Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Leistungen im Studiengang Gender Studies

Hadmut
6.7.2014 14:06

Leser wissen, dass ich gerade gegen die Humboldt-Universität Berlin auf Auskunft klage, was eigentlich Inhalt und Prüfungsgegenstand der Gender-Studies ist. Die HU verweigert bisher jede Auskunft. Erkenntnisse dazu kommen aber – wieder einmal – aus den USA:

Ein Leser weist mich auf diese Webseite hin, wonach man an der Arizona State University Studentinnen der Gender Studies Studienpunkte dafür gegeben hat, dass sie sich das Semester über die Arme, Beine (und dem Bild nach auch Achseln) nicht rasiert haben. Männer hingegen bekamen Punkte dafür, dass sie sich am Körper rasiert haben.

Tolle Leistung. Echt. Für sowas Studiennachweise zu vergeben ist natürlich auch eine Methode, mehr Frauen an die Uni zu holen.

Erklärt natürlich auch, warum die Gender Studies in Berlin so boomen. Die sind hier alle so besonders behaart. (Deshalb gehörte da wohl auch die „behaarte Lesbe aus der Nicjeniwa-Show” zur akademischen Feier.)

27 Kommentare (RSS-Feed)

kokko
6.7.2014 15:16
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Fühlen sich gleich alle 10Punkte doller gleichberechtigt. Man hat selber sein Leben in der Hand. Kein noch so mächtiges System -und sei es das große Patriarchat- kann über einen bestimmen. Man bestimmt selbst und beim Rasieren fängt es an.

Bloß dann schlägt das reale Leben zu:
der Freund der Rechtswissenschaften studiert und Aussicht auf einen sehr gut bezahlten Job hat, steht kurz vor dem Abschluss und muss lernen. Da fragt die Frau nur einmal, ob er sich denn nicht mal ums Kind kümmert. Denn vor die Wahl gestellt, dass er
a) sein Zeug macht mit der Aussicht auf gut Geld oder dass er
b) auf Kind aufpasst mit Aussicht auf weniger gut Geld
für was wird sich die Frau entscheiden? Und komischerweise hilft da dann rasieren/nicht rasieren auch nicht viel…

oder die Freundin ist schwanger und fühlt sich aber noch nicht bereit genug für ein Kind. Egal wie der männliche Teil des Paares wirklich dazu steht: es kommt zur Abtreibung – schließlich ist es ja ihr Körper. Besitzansprüche des Mannes auf das, was da in ihrem Körper ist, gibt es keine – egal ob sich der Mann rasiert oder nicht.

– – –
auch:
Frau rasiert sich, um es dem Patriarchat mal so richtig zu zeigen und wen störts am meisten: die Freundinnen und Mütter…


C
6.7.2014 15:29
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Da drängt sich doch der Begriff Erziehungsstudiengang auf. Punkte wenn man sich richtig verhält.
Die Vorstufe zur Indoktrination.


Noob
6.7.2014 15:40
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Na endlich erfahren wir doch mal, was die Leistungen von denen sind. Jetzt kannste die Klage zurückziehen 😛


Alex
6.7.2014 15:41
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Gender Ziele:
[ ] Verhalten wie Äffin
[ ] Aussehen wie Äffin


Sexualtherapeut
6.7.2014 17:33
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Zwitterhaftes Aussehen und Verhalten wird aufgrund der homosexuellen Störung des Geschlechts hervorgerufen. Mittels der Gender-Ideologie wird somit mehr Körperbehaarung bei Frauen propagiert, weil die diese Ideologie lehrende Lesben stärker behaart sind, als herkömmliche Frauen. Ähnlich wie schwule Modedesigner androgyne Modells propagieren. Relativ konstant sind Angaben darüber, dass Lesben mehr rauchen als heterosexuelle Frauen, auch andere Ernährungsweisen und damit verbunden häufigeres Übergewicht von Lesben werden beschrieben. (Seyler, 2004; O’Hanlan et al., 2004). Die Ausprägung der Verteilung von Neuronen bei Homosexuellen entspricht dem ihres eigentlich entgegengesetzten Geschlechts.


prx
6.7.2014 18:32
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@Alex: Also so wie Männer schon immer… 😉


mitm
6.7.2014 18:55
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Genaugenommen müssen die Studenten auch eine Dokumentation anlegen und ihre Erlebnisse auswerten, also nicht nur Haare dranlassen oder abrasieren.

Was mich viel eher stört, ist die Indoktrination, die der ganzen Veranstaltung innewohnt. Von der Sache her ist es eigentlich trivial, daß die gesellschaftlichen Erwartungen, an irgendwelchen Körperstellen sollten Haare sein oder auch nicht, willkürlich und zum Teil absurd sind. Ebenso trivial ist, daß man komisch angekuckt wird, wenn man solchen Erwartungen nicht entspricht, egal ob man barfuß durch die Stadt läuft oder knallgrün gefärbte Haare hat oder was auch immer. Die wissenschaftliche Erkenntnis bzw. der klausurrelevante Lehrstoff dieser Lehrveranstaltung ist also denkbar gering.

Das wirkliche Ziel scheint mir daher vor allem die Nachwuchsgewinnung für die eigene Ideologie zu sein, a.k.a. Gehirnwäsche. Man kann allenfalls kätzerisch einwenden, daß bei Studenten eines Studiengangs “Women & Gender Studies” (https://newcollege.asu.edu/harcs/degrees/majors/women-studies-program) sowieso schon Hopfen und Malz verloren ist.


Hanz Moser
6.7.2014 18:57
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Bisher dachte ich, dass ich besser mal was mit Gender studiert haette. Aber mir ein komplettes Semester lang den Arsch und die Beine zu rasieren waere mir ehrlich gesagt zu bloed. Da war RSA von Hand berechnen und relationale Algebra doch besser.

Spoetter wuerden hier aber auch direkt bemerken, dass die Frauen Punkte fuer’s Nichtstun bekommen, wohingegen die Maenner sich anstrengen muessen.


Fredi
6.7.2014 19:12
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Naja, soziales Experiment eben. Immerhin sollte da ja auch ein Bericht drüber geschrieben werden, da kann man durchaus Extracredits für geben.
Ist ja nicht so, als würde man damit Credits für einen ganzen Kurs kriegen.


Spinoza-Freund
6.7.2014 23:12
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@mitm
scnr: “kätzerisch” ist echt der Kracher. Da sagt der Häretiker nur: Miau.


Hadmut
6.7.2014 23:14
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> scnr: “kätzerisch” ist echt der Kracher.

Is halt gegendert, und heute schreibt man, wie man’s spricht.


Alex
6.7.2014 23:58
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@prx
> @Alex: Also so wie Männer schon immer…

Fast – als zivilisierter Mensch denke ich mir halt immer, dass ich, wenn ich schon wie n Affe aussehe, mich nicht noch wie einer Verhalten muss.


Andy
7.7.2014 1:56
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Muss der Mann den gesamten Körper rasieren oder reicht es die Klöten freizulegen? Dann hab ich ja schon ein halbes Diplom in der Taxche, seit Jahren. Wer hätte das geahnt…


Christine
7.7.2014 8:23
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Apropos soziales Experiment, folgendes ist zwar auf den Beitrag bezogen OT, es ist aber m.E. wichtig, das zu verbreiten, denn irgendwann kommt das auch auf uns zu – schließlich sollen die Schulpläne mit ihrer sexuellen Vielfalt so schnell wie möglich umgesetzt werden.

Lesbische Adoptivmütter wandeln ihren Sohn in ein Mädchen um
https://www.youtube.com/watch?v=_jT6CyYcz6g 05:26 min.


Hustenstorch
7.7.2014 9:21
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Hm, das mag mir jetzt sexistisch ausgelegt werden, aber ehrlich gesagt würde ich von denen auf dem Bild keine anfassen wollen – behaart oder nicht. 😉

Aber mit so was Punkte für den Abschluss zu sammeln…
Was kommt als nächstes? Lass dir 3 Äpfel auf den Kopf fallen für einen Schein in Physik? PC booten für Informatik?


Knorka Kinte
7.7.2014 17:06
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Hallo Hadmut,

ist zwar hier off-topic, aber ich habe durch Zufall noch so einen gefunden: Eliteuniversität, familiäres Geschichtstrauma (2. Weltkrieg), Geisteswissenschaftler, emotives Herumpöbeln statt seriöser Forschung – passt irgendwie ziemlich gut zu dem typen, über den du letztens berichtet hast. Offenbar finanzieren elite-unis gerne die trauamabewältigung ihrer “Wissenschaftler” …

kannst ja mal im wiki nachlesen, falls du es bald oder später nochmal als fallbeispiel benötigst:

https://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Goldhagen


Sexualtherapeut
7.7.2014 23:05
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Ist es schon jemanden aufgefallen, wie die Gender-Studies ihrer ideologischen Verzerrung gemäß, das Problem von gleichgeschlechtlichen Vergewaltigungen und sexuellen Übergriffen von Frauen auf Männer völlig außen vor lassen?
https://en.wikipedia.org/wiki/Lesbian_rape#Rape_of_females_by_females


quarc
8.7.2014 3:04
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Naja, für manche Hochschulen in den USA ist nichts zu flach. Die Professorin scheint da hauptsächlich ihr privates Steckenpferd (weibliche Selbstwahrnehmung und so) totzureiten. Aus dem Bericht wird allerdings nicht ersichtlich, ob sich dieses Projekt jetzt im Fachstudium vorkommt, oder ob es im allgemeinvorbereitenden Angebot der ersten beiden Jahren abspielt, also bevor die Studenten sich für den eigentlichen Studiengang bewerben.

Abgesehen davon fand ich diese in den USA verbreitete (und hierzulande nachgemachten) Mode, sich Arme und Beine zu rasieren, immer schon etwas bescheuert und verbuche sie weitgehend unter einer gewissen Körperfeindlichkeit der Amerikaner. Die weibliche Körperbehaarung ist im Normalfall wirklich nicht so üppig, dass man gleich eine Exkursionsflora bräuchte, um sich dort zurechtzufinden. Auch die im Photo gezeigten Mädels sehen aus meiner kontinentaleuropäischen Perspektive vollkommen normal aus, zumindest was die Behaarung angeht. Wenn das schon der Ausritt in Freiheit und Abenteuer gewesen sein soll, sagt das mehr über den dort tatsächlich bestehenden Konformitätszwang aus.

P.S.: in MAD gab es mal eine Rapunzelserie von Don Martin. Da war auch eine Episode mit zwei Verehrern und Achselhaaren. Keine Ahnung ob ich das noch irgendwo finde.


Knut
8.7.2014 15:18
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Die Damen haben ja toll viele Haare oder doch nicht.

Die kann ich ja locker mit meiner Halbglatze toppen. Wenn das ohne Rasieren ist, ist die Rasiererei ja so wichtig nun auch nicht.


Henning Veitgen
8.7.2014 19:27
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Die Länge des Haupthaares war immer schon in allen kulturellen und religiösen Mystiken hirnelektronisch aufgeladen. Ich halte es auch für keinen Zufall, dass im Feminismus das Haar, nachgerade bei Frauen ein besonders wichtiger Aspekt der Sozialität, ideologisch besondere Aufmerksamkeit genießt. Der Kult um das Haar ist einerseits Ausweis des Weiblichen im Allgemeinen und bei den Feministinnen im Speziellen. Der Unterschied, der keiner ist, besteht darin, dass die durchschnittliche Frau das Haar frisieren, färben, locken, etc. lässt, während die Feministin nicht weniger Zeit damit zubringt, die Hornfäden als Ausweis der Gesinnung zu betrachten. Und genau genommen, sind Feministinnen in der Äußerlichkeitsfalle gefangen, alles mit Geschlecht, Haaren, Brüsten zu erklären. Der Modedesigner oder die Zeitläufte der Selbstverortung über Fleisch und Auswuchs macht aber eben nichts anderes mit den Verklärungen des Menschen als äffisches Tier der Mode. Ob eine Frau ein Kostüm von Gucci trägt oder eine lila Latzhose, lange oder kurze Haare, Achsel- oder Schamhaare, rote oder gläserne Schuhe definiert das Weibchen weiterhin vornehmlich darüber, im Pfauenhaften modisch mit dem Weniger oder Mehr zu spielen. Biologisch wie kulturell ist es aber entscheidend, wie viele Eier eine Henne legt – nicht, wie laut sie gackert. Das lässt hoffen. Auf lange Sicht sind wir alle tot, aber die besonders brunzdummen Kühe haben keine Kälber. Ja, das lässt hoffen.


MichaelB
9.7.2014 0:41
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Ist diese Vergabe von Studienpunkte für das Nicht-Rasieren eine Spezialität dieser Uni? Ich meine, vergeben andere Universitäten Studienpunkte an Frauen für ähnlich sinnloses Zeug?

Das könnte dann die “höheren” Abschlüsse mancher Dame erklären.

Im Übrigen, hat Conchita Wurst bewiesen, dass Haare wachsen lassen, ein Erfolgskonzept sein kann.


Frage: Wer hat das denn regelmäßig kontrolliert? 😉

Irrsinnig, einfach nur irrsinnig!!!
Es soll aber durchaus noch Studenten geben, die sich diesem Stumpfsinn widersetzen. Derartige “Studiennachweise” nagen doch am Selbwertgefühl, so man denn so etwas hat.


Julius
9.7.2014 15:37
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Hallo Hadmut,

warum, genau, hast Du meinen Reply an quarc gelöscht (nicht veröffentlicht)??
Er war sachlich und ohne Beschimpfungen oder Beleidigungen.

schon enttäuscht/irritiert, Julius


Hadmut
10.7.2014 0:38
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@Julius: Weil mehrfache Ausführungen zu Oralverkehr hier das Thema nicht weiterbringen. Dafür gibt’s andere Foren.

Sorry, ich habe hier einfach keinen Beitrag gesehen, sondern jemanden, der seine erotischen Phantasien loswerden will, und das ist hier einfach falsch. Ich sehe nicht im Geringsten, was das zum Thema beitragen soll.


Alex
11.7.2014 17:02
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@quarc: “P.S.: in MAD gab es mal eine Rapunzelserie von Don Martin. Da war auch eine Episode mit zwei Verehrern und Achselhaaren. Keine Ahnung ob ich das noch irgendwo finde.”

http://4.bp.blogspot.com/-iF69WF7jI3I/TtC7vYg_KqI/AAAAAAAAAto/TRPap6aYyRw/s640/rapunzel+1.jpg

lol


Alex
11.7.2014 17:03
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quarc
12.7.2014 1:52
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@Alex: danke, das war die richtige Episode mit den Achselhaaren. Bei den zwei Verehrern hatte sie ihr Kopfhaar in der Mitte gescheitelt, das hatt ich falsch in Erinnerung.