Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Das Spiel mit dem Tod

Hadmut
7.3.2014 22:05

Ein Leser hat mir den Link auf ein erschreckendes Video geschickt. Wer bisher dachte, die Video-Killerspiele wären schlimm, muss sich mal die Realität anschauen. Ich weiß, dieses Video über diese bekloppten, völlig durchgeknallten Russen und ihre grotesken Spiele ist hart und widerwärtig. Aber der wirklich harte und aufschlussreiche Teil kommt eher im hinteren Bereich, man muss die ganze Story und die Ergebnisse sehen. Kurz gesagt: Ganz oder gar nicht schauen. Nicht vorzeitig abbrechen. Weicheier, Feiglinge und Jungfrauen seien gewarnt, für sie ist das nichts, das ist zu hart. Danach wird man Kriegsvideos anders sehen.


23 Kommentare (RSS-Feed)

User
7.3.2014 22:27
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Ja, ja, diese Russen… Nicht mal richtig russisch sprechen können die.


euchrid eucrow
7.3.2014 23:31
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der beitrag ist schon älter, hat aber in bezug auf die medien und deren manipulierende darstellung von geschehen nichts an aktualität verloren.


Stefan H.
7.3.2014 23:44
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Heftig… danke für das Video


karsten
8.3.2014 1:03
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das war einer der besten links der letzten jahre


Hanz Moser
8.3.2014 3:36
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VOR DEM LESEN DAS VIDEO SCHAUEN!
(Hadmut, hast Du Spoilertags oder etwas in der Art? Ansonsten kannst Du den Kommentar meinetwegen gerne verzögert oder gar nicht freischalten.)

Mist, mir haben es die Knarren verdorben. Wenn man sowas mal in der Hand hatte weiß man, dass die mehr Rückschlag haben. Ab da war mir klar, dass das zumindest nachgestellt ist.
Bei der Sache mit den Stahlblechen als Kugelschutz war es ganz aus. Die Delle da drin war von einem Hammer, nicht von einer Kugel.

Aber auf die Effekte, mit der sie die Umgebung angepasst haben, wäre ich vermutlich völlig reingefallen.


Hadmut
8.3.2014 9:09
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Das mit dem Rückstoß war mir auch sofort aufgefallen. Auch dass die alle deutsche Automarken fahren.


Rocco
8.3.2014 8:09
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Mann, so ein guter Film.


Felix
8.3.2014 8:29
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meh, fand ich eher durchsichtig, auch wenn es gut zu deinem “Satire” Thema passt. Mit verpixelten Gesichtern waere es etwas glaubhafter.


lars
8.3.2014 9:34
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Stahlplatten würden übrigens durchaus ausreichen – allerdings genügt nicht so ein einfaches Blech. Zudem dürfte es auch keine beliebige Legierung sein.
Nichtsdestotrotz ist es es ein sehenswertes Video.


Hadmut
8.3.2014 11:07
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> Stahlplatten würden übrigens durchaus ausreichen

Da gibt’s noch mehr Ungereimtheiten. Eine Pistolenkugel kann einen Mann töten, aber nicht ohne weiteres kinetisch umwerfen. Denn die Kugel kann ja nicht mehr Impuls auf das Ziel ausüben, als sie beim Abschuss auf den Schützen in entgegengesetzter Richtung ausgeübt hat. Und der Schütze fällt ja auch nicht um, insbesondere wenn der Rückstoß so sichtbar schwach ist wie im Video. Da kann nicht viel Wumms dahinterstecken.

Insofern könnte das mit dem dünnen Blech durchaus plausibel sein, denn das hängt ja von der Munition ab, wie das Projektikl gebaut ist und welcher Treibsatz verwendet wird. Bei schwacher, weicher Munition kann auch ein Stahlblech womöglich reichen. Allerdings passt dann die Aussage nicht dazu, dass so ein Schuss die Leute umhaut.


patzer
8.3.2014 9:57
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sebastian
8.3.2014 10:49
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Sehe ich schon an den Tarnflecken, mitteleuropäischer Mischwald *g*


DaX
8.3.2014 12:42
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Also ich denke was die Leute umhauen würde, wären die gebrochenen Rippen.
So was tut richtig weh…


Stefan H.
8.3.2014 12:55
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“..aber nicht ohne weiteres kinetisch umwerfe” mal abgesehen vom Video, ich würde eher vermuten, dass man vor Schmerz umkippt.


O.
8.3.2014 13:08
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Tolles Video, obwohl aus 2005, kannte ich das noch nicht.
Besten Dank!

“Da gibt’s noch mehr Ungereimtheiten. Eine Pistolenkugel kann einen Mann töten, aber nicht ohne weiteres kinetisch umwerfen.”

Das könnte man ja auf die üblichen Unkenntnisse von Dokumentarfilmern zurückführen, die halt eine Doku gedreht haben und bei den Details dann trotzdem Quark erzählen.
Insofern kann man an sowas keine Echtheit erkennen, denn das gezielte Schießen auf Personen war ja im wald und daher den Augen des Filmers verborgen, und der hat vielleicht Zivildienst geleistet usw.
Also kann man aus solchen Aussagen nicht zwingend ableiten, daß die Doku erfunden ist. Dann hat er haltveibe Diku gedreht und falsch kommentiert… die Geschichte könnte ansonsten dennoch gestimmt haben.

Das ist ja das perfide, daß man eben genau nicht immer klar sagen kann, was stimmt und was nicht.

Werde das Video weiter empfehlen…
…gutes Fundstück, Hadmut!


Hanz Moser
8.3.2014 14:34
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@ lars
Ja, StahlPLATTEN taugen durchaus als Kugelschutz, das war aber ein dünnes Blech von vielleicht 1-2mm. Wenn so etwas gegen eine normale Handfeuerwaffe schützen soll, kannst du damit auch nicht mehr vernünftig herumlaufen. 1m² bei 5mm Dicke, was für eine normale 9mm schon grenzwertig sein kann, hat bereits fünf Liter Volumen und wiegt bei rund 8g\cm³ dementsprechend 40kg. Diverse der durchschlagskräftigeren 9mm Varianten machen aber auch aus 20m noch Löcher in mehr als 5mm Stahl.
Mit einer .22 könnte das noch funktionieren, aber danach sah keine der Knarren aus. So genau habe ich aber auch nicht hingeschaut.


Hadmut
8.3.2014 17:42
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@Hanz: Es gibt/gab aber durchaus ernsthafte kugelsichere Westen für Polizei- und Militäreinsatz, die im Prinzip nur eine Stoffweste mit Taschen war, in deren Taschen man Metallplatten geschoben hat. Ganz so abwegig kann’s also nicht sein.

Erinnert mich aber an die Rüstungen der Ned-Kelly-Bande, die ich mir schon im Original angesehen habe. Die konnten sich darin fast nicht mehr bewegen.


Egal
8.3.2014 15:07
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Es gab vor ein paar Jahren mal eine Dokumentation, über das “Handwerk Medienmaipullation”.

Warum und wie und an welcher Stelle jetzt ein schneller Schnitt gemacht wurde und allgemein warum man wie was zeigt.

Hab ich trotz jahrelanger Recherche nie wieder gefunden. Lief damals glaube ich ich Phönix.

Kennt ihn jemand oder kann sich jemand vorstellen wie dieser hieß?

Danke 🙂


Missingno.
8.3.2014 18:53
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Andreas
9.3.2014 9:04
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Plop
9.3.2014 23:27
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Wär geil gewesen, wenn am Ende rauskommt, dass es doch echt war 😉


Das war ein Danisch, wie er leibt und lebt. Ich bin selber als Baby mit zwei Monaten nach Deutschland gekommen, spreche dadurch Deutsch perfekt und akzentfrei. Ich habe mich allerdings ein wenig gewundert, dass dieser Typ, der nach seinen eigenen Aussagen als Teenie altersmässig nach Deutschland gekommen ist, akzentfrei Deutsch sprechen konnte.

Haha.


Hm …
Schutzwesten: http://de.wikipedia.org/wiki/Beschusshemmende_Weste

Das Video kenne ich natürlich schon seit ein paar Jahren. Als ich die erste Waffe gesehen habe, hatte ich schon den Verdacht, daß da was nicht stimmen konnte. Spätestens beim Beschuss dieses lächerlichen Blechstückes wusste ich Bescheid.

Aber jemand, der noch nie eine Waffe in der Hand hatte, der wird sich von dem Bericht täuschen lassen. Schon alleine durch die Beeinflussung durch US-Actionstreifen und ähnlichen realitätsfremden Medien halten viele Menschen diese “Doku” für plausibel.

Man kann übrigens von dem Filmchen auch auf die “journalistische” Berichterstattung in den offiziellen Nachrichten schließen. Die Methoden sind ganz ähnlich. Auch wenn z.B. die Polizei wieder mal ein “Waffenlager” ausgehoben hat und ihre Trophäen präsentiert. Jeder, der sich fachlich mal mit Schusswaffen auseinandergesetzt hat, entdeckt bei diesen Waffensammlungen nur in den seltensten Fällen Schießzeug für das man eine Genehmigung braucht. Im allgemeinen sind die Püster ab 18 Jahren frei erhältliche Knall-/Gaspistolen, Dekowaffen, Airsoft-Spielzeug oder ähnliches. Die “gefährlichen, verbotenen Waffen” sind dann meist ein Schlagring oder ein Balisong …

Mit Unwissenden und Uninteressierten kann man das machen. Klappt auch immer wieder prima, die Massenmanipulation.