Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Algebra und Geometrie jetzt auch rassistisch

Hadmut
24.10.2017 1:20

Genderismus ist grenzenlos.

Eine Mathe-Professorin der Universität von Illinois hat in einem neuen Buch die Behauptung aufgestellt, dass Algebra und Geometrie Weißen unverdiente Privilegien zukommen ließe. Schreibt campusreform.

Rochelle Gutierrez, a professor at the University of Illinois, made the claim in a new anthology for math teachers, arguing that teachers must be aware of the “politics that mathematics brings” in society.

“On many levels, mathematics itself operates as Whiteness. Who gets credit for doing and developing mathematics, who is capable in mathematics, and who is seen as part of the mathematical community is generally viewed as White,” Gutierrez argued.

Gutierrez also worries that algebra and geometry perpetuate privilege, fretting that “curricula emphasizing terms like Pythagorean theorem and pi perpetuate a perception that mathematics was largely developed by Greeks and other Europeans.”

Math also helps actively perpetuate white privilege too, since the way our economy places a premium on math skills gives math a form of “unearned privilege” for math professors, who are disproportionately white.

“Are we really that smart just because we do mathematics?” she asks, further wondering why math professors get more research grants than “social studies or English” professors.

Ach, da kann ich sie beruhigen. Nein, sie ist nicht smart. Die Frage ist natürlich, warum sie nicht einfach die afrikanische oder mexikanische Alternative zum Satz des Pythagoras benennt. Die Araber haben einiges hinbekommen. Aber aus dem heutigen Lateinamerika und Mexiko sind jetzt keine so ernstlichen historischen mathematischen Erkenntnisse überliefert. Obwohl sie ja die größten Pyramiden gebaut haben. (Bei den Agyptern sagten sie aber, dass die Pyramiden gebaut haben, weil die zwar schwer und arbeitsintensiv, aber architektonisch leicht zu bauen sind, weil man da kaum Ahnung von Statik haben müsste.)

Further, she also worries that evaluations of math skills can perpetuate discrimination against minorities, especially if they do worse than their white counterparts.

Das musste ja kommen. Wenn Weiße in Mathe besser abschneiden, dann ist Mathematik Minderheitenunterdrückend.

Worauf also will die hinaus? Dass wir Mathe aus dem Lehrplan streichen?

Gutierrez stresses that all knowledge is “relational,” asserting that “Things cannot be known objectively; they must be known subjectively.”

Campus Reform reached out to Gutierrez for comment, but did not receive a response in time for publication.

Mist. Ich hätte ja zu gerne gewusst, wie subjektive Algebra aussieht. Jeder denkt sich sein ganz individuelles Ergebnis aus?

Soviel können wir aber sagen, nämlich dass bei ihr mit Sicherheit auch die Geographie sehr subjektiv ist. Denn wenn man sich ihr Portrait mal anschaut, dann hält sie sich zwar sicherlich für farbig, aber der olle Pythagoras war sicherlich dunkler als sie. Wo wir gerade in ihrem Profil sind:

Dr. Gutierrez’ scholarship focuses on equity issues in mathematics education, paying particular attention to how race, class, and language affect teaching and learning. Through in-depth analyses of effective teaching/learning communities and longitudinal studies of developing and practicing teachers, her work challenges deficit views of students who are Latin@/x, Black, and/or American Indian and suggests that mathematics teachers need to be prepared with much more than just content knowledge, pedagogical knowledge, or knowledge of diverse students if they are going to be successful. Her current research projects focus upon: developing in pre-service teachers the knowledge and disposition to teach powerful mathematics to urban students; the roles of uncertainty, tensions, and “Nepantla” in teaching; and the political knowledge (and forms of creative insubordination) that mathematics teachers need to effectively teach in an era of high-stakes education.

Es gab mal eine Zeit, in der hieß Mathe, dass es um nichts anderes als das blanke Rechnen ging, da hat man seine Algebra, Geometrie, Analysis oder was auch immer an den Tafel geschrieben, und das war’s. Da war jedem klar, dass Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht absolut irrelevant sind und damit überhaupt nichts zu tun haben, und dass etwas falsch wäre, wenn das Ergebnis dabei unterschiedlich ausfiele.

Wer macht sowas zur Professorin? Und warum? Ach, ich vergas: „Frau” reicht heute.

Allerdings: Wenn man ihre Begründung und ihre Vita genauer liest, kommt man zu dem bemerkenswerten Ergebnis, dass sie sich als eine Art Sonderschullehrerin versteht, die der Auffassung ist, dass man es Farbigen anderes präsentieren muss, damit die es annehmen. Irgendwie liest sich das alles wie die Selbstbeschreibung einer Lehrerin für lernschwache Kinder.