Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Warum gegen Linke?

Hadmut
11.8.2018 16:19

Zwei Leser schrieben mir heute.

Einer schrieb mir, dass er mein Blog prima fände, aber sich seine Frau ab und zu mal angegriffen fühle, weil ich zu frauenfeindlich schriebe, es ja nicht jede auf dieser Feminismus- und Genderspinnerei, manche machten doch wirklich gute Arbeit.

Ja.

Ich habe auch richtig gute Kolleginnen.

Aber: Qui tacet, consentire videtur. Wer schweigt, stimmt zu. Oder die modernere Variante: If you see fraud and do not say fraud, you are a fraud.

Viele Frauen gefallen sich darin, mit dem Gender-Blödsinn nichts zu tun zu haben und modern-männerfreundlich zu sein (es kommt nämlich gerade zu einer Umkehrung, Feministinnen gelten inzwischen oft als rückständig und bescheuert), die korruptiven Vorteile wie Zwangsgehälter und Bevorzugung bei jeder Gelegenheit trotzdem mitzunehmen und einfach die Klappe zu halten. Oder sogar noch SPD zu wählen.

Also so einfach kommt man aus der Drecksnummer nicht heraus. Wer sich stillschweigend von der Mafia schmieren lässt, kann auch nicht behaupten, mit der Mafia nichts zu tun zu haben. Und bisher sehe ich in Deutschland überhaupt keine öffentliche weibliche Abwehrreaktion gegen den Schwachsinn im Namen der Frau.

Wenn einer im Namen eines Dritten ohne Mandat auftritt, liegt im Schweigen des Dritten noch keine Vollmacht. Wenn der Dritte da aber längere Zeit zuguckt und die Einnahmen kassiert, ohne was zu sagen, dann muss er sich das auch vorhalten lassen. Ich lege zwar Wert auf die Feststellung, dass ich gegen Feministinnen, Genderistinnen, Linkinnen schieße und nicht gegen alle Frauen, aber irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem auch schweigende Frauen sich ihr Schweigen und ihr Windschattenfahren vorhalten lassen müssen.

Insbesondere stehe ich keiner Frau zu, sich aus Steuergeldern für Wissenschaft bezahlen zu lassen und sich für eine Wissenschaftlerin zu halten, und zu dem Genderschrott das Maul zu halten. Das ist dann nämlich korruptives Schweigegeld.

Wie so oft wirft mir dann wieder mal ein Linke vor, dass ich immer nach links schieße und die Rechten nicht beachte oder sie mit einem blauen Auge davonkommen lasse.

Leute, ich bin nicht das jüngste Gericht, das sich mit jedem zu befassen hat. Und ich bin auch nicht für „Gleichstellung” vor Gericht, bei der unabhängig von der Tat jeder die gleiche Strafe in Form von Danisch-Blogartikeln zu bekommen hat. Ich habe demjenigen auf seinen Vorwurf der Einseitigkeit meiner Darstellung geantwortet:

Sie ist nicht einseitig. Sie ist an meiner „Lebensrealität” orientiert, um einen linken Begriff zu gebrauchen. Und ich werde nun einmal seit inzwischen weit über 20 Jahren massivst von Linken geschädigt, die mischen sich permanent in meine Angelegenheiten ein, verweigern mir Recht.

Bisher ist mir noch kein Rechter aufgetaucht, um mir die Karriere zu demolieren, mich als weißen alten Mann zu beschimpfen, den Wohnungsmarkt zu verknappen, mir Grundrechte vorzuenthalten, mir mein Gehalt wegzunehmen, mir Sprachvorschriften zu machen.

Und ich lasse mir deshalb auch nicht von Linken vorschreiben, im Rahmen einer Gleichbehandlung so zu tun, als wäre da nichts.

Ich werde von Linken geschädigt, also schreibe ich das auch.

Das Blog heißt „Ansichten eines Informatikers”. Ich schreibe über das, was mich stört, und zwar nicht im Sinne von „gefällt mir nicht”, sondern wer zu mir kommt, um mir zu schaden. Und mir wurde in den letzten 20 Jahren immer wieder und ganz massiv geschadet. Noch mehr, als im Blog beschrieben.

Und so schreibe ich das dann auch.

Und es stimmt auch nicht, dass ich Rechte da ganz ausblenden würde. Da zentrale Thema des Blogs, die Mutter aller Themen, die Urmotivation schlechthin, ist die Sabotage meiner Promotion und in der Folge meines gesamten Lebenslaufes, aus dem das hier alles entstanden ist. Spätestens ab Bundesverfassungsgericht, in der späten Erkenntnis auch schon das Verwaltungsgericht, war das klar linksextrem, linksradikal. Die eigentliche Sabotage der Promotion durch den BND und dahinter vermutlich die USA und die NSA könnte man aber durchaus als „kapitalistisch”, „konservativ” oder „kolonialistisch” einstufen.

Aber eines werde ich mir ganz sicher nicht aufzwingen lassen:

Nachdem mir von links die Karriere, der ganze Lebenslauf zerstört wurde, und mir immer wieder enormer Schaden zugefügt wurde, (und soweit für mich ersichtlich eben nach der BND-Sache nur noch von eindeutig links und nie klar ersichtlich von rechts), und mir hier von rechts kein für mich erkennbarer Schaden zugefügt wurde, lasse ich mir weder vorschreiben, dass ich über beide gleich intensiv zu berichten hätte, noch dass ich sie in der Wertung gleichzustellen, gleich zu bewerten hätte.

Ich lasse mir nicht vorschreiben, was ich zu schreiben hätte, schon gar nicht von Linken.

Und wenn Linken nicht passt, was ich schreibe, dann sollen sie a) aufhören, mich weiter zu schädigen, und b) den Schaden beheben. Das werden sie aber beides weder schaffen noch wollen.

Dem Ansinnen Linker, hier jeden Schaden anzurichten und alles kaputt zu machen, ohne dafür kritisiert zu werden, werde ich nicht folgen.

Wenn es Linken nicht gefällt, dass ich das Maul aufmache, dann hätten sie sich aus meinen Angelegenheiten heraushalten sollen. Aber dann wären es ja auch keine Linken. Linke leben immer auf Kosten anderer. Und dann müssen sie eben damit rechnen, dass die irgendwann sauer werden.