Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

München ist ein gefährliches Pflaster

Hadmut
30.4.2012 19:38

Muß am Fön liegen…


11 Kommentare (RSS-Feed)

FF
30.4.2012 22:53
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Da scheint mir eher ein tragisches persönliches Schicksal dahinter zu stehen.

Jede Millionenstadt ist voll davon…


ck
30.4.2012 22:57
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Man stelle sich vor, was in diesem Land los wäre, wenn in dieser Geschichte die Geschlechter vertauscht wären.


Hadmut
30.4.2012 22:58
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Guter Punkt, da hab ich gar nicht dran gedacht. Das wäre die bessere Überschrift gewesen.


Hanz Moser
1.5.2012 0:05
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Vergewaltigung durch Frauen ist ein Tabuthema.
Laut den Feministinnen gibt es das nicht und die männlichen Opfer haben meistens ein noch wesentlich höheres Schamgefühl als vergewaltige Frauen.

Man stelle sich mal vor auf eine Polizeiwache zu gehen und zu erzählen, man sei von einer Frau vergewaltigt worden. Das Gelächter dürfte einem sicher sein.
Man stelle sich vor so ein Mann geht mit seiner Geschichte ins Fernsehen. Wahrscheinlich lachen in ganz Deutschland in den Kneipen die Zuschauer.
Wenn die Frau dann auch noch nicht mal hässlich ist kann man sich sicher sein, dass der Spott noch beißender wird und sofort Sprüche über die sexuelle Orientierung hinterher kommen.

Das Thema interessiert aber keine Sau. Richtige Männer, und dafür halten sich ja alle, lassen sich nicht von einer Frau vergewaltigen und Frauen sind genug damit beschäftigt, alle Männer als potentielle Vergewaltiger hinzustellen.


“Vergewaltigung durch Frauen ist ein Tabuthema.”
Schmarrn, zum einen thematisierst Du es gerade, zum anderen ist weit und breit kein Tabubruch erkennbar.

“Laut den Feministinnen […]”
Die gibt es als homogene Masse in etwa so wie “die Männer”.

“[…] die männlichen Opfer haben meistens ein noch wesentlich höheres Schamgefühl als vergewaltige Frauen.”
Ich seh’ schon, Du hast umfangreich Ahnung vom Thema Vergewaltigungsopfer.

“Man stelle sich mal vor auf eine Polizeiwache zu gehen und zu erzählen, man sei von einer Frau vergewaltigt worden.”
Das passierte lt. polizeilicher Kriminalstatistik in den Jahren 2008, 2009 und 2010 bundesweit in der Summe 830, Gelächter der Beamten ist allerdings nicht vermerkt. Aber Hauptsache, Du hast mal Deinen täglichen Konjunktiv eingestreut.

“Man stelle sich vor so ein Mann geht mit seiner Geschichte ins Fernsehen.”
Gab’s schon, nicht nur bei den Unterschichtensendern, sondern vor etwa einem halben Jahr im WDR, vor rund einem Jahr gab es einen Themenabend bei arte.

“Wahrscheinlich lachen in ganz Deutschland in den Kneipen die Zuschauer.”
Diese von Dir postulierte “Wahrscheinlichkeit” ist derart dämlich, daß sogar meine Tasten Strg, C und V gezickt haben. Mal ab davon, daß in Deutschlands Kneipen eher selten TV geglotzt wird, so es sich nicht um eine Sportbar handelt.

“Wenn die Frau dann auch noch nicht mal hässlich ist kann man sich sicher sein, dass der Spott noch beißender wird und sofort Sprüche über die sexuelle Orientierung hinterher kommen.”
Sag mal, Hanz, was ist denn heute mit Dir los? Derart Unterirdisches ist man als regelmäßiger Konsument Deiner postings gar nicht gewohnt. Wenn ich es richtig interpretiere phantasierst Du Dir da zusammen, von einer Hübschen vergewaltigt worden zu sein resultiert darin, als Schwuchtel verächtlich gemacht zu werden?

“Das Thema interessiert aber keine Sau.”
Warum schreibst Du dann solchen gequirlten, völlig sachkundefreien Stuss zusammen?

“[…] und Frauen sind genug damit beschäftigt, alle Männer als potentielle Vergewaltiger hinzustellen.”
Also entweder ist heute mein Ironie-/ Sarkasmus-Erkennungsdingens defekt, oder Du bist um etwa 23:55 verlassen worden, dann entschuldige ich mich dafür, nicht gelassen genug gelesen zu haben. Sollte beides allerdings nicht zutreffen, dann solltest Du dringend(!) Deine Vorstellungswelt mit der Realität abgleichen.


Hadmut
1.5.2012 9:47
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Also so wie ich den Artikel gelesen habe, war es keine Vergewaltigung sondern Nötigung.


Heinrich
1.5.2012 15:05
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Und was bitte ist eine Vergewaltigung, wenn nicht eine sexuelle Nötigung?
http://dejure.org/gesetze/StGB/177.html


Heinrich
1.5.2012 15:09
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Nevermind. Ich wünschte man könnte Kommentare wieder löschen.

Sexualdelikte sind ohnehin etwas höchst interessantes. Werden soweit ich mich entsinne zumindest in Bayern nicht im Staatsexamen und nicht während des Studiums behandelt.


Hadmut
1.5.2012 15:48
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Ich war immer der Meinung, daß sexuelle Nötigung ist, jemanden zum Sex zu erpressen usw., während Vergewaltigung die gewaltsame Durchsetzung wäre. War bisher nicht so mein Thema…


Hanz Moser
1.5.2012 16:12
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@ Josh

Gelegentlich spiele ich ganz gern auch mal den Troll. Lies doch mal eine BILD und such nach der Formulierung “ganz Deutschland” 😉

@ Heinrich

Hadmut liegt goldrichtig. Die genaue Trennlinie der Rechtsprechung kenne ich nicht, aber Nötigung setzt keinen Verkehr (oder überhaupt körperliche Handlungen) voraus. Vergewaltigung ist quasi die Fortführung der Nötigung, wenn du nicht nur zudringlich wirst und drohst oder forderst, sondern es direkt (gewaltsam) durchsetzt.

Iirc gehört zu einer Vergewaltigung aber auch zwingend eine irgendwie geartete Abwehrreaktion des Opfers, die, verbal oder körperlich, das mangelnde Einverständnis zu erkennen gibt. Das wäre mir für Nötigung neu.


Flo
2.5.2012 15:10
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Heinrich hat doch den entsprechenden Link auf’s StGB gepostet.

Da steht im Absatz (2), was Vergewaltigung ist.
“[…]der Täter mit dem Opfer den Beischlaf vollzieht oder ähnliche sexuelle Handlungen an dem Opfer vornimmt oder an sich von ihm vornehmen läßt, die dieses besonders erniedrigen, insbesondere, wenn sie mit einem Eindringen in den Körper verbunden sind (Vergewaltigung), […]”

Also vollkommen unabhängig davon, ob diese Handlung nun durch Einwirken von Gewalt, Drohungen oder das Ausnutzen einer Notlage des Opfers erzwungen werden, handelt es sich um eine Vergewaltigung, sobald es “erniedrigende Handlungen” sind, sprich Beischlaf oder das Eindringen in den Körper.

Wen es interessiert: http://www.hrr-strafrecht.de/hrr/2/99/2-248-99.php3
Wird in der Begründung (III) noch etwas ausgeführt.

Ich stimme ck (und in gewissen Teilen auch Hanz) zu: Bei vergewaltigten Männern ist das Interesse der Bevölkerung wesentlich geringer als bei Frauen. Man vergleiche das mal mit anderen Sexualstraftätern, die wieder eingegliedert werden sollen…