Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Ich würde nicht über die CDU schimpfen…

Hadmut
26.8.2017 0:31

bemängelte ein Leser. Dazu gilt es Stellung zu nehmen.

Nun, die Situation ist nicht neu. Es gab mal eine Zeit, vor allem als ich noch Kommentare zuließ, da wurde mir jedesmal, wenn ich beispielsweise etwas am Islam kritisierte, vorgeworfen, dasselbe nicht auch am Christentum zu bemängeln. Oder wenn ich über Frauen schreibe, dasselbe nicht auch über Männer zu schreiben.

Und in dieser Denkweise erhob ein Leser nun den Vorwurf, dass ich immer auf den linken Bereich eindrösche, nie aber auf die CDU.

Grundsätzlich würde ich dem zunächst dasselbe entgegenhalten, wie dem Islam-Christentum-Vorwurf, das Spezielle kommt dann unten noch:

  1. Ich bin Privatmann bzw. hier privatrechtlich unterwegs und überhaupt nicht gehalten, alle gleich zu betrachten und zu vergleichen. Ich muss mich nicht zu jedem äußern. Ich kann über Erdbeeren schreiben ohne Tomaten zu betrachten, über Nikon ohne Canon zu erwähnen und Schokolade von Milka essen ohne Lindt zu kosten.

    Es gibt da draußen so einen neupolitischen Gerechtigkeitstick, der in so einem Gleichbehandlungswahn ufert, aber ich bin hier nicht der Staat in einer Ausschreibung, sondern der Bürger, der von seiner Meinungsfreiheit Gebrauch macht. Ich kann deshalb etwas sagen, wozu ich etwas sagen will, und schweigen, wozu ich nichts sagen will oder mir nichts einfällt. Ich habe nicht den allergeringsten Anlass und nicht den Hauch einer Veranlassung, immer alle zu vergleichen und die volle Bandbreite zu betrachten. Ich muss nicht jede Schokolade essen, nicht jede Kamera testen und nicht in jedes Land reisen, bevor ich über meinen Urlaub schreiben darf.

  2. Es ist auch meine meinungstätige und schriftstellerische Freiheit, zu schreiben, worüber mir der Sinn steht. Ich bin nicht gezwungen und habe auch sonst keinen Grund, meine eigenen Aussagen zu verwässern, indem ich immer auch über was anderes schreibe und damit vom Thema ablenke.
  3. Ich finde es überhaus schmeichelhaft und fühle mich sehr geehrt, das eine ganze Vielzahl von Leuten mich als eine Art Autorität, als vertrauenswürdigen Bewerter und als Gegenpol zur Systempresse ansieht, und meine Meinungen zu allen möglichen Themen einholt. Das ehrt mich zutiefst.

    Nur kann ich diesen Anspruch nicht in dieser Breite erfüllen, mein Tag hat nur 24 Stunden, und ich habe zwar kein Familienleben und inzwischen leider auch keine Hobbys mehr, aber noch einen Job und mir fehlt insgesamt die Zeit, mich mit noch mehr zu beschäftigen. Ich kann nicht noch mehr Themen abdecken, es geht einfach nicht.

    Das muss und will ich aber auch nicht. Denn ich sehe mich da nicht als die zentrale und einzige Autorität an, sondern als jemanden, der Leute ermutigen will, von ihrer Meinungsfreiheit Gebrauch zu machen. Ich sehe den richtigen Ansatz daher nicht in der Frage „Warum schreibt der Danisch nicht auch mal über Christen oder die CDU“, sondern eigentlich müsste es heißen, „Wenn der Danisch über Linke schreibt, dann mache ich ein Blog auf und schreibe über CDU“.

    Bedenkt bitte, dass das alles auch ungemein viel Zeit kostet, und ich da einfach noch zusätzlich noch mehr lesen und noch mehr Veranstaltungen besuchen kann. Wir brauchen einfach mehr Blogger.

  4. Ich halte es für schlechten Stil, sich immer in die volle Breite zu verzetteln. Man muss auch mal ein Thema haben.

Spezifisch zur Achse Linke / CDU würde ich antworten:

  1. CDU? Wer soll’n das sein? Machen die irgendwas? Die Politik wird praktisch nur von Linken bestimmt.
  2. Was soll ich bei der CDU?

    Ich halte die CDU für langweiliger als meine Socken. Da ist nichts, was mich direkt reizt.

    Der geneigte Leser wird vielleicht bemerkt haben, dass ich blogthematisch einen Hang zum Absurden habe, zum Wahnsinn schlechthin. Das liefern derzeit nur die Linken. Die CDU liefert irgendwo zwischen nichts und Langeweile.

  3. Mein Thema ist nicht „Linke Parteien“, sondern diese spezielle Form von korrupt-kriminellem Wahnsinn, wie man sie in den Gender-Studies und diesem Umfeld findet. Bei den Linken finde ich das eben, bei der CDU eher selten und wenn, dann kaum schriftstellerisch ausschlachtbar. Die CDU ist halt wie Merkel: Da tut sich nichts.
  4. Der Vorwurf stimmt auch gar nicht.

    Ich habe mit meinen eigenen Webseiten irgendwann so um 1999 angefangen. (Die ersten Webseiten hatte ich an der Uni, und zwar gleich, als das erfunden wurde, hatte damals einen der ersten Webserver der Welt.) Zum Blog habe ich es erst später ausgebaut. Zentrales Thema meiner Webseiten war von Anfang an das Promotionsverfahren, das man mir da so versaut hat.

    Und damals standen die Uni Karlsruhe und Baden-Württemberg unter einer CDU-Regierung.

    Ich habe jahrelang fast nur über diese CDU-lastige Korruption, und über die diversen Verstrickungen und krummen Dinger des damaligen Forschungsminister Frankenberg oder beispielsweise auch eines Roman Herzog geschrieben. Auch mein über viele Jahre geführtes zweites Blog Forschungsmafia drehte sich immer wieder um Korruption und Machenschaften der CDU.

    Nur waren dann in Baden-Würtemberg irgendwann die Grünen dran.

    Und bis dahin hat mein Blog auch nicht sonderlich viele Leute interessiert.

    Sehr bekannt geworden ist das Blog erst 2011 mit der Sache um die Kinderpornospere. Und auch das war noch ein CDU-Thema. Ursula von der Leyen als die CDU-Ikone eogistisch-korrupter Inkompetenz und maßloser Selbstüberschätzung, der fleischgewordene Dunning-Kruger-Effekt, die eine Schneise der Zerstörung hinter sich herzieht, war ja nun auch oft genug Thema in meinem Blog. Auch wenn man es nicht glauben mag: Die ist CDU. Vordergründig jedenfalls.

    Erst 2012 mit der Ablehnung meiner Verfassungsbeschwerde bin ich auf das Thema linker Wahnsinn und staatsfeindliche Korruption eingeschwenkt, nämlich bei der Recherche der Hintergründe der mir bis dahin völlig unbekannten Verfassungsrichterin Susanne Baer. Das heißt, dass ich mich bisher etwa 11 Jahre um CDU und 5 Jahre um Linke gekümmert habe.

    Dabei war mir das nicht mal selbst sofort klar, denn im Frühjahr 2012 bin ich ja aus einem Protestdenken gegen diese Staatskorruption bei den Piraten eingetreten, und habe dann erst durch das Literaturstudium von Gender-Schriften und der massiven Sabotage und Unterwanderung der Piraten gemerkt, was für eine Nummer da abläuft. Die (bayerischen) Piraten waren damals äußerlich hochinteressant, viele, auch ältere Leute, die hochkompetent waren, fest im Beruf standen und gegen Korruption etwas unternehmen wollten, interessierten sich dafür. Deshalb war es auch so interessant, dort zu den Stammtischen zu gehen, immer interessante Leute, Ingenieure, Ärzte, Juristen.

    Dann aber habe ich – auch nur mühsam hinter die Kulissen – gesehen, was da im Verborgenen bei den Piraten abging, was für eine extrem bösartige kriminelle verlogene staats- und verfassungsfeindliche Sorte Mensch das war.

    Und das hat bei mir was ausgelöst. Denn eigentlich hatte ich mir von den Piraten versprochen, dass man da Leute findet, mit denen man gegen Regierungskriminialität und diesen Regierungssumpf wie BND, kriminelle Professoren und Richter und vor allem sowas wie die Verfassungsrichterin Baer vorgehen kann.

    Dann habe ich aber gemerkt, dass dieser extrem bösartige Sumpf, der sich da so unmerklich in den Piraten festgefressen hatte und sie mit enormer krimineller Energie zersetze, zerfrass, zerstörte, eben genau das Milieu der Verfassungsrichterin Baer war, und viele Spuren aus der Piratensabotage in die Berliner Gender-Szene führten. Die, von denen ich mir Hilfe versprochen hatten, steckten unter derselben kriminellen Decke.

  5. Dazu kam, dass ich vorher jahrelang versucht habe, in der Promotionssache Journalisten auf meinen Fall aufmerksam zu machen, und jahrelang nur gegen eine Mauer aus Ignoranz und Ablehnung gerannt bin, die haben sich massiv gesperrt (und einige wenige erklärten mir auch, warum. Viele hatten Angst um ihren Beruf und ihr Einkommen.) Ich habe dann gemerkt, dass die Presse jegliche Kritik an an diesem mafiös orientierten, hochkriminellen Gender-Sumpf sperrte, weil die da selbst tief mit drin steckten.
  6. Die Konsequenz daraus war, dass man es dann eben selbst publizieren muss.

    Der gesamte Staatsapparat ist ausgefallen, Gerichte, Presse, Politik, Wissenschaft, Parteien funktionieren nicht mehr. Es bleibt nur das Selbstmachen.

  7. Das ist der Hintergrund meines Blogs. Das passt da nicht rein, einfach mal zu sagen, ach, heute schreib ich mal über was anderes, um alle gleich zu kritisieren.

    Es ist seit 2012 Ziel dieses Blogs, diesen völlig verdreckten, hochkriminellen, extrem korrupten und zudem unbeschreiblich dummen, aber arrogant-überheblichen Sumpf zu beschreiben, in dem Parteien, Universitäten, Presse und Gerichte stecken.

    Deshalb schreibe ich, wie ich schreibe.