Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Berliner linke Subkultur

Hadmut
3.3.2014 21:31

Bäh, sind die drauf.

Ein Leser wies mich auf folgendes hin. Lest Euch mal den Berliner Terminkalender für linke Subkultur und Politik durch, und zwar für den Tag 9.11.2013:

Das Datum ist schwierig. Im November 1938 fanden die »Novemberpogrome« statt, die Nacht vom 9. auf den 10.11.1938 ist als Reichtskristallnacht oder Reichspogromnacht bekannt. In dieser Nacht brannten Synagogen, Geschäfte, Wohnhäuser, Menschen wurden getötet. Ab dieser Nacht wurden Zehntausende in den Konzentrationslagern inhaftiert, viele davon ermordet.

Deshalb fanden auch am 9.11.2013 viele Gedenkveranstaltungen in Berlin statt, die sich auch in diesem Kalender finden.

Und mittendrin, 15.00, Eintritt frei:

Humboldt-Universität: Bondage-Workshop

Die­ser Ein­füh­rungs­work­shop bie­tet die Mög­lich­keit, ei­ni­ge Ba­sics vom Fes­seln mit Sei­len zu ler­nen. Ge­fes­selt wird mit be­han­del­ten Hanf-Sei­len, ihr könnt je­doch auch ei­ge­ne Seile mit­brin­gen, vor allem, wenn ihr euch nicht si­cher seid, ob sich diese zum Fes­seln eig­nen wür­den. Am ein­fachs­ten ist es, wenn ihr euch be­quem klei­det; mit Rock könn­te es z.B. even­tu­ell schwie­rig sein, ist aber auch mög­lich. […]
Ihr braucht keine Part­ner_in mit­zu­brin­gen, es fin­det sich si­cher ein Mensch der mit euch tüd­delt. Ma­xi­mal kön­nen 20 Per­so­nen an einem Work­shop teilneh­men, damit wir in ent­spann­ter Runde ge­nü­gend Zeit und Raum für Rück­fra­gen haben.

Der Work­shop ist kos­ten­los! Eine An­mel­dung ist nicht zwin­gend er­for­der­lich, macht uns aber die Pla­nung leich­ter. Bitte über lgbti@refrat.hu-berlin.de
Ort: HU, Unter den Lin­den 6, Haupt­ge­bäu­de, Raum 2103. Veranstaltet vom Referat für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und Inter im RefRat der Humboldt-Uni.

Passt doch wunderbar zwischen die Gedenkveranstaltungen. Bisschen Auflockerung kann ja nicht schaden. Und natürlich muss der Eintritt frei sein, denn der Steuerzahler zahlt’s ja – obwohl, November 2013, Humboldt-Universität, Bondage-Workshop? Da war doch was. Oder umgekehrt. Vielleicht war gerade nicht mehr. Jedenfalls hatten die doch behauptet, die Uni müssen das finanzieren, weil das für das studentische Leben so wichtig wäre. Von wegen, der Workshop für die Öffentlichkeit, Eintritt frei.

Am kommenden Samstag findet übrigens der »Frauenkampftag« in Berlin statt. Video dazu. Mal sehen, ob das bis Samstag in der Ukraine zu Krieg und Toten kommt. Würde da auch gut passen und sicher sehr positiv angenommen, wenn da ein paar Krawallnudeln die Straße runterrennen und meinen, dass es „Kampf” sei, wenn sie nur laut genug schreien und sich danebenbenehmen. Frauenkampf eben.


34 Kommentare (RSS-Feed)

Pete
3.3.2014 21:49
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Der 9.11. hat fuer die Deutschen ja schon mehrere Erinnerungswerte, am 9.11.1989 fiel die Mauer. Und irgendeine dumpfe Erinnerung behauptet, da gaebe es noch ein Datum mit historischer Bedeutung.

Wie dem auch sei, so eine allumschliessende Mauer hat ja auch etwas von Bondage. Ob das irgend so eine Mauer-Gedaechtnisveranstaltung sein sollte ?
😉


Kaiser
3.3.2014 21:56
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Und das an meinem Geburtstag. 🙂


Emil
3.3.2014 22:01
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@pete
In solchen Fällen lohnt sich ausnahmweise mal ein Blick in die “allwissende Müllhalde”:

http://de.wikipedia.org/wiki/9._November_(Deutschland)


Pete
3.3.2014 22:23
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@Emil,
Danke, manchmal findet man den korrekten Suchbegriff einfach nicht. Irgendwie scheint der 9.11. hierzulande ein wichtiges Datum zum “Geschichte schreiben” zu sein. Zufall oder Absicht?

Der Bondage-Workshop wird es allerdings nicht bis in die “Wichtigen Ereignisse” schaffen, bestenfalls in die Kategorie “Kurioses”.


oh mein gott!
die haben einfach so spaß!
manche von denen haben vlt. sogar sex!

ein sündenpfuhl dieses Berlin!


Hadmut
3.3.2014 22:51
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Nee, nicht einfach so. Aus dem Berliner Forschungsetat.


Alex
3.3.2014 22:58
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> Ab dieser Nacht wurden Zehntausende in den Konzentrationslagern inhaftiert, viele davon ermordet.
Kleine Anmerkung:
Die KZs wurden schon vorher befüllt, aber nur nicht primär mit “Juden”.


Svenska
3.3.2014 23:18
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Ich bin mir ziemlich sicher, dass _das_ keine Absicht ist. Das war ein Sonnabend, der vermutlich passendste Tag der Woche für eine Veranstaltung im Allgemeinen.


Andy
4.3.2014 0:48
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…und wohl auch ein vorlesungsfreier Tag, oder nicht? Denke nicht das die den Raum zum “Stricke knüpfen” bekommen hatten wenn zahlende Kunden (Studenten) den auch brauchen…


johndoe
4.3.2014 1:20
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@Hadmut

Welche Belege hast du für deine Aussage, dass es aus dem Berliner Forschungsetat bezahlt wird und nicht eher aus den Semesterbeiträgen der Studenten? (ich behaupte nicht, dass du dich irrst, aber für eine solch starke Aussage möchte ich denn doch gerne Belege sehen). Insbesondere interessiert mich, in welcher Form du postulierst, dass die Finanzierung aus dem Berliner Forschungsetat erfolgt: Direkt über Geldzahlungen oder lediglich indirekt, indem Räume zur Verfügung gestellt werden (was meiner Erfahrung nach für Studentenprojekte verhältnismäßig einfach hinzubekommen ist, wenn man als Student jemanden vom lokalen Fachschaftsrat von der Sache überzeugen kann)?


Hadmut
4.3.2014 8:36
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@johndoe:

Dreierlei.

Erstens werden Räume nicht aus Semesterbeiträgen bezahlt.

Zweitens den Streit, über den ich im Dezember berichtet habe, siehe Link.

Drittens den Umstand, dass Semesterbeiträge für sowas nicht verwendet werden dürfen.


ThorstenV
4.3.2014 2:26
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So hat eben jeder seine sublimen Empfindlichkeiten. Für andere sind es die stillen Tage. http://www.heise.de/tp/artikel/39/39464/1.html Will man alle gleichzeitig beachten könnte das etwas knapp werden, weil das Jahr bislang nur eine endliche Zahl Tage zu bieten hat.


Bärle
4.3.2014 2:33
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ein fesselnder 9. November, auch nicht schlecht, da war doch Revolution, Reichskristallnacht, Mauerfall und so.
Gibt es noch die Vaginabespiegelungskurse? Ich hörte davon in den 90er Jahren, da saßen die Frauen im Kreis, unten ohne, und hielten sich Spiegel vor die Spalte, um gemeinsam ihre Mösen zu erkunden.


Herbert
4.3.2014 3:01
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uh was hat das an einer Universität zu suchen?


SarahTheGroundhog
4.3.2014 3:33
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Find nen Bondageworkshop super, da würd ich gerne einiges an Geld für zahlen. Nur was hat das in ner Universität zu suchen, stelle ich mir die Frage.


Seibold
4.3.2014 4:02
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Ähem, und was hat BDSM jetzt mit “Links” zu tun, Hadmut? Sind in Deinem Weltbild alle, die BDSM machen, links?

Man merkt das ja seit einiger Zeit, wie Du immer paranoider wirst. Was Du da alles in Deine “Links”Schublade packst, passt ja alles hinten und vorne nicht mehr zusammen. Da macht man sich echt Sorgen um Dich. Genauso hab ich schon einige Leute voll abdriften sehen. Und am Ende haben die sich dann 3 mal am Tag ‘ne Handvoll Psychopharmakas einwerfen müssen um noch klar zu kommen.


Hadmut
4.3.2014 8:31
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@Seibold: Sowas habe ich nie geschrieben. Hör auf, mir Aussagen zu unterstellen, die ich nicht getan habe. Sowas klassifiziert Dich als Störtroll.

Oder ist es eher so, dass Du das unbedingt lesen willst und es deshalb sogar da liest, wo es nicht steht?


stfn
4.3.2014 8:41
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@Seibold: BDSM-Geschichten und andere Vorlieben sind an und für sich nicht politisch, das stimmt. Organisiert wird der Spaß aber vom Feministenverein der Uni. Und die sind links.


unwichtig
4.3.2014 9:16
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“@Seibold: Sowas habe ich nie geschrieben. Hör auf, mir Aussagen zu unterstellen, die ich nicht getan habe. Sowas klassifiziert Dich als Störtroll.”

Genau das fällt mir auch immer mehr auf. Irgendwie bist du auf einem Auge blind. Da kommt dann immer gleich der pauschalisierende und schubladige Pawlow durch. Du siehst Zusammenhänge wo keine sind.


Anon Ymus
4.3.2014 9:20
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Kann man da hin und behaupten man sein eine Lesbische Frau in einem Männer Körper?


beeblebrox
4.3.2014 11:11
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Ich seh’s mal positiv:
Solange die sich da gegenseitig fesseln, verzapfen die zumindest keinen anderen Blödsinn. Wenn dann die “Meisterin” noch den Überblick verliert, wie welcher Knoten zu lösen ist hält die Ruhe evtl. noch ein wenig länger an. 😉

Zum Zeitpunkt 9. November:
Abgesehen von der üblichen ritualisierten Betroffenheitsrhetorik, welche seitens der Politprominenz mehr oder weniger lustlos abgespult wird, macht doch an dem Tag sowieso jeder was er oder sie will.

Zu den Kosten:
Ich schätze mal dass sich das noch in sehr überschaubare Größenordnungen halten dürfte. Die Unis blasen tagtäglich wesentlich mehr Geld für ganz anderen Schwachsinn raus. Angefangen von den exorbitant hohen Rektorengehältern bis hin zu den zahlreichen teuren technischen Spielzeuge – die nicht nur in der Anschaffung, sondern insbesondere im täglichen Betrieb einiges an Kosten verursachen, wobei der wissenschaftliche Erkenntnis-gewinn oftmals mehr als fragwürdig ist. Ich kenne einige Beispiele, bei denen es primär nur darum die persönliche Eitelkeit des Professors zu stillen.

Fazit:
An den Unis laufen so manch skurrile, fragwürdige, teils lächerliche oder absonderliche Aktionen, die z.T. vom Steuerzahler finanziert werden. Dies mögen einige hochgradig ärgerlich finden. Ich finde auch solche Dinge machen das Uni-Leben irgendwie bunter und sympathischer als rein auf Effizienz gepolte Wissens- und Lehrfabriken – vorausgesetzt, dass alles noch in einem gewissen Rahmen bewegt. Denn solange niemand gezwungen ist bei solchen “Workshops” mitzumachen, kann man das auch eben so gut ignorieren.


Heinz
4.3.2014 14:20
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> Das Datum ist schwierig.

Ich sehe das etwas differenzierter, man sollte natürlich Rücksicht nehmen, darf es mit der Ehrfurcht vor Jahrestagen aber auch nicht übertreiben.

Jedes Datum ist irgendwie schwierig, manche mehr, manche weniger.

> Humboldt-Universität, Bondage-Workshop?

Gabs auf dem 29/30C3 auch, da hatten die sogar ein Assembly (einen eigenen Bereich.


Heinz
4.3.2014 14:28
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@Seibold
Hast du den Post von Hadmut überhaupt gelesen, da steht doch schon am Anfang:

> Lest Euch mal den Berliner Terminkalender für linke Subkultur und Politik durch


Oppi
4.3.2014 15:00
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“Erstens werden Räume nicht aus Semesterbeiträgen bezahlt.”

Der Raum ist auch da, wenn er leer steht, und er kostet dann auch das gleiche. (Es sei denn die nehmen ihn bei ihrem Workshop auseinander.) Es ist stark anzuzweifeln, dass dafür eine Lehrveranstaltung verlegt werden musste.


Hadmut
4.3.2014 20:41
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@Oppi:

> Der Raum ist auch da, wenn er leer steht, und er kostet dann auch das gleiche.

Falsch.

Es gibt das Gebot des wirtschaftlichen Gebrauchs. Dazu gehört (siehe auch den Link auf meinen früheren Artikel) auch, entsprechende Einnahmen durch Fremdnutzung zu erzielen. Lässt man eine Fremdnutzung zu ohne Miete zu nehmen, ist damit ein Schaden bzw. Kosten in Höhe der entgangenen Miete entstanden. Einen Raum, mit dem man Miete einnehmen könnte, unentgeltlich für universitätsfremde Nutzung zu überlassen ist Untreue.

Mit Deiner Logik müsste man auch die Miete für die Wohnung ablehnen, weil das Haus ja sowieso dasteht.


Emil
4.3.2014 21:09
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@Hadmut
Ich denke, die wirst du nicht festnageln können. Dieser RefRat ist das, was sich anderswo AStA schimpft, LGBTI ist ein offizielles AStA-Referat.

http://lgbti.blogsport.de/category/refrat/

Die werden ohne Probleme kostenlos Uni-Räume für ihre Zwecke benutzen dürfen. An meiner Uni gab’s damals ein “Frauen- und Lesben-Referat”, die hatten sogar eigene Räume zur Verfügung, die kein Mann ohne Erlaubnis betreten durfte.

Was die Kosten für den Referenten betrifft, könnte ich mir vorstellen, dass der das umsonst gemacht hat. Wie kommt man sonst noch so einfach an williges BDSM-Frischfleisch?


Dostojewski
5.3.2014 0:42
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Wenn Putin hier demnächst einmarschieren sollte, wäre das Problem sowieso gelöst. So etwas kommt dann alles nach Sibirien! Und das ist auch gut so.


Herr Gott nochmal
5.3.2014 11:03
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Wieder grassiert aktuell das Opferabo des Genderismus. Eine sexistische Befragung der EU, weil keine Männern gefragt wurden. Da bleibt völlig offen wie viele Männer in der Gesellschaft bereits Gewalt gegen sich erlebt haben. 100 Prozent? Die Menschenrechte sind in der EU vollendet, wenn die Rechte der Männer abgeschafft worden sind? Schon heute feuert eine grüne Schulleiterin in Bayern ihre Schülern mit “Sieg heil!”-Ruf an. Zudem wird Gewalt in den einzelnen Ländern unterschiedlich definiert. In Polen, Rumänien und Kroaten gibt es somit weniger Gewalt als in Dänemark, Schweden und Finnland. “Europaweite Befragung”… das ganz Europa der EU einverleibt wurde, ist das Wunschdenken der EU-Journaille. http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/europaweite-befragung-jede-dritte-frau-in-der-eu-opfer-von-gewalt-12831525.html


brak
5.3.2014 19:44
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Zum Unterschied zwischen Mann und Frau:

1: http://www.youtube.com/watch?v=N4OkxkAmiAM

2: http://www.focus.de/panorama/videos/talente-sprachenwunder-diese-frau-versteht-niemand_id_3659615.html

“Sprachwunder” – das Video hat auch eine Frau gemacht! Die weiß nicht, was ein Sprachwunder ist.


yasar
6.3.2014 11:17
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Das mit dem Sprachen erfinden ist aber keine Frauendomäne.

https://www.youtube.com/watch?v=TLOLWWBTo2g


Oppi
6.3.2014 12:22
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“Lässt man eine Fremdnutzung zu ohne Miete zu nehmen, ist damit ein Schaden bzw. Kosten in Höhe der entgangenen Miete entstanden. Einen Raum, mit dem man Miete einnehmen könnte, unentgeltlich für universitätsfremde Nutzung zu überlassen ist Untreue. ”

Das ist die gleiche Unsinnsargumentation, die die Musikindustrie für ihre anti filesharer Kampagnen benutzt. “y Lieder werden kostenlos runtergeladen, im Laden hätten wir pro CD x Dollar bekommen, also beträgt der uns dadurch entstandene finanzielle Schaden x * y Dollar”
Das ist eine Milchmädchenrechnung. Dieser Schaden ist nur wirklich ein Schaden, wenn man davon ausgehen kann, dass jede dieser CDs auch tatsächlich gekauft worden wäre, hätte es keine Möglichkeit zum runterladen gegeben. Und genauso ist dein Schaden nur wirklich ein Schaden, wenn man davon ausgehen kann, dass man von den Workshopleuten oder jemand ganz anderem die angeblich entgangene Miete auch wirklich hätte bekommen können, wenn man sich nur darum bemüht hätte. Ob dem so ist können wahrscheinlich weder du noch ich beurteilen, aber weder sind Studenten dafür bekannt in Geld zu schwimmen, noch sind AStA Referate (allein damit ist der Zweck wahrscheinlich per Definition nicht mehr “universitätsfremd”, das steht sicher in irgendeiner Satzung) dafür bekannt, für die Nutzung von Universitätsräumen zu welchem Zweck auch immer zu bezahlen, also habe ich daran mal arge Zweifel. Überhaupt stehen in den Unis die ich kenne ausserhalb der Kern-Lehrveranstaltungszeiten so viele Seminarräume leer, dass der Gedanke, man könne jeden davon jederzeit kostenpflichtig vermieten reichlich aus der Luft gegriffen wirkt.

“Schaden” ist, wenn man a) hinterher weniger hat als vorher, oder wenn man b) hinterher weniger hat, als man bei optimaler Ausnutzung der Umstände hätte haben können. Wenn die Studenten nichts kaputt machen trifft a nicht zu, und wenn es keine Nachfrage zahlender Mietwilliger gibt, trifft b nicht zu.


Heinz
6.3.2014 17:25
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@Oppi
Hier verhält es sich anders, als bei der Contentindustrie, hier geht es um ein begrenztes Gut (Räume, die sich keiener mehr reservieren kann) und auch um klare Verluste wie durch Heizung, ggf. Hausmeisterstunden(wenn der Flur extra aufgeschlossen werden muss), Stromverbrauch, Betriebsstunden verschiedener Geräte.


jan
6.3.2014 17:26
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Denkfehler,
Wenn ich einen Raum vergebe, kann den Zur selben Zeit kein anderer Nutzen.
Der Raum ist belegt.

Digital vermehrbares ist eine unendliche Resource, materiell vorhandenes ist nicht einfach so elektronisch vermehrbar.

Ein Raum/ Gebäude kostet Geld nicht nur bei der Erstellung, sondern auch im Unterhalt.
Daher das wirtschaftlichkeitsgebot.

Wenn natürlich eine FH/ Hochschule zu gewissen Zeiten kapazitäten hat, und die zeitweise Vermietung mangels Nachfrage nicht sinnvoll ist kann man die natürlich kostenfrei nutzen lassen.

Man muss eben auch schauen ob die Verwaltung von zwei oder drei quasi externen Vermietungen nicht mehr kostet als das ganze einbringt.


Emil
7.3.2014 0:33
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Am Ende war’s viel Lärm um nichts:

“Der Bondage-Workshop fand im November schließlich doch statt, das Referat nutze einen der eigenen Räume.”

http://www.siegessaeule.de/no_cache/newscomments/article/709-heidi-klum-oder-bondage-workshop-wem-gebuehrt-raum-an-der-humboldt-uni.html