Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Zuschrift eines Geisteswissenschaftlers

Hadmut
18.3.2018 1:20

Scheint, als wären die nicht alle gut auf mich zu sprechen. 😀

Mir schreibt einer zu meinem neuesten Artikel über Geisteswissenschaftler:

Herr Danisch was hat sie eigentlich zu so einem geistesfeindlichen, larmoyanten Menschen gemacht?
Ihre Artikel sind das beste Beispiel, warum Geisteswissenschaftler gebraucht werden, funktionieren diese doch als eine Art Firewall, zwischen der öffentlichen Debatte und dem arroganten Stuss, den sie tagtäglich ins Internet kotzen.

>>Was soll das?

>>Wozu machen wir das?

Sie fragen sich das allenernstes, weil sie davon ausgehen, das Bildung nur dazu da wäre, später einmal einen gutbezahlten Job zu bekommen. Damit fällt ihr Bildungsbegriff noch hinter den von Platon, was die geistige Armseligkeit ihrer Argumentation gut herausstellt.

Für Sie, mit ihrem primitiven Wissenschaftsverständnis, fallen die Kriterien von Wissenschaftlichkeit mit den Kriterien der verwertbarkeit von Wissenschaft in eins. Das ist schon so armselig und blöd, das gar nicht merken das Sie damit einen pluralistischen Forschungsdiskurs in Frage stellen & selber ein Feind der Wissenschaft sind.

Mich gruselt es vor ihrer Dummheit und Ignoranz & der wahrscheinlich aus ihren verletzten Stolz resultiert, nicht mal in ach-so dummen Geisteswissenschaften, geschweige denn in der Informatik irgendetwas gerissen zu haben. Eine typische Diagnose, die wahrscheinlich auf viele Pseudowissenschaftler und Wissenschaftshasser wie Sie zutrifft.

Mfg.

Bernd

(Bernd heißen sie alle… Mail von 0:40 und schon um 0:50 meckert er an, warum ich keine inhaltliche Antwort gebe, die wollen immer sofort von anderen bedient und gefüttert werden.)

Der hellste ist er nicht.

Ich habe auch nicht gesagt, dass Wissenschaftlichkeit direkt mit Verwertbarkeit zusammenhängen und auf gutbezahlte Jobs hinauslaufen muss. Wissenschaft kann auch völlig wertlos sein und als Hobby oder zur persönlichen Unterhaltung betrieben werden.

Der Punkt ist: Man muss sich selbst ernähren können. Ich habe nicht gesagt, dass man das unbedingt durch Wissenschaft können muss. Wer das Geld hat, oder sich anderweitig ernährt, kann sich gerne beliebig beschäftigen, was ihm Spaß macht.

Er kann aber nicht verlangen, dass andere ihn für nutzloses Zeug durchfüttern.

In dem Moment, wo jemand ein Studium ohne Studiengebühren, BAFöG, Hartz-IV, ein Mitarbeitergehalt oder irgendein Frauenquoten- oder Frauenfördergedöns in Anspruch nimmt und von der Öffentlichkeit gefördert wird, muss man die Frage stellen, warum überhaupt. Was haben wir, die Allgemeinheit davon, dieses Leute durchzufüttern, insbesondere wenn sie dann noch Grundeinkommen, Gehalt-trotz-Nutzlosigkeit oder Mindestrente verlangen.

Man kann sich nicht mutwillig in die Nutzlosigkeit manövrieren und dann von anderer Leute Arbeit und auf Kosten anderer leben wollen.

Und ja, mit jedem Steuereuro, den sie mir abnehmen, habe ich das Recht zu fragen, was diese Geistestassen da eigentlich treiben.

Und mit jedem Artikel, in dem linke Politblätter herumjammern, wie schlecht es Geisteswissenschaftlern geht, habe ich das Recht zu fragen, warum irgendwer anderes als sie selbst daran Schuld haben und dafür aufkommen soll, dass diese Leute nichts können.

Und ich muss auch nicht kommentarlos zuschauen, wie eine kriminelle linksdurchgeknallte Regierung massenweise Uni-Unfähige an die Universitäten pumpt und dort dann in den Geisteswissenschaften Endlagerstätten für strahlenden Hirnschrott zu errichten, für den wir alle dann die Langzeitentsorgung zahlen müssen. Oder wie sie massiv Leute betrügt, die sich dann mit dem Quatsch ruinieren, obwohl sie mit anderen Berufswegen weit besser dran gewesen wären.

Und ich muss auch nicht kommentarlos zuschauen, wie die Idiotenproduktion der Geisteswissenschaften uns in Form von Politikern, Journalisten, Quotenfrauen und Beamten in ihrer ideologisierten Verdummung zugrunderichtet.

Es mag sein, dass Wissenschaft nicht immer unmittelbar nützlich oder verwertbar sein muss.

Daraus folgt aber nicht, dass Nutzlosigkeit wissenschaftskonstituierend ist. Da können sich Geisteswissenschaftler noch so oft einreden, dass man sie füttern muss ohne dass sie Nutzen haben, man wird nicht schon dadurch zum Wissenschaftler, weil man nichts kann und nichts nutzt.

Ich habe bisher im gesamten Geisteswissenschaftlerkomplex fast nichts gefunden, was man entfernt als Wissenschaft bezeichnen könnte. Täuschen, Tarnen, Geblubber, Denkfehler und Betrug. Beliebiges, willkürliches, selbstwidersprüchliches, unlogisches, narzisstisches Gefasel, kryptisch verschwurbelt, damit man nicht merkt, dass sie nichts zu sagen wissen und nur alles im Kreis herum voneinander abschreiben. Wirkung: Großer Schaden. Nutzen: Nicht erkennbar.

Und wenn ich eine Auskunftsklage stelle und eine „Professorin” samt ihrer Uni nicht mal ansatzweise andeuten kann, was sie 10 Jahre lang gemacht, gelehrt, geforscht haben will, wenn da überhaupt nichts an Inhalten, Folien, Skripten, Literaturlisten da ist, dann ist das nicht Wissenschaft, sondern dann hat sie nichts gemacht außer zu betrügen.

Und selbst wenn man meiner (und übrigens: auch des Bundesverfassungsgerichts) Auffassung von Wissenschaft nicht folgen will: Die Geisteswissenschaftler selbst waren bisher nicht in der Lage anzugeben, welchem Wissenschaftsbegriff das, was sie machen, eigentlich entsprechen soll. Sie wollen nur Geld und hohl schwafeln, das ist alles. Da ist nichts. Sie verweisen gern auf alte griechische Philosophen – einen aktuellen Nutzen haben sie nicht. Wenn eine ganze Richtung ihre Existenzberechtigung an 2000 Jahre alten Griechen festmacht, dann hätte man die Fakultäten schon vor 1000 Jahren dicht machen können, weil sie dann 1000 Jahre lang nichts mehr hinbekommen haben.

Unsere „Geisteswissenschaftler” haben bei uns die gleiche Rolle wie die Ultraorthodoxen in Israel: Arbeiten nichts, beten nur, sind zu wirklich gar nichts nutze, pöbeln und greifen andere an, machen ihnen Vorschriften, drücken sich vor der Arbeit, behaupten aber, sie wären zum Wohl der Allgemeinheit wichtig, und verlangen, von anderen finanziert und gefüttert zu werden.

Man muss sich nur mal deren Fakultäten und Bibliotheken anschauen: Verdreckt, versifft, Bücher geklaut, versteckt, Seiten rausgerissen, verschmiert und vollgekritzelt, Vandalismus, Randale, Gewalt, Leute niederbrüllen, angreifen, kaputt machen. Aggressivität. Verstecken hinter Masken und Pseudonymen. Jeder einzelne mit mehr Dachschäden als das marode Uni-Gebäude, in dem sie hausen. Zum Gespräch, zum Disput, zur Argumentation und Einsicht unfähig. Nutzloser Ausschuss, den keiner braucht. Keinen stört es, wenn sie streiken, und wenn man es überhaupt merkt, freut man sich. Und wenn sie ihre „Wissenschaft” in Gruppen ausüben, kommen häufig Polizei, Feuerwehr und hinterher eine Baufirma zur Renovierung. Neulich hatten sie mal für ein paar Wochen die soziologische Fakultät in Berlin besetzt. Danach musste man saubermachen und renovieren als hätten wilde Affen drin gehaust.

Wäre alles noch akzeptabel, wenn nicht andere sie ständig bezahlen, ernähren, füttern müssten und dafür nicht mal ein „Danke” bekommen, sondern massiv geschädigt werden, und die auch noch den Staat zerstören.

Und last but not least: Wissenschaftler schreiben nicht solche E-Mails.