Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

“Das ist Vorschrift!”

Hadmut
22.3.2011 16:57

Man lernt ja immer noch was dazu. Heute: Beim Friseur.

Heute war ich beim Friseur. War mal wieder fällig. Ich habe seit über 20 Jahren den gleichen Haarschnitt: Maschinenhaarschnitt 9mm. Gut, im Winter dürfen’s auch mal 11mm sein. Hab ich mir angewöhnt, seit mir vor über 20 Jahren mal eine Friseur-Azubine die Haare ganz fürchterlich vermurkst, unterschiedlich lang, schief und in schrägen Stufen geschnitten hatte. Die Chefin hatte sich damals extrem bei mir entschuldigt, wie schrecklich und tut ihnen ja so leid, aber da wär leider nichts mehr zu retten außer einem Nothaarschnitt mit der Maschine, um alles auf gleich kurz zu bringen – weil drankleben könnte man sie nicht mehr. Dann soll sie es halt tun, hab ich damals gesagt – und bin dabei geblieben. Was meiner Auffassung von Körperpflege übrigens sehr entgegenkommt, da ich mindestens jeden Morgen dusche. Einmal mit dem Handtuch drüber und der Weg von der Dusche bis zur Badezimmertür reicht zum Trocknen. Kämme, Bürsten, Haartrocker – brauch ich alles nicht. Sobald die Haare so lang sind, daß ich zweimal mit dem Handtuch drüber muß oder sie überhaupt verstruwwelt oder ungekämmt aussehen können, geht’s dringend zum Friseur. Runter mit der Wolle.

Der andere Aspekt ist natürlich, daß ich nun auch nicht mehr der allerjüngste Jungspund bin, und daher meine Haare – wie soll ich sagen – deutlich zurückhaltender wachsen, und den Platz vorne zugunsten meines Charakterschädels und oben zugunsten einer Hubschrauberlandeplatte freigeben. Und je weniger und dünnere Haare man hat, desto kürzer muß man sie schneiden, sonst sieht es blöd aus. (Man kann natürlich auch die Seiten lang runter wachsen lassen, sie dann quer über den Kopf kämmen und mit Haargel festkleben…) Wobei es übrigens wirklich nicht richtig wäre zu sagen, daß ich mit fortschreitendem Alter weniger Haare hätte. Das Gegenteil ist – zu meinem Leidwesen – der Fall. Es wachsen mir immer mehr. Nur eben woanders, nicht auf dem Kopf. Wovon ich gar nicht begeistert bin. Als Student fand ich Haare gut, und hatte mehrere Semester lang einen so langen Bart, daß ich zu Fasching sehr überzeugend als Fidel Castro gehen konnte, indem ich mir einfach eine alte Tarnfleckenmütze aufgesetzt habe, die ich mal bei einem Truppenmanöver mit der US-Armee gegen ein Schiffchen eingetauscht hatte. Die Geschmäcker ändern sich, der Zeitgeist auch, und ich ebenfalls. Heute gehen mir Haare auf den Wecker.

Was mein Haupthaar betrifft, gehe ich deshalb – wie gesagt – regelmäßig zum Friseur. Und das seit über 20 Jahren mit dem Maschinenhaarschnitt. Und das stets und immer, nachdem ich mir – sowieso – jeden Morgen die Haare wasche. Weshalb weder ich noch irgendein Friseur es bisher für erforderlich hielt, mir die Haare zu waschen, was ich auch nicht tue. (Abgesehen vielleicht von dieser kleinen malayischen Friseuse in Malaka, die mir eine Kopfmassage anbot und mir dann so lasziv in den Ohren rumbohrte, als wolle sie mir noch andere „Zusatzleistungen” nahelegen…).

Bisher.

Seit ich hier wohne habe ich – naheliegenderweise – einen anderen Stammfriseur. Und lasse mir da auch wie immer die Haare schneiden. Nicht so ganz billig, aber in die Stadt reinzufahren wird dann noch teurer. Beim letzten Mal wollten sie mir plötzlich schon unbedingt die Haare waschen. Kam mir wie Geldmacherei vor. Nein, mit aller Entschiedenheit habe ich klargestellt, ich will nicht, und werde nicht, nur den Maschinenhaarschnitt und fertig.

Heute ging das wieder los. Nur mit mehr Nachdruck. Ich möge bitte am Waschbecken Platz nehmen. Nee, ich möchte nur Haareschneiden, sag ich. Sie besteht darauf, Haare waschen muß sein.

Mir kommen Selbstzweifel. Sollte ich in der Körperhygiene nachlässig geworden sein? Verströme ich Büffelaroma? Hab ich fettige Haare? Bin ich sonst irgenwie in Schmuddelige abgedriftet? Eigentlich nicht. Heute morgen gründlich geduscht, frische Klamotten, heute noch nicht ernsthaft geschwitzt, und auch ein Blick in den Spiegel erbringt nur den Mangel einer Zottelfrisur im Ansatz.

Inzwischen haben sich noch zwei weitere Friseurinnen (Friseusen klingt irgendwie mehrdeutig) neben ihr aufgebaut, und erklären mir übereinstimmend, daß ich mir die Haare waschen lassen müßte. Wäre es vielleicht denkbar, daß ich bin der Körperhygiene irgendwelche neuen Trends und Anforderungen verpaßt habe? Oder daß meine Hygieneprozedur Mängel aufweist, die man nur von hinten erkennt? Ich bin verunsichert. Warum sind die so scharf drauf, mir die Haare zu waschen? Oder will die was von mir? Unwahrscheinlich bei dem Altersunterschied. Also bleibt, so meine ich, nur die Variante, daß sie einem mit Gewalt kostenpflichte Zusatzdienste aufdrängen wollen, so als Marketing- und Vertriebsmethode.

Aber wer legt sich schon mit drei FriseusenFriseurinnen an? Ich frage also, was der Spaß kostet. Das kostet gar nichts, werde ich belehrt, das ist kostenlos.

Ich bin verblüfft. Ja, wenn’s nichts kostet, warum ist es ihnen dann so wichtig, frage ich, und wage die Zusatzfrage, ob irgendetwas an mir schmutzig oder ungewaschen wäre. Ob ich stänke oder so.

„Das ist Vorschrift!” werde ich beschieden. Und bin noch verblüffter. Wieso denn das? Wer will mir den Vorschriften darüber machen, wie ich mir die Haare schneiden zu lassen habe? Davon hätte ich noch nie gehört, wäre mir völlig neu. Wer denn solche Vorschriften erlassen würde, und ob mir ein Bußgeld drohe, wenn ich mir die Haare ungewaschen (d.h. mehrere Stunden nach dem letzten Waschen) schneiden ließe.

Und dann kam der Aha-Effekt. Dann haben die mir erklärt, warum das Vorschrift ist. Aus einem Grund, auf den ich nie selbst gekommen wäre, der aber von überwältigender Plausibilität ist, wenn man ihn erst einmal kennt: Arbeitsschutz. Es ist eine Arbeitsschutzvorschrift. Und man schreibt es nicht mir, sondern den Friseurinnen vor. Weil sich die Leute heute immer mehr Chemie und irgendwelches Zeugs in die Haare schmieren, bekommen Friseure immer mehr Probleme mit der Haut, Ausschläge, trockene Haut, Risse, Allergien, Krankheiten, und was weiß ich nicht alles. Anderen Menschen mit der Hand durch die Haare zu fahren ist heute gesundheitsschädlich geworden. Deshalb mußten schon manche Friseurinnen den Beruf aufgeben. Und deshalb muß man den Leuten den Dreck, den sie sich in die Haare schmieren, vor dem Schneiden wieder rauswaschen, damit der Friseur die Haare ungefährdet anfassen kann. Und deshalb sind die auch so dahinter her. Im Eigeninteresse.

Wieder was gelernt.

Und so habe ich mir die Haare heute waschen lassen.


19 Kommentare (RSS-Feed)

ck
22.3.2011 18:05
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Warum schneidest Du dir die Haare nicht mit einer Haarschneidemaschine selbst?


Hadmut
22.3.2011 19:02
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Weil ich nicht sehen kann, wie es hinten aussieht und ich die Ohren, den Haaransatz usw. nicht selbst hinbekomme. Wie soll das gehen? Davon abgesehen: Ich kann es mir durchaus leisten, alle zwei Monate mal zum Friseur zu gehen.


H.D.
22.3.2011 19:04
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@ hadmut

… spricht das nicht dafür sich eine glatze zu rasieren? ich meine rasieren ist sowieso jeden morgen angesagt – dann eben gleich die schädeldecke noch mit.
… und überhaupt – inzwischen sind haare ja beinahe überall verpönt! warte mal ab, bis dir die dinger aus der nase und aus den ohren wachsen … von unter den achseln und anderswo brauchen wir gar nicht erst sprechen – da geht der trend unweigerlich weg vom wildwuchs (nicht nur der problem-“bär” ist eine bedrohte bzw. aussterbende spezies) … hm – man könnte “glatt” (!) versucht sein das duschgel gegen eine enthaarungscreme einzutauschen! wenn der markt das erst mal fordert, dann gibts die bestimmt auch mit waschaktiven substanzen – das patent liegt schon bei fa. ‘schwarzkopf’ in der schublade – auf den trend warten die! … aber eins gebe ich dabei zu bedenken: ohne augenbrauen sieht irgendwie doof aus.
(:-)

ps: obwohl – ohne augenbrauen? – das könnte der nächste trend werden!!


Hadmut
22.3.2011 22:00
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@H.D.: Nein nicht unbedingt, aus mehreren Gründen.

Sich den Kopf jeden Morgen zu rasieren wäre eine Heidenarbeit, weit mehr als das Gesicht. Und schon da gerät mir die Rasur auch nicht jeden Morgen so hundertprozentig perfekt.

Dann braucht man schon einen gewissen Sonnenschutz. Ich merke es bei meiner zurückweichenden Haarpracht schon sehr deutlich, daß ich eigentlich nicht ohne Kopfbedeckung in der Sonne rumlaufe. Ganz ohne wäre mir sehr unangenehm. Außerdem friert man dann auch, denn der Körper verliert die meiste Wärmeenergie über den Kopf.

Dann besteht das Problem, daß die Stoppeln unter der Mütze oder dem Hut jucken würden.

Außerdem wird es gesellschaftlich nicht so unbedingt akzeptiert.

Und last but not least: Glatze steht nicht jedem. Es gibt Typen, bei denen sieht das super aus (sie hatten sogar mal eine Werbung für Frauen-Haarshampoo, bei denen ein breit grinsender Glatzkopf so tat, als würde er sich damit die Haare waschen, was funktionierte, weil der so gut aussah). Bei mir aber nicht. Überhaupt nicht. Ich bin vor 20 Jahren mal ne Zeitlang unfreiwillig mit Glatze rumgelaufen, sah bei mir überhaupt nicht gut aus. Paßt nicht zum Gesicht, paßt nicht zum Typ, außerdem habe ich keine so schöne Kopfform. Macht keinen guten Eindruck.


bla
22.3.2011 20:09
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Bin immerwieder überrascht wie du über Sachen bei denen ich 2 Sätze schreiben würde soviel zusammenbekommst :D.

Und Haare selber schneiden geht zumindest wenn jemand dannach nochmal drüber schaut 😉


yasar
22.3.2011 22:26
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Das mit dem “meisten” Wärmeverlust über Kopf ist eine UL:

http://www.wdrmaus.de/sachgeschichten/sachgeschichten/sachgeschichte.php5?id=362


Hadmut
22.3.2011 23:27
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@Yasar: Stimmt doch gar nicht. Auch in der Maus bestätigen sie das.

Natürlich muß man dabei Glatze mit Hose vergleichen, ich hab ja nicht gesagt, daß ich mir keine Glatze rasiere, weil ich dann ganz nackt friere. Das bezog sich natürlich auf normale, wetterangepasste Kleidung, aber nackten Kopf. Auch in der Wärmekamera in der Maus sieht man ja, daß die Haare isolieren. Und das hat man ja auch sehr deutlich gesehen, daß jemand, der am restlichen Körper Kleidung an hat, am unbedeckten Kopf die meiste Energie verliert. Ist ja auch klar.

Davon ganz abgesehen: Ich friere bei Kälte am Kopf. Also trage ich eine Mütze. Basta.

Die Urban Legend ist übrigens eine andere: Man erkältet sich nämlich nicht von Kälte. Sondern von Viren. Und die verbreiten sich im Winter bei angegriffenen Schleimhäuten, Heizungsluft usw. eben besser.


yasar
22.3.2011 22:32
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Übrigens: Ich gehe auch immer mit frisch gewaschenen Haaren zur Friseurin und wurde bisher noch nie aufgefordert, die Haare zwangswaschen zu lassen. Vielleicht sieht die mir ja auch an, daß ich meine Haare nicht “chemisch behandle”.


yasar
23.3.2011 11:16
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OK. Meine Aussage war zu verkürzt:

Es ist allgemein die Meinung verbreitet, daß über den Kopf mehr Wäre verlorengeht als über andere Körperteile bei gleichen Voraussetzungen (unbedeckte Haut). Und das hat die Maussendung ausgeräumt.

Klar ist, daß unbedeckte Haut mehr Wärme abgibt, insbesondere wenn es windig ist und das isolierende Wärmepolster weggeweht wird.

Ob aber über den (unbedeckten) Kopf mehr Wärme abgegeben wird, als über den restlichen Körper, dürfte davon abhängig sein, wie die Windverhältnisse sind und die Wärmeleitfähigkeit der Kleidung ist.

Aber wie sage ich meinen Kindern immer: “Zieht Euch Jacke und Mütze an!”


Johnny
23.3.2011 11:38
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>Einmal mit dem Handtuch drüber und der Weg von der Dusche bis zur Badezimmertür reicht zum Trocknen.

Ich hätte auch gern so ein großes Badezimmer =)

Viren brauchen Feuchtigkeit um außerhalb eines Organismus zu überleben. Da im Winter die Luft, weil kälter, weniger Wasser(dampf) aufnehmen kann, bleiben Oberflächen länger feucht und damit Viren länger leben. Somit werden sie besser verbreitet.


Mephane
23.3.2011 13:35
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“Viren brauchen Feuchtigkeit um außerhalb eines Organismus zu überleben.”

Ich kenne mich mit der Materie ja nicht so gut aus, aber ich dachte Viren haben keinen Stoffwechsel und sind de facto selbst nicht lebendig in dem Sinne, dass man sie töten kann? Man kann sie zerstören, der Körper bindet sie durch Antikörper und zerstört sie dann, aber anders als Bakterien kann man Viren doch nicht durch Gifte, Nahrungs- oder Wasserentzug töten, oder?


quarc
23.3.2011 21:49
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> Maschinenhaarschnitt 9mm.

Welch Zufall. Das lasse ich seit ein paar Jahren genauso machen, immer
wenn sich im Mai oder Juni die Temperaturen erstmals den 30 Grad nähern.
Allerdings lasse ich mir dann wieder ein Jahr Zeit.


uwiuwiuwi
24.3.2011 1:47
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das ist sehr interessant!
ich hab mich ja vom wissen zu solchen veränderungen selbst abgeschnitten da ich bestimmt seit 4 jahren nicht mehr beim friseur war. den besagten maschinenhaarschnitt mache ich selbst und laß ihn dann von einem freund kontrollieren.
mein grund für den ausstieg: es gibt bei mir keinen friseur mehr der das ganze für 5eu macht. ohne waschen. auch wen ein geübter friseur mit einer guten maschine 10 köpfe pro stunde machen könnte…
und ich mags auch nicht ganz ohne,
wegen der gefühlten kälte und der ollen juckenden mützen 🙂
daher unterstütze ich auch den UL hinweis von yasar, stimmt doch.
die maus geht an dem punkt nicht weit genug. da gehts nur um qualitativen wärmeverlust, gefühlte kälte (ist auch ein putziges argument von der oma das die wärme nach oben steigt, zu der zeit wurde wohl gerade die konvektion wissenschaftlich dokumentiert). klar, bedeckte haut gibt weniger wärme ab als unbedeckte, erst recht bei -20grad.
zur betrachtung des quantitativen effekts und damit die antwort zu der frage über welchen körperteil die meiste wärme abgegeben wird hätten sie den kollegen fug kommplett nackt vor die thermokamera stellen und den darstellungsbereich der kamera etwas einschränken müßen. die kältekammer wär dann auch nicht mehr nötig. dann hätten wir gesehn das die meiste wärme über den rumpf abgegeben wird.
pullover, jacke und/oder körperfett helfen da gut 🙂

ach und arbeitsschutz: die haare wurden dir mit handschuhen gewaschen?

gruß und guten umbruch!


ini
24.3.2011 17:14
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Wer für einen Raspelhaarschnitt zum Friseur geht hat es nicht anders verdient so abgezockt zu werden. Das macht Mann selber, ist einfach als man denkt. Und wenn ich das Bild von Mister Danisch bei Xing sehe, also da kann man nicht viel falsch machen, selst bei zwei linken Händen nicht.

Die “Vorschrift” ist Blödsinn, habe gestern eine Friseuse befragt, hat sie noch nie was von gehört. Sie meinte es könnte sein, dass die Friseuse die Haare nass machen wollte, weil nass schneiden weniger Dreck macht oder die jeweilige Friseuse lieber nass schneidet, dabei wäscht man die Haare normalerweise gleich mit. Wenn sich ein Kunde gegen Waschen mit Händen und Füssen sträubt, dann wird er mit nem Sprüher eingenässt.


yasar
24.3.2011 17:28
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Zu dem Thema komplett nackt vor der Kamera in der Kältekammer hatte eine andere ARD-Sendung auch schon berichtet. Ich weiß allerdings nicht mehr genau ob es “Wissen macht Ah!” oder “Kopfball” war. Leider habe ich da keine Link mehr dazu. Es ging da auch um die gefühlte Temperatur. Jedenfalls kam heraus, daß üblicherweise eine kleine (relativ warme) Luftschicht um einen herum ist, die einen vor der Kälte isoliert, so daß man bei Windstille Minusgrade einigermaßen ertragen kann, hingegen bei Wind schon bei Plusgraden man fürchterlich friert.


lammy
25.3.2011 14:50
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also ich finde das selber schneiden nun auch überhaupt nicht schwierig, mache das schon seit Jahren selber und will nicht wissen, was ich dadurch schon alles an Kohle eingespart habe.


Michael
28.3.2011 10:30
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Hmm, ich halte diese Anweisung ja für etwas fragwürdig. Beim haarewaschen werden ja nun alle löslichen Stoffe im Wasser gelöst und derjenige, der die Haare wäscht, kommt direkt damit in Kontakt. Und Friseure, die beim waschen Handschuhe tragen, habe ich noch nicht erlebt.


nunz
30.3.2011 10:30
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Das mit der Vorschrift – das stimmt gar nicht! Da haben Sie sich offensichtlich einen Schmarrn erzählen lassen. Habe gerade meinen Friseur, einen Innungsmeister, nach dem Waschzwang gefragt. Der sagt, das sei Unsinn. Wohl aber sei Friseurinnen und Friseuren aus Gründen des Arbeitsschutzes vorgeschrieben, beim Waschen Waschhandschuhe zu verwenden.


quarc
1.4.2011 20:05
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Vielleicht lesen die Frisuerinnen diesen Blog und wollten auch mal
eine Ente plazieren.