Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Google-Horror

Hadmut
8.8.2017 21:03

Es scheint, als sei Google innerlich ziemlich kaputt, verrottet, durchideologisiert.

Ein Leser wies mich zur Google-Gender-Memo-Affäre auf diesen Artikel aus einer Serie „Rebels of Google“ hin. Ja,ja, ich weiß, das ist Breitbart. Aber sagt mir mal eine bessere, seriösere Quelle, die das dann überhaupt noch bringt. Bisher haben wir ja in der Affäre gesehen, dass das entweder gar nicht oder nur ideologisch glattgebügelt berichtet wird. Das Problem ist ja nicht, Breitbart zu zitieren, sondern dass oberhalb von Breitbart da anscheinend nichts mehr ist, was noch berichten würde. Man muss lernen, das als Zustand der Presse und nicht als Makel des Zitierenden anzusehen. Wen’s stört, der möge mir eine bessere Quelle nennen. Natürlich muss man sich da immer überlegen, ob das überhaupt stimmt. Aber das Memo stimmte ja nach aktuellem Wissensstand, und sowas kommt ja auch nicht von nichts.

Es scheint, als stelle man dort rigoros „Diversity“ vor Qualität, und dass sie sogar schwarze Listen führen und Leute verfolgen:

Hal: Witch hunts are a well-known cultural problem at Google. The company is currently facing a Federal complaint filed by the National Labor Relations Board in April for interfering with employees’ legal right to discuss “workplace diversity and social justice initiatives.” The complaint alleges that Senior Vice President Urs Holzle and numerous managers in his organization actively stoked up witch hunts in 2015 and 2016 intended to muzzle low-level employees who raised concerns about the company’s practices. The trial is set for November.

Several managers have openly admitted to keeping blacklists of the employees in question, and preventing them from seeking work at other companies. There have been numerous cases in which social justice activists coordinated attempts to sabotage other employees’ performance reviews for expressing a different opinion. These have been raised to the Senior VP level, with no action taken whatsoever.

Das erinnert einen an die Zustände in der DDR. Man ist dann gleich erledigt, wenn man mal den Mund aufmacht. Bedenkt man, wie eng das Silicon Valey verflochten ist (ich weiß jetzt nicht mal, ob Google da eigentlich sitzt, aber die Szene ist generell eng verwoben), wäre jemand erledigt, der einmal auf dieser Liste gelandet ist.

Hal: A lot of social justice activists essentially spend all day fighting the culture war, and get nothing done. The company has made it a point to hire more people like this. The diversity gospel has been woven into nearly everything the company does, to the point where senior leaders focus on diversity first and technology second. The companywide “Google Insider” emails used to talk about cool new tech, but now they’re entirely about social justice initiatives. Likewise, the weekly all-hands “TGIF” meetings used to focus on tech, but now they’re split about 50/50 between tech and identity politics signaling.

For conservative employees, this is obviously demoralizing, but it is also dangerous. Several have been driven out of the company or fired outright for sharing a dissenting view. Others have had their promotions denied or suffered other forms of deniable retaliation. Most of us just keep our heads down because we can’t afford to lose our jobs.

Muss man sich mal klarmachen: Von Leuten durchsetzt, die nichts arbeiten, und den ganzen Tag damit verbringen, ihre Kulturkriege zu führen. Und davon wollen sie mehr einstellen. Und die Leute müssen das Maul halten, weil sie auf den Job angewiesen und erpressbar sind.

Hal: There have been a number of massive witch hunts where hundreds of SJWs mobilize across the corporate intranet to punish somebody who defied the Narrative. The first one I remember is when Kelly Ellis made unfounded allegations of sexual harassment against her former manager, and Google terminated the manager in response to the internal SJW outrage.

Das wäre mal ein schöner Punkt, den man konkret nachprüfen könnte. Wenn das stimmt, dann ist Google eigentlich schon kaputt. Es erklärt aber auch, warum willkürlich Videos und ganze Accounts verschwinden.

Jedenfalls behaupten sie da, dass es da reihenweise Hexenjagden auf jeden gab, der etwas sagte, und man habe gleiche Stories von Facebook gehört.

Damit tritt ein Worst-Case-Szenario ein. Denn wenn Facebook und Google, die ja über jeden alles wissen, damit steuern, wer noch publizieren oder arbeiten darf, dann ist Ende mit der Gesellschaft.

AB: Your concerns about intolerance towards employees at Google mirror the concerns of ordinary web users about intolerance towards them. Many people now fear that Google, Facebook, and other companies are moving to control and censor their content. Are these fears justified?

Hal: That is absolutely what Google is trying to do. The pro-censorship voices are very loud, and they have the management’s ear. The anti-censorship people are afraid of retaliation, and people are afraid to openly support them because everyone in their management chain is constantly signaling their allegiance to far-left ideology. Our leadership (Sundar in particular) is weak, so he capitulates to the meanest bullies on the block.

Wir haben eine ganze Generation, die primär von Google und Facebook gesteuert wird. Sie haben Macht über alles und jeden.

Vor vielen Jahren bin ich mal auf einer Krypto-Mailingliste und später dann nochmal wegen meines RMX-Entwurfs mit Amerikanern aneinandergeraten. Ich verteidigte den deutschen Personalausweis und meinte, dass ein Mail-Absender sich auch authentifizieren kann. Sie hielten mir das Warschauer Ghetto entgegen, das Leute nur überlebt haben, weil sie Ausweise fälschen konnten. Früher oder später käme wieder eine Regierung, in der es notwendig sei, seine Identität verändern zu können.

Es scheint, als stünde diese Regierung bevor, wenn sich Facebook und Google verbünden und mit Zuckerberg den nächsten Präsidenten stellen.

Nur wird es ihnen dann nichts nutzen, ihren Ausweis zu fälschen. Sie haben die Gesichtsgeometrie, sie erkennen Schrift und Sprache, sie haben KI, die einen überall finden wird.