikant höher oder gar niedriger)?
http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_motor_vehicle_deaths_in_U.S._by_year
Über den Daumen 12-13 pro 100K Einwohner. Da kann man viel rumrechnen, weil Einwohner auch Rentner und Minderjährige umfasst… etc.
Wie wäre es, wenn du mal selbst Google bedienst?

>> Das verträgt sich aber nicht mit den durchschnittlichen 160 toten Cops im Jahr. Ist bei dir da eine führende “1” dem Spardiktat zum Opfer gefallen? 😉 Und, wie sah es vor der großflächigen Einfuhrung von Schutzwesten bei den Cops aus?
Ich glaube mit dem Lesen ist es bei dir nicht so. Die zweite Frage beantwortet ein Blick in meinen Quellenlink im ersten Kommentar. Du musst nur wissen, wann die großflächige Einführung von Schutzwesten war.

>> bla
Du redest um den heißen Brei hülsenreich herum. Ich habe nicht von irgendwelchen Fällen in den Medien gesprochen, sondern von denen, die die Taten auf Video zeigen. Wenn ein Halbkreis von Polizisten fröhlich mit dem Daumen in der Nase bohrend dasteht, während ein Kollege alleine jemandem im Würgegriff hält, der sich vorher nicht körperlich gewehrt hat, und es immer noch nicht tut, und um Luft bettelt, dann später laut Obduktion an den Folgen des, im Übrigen im Polizeieinsatz verbotenen, Würgegriffs stirbt, dann wird es schwer, dass als Ergebnis der Berichterstattung abzutun. Ich habe auch nicht von rassistisch motivierter Gewalt, sondern von einem Gewaltproblem der Polizei gesprochen.


Schwärmgeist
19.5.2015 15:05
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> Äh, zuviel Fernsehen? In DE kannst du die Aussage eines Polizisten praktisch nicht widerlegen, egal wie hahnebüchern die ist.

Stimmt so nicht. Ich hatte das auchmal, da haben Bullen meine Wohnung gestürmt, weil sie sie mich für Julian Asssange oder so hielten, die haben nur gelogen, alles war gelogen, und der Richter hat mir geglaubt. Da war meine Aussage gegen zwei Bullen, und ich habe gewonnen. Zu Recht.


thogo
19.5.2015 15:21
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@Gedöns
Du machst den selben Fehler wie deine von dir sonstwo verorteten Gegner. Eine selbst gewählte Definition von Rasse (die Du nicht weiter vertiefst) von der aus gesehen alle anderen natürlich etwas doof aussieht, aber nur ein billiger rhetorischer Kniff ist.

Vorschlag: wir könnten uns ja mal auf den Brockhaus (weil ich den gerade zufällig hier rumliegen habe). Wo – ich möchte die Mitlesenden nicht langweilen, daher nur verkürzt – Rasse synonym mit Unterart/Subspezies gebraucht wird. Es wird dann noch in geographische, ökologische und Rassen in Tier/Planzenzucht unterschieden…

Wenn Du mir nun erklären könntest wie Männlein/Weiblein oder Katholiken oder sonstige Verehrer höherer Wesen in diesen Begriff passen wäre ich dir dankbar, man lernt ja nie aus. Ich wusste noch nicht das man Katholen von Atheisten oder Genderisten unterscheiden kann. Ich vermute aber mal das Du das auch nicht kannst und auf der eigenen ideologischen Verblendung ausgerutscht bist.

Fazit: Bitte nicht den gleichen, falschen Denkmustern wie Genderistas etc. erliegen.

Nachtrag: Die Verwendung des Begriffs Rasse außerhalb der obigen Definition ist einfach nur Dummheit oder ein politischer Kampfbegriff um den Gegner moralisch zu schwächen. Das dient also auch nicht dazu die hinter dem aktuellen Schwachsinn stehenden Strukturen und Strömungen zu erkennen sondern verschleiert nur. Dummen Menschen ist das unbewusst, aber Klügere setzen das bewusst ein um eine Diskussion unmöglich zu machen (“Sprache die für dich denkt, Sprache die dich lenkt…” aka “Trollen”).


thogo
19.5.2015 15:24
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argh, ich vermisse die Vorschaufunktion :-(. Es soll heißen:

…Ich wusste noch nicht das man Katholen von Atheisten oder Genderisten GENETISCH unterscheiden kann…


tuka
19.5.2015 15:32
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@Schwärmgeist: “Je suis Charlie.”

Wenn Du eine Verschwörungstheorie haben will, hier ist sie:

Charlie ist der Harlekin, ein Narr, ein Idiot.

Aus gutem Grund hat keiner der Spitzenpolitiker bei der Demonstration in Paris diesen Spruch vor sich hergetragen(*). Und auch ich habe diesen Spruch nie von mir gegeben.

https://easternmediterraneanagency.files.wordpress.com/2015/01/paris-manifestation-chefs-detats.jpg


conni
19.5.2015 15:37
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@gedöns

> Betrachten wir also lediglich schwere Verbrechen mit bloßer
> Unterscheidung nach dem Paß:
> http://de.wikipedia.org/wiki/Ausl%C3%A4nderkriminalit%C3%A4t#Statistiken

leicht zu überlesen: diejenigen mit Migrationshintergrund sind damit nicht erfaßt.

@anderer Stefan

Staatsanwalt Reusch hat doch extra Maulkorb verpaßt bekommen, als er bei Hart-aber-fair auftreten wollte bzgl. Ausländerkriminalität.

und iirc hatte Wowereit ja noch extra die Erfassung von Ethnien bei Straftätern abgeschafft.

Erst die Erfassung behindern/abschaffen und anschließend verkünden: dazu haben wir keine Daten – ist mindestens albern.


Schwärmgeist
19.5.2015 19:41
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@MaSu

Fand ich auch cool. Erst hat er sie alle weggehauen, die Frau aber verschont (sehr positiv bemerkt), dann hebt er die Arme, um zu fragen: Was wollt ihr eigentlich von mir? Er hat es wirklich nicht verstanden. Da gibt’s nur eins: Freispruch.


Schwärmgeist
19.5.2015 20:18
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@thogo

> Ich vermute aber mal das Du das auch nicht kannst und auf der eigenen ideologischen Verblendung ausgerutscht bist.

Und ich vermute mal ganz knallhart, daß Du die Konjunktion “daß” nicht von dem Artikel “das” unterscheiden kannst. Dann fehlt da auch noch das Komma, das ist ja wirklich ganz bitter.


Gedöns
19.5.2015 20:26
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@thogo
Sie haben da etwas falsch verstanden: ich habe nur die eigene Rassismusdefintion der Rassistenjäger auf sie selbst angewandt und siehe da: es sind selbst definierte Rassisten. Weil z.B. auch Islamkritik demnach Rassismus ist, sind Kampfaufrufe gegen christliche Kirchen also selbiges.
Natürlich muß zumindest etwas Angeborenes beim Rassismus-Begriff dabei sein. Der Feminismus mit der Zielrichtung „weißer Mann“ bleibt aber in jedem Falle eins: blanker Rassismus.


Lohengrin
19.5.2015 20:36
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@thogo
Die beste Definintion von Rasse, die ich mal gehört habe, war eine bestimmte Untergruppe einer Art. Lebewesen, die miteinander fortpflanzungsfähige Nachkommen zeugen können, gehören zur selben Art. Eine Untergruppe derselben Art, die – egal warum – sich fast nur mit Mitgliedern dieser Untergruppe fortpflanzt, bildet eine Rasse.
Demnach braucht Rasse nicht genetisch überprüfbar zu sein. Eine Weltanschauung mit Überheblichkeitsdünkel, die dazu führt, dass sich die Anhänger dieser Weltanschauung nur untereinander vermehren, macht diese Anhänger zur Rasse. Und wenn einer Gruppe von Menschen von anderen mit Macht vorgeschrieben wird, dass sie sich nur untereinander zu vermehren haben, dann ist diese drangsalierte Gruppe ebenfalls eine Rasse.


Schwärmgeist
19.5.2015 20:44
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@Maxwell

> In der Realität sind solche Situationen sehr “messy”, da gibt es keine Wunderhandgriffe mit denen schwächere Cops stärker Gegner sicher bzw. unter akzeptablem Risiko unter Kontrolle bringen können. Sogar ein relativ schwacher Gegner kann massivst gefährlich werden, wenn er austickt.

Naja. Ich bin Hippie und Zivildienstleistender und würde mir trotzdem zutrauen, mit einer Wumme den Unterkörper zu treffen. Die US-Bullen gehen viel zu häufig gleich auf die Brust. Knie zerschießen: Das ist schonmal richtig übel. Danach kann der Kerl nie wieder richtig laufen und auch keine Bullen angreifen. Vielleicht trifft man auch nur den Oberschenkel, der hat ja eine gute Fläche, dann kann der Mann wenigstens irgendwann mal wieder gesund aus dem Krankenhaus gehen. Aber sofort auf die Brust oder den Kopf schießen, wie das die Ami-Cops so tun, geht mal nicht.


EinInformatiker
19.5.2015 21:14
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@ thogo

Ich bin zwar nicht angesprochen, aber hier liegt anscheinend ein Mißverständnis vor. Rassismus kann in der Tat nur dann vorliegen, wenn man jemand aufgrund seiner Zugehörigkeit zu einer Rasse wider Besseres Wissen diskriminiert, ihn also lediglich für dass attackiert was er ist und nicht dafür was er tut. Wenn man eine korrekte Aussage über eine Rasse macht könnte sinnvollerweise keine Diskriminierung vorliegen, egal wie negativ die Aussage sein mag. Als die westliche Welt noch bei Verstand war galt das auch. Es gab Rassen und man meinte Merkmale von Rassen feststellen zu können.
Heutzutage ist es so, dass man grundsätzlich nicht mehr von Rassen sprechen darf (im Englischen ist der Begriff nicht so problematisch), was beinhaltet, dass es keine Rassen gäbe. Daraus würde logisch eigentlich folgen, dass es dann auch keinen Rassismus geben könnte. Das wollen die Anti-Rassisten natürlich nicht, denn dann würden sie die derzeit wohl wirksamste Waffe zur Diffamierung und Stigmatisierung abweichender Meinungen aufgeben.
Anti-Rassisten benutzen den Begriff Rassismus auch dann wenn rein logisch überhaupt keine Rasse im Focus irgendeiner mißliebigen Kritik steht. Insofern kann man tatsächlich sagen, dass Anti-Rassisten heutzutage “Rassismus ohne Rasse” propagieren. Der Vorwurf der fehlerhaften Definition und des Gebrauchs des Rassismus-Anwurfs muß also den Anti-Rassisten gemacht werden, denn die benutzen implizit eine ungültige Definition von Rassismus (*). Allerdings könnten die sich nicht als Anti-Rassisten aufführen, wenn sie eine solche Kritik zur Kenntnis nehmen würden, bzw. wenn die Gesellschaft so beschaffen wäre, dass sie die Kritik zur Kenntnis nehmen müßten. Aber in letzterem Fall hätten wir keine Anti-Rassisten (was zumindest für die Überzeugungstäter unter den Anti-Rassisten gilt). Übrigens dann auch keinen Feminismus und keinen Genderismus.

(*) Das geht natürlich ideologisch verrückt noch weiter. So kann es z. B. für den echten Anti-Rassisten keinen Rassismus gegen die Mehrheit in einer Gesellschaft geben (also hätte danach währen der Apartheid in Südafrika kein Rassismus vorgelegen). Und um jede Kritik an Opfergruppen abzuwehren gibt es eine Definition die besagt, dass Rassismus bereits dann vorliegt, wenn unterschieden wird. Aber wie gesagt, das gilt immer nur für eine Richtung. Und da man erkannt hat. dass man in Widersprüche kommt wenn man bestreitet, dass es Rassen als solche gibt und trotzdem von Rassismus sprechen können muß, hat man den Begriff des “Kulturrassismus” erfunden. und das kann man dann beliebig ausweiten (auf Religionen, auf Frauen usw.) und damit ist jeder der die Ansichten der Anti-Rassisten nicht teilt ein Rassist.


einandererinformatiker
19.5.2015 21:29
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@EinInformatiker

Sie argumentieren wie es ihr Name erwarten lässt.

> Eine Aussage ist nicht rassistisch oder links oder rechts. Sie sollte nur unter dem Aspekt wahr falsch oder nicht entscheidbar oder nicht konsensfähig betrachtet werden.

Am besten auch noch einzeln und ohne Kontext. Diese Weltsicht mag beim Programmieren von Vorteil sein, Menschen funktionieren so nicht. Wäre auch echt Langweilig, finden Sie nicht ?

Menschen leben in einer Welt, die außer von Logik auch geprägt ist von Irrationalität, von Geschichte, Geschichten, Erfahrungen, Emotionen, Bildern und vielem anderen mehr.
Das sind alles Dinge die zum Menschsein dazughören. Ich glaube nicht, daß eine Welt erstrebenswert ist, in der man alle Aussagen nur so bewertet wie sie es vorschreiben.

Ich würde ihnen nur in soweit zustimmen, daß man meist nicht sagen kann “Dieser Mensch ist Rassist”, es geht aber meistens durchaus zu sagen “Die Aussage die dieser Mensch getätigt hat, ist rassistisch”.

> Deshalb verläßt man man mit Begriffen wie Rassismus etc. grundsätzlich die sachliche Dikussionsebene. Grundsätzlich!

Nein, das tut man nicht. Sie machen da einen Denkfehler. An dieser Stelle ist es sinnvoll sich daran zu erinnern, daß alles was ein Mensch tut zwangsläufig in einem Kontext passiert.
Sie behaupten, daß ab dem Moment in dem eine Person auf eine diskriminierende Handlung oder Aussage hinweist, die sachliche Ebene verlassen wird.
Sie unterschlagen, daß es eigentlich die diskriminierende Handlung oder Aussage ist, die unsachlich ist.
Einen Menschen zu diskriminieren, verletzt ihn in seiner Würde.

Das ist nicht sachlich.

Der Schwall an Emotionalität der einem entgegenkomment, wenn man sagt “Das war rassistisch etc.” bestätigt, daß die Sachebene an diesem Punkt schon lange verlassen wurde.

Aber ich mag das

“wahr, falsch, nicht entscheidbar, nicht konsensfähig”
“true, false, undefined, null”

Programmieren sie bitte Politik, ab … jetzt!


Gedöns
19.5.2015 22:09
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@einandererinformatiker
„Programmieren sie bitte Politik, ab … jetzt!“//
Generell ist die „Politik eine Hure“, aber die größten Nutten sind diejenigen, die alles mitnehmen, was ihnen gerade in den Kram passt.


Schwärmgeist
19.5.2015 22:36
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Ich halte demnächst eine Vorlesung mit dem Titel “Erdbeben und Antirasssismus”. Jeder, der gegen Erdbeben ist, ist auch automatisch ein Rassist. So einfach kann die Welt sein.


Schwärmgeist
19.5.2015 22:42
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Nur mal so ein Gedanke: Ich frage mich, ob es sich bei den Genderisten irgendwie um Wiedergänger der 68er handelt. Die 68er konnten wenigstens noch vollständige deutsche Sätze schreiben, bei den Genderisten klappt ja noch nicht einmal das. Sie sind ein Haufen von Analphabeten. Pöbel, der eigentlich an den Unis nichts zu suchen hat.


EinInformatiker
20.5.2015 0:17
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@einandererinformatiker

Die Irrationalität der aktuellen Gesellschaft (die uns deswegen auch bald vollständig um die Ohren fliegen wird) läßt sich in der Tat nahezu gesellschaftsmathematish exakt darstellen. Die ideologischen Akteure würden sich in der Tat in einem Algorithmus abbilden lassen. Ideologen sind vollständig berechenbar auf der Ebene ihrer politischen Äußerungen und Aktionen. Oder hat hier schon mal jemand eine nicht berechenbare Aktion oder Äußerung von Feministen oder Genderisten wahrgenommen um nur zwei Gruppen von Ideologen zu nennen. Die Tagungsberichte hier im Blog sind doch eindeutig.

Im übrigen gibt es natürlich rassistische Aussagen. Hatte ich ja geschrieben, das wäre eine die jemanden nur für das attackiert was er ist. Solche Aussagen mag ich nicht und eine solche Aussage wäre allgemein falsch und für mich nicht konsensfähig. Den Begriff des Rassismus benötige ich also nicht um eine Aussage zu klassifizieren oder abzulehnen.

Warum soll ich Feministen, Genderisten, Linke usw. z. B. als die eigentlichen Rassisten bezeichnen. Es reicht doch die Ideologie hinter diesen Positionen offen zu legen (von falsch spreche ich da nicht, weil um etwas als falsch zu bezeichnen es prinzipiell auch richtig sein können müßte). Widerstand dagegen ist ja ohnehin kaum möglich. Daran, dass der Rassismus-Anwurf (Phobie und Hass-Anwürfe fallen in dieselbe Kategorie) überhaupt nur in einer Richtung, nämlich von den Ideologen zu den “Kritikern” funktioniert (einzige Ausnahme ist der Pädophilie-Vorwurf gegen die Grünen), sieht man im übrigen, dass es sich um einen reinen verqueren moralisch diskreditierenden Kampfbegriff handelt. Feministen, Genderisten und andere Ideologen als Rassisten oder ähnliches zu bezeichnen würde gar nicht funktionieren, ohne jede Wirkung sein, da die wie das System die ethisch moralische Deutungshoheit haben und halt bestimmen was man sagen kann und was nicht. Ob das noch mal zu durchbrechen sein wird scheint mir fraglich.

Was bringt es einem eine Aussage jenseits deren Ablehnung noch als rassistisch zu bezeichnen? Das System benötigt das um seine Politik zu legitimieren. Die Ideologen benötigen das um den Andersdenkenden auszuschalten Aber was hat man als normaler Mensch davon?

Außerdem halte ich es für einen Wahn eine dikriminierungsfreie Welt schaffen zu wollen, abgesehen davon, dass es auch völlig unredlich ist weil klar ist, dass das nicht geht. Wohin dieser Wahn führt sieht man z. B. am Feminismus und Genderimus. Aber es ist schon richtig, die Realität ist halt nicht rational, sondern zur Zeit ziemlich wahnhaft (sie war nicht immer so wahnhaft, aber es gab freilich andere wahnhafte Phasen). Aber deshalb muß man die eigene Rationalität ja nicht aufgeben. Das geht (irrationalerweise) sowieso nicht.


einandererinformatiker
20.5.2015 7:44
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@EinInformatiker
> Das geht natürlich ideologisch verrückt noch weiter. So kann es z. B. für den echten Anti-Rassisten keinen Rassismus gegen die Mehrheit in einer Gesellschaft geben

Ne, das stellen Sie falsch dar, für einen “echten Anti-Rassisten” gibt es eine Rassismusdefinition die besagt, daß es nicht besonders viel Sinn macht anti-rassistisch zu sein, wenn eine gelebte Unterscheidung der Menschen anhand Oberflächlicher Merkmale nicht auch mit Diskriminierung einhergeht.
Die Partei die sich in einer Gesellschaft in einer Machtposition befindet kann eine schwächere Partei diskriminieren, andersrum funktioniert das eher schlecht.
Das kann mit Mehrheit zu tun haben, das ist aber nicht zwangläufig so. Wenn sie da ein bisschen weitergedacht oder gelesen hätten, dann wäre ihnen der Fauxpas mit Südafrika auch nicht passiert.

Ihre Darstellung von “die Anti-Rassisten sind die eigentlichen Rassisten weil sie ja von Rasse sprechen, obwohl es das ja garnicht gibt” ergibt doch garkeinen Sinn.
Erstens, gibt es durchaus Rassisten die von Rassen sprechen. Da kann man klar dagegen sein.
Zweitens ist, wie in den Kommentaren rausgelesen werden kann, “Rassismus” nicht scharf definiert, und war es auch noch nie. Muss auch nicht. Das ähnlich zu Antisemitismus, was in der Wortbedeutung nicht kongruent ist mit dem was eigentlich gemeint ist. Funktioniert aber trotzdem.

Man darf heutzutage weiterhin von Rassen sprechen, das ist nicht verboten, und sollte es auch nicht sein. Das ergibt zwar logisch keinen Sinn, weil es keine biologisch nützliche Definition von Rasse gibt, aber sie dürfen das durchaus. Es darf allerdings auch Widersprochen werden. Und es kann passieren, daß dann niemand mehr mit einem zu tun haben will.

Ich versteh immer nicht wie Leute die aus rassistischen Motiven heraus für sich einfordern anderen Menschen echte Nachteile entstehen zu lassen, so eine dünne Haut haben wenn man ihnen sagt sie sollen die Klappe halten und woanders hingehen.
Da heißt es dann immer gleich Laut “aber aber aber !!! Die Meinungsfreiheit!!!”, als ob die nicht auch beinhaltet Widerspruch ertragen zu müssen.


Schwärmgeist
20.5.2015 8:37
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Hab ich so aus dem Biologieunterricht mitgenommen: “Rassen” sind untereinander fortpflanzungsfähig. Das ist ja vielleicht auch das Problem! 😉 Das Wort macht mir jedenfalls keine Angst. Wie wird die Welt in 500 Jahren aussehen? Ich vermute, sie wird etwas gelber und geht in Richtung latte macchiato, einen Skandal kann ich da nicht erkennen. Die blauäugigen Teufel müssen aufpassen, denn blaue Augen vererben sich nicht so leicht. 😉


Schwärmgeist
20.5.2015 8:42
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> Eher ein Missverständnis.

Ich weiß nicht, wie es anderen Männern geht, aber auf mich wirkt es sehr deeskalierend, wenn eine Frau in Uniform anwesend ist. Da schalten meiner Erfahrung nach erstmal alle einen Gang runter. Das kann schon klappen. (Dann gibt es in Hamburg auch noch sauhübsche Buletten mit Modelqualitäten, aber das ist ein anderes Thema, und außerdem bin ich ja kein notgeiler Sack. Wollte es nur mal gesagt haben.)


Dirk S
20.5.2015 8:46
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@ Schwärmgeist

Stimmt so nicht. Ich hatte das auchmal, da haben Bullen meine Wohnung gestürmt, weil sie sie mich für Julian Asssange oder so hielten, die haben nur gelogen, alles war gelogen, und der Richter hat mir geglaubt. Da war meine Aussage gegen zwei Bullen, und ich habe gewonnen. Zu Recht.

Glückwunsch! Ist das erste mal, dass ich von Realitätssinn eines Richters höre. Na ja, kann ja mal vorkommen 😉 . Ich hoffe, dass du dir das Urteil eingerahmt hast, das wird kaum einer in DE wiedererleben.

Morgendliche Grüße,

Euer Dirk


Dirk S
20.5.2015 9:04
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@ Hanz Moser

@ Dirk S […]

Jep, hab ich in den falschen Hals bekommen, kommt vor, sorry.

Du redest um den heißen Brei hülsenreich herum. Ich habe nicht von irgendwelchen Fällen in den Medien gesprochen, sondern von denen, die die Taten auf Video zeigen. Wenn ein Halbkreis von Polizisten fröhlich mit dem Daumen in der Nase bohrend dasteht, während ein Kollege alleine jemandem im Würgegriff hält, der sich vorher nicht körperlich gewehrt hat, und es immer noch nicht tut, und um Luft bettelt, dann später laut Obduktion an den Folgen des, im Übrigen im Polizeieinsatz verbotenen, Würgegriffs stirbt, dann wird es schwer, dass als Ergebnis der Berichterstattung abzutun. Ich habe auch nicht von rassistisch motivierter Gewalt, sondern von einem Gewaltproblem der Polizei gesprochen.

Eigentlich ging es mir darum, mich nicht allzuweit von Hadmuts Post zu entfernen, daher mein Verweis darauf, dass fachlich versiertere Leute das untersuchen mögen.
Der von dir genennte Fall kommt mir jetzt so nicht bekannt vor, war es der Fall in New York mit der verunglückten Festnahme eines Astmatikers?
Und ja, die USA haben ein Gewaltproblem, aber nicht nur bei der Polizei, sondern auch bei den Kriminellen. Beide Seiten tun sich da häufig nichts, was Gewalt betrifft. Und die besonders “herausragenden” Fälle von Polizeigewalt werden dort üblicherweise untersucht und strafrechtlich verfolgt. Und auch Kosequenzen daraus gezogen. (Was den Betroffenen natürlich nichts mehr nützt.)

Konsequente Grüße,

Euer Dirk


Dirk S
20.5.2015 9:12
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@ Flax

Über 90% Moslems in Berliner Haftanstalten: Laut einer Pressemitteilung der Islamischen Religionsgemeinschaft sind über 90% der Häftlinge Moslems.

Yo, die “berühmte” Presseerklärung, die ist aber auch recht schnell wieder zurückgezogen worden. Was die wohl meinten (aber nicht gesagt haben) war, dass über 90% der in Berlin einsitzenden Muslime keine seelsorgerische Betreuung hatten. Denen ging es einzig und allein darum, Staatsknete für seelsorgerische Betreuung kassieren zu wollen. So wie die Kirchen auch. War aber ein echter Rohrkrepierer.

Röhrende Grüße,

Euer Dirk


Schwärmgeist
20.5.2015 9:23
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> Glückwunsch! Ist das erste mal, dass ich von Realitätssinn eines Richters höre. Na ja, kann ja mal vorkommen ???? . Ich hoffe, dass du dir das Urteil eingerahmt hast, das wird kaum einer in DE wiedererleben.

Ja, der Richter war cool. Praktischerweise auch der, der mich beraten hat. Die Sache ist mit einem schrägen Deal geendet. Ich mußte 100 Euro für eine Uhr bezahlen, die ich angeblich kaputtgemacht habe, was natürlich gar nicht stimmt, ich wußte nicht mal, daß der Herr eine Uhr trug, aber ich glaube, darum ging es auch gar nicht. Mit 100 Euro war ich aus der Nummer raus. Widerstand gegen die Staatsgewalt, das hätte für mich auch schlimmer ausgehen können. Der Richter hat mir nochmal aus der Patsche geholfen.


Maxwell
20.5.2015 15:00
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@Schwärmgeist

“Naja. Ich bin Hippie und Zivildienstleistender und würde mir trotzdem zutrauen, mit einer Wumme den Unterkörper zu treffen. Die US-Bullen gehen viel zu häufig gleich auf die Brust. Knie zerschießen: Das ist schonmal richtig übel. Danach kann der Kerl nie wieder richtig laufen und auch keine Bullen angreifen. Vielleicht trifft man auch nur den Oberschenkel, der hat ja eine gute Fläche, dann kann der Mann wenigstens irgendwann mal wieder gesund aus dem Krankenhaus gehen. Aber sofort auf die Brust oder den Kopf schießen, wie das die Ami-Cops so tun, geht mal nicht.”

Das ist doch in vielen Situationen völlig übertriebene Gewaltanwendung! Auf Leute schießt man nicht einfach nur weil sie Probleme machen, etwa bei einer Verhaftung.

Davon abgesehen sind die normalen Dienstwaffen der Polizei (meist 9mm) weniger effektiv als viele meinen, auch das läuft nicht so wie in den meisten Filmen. Das wurde uns in der Ausbildung von einem Anästhesisten erklärt, der viel mit Schusswunden zu tun hat. Die Mannstoppwirkung solcher Waffen ist beschränkt wenn Angreifer richtig durchdrehen. Darum werden sie oft auch mit Kugeln gesiebt wenn sie z.B. mit Messern angreifen (das sind unglaublich gefährliche Waffen im Nahkampf) weil bei weniger ein Erfolg nicht sicher ist und für die Beamten weiter Gefahr besteht.


Frank
20.5.2015 20:39
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@Schwärmgeist

Schön das Dich Modelpolizistinnen beruhigen, aber wenn ich Polizist wäre hät ich gern nen Kollegen der ausser der Zauberkraft seiner Muschi auchnoch ne zweite Option hat.
Ich habe zirka 15 Jahre an der Tür gearbeitet und in der gesammten Zeit genau EINE TürsteherIN (zum Frauenabtasten) kennengelernt, die Angstfrei mit ihrer MacLihte dazwischengedroschen hat wenns Ernst wurde.
Beim Militär ist ihnen ja nun garnichts Dämliches eingefallen und das will was heißen.
Ich versuch mal ein gutes Zitat zusammenzukriegen :
Der Unterschied zwischen den Geschlechtern besteht nicht darin das Frauen nicht Dasselbe tun können wie Männer, sondern darin das für den jeweiligen Bereich das Tun von Männern tragend, inizierend und unverzichtbar ist -das der Frauen fakultativ und verzichtbar!


Gast$FF
20.5.2015 22:15
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@Schwärmgeist:
> Ich weiß nicht, wie es anderen Männern geht, aber auf mich wirkt es sehr deeskalierend, wenn eine Frau in Uniform anwesend ist

Tja, auf Dich vielleicht schon, gut so. Aber auch auf den jugendlichen, aufgebrachten, bildungsfernen, gewaltbereiten Gang Leader, mit Hintergrund “südländischer Kulturkreis”, den die Frau Wachtmeisterin vor versammelten Mannschaft (also vor seiner Bande) lautstark und mit verunglückter Drohgebärde zurechtweist, er solle mal schön ruhig bleiben?


EinInformatiker
20.5.2015 22:36
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@einandererinformatiker

Die Partei die sich in einer Gesellschaft in einer Machtposition befindet kann eine schwächere Partei diskriminieren, andersrum funktioniert das eher schlecht.

Mag schon sein. Nur wenn man vom Teufel spricht:

“There have been charges made against me that I am racist and sexist to white men…” Mustafa said in the video.

I, an ethnic minority woman, cannot be racist or sexist towards white men because racism and sexism describe structures of privilege based on race and gender and therefore women of colour and minority genders cannot be racist or sexist, since we do not stand to benefit from such a system.”

D. h. es kommt den von mir angesprochenen “Anti-Rassisten” (also wenn schon den echten, eigentlichen, tatsächlichen Rassisten) nicht darauf an, dass es schlecht funktionieren würde als Schwacher den Starken zu diskriminieren, darauf könnte man sich ja theoretisch noch einlassen. Nein sie behaupten rotzfrech, dass der angeblich Schwächere a priori kein Rassist sein kann. Selbst wenn er die Kriterien eines sinnvollen Rassismus-Begriffs über erfüllt. Bei uns wird diese Theorie z. B. von den Grünen vertreten.

vgl. Tötet alle weißen Männer!

https://www.danisch.de/blog/2015/05/20/totet-alle-weisen-manner/


Gedöns
21.5.2015 21:13
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@einandererinformatiker
„Zweitens ist, wie in den Kommentaren rausgelesen werden kann, “Rassismus” nicht scharf definiert, und war es auch noch nie.“//
Doch – früher war das so.


Gedöns
21.5.2015 21:21
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@Einandererinformatiker
„Die Partei die sich in einer Gesellschaft in einer Machtposition befindet kann eine schwächere Partei diskriminieren, andersrum funktioniert das eher schlecht.
Das kann mit Mehrheit zu tun haben, das ist aber nicht zwangläufig so. Wenn sie da ein bisschen weitergedacht oder gelesen hätten, dann wäre ihnen der Fauxpas mit Südafrika auch nicht passiert.“
„Ich versteh immer nicht wie Leute die aus rassistischen Motiven heraus für sich einfordern anderen Menschen echte Nachteile entstehen zu lassen, so eine dünne Haut haben wenn man ihnen sagt sie sollen die Klappe halten und woanders hingehen.
Da heißt es dann immer gleich Laut “aber aber aber !!! Die Meinungsfreiheit!!!”, als ob die nicht auch beinhaltet Widerspruch ertragen zu müssen.“//

„Habt nicht so eine dünne Haut bei Widerspruch, den müsst ihr nämlich auch selber ertragen können!“, sagte Pol Pot und ließ erst mal wieder ein paar tausend Intellektuelle mit dem Spaten erschlagen.
Und genau darum geht es: die Gegner kruder links-grüner Theorien können ihrerseits eigentlich gar nicht genug vom dümmlichen Geplapper vernehmen – so erschließt sich nämlich nach und nach für alle Bürger das ganze Ausmaß der Dummheit.** Umgekehrt sieht man sich von der Stichhaltigkeit und Logik der Argumente der Gegner unerwünscht in die Ecke gedrängt und sieht als letztes Mittel traditionell stalinistisch-maoistische Methoden. Dabei kann man die Strategie der alternierende Folge: a) Strafverschärfung (was man z.B. bei Volksverhetzung* zunächst noch einsehen kann) – anschließend b) Ausweitung des Begriffes auf alles Missliebige – gerade in jüngster Zeit beobachten.
So möchte man bei der EU bloße Witze über den Feminismus (nicht mal über die Feministen als Person – umgekehrt ist der Angriff allein auf die Person das beliebteste und auch einzige Mittel) wie schwere Körperverletzung abstrafen und bekommt dies vielleicht sogar bald durch. So sieht es also real mit eigener Schwäche im Sinne der von Ihnen angesprochenen Machtfrage aus:
1. man versucht sich selbst als schwache machtlose Minderheit darzustellen, obwohl die Realitäten schon längst andere sind. Der Forist „quer“ hat das woanders sehr gut auf den Punkt gebracht:
https://www.danisch.de/blog/2015/05/20/rot-grun-und-das-ende-der-meinungsfreiheit/#comment-81392
2. „Klappe halten und woanders hingehen“ bedeutet also in beabsichtigter Konsequenz die Inhaftierung des politischen Gegners
3. Die extreme Dünnhäutigkeit, die Sie auf andere fingerzeigend angesprochen haben, zeigt sich beim beabsichtigten Umgang eben mit bloßen Witzen über „hochwissenschaftliche“ Behauptungen.
Aber nun zu dem „Argument“:
https://www.danisch.de/blog/2015/05/20/totet-alle-weisen-manner/comment-page-1/#comment-81484
Aber neuerdings scheinen das manche Möchtegernschlaue als Problem erkannt zu haben, weshalb die notorisch fanatischen Begriffserfinder alle Andersdenkenden auf anderem Wege als bislang zu Nazis machen wollen, in dem sie aktuell von einem „Extremismus der Mitte“ faseln:
https://www.danisch.de/blog/2015/05/19/die-causa-munkler-studenten-gegen-professoren/comment-page-1/#comment-81307
Da dürfen wir in Zukunft gespannt sein, was noch alles kommen wird, um auch den tatsächlichen Nazis eine Mehrheits-/ Machtposition und also eine Rassismus-/ Diskriminierungsmöglichkeit zuschreiben zu können, die es nach aktuellem Stand der Theorie gar nicht geben kann …
* früher las ich mal (hätte mir davon – ich glaube, es war sogar wiki – einen Bildschirmprint machen sollen), daß bislang lediglich die Holocaust-Leugnung zu Haftstrafen führte – das wird sich also sicher bald ändern, denn da gab es im Januar eine Ausweitung des Begriffes …
**Die eigentliche Ursache für die viel diskutierte „Verschärfung des gesellschaftlichen Klimas“: die Bürger merken etwas; vor allem, nachdem links-grün gar nicht mehr anders konnte, als die Katze nunmehr aus dem Sack zu lassen


Gedöns
21.5.2015 21:25
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traditionell stalinistisch-maoistische Methoden//
Der ehemalige slowakische Außenminister in seinem Buch: „Die Löwen kommen“:
„Sie werden Sie finden, auch wenn Sie ins Ausland gehen. Der christliche Aktivist Julio Severo zog mit seiner Familie nach Brasilien, um einer Verfolgung wegen Homophobie zu entgehen. Das genügte den Homosexualisten nicht. Sie fordern die Firma Paypal auf, das Konto von Severo aufzulösen. Und Paypal hat ihnen den Willen getan.“
Mehrere Leseproben hier:
http://kath.net/news/46754


Dirk S
22.5.2015 9:05
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@ Gedöns

* früher las ich mal (hätte mir davon – ich glaube, es war sogar wiki – einen Bildschirmprint machen sollen), daß bislang lediglich die Holocaust-Leugnung zu Haftstrafen führte – das wird sich also sicher bald ändern, denn da gab es im Januar eine Ausweitung des Begriffes …

Ähm, da muss ich dich enttäuschen, denn dem ist inzwischen schon länger so. Während früher, am Anfang der Bundesrepublik die Holocaustleugnung sinnvollerweise (wegen den vielen (Mit-)Tätern, denen eine Leugnung natürlich in die Karten gespielt hätte) unter Strafe gestellt wurde, entwickelte sich langsam daraus eine Rechtsnorm, die auch die Relativierung des Holocaust (z.B. das Bezweifeln der Opferzahl) unter Strafe stellte.

Was nun den Effekt hatte, dass vor einigen Jahren, als es eine ernsthafte internationale wissenschaftliche Diskussion über die Opferzahl gab (einige amerikanische Forscher bezweifelten, dass die Mordfabriken so “leistungsfähig” gewesen wären), deutsche Forscher nicht an der Diskussion teilnehmen konnten, ohne mit 1,5 Beinen vor Gericht zustehen.
Was letztendlich die Frage aufwirft, ob diese Rechtsnorm noch zeitgemäß ist, da durch diese veraltete Norm (kein vernünftiger Mensch wird heute mehr den Holocaust leugnen) deutsche Wissenschaftler nichts zu einer Diskussion zu einem Teil der deutschen Geschichte beitragen durften, wobei sie diejenigen gewesen wären, die dem deutschen Wesen von allen Diskussionsteilnehmern am nächsten gestanden hätten.
Hat den deutschen Behörden aber nichts genutzt, die vermutliche Opferzahl ist von 8 auf 6 Millionen reduziert worden und steht so inzwischen auch in der deutschen Wikipedia drin.
Was daran eine Relativierung sein soll, leuchtet mir allerdings nicht ein. Der Schrecken des Holocausts bemisst sich nicht nur an der Opferzahl (da haben andere mehr Tote zu verantworten) sondern auch an der Organisation und der industiellen Durchführung.

Diskussionsfreie Grüße,

Euer Dirk