Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

FOCUS über Gender-Pay-Gap: Ein Märchen…

Hadmut
28.9.2014 23:41

Siehe hier. Läuft im Prinzip auf das raus, was ich immer sage: Der angebliche Gender-Pay-Gap beruht auf dem Statistik-Rechenfehler Simpson-Paradoxon.


21 Kommentare (RSS-Feed)

Benjamin
29.9.2014 0:14
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Ist dieses “Frauen verhandeln nicht so hart um ihr Gehalt” mal belegt worden ist das eine weitere Wunschkausalität?

Im Artikel selbst fehlt mir der Hinweis darauf, dass dem Bundesamt schlicht einige Daten über Faktoren fehlen, denen man aufgrund des gesunden Menschenverstandes einen Einfluss auf die Gehaltshöhe zuschreiben würde.


Das Paradoxon nach Simpson ist nicht paradox. So kann man nicht rechen, so kann man nicht vergleichen, das ist irreführend. Man braucht nicht für jeden Allerweltsfehler ein Paradoxon. Nicht alles, was irgend ein Mensch nicht versteht, ist gleich ein Paradoxon.

Carsten

Demagogie schlägt Demokratie


ich
29.9.2014 15:37
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Leider wird dieser bericht wohl nicht ueberall gelesen,
heutiges Spiegel-Thema ist demzufolge auch einmal wieder
und ja da sind sie wieder die magischen 22 Prozent:

http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/rollentausch-von-maennern-und-frauen-wehrle-fordert-perspektivwechsel-a-993958.html

Was wäre los im Land, wenn ältere Managerinnen in ihren Vorzimmern leichtbekleidete Jünglinge als Chefsekretäre hielten? Wenn deutsche Männer mit 22 Prozent weniger Gehalt als Frauen nach Hause gingen, dem Minus-Rekord in Europa? Und wenn jeder zweite berufstätige Mann unter 32 Stunden pro Woche arbeitete und damit im Karriereabseits stünde – aber nur jede zehnte Frau?


Beeblebronx
29.9.2014 16:39
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Mag ja sein, daß Männer mehr verdienen. Ich gehöre jedenfalls nicht dazu. Ich bin weiß, hetero, männlich, Single, kinderlos, MINTler, eigentlich müßte ich ja im Geld schwimmen, doch dem ist nicht so. Der Staat nimmt sich von meinem bescheidenen Umsatz schonmal saftige 70 %. Die sind einfach mal weg.

Wenn ich Frauen sehe, die klug heiraten und sich klug scheiden lassen, was die für ‘ne Kohle haben, obwohl die bei Tageslicht betrachtet nie in ihrem Leben wirlich gearbeitet haben, also, da kann es mit der Frauendiskriminierung hierzulande nicht soweit her sein. Da würde ich einem Kanalarbeiter, der 40 Jahre bis zur Rente gebuckelt hat, das Geld eher an den Hals wünschen.


anonym
29.9.2014 22:17
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ja ist schon lustig


Michael
29.9.2014 22:24
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Haben die langsam Bammel? Hartgeld hat auch immer mehr Artikel in die Richtung.

OT: Vielen Dank für die Arbeit an diesem Blog. Muss ja mal einer sagen.


Klaus K.
29.9.2014 22:28
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Focus Money macht einen auf Qualitätsjournalismus… da könnte sich Spon, SZ, etc. eine Scheibe abschneiden 🙂


Thomas Bliesener
29.9.2014 23:43
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SPON berichtet gerade über eine Pay-Gap im Profi-Boxsport:
http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/mindestboersen-profiboxerinnen-sollen-mehr-geld-bekommen-a-994369.html

So sollen nach Vorgabe des WBC Weltmeisterinnen für eine Titelverteidung mindestens 25.000 USD bekommen. Das finde ich ok (wenn’s die Einnahmen denn hergeben), aber weiter wird der WBC-Chef zitiert: “Trotzdem werden wir alles tun, was in unserer Macht steht, um sicherzustellen, dass sich die Verdienstmöglichkeiten von Frauen und Männern im Profiboxen weiter angleichen.”

Interessant. Es geht also nicht nur um eine Erhöhung der Einkommen im Frauenboxen, sondern um eine Angleichung. Da man die Börse für Frauen mangels Interesse wohl kaum in den Millionenbereich bekommt, muß man die Verdienste bei den Männern künstlich verringern. Vielleicht durch Ausgleichszahlungen ähnlich wie bei den Krankenkassen? 40 % der Börse bei den Männerkämpfen werden einbehalten und an die Fraunen ausgeschüttet?

Hm, das könnte man verallgemeinern und eine Gleichstellungssteuer erheben … Wer jetzt noch lacht, dem könnte das bald vergehen.


Hartmut
30.9.2014 17:07
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Etwas OT, aber ich bin gerade über das hier gestolpert:

“Medien, Macht und Manipulation: Eva Herman, Andreas Popp, Michael Vogt” (https://www.youtube.com/watch?v=ap9VHCOJFiY)

Darin geht es u.A. über die Hetzkampagne gegen Eva Herman(Kerner Sendung). Spannend wird es ab Minute 49 als Eva Herman dann ein paar Worte zu Alice S. sagt. 🙂


der eine Andreas
30.9.2014 20:16
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zum Thema “Gender”:
(den Link hab’ ich heute beim Aufräumen der Lesezeichen wiedergefunden)
http://www.hornoxe.com/wp-content/picdumps/picdump322/hornoxe.com_picdump322_065.jpg

🙂 🙂 🙂


Haskarl
30.9.2014 21:54
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Habe auch noch nie davon gehört, dass Frauen im gleichen Beruf bei gleicher Arbeitszeit weniger verdienen. Mit statistischen Tricks bekommt man heute zu leicht das gewünschte, politisch korrekte Ergebnis. Eine Qualität kann man Feministinnen nicht absprechen: Lobbyarbeit und PR sind Kernkompetenzen

@Beeblebronx

Zum Thema “nach-oben heiraten” fällt mir immer ein:

Krankenschwester heiratet Arzt – der Normalfall.

Ärztin heiratet Krankenpfleger – noch nie davon gehört.


der eine Andreas
1.10.2014 9:30
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78% der noch nie verheirateten Amerikanerinnen wünschen sich einen Partner mit einem festen Job.
http://www.heise.de/tp/artikel/42/42917/1.html
Original-Grafik: http://www.pewsocialtrends.org/2014/09/24/record-share-of-americans-have-never-married/st-2014-09-24-never-married-03/

Interessant auch:
http://www.pewsocialtrends.org/2014/09/24/record-share-of-americans-have-never-married/st-2014-09-24-never-married-26/
In den letzten 10 Jahren hat der Prozentsatz der Frauen mit einem akademischen Abschluss den der Männer deutlich überholt.


Zaphod B.
1.10.2014 10:42
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Ich habe die Kerner Sendung mit der Herman damals zufällig gesehen und war ehrlich gesagt ziemlich entsetzt. Kerner war mir weder sonderlich sympathisch noch fand ich dessen Talkshow sonderlich interessant. Seit dieser Sendung find ich den Typ einfach nur noch zu kotzen. Dass sich die anderen Gäste für eine solch mediale Hinrichtung hergaben spricht auch nicht gerade für die.
Bis zu dieser Sendung dachte ich immer, dass nur die privaten Sender mit Dschungelcamp, GNT und anderen Dreck an der stetigen Ausdehnung der nach unten offen Nivaulosigkeits-skala arbeiten. Seit dieser Sendung ist mir jedoch klar, dass auch die Steuerfinanzierten ÖR da problemlos mithalten.

Mann muss die (kolportierten) Ansichten von Frau Herman keineswegs teilen.
Vergleicht man aber mal die Konsequenzen, die sich für sie aus einem vergleichsweise unwichtigen Buch ergaben (Jobverlust, mediale/soziale Ächtung etc.) mit den Konsequenzen, die sich für Frau Schwarzer aus einem juristisch beurkundeten Steuerbetrug ergaben, so muss man kein VT sein um zu dem Schluss zu kommen, dass auch in unserer Medienlandschaft einiges im Argen liegt.

Spannend fand ich Eva Hermans Darstellung mit welcher Skrupellosigkeit, Perfidie und Hinterlist die ach so ehrenwerte Bundesverdienstkreuzträgerin Schwarzer ihre Rufmord-kampagnen so steuert und zum Ziel führt. Dagegen waren die Hetzkampagnen eines Alfred Hugenbergs geradezu stümperhaft. Selbst Rupert Murdoch kann da ja von der guten Frau Schwarzer noch was lernen – für die BILD schreibt sie ja sowieso schon.


Missingno.
1.10.2014 14:13
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@Thomas Bliesener
Und was ist mit der Pay-Gap im Model-Bereich? Und Porno-Biz? Überhaupt bräuchte es ja wohl eine Männerquote im hurizontalen Gewerbe. Das geht dann weiter über die Messe-Hostessen bis (ganz aktuell) zur Bedienung auf dem Oktoberfest.


Der große böse Wolf
1.10.2014 19:14
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Ebenfalls OT:

Mir ist heute morgen etwas zum Thema UvdL aufgefallen. Es heißt doch gerade überall sie stünde in der Kritik, weil die Technik der Bundeswehr so kaputt wäre. Als ob die Flugzeuge alle auf einmal kaputtgegangen wären und auch erst jetzt während Ihrer Amtszeit. Sie weist natürlich alle Anschuldigungen weit von sich, das hätten ihre Vorgänger verbockt.

Bedenkt man aber, daß sie die Bundeswehr zu einer Wohlfühl-Kuschelecke für ihre Gender-Freundinnen umbauen will (ich kenne Soldaten, die jahrelang gedient haben und ), dann paßt das voll ins Bild. Sie muß doch dann irgendwie die gesunkene Einsatzfähigkeit ihrer Streitkräfte erklären, und an den Quotenfrauen darf es nicht liegen. Da kommen die technischen Mängel gerade recht. Soweit ich das mitbekommen habe, hat sie die Debatte über die technischen Defekte nämlich selbst angestoßen. Damit lenkt sie von ihrem eigenen Bockmist ab und kann alles schön auf die Vorgänger schieben.


Romeo
2.10.2014 1:19
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Der mächtigste Mann im Universum kann sich nicht auf eine Frau verlassen, wenn er leben will. http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/amerika/secret-service-chefin-julia-pierson-tritt-zurueck-13184910.html


anatol
2.10.2014 8:12
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TTIP: Die unsichtbare Genderproblematik
Keine gender-neutrale Bestandsaufnahme von Effizienzgewinnen

http://www.boell.de/de/2014/08/05/ttip-die-unsichtbare-genderproblematik


patzer
2.10.2014 9:41
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tuka
2.10.2014 13:00
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@Zaphod B.: “Vergleicht man aber mal die Konsequenzen, die sich für sie aus einem vergleichsweise unwichtigen Buch ergaben ”

Ähm. Das Buch/Die Bücher waren ganz und gar nicht unwichtig. Ganz im Gegenteil. Die Bücher waren für den Feminismus/Genderismus wie eine Atombombe, sozusagen aus der Muschi ins Herz.

Frau Herman war überzeugte Feministin und hat über Jahrzehnte hinweg den vom Feminismus propagierten Weg gelebt. Als Tagesschau-Sprecherin war sie eine Ikone des Feminismus.

Und dann hat sie ein Buch geschrieben, dessen wesentlicher Inhalt es war, dass Feminismus eine fatale Lebenslüge ist, dass Feminismus zutiefst frauenfeindlich ist, dass Feminismus Frau unglücklich macht. Und zwar deshalb, weil der Feminismus Frauen Rosinen in den Kopf setzt, ihnen aber nicht sagt, dass Entscheidungen Konsequenzen haben.

Eine Atombombe deshalb, weil Frau Herman nicht irgendwelchen abstrakten Kram geschrieben hat, sondern ihren Lebensweg, ihre Glaubensvorstellungen, Gedanken und Gefühle offengelegt hat. Und ihre bittere Erkenntnis, dass sie einiges bekommen hat (Ruhm, Geld und Ehre) aber auf etwas für Frau ganz wesentliches verzichten musste. Das Glück eine liebende Mutter zu sein, das Glück an der Seite eines Mannes durchs Leben zu gehen.

Das Buch selbst ist eigentlich unangreifbar. Es ist sowohl fachlich sauber recherchiert, als auch emotional ergreifend. Deshalb kam ja die Nazikeule.


O.
12.10.2014 1:26
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@Beeblebronx

“Mag ja sein, daß Männer mehr verdienen. Ich gehöre jedenfalls nicht dazu. Ich bin weiß, hetero, männlich, Single, kinderlos, MINTler, eigentlich müßte ich ja im Geld schwimmen, doch dem ist nicht so. Der Staat nimmt sich von meinem bescheidenen Umsatz schonmal saftige 70 %. Die sind einfach mal weg.”

Irgendwie machst Du dann da was falsch.
Wie kommt man denn auf so hohe Steuersätze?
geh mal zum Steuerberater…


O.
12.10.2014 1:38
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@tuka:
“Und ihre bittere Erkenntnis, dass sie einiges bekommen hat (Ruhm, Geld und Ehre) aber auf etwas für Frau ganz wesentliches verzichten musste. Das Glück eine liebende Mutter zu sein, das Glück an der Seite eines Mannes durchs Leben zu gehen.”

Nun, manche Frauen wollen dieses von Dir beschriebene Glück eben nicht, und kommen auch ohne das klar.
Und wenn sie das wollte, aber nicht hinbekommen hat (vielleicht zu viel feminismus im Kopf), dann hat sie da viell. was falsch gemacht. Panzer-Usich hat sieben Kinder und macht Karriere, obwohl sie nichts kann. Da war die Herrmann vielleicht auch einfach zu blöd.
OK, vielleicht hat sie auch vom Feminismus zu viel oder falsch umgesetzt, aber andere kommen da irgendwie schon klar.