Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Das Belästigungs-Experiment

Hadmut
7.11.2014 17:38

Ich habe mir mit einem Kommentar extra Zeit gelassen. Und das war gut so.

Vor einigen Tagen ging wieder so eine Aufschrei-Nummer durch die Presse. Eine attraktive Frau (nein, ich fand sie keineswegs attraktiv, wie kommen die alle da drauf?) sei 10 Stunden durch New York gegangen und dabei 108 mal belästigt worden. Ging weltweit durch die Presse.

Ich fand das von vornherein Quatsch. Weil man bekanntlich Film nichts mehr glauben kann, man weiß ja nicht, ob, wie und unter welchen Umständen das gedreht wurde, und ob die Geld dafür bekamen.

Außerdem fand ich es strohdumm. Denn es gibt viele Gegenden der Welt, gerade in den USA, in denen es einfach so eine Art Kultur ist, jeden der vorbei kommt, einfach anzuquatschen. Ich war auch schon in Gegenden unterwegs (vor allem in ärmlicheren Stadtteilen oder Ghetto-ähnlichen Bezirken), in denen man einfach ständig angequatscht, angebettelt, angepöbelt wird. In Teilen New Yorks habe ich das erlebt, in Kapstadt habe ich das erlebt, in einer Ecke von Bangkok. In San Francisco hat mir mal der Portier im Hotel auf einem Stadtplan eingezeichnet, wo ich hingehen könne und wo einer wie ich sich auf gar keinen Fall blicken lassen solle. Ich habe ihn gefragt, warum. Raub? Mord? Überfall? Och, nöh, meinte er, eignetlich nichts dergleichen, sondern man würde halt ständig dumm angequatscht, belästigt, angepöbelt, angeschnorrt, beschimpft und so weiter. Ich habe es gewagt, und bin (unter Zurücklassen sämtlicher Wertgegenstände) mal abends durch eben jenen Stadtteil gelatscht. Und bin tatsächlich ständig dumm angelabert worden. Hey, Superman, und so. Nur dass das bei einem Mann keiner als sexuelle Belästigung auslegt. Sagt der aber zur Frau „Hey Blondie”, geht gleich der Zähler für sexuelle Belästigung eins hoch. Schon deshalb kam mir das sehr komisch vor, denn es gibt Stadtteile, in denen man einfach unentwegt angequatscht wird, egal wer man ist.

Außerdem gab es wohl eine gewisse Häufung von Belästigungen durch Farbige. Es ging das Gerücht, dass das Video eigentlich eine Bewerbungsarbeit war und man deshalb die, bei denen sich die Tussi beworben hatte, nicht verärgern wollte und die Szenen daher sehr selektiv zusammengeschnitten hat, es also eh nicht aussagekräftig ist.

Warum überhaupt wird sexuelle Belästigung so überbewertet? Ich werde hier in Berlin in manchen Gegenden zehnmal am Tag angequatscht, ob ich nicht mal nen Joint, Gras, Geld oder irgendwas anderes hergeben könnte. Ist das denn besser?

Oder warum gelten nur Frauen als Opfer?

Ich war mal in Las Vegas unterwegs, wo Prostitution erlaubt ist. Alle 3 bis 4 Meter steckte mir irgendwer Zettelchen mit Nuttenangeboten zu oder versprach mir geile Bumsfahrten mit zwei Mädels durch Las Vegas. Auch in Berlin gibt es (Innenstadt-)Straßen, in denen man als Mann abends alle 10 Meter angequatscht wird, ob man nicht Lust auf ne Nummer hätte. Ist das etwa keine sexuelle Belästigung? Warum rechnet das niemand gegen?

Außerdem war es ein einzelner Ort. New York. Und von dem hat man dann gleich auf die ganze Welt extrapoliert, als ob es überall so wäre wie in New York.

Experimente sollten stets überprüft und nachgestellt werden. In Neuseeland haben sie das mal nachgestellt. Und was ist passiert? Nichts. Zweimal wurde sie angesprochen, davon war eines eine Frage nach dem Weg.

Jetzt haben sie das auch in Berlin Neukölln nachgestellt, immerhin eine der übelsten Gegenden Berlins und damit Deutschlands – und wieder passiert eigentlich nichts. Die Reporterin gesteht sogar ein:

Ich bin eine Frau unter 30. Dass ich auf der Straße angesprochen und angepfiffen werde, nicht jeden Tag, nicht 100-mal in zehn Stunden, vielleicht so zwei, drei Mal pro Monat, meistens abends, dort sogar häufiger, genau wie bei steigenden Temperaturen und schwindendem Textil, das bin ich gewohnt, das ist normal für mich. Ich gestehe sogar: Würde ich im Sommer allein auf die Straße gehen, beinfrei, und niemand würde gucken oder “schöne Beine” rufen, wäre ich sogar irritiert, beleidigt und wieder drei Mal häufiger beim Sport.

(Es gibt ja so den Spruch, dass das übelste an der sexuellen Belästigung wäre, dabei übergangen zu werden. Vielleicht beruhte das enorme Presseecho ja darauf, dass viele Journalistinnen vor Wut gekocht haben, weil schon so ne unansehnliche Durchschnittsschnecke angeblich 108 Belästigungen einsammelt und sie keine einzige. Was ist das für eine Aussage über Frauen, die einen Tag lang durch die Stadt laufen und gar nicht belästigt werden?)

Bemerkenswert sind eher die Umstände: Denn solange sie nur rumgelaufen ist, passierte nichts. Wurde sie aber vom Profi fotografiert und fiel dadurch (und nicht etwa durch geändertes Aussehen) auf, kamen plötzlich die erwarteten Sprüche. (Was die Frage aufwirft, ob die Kamera in New York wirklich unsichtbar war, oder ob die Anmachen nicht eher durch die Kamera selbst provoziert wurden.)

Wieder mal sind enorme Zweifel angebracht.

32 Kommentare (RSS-Feed)

Tuk
7.11.2014 18:00
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Wurde auch schon spaßeshalber mit ‘nem männlichen Modell nachgestellt.
http://youtu.be/75aX9mlipiY


Heinz
7.11.2014 18:09
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Auf Genderama wurde ein weiterer Aspekt beschrieben:
http://genderama.blogspot.de/2014/11/lesermail-video-sexuelle-belastigung-in.html

“Ich denke, dass bei der Beurteilung des Videos ein Aspekt bisher ungenannt blieb: die nonverbale Kommunikation, die in dem Video zwischen der Frau und den Männern stattfindet. Sie marschiert ja bereits mit der Erwartung durch die Straßen, angemacht zu werden.
Dies und auch die ganze Abschätzigkeit den Männern gegenüber kommt auch in ihrer Körpersprache und Mimik zum Ausdruck.”

Und aus Sicht der Bewohner des Viertels:

“Wenn Du ein Schwarzer aus einem etwas problematischeren Viertel bist, und es kommt so eine weiße “Priviliegienmuschi” daher, die Dich ankuckt wie ein Stück Scheiße um dann ungerührt an Dir vorbeizuschweben, was sagst Du dann zu ihr? “Smile!” “You don’t wanna talk?” “Because I’m ugly?””

Keine Kommunikation stimmt also nicht – Verächtlichkeiten durch Nonverbale Kommunikation sind auch Kommunikation.
Dies ist im Zweifelsfall sogar weitaus aggressiver als ein “Hi sweete”.

> Außerdem war es ein einzelner Ort. New York.

Und selbst dort schien das nur ein Stadtteil gewesen zu sein.


[…] (Ein Dank an Hadmut Danisch – Er hatte es im Artikel Das Belästigungs-Experiment) […]


TOPCTEH
7.11.2014 18:45
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Irgend jemand hat das auch schon in einem Spiel nachgemacht: http://www.youtube.com/watch?v=gEAC7nl5n2g


Noob
7.11.2014 20:27
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Beim ollen Fefe stand, daß das ein Bewerbungsvideo war, leider hatte er kein Link dabei. Anmache von weissen, oder weisse im allgemeinen sollen rtausgeschnitten worden sein, aber ob da in dem “Original” oder der “sexisten”Variante war, weis ich nicht.

Angeblich soll sie ja auch die ganze Zeit nach unten sehen, äh, die guggt immer gelangweilt nach vorn in den Bildern. Und auch der Gesichtsausdruck, kann ich mir vorstellen, bringt Leute dazu ein Kommentar abzugeben, um sie aufzuheitern.

Im Endeffekt scheind grad Endzeitstimmung bei den KampFemNaziSpinner/innen/xxen etc. zu sein, denn in letzter Zeit steigt die Meldungsrate, oder täusch ich mich?


only_me
7.11.2014 20:44
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Steve Sailer verweist auf Chris Moore, der recherchiert hat, wo die Filmausschnitte aufgenommen wurden: Das meiste in der 125sten in Harlem.
Das ist anscheinend selbst für New York die Straße, auf der ein Ansprechen am wahrscheinlichsten ist.

Es ist also nicht Zweifel angebracht, der Film ist genauso verlogen wie das meiste, was aus feministischer Richtung kommt.

http://www.unz.com/isteve/catcalling-video-by-neighborhood-you-cant-imagine-which-one-comprised-59/


DAU
7.11.2014 21:27
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@ Noob

Vielleicht weiß der Fefe auch ohne irgendeine Quelle darüber Bescheid, dass die Anmachen von nicht-farbigen Männern rausgeschnitten wurden, weil er sonst selber in dem Video drin vorgekommen wäre? Im Gegensatz zu Hadmut Danisch schrieb Fefe, es handle sich um “eine gutaussehende Frau”. Diese Aussage von ihm in seinem Blog ist allein schon Sexismus! Ähnlich wie Barrack Obama eine Frau namens Kamala Harris als „bestaussehende Generalstaatsanwältin“ betitelte und danach unpopulär wurde. Die nicht-farbigen Männer sind genauso, weiß Fefe. Nun läuft gegen Fefe sicher eine anti-sexistische Kampagne wie “Aufschrei” an. Die Netzfeminist*_Innen drucken wahrscheinlich bereits besonders fette Creeper Cards und wollen seinen Auftritt beim CCC Jahreskongress verhindern. Geschieht ihm Recht so!


Hadmut
7.11.2014 23:34
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> Im Gegensatz zu Hadmut Danisch schrieb Fefe, es handle sich um “eine gutaussehende Frau”.

Naja, hat halt jeder so seine Maßstäbe, je nachdem, was man so bekommt und kennt…


Hans Georg
7.11.2014 22:46
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Ich will doch zwei Hinweise geben.
Da ich in der Caribic lebe, sammle ich andere Erfahrungen.
Ich habe Toechter, huebsche Toechter, sage ich stolz. Ihnen wird immer wieder mal (genau so “mal”) nachgehupt und nachgepfiffen. Auch andere Frauen erleben das, habe ich selber oefter mitbekommen. Ich habe mal so eine junge Frau, nachdem Autos ihr nachgehupt haben, angesprochen, und sagte “jede Menge Molesta,Belaestigung, wie? ” und sie nickte und seufzte und bestaetigte es etwas leidvoll.

Nun ist das ein Latinoland und das gehoert quasi zur Kultur des Werbens. Wenn die Frau durch den Mann keine Bestaetigung mehr erhaelt, in Form hupen, nettes ansprechen, Schoenheit loeben, dann steht sie abends vor dem Spiegel und weint und reibt sich die Augen und sagt “huhu ich bin nicht mehr schoen, keiner sieht auf mich”.

Das muss man beim Betrachten des Videos einbeziehen. Hier werden kulturelle Rituale verwendet, die diese Frau gar nicht kapiert und kennt.

Jede Frau hier in Lateinamerika, egal welchen Alters ist geschmeichelt und freut sich wenn man sie anspricht und sagt dass sie schoen ist. Die Fauen bedanken sich. Und darum sagen das auch die Latino-Maenner im Video.

Etwas anderes sind die vulgaeren, brutalen, aggresiven
Anmachesprueche. “Wenn du nicht meine Novia sein willst hau ich dich” (so ein Rotzbengel von 12 Jahren zu einer meiner Toechter, die es natuerlich nicht wollte)Das bedeutet, es gibt natuerlich Belaestigung durch Maenner, eben, hupen, ordinaere Sprueche, aggressionen
und aehnliche unangenehme Dinge.

So eine Kritik sollten wir als Maenner also nicht einfach weg wischen, als sei alles gesponnen.

In diesem Videofall, ich habs gesehen, ist es allerdings sehr anders. Sie geht in einem Stil, der deutlich ausdrueckt “mich euch Pack will ich nicht das geringste zu tun haben”.
Arroganz war schon immer ein Wesen von Aggressivitaet. Und so drueckt sie es unbewust mit dem Koerper aus.
Ich will nicht spekulieren, ob sie ein Schild am Ruecken hatte. Aber wenn mir eine Frau so entgegen kaeme, Koerpersprachlich voellig abweisend, haette ich als erfahrener Mann nur einen Eindruck: grauenhaft kalt. Und Kaelte provoziert das lebendige Gefuehl im Menschen, eine Reaktion.

Ich moechte etwas wichtiges und ohne Eitelkeit ergaenzen, naemlich dass ich mich in Koerpersprache auskenne; ich hatte frueher eine gute Schauspielausbildung und jahrelang Theater (Schauspiel
Frankfurt, TaT, Berlin Vagantenbuehne) gespielt.

In der Schauspielausbildung, das will ich betonen, wird die Kunst geuebt, nur durch Koerpersprache, also nonverbal, bestimmte Reaktionen im Gegenueber hervorurufen. Kopfbewegungen, Koerperbewegungen, Hand- Armbewegungen, alles wird durchdacht. Denn der Koerper ist das Instrument des Schauspielers. Den muss er beherrschen.

Meiner Meinung nach hat sie all diese letztlich harmlosen Belaestigungen regelrecht damit provoziert, sie wollte es, weil diese Aktion einem Buehnengagement zustrebte, wie ich gelesen habe. Ich glaube, sie hat es dann auch bekommen. Das heisst, diese Aktion war berechnend und manipulierend und steuerte auf ein bestimmtes Ziel hin.
Eine also verlogene Aktion, weil sie wie ein Theaterstueck aufgebaut war.

Und die dummen Weiber,die das sehen, straehnige Haare, patzig bis zum
erbrechen, liebloses Verhalten, schreien auf: Belaestigung.
Es ist voellig gleichgueltig was der Mann macht oder unterlaesst, solche Frauen finden immer einen Grund im Mann den Feind zu sehen, weil sie in Wirklichkeit sich selber verachten oder hassen, das aber vor sich selber nie zugeben koennen.
Denn es wuerde zu unangenehmen Erkenntnissen ueber sich selbst fuehren.
Das fuerchten sie wie der Teufel das Weihwasser.


Hadmut
7.11.2014 23:33
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> Und die dummen Weiber,die das sehen, straehnige Haare, patzig bis zum erbrechen, liebloses Verhalten, schreien auf: Belaestigung.

Aber krakeelen laut für „kulturelle Vielfalt”…


Hans Georg
7.11.2014 22:51
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Ergaenzung
Wer also eine Feministin das naechste Mal “King Lear” sieht, oder Hamlet, sollte sie gleich die Polizei rufen, denn auf der Buehne werden Menschen umgebracht. Genauso echt wie das Video ist.


ex_pyx
7.11.2014 23:09
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@Noob

Auf jeden Fall: wenn ich in Spiegel, Zeit, FAZ oder wie-auch-immer-online lese, stelle ich fest
– relativ viele “Gender”-Artikel, so gut wie NIE *frauen*-kritisch
– aber dafür Leserreaktionen, die zu gefühlten 80% in Richtung “übertriebener Feminismus” gehen, und das sogar mit teils guten Argumenten.

Die Zeitschriften (TAZ will ich gar nicht als solche bezeichnen, sorry…) scheinen am Meinungsbild Ihrer LeserIxnnen bei dem Thema immer stärker “vorbei” zu schreiben.

********
* Gestern am Frühstückstisch: “gib mir mal bitte die Salzstreuerin”


theodor
7.11.2014 23:34
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10h of walking as a Gronkh

http://youtu.be/yZMD0NAplVw

Macht mir irgendwie Hoffnung – nimmt nimmt die Dame ernst.


Martin
7.11.2014 23:38
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Warum muss man da was gegen rechnen Hadmut? Sagst du nicht selber regelmäßig, dass wenn man eine Seite kritisiert, man nicht unbedingt auch die andere kritisieren muss?

Ich stimme dir natürlich zu, wenn das ganze irgend einen wissenschaftlichen Anspruch erfüllen sollte. Aber da ist es ja schon aus genügend anderen Gründen durchgefallen.


Wildlife
8.11.2014 2:31
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Hier noch ein Belästigungs- Experiment: 1000 Frauen wird auf offener Strasse an die Brüste gegrabscht. Viele scheinen vorher gefragt worden zu sein, weil sie schon wie bereit stehen. Leider zeigt das Video nicht alle 1000, aber doch schon zu viele, als dass sie alle vorher engagiert worden sein können.

Link zum Video:

http://yigg.de/posts/von-1000-frauen-werden-die-brueste-begrabscht-sieh-dir-die-reaktion-der-frauen-an


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Joachim
8.11.2014 8:34
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ich sach mal sie hat das Potential recht hübsch zu sein, aber bei der Fr…, dem Gesicht das sie zieht, kann man nur “Smile” oder
“How are yout today, not good I guess”, sagen.
Die Jungs in Haarlem haben halt (notgedrungen)mehr Menschenkenntnis als die Femis.


basti
8.11.2014 11:41
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Billige Story.

So arrogant wie sie dort rum stolziert.

Erinnert eher an den Anfang von Stirb Langsam 3….


Manfred P.
8.11.2014 12:24
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Ich finde auch, dass noch vor Krieg, Folter, Unterdrückung, Ebola, Rassismus, Wirtschafts- und Währungskrise eine Alte, die durch Harlem rennt und schräg angelabert wird, das absolut dringenste, wichtigste und weltbewegenste Thema überhaupt ist.


michael
8.11.2014 21:50
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hadmut, ich liebe dich. nein, nicht so. aber dein blog ist soo klasse, und ich bin dir so unglaublich dankbar dafür, dass du diesen ganzen femikram so erstklassig – und humorvoll! – dekonstruierst, mir fällt’s nicht anders ein, zu sagen. herzliche grüße, michael


Hadmut
8.11.2014 21:58
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🙂


Frauenhaus - Von Frauen. Für Frauen.
8.11.2014 22:38
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@Danisch (((“Oder warum gelten nur Frauen als Opfer?”)))

http://www.youtube.com/watch?v=75aX9mlipiY


rjb
8.11.2014 23:04
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Die Leute üben nur, was im Machwerk von Tuider und Konsorten,
http://www.beck-shop.de/fachbuch/leseprobe/9783779920885_Excerpt_001.pdf
auf S. 136 für Teilnehmer ab 12 Jahren beschrieben wird:
“Ein Mitspieler/eine Mitspielerin hat keinen Platz und steht in der Mitte des Stuhlkreises. Er/sie braucht das Lächeln einer Person, um
deren Platz zu bekommen. Dafür spricht er/sie jemanden mit folgendem Satz an: „Hey, Baby! Ich mag dich, Baby! Wenn du mich auch magst, dann schenk’ mir dein Lächeln. “ Lacht die angesprochene Person, muss sie in die Mitte. Abgewehrt werden kann die Anmache mit folgendem Satz: „Hey, Baby! Ich mag dich auch! Aber mein Lächeln bekommst du nicht.“ Dann muss der/die Aktive in der Mitte sein/ihr Glück bei jemand anderem versuchen.”

Ich konnte in dem Video nicht erkennen, daß die “Belästigungen” bösartig gewesen wären. Stereotyp und dadurch nervig schon, aber das ist soviel anderes auch. Ich kann auch nicht erkennen, inwiefern die Belästigungsintensität Tuiderscher Sexualpädagogik geringer sein soll als die in jenen Straßenszenen.


Mirco
9.11.2014 21:28
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@ Wildlife
Die Frauen in Russland machen nie ein böses Gesicht, auch wenn man sie mit großen Augen angucken sollte. Währenddessen hier jede Frau ein solches macht, wenn sie fälschlicherweise glaubt in ihre Richtung gucke irgendjemand. Das liegt u.a. daran das in Russland die Geschlechterverhältnisse von Homosexuellen nicht sabotiert werden.


Joe
10.11.2014 8:28
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Die Amis selbst sind mit ihrer Kritik an der PR-Aktion nicht so vorsichtig:

Street Harassment Is A Myth Invented By Socially Retarded White Women

http://www.returnofkings.com/47144/street-harassment-is-a-myth-invented-by-socially-retarded-white-women


Hadmut
10.11.2014 10:21
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> http://www.returnofkings.com/47144/street-harassment-is-a-myth-invented-by-socially-retarded-white-women

Oh ja.

Vor allem, dass Frauen sich immer über männliche Anbaggerversuche amüsieren oder echauffieren, aber selbst – wenn’s denn mal vorkommt – völlig stümperhaft und dämlich baggern, habe ich schon oft beobachtet. Da kennt die Dämlichkeit keine Grenzen, und dann wundern die sich auch noch, wenn es nicht klappt.


Peter Pan
10.11.2014 9:12
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Ein ungefickter Informatiker, dessen Sozialleben daraus besteht, nachts alleine durch Berlin zu wandeln, und der Kritik an seinen Pamphleten als Angriff auf die Meinungsfreiheit diffamiert, will Frauen vorschreiben wann sie sich sexuell belästigt zu fühlen haben und wann nicht.
Mann, soviel Popcorn, das geht ins Geld.


Hadmut
10.11.2014 10:05
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> Ein ungefickter Informatiker, dessen Sozialleben daraus besteht, nachts alleine durch Berlin zu wandeln

Woher willst Du denn das wissen? Aus meinem Blog? Glaubst Du im Ernst, ich beschreibe in meinem Blog mein Privatleben?


NurZurInfo
10.11.2014 14:47
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Ein ungefickter Informatiker, […]

Typisch weiblicher Reflex ad hominem. Fehlt nur noch der Hinweis aus einen “kleinen Schwanz”.


[…] Eine recht umfangreiche Kritik des Ganzen findet sich hier: https://www.danisch.de/blog/2014/11/07/das-belaestigungs-experiment/ […]


ML
11.11.2014 0:47
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Eine echte Feministin nimmt sich das Video mal vor.
-> https://www.youtube.com/watch?v=T2NUk5AFImw


Gast$FF
11.11.2014 23:45
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@NurZurInfo:
> Typisch weiblicher Reflex ad hominem.

Vom Duktus her eher Marke “Lila Pudel”, würde ich sagen. Und inhaltlich ohnehin daneben, da niemand “Frauen vorschreiben [will] wann sie sich sexuell belästigt zu fühlen haben und wann nicht”, sondern sich die hiesige Kritik klar auf die mangelhafte Methode dieses “Experiments” bezieht.