Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Lieber (die) Ärztin als (die) Krankenschwester

Hadmut
5.2.2015 0:20

Oh, das ist jetzt aber schade:

Nach oben heiraten geht für Frauen nicht mehr so einfach. Andererseits: Was soll’s. Frauen bekommen ja nun Diplome, Master, Doktorgrade vollautomatisch hinterhergeworfen. Warum noch mühsam Krankenschwester werden, wenn’s an den Unis Frauenquoten gibt und man da einfach durchfahren kann wie durch die Waschstraße? Wozu noch Ausbildungsberufe, wenn man per Quote Rechtsanspruch auf den Doktor hat und den einfach so abholen kann?

Ist natürlich tragisch für Krankenschwestern, weil die keine Ärzte mehr kriegen.

Ich hatte mal auf einer Reise durch die USA eine Krankenschwester in der Gruppe. Die erzählte mal so etwas von ihrem Arbeitsalltag. Die haben da eine Wäschekammer, in der halt der ganze Wäschekram gelagert wird, stilles Kämmerchen. Sie meinte, da könnte man nie rein ohne vorher anzuklopfen, weil das die dauernde Rammelbude für Ärzte mit Krankenschwestern wäre, da ging’s ständig drin ab. Die Reise war aber 1999. Vermutlich ist in der Wäschekammer heute nicht mehr so viel los.

Und zu japanischen Verhältnissen könnte es hier auch nicht kommen: Denn im OP haben Ärzte Mundschutz und sterile Handschuhe an. Das ist nicht so einfach, sich da an die Nase zu fassen.

30 Kommentare (RSS-Feed)

Anton
5.2.2015 3:59
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“Stewardessen werden für Piloten zu Prostituierten”

Warum für nur die Piloten??? Das ist doch Diskrimination der Flugreisenden!!! Wenigstens in der Business class sollte dieser Service mit dabei sein. Das Essen ist doch inklusive und Essen und Sex gehören zu den Grundbedürfnissen von allen Lebewesen, also auch für uns Flugreisende. Das ständige Begrapsche am Flughafen haben die doch auch schon für die Homosexuellen eingeführt.

P.S. Im Internet sind so einige Filme über Fluggesellschaften zu finden, wo das offenbar schon angeboten wird. Man muss sich beim Buchen wohl vorher lediglich besser informieren.


Dirk
5.2.2015 8:27
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Was nuetzt ihr der Doktor (oder Master) in Genderstudies mit Nebenfach Vergleichende Sinologie – von dem kann nur der kleine Teil leben, der es schafft, sich an der Uni festzuklammern.
Ich fuerchte, solche Frauen, grade die in extra fuer sie geschaffenen Bloss-nichts-mit-Arbet-Faechern, haben am Schluss die dreifache Arschkarte.
– Nach ‘unten’ heiraten zu Leuten, die nicht studiert haben, geht nicht.
– Nach ‘oben’ heiraten geht auch nicht, die Akademiker moechten entweder Frauen auf Augenhoehe oder krankenschwestern, aber nicht Hausfrauen, die sich was auf ihren eigenen Master einbilden
– selber von ihrer Arbeit leben koennen sie auch nur, wenn sie nach dem Studium putzen gehen – oder es eben schaffen, an den Unis unterzukommen.

Dumm gelaufen…


Martin
5.2.2015 8:31
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Der Spiegel äquivalent Artikel hat an dem Phänomen ja fest gemacht, warum der Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht. Die haben aber vergessen dazu zu schreiben, dass sie die Schere zwischen 500Eur Einkommen und 1500Euro meinten.


Rechnungsprüfer
5.2.2015 9:06
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Das hat noch einen anderen Hintergrund, zumindest hier in Deutschland.
Es gibt immer weniger männliche Ärzte. Da ich selbst in einem Klinikum arbeite, beobachte ich schon seit Jahren das mindesten 2/3 neue Ärzte weiblich sind. Und wenn dann mal ein männlicher Arzt dabei ist, ist er entweder älter oder aus dem benachbarten Ausland.
Gibt also nicht mehr so viel männl. Ärzte an den sich die Schwestern ran schmeißen können.


CountZero
5.2.2015 9:15
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> Frauen bekommen ja nun Diplome, Master, Doktorgrade vollautomatisch hinterhergeworfen.

Einen bestimmten Frauentyp kann man beobachten, wenn man sich in von Jurastudenten frequentierten Campus-Cafeterien aufhält. Ein berühmter Spruch in diesem Zusammenhang:

“Wenn sie bis 28 noch keinen Dr. (jur.) hat, muß sie ihn wohl selber machen…”

😀


CountZero
5.2.2015 9:25
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> Was nuetzt ihr der Doktor (oder Master) in Genderstudies mit Nebenfach Vergleichende Sinologie

Damit kann man prima ein Goethe-Institut in Schanghai leiten, Gleichstellungsbeauftragte bei Bahn, Bus oder Daimler werden oder in der Uni-Verwaltung unterkommen, wenn man nicht gleich Professx wird. Wo keine Nachfrage nach Soziologen oder Germanisten ist, wird eben welche gemacht…

> Ich fuerchte, solche Frauen, grade die in extra fuer sie geschaffenen Bloss-nichts-mit-Arbet-Faechern, haben am Schluss die dreifache Arschkarte.

Was Beziehungen angeht, ganz sicher. Wenn die noch nicht psychisch gestört waren, als die sich in Gender Studies eingeschrieben haben, sind sie’s nach der Hirnwäsche dort ganz bestimmt. Alimentiert werden die aber leider im ‘Berufsleben’ doch vom Steuerzahler…

> selber von ihrer Arbeit leben koennen sie auch nur, wenn sie nach dem Studium putzen gehen

Das würde ich mir zwar wünschen, kann ich mir aber bei dem Typ Mensch nicht vorstellen. Agentin im Jobcenter schon eher. Nie selbst ‘was geschafft, aber 55jährigen Ex-Führungskräften, deren Firma verkauft wurde erzählen, dass sie sich halt mal’n bisschen anstrengen sollen… mit den mannigfaltigen Privilegien (weißer Mann) sollte das ja nicht so schwer sein, einen neuen Job zu bekommen.


JochenH
5.2.2015 9:44
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Erfolg macht sexy, es ist nicht nur das Geld. Ein Arzt ist eben immer noch der Halbgott in Weiß für Viele.


hirni
5.2.2015 10:23
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@Anton:
jaja – da war doch dieser Witz:
Frage: “Was trennt zwei Nymphomaninen von zwei Alkoholikern ?”
Antwort: “Die Cockpit-Tuer”


Dirk S
5.2.2015 10:30
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@ Hadmut

> Ist natürlich tragisch für Krankenschwestern, weil die keine Ärzte mehr kriegen.

Das erklärt doch, warum Frauen mehr oder weniger unbewusst an der “Machtübernahme” des Islam arbeiten. Dann kann ein Arzt eine Ärztin und 2 Krankenschwestern heiraten. 😉

Gesundheitsfördernde Grüße,

Euer Dirk


helmert
5.2.2015 10:44
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Kann dich beruhigen. Krankenpflege wird gerade von Ausbildung auf Studium umgestellt, nach amerikanischem Vorbild.


Bernd
5.2.2015 10:47
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@Dirk: Möglicherweise müssen sich diese Frauen dann zu einer lesbischen Beziehung entscheiden, um überhaupt zu Sex und einer Partnerschaft zu kommen. Was sie natürlich nicht glücklich macht und den totalen Männerhaß vieler lesbischer Frauen erklärt. Denn Schuld sind wie immer die Männer. Hadmut hatte das schon einmal herausgearbeitet. Für Frauen ist der scheinbare Aufstieg in akademische Würden in vielen Fällen eine loos-loos-Situation. Die Luft für eine Heirat nach oben wird sowieso dünner einfach weil man selbst schon weit oben steht und durch die meist merkwürdigen Studienfächer können sie aber auch nicht von ihrem “Berufsabschluss” leben. Die Stellen als Gleichstellungsbeauftragte sind wohl alle vergeben und wo sonst kann man Genderwissenschaft sonst noch brauchen? Wir werden demnächst eine Schwemme an Jobs in Unis und Stiftungen erleben, in denen solche Versorgungsfälle unterkommen. Alimentiert von den Leistungserbringern. Pech für uns Männer.


maSu
5.2.2015 11:14
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Wie schlimm, dass Frauen nicht mehr so einfach nach oben heiraten können. Oh nein. Jetzt sind die faulen und dummen Tussis, deren einzig positives Merkmal soeben noch ihr Aussehen sein könnte, aber echt geliefert. Eine Bewerbung beim Bachelor ist aber noch möglich….


Beipflichter
5.2.2015 11:52
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Phylogentisch evolvierte die Überlebensstrategie der hominiden Weibchen etwa wie folgt:
Ihre Intention war es einen möglichst „alphamännlichen“ Ernährer und Beschützer für sie und ihre Brut zu angeln. – Daher war und ist auch heute noch die Hypergamie (Heirat nach oben) geradezu selbstverständlich für sie.

Das zynische heute ist indes, dass die Quotzentum systematisch Männer aus Positionen mit sog. hoher sozialer Kompetenz heraus drängt, und dann aber noch die Infamie hat, sich drüber zu beschweren, dass es keine Männer mehr mit „dickerer Brieftasche“ findet.


Claus Thaler
5.2.2015 12:06
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> Warum noch mühsam Krankenschwester werden, wenn’s an den Unis Frauenquoten gibt
> und man da einfach durchfahren kann wie durch die Waschstraße?
> Wozu noch Ausbildungsberufe, wenn man per Quote Rechtsanspruch auf den Doktor hat
> und den einfach so abholen kann?

Aber nicht in Medizin. Den Doktor bekommt da zwar nachgeschmissen aber nicht die Ärztliche Prüfung bzw. das Staatsexamen, auch als Frau nicht.

Außerdem schieben Jungärzte häufig Nacht- und Wochenendschichten und Bereitschaften. Da hat man es mangels Gelegenheit (ssexuell) eher mit Arzt-Kolleginnen oder Krankenschwestern zu tun, als mit MasterInnen in Gender. D.h. dieser Frauen-Gruppe fehlt trotz Studium und Titel einfach der Zugang zu solchen Versorgern der Extraklasse.


Henriquatre
5.2.2015 13:03
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OT: Anita Sarkeesian bekommt den Harvard Humanist of the Year Award

http://gamepolitics.com/2015/02/04/anita-sarkeesian-named-harvard-humanist-year-2014

Einfach grotesk.


Coyote38
5.2.2015 13:27
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Bei SPIEGEL ONLINE fand gestern die gleich Diskussion statt.

Dort schrieb jemand:
[Zitat]Den Arzt, der die Krankenschwester heiratet … oder seine Sprechstundenhilfe (ggfs. auch in zweiter Ehe…) …

…den gibt es immer noch …

Die Ärztin, die einen Krankenpfleger oder einen Schlosser heiratet, die hat es noch nie gegeben …[Zitat Ende]

Meine ANTWORT darauf, die (vermutlich aus Gründen der “Political Correctness) gar nicht erst veröffentlich wurde, lautete:

[Zitat] DAS ist genau der Punkt.
Entgegen aller feministischen Deutungen hat es “frau” nämlich unverändert SEHR gerne, wenn ER gut (vorzugsweise SEHR GUT, in jedem Fall aber BESSER als SIE) verdient.
Schließlich soll “er” ihr ja auch was zu bieten haben. Denn schließlich ist “sie” – so die politisch korrekte gesellschaftliche Lesart – ja etwas “ganz Besonderes” …^^
Da Männer (beginnend in der Grundschule) aber nun bereits seit Jahrzehnten ganz systematisch und politisch gewollt gegenüber Frauen und Mädchen benachteiligt werden und man staatlich quotiert lieber eine “Genderforscherin” als einen promovierten MINT-Mann in den Vorstand technisch orientierter DAX-Unternehmen fördern möchte, wird die Chance für die Damenwelt, dass ER noch immer besser verdient als SIE, zunehmend geringer.
Während “man(n)” also einfach eine halbwegs attraktive und liebevolle Partnerin haben möchte, ist für “frau” die Partnerwahl mehr eine “Accessoire”-Frage … und da orientiert sich “frau” eben nicht nach “unten”. Ganz einfach. [Zitat Ende]

Mein Dank an dieser Stelle gilt Hadmut Danisch für seinen offenen Blog und damit die Möglichkeit, meine Meinung (mit ich meiner Meinung nach ganz sicherlich nicht allein stehe) DOCH NOCH “unter’s Volk” zu bringen.


Beipflichter
5.2.2015 13:37
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@Rechnungsprüfer

Da die Weibs.Innen bekanntlich die guten Noten nachgeschmissen kriegen, bzw. die Kerle schon immer schlechter benotet wurden, können immer mehr von Erstgenannt.Innen die NC-Hürde für das Halbgottinweiss-Studium überspringen. – Ergo kein Wunder, dass es immer weniger männl. Ärzte gibt.


Manfred P.
5.2.2015 14:24
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Tja, Frauen vögeln meistens sozial nach oben.

Wieso dekonstruieren diese Gender-Funzen das nicht?


Stephan Vollmer
5.2.2015 16:56
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Off Topic

@hirni

Ne ich glaube deutsche Piloten sind viel zu beschäftigt für sowas.

Siehe:

https://www.youtube.com/watch?v=LbvAUQKVXqg

Stephan


Francis
5.2.2015 17:36
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@ Anton : ausgelassen lustig, aber dies hier ist ein verdammt seriöser Blog. Wenn es um Gesundheit geht, steht davor eben das 1. und das 2. Staatsexamen, und auch da sind Männer und Weiber gleich vor den Prüfern. Da wird nicht geblödelt.


Joe
5.2.2015 21:16
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Das zynische heute ist indes, dass die Quotzentum systematisch Männer aus Positionen mit sog. hoher sozialer Kompetenz heraus drängt, und dann aber noch die Infamie hat, sich drüber zu beschweren, dass es keine Männer mehr mit „dickerer Brieftasche“ findet.

Solche Mädels sind frustriert und ertränken ihren Frust in noch mehr Konsum. Fiskalpolitisches Ziel erreicht. 😀


Joe
5.2.2015 21:18
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Wenn es um Gesundheit geht, steht davor eben das 1. und das 2. Staatsexamen, und auch da sind Männer und Weiber gleich vor den Prüfern. Da wird nicht geblödelt.

Die Botschaft hör ich wohl, allein, mir fehlt der Glaube. Ich laß mich jedenfalls nach einschlägigen Erfahrungen nicht mehr von Frauen ärztlich behandeln.


Gast$FF
5.2.2015 22:19
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> Was nuetzt ihr der Doktor (oder Master) in Genderstudies mit Nebenfach Vergleichende Sinologie

Damit kann man prima ein Goethe-Institut in Schanghai leiten, Gleichstellungsbeauftragte bei Bahn, Bus oder Daimler werden oder in der Uni-Verwaltung unterkommen, wenn man nicht gleich Professx wird. Wo keine Nachfrage nach Soziologen oder Germanisten ist, wird eben welche gemacht…

So sieht’s aus. Einfach mal die Augen aufmachen. Es werden immer mehr, jeden Tag. Mittlerweile selbstverstärkend (Stichwort “kritische Masse”). Und die Aussicht auf einen Job als “Chief Diversity Officer”, “Chief Human Resource Officer” oder “Vice President Culture Change” ist gar nicht mal so schlecht.

@Manfred P.

Tja, Frauen vögeln meistens sozial nach oben.

Wieso dekonstruieren diese Gender-Funzen das nicht?

Tun sie doch, und zwar sehr umfassend, auf allen Ebenen – vor allem die lesbofeminalsozialistischen Frauenflüsterinnen. Zum Beispiel durch massivste Diffamierung der Hausfrauenehe, Bekämpfung des Ehegattensplittings, Gehirnwäsche vom Kindergarten an, Girls Days, Abtreibungspropaganda, usw. usw. usw. Wenn die so manipulierten Damen sich dann unbemannt und/oder kinderlos der Fertilitätsgrenze nähern und den Schwindel durchschauen, ist es zu spät, und sie kommen auf den Hund (oder gerne auch die Katze).


Küstennebel
6.2.2015 5:42
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Dirk
5.2.2015 8:27
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Was nuetzt ihr der Doktor (oder Master) in Genderstudies mit Nebenfach Vergleichende Sinologie – von dem kann nur der kleine Teil leben, der es schafft, sich an der Uni festzuklammern.

Da sich das offensichtlich wie die Etablierung einer Machtclique eines Matriachats ausnimmt, erscheint mir die bisherige Okkupation nur eine Machtkonzentration an gesellschaftlichen Schaltstellen zu sein.
Wenn diese Positionen an den Schalt- und Waltstellen ausgebaut wären, mit willigen Förderern dieser Ideologie, dann kommt der Run auf die öffentlichen Betriebe und dann die Wirtschaft.

So etabliert man eine neue “Macht”. Denn genau das scheint unter anderem Ziel des Systems Genderismus / Extrem-Feminismus zu sein.

Man darf aber bei solchen Beobachtungen nicht gleich in eine Paranoia verfallen, gibt ja viele Korrekturen in der Gesellschaft. Das kann auch rückabgewickelt werden und in vielen Konzepten und Strukturen ist das nichts anderes als der Madonnenkult in neuem politisierten Gewand.

Nix neues in der Welt.


Heinz
6.2.2015 6:53
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> Wir werden demnächst eine Schwemme an Jobs in Unis und Stiftungen erleben, in denen solche Versorgungsfälle unterkommen. Alimentiert von den Leistungserbringern. Pech für uns Männer.

Und auch Pech für fast alle Frauen, die haben da nämlich nichts von, müssen die Gleichstellungstussis aber auch ertragen, das wird gern vergessen.


Dirk S
6.2.2015 9:04
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@ Bernd

Eigentlich war mein Kommentar als kleiner Scherz am Rande gemeint. Als wenn Frauen im (derzeitigen) Islam nicht mehr verlieren denn gewinnen würden.

> Möglicherweise müssen sich diese Frauen dann zu einer lesbischen Beziehung entscheiden, um überhaupt zu Sex und einer Partnerschaft zu kommen.

Deren Pech. Sollen sie sich einen Handwerker suchen. Der braucht wenigestens keine Hammer-App um einen Nagel in die Wand zu bekommen (http://www.heise.de/ct/schlagseite/2013/9/gross.jpg). 🙂

> Was sie natürlich nicht glücklich macht und den totalen Männerhaß vieler lesbischer Frauen erklärt.

Ich würde eher auf Konkurenzdruck tippen. Damit können Frauen (in diesem Fall Lesben) häufig nicht umgehen.

> Denn Schuld sind wie immer die Männer.

Natürlich, sowieso. Das ist schließlich allgemeiner Konsenz.

> Die Luft für eine Heirat nach oben wird sowieso dünner einfach weil man selbst schon weit oben steht und durch die meist merkwürdigen Studienfächer können sie aber auch nicht von ihrem “Berufsabschluss” leben.

Mal ungeachtet der teuren, nutzlosen Studienausbildung, von welchem typischen Frauenberuf kann ein Mensch leben bzw. (oder noch schlimmer) ein Familie ernähren? Wirklich viel fällt mir da nicht ein.

> Die Stellen als Gleichstellungsbeauftragte sind wohl alle vergeben und wo sonst kann man Genderwissenschaft sonst noch brauchen?

Zum Geldverpulvern. Obwohl, dann lieber den Griechen geben, die machen sich wenigstens ein schönes Leben davon ohne uns deutsche Männer großartig zu nerven. Vielleicht laden die uns sogar auf einen Ouzo und einen Sirtaki ein. Dann wäre zumindest die Krise beigelegt.

> Wir werden demnächst eine Schwemme an Jobs in Unis und Stiftungen erleben, in denen solche Versorgungsfälle unterkommen.

Oder auch nicht. Das dafür benötigte Geld muss irgendwo herkommen und Kredite sind derzeit für die Regierung(en) in DE weitgehend tabu. Und Steuern lassen sich nicht unendlich erhöhen, wir sind in DE auch da schon langsam an der Schmerzgrenze angekommen. Wird der Leidensdruck zu groß, motzt auch der Michel nachhaltig rum. Ich ware noch auf den Misthaufen vor dem Kanzleramt.

> Alimentiert von den Leistungserbringern.

Du Kapitalistenversteher, du. 😉

> Pech für uns Männer.

Wir könnten ja in einen Leistungsstreik treten. Ich schätze 48 Stunden unter der Arbeitswoche und DE steht vor dem Zusammenbruch. Oder die Polizei bekommt den Auftrag, alle zur Arbeit zu prügeln. Also, wenn die Männer dort nicht auch mitmachen beim Männerausstand.

Ernstgemeinte Grüße unter einen nicht ganz so ernst gemeinten Kommentar,

Euer Dirk


Maesi
6.2.2015 14:44
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@Francis
Natürlich handelt es sich dabei um keine Blödelei. Der staatlich inszenierte Sexismus ist vielmehr eine bitterernste Angelegenheit.

Schön, dass Du trotz aller staatlich demonstrierten Parteilichkeit zugunsten von Frauen noch an unparteiische Staatsexamen glaubst, wo doch andernorts die sexistisch-benachteiligende Benotung an (staatlichen) Schulen schon längst wissenschaftlich dokumentiert wurde. Ich halte es da wie Joe: mir fehlt der Glaube, weswegen ich die staatlich privilegierten und geförderten Frauen nach Möglichkeit meide.

Sich Vertrauen zu erarbeiten ist halt wesentlich schwieriger, als es sich zu verscherzen. Den Staatsfunktionären und ihren Günstlingen bringe ich keinerlei Vertrauen mehr entgegen.


Werner
6.2.2015 14:49
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Claus Thaler
6.2.2015 18:20
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Aber schwanger Panzer fahren sollen die Damen (zumindest theoretisch) können:

Schwangerenschutz beim Panzerfahren

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/hohe-anforderungen-verzoegern-die-auslieferung-des-puma-panzers-13405087.html

Für Heiterkeit in Industriekreisen sorgt beispielsweise der Umstand, dass im Innenraum des Schützenpanzers Puma nach Maßgabe der Arbeitsstättenverordnung so gute Klimabedingungen herrschen müssen, dass selbst für hochschwangere Soldatinnen die Beförderung bei einem Gefechtseinsatz noch möglich ist.

Den dafür erforderlichen Grenzwert für die Schussgasbelastung im Fahrgastraum des Puma hatten die peniblen Prüfer der Beschaffungsbehörde in Koblenz jedenfalls entsprechend verschärft. Eine drohende „Fruchtwasserschädigung bei der weiblichen Puma-Besatzung“ ist seitdem zwar strikt ausgeschlossen. Doch solche Vorgaben erhöhten die Entwicklungskosten um einen Millionenbetrag und verzögerten die Auslieferung.


Werner
14.2.2015 20:01
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@Dirk S

> Wir könnten ja in einen Leistungsstreik treten

Gute Idee, aber zu spät; streiken tun schon Andere:

http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/frauen-im-vorstand-scheitern-haeufiger-als-maenner-13415920-p2.html

Irgendeiner soll mal gesagt haben, der Geldtransfer laufe längst nicht mehr von Arm nach Reich, da gäbe es ja bereits nichts mehr zu holen – sondern von Fleißig nach Reich. Die Frage ist nur, wie soll das weiter so gehen? Mit Akademikerinnen und Fachkräften auf fremden Ländern?

Man gebe in Google mal “Betriebsnachfolge” ein: 4-5 Seiten fast nur Hilfsangebote. Und:

“Mehr als jede dritte Unternehmensneugründungen in Deutschland erfolgt durch Frauen. Im Jahr 2011 lag der Anteil an Frauengründungen bei 41,5 Prozent.”

http://de.wikipedia.org/wiki/Frauen_gr%C3%BCnden_in_der_BRD

Irgend etwas läuft da im Hintergrund. Waren das die von Manuela “heul doch” Schwesig angestrebten 40% Frauenquote in den Dax- Unternehmunegn?

Es heißt ja immer: Wo Frauen kommen, geht Macht. Es sollte heißen: Wo Frauen kommen, geht gerade was kaputt. Das ist das Cleopatra – Phänomen: Ägypten existierte danach quasi nicht mehr. Und damit sind nicht irgendwelche Staatsoberhäupter gemeint, deren Geschlecht tatsächlich egal ist. Sondern es geht um die Art der Entscheidungen.

Ist das schon alles egal oder läuft da was aus dem Ruder – die Zitrone ist eh ausgepresst (“Fuck Europe”), und es geht nur noch darum, das hier zu einem (Menschen-) Müllplatz werden zu lassen, während man sich um die neuen, aufstrebenden Länder kümmert – oder wird Europa zu einer Art Ellis Island, dem Durchgangslager? Erinnert mich irgendwie an FILTH (Failed in London? Try Hongkong!), das ja auch erst aufkam, als Hongkong schon an die Chinesen rückverhökert war. Wenn man guckt, was DA so läuft… Die bilden gerade einen Mittelstand aus.