Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Endlich: Der Euro löst die D-Mark ab

Hadmut
27.9.2014 20:19

Das wurde aber auch höchste Zeit.

Geht – nein, ging – Euch das auch so?

Wir bekommen und zahlen in Euro, aber das Wertgefühl läuft noch in D-Mark. Ein Buch kostet 49 Euro und das Hirn denkt „Unverschämtheit, das sind ja fast 100 DM!”.

Beim Aufräumen und Ausmisten sind mir in letzter Zeit wieder mehrfach alte Preisschilder, Quittungen und Belege untergekommen. Alte Kontoauszüge, alte Steuererklärungen, Garantiebelege, ab und an auch mal noch alte Verpackungen, die ich zum Aufbewahren aufgehoben hatte. Gerade habe ich an einem Paar Fahrradtaschen, von denen ich bisher immer nur eine brauchte und aus irgendwelchen Gründen immer dieselbe verwendet habe, entdeckt, dass an der anderen noch das Preisschild hing.

Und seit ein paar Monaten fällt mir erstmals auf, dass mir die alten DM-Preise plötzlich kein Wertgefühl mehr vermitteln und ich umrechnen muss, wieviel das in Euro wäre.

Hat ja auch nur knapp 15 Jahre gedauert.


56 Kommentare (RSS-Feed)

Emil
27.9.2014 20:29
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Na ja, inzwischen ist der Preis in Euro identisch mit dem in DM vor 15 Jahren. Nur, dass es bei meinem Gehalt nicht so ist. 😉


C
27.9.2014 20:49
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Angeblich soll eine Tüte Milch damals bereits 2,1 DM gekostet haben, und wir sind jetzt ja soooo viel besser dran mit den Euro.

(Kann mir das viellicht jemand bestätigen / widerlegen, ob eine Tüte Milch wirklich soviel gekostet hat? Würde mich mal interessieren…)


Hadmut
27.9.2014 21:17
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> Angeblich soll eine Tüte Milch damals bereits 2,1 DM gekostet haben

Als ich noch ein kleines Kind war, gab es noch 2-Liter-Milchtüten. Die waren natürlich fast doppelt so teuer. Und Edel-Milch gab’s auch. Aber ich glaube mich erinnern zu können, dass ein Liter Milch zu meiner Schülerzeit sowas um die 60 oder 70 Pfennig oder so gekostet hat. Belastbar ist meine Erinnerung da aber nicht mehr.

Ich weiß aber, dass ich nach dem Abi während meines Grundwehrdienstes Normalbenzin mal für 62 Pfennig pro Liter getankt habe. Da war ich sehr glücklich, denn damals gab’s ja nur mickrigen Sold. Ich glaub, 210 D-Mark oder sowas.


magiccap
27.9.2014 21:03
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Ich hab neulich ein Buch aus dem Jahr 2000 gelesen. Interssanter Roman, der nicht besonders in seiner Zeit verankert war. Also keine grossartigen Beschreibungen der damaligen Technik oder aehnliches. In meinem Kopfkino spielte die Story daher heute — bis eine Taxifahrrt bezahtl wurde — in Mark. Da bin ich dann kurz gestolpert. Scheint
so als waere ich inzwischen auch in Euroland angekommen.


techniknoergler
27.9.2014 22:09
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@Emil:

Was den Vergleich heutiger Euro-Preise mit DM-Preisen von damals zur Denkfalle macht, ist das häufig heutige Euro-Preise (nach dem sie mit 2 multipliziert wurden) mit damaligen DM-Preisen verglichen wurden.

Eigentlich müsste man die heutigen Euro-Preise nach dem sie mit 2 multipliziert wurden) mit den heutigen DM-Preisen verglichen werden – die es natürlich nicht gib, daher müsste erst eine Schätzung vorgenommen werden, wie hoch die Inflation der DM-Preise gewesen wäre.


Volker
27.9.2014 22:11
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Es gibt in Europa ein Land, in dem man noch mit DM bezahlt: Bulgarien. Dort wurde die Währung 1999 an die Deutsche Mark gebunden, und das ist bist heute so. Ein bulgarischer Lew entspricht 0,511 EUR. Und ich hab trotzdem beim Bezahlen alles in Euro umgerechnet. Dabei wär’s so einfach gewesen, auch in alten Preiskategorien zu denken: Mittagessen im Restaurant zehn Mark, ein Bier zwei Mark, ne Schachtel Kippen fünf Mark.


wayne
27.9.2014 22:25
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Joe
27.9.2014 22:48
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Die D-Mark gibt es doch noch, jedenfalls bei eBay. Der Wert liegt weit oberhalb des offiziell fixierten Eurokurses, was kein gutes Zeichen (für den Euro) ist:

http://www.ebay.de/itm/100-DM-Deutsche-Mark-echter-Schein-2-Januar-1980-NN-2887778-F-Kassenfrisch-/400776938291

120 Euro für 100 DM dürfte in etwa auch der realen Inflation entsprechen. Soundsoviele Milliarden DM sind ja nach wie vor im Umlauf. Dumm war nur, wer sein Geld zu Mickerzinsen auf der Bank gelassen hat. 😉


C
27.9.2014 23:16
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Das mit der Milch fand ich halt interessant. Vor knapp 2-3 Jahren haben die mal bei SternTV nachgerechnet, dass die DM-Preise in wirklichkeit sehr hoch waren und es uns mit den Euro nun so viel besser geht.

Ich schätze mal der Warenkorb war selektiv so zusammengestellt, dass genau dies Ergebnis rauskam. Zeitlich wurden die Preise kurz vor der Euro-Umstellung genannt.
Das Milch angeblich bei 2,1 lag, glaube ich nicht. Oder Butter war wenn ich mich recht erinnere bei 2,57. Aber Leute die die Preise von damals besser in Erinnerung hatten, werden dazu wohl mehr sagen können.


Dr. Goldstein
28.9.2014 0:12
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Naja. In Dänemark ist Heiz Ketchup dreimal so teuer. Süsskram auch. Hat nichts mit dem Euro zu tun, die tolle “Konkurrenz” gibt sich da nichts, und die Zuckersteuer wurde abgeschafft. Eventuell liegt das Preisproblem eher an der Nachfrage. Aber was weiß ich schon.
Bestimmt hatte anno ’85 auch jeder Hans und Franz einen Chinaroller 😉


janndh
28.9.2014 0:19
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60 pfennig für einen Liter Benzin kenn ich nicht mehr, dafür bin entweder zu jung oder zu weit östlich aufgewachsen.
Woran ich mich erinnere sind Benzinpreise von rund einer Mark pro Liter.

Aber ich bin realistisch genug zu wissen das reines Zahlenvergleichen nicht sinnvoll ist.

Die 60 Pfennig von anscheinend 1970 muss man ja auch im Verhältnis zu damaligen Löhnen und nicht zu vergessen dem Verbrauch betrachten.

Nur weil ein Verbrauchsgut pro Verkaufseinheit nominell teurer wird, muss es ja nicht wirklich so sein.
Bei sachen wie Benzin spielt ja auch noch sowas wie Reichweite mit.
Die Amis machen das ganz gut, die geben ja nicht den Verbrauch von x litern auf 100km an, nein die Re hnen in Reichweite, soundsovielMeilen pro Gallone.
Damit lässt sich besser rechnen.
Eine Gallone ist da eine Einheit wie hier ein liter, kann sich jeder was vorstellen.
Und die rechnerei wieviel einen eine Fahrt von x meilen kostet ist auch einfacher. Zumindest kommen da die leute eher darauf einen Dreisatz anzuwenden(meist sogar ohne es zu merken)

Und nicht zu vergessen, wie lange muss man arbeiten um sich einen Liter Benzin kaufen zu können?
Ich kann mich erinnern das zu DDR zeiten ein Liter Benzin immer ziemlich genau 1,50 gekostet hat. Umgerechnet also 0,75 DM /0,37€ das ist natürlich blödsinn.

Ich will auch nicht einen einser Golf mit einem heutigem Golf vergleichen, da ist doch nur noch der Name und das Karosseriekonzept ähnlich.

Klar man kann so sachen machen wie einige Mercedesfans und einen aktuellen C-Klasse Motor in einen W201 aka 190er/ Babybenz einzubauen.

Damit bekommt man natürlich geniale Leistungs und Verbrauchswerte.

Lebensmittel unterliegen starken Preisschwankungen, vor einem halbem Jahr war ein stück Butter nicht unter 1,25 zu bekommen, derzeit wirds für 0,85 verramscht.

Rechenleistung ist extrem im Preis gesunken, screenwhots bzw bilder von uralter Vobis Werbung gibts im netz genügend.

Ich bin jetzt rein Zahlenmässig wieder auf dem Niveau was ich nach meiner Ausbildung in meinem Beruf als DM Gehalt bekommen hab, nur jetzt eben in Euro.
Große Sprünge sind nicht drin, aber es reicht insoweit das am ende des Monats auch noch ein paar einheiten Geld übrig sind.
Das fiese ist, in meinem erlenten Beruf hätte ich das nicht, ich mach jetzt ganz was anderes, es gibt nur eine Gemeinsamkeit, in beiden Berufen brauchts einen Gesundheitspass.

Nebenbei
Wenn man was wegen preistreiberei anprangern will/ möchte.
Die Deutsche Bahn!

Erinnert sich noch wer an die Zeiten von vor 20 Jahren als das Wochenendticket eingeführt wurde?
Für 15 DM ein Wochenende lang quer durch Deutschland?
In deswegen hoffnungslos überfüllten zügen?

An rufe auf bahnhöfen: hey ich fahr richtung xyz ich hab noch platz für 2 leute auf dem Ticket!
Oder an leute die am reiseziel ihr ticket einfach verschenkt haben.

Heute kostet das 44 € gilt nur einen Tag, und nur für leute die namentlich auf dem ticket erwähnt sind….


Hadmut
28.9.2014 9:05
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> Die 60 Pfennig von anscheinend 1970

1985


Rainer
28.9.2014 2:10
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Für Strom habe ich mal 12 Pfennig pro Kilowattstunde bezahlt. Aktuell sind es 30 Cent (60 Pfennig).

Ein anderes Beispiel. Gegen Ende der DM-Zeit konnte ich ein komplettes Heizkörperthermostatvenil (Ventil + Thermostat) für 9,98 DM im Baumarkt kaufen. Mit der Euroeinführung verschwanden die Komplettangebote. Die Einzelkomponenten kosten auf einmal 19,98 Eur + 7,98 Eur, also rund 56 Mark. Verkäufer in den Baumärkten, mit denen ich mich unterhalten habe, haben auch gesehen, dass ein massiver Preisschub mit dem Euro gekommen ist.


Stefan W.
28.9.2014 4:22
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Vollmilch, 3,5% Fett Noname hat jahrelang knapp 1,- DM gekostet, am Ende aber doch 1,09 DM. Vor 2 Jahren kostete die 55 ¢, ist aber inzwischen durch ESL-Milch ersetzt worden, die bis zum Öffnen viel länger hält, aber nach dem Öffnen ebenso rasch hin ist.

Die kostet heute 65¢. Die billigste Schokolade hat vor dem Euro m.W. 69 Pfennig gekoset und kostet heute 29¢.

Die meisten Lebensmittel sind sehr preisstabil – Zucker, Mehl, Salz, Öl, Eier, Fleisch, …

Kaffee schwankt schon mal in Abhängigkeit von El Nino und kostet dann in kurzer Zeit 50% mehr als früher und das ein Jahr lang, und dann sinkt der Preis wieder auf 2,79 € (500g Arabica, Lidl, Aldi).

Bei vielen Gemüsen schwankt der Preis über das Jahr gesehen sehr stark, aber es gibt das ganze Jahr Bananen, Tomaten, Paprika, Zwiebeln. Da muss man sehr aufpassen, beim Vergleichen.


flippah
28.9.2014 9:03
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Das ist bei mir schon viele Jahre so. Ich glaube, die innerliche Umstellung ging nach spätestens 5 Jahren vorbei und das Preisgefühl in Euro war da.


CountZero
28.9.2014 9:27
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Meine luzide Erinnerung an den Milchpreis ist die, dass ein Liter Milch bis etwa zur EUR-Umstellung ca. 1 DM gekostet hat.

Allerdings hatte ich damals ebenfalls die Information, dass der Milchpreis einer Mischkalkulation der Supermärkte entstammt: die haben die Milch mit Gewinnen aus anderen Produkten quersubventioniert. Ich meine mich ebenfalls zu erinnern (diesmal nicht luzide sonden nur seehr dunkel), dass die Quersubvention irgendwann nicht mehr der Fall war und die Milchpreise auf einen Schlag einen Sprung nach oben gemacht haben (so 30-50%). Kann aber sein, dass das Butter war….

Da aktuell die Milch ca. 1 EUR pro Liter kostet, scheint mir das mehr mit einer Art ‘Zahlenmagie’ zu tun zu haben (würden wir alternativ einen ‘Quamba’ = 0.25 EUR oder einen ‘Sumba’ = 2 EUR einführen, würde der Liter Milch wohl auch ca. 1 Quamba bzw. 1 Sumba kosten…. entstehende Verluste (Quamba) würden an den Erzeuger weitergegeben, Gewinne (Sumba) behielte natürlich der Großhandel).

Just my two cents (pun intended).


Thomas Bliesener
28.9.2014 9:51
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@Hadmut: Laut http://www.was-war-wann.de/historische_werte/benzinpreise.html war der Literpreis 1985 bei 1,35 DM, und auch nach meiner Erinnerung war der Preis damals schon bei deutlich über einer D-Mark. Vielleicht hast Du in Deiner Erinnerung den Preis schon in Euro umgerechnet und abgespeichert? 😉


Hadmut
28.9.2014 10:29
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> Vielleicht hast Du in Deiner Erinnerung den Preis schon in Euro umgerechnet und abgespeichert?

Nein. Vielleicht war’s auch Anfang 1986. Ich von 1985/86 beim Grundwehrdienst und hatte da mein erstes Auto, bin aber nur am Standort damit rumgedüst und konnte mir die Heimfahrten eigentlich nicht leisten, weshalb ich da immer mit dem Zug und der Bundeswehrfahrkarte gefahren bin. Damals ging dann aber irgendwann der Benzinpreis rapide runter. Ich kann mich sogar noch etwas erinnern, wo die Tankstelle war, an der ich das getankt habe. Kaserne raus, rechts bis zur Abzweigung, links und Richtung Hochstraße da irgendwo an der Auffahrt. Ich hab mal neulich mit Freunden drüber gesprochen und die konnten sich auch erinnern, dass der Preis mal so niedrig war.

In manchen ölfördernden Ländern der Welt kostet der Liter auch heute noch um die 30 Cent, was ungefähr die Herstellungs- und Transportkosten sein dürften.


Thomas Bliesener
28.9.2014 9:54
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@janndh: Ich habe in der Schule gelernt, daß man Brüche kürzt. Die korrekte Einheit für den Benzinverbrauch eines Kfz ist daher Quadratmillimeter, und das finde ich durchaus anschaulich.


Hadmut
28.9.2014 10:14
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> Die korrekte Einheit für den Benzinverbrauch eines Kfz ist daher Quadratmillimeter, und das finde ich durchaus anschaulich.

Ja. Passt.

Leuchtet auch ein. Grundfläche eines Benzinquaders, der durch Multiplikation mit der Wegstrecke Volumen erhält.


Thomas Bliesener
28.9.2014 9:59
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Ich habe bewußt nach Möglichkeit vermieden, Euro-Beträge in DM umzurechnen und habe mich daher sehr schnell an den Euro gewöhnt. So etwa nach zehn Jahren.


Peter Suxdorf
28.9.2014 10:20
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In 2000:
Butter DM 1,19 – 1,49 (Irische Markenbutter war die teuerste)
Milch DM 0,99 – 1,09
Benzin 1986 DM 1,36 (ich hatte ´ne Achtiger und wenig Geld, habe immer für DM 10,– getankt) in den Folgejahren ging der Preis nochmals zurück, um dann bis DM 1,50 zu steigen

Die Preis für die Basics sind – wie Stefan W schrieb – relativ stabil. Genauso wie für PC-Spiele. Die haben zwischen DM 79,– und 89,– gelegen, selten bis DM 99,– und haben relativ lange bis EUR 49,– gehalten. Heute gehen sie bis EUR 59,–, für Konsolen ein bißchen mehr.

Ich habe für die eigene Produktion recht häufig Stahl in der Sorte 1.3243 gekauft. Der Preis lag immer zwischen DM 15 bis 16,– pro kg, heute bei EUR 16,–. Genauso sind die Maschinenstunden tendentiell eins zu eins umgesetzt, also “nur” die Währung ausgetauscht, die Zahl ist geblieben. Dies gilt auch für Betriebsmittel. Ich benutzte seit 18 Jahren sehr ähnliche Schleifscheiben, auch hier blieb die Zahl gleich, das Währungssymbol hat sich geändert…


Peter Suxdorf
28.9.2014 10:25
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Achso, ich habe 2000 für DM 16,–/Stunde einen Basisfacharbeiter eingestellt, heute sind es EUR 15,–, soviel zum Thema Lohn. Der gewaltige Unterschied, den die meisten Menschen irgendwie vernachlässigen bei der Berechnung, warum sie so wenig Geld bekommen, ist der Tatsache geschuldet, daß (ich nenne sie immer Nebensteuern) sämtliche Beiträge, Gebühren und Abgaben gegen unendlich gestiegen sind und wir heute, bei Berechnung aller Steuern und Abgaben ca. 70% von unserem Brutto an den Staat abgeben, egal ob es Lohnsteuer, Einkommensteuer, Ökosteuer, Mehrwertsteuer oder Krankenversicherung, Soli oder Ausweiserneuerungsgebühr bis GEZ und TÜV-Gebühr ist.


Emil
28.9.2014 10:34
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Am meisten fällt es mir im Restaurant auf. Beispiel: große, gut belegte Pizza 9 DM/€, Rumpsteak 18 DM/€, Weizenbier 4 DM/€.

Was bei uns extrem teuer geworden ist, sind die Busfahrkarten (Einzelfahrscheine). Die Fahrt zur Arbeit hat kurz vor der Euro-Einführung 4,20 DM gekostet, heute zahlt man 5,10 €. (Ich fahre normalerweise mit dem Auto.)


teqq
28.9.2014 10:42
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Ich kann Koch vor allem am eines erinnern: wie bei bestimmten Waren das “DM” mir einen €-Zeichen überklebt wurde. Das war vor allem bei Imbissen und anderen “Kleinbetrieben” der Fall.

1994 habe ich an der Tanke gearbeitet, ich kann mich an einen Preis für Super bin 1,659 DM einen. Und das Gemotze, dass die Trankwarte auch auf Kosten der Bürger eine goldene Nase verdienen. 🙂


Stefan H.
28.9.2014 10:44
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Also 60Pfg/l 1985 müsste aber wirklich sehr regional begrenzt gewesen sein. Ich habe im November 1987 mein erstes (ok, eigentlich 2., aber der Schraddel-Golf blieb nach 4 Monaten liegen) eigenes Auto gekauft. Und da habe ich (ganz nerdig) in ein Heftchen von ner Tankstelle den Benzinverbrauch mit km-Stand usw. eingetragen. Und ich habe dieses Heft aus nostalgischen Gründen aufgehoben und mir fiel vor einiger Zeit beim Durchblättern auf, dass ich genau die ersten zwei Tankfüllungen noch Benzin unter 1,00DM/l tanken konnte. Zum 1.1.1988 wurde die Mineralölsteuer erhöht, und dann lag der Preis bei 1,06 DM und steigend. Das muss Benzin bleifrei-Normal gewesen sein, bei dem Fiat Uno, den ich da hatte. (war ein schönes Auto…)


Slartibartfast
28.9.2014 10:52
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OT: Quotenfrauen verhindern den Aufstieg von Homosexuellen und Migranten… ein moralisches Debakel!

In der FAZ: “In den Niederlanden sorgen Äußerungen eines Spitzenmanager zum Thema Frauenquote für Wirbel. Geht die Förderung von Frauen zulasten hochqualifizierter Männer mit Migrationshintergrund?”

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/niederlande-frauenquote-mit-nebenwirkungen-13175793.html


yasar
28.9.2014 11:14
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Also ich rechne oft noch oft in “DMark”, also Euro einfach Faktor zwei nehmen.

Miclch hat in den 80er um die 80-90 pfennig gekostet, wenn man nur die “Standardmilch” oder Miclh direkt beim bauern geholt hat, iirc.

Benzin hat Anfang der 80er deutlich unter 1DM geskostet, aber war schon auf dem Weg dorthin. Es gab damals große Diskussion, was wird, wenn der Liter Benzin mal über eine Mark kostet. Und Markus hat von 2 Mark 10 gesungen ( http://www.songtexte.com/songtext/markus/ich-will-spass-5bca5fa0.html ) udn die Grünen waren die Buhmänner, weil die Sprit mindestens 2 DM “teuer machen wollten.

Diesel war damals noch sehr günstig, deutlich günstiger als Benzin. Kann es sein, daß es vielleicht Diesel war, daß Du 85 so günstig getankt hast?


Hadmut
28.9.2014 11:55
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> Kann es sein, daß es vielleicht Diesel war, daß Du 85 so günstig getankt hast?

Nee, ganz sicher nicht. Das war kein Diesel. Absolut sicher. Zumal ich Zündkerzen getauscht und Vergaser eingestellt habe.

Außerdem hatte das Ding im Winter massive Startschwierigkeiten und einen schwergängigen Choke, den ich immer sehr verflucht habe. Ich kann mich noch erinnern, dass ich mal bei fast -20 Grad verzweifelt versucht habe, die Karre zu starten, in der Dunkelheit mit dicken Handschuhen nach dem Choke gefummelt, wie üblich fest dran gezogen habe und dann fluchte, weil ich den Griff in der Hand hatte. Erst nach dem Fluchen habe ich gemerkt, dass ich versehentlich den Zigarettenanzünder rausgezogen hatte, der gleich daneben war und aus „Design-Gründen” den gleichen Griff hatte.

Nicht mal meine zwei BW-Karren waren Diesel. Ich hatte selbst bisher nur einen Diesel, und das war ein späterer Dienstwagen.


Missingno.
28.9.2014 12:11
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Nein, bin immer noch ab-und-zu-DM-Rechner. Letztens wieder schmerzlich nach einem Kinobesuch: fast 50DM für zwei Personen NUR für den Sitzplatz/Film. Damals(TM) waren es in der Regel unter 10DM für die Eintrittskarte.

Die “hochpreisigen” PC-Spiele lagen in den späten 90ern auch “nur” bei 70DM. Und wer die dafür gekauft hat, hatte zuviel Geld, weil die in der Regel auch schon am Erscheinungstag(!) im Media Markt(!!) für 40-50DM auslagen. Konsolenspiele waren dagegen länger auf einem Preisniveau um 100DM.

Aber klar, man gewöhnt sich an den Euro. Langsam, weil er immer so schnell wieder weg ist.


Knut
28.9.2014 15:08
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Das Benzin für 60 Pfennig gab es in den 80ern eher nicht mehr. Ich habe so rund um eine Mark im Sinn und gegen Ende der 80er bei 1,10 rum. Bei den Preisen geht halt viel durcheinander, weil man die Jahrzehnte im Kopf durcheinander wirft.

Die Sache mit den Restaurantpreisen ist irgendwie während der Umstellung passiert. Mir kommt es so vor, das die Preise seit 2002 stabil sind oder sogar leicht gefallen. Früher hatten wir die Pizza für 6 bis 9 DM, dann nach der Umstellung 5 bis 8 Euro, und aktuell liegt der Preis in etwa genauso.

Warum der Verdienst heute schlechter reicht als früher liegt möglicherweise wirklich an den Abgaben. In den 80ern waren Einkommen jenseits der 100000 ja den Geschäftsführern und Edelspezialisten vorbehalten. Heutzutage sind 50000 schon in Schlagdistanz für Handwerker, wenn sie viel Schicht und Überstunden machen. Ich wüsste aber nicht, das die Steuertabelle entsprechend gestreckt wurde. Auch macht die Mehrwertsteuer ein mehrprozentiges Loch auf.

Zum Teil ist es aber auch einfach Gejammer. Da wird der Coffee to go für 4 Euro mitgenommen, das Telefon kostet 50 Euro im Monat, es wird mittags und abends im Restaurant gegessen und auf den Klamotten muss ein Markenetikett sein. Mein Vater hat sich eine Thermoskanne und Brote mit ins Büro genommen, Restaurantbesuche waren die große Ausnahme und einiges wurde von der Mutter genäht. Ich setze mit Familie auch locker 500 Euro im Monat in Restaurants um. Das ist ein Luxus den wir uns leisten, da muss ich aber dem Geld nicht hinterherheulen.


quer
28.9.2014 15:11
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Ich kaufe seit jeher viele Bücher. Alles Sachbücher, weil Historiker. in den letzten Jahren praktisch jede Woche (statistisch) ein Buch. Was ich exakt weiß, ist, daß ein gutes umfangreiches Sachbuch seinerzeit max. DM 30,- gekostet hat. Das war schon viel, gemessen an verfügbaren Mitteln dafür. Heute jedoch ist für ein Buch (dünn, 200 S.) mit mindestens € 25,- zu rechnen. Der große Standard jedoch, liegt bei ca. € 40,- Bei derzeit 39 Bd. für 2014 liege ich bereits bei mehr als E 1000,- Hätte ich mir vor 15 Jahren nie vorgestellt.


Alex
28.9.2014 23:51
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Zu den Computerspielen: Anfang der 90iger 120dm Einführungspreis, und der hat sich auch ne ganze Weile so gehalten..

Aber gab dann in der tat nen Verfall auf 80dm.


quarc
29.9.2014 1:15
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> Das wurde aber auch höchste Zeit.
>
> Geht – nein, ging – Euch das auch so?
>
> Wir bekommen und zahlen in Euro, aber das Wertgefühl läuft noch
> in D-Mark. Ein Buch kostet 49 Euro und das Hirn denkt
> „Unverschämtheit, das sind ja fast 100 DM!”.
>[…]
> Und seit ein paar Monaten fällt mir erstmals auf, dass mir die
> alten DM-Preise plötzlich kein Wertgefühl mehr vermitteln und ich
> umrechnen muss, wieviel das in Euro wäre.
>
> Hat ja auch nur knapp 15 Jahre gedauert.

Bei mir war die mentale Umstellung nach wenigen Monaten vollzogen. Dass es bei Dir länger gedauert hat, liegt bestimmt am Alter. (Gut ich gebe zu, ich hatte auf der Basis eines zurückliegenden USA-Aufenthaltes einfach sofort auf USD = Euro umgeschaltet, das wird es erleichtert habe).


CountZero
29.9.2014 8:21
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(quer schrieb)
> Ich kaufe seit jeher viele Bücher (…).

Diese Erfahrung habe ich auch gemacht, allerdings Belletristik-lastiger. Ein Taschenbuch (z.B. suhrkamp Phantastische Bibliothek, die mit dem orgasmusvioletten Einband) kostete zwischen DM 8,- und 15,-, manchmal mehr, dass mußten aber schon seeehr dicke Bände sein. Heute kauft man ähnliches ab EUR 12,-, Schuber mit mehreren Bänden kosteten damals ca. DM 20 – 25,-, heute EUR 19.99 – 35.-. Die meisten Populärsachbücher (anderes Genre) heute ca. EUR 14.99, wenn sie gerade erschienen sind.

Hab’ gerade keinen Bock zu rechnen: wie hoch muß die Inflation pro Jahr sein, damit man in 25 Jahren eine Preisverdopplung sieht?


CountZero
29.9.2014 8:26
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@Stefan W.:

Die billigste Schokolade hat vor dem Euro m.W. 69 Pfennig gekostet

Anfang der 90er hatte der in meinem Heimatort ansässige Ortsverein des Roten Kreuz ‘Alpia’ anstelle von Milka-Schokolade als Geschenk (neben weiteren) für die Spender (u.a. mich) eingekauft. Ich hörte mit, wie sich eine der älteren Graupullidamen damit brüstete, sehr wenig ausgegeben zu haben… und habe einen Tag später selbst nachgeschaut: DM 0.30 bei REWE für 100g Alpia.

(Da die Spender die nach Pappkarton schmeckende ‘Alpia’ reihenweise liegen ließen, war das beim nächsten Spendetermin auch wieder Geschichte…)


heinz456
29.9.2014 10:38
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@.Missingno: Also, ich habe 1999 für Star Wars – Episode I fast 15 DM bezahlt, die Preise gingen also schon vor Euroeinführung hoch. Und sorry, aber wer 25 € für 2 Kinotickets ausgibt und sich hinterher beschwert, sollte sich über Kinotage etc. informieren. D. h. nicht, dass ich 25 € für 2 Kinotickets befürworte, aber es gibt Möglichkeiten, die Kosten zu reduzieren; wenn man halt die volle Flexibilität will, zahlt man die 25 €. BTW: Ich bezahle nie mehr als 7 € für ein Ticket (im Multiplex in einer Großstadt) und dies ist eigentlich überall möglich, insbesondere bei den Kinos großer Ketten.

Das mit den Preisen der PC-Spiele stimmt auch nicht. Minimum waren 90 DM für aktuelle Spiele, die von dir besagten Angebote von 40-50 DM gab es in dieser Form nicht in den großen Ketten wie Saturn, Promarkt oder Media Markt. Mit Glück hat man bei den damals noch florierenden Spezialversender wie Wial “nur” 70 DM für aktuelle Spiele bezahlt, dazu kamen dann aber noch Versandgebühren. Noch schlimmer war es bei Konsolenspielen, da war 120 DM der Normalfall, für das SNES sogar 150 DM. Und das war Mitte der 90er. Da sieht es heute viel besser aus.


Niko
29.9.2014 12:37
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Mir ist das damals beim Jahreswechsel zwischen 2001 und 2002 aufgefallen:

Im alten Jahr kosteten 200 gr. Chio Chips im Edeka am Durlacher Tor in Karlsruhe noch 1,99 DM.

Im neuen Jahr (eine Woche später) waren es auf einmal für dieselbe Menge Chio Chips 1,99 EUR. (100% teurer).

Wir haben damals noch gescherzt im Freundeskreis, dass man wohl beim Edeka vergessen hatte, neben den Währungsschildern auch die Preisschilder auszutauschen.

Ein anderer krasser Fall war Griechenland: Vorher kostete ein Bund Petersilie auf dem Markt 100 Drachmen (ca. 35 Pfennige); nachher auf einmal 1 EUR.

Ich habe in dem Zusammenhang immer die Portugiesen beneidet, deren Regierung jeweils ein halbes Jahr vor und nach der Währungsunion einfach die Preise eingefroren hat, sodass die Leute sich an die neuen Preise gewöhnen konnten, und es nicht zu Wucherpreiserhöhungen kam wie in anderen Ländern.


otto georges
29.9.2014 12:43
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Das ist mit der Umrechnerei ist insofern Quatsch, als dass man ja berücksichtigen muss, dass Preise trotzdem steigen oder anderen Umständen entsprechen. 1962 verdiente eine Angestellte von meinem Vater 100 DM / Monat ( also 52 EUR ), sie saß weinend da weil der Lohn nicht reichte und mein Vater sagte, na gut, dann bekommen sie jetzt halt 200 DM. Davon konnte die damals gut leben. ein Eis 20 Pfennig, kleines Bier 32 Pfennig. Anfang der 70iger verdiente man A14 ca. 1400 DM brutto, Oberstududienrat 3000 DM. Kann man also gar nicht vergleichen. Nicht nur bei Benzin ist das so. Teuer sind Brot/Brötchen, Fleisch kostet nur minimal mehr als vor Jahrzehnten.
Diese ganze ” ach wie gut das damals war” Mentalität hängt mir so zum Halse raus. Ich selbst habe nach der Euro Einführung wesentlich besser verdient und auch kräftig Steuern bezahlt.
Möchte jemand den Adenauer wiederhaben? Diese Verklärung ist wie bei manchen im Osten, Mieten niedrig, Strassenbahn umsonst wie damals aber Fernseher und Kühlschränke wie heute.


otto georges
29.9.2014 12:47
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P.S. @knut
Habe eine alte Speisekarte von 1921 gefunden: rumpsteak 400 g mit Beilagen, Vorsuppe und Nachtisch 1,20 Recihsmark. Filet auf Anfrage.
( War dann wohn 1,50 )
Übrigens gehe man mal in die Schweiz, Döner 14 Franken. Und die teueren Restaurants sind voll. Übrigens werden in der kleinen Stadt jetzt Wohnungen verkauft, die wie in München sind, 200 qm2 für 900.000 EUR. Vom Reissbrett weg. Was wirklich schief läuft, ist die Schere, dass teilweise zu wenig, oder zu viel verdient wird. Am Euro oder $ liegt das nicht.


quer
29.9.2014 13:15
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“Mein Vater hat sich eine Thermoskanne und Brote mit ins Büro genommen,…”

Das ist der Punkt. Bei Essen und Trinken wird viel Geld rausgehauen, ohne dafür auch nur ein Minimum an Qualität zu erhalten.

Meine Frau arbeitet auch auswärts und nimmt sich Butterbrote für die Mittagszeit mit. Ansonsten wird abends (18:00 Uhr) gekocht und (19:00 Uhr) gegessen. Und zwar regelmäßig. Es wird (ich kann meine Zeit bestimmen) von mir sehr selektiv eingekauft. Fleischwaren beim Metzger, Brot beim Bäcker, Gemüse beim Bauern, usw. Qualität steht ganz oben. Wir kochen – egal ob einfach, oder gehoben – täglich im sog. Sterne-Bereich. Wir wollen genießen. Alleine, oder aber gerne mit Gästen. Monatlich versammeln wir uns zu sechst am Tisch und genießen ein mehrgängiges (6) Dinner mit den entsprechenden (3-4) Weinen.

Schock: Was das kostet!! Falsch! Es kostet im Verhältnis fast nix.

Seit 35 (!!) Jahren haben wir ein festes Budget für Essen, Wasser und Putzmittel. Dies beträgt täglich damals 20,- DM, heute 10 €. Unverändert bis heute. Wir kochen auch vor und frieren ein. Gewisse Gerichte (Sauerbraten, Eintopf z.B.) kann man nur in großen Einheiten fabrizieren, wenn sie schmecken sollen. Also wird portioniert und vorgefertigt gefroren. Gleiches zum Thema Backen.

Und jetzt der Hammer: Wir haben bei diesem Budget derzeit einen Überschuß von € 450,- !! Da kauft man schon mal en passant einen Hummer oder etwas Kaviar. Macht nix.

Nachmachen! Macht etwas Mühe, aber lohnt sich. In der Kneipe weiß ich nie sicher was ich esse. In unserer Pfanne sehe ich’s. Ich hab’s ja gekauft.


Beeblebronx
29.9.2014 15:35
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Peter Suxdorf:

> Achso, ich habe 2000 für DM 16,–/Stunde einen Basisfacharbeiter eingestellt, heute sind es EUR 15,–, soviel zum Thema Lohn. Der gewaltige Unterschied, den die meisten Menschen irgendwie vernachlässigen bei der Berechnung, warum sie so wenig Geld bekommen, ist der Tatsache geschuldet, daß (ich nenne sie immer Nebensteuern) sämtliche Beiträge, Gebühren und Abgaben gegen unendlich gestiegen sind und wir heute, bei Berechnung aller Steuern und Abgaben ca. 70% von unserem Brutto an den Staat abgeben, egal ob es Lohnsteuer, Einkommensteuer, Ökosteuer, Mehrwertsteuer oder Krankenversicherung, Soli oder Ausweiserneuerungsgebühr bis GEZ und TÜV-Gebühr ist.

Ich komme (als Selbständiger) bei meinen Schätzungen auch auf 70 % vom Brutto, die letztendlich im Staatssäckel landen. Siebzig Prozent! Nun bin ich froh, nicht mehr im Mittelalter leben zu müssen, das ist mir einiges wert, aber noch einmal in Worten: Sieb. Zig. Pro. Zent. Ich will gar nicht wissen, wieviel Sozialmumpitz damit finanziert wird.

Das ist natürlich das Geld, das mir später im Alter einmal bitter fehlen wird, aber es ist ja alles für eine gute Sache …

Zum Euro: Ich rechne noch manchmal in D-Mark um, aber tatsächlich ist es so, daß die D-Mark heute einfach kein Vergleichswert mehr ist. Auch mit der D-Mark hätte es eine Teuerungsrate gegeben, die heute nicht mehr quantifizierbar ist. Aber ich kenne das auch noch, ein großes Pils in der Kneipe für 1,80 DM …


chmt
29.9.2014 16:42
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@Quer:
Ein kurzer Blick ins Regal:
Ich hab hier einen Stroustrup (C++) Edition von 1992. Preis: 90 DM.
Hopcroft / Ullman (Automatentheorie) Mitte 90’er: Preis 60 DM.

Zumindest in der Informatik waren die Standardwerke damals (häufig) schon schweineteuer, insbesondere für nen Studenten.

PS: Ja ich weiß, ich sollte mich von den alten Schinken mal trennen…


Beeblebronx
29.9.2014 18:34
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Eine Sache war früher definitiv billiger: Autofahren. Meine ersten Autos waren gebraucht gekaufte Kadett C für 500 Mark – für das Geld bekommt man heute keinen Kinderwagen von Bugaboo oder wie die heißen mehr.

Sprit, Versicherung, für Reparaturen hatte man Schrauber in der Nachbarschaft: früher konnte man als Student verhältnismäßig billig mit dem Auto durch die Republik gondeln. Das nur aus der Abteilung “früher war alles besser”. Ein paar Dinge waren wirklich besser. Schule und Bildung zum Beispiel. Und billiges Autofahren. 🙂


dentix07
29.9.2014 21:48
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Kann mich noch an meine erste selbstbezahlte Tankfüllung im September 1978, kurz nachdem ich den Führerschein (damalige Klasse 3 u. 1 ) bestanden hatte, erinnern: Liter Normalbenzin (gibt’s nicht mehr!) 72 Pfg. Super kostete so 5 Pfg mehr. Heute: Super um die 1,5 € (!), glatt vervierfacht! (Steuern auf Benzin heute rd. 150%)
So weit ich weiß, gab’s in anderen EU Ländern Gesetze die bestimmten, daß der damals aktuelle Preis einer Ware oder Dienstleistung NUR nach amtlichem Umrechnungskurs in den € überführt werden durfte. Sollte versteckte Preiserhöhungen verhindern! In D gabs so ein Gesetz nicht! In D wurde, kurz vor €-Einführung, z.B. die Versicherungssteuer erhöht, was die Unternehmen zum Anlass nahmen diese Erhöhung im Zuge der €-Einführung weiterzugeben. Die damit verbundene Preiserhöhung wurde allerdings vom Kunden dem € zugeschrieben!
Meine Ausbildungsvergütung (Handwerk) im ersten Jahr (1984): 50 DM/Monat! Dann beschloß die Innung eine Erhöhung um sage und schreibe 150 DM; plötzlich bekam ich 200 DM/Monat, und dann jedes Jahr 50 DM mehr! Führte dazu, daß ich im vierten Jahr (3 1/2 Jahre Lehre) plötzlich weniger ausgezahlt bekam, weil ich den AN-Anteil der Sozialabgaben dann selbst tragen mußte!
Erstes Gesellenjahr: 1500 DM/Monat! Im 4. 2500 DM/Monat; allerdings nach Umzug nach Berlin und war ‘ne – unter anderem dank Berlinzulage – gigantische Steigerung.
Heute fängt eine Mitarbeiterin bei mir im 1. Berufsjahr (nach 3 Jahren Ausbildung) nicht unter 1800 € (!!!) an! Pi mal Daumen 3600 DM!
So ändern sich die Zeiten!
(Wenn ich mich recht erinnere, lag die MwSt. 1978 bei 9%, stieg dann auf 11% und hielt sich auf dem Niveau ziemlich lange, bevor sie dann in wesentlich kürzeren Zeitabschnitten auf die heutigen 19% erhöht wurde!)
Gebe Knut zum überwiegenden Teil recht! Allerdings würde ich es nicht “Gejammer” nennen, sondern eher fehlender Maßstab! Die Ansprüche an den Lebensstandard sind heute wesentlich höher! Und, viel wichtiger, der der nur unser Bestes will (unser Geld nämlich!), der Staat kommt uns teuer zu stehen, der hat nämlich unerbittlich an der Abgabenschraube gedreht!
Dabei geht es uns in Europa noch relativ gut! Benzin ist (außer Richtung Osten und Austria) um uns herum teilweise wesentlich teurer! (Warum die grenznahen Holländer, Belgier, Franzosen, Dänen eben gerne zum tanken rüber kommen und auch deren Durchreise-Touristen hier tanken [und damit via Energiesteuer (ehemals Mineralölsteuer) ihren Beitrag fürs deutsche Straßennetz (für ALLE Straßen) schon längst leisten! Soviel zu Dobrindts “Gerechtigkeitlücke”!]
Auch Lebensmittel sind um uns herum teilweise wesentlich teuerer, was sich dank des Euro jetzt – ohne umrechnen zu müssen – wunderbar vergleichen läßt! (Ob diese Europäer allerdings auch dementsprechend mehr verdienen, um letzlich auf ein ähnliches Lohn-Preis-Verhältnis zu kommen, weiß ich nicht!)


janndh
30.9.2014 20:23
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Deswegen sag ich ja:
Reines Vergleichen der Preise von jetzt und früher bringt recht wenig.

Eine visuelle Aufarbeitung wie sich Löhne, Preise und kaufkraft entwickelt haben währe interessanter.


Missingno.
1.10.2014 13:37
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@heinz456
Klar kann man günstiger ins Kino. Wenn man Mittwoch Nachmittag frei hat. Und es muss ja auch nicht Loge sein, wenn man in der ersten Reihe sitzen kann. Sorry, aber hier Äpfel im Angebot mit Bananen zum Normalpreis zu vergleichen bringt es nicht. Auch habe ich mich nicht beschwert, sondern nur umgerechnet und schmerzlich festgestellt, wie teuer ein Kino-Besuch geworden ist.

Und nein, die Angebote gab es natürlich nicht. Meine eigene Erfahrung, dass ich z.B. das aktuelle Command & Conquer im Spezialversand (SMM) mit Tiefpreisgarantie für 70DM (vor)bestellt habe, um dann die Differenz zum Media-Markt-Preis erstattet zu bekommen, ist natürlich falsch. Auch ist es natürlich falsch, dass ich vor dem Euro nie mehr als besagte 70DM für ein (neues) PC-Spiel ausgegeben habe. Das weißt du selbstverständlich besser als ich.
SNES-Spiele kosteten in der Regel zwischen 99DM und 120DM. Ein paar spezielle waren teurer. Beim Game Boy war es normalerweise 49DM oder 69DM, ein paar spezielle Titel auch 99DM. Und was ist denn heute an den 60-80€ teuren Konsolentiteln so viel besser als damals? Damals war der Markt noch kleiner, es wurden Module statt günstigen CDs/DVDs verkauft und man bekam schon in der “normalen” Version Goodies, die es heute höchstens noch in die Ultra-Special-Limited-Edition (Amazon exklusiv) gibt.


Action Jackson
1.10.2014 15:59
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@dentix07:

> Erstes Gesellenjahr: 1500 DM/Monat

> Heute fängt eine Mitarbeiterin bei mir im 1. Berufsjahr (nach 3
> Jahren >Ausbildung) nicht unter 1800 € (!!!) an!

Das ist genau das, was in der ersten Post erwähnt wird.

Die 1800 Euro kannst du heute eben nicht mehr in DM umrechnen, sondern am ehesten mit DM gleichsetzen.

Ich wage mal zu behaupten die 1800 Euro sind heute weniger wert als es damals deine 1500 DM waren.

Nur ein Beispiel: Eine Tafel Milka Schokolade hat damals maximal 89 Pfennige gekostet. Stand letzte Woche sind es 99 Cent. Somit benötige ich also mindestens mein DM-Einkommen vom Jahr 2000 in Euro um mir 11% weniger Schokolade kaufen zu können wie anno 2000.


chmt
2.10.2014 11:37
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@Action Jackson:
So einfach ist das halt alles wieder nicht: Mein Durschnitts-PC von ca. 1999 hat damals 2300 DM gekostet. Durchschnittslohn damals 4400 DM, macht also ca. 48%. Für meinen letzten Rechner hab ich knapp 600 EUR auf den Tisch gelegt (Durchnittslohn 2013: 2840, macht 23%). Von der Differenz kann man viel Schokalde kaufen.

Ich denke so zeitreihenvergleiche machen nur Sinn (und dann auch nur sehr bedingt), wenn man sich eine Personengruppe (Student, Kleinfamilie, was auch immer) anschaut und vergleicht was sie sich so zu den jeweiligen Zeiten leisten kann. Und wenn ich mir anschaue, dass der pro Kopf verbrauch an-was-auch-immer (z. B. Wohnraum) ständig steigt und was die Leute heute reisen im Vergleich zu den 1980ern, dann glaub ich nicht dass es uns mit dem EURO derzeit so viel schlechter geht…


Knut
2.10.2014 16:24
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@chmt “und was die Leute heute reisen im Vergleich zu den 1980ern,”

Das ist ein echter Hammerpunkt. Auch in den 80ern sind viele drei Wochen nach Italien, Kroatien, Griechenland oder sonst wo in die Sonne. Heutzutage, machen das viele über jede Brückenwoche. Im Frühjahr eine Woche Teneriffa, im Sommer 2 Wochen Ostsee, im Herbst noch mal 8 Tage Türkei und im Winter eine Woche Skifahren. Und dann noch sagen früher hätten sie ja länger Urlaub gemacht, heute reicht es nur für hier und da einen Kurzurlaub.

Flugreisen sind zwar billiger geworden, aber nicht so viel.


Joe
2.10.2014 18:00
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Mein Durschnitts-PC von ca. 1999 hat damals 2300 DM gekostet. Durchschnittslohn damals 4400 DM, macht also ca. 48%. Für meinen letzten Rechner hab ich knapp 600 EUR auf den Tisch gelegt (Durchnittslohn 2013: 2840, macht 23%). Von der Differenz kann man viel Schokalde kaufen.

Dafür existiert aber auch Infineon nicht mehr. Und vom Rest der deutschen Hardware-Industrie ist auch fast nichts mehr übrig. Natürlich können die Chinesen billiger, aber Autos kaufen eben keine Autos.


heinz456
2.10.2014 21:24
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@.Missingno: Long story short: 70 DM glaube ich dir, steht ja auch in meinem Posting drin. 40-50 DM glaube ich dir nicht. Das war vielleicht ein paar Monate nach Erscheinungsdatum der Fall, aber nicht am Erscheinungsdatum; wenn maximal in Einzelfällen, du hast es aber pauschalisiert. Bei den übrigen Punkten (Goodies, höhere Kosten wg. Modulen – s. u.) bin ich ganz bei dir. Wenn ich alleine an das Handbuch zu Railroad Tycoon 1 denke, damit konnte man fast schon jemanden erschlagen.

BTW: SNES-Spiele hat man nach Modulgröße bezahlt (mehr oder weniger). Argumentation damals: Riesenmodule = hohe Kosten. Donkey Kong Country hat mich 149,95 DM gekostet, ich könnte sogar ein Foto davon hochladen, da es immer noch bei mir im Regal steht. Ich glaube für Donkey Kong 3 waren es sogar 180 DM, ein Wahnsinnspreis. 120 DM werden es vermutlich für “normale” Spiele gewesen sind. Wenn ich mir heute ein Konsolenspiel kaufe, was selten genug vorkommt. Bin ich tatsächlich für 50 € bei Amazon dabei, bspw. für GTA V.


janndh
3.10.2014 8:40
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Zu NES und SNES spielen kann ich nicht viel sagen,
Ich war immer Gameboy Nutzer.
Da hat ein Spiel meist 49,90 gekostet.
Manche auch 59,99.
Das teuerste Spiel an was ich mich erinnere war F1-Race, 79,- Mark! Okay da lag auch noch der Vierspieler adapter mit in der Box drin.

Andererseits, es gab dann ja auch einen derben Sprung in der entwicklung.
Ein Super Mario Land hatte 4 level mit jeweils drei Abschnitten,

Die Daten dazu bezw der Code hätten sicher auf eine 5/4 Disk gepasst.
In jetzigen Spielen steckt oft auch viel mehr Aufwand drin.

Bei Day of the Tentacle war das preislich sogar abgebildet.
Die Disketten Version nur mit Midi Musik war sehr viel günstiger als die CD version mit echten S’amples und Sprachausgabe.
Dott war für mich ein Grund ein CDROM laufwerk zu kaufen. Und die waren echt teuer damals. ( ein bekannter von mir hat noch ein Doublespeed Laufwerk im Schrank liegen,das shmeisst er auch nicht weg weil das war damals so extrem teuer, das bleibt)

Ortsgespräche waren sehr billig, pro verbindung wenn ich mich richtig erinnere eine Einheit also 20 Pfenig.
(Ich kenn leute die haben sich deswegen extra zwei oder drei Leitungen legen lassen)
Ich vergleiche auch nicht einen heutigen Vw Golf mit dem zweier Golf den ich kennengelernt habe
Den jetzigen golf müsste man eher mit dem damaligem Passat vergleichen.

Was heute eine A klasse ist, war von platz usw wohl eher ein 190er.
Ein jetziger 1ser bmw entspricht einem sehr sehr gutem 3er von vor eben 25 Jahren.

Das anfang bis mitte der 90er meist importierte Auto in Deutshland, ein damals guter Mittelklasse wagen ist heute höchstens noch Twingo oder Clio klasse.
Ja so ein R19 war damals echt was.
Okay die Cabrio version ist auch heute noch einfach nur toll.

Die Argumentation früher war alles besser halte ich für falsch.

Heutzutage läuft vieles extremmfalsch, das ist sicher richtig.

Und da schliesstbsich aus meiner sicht auch die Kritik des hausherrn hier in diesem Blog.
Es gab wirklich zeiten da waren Frauen wenn überhautnnur menschen Zweiter klasse, und nur dann gefragt wenn grad Krieg war.
Daraus hat sich dernfeminismus entwickelt.

Nur gibts jetzt ein Problem, frauen habeh jetzt gleiche rechte, sollen sie auch haben, das problem sind Personen und Institutionen die Frauen versuchen nachteile einzureden.

Ich schweif vom Thema ab.

Die Welt hat sich weitergdreht, was vor 30 jahren war kann man nicht vergleichen mit heute.

Btw: damals im Deuts/hen Reich vor der inflation hat eine Semmel beij Bäcker nur 1 oder 2 Pfennig gekostet!einself.!

Ich arbeite in der Lebensmittelindustrie, Abteilung Backwaren.
Ich mach mit meiner Arbeit garantiert 2 oder auch 4 andere kleine Bäcker überflüssig.

Wir backen 24000 Brötchen pro Stunde!
Und das an 7 tagen die Woche rund um die Uhr.
Im vier schichtsystem, pro schicht sind da 7 Leute beschäftigt.
Inklusive Vorbereitung, kontrolle verpackung usw. Mehr brauchts nicht!

Als ich meine Lehre angefangen hab sah ieles anders aus, (ich bin gelernter Koch)
Es gab kaum Betriebe mit einem Kombidämpfer, es gab kaum küchenfertige Produkte.
Ich musste noch lernen einen Schweinerüken vom knochen abzulösen.
Heute ist es absolut standard dalles ausgelöst zu kaufen.
Ich hab gelernt Pommes Frites herzustellen. TK pommes gabs nicht oder waren zu teuer.

Und im Restaurant selber? Auch da wurde Personal wegreduziert.
Dank Computer, oder dank gut durchdachter Maschinen.
Ich kann einen Latte oder cappuccino auch an einer reinen Siebträgermaschine mit Dampfdüse zubereiten, a dere si d froh wenn Sie an der WMF Bistro den richtigen Knopf treffen…..


chmt
4.10.2014 11:03
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@Joe: Natürlich, aber das war nicht das Thema. Die These war, dass früher alles angeblich soviel billiger war und man sich von seinem Gehalt so viel mehr leisten konnte. Was ich für (in der Breite) als nicht richtig halte.

Das man sich heute (meiner Meinung nach) mehr leisten kann ist natürlich nicht dem EUR geschuldet, und wenn man die DM behalten hätte, dann wäre es wahrscheinlich genau so gekommen. Ob die Liberalisierung, Wegfall von Handelsbeschränkungen und Öffnung der Märkte für den einzelnen oder die Gesellschaft gut oder schlecht ist/war, dass ist nochmal ein ganz anderes Thema und hängt wahrscheinlich auch von der Perspektive ab.


Bud
6.10.2014 14:49
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> wie hoch muß die Inflation pro Jahr sein, damit man in 25 Jahren eine Preisverdopplung sieht?

2,8%
(Rechenweg: 25. Wurzel aus 2)


janndh
7.10.2014 0:56
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@ cmt

Super kommentar.
Ich wollt ein meinen ähnliches anhängen.
Die Währung wie sie gerade heisst hat ja nicht unbedingt mit der Wirtschafts- und steuerpolitik und allen anderen Regelungen zu tun.

Die Wechselkurse innerhalb der EU waren ja schon lange vor dem Euro festgeschrieben,
Die Virtuelle Währung voh Europa hab ich 1993 schon in der Realschule kennengelernt. Damals hat man das noch ECU genannt, European curenzy Unit.
Die anteile von den verschiedenen Währungen waren schon damals extrem nah an dem was wir jetzt als Euro kennen.
Das Märchen vor dem Euro hätte jeder Staat auf oder abwerten können wie er es für lustig hält war schon vor 20 Jahren falsch.

Richtig ist natürlich das einige ihre Zugangskriterien zum Euro gefälwcht haben. (Deutschlqnd höchstwahrscheinlich auch, diekriterien dazu hben wir ja erst offiziell nach einführung nicht mehr geschafft)

Eine Währung ist seit vielen Jahren nur Papier und ein bisschen Metall.
Auch die gelobte Dmark war fiat Geld.

Ganz im Gegenteil, mit den knapp 20 Währungen die jetzt im € sind, es wäre schlimmer gekommen. Da eben die Wechselkurse zwar fest waren, aber nicht verbindlich.

Spekulationen hätte es erst recht gegeben.
Das in Griechenland viel schief lief, geschenkt.
Wahrscheinlich bekommen die Erben von Plato auch noch rente ausbezahlt:-)

Aber das ist vielleicht ansatzweise vergleichbar mit Tantiemeh und Gema geldern, die werden auch 70 Jahre nwch dem Tod noch gezahlt.

Ja ich wiss nicht wirklich vergleichbar.

Deswegen brauchts mal eine Grafik aus der man entnehmen kann wie lange muss mqn damals heute und später für gleche güter arbeiten, und wie stark bekastet es das durchschnittliche Budget.

Ich hab zur zeit leider keine Nerven noch mehr Daten in eine Datenbank einzutragen, ich muss auf arbeit gerade alles doppelt erfassen.
Einmal im bestehenden System, und dann nochmal in SAP was in zwei wochen scharf geschaltet wird.

Um mal die beliebten Auto vergleiche zu machen.

Ein golf 2 ende der 80er koste wieviel?
Ein jetziger golf kostet wieviel?
Jeweils in Basisausstattung, also nur mit dem was laut Stvo drin sein muss.

Wie lange muss ich arbeiten um den bezahlen zu können?
Wie lange hält der?
Was fällt an unterhaltskosten an?
Wie nge muss ich für die arbeiten?

Einem selbst kann es doch egal sein wie die aktuelle Geldeinheit grad heisst.

( opa hatte in seinem Arbeitszimmer eine recht gute grafik an der Wand)

Esst und trinkt so lang es schmeckt, den zweimal ist schos geld Verreckt.

Ein punkt der auchgegen Anlage in Gold spricht.
Privater Goldbesitz kann auchverboten werden. Wenn man glück hatdarf man es gegen anderes Fiat geld verkaufen( newdeal) es kann auch einfachbwegbsein 🙂

Echtes Gold ist auch doof, der Verkäufer einer schweinehälte wird selteh eine Goldwaage haben, und wenn dann istdie geeicht?

Die Zeiten von Adam Ries wo es tabellen gab zum nachschauen was ein Brotkosten darf sind leider vorbei..

Okay ich bin in einer solchen grossbäckerei, die anlage wirft Kartons mit zuviel inhalt aus, und schlägt nur alarm wenn zuwenig drinn ist.

Irgendwie passt das zu dem Artikel heut im Spon, weil die GDL mächtig gewirden ist, und nun darauf drängt das sich anderes bahnpersonal ihr anschli?sst soll es kleine Gewerkschaften nicht mehr geben.
Weil es nicht geht das eine Gewerkschaft druck ausübt, es ist der sinn eies streiks das auch unbeteiligte drunter leiden.

Einen Streik den keiner bemerkt? Macht keinen Sinn, ergibt keinen Sinn, ist sinnlos.

Ich bin nicht jemand der jemand was wegnehmen will, es soll sich nur jeder beteiligen.

Ich gönne dem Milliardenbesitzerbsein Geld. Wenn er das braucht ist doch okay. Mit Reichtum hab ich kein problem.
Armut ist mist, jemnd der Arbeiteh geht und trotzdem noch alg2 benötigt das ist mist.

Natürlich ist es richtig wenn einige sagen hey hätteat doch auch chef einer Firma/ Abteilungsleiter/ schichtleiter whatever werden können.
Ist grundsätzlich richtig, werden kann das jeder.

Aber nicht alle!
Es funktioniert so nicht. (Btw kann mal einer ausrechnen wieviel sklacen wir brauchen wenn jeder arbeitsfähige Hierzulqnde 20 Leute untwr sich hat)

Geld ist genügend da, den jetzigen milliardenbeaitzern was dacon wegzunehmen mag zwar sozial erscheinen, ist es aber nicht.

Regelungen zu schaffen mit denen deren bedienstete besser verdienen uns pd mit denen das Vermögen der grossen langsamer mehr wird halte ich für besser