Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Eins auf die Fresse? Als die Amygdala Bus fahren musste…

Hadmut
3.4.2018 20:04

Oder: Warum Soziologen haltlose Schwätzer sind, die man hochkant rausschmeißen sollte.

Zwei Meldungen vom Tage passen zusammen wie die Faust auf’s Auge:

Die erste Meldung bezieht sich auf die unglaubliche Verwahrlosung Berlins, das Abrutschen in eine Dystopiegesellschaft, wie man sie sonst nur aus Science-Fiction-Filmen wie „Die Klapperschlange” (im Original Escape from New York, übrigens falsch bezeichnet, er hatte nämlich ein Kobra-Tattoo, aber das klang im Deutschen nicht so gut) oder Mad Max kennt, denn der Tagesspiegel veröffentlichte einen Leserbrief einer 66-jährigen Leserin, die sehr anschaulich beschreibt, was für Horrorkammern Berliner U-Bahn-Stationen inzwischen geworden sind: „Willst du eins auf die Fresse?“

Man sollte auch mal in die Leserkommentare dazu schauen. Einige beschreiben, dass sie früher mal öffentliche Verkehrsmittel und Fahrrad fuhren, heute aber praktisch nur noch Auto fahren, weil alles andere zu gefährlich oder zu widerlich ist. Was beachtlich ist, weil dieselben, die das politisch zu vertreten haben (rot-rot-grün), ja den Verkehr vom Auto in die Öffentlichen bringen und praktisch alle Privatautos verbieten wollen. Nach Vorstellungen von rot-rot-grün hat man dann nur noch die Wahl zwischen Cholera. (nichts sonst, an dem Satz fehlt nichts.)

Und ja, ich musste mal in einer U-Bahnstation am frühen morgen (musste früh raus um den Flieger zur Dienstreise zu kriegen) die Dealer und Junkies bitten, mich mal durchzulassen, weil die die gesamte Zwischenetage als Drogenbasar verwendet haben und kein Durchkommen mehr war. Rauchverbote sind inzwischen wertlos, da wird hemmungslos gequalmt, und man ist inzwischen froh, wenn sie nur das tun. Da entsteht gerade eine Unterwelt, die nur noch schwer zu betreten ist, und eine Regierung, die alles andere abschaffen will.

Mir ist übrigens aufgefallen, und Kollegen haben ähnliche Beobachtungen gemacht, dass ich wesentlich öfter krank (grippale Infekte usw.) bin, seit ich aus dem Münchner Raum nach Berlin umgezogen bin. Dort bin ich zu Fuß und auf eher abgelegenem Weg zur Arbeit, hier täglich in überfüllten U-Bahnen mit viel „Körpernähe”.

Der zweite Artikel erschien bei brand eins und bestätigt voll, was ich im Blog hier oft schreibe: Bleib mir von der Pelle! Das Problem im Öffentlichen Personennahverkehr sind die Personen. Die Evolutionsbiologin Elisabeth Oberzaucher weiß, wie sich das ändern lässt.

brand eins: Am Maßstab der Evolution gemessen, leben wir Menschen erst seit kurzer Zeit in Städten. Sind wir biologisch auf diese Umgebung gut vorbereitet?

Elisabeth Oberzaucher: Unsere Vorfahren haben sich über Millionen Jahre in Gruppen von 80 bis 120 oder 140 Individuen an das Leben in der Savanne angepasst. Unsere soziale Kognition kommt höchstens mit 150 Individuen zurecht. Evolutionsbiologisch sind wir von der sozialen Komplexität des Zusammenlebens in der Stadt überfordert. Wir müssen uns im öffentlichen Raum vor den Zumutungen durch alle möglichen Reize schützen. Es ist unmöglich, permanent den Anblick so vieler fremder Gesichter zu verarbeiten. Allerdings sind wir evolutionär darauf geprägt, gerade Gesichter besonders aufmerksam zu registrieren. Wir haben Strategien entwickelt, damit umzugehen, indem wir uns im öffentlichen Raum abschotten, und sei es, indem wir permanent auf unser Smartphone schauen. Das ist eine wirkungsvolle Kommunikationsbarriere. Aber auch mit Kopfhörern und Smartphone ausgerüstet stört die Menschendichte in einem U-Bahn-Waggon unser Distanzbedürfnis. Das ist wegen unserer evolutionären Prägungen in der Savanne echter Stress. […]

Das ist alles andere als ein Luxus-Problem, denn der Nähe-Stress ist einer der Hauptgründe dafür, dass viele Menschen den öffentlichen Nahverkehr meiden. […]

Das Problem muss man ernst nehmen, wenn man den Individualverkehr reduzieren will. Das Auto liefert ein abgeschlossenes Territorium und schützt die Individualdistanz. Das macht es konkurrenzlos, auch wenn wir alle wissen, dass es teuer, ökologisch unverantwortlich und mit Stau und Parkplatzsuche unter Umständen langsamer als die U-Bahn ist. […]

Haben die Leute schon immer so allergisch aufeinander reagiert, oder hat das Abstandsbedürfnis zugenommen?

Je größer Städte werden, desto ausgeprägter wird auch der Dichte-Stress. Deshalb mag der Eindruck entstehen, dass wir zunehmend Abstand suchen. Eigentlich ist das Bedürfnis nach Abstand das gleiche geblieben, es ist nur schwieriger zu verwirklichen. […]

Woran liegt das?

Was über Jahrmillionen das Überleben gesichert hat, hat sich in uns festgesetzt, auch wenn einige dieser Prägungen heute sogar schädlich sind. Das evolutionäre Erbe wandelt sich ungeheuer langsam, während wir unsere eigene Umgebung sehr schnell verändern. Diese unterschiedlichen Geschwindigkeiten sorgen für Dissonanzen zwischen biologischer Disposition und Umwelt. Ganz allgemein fühlen wir uns wohl in Umgebungen, die an die Savanne erinnern. Fließendes Wasser und Pflanzen im öffentlichen Raum zum Beispiel sind nicht nur ein ästhetischer Reiz.

Das ist ja genau das, was ich hier auch schon so oft geschrieben habe.

Evolutionär angeeignetes, entwickeltes Verhalten. Deshalb auch unser Empfinden für „Gemütlichkeit”: Sicheres Nest, wir müssen keine Angriffe fürchten. Leute setzen sich im Restaurant auch gerne an eine Stelle, wo sie eine Wand im Rücken haben und sehen können, wer reinkommt. Deshalb auch die enorme psychische Belastung, wenn jemand in die Wohnung eingebrochen ist. Die Höhle ist nicht mehr sicher.

Und deshalb tun wir uns auch so schwer mit verschleierten Frauen oder Vermummten: Unsere Mechanismen zur Geschlechts- und Freund-Feind-Erkennung funktionieren nicht, ähnlich wie wenn wir mit zu vielen Leuten konfrontiert sind, die nach „anderer Stamm” aussehen.

Diese rot-rot-grüne Idiotenschar drückt uns mit Gewalt in Situationen, die evolutionär erworbenen und festverdrahteten Verhaltensweisen diametral zuwiderlaufen, zu enormem Hirnstress führen und zwangsläufig auf Flucht, Verstecken oder Kampf hinauslaufen. Und das ist auch nicht schwer zu erkennen, man muss eigentlich nur mal in der Natur Tieren oder auf der Straße eben Menschen zuschauen.

Trotzdem aber wird genau das immer wieder verletzt. Beispielsweise von all den Genderasten,. Toleranzfetischisten, Kopftuchbefürwortern und Multi-Kulti-Anbetern. Die sind strunzdoof und haben überhaupt nichts verstanden. Man kann nicht gleichzeitig Leute mit Fremdheit und Störung der Geschlechts- und Gesichtserkennung konfrontieren, damit Stress und Gefahrenreaktionen im Gehirn provozieren, und dann Ruhe, Toleranz und Duldungsstarre erwarten. Man kann nicht die U-Bahn zum Hirnhorror verkommen lassen und trotzdem erwarten, dass die Leute auf U-Bahn umsteigen. Diesel-Feinstaub ist da das weit geringere Übel, weil nicht unmittelbar wahrnehmbar und damit höchstens intellektuell, aber nicht über evolutionäre Schutzmechanismen zu erreichen.

Deshalb ist rot-rot-grüne Politik und überhaupt dieser Kommunismusgesellschaftsgedanke strunzdumm und insofern zum Scheitern verurteilt, weil sie immer auf Krieg hinausläuft.

Und ein wesentlicher Grund dafür sind diese hochkriminellen Soziologen- und Wissenschaftsbetrugsclans, die frei erfundenen Blödsinn, wie Gender und dass alles nur ansozialisiert und umerziehbar sei, behaupten, weil das erstens kein Hirn und keine Forschungsarbeit voraussetzt, sowas kann man immer behaupten, und weil sie zweitens glauben, dass das ihrer Lieblingsutopie vom Marxismus förderlich ist. Und drittens, weil es eine korrupte Wechselwirkung mit Politikern gibt, die dafür zahlen, angelogen zu werden, weil sie angelogen werden wollen, um sich einreden zu können, dass sie wissenschaftlich richtig handeln würden.

Solange wir unsere Gehirne nicht genetisch verändern, die Evolution daraus entfernen und uns alle zu verhaltenslosen Marxismussklaven machen, kann dieser rot-rot-grün-soziologische Schwachsinn nicht funktionieren.

Nur wird man das Soziologen auch nicht klar machen können. Die halten sich für Wissenschaftler, sind aber nicht in der Lage, Fehler zu erkennen oder irgendjemand anderem als sich selbst zuzuhören. Und es stört sich ja nicht einmal, wenn es alles falsch ist, solange sie Geld dafür bekommen oder zumindest in der Überzeugung leben, dass sie einfach nur irgendwas machen müssten, um einen Versorgungsanspruch zu haben. Manche sind sogar als Professoren verbeamtet und haben die Garantie für Lebenslangen Unfug.

Und dann wundert man sich, wenn „Rechte” entstehen, obwohl das bei den meisten eben nur die evolutionären Schutz- und Abwehrreaktionen auf Situationen sind, die als gefährlich wahrgenommen werden. Ich sage es ja oft: Niemand produziert so viele Rechte wie die Linken.

Ordentliche Politik würde nicht auf Soziologen, sondern auf Neurologen, Endokrinologen und Evolutionsbiologen hören. Das sind nämlich die, die Ahnung von Sozialem haben, und nicht die Soziologen.

Es ist schier unglaublich, welchen Schaden diese ganze Geisteswissenschaftler-Soziologen-Suppe in den letzten Jahren hier angerichtet hat. Einfach irgendeinen Mist erzählen und das als Wissenschaft ausgeben.