Ansichten eines Informatikers

Die Presse, der Rundfunk, die „rechten Covidioten” und der Faktencheck

Hadmut
26.12.2020 19:02

Wieder mal etwas zu den Desinformationskampagnen der Medien.

Ich hatte doch schon öfters über die Corona-Rochade geschrieben. Und gerade erst beschrieben, wie Georg Restle einerseits gegen rechts wettert, weil die keine Masken mögen, in der nächsten Sendung aber selbst gegen die Maskenpflicht agitiert, oder noch am Jahresanfang Corona als unbeachtlich hinstellte und meinte, man müsse sich Masern, Malaria und Tuberkulose zuwenden, und sich dann beschwert, dass die armen Länder beim Corona-Impfstoff zu kurz kämen.

Dann gibt es auf allen Kanälen Dauerfeuer, dass Corona-Leugner mit Nazis identisch wären und es deshalb klar sei, dass die übelsten Hotspots alle in Sachsen liegen.

Nun geht gerade eine Meldung durch die Medien, bei der man das Kleingedruckte lesen muss. Und am besten mehrere Artikel, denn jeder lässt irgendwas weg, was zu Verständnis wichtig wäre. Urmeldung soll wohl diese sein, hinter paywall.

Offenbar hatte man politisch erwartungsvoll gefragt und eine ganz andere Antwort erhalten, als man erwartet hatten. Aus den Stuttgarter Nachrichten:

Berlin – Dem Bundeskriminalamt (BKA) sind von März bis Ende November bundesweit rund 300 politisch motivierte Gewaltstraftaten mit Bezug zur Corona-Pandemie gemeldet worden. Davon wurden 160 Straftaten als links motiviert eingestuft, 48 Straftaten als rechts motiviert, wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linke-Bundestagsfraktion hervorgeht. Zuvor hatte die „Neuen Osnabrücker Zeitung“ berichtet.

Mehr als die Hälfte der politisch motivierten Gewaltstraftaten mit Bezug zur Corona-Pandemie von links, fast viermal so viele wie von rechts.

Da wird also systematisch falsch informiert, wenn sie behaupten, Rechte und Corona-Leugner/Gegner/Verharmloser usw. seien deckungsgleich.

Anscheinend ist den Medien die Corona-Pandemie so auf die Nachrichtenlage geschlagen, dass sie das, was noch an Nachrichten da ist – außer Corona passiert ja nichts mehr – eben für ihre Propaganda gegen rechts verwursten müssen.

Was mich sehr an Gender Studies erinnert. Die üben ja auch exzessiv, zu wirklich jedem x-beliebigen Begriff, Gegenstand oder Vorgang „wissenschaftliche” Aufsätze zu schreiben, die zeternd feststellen, dass X (was auch immer es sein mag) Frauen ganz schrecklich diskriminiert. Drauf dressiert, aus was auch immer marxistische Vorwürfe zu bauen (kritische Theorie, die Geisterpestilenz der Frankfurter Schule). Und diese Leute kommen dann in die Redaktionen. Klar, was sie dann machen.