Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Griechenland braucht 90 Milliarden?

Hadmut
9.6.2011 13:50

Kam heute mehrfach im Radio: Griechenland braucht von der EU dringend 90 Milliarden Euro um nicht pleite zu gehen. Komisch. Ich dachte immer, wenn man dringend und ohne Gegenleistung 90 Milliarden von anderen braucht, dann ist man schon sowas von pleite…

10 Kommentare (RSS-Feed)

ini
9.6.2011 15:06
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And whats the point dude?


Naja, und danach ist man es nicht mehr. Sie sollten also schreiben, “um nicht pleite zu bleiben”. Aber solche Feinheiten…

Carsten

Nukular
http://www.youtube.com/watch?v=YZMsNpyaHcA


Mario Landgraf
9.6.2011 15:27
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Die Definition des Wortes scheint sich in den letzten Jahrzehnten etwas geändert zu haben. Heute ist wohl erst der pleite der sich kein Geld mehr ausborgen kann. :-/


dasuxullebt
9.6.2011 15:57
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Nein, Pleite ist man heutzutage nicht mehr wenn man sein eigenes Geld verloren hat. Heutzutage ist man erst Pleite wenn man sein eigenes Geld und das Geld von mindestens einem ganzen Bezirk mit verloren hat.


Staat entschuldet sich künftig auf Kosten der Immobilienbesitzer

Da Deutschland selbst Billionen Schulden hat, aber aus Altruismus unbedingt Griechenland “helfen möchte”, hat sich der Hosenanzug etwas Besonderes ausgedacht: Zwangshypotheken für alle unbelasteten Privathäuser!

Die Offenlegung des privaten Immobilieneigentums durch die Volk-und Gebäudezählung bietet eine tolle Gelegenheit, sich Geld auf dem Wege über Zwangshypotheken zu holen. Alles wieder ganz still, heimlich und leise?

So etwas Ähnliches (staatliche Enteignung) gab’s doch in der DDR, oder?


dustbunny
10.6.2011 0:19
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So etwas Ähnliches (staatliche Enteignung) gab’s doch in der DDR, oder?

Ja und? Frankreich hat in den 1980-ern alle Großbanken verstaatlicht. Die haben nicht drunter gelitten. Wenn ich mir dagegen anschaue, wie hier zu Lande bspw. Commerzbank oder HRE “gerettet” wurden, kann “Verstaatlichen” keine sooo schlechte Idee sein.


Marco Hausen
10.6.2011 9:49
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Um es in den Worten meines verstorbenen Vaters (selbständiger Maschinenbauer mit eigenem, kleinem aber feinem Betrieb) zu sagen:

“Wenn früher jemand seine Rechnungen nicht bezahlt hat, nannte man das einen ‘Betrüger’. Heute ist das ‘normal’ und man wird verklagt und verurteilt, wenn man das böse B-Wort ausspricht oder auch nur denkt.”

Ich habe den Eindruck, das kann man sinngemäß auch auf Staaten übertragen.


euchrid eucrow
10.6.2011 18:15
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pleite ist man, wenn die ausgaben die einnahmen übersteigen. dachte ich…
von den zwangshypotheken habe ich vor einiger zeit schon gelesen:
http://www.wissensmanufaktur.net/zwangshypothek


@euchrid eucrow: Vielen Dank für den unterstützenden Link, der hoffentlich von sehr vielen angeklickt und gelesen wird. Je mehr Leute informiert sind, desto besser!

Merkel & Co möchten immer alles ganz heimlich, still und leise über die Bühne bringen, möglichst unbemerkt von allen, damit keine hinderlichen Einwände kommen – und plötzlich sind Tatsachen geschaffen.

Die Schweizer machen uns zur Zeit vor, dass Proteste sehr wichtig sein können. Die Bilderberger, die zur Zeit im Suvretta-Hotel (St. Moritz) ihr Treffen abhalten, ärgern sich total darüber, dass sie diesmal von so vielen Demonstranten eingekreist sind. Das hatten sie bei den bisherigen Bilderberg-Treffen in Spanien, Griechenland, Deutschland, etc. noch nicht erlebt.

Und statt Joe Ackermann als Schweizer seinen Landleuten zujubelt und sie begrüßt, versteckt er sich im Fond der schwarzen Limousine und verdeckt sein Gesicht mit einer Zeitung. So ähnlich machen es diese Feiglinge alle – einschließlich dem Fossil Rockefeller.

Die Medien dürfen das Treffen der ca. 130 “hochrangigen Betrüger” nicht erwähnen. Nur in einer mutigen Schweizer Zeitung und im englischen Guardian kam eine Notiz darüber. Offensichtlich beugen sich die Medienhuren dem Druck von einigen wenigen kriminellen Betrügern, die sich globale Elite schimpfen.


Rosenkranz007
11.6.2011 13:37
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Das Beste an den 90 Milliärdchen: sie sind für die Katz’ – (außer für die Banken) und erlauben es, das Problem noch ein paar Monate oder Wochen aufzuschieben. Bis am Ende – nach der Sommerpause, spätestens aber nächstes Jahr – gar nicht mehr geht.

PS: Las hier kürzlich irgendwo einen dringenden Leserwunsch nach Redesign des Blogs. Bitte alles so lassen wie’s ist. Die klassische, textorientierte Schlichtheit unterscheidet sich wohltuend von diversen “Weihnachtsbaum”-Blogs. Meine Meinung!