Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Voll auf die Fresse

Hadmut
6.7.2014 17:32

Interessante Hypothese (nicht mehr und nicht weniger als eine Hypothese) über die gewalttätige Entwicklung des Menschen und über Unterschiede zwischen Mann und Frau. Träfe sie zu, lägen die Soziologen auch hier wieder mal voll daneben. (Danke für den Link.)

19 Kommentare (RSS-Feed)

der wahre irgendeiner
6.7.2014 18:01
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…und ich fordere: Quotenregelung für Serienmörder!


der wahre irgendeiner
6.7.2014 18:03
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…ich meine natürtürlich “serienmordende Individuen”.


kokko
6.7.2014 19:19
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Die Diskussion, ob es eine dunkle Seite der menschlichen Natur gibt oder nicht, geht auf den französischen Philosophen Rouesseau zurück, der behauptete, dass die Menschen vor der Zivilisation edle Wilde gewesen seien. Die Zivilisation haben die Menschen verdorben und gewalttätig gemacht. Diese Vorstellung herrscht in den Sozialwissenschaften weiter vor und wurde in den letzten Jahrzehnten von einer Reihe von bekannten Evolutionsbiologen und Anthropologen bestärkt. Viele andere Evolutionsbiologen finden hingegen Hinweise darauf, dass unsere Vergangenheit nicht friedlich war.

Gibt ja aber auch Hobbes der genau den kämpferischen Wilden gebändigt durch die Staatsgewalt propagiert und gegen den ja Rousseau in seinen Ausführungen argumentiert.

Laut Rousseau prägen den Naturzustand irgendwie Selbstliebe und Mitleid/Empathie. Diese bedeuten, dass man für sich selbst sorgt und dafür anderen möglichst wenig schadet dh nicht wie in der verkommenen konkurrenzgeprägten Gesellschaft aus Angst belügt, betrügt und nur seinen eigenen Vorteil im Sinn hat – egal ist was das für den anderen bedeutet.

hier aus dem englischen Wiki

“Contrary to what his many detractors have claimed, Rousseau never suggests that humans in the state of nature act morally; in fact, terms such as “justice” or “wickedness” are inapplicable to prepolitical society as Rousseau understands it. Morality proper, i.e., self-restraint, can only develop through careful education in a civil state. Humans “in a state of Nature” may act with all of the ferocity of an animal. They are good only in a negative sense, insofar as they are self-sufficient and thus not subject to the vices of political society.

In fact, Rousseau’s natural man is virtually identical to a solitary chimpanzee or other ape, such as the orangutan as described by Buffon; and the “natural” goodness of humanity is thus the goodness of an animal, which is neither good nor bad. Rousseau, a deteriorationist, proposed that, except perhaps for brief moments of balance, at or near its inception, when a relative equality among men prevailed, human civilization has always been artificial, creating inequality, envy, and unnatural desires.

In Rousseau’s philosophy, society’s negative influence on men centers on its transformation of amour de soi, a positive self-love, into amour-propre, or pride. Amour de soi represents the instinctive human desire for self-preservation, combined with the human power of reason. In contrast, amour-propre is artificial and encourages man to compare himself to others, thus creating unwarranted fear and allowing men to take pleasure in the pain or weakness of others.”

http://en.wikipedia.org/wiki/Jean-Jacques_Rousseau#Theory_of_Natural_Human


Peter
6.7.2014 19:50
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Die Genderisten lägen voll daneben, so wie sie eigentlich immer voll daneben liegen. WomenStudies und GenderStudies ist nicht gleich Soziologie.
Genderisten sind Soziologen, so wie Gesche Joost IT-Expertin ist.


Hadmut
6.7.2014 20:20
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> WomenStudies und GenderStudies ist nicht gleich Soziologie.

So einfach ist das nicht. Women/Gender Studies haben durchaus enge Verbindungen mit der Soziologie – oder um genauer zu sein zu den Sozio-Fakultäten und -Professoren. Das gehört schon eng zusammen. Und man merkt immer wieder, dass die Genderisten nicht nur ihre Sprech- und Denkweise, sondern auch ihre extreme wissenschafliche Schlamperei bzw. haarsträubende wissenschaftliche Inkompetenz von den Soziologen haben. Was die Soziologen da abziehen, ist wissenschaftlich unvertretbar. Die sind zu einer reinen Schwafeltruppe degeneriert (wenn sie überhaupt je besser waren).


Borstie
6.7.2014 22:34
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Sorry, voll OT.
Aber ich hab mich gerade schlapp gelacht.

Frau Clinton hat gerade im deutschen Ferngucken gesagt: Die Soldaten, die Osama Bin Laden “festnehmen” sollten, hatten klare Anweisung: Es lebendig zu tun!

Hey, ich habe volles Verständnis dafür, dass die den abgeknallt haben. Ich will mich aber auch nicht für dumm verkaufen lassen.

Grüßle,
Borstie


Sexualtherapeut
6.7.2014 22:39
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Die Gender-Studies sind ein im Auftrag von Interessen der Eliten in den USA entstandener Bastard aus einer unheilvollen Verbindung von Soziologie und Literaturwissenschaften. Die Gender-Studies gingen somit bereits aus semiseriösen Wissenschaften hervor zum Zwecke der Veränderung von gesellschaftlichen Strukturen mittels angewandter Soziologie, dem “social engineering”.
Die tatsächlichen Wissenschaften bauten dagegen als Grundlage auf der europäischen Philosophie auf, wie die Naturwissenschaften und auf diesen wiederum die Informatik und die Busenkunde.


Fry
7.7.2014 0:18
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@Borstie: Du hast Verständnis für die Todesstrafe, noch dazu ohne Anklage, Prozess und Urteil, noch dazu in der Ausführungsart “abknallen”? Sind wir hier auf dem Schulhof der Hauptschule?


kokko
7.7.2014 1:25
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@Borstie
6.7.2014 22:34

Das hat mich jetzt dazu bewogen mal wieder bei google Bildersuche nach

osama bin laden fake

zu suchen…


Andreas
7.7.2014 9:36
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Lustig, lustig 🙂

Es ist aber wohl nicht so:
http://phenomena.nationalgeographic.com/2014/06/10/our-skulls-didnt-e
volve-to-be-punched/

Achtung – Gender-Hypothese:
Frauen sind nur deshalb kleiner als Männer, weil sie immer unterdrückt wurden!
http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rpergr%C3%B6%C3%9Fe

🙂 🙂 🙂


Fenni
7.7.2014 11:59
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Man kann sich in seinem Bemühen, die Genderismus-Strömung (zurecht) auseinandernehmen zu wollen, auch verrennen.

Das geschieht hier in meinen Augen bei der Annahme, dass die Soziologen (und Philosophen etc.), die die Ansicht vertreten, der Mensch sei eher eine Art „edler Wilder“ als primär gewalttätig gewesen, sich alle vor den Weichspülkarren spannen lassen.

Man sollte vielleicht eher versuchen, aus dieser ganzen Verstrickung des Genderismus wieder herauszukommen. Weg von der Idee, dass der Mann inzwischen nur noch Opfer ist und in den letzten 3000 (oder mehr) Jahren stets edel gegenüber der/n Frau/en gehandelt hat und weg von der Idee, dass die „Sozialromantik des edlen Wilden“ Weichspülprogramm sei.

Dazu deuten die Primatenforschungen von Frans de Waal oder auch Jane Goodall einfach zu deutlich auf ursprünglich empathische Wesen hin, bei denen Konflikte teilweise zwar auch aggressiv ausgetragen wurden, das Einfühlen in den anderen und der überwiegend gewaltlose Umgang miteinander aber vorherrschend sind. Nichts weist in den genannten Forschungen auf simple Ausübung von Gewalt oder Härte hin, wie in dem heise-Artikel vermutet. Auch nicht, weil jetzt eine Faust zur Verfügung stand. Die stand und steht den Primaten ebenfalls zur Verfügung.

Was Männlichkeit und Weiblichkeit betrifft und die jeweiligen Entwicklungen über die Jahrtausende hinweg, was die Entwicklung des Menschen und der Menschheit betrifft und was z.B. die reale Existenz von Patriarchaten, ihre Entstehungen, Entwicklungen und Auswirkungen betrifft und wo wir unter- und miteinander heute stehen, das ist alles ganz eigene Betrachtungen wert jenseits dieser unsäglichen Gender Mainstream Bewegungen.

Gender Mainstreaming und Feminismus dagegen sind zwei hochmanipulative Bewegungen, die aus Gründen ganz gezielter Konditionierung und Einflussnahme auf gewünschte Resultate unter die Menschen gebracht wurden, und sie erfüllen wunderbar einen ihrer vermutlich mit angedachten Zwecke: Männer und Frauen werden sich untereinander immer spinnefeinder und können entweder im Kampf für den Feminismus und das GM oder im Kampf dagegen wunderbar ihr Opferdasein pflegen.

Mit dem Ausleben von Opferrollen scheint mir so ganz allgemein eine der derzeit hochentwickelsten Künste entstanden zu sein.


User
7.7.2014 13:38
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@Andreas

ähm wo hast Du das mit der Größe her? der Wikipedia-Eintrag oder auch die Diskussion dazu sagen nichts darüber oder habe ich es übersehen?


patzer
7.7.2014 13:58
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Hier:Kein Fake.Letzte Woche in Frankfurt.
http://www.youtube.com/watch?v=Snph22qSUMU


patzer
7.7.2014 14:31
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…Nietzsche (wenn ich micht recht erinnere) hielt mit folgender unschlagbaren Einsicht gegen jedes metaphysische Herumrätseln: “Die Natur hat immer recht!” Und damit hat er recht.


Rechnungsprüfer
8.7.2014 7:24
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@Hadmut versucht man hier etwas zu legalisieren?

“Die hübsche Frau als Sexualstraftäterin”
“Stört uns sexueller Missbrauch weniger, wenn er von einer schönen jungen Frau begangen wird?”
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/belletristik/allison-nuttings-skandalroman-tampa-13014642.html


Andreas
8.7.2014 8:43
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@User:
aus dem Wikipedia-Artikel:
Zeit Körpergröße
Männer Frauen
5300–2000 v. Chr. 163,5 cm 151,5 cm
2000–750 v. Chr. 165,2 cm 153,6 cm
750–20 v. Chr. 166,1 cm 155,9 cm
20 v.–450 n. Chr. 165,5 cm 153,3 cm
450–700 n. Chr. 167,9 cm 156,2 cm
700–1000 n. Chr. 167,3 cm 155,4 cm
1000–1500 n. Chr. 166,3 cm 154,7 cm
1500–1800 n. Chr. 167,8 cm 155,3 cm
19. Jahrhundert[2] 167,6 cm 155,7 cm
Deutschland 2003[3] 177 cm 165 cm
D, 2005/09[4][5] 178 cm 165 cm


Kreuzweis
8.7.2014 13:45
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“Dazu deuten die Primatenforschungen von Frans de Waal oder auch Jane Goodall einfach zu deutlich auf ursprünglich empathische Wesen hin, bei denen Konflikte teilweise zwar auch aggressiv ausgetragen wurden, das Einfühlen in den anderen und der überwiegend gewaltlose Umgang miteinander aber vorherrschend sind. Nichts weist in den genannten Forschungen auf simple Ausübung von Gewalt oder Härte hin, wie in dem heise-Artikel vermutet.”

Das ist – freundlich gesagt – grober Unfug.
Jane Goodall war höchstwarscheinlich eine gutmenschliche Lügnerin, die in ihre Affen vernarrt war und sich ihr posivives Vorurteil über sie von der Realität nicht zerstören lassen wollte.
Tatsächlich sind z.B. Schimapansen (auch die hübschen Bonobos) fast nur zu nahen (Bluts-)Verwandten (ganz rassistisch!) solidarisch sind. Andere Schimpansen werden gejagt und lustvoll und systematisch ermordet. Junge Weibchen werden gerne entführt. Also ganz wie bei primitiven Menschen. Andere Affen hingegen werden von den süßen Bonobos gerne gejagt und gefressen. Auch wie bei den Menschen.
Übrigens war Menschenfresserei früher – und bei einigen mültikülturellen Bereicherern noch heute – eine ganz gängige Praxis. Man hat(te) seine “Mitmenschen” nicht aus rituellen Gründen, wie gutmenschelnde Pfaffen erklärten, sondern aus kulinarischen zum Fressen gern.
Und bei den Azteken war Menschenfresserei Staatskult. Man bejagte systematisch die benachbarten Völker allein zum Zwecke des Auffressens. Zudem war man dabei extrem grausam beim Töten (lebendig das Herz rausschneiden, Hautabziehen etc.). Die Leichen wurdem die dekorativem Tempeltreppen heruntergeworfen, dem Pöbel zum Fraß …
Schocking – wa?
Daher wurde der Neandertaler nicht, wie GutmenschInnen vermuten durch Verschwägerung von Chromagnon “ausgerottet”, sondern durch Wegfressen. Er war halt ein lästiger und Futterkonkurent und praktischerweise etwas deppert.

Soziologie ist, sofern sie von christlich oder links konditionierten Menschen (also mit einem vorgefaßten Gutmenschenbild) betrieben wird, NUR UNSINN – marxistische Ideologie als Wissenschaft getarnt.

Und der heutige zivilisationsverblödete Mensch hat kaum noch einen Begriff davon, wie die Lebensumstände, die Wertvorstellungen und Handlungen der Menschen in früheren Zeiten waren.
Daher wird alles Vergangene nur noch aus der Sicht von heute und moralisierend statt verstehend beurteilt. Heraus kommt nur ein mit rot-grüner Moralinsauce dekorierter Wissensmüll.

Auch hier auf ViaVeto zur Einführung ein guter Artikel zum Thema: http://www.viaveto.de/naturvoelker.html


Fredi
10.7.2014 14:51
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@Kreuzweis: O Götter, ViaVeto… Ich weiß, hier wird’s ja nicht gerne gesehen, wenn die Quelle und nicht der Inhalt kritisiert wird, aber ich habe leider nicht allzu viel Ahnung von Naturvölkern und keine Zeit, sämtliche Quellen genau durchzugehen. Aber seine Ausführungen zur Physik sind weitläufig falsch und basieren auf typischen Fehlinterpretationen die Laien gerne machen. Ein kurzer Abgleich von ViaVetos Aussagen zu den Ik und mit anderen Quellen zeigt mir, dass er bei den Naturvölkern recht ähnlich vorgeht. Natürlich werden Naturvölker stark romantisiert dargestellt, und ‘der edle Wilde’ ist mehr oder minder ein Märchen, aber ViaVeto sollte man auf gar keinen Fall ohne einen guten Schluck Skepsis lesen. Nur so als Warnung für andere Leser 😉