Ansichten eines Informatikers

Das genetische Erbschulddenken der Antirassisten

Hadmut
27.2.2021 19:33

Einerseits schimpfen sie ständig auf Rassisten und halten jeden Gedanken an Genetik für Nazi-Biologismen.

Andererseits denken sie nach dem Prinzip der Erbschuld durch Abstammung.

Das hatte ich ja auch schon öfters auf dem Seziertisch: Verblüffend viele der Gender-Spinner und Protagonisten der Gender-Studies und anderer linker Ideologien stellen sich als Nachkommen von Nazi-Größen heraus, die damit versuchen, sich irgendwie reinzuwaschen und sich mit ihren Geschlechterkrampf, der Entkopplung von der Geburt, der Wahl des Geschlechts von der gefühlten Erbschuld zu erlösen.

Schon mehrfach beschrieben: Ich halte einen großen Teil der Gender-Studies für eine Wahnvorstellung, entwickelt von Leuten, die psychisch nicht darüber hinwegkommen, von Leuten aus der Top-Ebende der Nazis abzustammen. Die produzieren sich dann eine absurde Heilslehre, mit der sie sich einreden, dass die Erblast, die sie sich zuerst eingeredet haben (objektiv: Welche Schuld sollte jemand daran haben können, dass sein Opa oder Uropa, den er nie gekannt hat, Nazi war?), mit irgendeiner sektenartigen Heilslehre wieder abzulösen wäre. Dass man sich auf diesem Weg also ein-, oder besser gesagt, wieder ausredet, dass wir sind, als was wir geboren werden.

Quasi eine linke Selbsthilfegruppe für den von links eingeredeten Dachschaden.

Ich habe ja auch schon oft geschrieben, dass Lesben eben nicht das geschlechtssymmetrische Spiegelbild von Schwulen sind. Schwule sind meist Bioschwule (wobei es auch die gibt, die nach Misshandlung durch die Mutter dann fluchtschwul wurden). Bei Frauen ist Homosexualität aber völlig anders aufgebaut, und es gibt deshalb deutlich weniger Biolesben. Auffällig viele Lesben sind Psycholesben und Hasslesben. Beispielsweise aus Hass auf Männer, weil der Opa Nazi war.

Womit wir wieder bei einem meiner Lieblingsthemen wären, Hirn, Amygdala und das Debuggen des Schädelinhaltes.

Meinen Beobachtungen nach beruhen vor allem viele dieser Hass- und Psycholesben auf einer Diskrepanz zwischen Sexualität und Freund-Feind-Rudeldenken.

Während Männer – wie in der Natur bei vielen Tierarten zu beobachten – zumindest als ein typisches Lebensmodell haben, alleine oder in kleinen Gruppen abseits der Rudel herumzustreunen und zu begatten, was einem der Tag halt so vor die Flinte bringt und einem gefällt, also einer (der genetischen Durchmischung dienlichen) Opportunitätssexualität folgen (in diesen Bereich fällt sicherlich auch die Vergewaltigung Fremderinnen), sind Frauen grundsätzlich rudelaffin drauf. Weibchen sind in vielen Tierarten außerhalb der Rudel nicht überlebensfähig und wegen ihrer Mutterrolle auf das Rudel angewiesen. Aus dem Rudel ausgestoßen zu werden bedeutet häufig den Tod mit Ende der genetischen Linie, wodurch sich ein starker evolutionärer Druck zu rudelkonformem Verhalten ergibt. In vielen Tierarten wählt das Weibchen eben nicht (wie gerade von Feministinen wieder behauptet) ihren Besteiger, sondern der Rudelchef nimmt sich, was er als seines betrachtet. Der Stärkste ist der Rammler am Platz. Nicht selten verbunden mit der Tötung aller Nachkommen des Vorgängers. Deshalb sind Weibchen zwangsläufig (Ha! Wortspiel…) auf eine Rudelsexualität programmiert, und darauf, sich dem rudelkonformsten Obermacker hinzugeben. Kann man in jedem klassischen Bürorudel beobachten, früher sagte man „hochschlafen”.

Aber, ach.

Diese bei Frauen weit stärkere Verflechtung von Sexualität und Rudelkonformität geht natürlich schrecklich schief, wenn eben diese Rudelzugehörigkeitserkennung durch linke Feindautosuggestion gestört ist und man alle Männer als Feinde ansieht. Man kann sie nicht gleichzeitig durch die Rudeldenke als Feind, also vom feindlichen Rudel, betrachten und in rudelsexueller Denke als Sexualpartner sehen. Geht nicht.

Ich vermute deshalb, das so diese Hass- und Notlesben entstehen, weil deren antrainierter Männerhass es einfach unmöglich macht, Männer noch als rudelzugehörig und damit voraussetzungserfüllend für Sex betrachten können.

Oder kurz gesagt: Schwul wird man meist vor der Geburt, Lesbisch meist danach.

Deshalb lag auch Simone de Beauvoir mit ihrer Aussage daneben, dass man als Frau nicht geboren, sondern dazu gemacht werde. Als Frau wird man schon geboren. Aber zur Lesbe oft erst gemacht.

Warum schreibe ich das jetzt?

Als Einleitung dazu, dass ich auf diesen bescheuerten Artikel kommen möchte: Debatte: Nazi-Enkel:innen haben die Verantwortung, sich selbst zu enterben

Heißt: Du, der Du von Nazis abstammst und für immer verschmutzte Gene in Dir trägst, hast Dich ein Selbsthass und Selbstentleibung zu üben!

Darf man als Urenkelin eines Wehrmachts-Generals Inhaberin eines queerfeministischen Buchladens sein? Nur unter bestimmten Bedingungen, meint unsere Autorin.

Was man darf und was nicht, hänge von der Abstammung ab.

Das sahen die Nazis und die mit der Apartheid in Südafrika eigentlich ganz genauso.

Moshtari Hilal und Sinthujan Varatharajah habendie gleiche Arbeit gemacht, die meine Familie und und viele andere Familien mit Migrationsvordergrund in Deutschland zu machen verdammt sind. Die Almans von dem braunen Dreck zu befreien. Metaphorisch könnte man sagen, unsere Vorfahr:innen haben es manuell gemacht, in privaten Wohnungen, Großraumbüros usw. und wir machen es geistig, in Kunst- und Kulturräumen. Wir, die Menschen mit Migrationsvordergrund, müssen die Almans immer wieder daran erinnern, dass sie die Menschen mit Nazihintergrund sind, weil sie es anscheinend immer wieder vergessen.

Kurz gesagt: Man führt eine Erbreinigung an uns durch. Genetische Säuberungen. Wir sind in unserer Abstammung besudelt und brauchen selbsternannte Abstammungsputzfrauen.

Die uns – *Trommelwirbel* – von dem Glauben dekontaminieren sollen, dass es auf die Abstammung eines Menschen ankäme. Womit wir wieder bei Orwell’schem Doppeldenk und bei Danisch’scher Umgehung des Intellekts zur selbstwidersprüchlich-doppelten Auslösung der Sozialverhaltensbelohnungsdrüse im Hirn wären.

Wir sind hier die Menschen mit „Nazihintergrund”, und sie wollen uns ständig daran erinnern, dass wir hier die Nazis sind, weil wir es sonst immer wieder vergessen. Komisch, ich dachte immer, es sei das Ziel, dass wir endlich vergessen, dass wir Nazis sind.

Und warum wir uns als Deutsche, die, seit ich mich erinnern kann, eine Naziausstellung und eine Gedenkveranstaltung nach der anderen durchziehen, uns ausgerechnet von selbsternannten Erinnerern am untersten Ende der Bildungsskala erinnern lassen müssten, die ohne die Segnungen ihrer Kolonialisierung bis heute noch nicht erfahren hätten, dass es die Nazis überhaupt gab, sich aber für die überragenden Naziexperten halten. Mein Vater ist in den späten 80er oder frühen 90er Jahren auf seinen Afrika-Reisen in der Pauschalreisegruppe in Afrika mehr als einmal mit „Heil Hitler!” begrüßt worden, weil die nicht wussten, wer das war, dass er tot ist und das nicht positiv konnotiert ist, und die den gerade für den regierenden König von Deutschland hielten. Das Nähere hatte sich noch nicht bis dahin rumgesprochen.

Will sagen: Es bedarf schon einer motivierenden Begründung, warum man sich von Leuten, die keine offenkundige Qualifikation in Sachen Nazitum haben, irgendwie belehren und erwecken lassen sollte. Auf mich machen diese Belehrungs- und Erinnerungsauftritte von Leuten mit selbsternannter Weisheit etwa denselben Eindruck wie die Mails all der afrikanischen Prinzen, die mir erklären, mich als Empfänger ihrer Millionen auserkoren zu haben.

Ich finde das nämlich überaus befremdlich, wenn Leute mich in Themen wie Nazierlösung und Antirassismus unterweisen wollen und ihr Expertentum damit begründen, dass ihre Sachkunde und meine Ahnungslosigkeit allein schon auf ihrer und meiner Hautfarbe beruhe, verstärkt durch ihre und meine genetische Abstammung. Das bleibt mir mir schon an der Plausibilitätsprüfung hängen und landet bei mir im Hirn eigentlich im selben Spam-Mülleimer wie die Angebote der Hütchenspieler unter den Linden.

Es wird verstärkt, wenn ich dazu den Eindruck habe, dass mir da jemand kommt, der sonst wirklich gar nichts kann und das halt als seine Masche abzieht, sich aufzuspielen und wichtig zu machen. Als ob wir uns hier einen großen Haufen dummer Leute aufgeschichtet hätten, deren gesamte Tätigkeit darin besteht, uns als Nazis zu beschimpfen und sich selbst als die teuere Medizin dagegen zu verkaufen.

Mir konnte noch nie jemand erklären, warum ich mich als weißer Deutscher von 55 Jahren, der sich volens nolens nun auch immer gute 40 Jahre mehr oder weniger intensiv damit beschäftigt (und beschäftigt wird), viel gelesen und Ausstellungen und Museen in mehreren Kontinenten besucht hat, von jedem dahergelaufenen 25-Jährigen Depp in irgendwas belehren lassen sollte.

Ich würde es noch verstehen, wenn es ein 25-Jähriger Nachkomme von Holocaust-Überlebenden oder -Toten wäre, der sich damit intensiv beschäftigt hat. Ich war mal mit einem Israeli dieser Gattung befreundet, der aber genau das, Belehrungen und Beschuldigungen, überhaupt gar nicht getan hat.

Warum ich mich aber von Leuten aus dem Arabischen oder aus Afrika belehren lassen müsste, denen man permanent anmerkt, dass sie von Nazis und Holocaust so viel Ahnung haben wie eine Kuh vom Skifliegen, und nur dümmstes oberflächlichstes Hassgeschwätz nachplappern, als habe man ihnen in linken Rhetorikkursen eingetrichtert, was sie sagen müssen, um sich wichtig zu machen und an Fördergelder zu kommen, konnt mir noch keiner erklären.

Das will ich mal klarstellen: Ich bin nicht genetisch zu verdammt, mir jeden Schwachsinn anhören zu müssen. Und im Gegensatz zu vielen Linke stamme ich auch nicht von Nazis ab. Ich bin im Gegensatz zur Gender-Gang kein Naziabkömmling. Schon daher ist mir nicht klar, warum ich mich von denen in den Nazi-Topf werfen lassen müsste. Vor allem kommt mir das komisch vor, wenn ausgerechnet Muslime daherkommen, um uns einen von Antisemitismus zu predigen, während Palästinenser und Iran ihren Erbkrieg gegen Israel führen.

Wenn ich mir nun dieses Gespräch anhöre, auf dem dieser Artikel beruht (ich habe es nur in Teilen gehört, das Geschwätz ist mir einfach viel zu blöd, oberflächlich, vorurteilsbehaftet und rassistisch), dann ist ernsthaft die Frage, was solche Leute eigentlich befähigen, qualifizieren können soll, ander über Nazitum zu belehren.

Sie beschimpfen jemanden, der einen Buchladen eröffnet (ob nun queer-bescheuert oder nicht, immerhin etwas unternimmt), und einen Nazi-Opa hatte, ohne auch nur eine entfernt greifbare Grundlage zu haben. Sie sagen einfach, um so einen Buchladen zu eröffnen, müsse man viel Geld geerbt haben, und wenn der Opa Nazi war, müsse eben der Buchladen aus Nazivermögen stammen. Er fragt ja (so bei 0:28:00 rum), wie man eigentlich „mit so einem Namen” noch einen Buchladen eröffnen könne.

Was soll der Schwachsinn? Jemandem wegen seines Nachnamens verbieten, ein Buchgeschäft zu eröffnen?

Sind wir jetzt schon wieder bei „Kauft nicht bei Juden”?

Von so unfassbar dummen und oberflächlichen Leuten sollen wir uns über Nazitum und die Erlösung davon zwangsberaten lassen?

Selbst wenn man reich geerbt hätte: Für gewöhnlich haben Menschen so ungefähr 4 Vorfahren auf Großeltern-Ebene, zuzüglich zweier Eltern. Schon deshalb ist die Wahrscheinlichkeit 1/6, dass ein etwaig ererbtes Vermögen vom Nazi-Opa geerbt wurde. Und vielleicht hat der das ja auch nur geerbt. Oder ehrlich erarbeitet.

Dieser bodenlose Schwachsinn, dass jemand, der einen Nazi-Opa hatte, heute, 75 Jahre später, keinen Buchladen eröffnen dürfte. Was sollte sie denn sonst? Per Hartz IV auf Kosten anderer leben? Verhungern? Flaschen sammeln oder was? Was ist denn da die Erwartungshaltung?

Auf mich wirken diese Leute wie Betrüger, die einem irgendeine Wundermedizin, irgendeine Schlangenöl andrehen wollen.

Was ich immer wieder beobachte: Wir leisten uns hier Import-Dummheit. Dummheit ist die Grundlage von Rassismus, es wird zu Import-Rassismus. Und der äußert sich in Weißen- und Deutschenfeindlichkeit. Ein so grundlegender Unterschied zwischen den Nazischriften über Juden und solchen Gesprächen wie diesem da über Deutsche besteht nicht.

Und übrigens: Gerade weil ich kein Rassist bin, bin ich auch nicht bereit, jemandes Hautfarbe als Exkulpation für sein Geschwätz anzuerkennen, geringere Maßstäbe anzulegen, irgendeinen Minderintelligenzbonus einzuräumen oder – wie bei Aufnahmeprüfungen an amerikanischen Universitäten – an Schwarze niedrigere intellektuelle Anforderungen zu stellen oder weniger geistige Leistung zu fordern. Es scheinen sich aber ziemlich viele Leute daran gewöhnt zu haben, jeden Mist daherschwätzen zu können und damit durchzukommen, weil sie den … das M-Wort, den Migranten geben.

Zurück zum eigentlichen Artikel

Dieses Malheur ist auch Emilia von Senger passiert, die , von dem Geld ihres Erbes, in einer Wohngegend, die gerade vollkommen gentrifiziert wird und in der viele Einwohner:innen darum kämpfen, nicht aus ihrer Wohnung geschmissen zu werden (She said am Kottbusser Damm 79, Anm. d. Red.) Das Ganze wäre nun kein großes Ding gewesen, wenn der Buchladen nicht mit der Penetranz eines öffentlichen Heiratsantrags Marketing gemacht hätte, nur feministische und queerfeministische Bücher zu verkaufen, ohne dabei zu erwähnen, woher genau das Kapital für diesen Laden stammt.

Weiter geht’s nicht, weil dann wieder der Mantel der payall darüber gelegt wird, wieder das alte Prinzip, dass man eine Kugel Eis nur bekommt, wenn man die Kuh für mindestens ein Jahr least.

Bei der TAZ kann man weiterlesen.

Frauenbuchhandlung in Berlin: Frau hat was zu sagen

In Neukölln will Emilia von Senger „She said“ eröffnen: Eine Buchhandlung, die nur Werke von weiblichen und queeren Autor*innen führt.

Ihr wisst, wie sehr ich diese Feministinnen und diesen ganze Queer-Quatsch verachte. Für wie unerträglich dumm ich diese Leute halte.

Aber ich bin ebenfalls der Meinung, dass die Frau von ihrem Geld einen Buchladen eröffnen kann und darf, und dass sie in einem, ihrem, Buchladen auch frei darüber entscheiden kann, welche Werke sie da führt. Zu ihrem Vorteil und auf ihr Risiko. Und wenn sie damit selbst verdient, ist mir das allemal lieber, als wenn man solche Leute an der Uni durchfüttern müsste.

So sehr ich diese Leute politisch, thematisch, intellektuell verachte und gering schätze: Ich habe überhaupt nichts dagegen einzuwenden, wenn sie eigenwirtschaftlich einen Buchladen eröffnen. Ich werde da nur nichts kaufen.

Worauf ich aber eigentlich hinaus will:

Wieder so ein Exemplar, das als Nachkomme von Nazigrößen im queerfeministischen Bereich landet und ihn vorantreibt.

Wieder mal sehe ich meine Vermutung bestätigt, dass Queerfeminismus in Wirklichkeit ein psychischer Störfall ist, der Versuch, sich von seiner Vergangenheit reinzuwaschen. Also ob man die Geschlechter mit Nazis identifiziert und dann hofft, sich von „Nazi” reinzuwaschen, indem man aus der Geschlechterstruktur aussteigt, also ob man aus der „Geschlecht der Nazis” (wie Nibelungengeschlecht) aussteigen könnte, indem man sich entgeschlechtet.

Das Ergebnis all dessen ist: Schlecht.